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Führerschein weg: Drittligaspieler kollidiert mit 2,1 Promille gegen Verkehrsschild

Aachen – Nach dieser alkoholbedingten Fahrt verliert er seinen Führerschein für längere Zeit! Joel da Silva Kiala (22), Profi der Drittligamannschaft Alemannia Aachen, griff tief zum Alkohol, setzte sich betrunken ans Steuer, verursachte einen Unfall und muss nun die Konsequenzen tragen.

Wie die Aachener Zeitung berichtet, geschah der Vorfall an einem Juli-Morgen gegen 6 Uhr.

Der Verteidiger war auf der Adenauerallee in Richtung Trierer Straße unterwegs, als er mit seinem Fahrzeug von der linken Spur abkam und gegen ein Verkehrsschild prallte. Das Schild stürzte lautstark zu Boden.

Im Anschluss versuchte der Spieler, sich unerkannt zu entfernen. Eine zufällig anwesende Polizistin, die zu diesem Zeitpunkt außer Dienst war, bemerkte den Vorfall und handelte schnell, indem sie den Fahrer noch vor dem Eintreffen ihrer Kollegen stellte.

Kiala zeigte deutliche Anzeichen von Gleichgewichtsstörungen und verweigerte den Atemalkoholtest. Eine anschließende Blutuntersuchung ergab einen Wert von 2,1 Promille. Folglich wurde ihm der Führerschein für mehrere Monate entzogen.

Das Amtsgericht Aachen bestätigte gegenüber t-online.de, dass gegen den alkoholisierten Fahrer ein Fahrverbot von neun Monaten beantragt wurde – ohne jedoch den Namen zu nennen.

Darüber hinaus wird von dem 22-Jährigen erwartet, dass er eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) mit Nachweisen über seine Abstinenz absolviert und eine Geldbuße in Höhe von 1200 Euro zahlt.

Wie die Aachener Zeitung weiter berichtete, informierte der junge Spieler nur wenige Stunden nach dem Vorfall seinen Trainer Mersad Selimbegovic (44) sowie den Sportdirektor Rachid Azzouzi (55) über das Geschehene.

Dem Arbeitgeber gegenüber zeigte sich der Jungprofi reumütig und entschuldigte sich glaubwürdig. Die Vereinsführung von Alemannia Aachen wertete den Vorfall als „ernsthafte Fehlentscheidung“.

Zusätzlich verhängte der Klub eine interne Geldstrafe, deren Höhe nicht bekanntgegeben wurde. Die Einnahmen sollen einem sozialen Zweck zugutekommen.

Sportlich hatte das Ereignis bisher keine Auswirkungen: Der Innenverteidiger stand bei den ersten beiden Spieltagen der 3. Liga jeweils durchgehend auf dem Platz.