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Aue-Trainer Shubi verlangt Derby-Einstellung: „Wer nicht mithält, hat verloren“

Aue – „Schon am Montag haben wir begonnen, die Spieler auf das Derby einzustimmen, damit sie ausreichend Zeit haben, die Bedeutung dieses Spiels wirklich zu erfassen. Je intensiver man sich damit beschäftigt, desto besser ist die Vorbereitung“, erklärte Khvicha Shubitidze (52) und versetzte seine Mannschaft frühzeitig in den Derby-Modus. Bedeutet das auch ein Ende der Krise? Schließlich stecken die Veilchen aktuell in einer schwierigen Phase, nachdem sie zuletzt vier Pflichtspiele in Folge verloren haben – darunter auch eine enttäuschende Niederlage im Pokal gegen den Fünftligisten Eilenburg.

„Wer im Derby nicht kämpft, kann so ein Spiel nicht gewinnen! Wir müssen gegen einen sehr starken Gegner bestehen“, betont der Aue-Coach. Ein weiteres Debakel beim Erzrivalen im Bezirksderby wäre kaum vorstellbar.

Ein solcher Rückschlag würde nicht nur für Shubitidze unangenehme Folgen haben, sondern könnte auch die Vereinsleitung erneut ins Rampenlicht rücken.

Diese Annahme stützen zahlreiche Kommentare in sozialen Netzwerken und Fan-Foren sowie die Tatsache, dass am 13. November eine Mitgliederversammlung stattfindet.

All das auszublenden und sich auf die wesentlichen Punkte zu konzentrieren, ist keine leichte Aufgabe – doch genau das muss die Mannschaft schaffen. „Wir brauchen Herzblut und Leidenschaft“, fordert Shubitidze, bevor er erläutert, worauf es jetzt ankommt.

An die Stelle individueller Klasse, die Aue zweifellos besitzt, aber zu selten auf dem Platz zeigt, treten nun andere Qualitäten.

„Jetzt zählen vor allem Einsatzwille und Bereitschaft“, meint der 52-Jährige, der in den 2000er-Jahren selbst für beide Vereine aktiv war.

Die einfachen Dinge konsequent umzusetzen, anstatt sich in komplizierten Situationen zu verheddern – genau das war es, was den Derbygegner zuletzt aus seiner Ergebniskrise geführt hat.

Ähnlich wie Aue war auch der FSV in dieser Saison bereits vier Spiele am Stück ohne Sieg. Zuletzt gelang der Schmitt-Elf ein Heimsieg gegen Tasmania Berlin sowie zwei Unentschieden gegen Hertha II und in Erfurt.

„Sie sind eine physisch starke Mannschaft, die gerade im Aufwind ist. Ich erwarte von Zwickau ein kampfbetontes Spiel. Dem müssen wir auf dem Feld mit den passenden Lösungen begegnen – vor allem auch mit körperlicher Präsenz“, so Shubitidze.

Regionalliga Nordost Tabelle

Der diesjährige Meister der Regionalliga Nordost steigt direkt in die 3. Liga auf.