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Aue-Spieler fordert, aus CFC-Niederlage zu lernen, um den Gegner in der Rückrunde besiegen zu können

Aue – Als die erfahrenen Spieler Simon Skarlatidis (35) und Marcel Bär (34) im Bezirksderby einmal zueinander fanden, erhob sich im Gästeblock sofort großer Jubel – und Erzgebirge Aue schien mit noch etwa 40 Minuten Spielzeit vor sich, das Spiel womöglich doch noch zu drehen.

Am Ende gelang dies nicht, da der Rückstand von 0:2 aus der ersten Halbzeit sowie einige Fehlentscheidungen im Angriff und in der Abwehr einfach zu schwer wogen.

„Wir dürfen uns durch eine einzelne Szene oder ein Gegentor nicht so stark verunsichern lassen. Nach dem Elfmeter zum 0:1 haben wir Fehler gemacht, die es in dieser Häufigkeit bisher in dieser Saison nicht gab – besonders bei Ballbesitz“, erklärte Skarlatidis und meinte damit, dass die Veilchen für rund 15 Minuten den Faden verloren hatten.

Dies war eigentlich unbegründet, denn bis zur ersten Trinkpause präsentierte sich Aue offensiv ansprechend – ohne sich jedoch große Chancen herauszuspielen – und ließ defensiv kaum etwas zu.

Das Foul von Bastian Strietzel im Strafraum und der daraus resultierende Elfmeter für den CFC, der zur Führung führte, sorgte für eine gewisse Zäsur im Spiel der Auer.

Der Club baute die Führung aus, als Max Uhlig bei einer Ecke unter dem Ball hindurchrutschte und Strietzel am langen Pfosten gegen Doppeltorschützen Tom Baumgart zu spät kam. Das Hauptproblem lag jedoch weniger im Zustandekommen des 0:2, sondern darin, dass Aue dem Gegner zeitweise zu viel Spielraum gewährte.

Skarlatidis sagte dazu: „Anstatt ruhig und strukturiert von A nach B zu spielen, gerieten wir in Hektik. Trotzdem denke ich, dass wir nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 durchaus noch den Ausgleich zum 2:2 hätten erzielen können. Letztlich sind wir uns selbst im Weg gestanden.“

Nun gilt es laut dem 35-Jährigen, wie die Mannschaft im Lößnitztal mit der ersten Niederlage der Saison umgeht und welche Konsequenzen daraus gezogen werden: „Ehrlich gesagt ist es natürlich bitter, gerade im Derby die erste Pleite einzustecken. Dennoch müssen wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen und uns so weiterentwickeln, dass wir diesen Gegner im Rückspiel schlagen können.“

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