Spektakuläres Acht-Tore-Spiel endet bitter: SGD bricht nach Keller-Platzverweis völlig auseinander
Heidenheim – Ausgerechnet Thomas Keller schadete seiner Mannschaft Dynamo Dresden beim ehemaligen Verein 1. FC Heidenheim erheblich, nachdem seine Teamkollegen komplett den Faden verloren. Obwohl die Schwarz-Gelben zweimal in Führung lagen, kassierten sie mit einem Spieler weniger am Ende eine deutliche 3:5-Niederlage an der Brenz.
Bis zur Halbzeit schien zunächst alles nach Wunsch zu laufen. Die SGD hatte das Spiel unter Kontrolle und ging verdient durch einen Kopfballtreffer von Vincent Vermeij nach einem Eckstoß von Jonas Sterner in Führung.
Doch mit dem Beginn der zweiten Halbzeit drehte sich das Spiel langsam. Zuerst erzielte Jan Schöppner den Ausgleich, dann sah Keller aufgrund eines unfairem Eingreifens beim Konter die Ampelkarte. Trotz des Platzverweises gaben die Dresdner nicht auf, gingen sogar durch Robert Wagner erneut in Führung.
Doch wenig später unterlief Friedrich Müller ein unglückliches Eigentor, als er eine Bogenlampe über Torwart Tim Schreiber ins eigene Netz lenkte.
Ab diesem Zeitpunkt zeigten sich die Gastgeber unbeeindruckt und dominierten die dezimierten Gäste nach Belieben. Heidenheim erzielte die Tore drei bis fünf, während die Sportgemeinschaft auseinanderbrach. Zum Abschluss gelang Jonas Sterner zumindest noch der Ehrentreffer.
Endstand:
1. FC Heidenheim – Dynamo Dresden 5:3
Torschützen: 0:1 Vincent Vermeij (30.), 1:1 Jan Schöppner (67.), 1:2 Robert Wagner (73.), 2:2 Friedrich Müller (77., Eigentor), 3:2 Oualid Mhamdi (87.), 4:2 Julian Niehues (90.), 5:2 Maximilian Breunig (90.+2), 5:3 Jonas Sterner (90.+7)
Besondere Ereignisse: Gelb-Rote Karte für Thomas Keller (69.)
In unserem TAG24-Liveticker zum Zweitligaspiel zwischen Dynamo und Heidenheim könnt ihr alle Höhepunkte noch einmal nachverfolgen.
Abpfiff: Kurz darauf ist das Spiel beendet – Dynamo verliert in Heidenheim trotz Unterzahl mit 3:5.
90. Minute +7: Ein letztes Aufbäumen der SGD: Nach einer Ecke trifft Jonas Sterner zum 3:5 und verkürzt damit zumindest etwas.
90. Minute +4: Breunig verfehlt nach einer Ecke nur knapp die Latte, Dynamo wirkt nun vor allem körperlich erschöpft.
90. Minute +2: Maximilian Breunig vollendet einen Konter zum fünften Treffer für Heidenheim. Zuvor konnte Schreiber einen Schuss von Wagner nur abprallen lassen, den Breunig nutzt.
90. Minute: Heidenheim macht mit einem Kopfball von Julian Niehues nach einer Ecke zum 4:2 den Sack endgültig zu.
87. Minute: Heidenheim erzielt die Führung! Rossipal klärt eine Flanke von Costly nur unzureichend, Oualid Mhamdi schiebt den Ball ins kurze Eck zum 3:2.
84. Minute: Trainer Stamm wechselt und bringt mit Fröling und Raschl frische Kräfte für Bobzien und Vermeij.
83. Minute: Hennrich kommt nach einer Flanke von rechts frei zum Kopfball, doch Keeper Schreiber hält sicher. Heidenheim setzt weiter Druck, während Dynamo nur noch auf Schadensbegrenzung spielt.
81. Minute: Der eingewechselte Breunig vergibt eine große Chance, als er das Leder frei vor Schreiber über das Tor schießt – Glück für Dresden!
77. Minute: Bitterer Rückschlag für Dynamo: Friedrich Müller spielt eine Bogenlampe von Heule unglücklich ins eigene Tor zum 2:2.
76. Minute: Heidenheim erhöht den Druck, Dynamo hat kaum noch Ruhephasen.
73. Minute: TOOOOOR für Dynamo! Trotz Rückschlägen bleibt die SGD konzentriert: Bobzien wird im Strafraum gefoult, doch statt Elfmeter legt er auf Wagner ab, der zum 1:2 trifft.
69. Minute: Schlimmer Rückschlag für Dresden: Thomas Keller sieht nach einem Foul beim Konter, das zunächst mit Vorteil gespielt wurde, die zweite Gelbe Karte und muss vom Platz.
67. Minute: Heidenheim gleicht aus! Nach einer Ecke von Heule köpft Jan Schöppner zum 1:1 ein.
66. Minute: Keller ist zwar wieder auf dem Feld, wirkt aber noch nicht ganz fit. Heidenheim setzt weiter zu.
65. Minute: Nach dem Platzverweis erhöht Heidenheim die Angriffsbemühungen. Schnöppner verfehlt per Kopf knapp das Tor.
64. Minute: Keller verletzt sich unglücklich beim Landen und muss vorübergehend vom Platz. Dresden spielt kurzzeitig in Unterzahl.
62. Minute: Schlimmes Timing: Keller fällt nach einem Luftduell ohne Gegnerkontakt und benötigt Behandlung.
60. Minute: Die Latte rettet für Dynamo! Mhamdis Pass erreicht Costly, dessen Volley knapp am Tor vorbeigeht.
59. Minute: Heidenheim übernimmt zunehmend das Kommando und setzt Dynamo unter Druck. Mhamdi taucht mehrfach gefährlich auf.
55. Minute: Bobzien dringt in den Strafraum ein, fällt aber ohne Elfmeterpfiff – Schiedsrichter Bickel lässt weiterspielen.
53. Minute: Honsak foult erneut Bobzien, der Trainer Stamm fordert eine Ampelkarte, doch Bickel bleibt bei seiner Entscheidung.
52. Minute: Gelbe Karte für Honsak nach Foul an Bobzien.
51. Minute: Heidenheim agiert mutiger, Busch setzt sich auf rechts durch, doch Schreiber pariert die anschließende Flanke sicher.
50. Minute: Chance für Heidenheim! Zivzivadze legt per Kopf auf Costly ab, der mit einem Volley abschließt. Schreiber kann den Schuss zur Ecke klären.
48. Minute: Großchance für Dynamo kurz nach Wiederanpfiff: Inanoglu bedient Vermeij, der jedoch vor Torwart Dähne gestört wird.
46. Minute: Gelb-Rot für Kerber nach Foul an Wagner.
46. Minute: Keine Wechsel bei beiden Teams zur Pause.
46. Minute: Das Spiel läuft weiter an der Brenz!
Halbzeit: Dynamo Dresden hatte das Geschehen in der ersten Halbzeit weitgehend im Griff und eine Führung erarbeitet. Heidenheim zog sich weit zurück und setzte auf Konter, was bis zum Führungstor von Vermeij auch erfolgreich war. Die Halbzeitführung für die SGD war verdient.
45. Minute +1: Inanoglu startet wieder über rechts und findet Bobzien, der allerdings keinen Druck hinter seinen Abschluss bringt.
45. Minute: Eine Minute Nachspielzeit wird angezeigt.
44. Minute: Sterner hat viel Platz auf der rechten Seite und bringt eine flache Hereingabe, die Hauptmann knapp verpasst.
40. Minute: Fast das 2:0! Inanoglu erobert den Ball tief, legt auf Hauptmann ab, der aber zu lange zögert und Dähne schießt.
39. Minute: Dynamo bleibt über die linke Seite druckvoll, doch Inanoglu kann den Ball nicht aufs Tor bringen.
36. Minute: Dynamo wieder am Drücker: Bobzien zieht ab, der abgefälschte Schuss geht knapp vorbei.
35. Minute: Riesentat von Schreiber, der einen freien Kopfball von Kerber pariert und den schnellen Ausgleich verhindert.
33. Minute: Fast Doppelschlag: Inanoglu kommt frei zum Flugkopfball, doch Dähne reagiert glänzend.
30. Minute: TOOOOR für Dynamo! Nach einer Ecke von Sterner köpft Vermeij das Leder ins Netz.
28. Minute: Heidenheim wird mutiger, doch Kaufmanns Distanzschuss geht am Tor vorbei.
26. Minute: Gelbe Karte für Thomas Keller nach einem Foul; es ist bereits seine dritte Verwarnung der Saison.
24. Minute: Dynamo erhöht das Tempo, doch der Abschluss von Rossipal fliegt weit über das Tor.
22. Minute: Heidenheim setzt auf schnelle Umschaltaktionen, Kaufmanns Kopfball stellt Schreiber aber nicht vor Probleme.
19. Minute: Freistoß für die SGD in guter Position. Keller versucht es direkt, verfehlt aber das Tor deutlich.
17. Minute: Großchance für Dresden: Hauptmann schießt knapp am Tor vorbei.
16. Minute: Nach Ecke klärt Heidenheim, bleibt aber unter Druck von Dynamo.
15. Minute: Bobzien holt die nächste Ecke für Dresden heraus.
12. Minute: Erster Abschluss von Heidenheim durch Zivzivadze, der deutlich über das Tor geht.
11. Minute: Dresdens Defensive hat Probleme mit der kompakten Heidenheimer Mannschaft.
9. Minute: Kerber setzt den Gegner unter Druck, doch Heidenheims Torwart Dähne kann den Rückpass gerade noch klären.
7. Minute: Heidenheim überlässt Dresden zunächst den Ball, setzt aber ab der Mittellinie aggressiv nach.
4. Minute: Dresden kontrolliert das Spiel zu Beginn, doch eine Flanke von Hauptmann landet im Aus.
2. Minute: Die folgende Ecke kann Heidenheims Keeper Dähne sicher abfangen.
1. Minute: Sofortiger Angriff der Dresdner, doch Vermeij verletzt sich bei einem Luftduell, kann aber weitermachen.
1. Minute: Anpfiff in der Voith-Arena!
Vor dem Spiel: Die Mannschaften betreten den Rasen, gleich geht es los.
Auch Heidenheims Trainer Frank Schmidt äußerte sich vor dem Spiel bei Sky zu den sieben Veränderungen in der Startelf, darunter der Torwartwechsel.
"Es ist erst der dritte Spieltag, auch wenn wir uns in den letzten Partien nicht mit Ruhm bekleckert haben. Das heutige Spiel gegen Dresden ist sehr wichtig, um wieder auf die Erfolgsspur zu kommen", so Schmidt. "Wir wissen, dass wir zurückkommen müssen und brauchen neue Impulse. Das bedeutet nicht, dass Feller allein Schuld an den Gegentoren trägt, aber wir erhoffen uns mehr Stabilität in der Defensive, die in der 2. Bundesliga entscheidend ist."
Vor dem Duell sprach Ex-Heidenheimer Thomas Keller im Sky-Interview über seine Rückkehr: "Ich habe natürlich mitbekommen, was in Heidenheim in den letzten Spielen passiert ist, fokussiere mich aber voll auf Dresden. Wir wollen hier drei Punkte holen. Ich erwarte ein sehr laufintensives Spiel, kenne aber den Fußball hier und bin optimistisch, dass wir Chancen bekommen."
Trainer Schmidt war aus sportlichen Gründen zu vielen Umstellungen gezwungen. Besonders auffällig ist der Wechsel im Tor: Routinier Thomas Dähne ersetzt den jungen Frank Feller.
Der 22-Jährige hatte sich eigentlich als Nummer eins etabliert, doch der Trainer setzt nun auf Erfahrung. Auch Neuzugang Michael Heule darf von Beginn an ran.
Dresdens Trainer Thomas Stamm musste nach zwei starken Leistungen kurzfristig auf Nicolai Rapp verzichten, der wegen Achillessehnenproblemen ausfällt. Für ihn rückt Lukas Boeder in die Startelf.
Weiterhin fehlen die Langzeitverletzten Lars Bünning und Kenneth Schmidt sowie Till Neininger und Christoph Daferner, der mit einem Zeckenbiss ausfällt.
Wer das Spiel nicht live vor Ort verfolgen kann, benötigt ein kostenpflichtiges Sky-Abo. Der Pay-TV-Sender überträgt die Partie exklusiv als Einzelspiel oder als Teil der Zweitliga-Samstagskonferenz via Sky Go oder dem hauseigenen Streamingdienst WOW. Die Übertragung auf Sky Sport Bundesliga 4 startet um 12:30 Uhr, der Kommentar von Marcus Lindemann beginnt ab 13 Uhr.
Im TAG24-Liveticker bleibt ihr natürlich immer auf dem neuesten Stand und verpasst keine Aktion.
Schiedsrichter der Begegnung ist Felix Bickel (30). Für ihn ist es die erste Partie mit dem 1. FC Heidenheim, zuvor leitete er bereits zwei Spiele von Dynamo Dresden.
Für Dresden könnte das ein gutes Omen sein, denn unter seiner Leitung blieb die SGD bisher ungeschlagen, unter anderem beim 2:0-Auswärtssieg in Nürnberg in der vergangenen Rückrunde.
Unterstützt wird Bickel von den Assistenten Sascha Thielert (46) und Christoph Kluge (26). Vierter Offizieller ist Sebastian Hilsberg (25), im Video-Assistenten-Team sitzt Arne Aarnink (41).
Die Voith-Arena ist mit 15.000 verkauften Tickets ausverkauft, ebenso wie der Gästeblock mit rund 1500 mitgereisten Dynamo-Fans.
Die Spielstätte des Bundesliga-Absteigers liegt malerisch auf dem Heidenheimer Schlossberg und ist mit 555 Metern das höchstgelegene Stadion im deutschen Profifußball. Die Belastung für die Spieler dürfte jedoch gering bleiben, denn eine spürbare Belastung setzt laut Deutschem Alpenverein erst ab 1500 Metern ein.
Für Thomas Keller (27) steht zudem ein besonderes Wiedersehen an: Er trifft heute auf seinen ehemaligen Verein.
Der gebürtige Münchner kam im Sommer 2022 vom FC Ingolstadt nach Heidenheim, absolvierte dort aber verletzungsbedingt nur 22 Einsätze, meist als Einwechselspieler. Sein Potenzial und seine Gefährlichkeit bei Standards zeigte er vergangene Rückrunde in Dresden.
In der Vorbereitung versuchte Keller erneut sein Glück beim FCH, doch letztlich konnte Dynamo ihn für rund eine Million Euro verpflichten.
Dresdens Sport-Geschäftsführer Sören Gonther (39) zeigte sich sehr zufrieden mit dem Transfer und konnte sich sogar eine kleine Spitze Richtung Ostwürttemberg nicht verkneifen: "Wäre ich Heidenheim, hätte ich ihn behalten, aber das ist nicht meine Entscheidung", so Gonther gegenüber TAG24.
Ein weiteres Wiedersehen gibt es bei Trainer Thomas Stamm (43), der auf seinen ehemaligen Stürmer Maximilian Breunig (26) trifft.
Beide arbeiteten von 2022 bis 2024 bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg zusammen, wo Stamm aus Breunig einen treffsicheren Stürmer formte.
Nach einem langsamen Start mit drei Treffern in der ersten Saison erzielte Breunig in der zweiten Spielzeit elf Tore in 25 Spielen, wurde aber nicht vor dem Abstieg aus der 3. Liga bewahrt.
Breunig wechselte anschließend zum FCH, war in der letzten Saison jedoch an den 1. FC Magdeburg ausgeliehen, wo er mit drei Toren in 17 Partien nicht wirklich überzeugte. In dieser Saison stand er in allen drei Ligaspielen auf dem Platz, allerdings meist nur als Einwechselspieler.
Ein weiterer ehemaliger SGD-Spieler steht im Kader von Heidenheim, Christian Conteh (27), der heute jedoch wegen einer Verletzung nicht dabei ist.
Der flinke Flügelspieler war 2022/23 von Feyenoord Rotterdam an Dresden ausgeliehen und erzielte in 27 Einsätzen je drei Tore und Vorlagen.
An der Elbe mangelte es dem Talent jedoch an Effizienz, was er im Winter bei Eintracht Braunschweig verbesserte und dafür den Wechsel in die Bundesliga zum FCH schaffte, wo er zudem mit seinem Bruder Sirlord (30) wiedervereint wurde.
Verletzungsbedingt kam Conteh bislang nur eingeschränkt zum Einsatz. Bei seinem Kurzeinsatz am ersten Spieltag gegen Osnabrück zog er sich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu und fällt vorerst aus.
Trotz einiger namhafter Abgänge, darunter Mittelfeldspieler Niklas Dorsch (28) zum FC Toronto und Rechtsverteidiger Omar Traoré (28) zu Udinese, besitzt Heidenheim weiterhin viel Qualität.
In der Defensive hält Kapitän Patrick Mainka (31) den Laden zusammen. Der Innenverteidiger absolvierte in den vergangenen drei Saisons jeweils alle Ligaspiele über die volle Distanz und ist seit 2018 fester Bestandteil des Teams. Zudem ist er bei Standards mit 21 Toren in 296 Einsätzen sehr gefährlich.
Im Mittelfeld zeigt sich Jan Schöppner (27) in starker Form und traf bereits gegen Osnabrück und Hertha. Zudem sollte die SGD Neuzugang Marcel Costly (30) vom FC Ingolstadt im Auge behalten. Der Rechtsaußen glänzte in der 3. Liga mit 18 Toren und neun Vorlagen und zeigte bereits am ersten Spieltag seine Qualitäten.
Im Angriff ruhen die Hoffnungen vor allem auf dem georgischen EM-Teilnehmer von 2024, Budu Zivzivadze (32), der ebenfalls bereits traf und letzte Saison sechs Bundesliga-Tore erzielte.
Hinter den Kulissen brodelt es beim FCH nach dem durchwachsenen Saisonstart. Einige Spieler sollen unzufrieden sein. So verließ unter der Woche Adrian Beck (29) auf eigenen Wunsch den Verein und wechselte leihweise zum VfL Osnabrück.
Vorstand Holger Sanwald kommentierte: "Wenn ein Spieler seinen Wechselwunsch so klar äußert, wie bei Adrian Beck, muss man pragmatische Lösungen finden."
Ein weiterer schmerzlicher Abgang ist Stürmer Marvin Pieringer (26), der zum Bundesliga-Aufsteiger Paderborn wechselte. Er war im Schmidt-System der zentrale Zielspieler, erzielte letzte Saison in der Bundesliga allerdings nur vier Tore.
Als Verstärkung für die Defensive holte Heidenheim Linksverteidiger Michael Heule (25) vom FC Thun aus der Schweiz, womit er zum teuersten Linksverteidiger der Zweitliga-Geschichte wurde. Die Ablösesumme wird auf etwa 2,75 Millionen Euro geschätzt.
Während Dynamo in der ersten DFB-Pokal-Runde souverän weiterkam, erlitt Heidenheim eine herbe Blamage. Der Bundesliga-Absteiger scheiterte mit einer enttäuschenden Vorstellung gegen den Regionalligisten SSV Jeddeloh II mit 2:5.
Obwohl der FCH früh in Führung ging, verlor das Team komplett den Faden und kassierte vor der Pause drei Gegentore. "Dieser Tag tut weh, die Niederlage war absolut verdient", gestand Trainer Frank Schmidt hinterher ein.
Die anfällige Defensive setzt sich auch in der Liga fort: Bereits an den ersten beiden Spieltagen kassierte Heidenheim sieben Gegentore, darunter eine Niederlage gegen Osnabrück (3:4) und Hertha (1:4).
Schmidt sagte: "Wir stecken in einer schwierigen Lage, die wir so noch nicht kannten. Es gibt viele offene Baustellen."
Die Bilanz zwischen beiden Teams ist nahezu ausgeglichen: Bisher trafen sie 14 Mal aufeinander, wobei jede Mannschaft fünf Siege verzeichnen kann. Hinzu kommen vier Unentschieden.
Die letzten beiden Begegnungen fanden in der Zweitliga-Saison 2021/22 statt: In der Rückrunde spielte Dynamo zuhause 1:1, in der Hinrunde verlor Dresden an der Brenz mit 1:2.
Der letzte Sieg der SGD datiert aus der Saison 2019/20. Damals gewann Dresden in der Hinrunde mit 2:1 unter Trainer Cristian Fiél, während es im Rückspiel ein torloses Unentschieden gab.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zum Auswärtsspiel von Dynamo auf dem Heidenheimer Schlossberg.
Ab 13 Uhr rollt der Ball – kann Dynamo an die starke Pokalleistung anknüpfen?