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Erleichterung beim 1. FC Köln nach knapp vermiedener Blamage im DFB-Pokal: El Mala im Rampenlicht

Von Martin Moravec

Würzburg – Nach der gerade noch abgewendeten Peinlichkeit in der ersten Runde des DFB-Pokals in Würzburg wurde der Kölner Nachwuchsspieler Said El Mala zunächst im Trainingsraum der Kickers behandelt.

Der deutsche Junioren-Nationalspieler hatte beim knappen 2:1 (0:1) gegen den Drittliga-Aufsteiger viel einstecken müssen. Immer wieder wurde der 19-Jährige auf seiner linken Seite doppelt gedeckt und oft blieb er ohne Unterstützung.

Trainer René Wagner (53) äußerte sich im TV-Sender Sky, dass man deutlich sehen konnte, dass El Mala „ein wenig unter Druck“ stand. Er müsse jedoch lernen, damit umzugehen, da „die Aufmerksamkeit noch stärker“ auf ihn gerichtet sei.

Seit dieser Saison trägt er zudem als erster Spieler des 1. FC Köln seit der Vereinslegende Lukas Podolski (41) das bedeutungsvolle Trikot mit der Rückennummer 10.

Sportdirektor Thomas Kessler (40) lobte den kämpferischen Einsatz von El Mala, der nach anhaltenden Spekulationen zu seiner Zukunft seinen Vertrag vorzeitig bis zum Sommer 2031 verlängert hatte.

„Mir hat seine Leistung gefallen, auch wenn er keinen Torerfolg oder Assist verbuchen konnte“, erklärte der ehemalige Torhüter, der gemeinsam mit der gesamten Kölner Führungsebene über das Erreichen der zweiten Runde erleichtert war. „Wir sind froh, diese Herausforderung gemeistert zu haben.“

Mit Geduld und Ausdauer drehten die Kölner das Spiel nach einem Rückstand zur Halbzeit. Matchwinner war Isak Johannesson, der mit seinem Doppelpack erneut die Kölner in die nächste Pokalrunde schoss – ebenso wie in der vergangenen Saison gegen Jahn Regensburg.

„Isak hatte einen überragenden Tag“, lobte Kapitän und Torwart Marvin Schwäbe (31) den isländischen Mittelfeldspieler.

In der Nachspielzeit hatten die Kölner auch Glück, als ein Schuss von Liam Omore nur das Aluminium traf. „Es war ein erwarteter schwerer Kampf“, kommentierte Trainer Wagner nach dem nervenaufreibenden Sieg. „Ich bin froh, dass wir weiterkommen.“

Zum Bundesliga-Auftakt am Samstag zuhause gegen Hoffenheim müssen die Kölner jedoch deutlich zulegen.