Aue erreicht zweistelliges Ergebnis: Titelverteidiger startet mit 13:0 in den Sachsenpokal!
Weißwasser – Ein deutliches Zeichen vom amtierenden Pokalsieger! Erzgebirge Aue hat sein Auftaktspiel der zweiten Runde im Sachsenpokal am Samstag beim VfB Weißwasser souverän mit 13:0 (7:0) gewonnen.
Der klare Favorit gab den Gastgebern trotz zahlreicher Wechsel in der Anfangsformation keinerlei Gelegenheit, ins Spiel zu finden, und verdeutlichte eindrucksvoll den Unterschied zwischen der vierten und siebten Liga.
Wie Finn Heidrich vor der Partie betonte: „Wenn wir das Spiel ernsthaft angehen und unser Leistungsvermögen abrufen, werden wir gewinnen.“
Diese Aussage bewahrheitete sich mehr als deutlich – Heidrich selbst ging mit zwei Treffern als Vorbild voran. Den Torreigen eröffnete das Team schon in der sechsten Minute.
Bastian Strietzel spielte einen langen, öffnenden Pass zu Christoph Pauling, der den Ball für Levi Wagner ablegte – 1:0. Danach folgten in schneller Folge die Treffer von Hugo Kaps (8.) nach Vorlage von Pauling und Aurel Loubongo mit einem frühen Doppelpack. Heidrich (15.) erhöhte für die Veilchen auf 4:0. Das Spiel war damit frühzeitig entschieden.
Torwart Theo Kretschmer, der erwartungsgemäß im Kasten stand, erlebte einen ruhigen Nachmittag, da die Abwehr souverän agierte.
Bei seinem Startelfdebüt trug sich auch Neuzugang Daniel Fisl (20.) mit einem sehenswerten Kopfballtreffer in die Torschützenliste ein und baute die Führung weiter aus. Es entwickelte sich ein Spiel in eine Richtung. „Ich freue mich, dass er gleich im ersten Pflichtspiel getroffen hat“, kommentierte Kaderplaner Steffen Ziffert die Halbzeitführung gegenüber der „LVZ“.
Pauling (30./38.) und Loubongo (32.) erhöhten das Ergebnis in der einseitigen Begegnung auf der Anzeigetafel.
Auch nach der Pause blieb Aue dominant: Maxim Burghardt (53.), Willi Kamm (66./84.), Tim Maciejewski (80.) und Linus Queißer (83.) sorgten für einen zweistelligen Spielstand. Kurz vor Schluss gelang Heidrich (89.) sogar noch der 13. Treffer.
Tabelle Regionalliga Nordost
Der Regionalliga Nordost-Meister sichert sich in dieser Saison den direkten Aufstieg in die 3. Liga.