Starker Start gegen Altglienicke! Aue-Spieler Kapp: „Die komplette Liga fiebert diesem Duell entgegen“
Aue – „Dieses Spiel wird von der ganzen Liga sehnsüchtig erwartet!“ Davon ist Patrick Kapp (29) überzeugt. Die Auftaktbegegnung der Veilchen gegen die VSG Altglienicke am Samstag wird seiner Meinung nach äußerst viel Aufmerksamkeit erregen.
Beide Mannschaften gehören zu den Aufstiegsfavoriten: Die Berliner haben ihren Kader massiv verstärkt, während der FC Erzgebirge trotz des Abstiegs und umfassender Umstrukturierungen weiterhin sehr gut aufgestellt ist.
„Wir sind startklar für Altglienicke und wie ich von meinen ehemaligen Teamkollegen, mit denen ich im Austausch stehe, erfahren habe, sind auch sie bestens vorbereitet. Das wird ein erstklassiges Spiel“, erklärt Kapp, der im Sommer von Altglienicke nach Aue wechselte.
Marcel Bär (34), Simon Skarlatidis (35) und Martin Männel (38) zählen zu den herausragenden Spielern in der Nordost-Staffel.
Dazu wurde eine ausgewogene Kombination zusammengestellt – „eine sehr gelungene Mischung aus erfahrenen Routinier, Spielern im besten Fußballeralter mit viel Erfahrung sowie jungen, engagierten Talenten“, so beschreibt es Khvicha Shubitidze (51).
Zu den erfahrenen Spielern im mittleren Alter gehört definitiv auch Kapp. In den vergangenen beiden Spielzeiten stand der 29-Jährige in 67 von 68 Ligaspielen für die VSG auf dem Feld, was ihn zum „Dauerbrenner“ machte.
In Aue wird der Innenverteidiger voraussichtlich gemeinsam mit Bastian Strietzel (28) die Abwehrzentrale bilden. Gegen Schalke 04 (2:4) bildeten sie bereits das Verteidigungsduo. „Das macht Lust auf mehr“, zeigte sich „Kappo“ nach der Generalprobe vor fast 12.500 Zuschauern begeistert – eine beeindruckende Kulisse!
„Ich denke, grundsätzlich haben wir Schalke Schwierigkeiten bereitet, wenn wir unseren Fußball durchgezogen haben. Das sollten wir in der Liga über die komplette Spielzeit schaffen. Dabei darf man nicht vergessen, dass wir es bei Schalke nicht mit einem gewöhnlichen Gegner zu tun hatten“, so Kapp. Besonders im Spiel mit Ball habe der FCE positive Ansätze gezeigt.
Gleichzeitig weist er darauf hin, dass bei 16 neuen Spielern noch nicht alles reibungslos laufen kann: „Wir brauchen noch etwas Zeit, aber für die vielen Neuzugänge sieht es schon vielversprechend aus. Wir arbeiten jedenfalls intensiv daran.“