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St.-Pauli-Blog: Abdoulie Ceesay trifft – und erklärt seinen Erfolg ganz einfach

Hamburg – Der FC St. Pauli hat seinen positiven Trend auch nach der langen Länderspielpause beibehalten und mit einem 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC überzeugt.

Dabei zeigte Abdoulie Ceesay erneut seine Torjäger-Qualitäten.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und Geschehnisse im Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Der 22-jährige Abdoulie Ceesay wird für den FC St. Pauli immer bedeutender. Während er anfangs durch impulsive und ungestüme Aktionen auffiel, überzeugt der gambische Spieler inzwischen durch Tore und durchdachte Spielzüge.

„Ich trainiere in jeder Einheit meinen Abschluss und sehe eine stetige Verbesserung“, erklärte Ceesay. In dieser Saison hat der 23-Jährige bereits drei Treffer in fünf Einsätzen erzielt. Zusätzlich spielt das Vertrauen von Trainer Marcel Rapp (47) eine wichtige Rolle.

Trainer Rapp lobte seinen torgefährlichsten Spieler: „Bei Ceesay ist immer etwas los, besonders in Zweikämpfen. Entweder bekommen wir ein Foul zugesprochen oder der Ball landet bei uns. Das ist eine enorme Qualität.“ Dabei hob der Coach nicht nur den „scharfen Abschluss“ des Stürmers hervor, sondern auch dessen Spielintelligenz: „Er ist nicht nur ein Umschaltspieler, sondern auch jemand, der aktiv am Spiel teilnimmt.“

Über die Saison hinweg erzielte Ceesay nun sechs Treffer in acht Partien – eine beeindruckende Quote!

Marcel Rapp kann im Duell gegen den Karlsruher SC nahezu aus dem Vollen schöpfen. Neben den langzeitverletzten Spielern steht am Sonntag nur Marcus Mathisen (30) nicht zur Verfügung, der mit Problemen an der Fußsohle zu kämpfen hat.

Die zuletzt angeschlagenen Akteure sowie die Nationalspieler, die von ihren Einsätzen zurückgekehrt sind, sind alle spielbereit, berichtete der 47-Jährige. Lediglich auf den gesperrten Tomoya Ando (27) muss er verzichten.

Für Lukas Benen (34) wird der Sonntag eine Premiere: Der Schiedsrichter leitet erstmals eine Partie des FC St. Pauli – zuvor war er nur bei der U23 der Kiezkicker im Einsatz.

Die Begegnungen des KSC leitete er dagegen bereits zweimal, wobei die Badener beide Male als Sieger vom Platz gingen. Ein gutes Omen?

Marco Knoop (48) gehörte zwei Jahre zum Trainerstab des FC St. Pauli und half dabei, Torwart Nikola Vasilj (30) zu einem Spitzenspieler zu entwickeln. Nach dem Aufstieg 2024 wechselte er mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, wo er jedoch nur eine Saison arbeitete.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Nottingham Forest endete seine Zeit dort im Sommer. Nun hat Knoop eine neue Herausforderung angenommen: Er unterzeichnete einen Vertrag beim türkischen Klub Trabzonspor, wo er künftig mit Stars wie Mohamed Salah (34) trainieren wird.

Die Trainingswoche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den KSC begann für den FC St. Pauli. Mit dabei waren erneut Tomoya Ando (27), der jedoch gesperrt sein wird, Branimir Hrgota (33) sowie Rony Jansson (24) und Connor Metcalfe (26). Letzterer stieg nach kurzer Zeit aus und lief seine Runden um den Platz.

Nach etwa einer Stunde begaben sich Metcalfe und Marcus Mathisen (30), der ebenfalls seine Einheiten absolvierte, zurück in die Kabine.

Auf dem Trainingsfeld fehlten noch die Nationalspieler Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29). Darüber hinaus hatten Scott Banks (25) und Taichi Hara (27) sich bereits am Sonntag krankgemeldet. Hinzu kamen Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22/krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).

Eric Smith (29) wird mit einem besonderen Gefühl nach Hamburg zurückkehren. Der FC St. Pauli-Profi wurde erst letzte Woche nachnominiert und spielte nun zwei weitere Länderspiele für Schweden.

Nach etwa 60 Minuten Spielzeit am Freitag stand Smith am Montag gegen Rumänien in der Startelf. Dank eines Tores des ehemaligen Kiezkickers Victor Gyökeres gewann das schwedische Team mit 1:0 und verteidigte dadurch die Tabellenführung.

Für Smith war es ein bedeutendes Debüt: Zum ersten Mal absolvierte er die komplette Spielzeit für seine Nationalmannschaft.

Bisher hatte Sam Klein (22) beim FC St. Pauli nur eine Nebenrolle, doch der australische Neuzugang zeigte gegen Gladbach, warum der Verein auf ihn gesetzt hat.

Trainer Marcel Rapp (47) urteilte nach dem Spiel: „Er tut uns gut, ist groß, überbrückt Räume und läuft viel. Ein guter Transfer.“

Klein selbst bezeichnete die Begegnung als „einen guten Test“ und freute sich, endlich länger auf dem Platz gestanden zu haben. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, betonte er.

Vor allem die Zusammenarbeit mit Joel Chima Fujita (24) klappte gut. „Er ist ein starker Spieler, wir haben harmoniert. Unser Zusammenspiel stimmt, darauf können wir aufbauen“, so Klein – vielleicht schon im nächsten Spiel gegen den KSC.

Über dieses Missgeschick musste Alexander Blessin (53) schmunzeln. Zwei Jahre lang war der Trainer beim FC St. Pauli etabliert, doch bei seinem ersten Besuch am Samstag kam es zum Versehen.

„Ich muss ehrlich sein, aber erzählt es nicht weiter“, begann er seine lustige Geschichte. „In der Halbzeit bin ich in die falsche Kabine gegangen.“ Schnell bemerkte er seinen Irrtum. „Ich war total fokussiert und hoffe, dass es niemand gesehen hat.“ Ein oder zwei Spieler hätten es wohl mitbekommen, räumte er ein.

Neben dieser amüsanten Episode genoss der 53-Jährige auch den herzlichen Empfang der St.-Pauli-Fans. „Man macht sich schon Gedanken“, gab er zu. „Zum Glück war es wirklich schön und herzlich.“

Das Gleiche traf auch auf die Begegnungen mit seinen früheren Spielern und dem Team zu. „Alles lief super“, sagte er – so wie er es sich wohl vorgestellt hatte.

Als Alexander Blessin (53) ins Millerntor-Stadion kam, wurde er mit Applaus begrüßt – ebenso bei der Nennung der Gladbacher Startelf.

Vor dem Anpfiff beobachtete Blessin, nachdem er sich mit ehemaligen Kollegen ausgetauscht hatte, die Aufwärmübungen seiner neuen Mannschaft mit verschränkten Armen an der Seitenlinie.

Am Mittwoch wurde Eric Smith (29) nachnominiert; am Freitag stand er dann für etwa eine Stunde für Schweden auf dem Feld.

Beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina wurde der FCSP-Profi nach einer halben Stunde für Carl Starfelt (31) eingewechselt. Smith absolvierte damit sein drittes Länderspiel. Den Führungstreffer erzielte in der 61. Minute Ex-Kiezkicker Victor Gyökeres (28).

Mit dem Unentschieden verteidigte Schweden die Tabellenführung, während Bosnien-Herzegowina mit Ex-Keeper Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß.

Nach ihrer Rückkehr zum FC St. Pauli haben Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin Schwierigkeiten, sich in der Mannschaft zu etablieren. Beide kamen erst je einmal zum Einsatz und kamen zusammen auf nur 15 Minuten Spielzeit. Ein schneller Wandel scheint unwahrscheinlich.

Trainer Marcel Rapp (47) erklärte: „Grundsätzlich sind beide engagiert im Training und zeigen gute Leistungen. Aber es herrscht Konkurrenzkampf, und die anderen Spieler machen es ebenfalls gut. Es ist schwierig.“

Er betonte jedoch, dass er kein Problem hätte, Banks oder Ahlstrand einzusetzen. „Die Einwechselspieler haben in dieser Saison bisher bewiesen, dass die Mannschaft durch Wechsel nicht schlechter wird.“ Dennoch hatten die beiden bislang wenige Chancen sich zu zeigen.

Beim Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss der FC St. Pauli auf einige Profis verzichten. Neben den Nationalspielern und Langzeitverletzten fallen drei weitere Spieler aus.

Branimir Hrgota (33) nahm am Freitag wieder teilweise am Mannschaftstraining teil, wird aber voraussichtlich nicht spielen. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, machte Trainer Rapp deutlich. Auch Marcus Mathisen (30) steht wegen Fußproblemen nicht zur Verfügung, soll aber nächste Woche wieder voll einsteigen können.

Tomoya Ando (28), der eine Rückenverletzung hat, drehte immerhin seine Runden auf dem Platz. „Man dachte, der Rücken wäre schlimmer, aber so schlimm ist es nicht“, sagte Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“

Bei den Langzeitverletzten sieht es unterschiedlich aus: Mathias Pereira Lage (29) startet laut Trainer wieder mit Lauftraining, aber der Weg sei noch lang. Rony Jansson (22) soll hingegen bald wieder ins Training einsteigen.

Ganz anders steht es um Gisli Thórdarson (22): „Er ist noch weit entfernt, dieses Jahr wird es wohl kaum mehr klappen“, gestand Rapp. So hatte man sich die Leihe nicht vorgestellt.

Gute Nachrichten vom Trainingsplatz: Während Eric Smith (29) bei der schwedischen Nationalmannschaft weilt, ist Branimir Hrgota (33) ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, wenn auch nur teilweise. Der Offensivspieler fehlte zuletzt wegen Fußproblemen.

Weiterhin fehlen Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) und Marcus Mathisen (30) mit Fußsohlenbeschwerden. Zurück von der Nationalmannschaft ist Tomoya Ando (27), der wegen Rückenproblemen nur seine Runden drehte.

Connor Metcalfe (26) wird sich lange an sein Tor erinnern: Der St.-Pauli-Profi traf am Dienstag beim Test gegen Brasilien zum zwischenzeitlichen 2:1. „Das ist eines der schönsten Tore meiner Karriere“, sagte er im Interview mit dem australischen Verband. „Mama und Papa werden sehr stolz sein.“

Als er die Aufnahmen sah, konnte er den Moment kaum beschreiben: „Ich habe den Ball mit einem Kontakt vorgelegt und dann voll getroffen. Als ich aufsah, schlug der Ball bereits im oberen Eck ein.“

Trotz des sehenswerten Treffers verzichtete der 26-Jährige auf einen großen Jubel: „Ich hatte keine Energie mehr, um zur Eckfahne zu laufen und einen Rückwärtssalto zu machen.“

Metcalfe verriet zudem, dass das Tor kein Zufall war: „Der Trainer sagte vor dem Spiel: Wenn ihr in diese Halbräume kommt, zieht einfach ab.“ Da er keine Anspielstation sah, schoss er aus seinem „guten linken Fuß“ einfach. „Ich habe es probiert, und es ist lustig, dass es geklappt hat.“

Im 42. Länderspiel war es erst sein drittes Tor, aber eines, an das er sich lange erinnern wird.

Große Freude bei Eric Smith (29): Der Abwehrspieler des FC St. Pauli wurde von der schwedischen Nationalmannschaft nachnominiert, wie der Verband mitteilte. Grund dafür sind mehrere Krankheitsfälle im Kader.

Für Smith und Schweden stehen in den kommenden Tagen zwei Spiele an: Am Freitag (20:45 Uhr) geht es gegen Bosnien-Herzegowina, wo es für den 29-Jährigen auch zum Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30) kommt. Am Montag (5. Oktober, 20:45 Uhr) folgt dann das Duell mit Rumänien.

Smith absolvierte bisher zwei Einsätze für Schweden, blieb aber bei der WM im Sommer ohne Spielpraxis.

Mit nur 676,2 Kilometern Laufleistung belegt der FC St. Pauli im Liga-Ranking den letzten Platz in der 2. Bundesliga. Für Louis Oppie (24) kam das überraschend. „Vom Gefühl her nicht“, sagte er und verwies auf die Statistiken. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“

Die Zahlen könnten aber auch anders interpretiert werden: Vielleicht laufen die Kiezkicker zwar weniger, dafür aber effektiver. „Es gibt Spieler, die nicht 30 Sprints machen, sondern nur fünf, die dafür aber brandgefährlich sind“, erklärte Oppie, der selbst regelmäßig unter den Top 20 in den Laufwerten zu finden ist – genauso wie sein Mitspieler Arkadiusz Pyrka (24).

„Unser Spiel ist es, die Linie rauf und runter zu laufen“, stellte Oppie klar. Für die kommenden Wochen hat er sich seinen ersten Scorerpunkt vorgenommen. „Mein Ziel ist es, aus einer defensiven Stabilität heraus mehr Gefahr nach vorne zu bringen. Vor allem meine Flanken müssen noch präziser werden.“

Abdoulie Ceesay (22) erzielte mit Gambia in der Afrika-Cup-Qualifikation eine kleine Sensation. In Ghana gewann das Team mit 4:2, womit die Skorpione nach zwei Siegen optimale Chancen auf das Weiterkommen haben. Einziger Wermutstropfen: Ceesay saß 90 Minuten auf der Ersatzbank.

Ähnlich erging es Dimitar Mitov (29), der beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland ebenfalls auf der Bank blieb. Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) hingegen stand die gesamte Spielzeit auf dem Platz.

Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) nicht so schnell vergessen: Auch wenn der FC St. Pauli-Profi mit Australien das zweite Testspiel gegen Brasilien verlor, gelang ihm ein sehenswertes Tor.

Beim Stand von 1:1 erhielt er in der 33. Minute den Ball am Strafraum, zog ab und traf ins rechte Eck zum 2:1. Trotz der Führung verloren die Socceroos letztlich mit 2:4. Metcalfe wurde in der 69. Minute ausgewechselt. Es war sein dritter Treffer im 45. Länderspiel.

Mit gemischten Gefühlen wird er nun nach Hamburg zurückkehren.

Nach einer trainingsfreien Woche ist der FC St. Pauli wieder auf dem Trainingsplatz aktiv.

Während sich die Mannschaft mit lockeren Übungen aufwärmte, absolvierte Branimir Hrgota (33) seine Runden um den Platz. Seine Fersenprobleme sind offenbar noch nicht vollständig ausgeheilt.

Neben den verletzten Rony Jansson (22) und Gisli Thórdarson (22) fehlte auch Marcus Mathisen (30).

Wie bei St. Pauli saß auch Torwart Dimitar Mitov (29) bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Bank. Trotz Führung sah er eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg zu Beginn der Nations League.

Auf Seiten der Gegners stand Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf, musste aber bereits zur Pause verletzt ausgewechselt werden. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) erklärte, dass Sinani für die nächsten Spiele ausfällt. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Abdoulie Ceesay (22) ist aktuell einer von vier St.-Pauli-Profis, die für ihre Nationalteams auflaufen. Für den 22-Jährigen und Gambia begann am Freitagabend die Afrika-Cup-Qualifikation.

Ceesay startete im Auftaktspiel gegen Somalia in der Startelf, wurde nach 77 Minuten beim Spielstand von 1:1 ausgewechselt. Kurz danach jubelte sein Team über den 2:1-Sieg. Am Dienstag steht das zweite Gruppenspiel gegen Ghana an.

Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit Australien lange an einem Sieg über Brasilien, doch die Südamerikaner schlugen spät zurück.

Der Kiezkicker stand gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Pause aberkannt wurde. Im zweiten Durchgang sorgte Nestory Irankunda (20), ein ehemaliger Bayern-Spieler, mit einem Traumfreistoßtor für die Führung (68. Minute).

Diese Führung hielt bis in die Nachspielzeit, doch dann erzielte Rayan (20) in der fünften Minute der Nachspielzeit den Ausgleich. Metcalfe war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt (84. Minute). Am Dienstag treffen beide Teams erneut aufeinander.

Tomoya Ando (27) kam am Donnerstag beim 3:1-Erfolg Japans gegen Uruguay nicht zum Einsatz.

Am Mittwoch wurde Alexander Blessin (53) offiziell als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Dabei sprach er auch über seine Zeit beim FC St. Pauli.

„Ihr werdet nie erleben, dass ich negativ über Vergangenes rede“, erklärte der 53-Jährige, der insgesamt eine schöne Zeit schilderte. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite nicht ganz so. Wir hatten Höhen und Tiefen, zwei positive und zwei negative Phasen, die letztlich zu lang waren und zum Abstieg führten.“

Trotz des enttäuschenden Endes zog er viele positive Erfahrungen aus seiner Zeit am Millerntor. „Es hat mich als Trainer weitergebracht. Man lernt nie aus, ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Genau gegen diesen Verein wird er am 3. Oktober bei einem Testspiel antreten.

Seit Dienstag steht fest: Der ehemalige St.-Pauli-Coach Alexander Blessin (53) übernimmt künftig als Cheftrainer Borussia Mönchengladbach.

Medienberichten zufolge unterschrieb der Stuttgarter einen Zweijahresvertrag bei den Fohlen. Mit St. Pauli war er in der vergangenen Saison abgestiegen und verließ danach den Verein.

Der FC St. Pauli wird als erster deutscher Profiverein Mitglied der Union of European Clubs (UEC). Damit unterstützt der Klub die Arbeit der UEC für mehr sportliches Gleichgewicht, finanzielle Nachhaltigkeit und bessere Governance im europäischen Fußball, teilte der Verein am Montagnachmittag mit.

Für St. Pauli ist der Beitritt ein weiterer Schritt, sich für gerechtere Bedingungen im europäischen Fußball einzusetzen. Dazu zählen aus Sicht des Vereins neben einem ausgewogeneren Wettbewerb und nachhaltigen wirtschaftlichen Strukturen auch transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.

Die Union of European Clubs versteht sich als Interessenvertretung professioneller Vereine unterschiedlicher Größe und aus vielen Ligen. Ziel ist es, auch kleineren Clubs eine stärkere Stimme in der europäischen Fußballpolitik zu verschaffen, die bisher kaum in Entscheidungsprozesse eingebunden sind.

Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten bei St. Pauli räumen. Nun könnte er bald wieder an das Millerntor zurückkehren.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gilt der 53-Jährige als Top-Kandidat für die freie Trainerstelle bei Borussia Mönchengladbach. Genau gegen diesen Gegner testet St. Pauli am 3. Oktober während der Länderspielpause.

Es wird spannend sein zu beobachten, wie die Fans eine mögliche Rückkehr von Blessin aufnehmen würden.

Zur Überbrückung der fast zweiwöchigen Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober plant der FC St. Pauli ein Testspiel. Am 3. Oktober (15:30 Uhr) empfangen die Kiezkicker Bundesligist Borussia Mönchengladbach am Millerntor.

Die Partie wird regulär über zwei Halbzeiten à 45 Minuten ausgetragen. Informationen zum Ticketverkauf folgen zeitnah.

St.-Pauli-Fans aufgepasst: Am Donnerstag wurden die Spieltage 7 bis 13 der 2. Bundesliga zeitgenau angesetzt. Die Kiezkicker bestreiten unter anderem drei Partien am Abend.

Hier die Übersicht der anstehenden Spiele:

Tabelle 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Meister (Platz 1) steigt direkt in die 1. Bundesliga auf, ebenso der Zweitplatzierte. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Verbleib oder Aufstieg in der höchsten deutschen Spielklasse.