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Eine Pionierin im Sport: Deutsche Olympiasiegerin erlebt freudige Babyzeit

Köln – Alexandra Burghardt (32) hat als Sprinterin und Bobfahrerin bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie vielseitig ihr Talent ist. Nach dem Ende ihrer aktiven Sportkarriere stehen für die deutsche Olympiaheldin nun ganz andere Herausforderungen an: Sie erwartet ihr erstes Kind.

Am Dienstagnachmittag veröffentlichte die gebürtige Oberbayerin auf Instagram ein Bild von sich im Bikini, auf dem ihr Schwangerschaftsbauch sichtbar ist. Dazu schrieb sie „Mama, in the making“ – was auf Deutsch so viel bedeutet wie „werdende Mutter“.

Das verwendete Hashtag „halfbaked“ ließ zudem vermuten, dass sich Burghardt etwa in der Mitte zwischen dem vierten und fünften Schwangerschaftsmonat befindet.

In den Kommentaren gratulierten zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus der Leichtathletik und dem Wintersport zu ihrem Babyglück.

„Wie schön, herzlichen Glückwunsch euch beiden!“, schrieb zum Beispiel DLV-Star Alica Schmidt (27). Auch Franziska Preuß (32), Axel Jungk (35) und Felix Loch (38) hinterließen liebevolle Grüße.

Besonders glücklich ist sicher ihr Ehemann Philipp, mit dem die ehemalige Sportlerin seit 2013 liiert und seit April 2022 verheiratet ist.

Burghardt hat nun ausreichend Zeit für das neue Familienglück, da sie ihre sportliche Laufbahn erst Anfang Juni beendet hat.

Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erzählte sie damals, dass sie über die letzten Monate zunehmend gespürt habe, wie sich ihre Prioritäten verlagern: „Ich wollte einfach auch andere Dinge im Leben ausprobieren und bin sehr zufrieden mit meiner Karriere im Leichtathletik- und Bobsport.“

Auf ihre bisherige Laufbahn kann Burghardt mit Stolz zurückblicken. Sie erreichte Historisches, indem sie als siebte Athletin weltweit und als zweite Deutsche nach der DDR-Sportlerin Christa Luding-Rothenburg bei Olympischen Sommer- und Winterspielen eine Medaille gewann.

Im Herbst 2021 wechselte sie von ihrer Spezialdisziplin auf der Laufbahn zum Bobsport, absolvierte erfolgreich einen Anschubtest für Mariama Jamanka (36) und sicherte sich im Folgejahr in Peking gemeinsam mit ihr die Silbermedaille im Zweierbob.

Zwei Jahre später holte sie dann Bronze mit der 4x100-Meter-Staffel bei den Olympischen Spielen in Paris.