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Spitzenspiel beim CFC! Können Alberico & Co. den Tabellenführer aus Erfurt bezwingen?

Chemnitz – Beim CFC spricht vor der Begegnung gegen Rot-Weiß Erfurt niemand vom Aufstieg in die 3. Liga. "Ich lebe im Hier und Jetzt und fokussiere mich auf das nächste Training sowie das anstehende Spiel am Sonntag", erklärt Domenico Alberico (27).

Der Deutsch-Italiener ist mittlerweile fast 200 Mal in Südwestdeutschland, Bayern und seit Sommer 2025 im Nordosten zum Einsatz gekommen – bisher jedoch nie höher als in der vierten Liga. Mit Chemnitz könnte sich das erstmals ändern.

Nach elf Spieltagen steht nur ein Team besser da als der CFC: der FC Rot-Weiß. "Wir als Mannschaft haben uns diesen Spitzenplatz erarbeitet. Wir sind alle klar im Kopf, bestens vorbereitet und fokussieren uns auf das Duell mit den Thüringern", so Alberico.

Am Sonntag (Anstoß 16 Uhr) werden mindestens 12.500 Zuschauer das Stadion füllen. So viele Tickets wurden im Vorverkauf bereits abgesetzt. Die maximale Kapazität liegt bei 14.000 Fans.

„Ich nehme die Atmosphäre wahr, doch sobald der Anpfiff ertönt, bin ich voll im Spiel und konzentriere mich auf das Geschehen auf dem Platz“, verrät Alberico.

Er erlebt derzeit die beste Saison seiner Karriere. Vier eigene Treffer stehen bereits zu Buche, zudem hat er einige Tore vorbereitet.

„Jetzt ist er endgültig in Chemnitz angekommen. Er hat bereits mehr Scorerpunkte als noch vor zwei Jahren beim SGV Freiberg. Nach elf Spieltagen hat er fast genauso viele Punkte gesammelt wie in der gesamten letzten Saison bei uns“, lobt Trainer Benjamin Duda (38) den variablen, dribbelstarken und torgefährlichen Flügelspieler:

„Domenico liebt Fußball. Er ist für uns ein sehr wichtiger Spieler und Mensch.“

Am Sonntag peilen Alberico & Co. den neunten Sieg der Saison an. Sollte das gelingen, führt der CFC die Tabelle an.

Auf einen Schlüsselspieler muss Duda jedoch verzichten: Maurizio Grimaldi (24) laboriert an einer Mandelentzündung. „Er ist bis Sonntag krankgeschrieben“, bedauert der Coach.

Tabelle Regionalliga Nordost

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in dieser Saison direkt in die 3. Liga auf.