St.-Pauli-Blog: Steht Abdoulie Ceesay im Visier eines Erstligisten?
Hamburg – Auch nach der ausgedehnten Länderspielpause setzt der FC St. Pauli seinen positiven Lauf fort und feierte einen 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC. Am kommenden Samstag steht nun das Spitzenspiel beim Hannover 96 auf dem Programm.
Während Marcus Mathisen nach seinen Fersenbeschwerden wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, absolvierte Eric Smith ein individuelles Trainingsprogramm. Zudem plant der Verein, die Frist für die Wahl der neuen Stadion-Hymne zu verlängern.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch über alle aktuellen Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Neuigkeiten aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Obwohl die Saison erst sieben Partien alt ist, machen bereits die ersten Spekulationen die Runde. Laut dem Portal „Gamfoot Transfers“ steht der FC St. Pauli womöglich vor dem Verlust seines Top-Stürmers Abdoulie Ceesay (22).
Dem Bericht zufolge soll die TSG 1899 Hoffenheim den gambischen Angreifer ins Visier genommen und ihn mehrfach beobachtet haben. Ob die Kraichgauer tatsächlich ein Angebot für den Nationalspieler unterbreiten, bleibt vorerst offen.
Aus Sicht von St. Pauli wäre man jedoch nicht bereit, den besten Torjäger sang- und klanglos ziehen zu lassen.
Felix Prigan (27) wird am Samstagabend das Duell zwischen Hannover 96 und dem FC St. Pauli leiten. Bisher gelang es keinem der beiden Teams, unter seiner Leitung einen Sieg zu erringen.
Prigan pfiff St. Pauli beim 2:2-Unentschieden am vierten Spieltag in Bielefeld, während Hannover unter seiner Regie in der ersten DFB-Pokalrunde eine 0:1-Niederlage gegen Energie Cottbus einstecken musste.
Am Mittwochmorgen begann der FC St. Pauli mit der Vorbereitung auf das bevorstehende Topspiel bei Hannover 96.
Marcus Mathisen (30) kehrte zurück ins Training, während Eric Smith (29) sein individuelles Programm absolvierte, um die Belastung zu steuern. Rony Jansson (22) verließ nach dem Aufwärmen ebenfalls die Gruppe und trainierte separat.
Kurze Zeit später gesellte sich auch Louis Oppie (24) zum Finnen.
Der Kiezklub sucht aktuell eine neue Stadion-Hymne und hat zu diesem Zweck einen Wettbewerb gestartet. Die Vielzahl an eingesandten Beiträgen überraschte die Verantwortlichen dabei deutlich.
„Mit rund 3000 Einsendungen hatten wir nicht gerechnet“, berichtete Markenchef Martin Drust dem Hamburger Abendblatt. Erwartet worden seien lediglich hohe zweistellige Zahlen. Zwar gebe es unter den zahlreichen Songs auch Mehrfachvorschläge, dennoch möchte man so viele Beiträge wie möglich berücksichtigen und die Entscheidung daher etwas nach hinten verschieben.
„Das liegt uns am Herzen“, so Drust weiter. Statt wie geplant vom 23. bis 25. Oktober erfolgt die Abstimmung erst am Wochenende danach. Bis Donnerstag, 23:59 Uhr, sind noch Einsendungen möglich.
Sportlich konnte Gisli Thórdarson (22) bislang noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Leihspieler vom polnischen Klub Lech Posen verletzte sich vor dem Saisonstart und fällt seitdem aus. Ob er noch in diesem Jahr auf den Platz zurückkehrt, ist ungewiss.
Privat läuft es für den Isländer hingegen erfreulich: Wie er auf Instagram mitteilte, erwarten er und seine Freundin Andrea Marý Nachwuchs. Zu einem Ultraschallbild schrieb er: „Die drei von uns 2027🤍“
Lars Ritzka (28) ist kein großer Redner, doch nach dem 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC und seinem Tor stellte er sich den Fragen.
„Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte“, erklärte der Linksfuß, der für den gesperrten Tomoya Ando (28) in der Startelf stand. Trainer Marcel Rapp (47) setzte ihn bewusst als linken Innenverteidiger ein, in der Hoffnung, dass er so auch spielerisch stärkere Akzente setzen könne.
„Als Außenverteidiger habe ich schon lange nicht mehr gespielt, ich weiß gar nicht mehr, wie sich das anfühlt“, scherzte Ritzka und erzählte eine kleine Begebenheit: „Ben Voll meinte zu mir, er habe das Gefühl, dass ich heute treffe.“
Und tatsächlich traf Ritzka in der 52. Minute zum 2:0. „Es ist schön, dass wir mal einen Standardtreffer erzielen konnten und nicht nur welche kassieren.“ Letztlich sorgte der 28-Jährige auch dafür, dass hinten die Null stand. Vielleicht darf er ja auch im kommenden Spiel gegen Hannover 96 wieder starten – der Konkurrenzkampf ist jedenfalls eröffnet.
Abdoulie Ceesay (22) wird für den FC St. Pauli immer wichtiger. Während er anfangs durch ungestüme Aktionen auffiel, überzeugt der Gambier mittlerweile mit Treffern und durchdachtem Spiel.
„Ich arbeite in jedem Training an meinem Abschluss, und es wird von Tag zu Tag besser“, erklärte er. In dieser Saison erzielte der 23-Jährige bereits drei Tore in nur fünf Einsätzen. Auch das Vertrauen von Trainer Marcel Rapp (47) spiele eine bedeutende Rolle.
Rapp lobte seinen torgefährlichsten Spieler mit den Worten: „Bei Ceesay passiert immer etwas, bei jedem Zweikampf. Entweder bekommen wir ein Foul zugesprochen oder der Ball geht an uns. Das ist eine große Qualität.“ Er hob nicht nur den „brutalen Abschluss“ hervor, sondern auch das Spielverständnis des Angreifers: „Er ist nicht nur Umschaltspieler, sondern auch ein Akteur, der mitspielt.“
Saisonübergreifend kommt Ceesay mittlerweile auf sechs Treffer in acht Spielen – eine beeindruckende Bilanz!
Für das Spiel gegen den Karlsruher SC kann Marcel Rapp (47) nahezu aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von den Langzeitverletzten fällt am Sonntag nur Marcus Mathisen (30) aus, der seit einiger Zeit an Beschwerden an der Fußsohle leidet.
Die zuletzt angeschlagenen Spieler sowie die Nationalspieler, die vor Kurzem von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt sind, stehen allesamt zur Verfügung. Einzig auf den gesperrten Tomoya Ando (27) muss der Trainer verzichten.
Lukas Benen (34) feiert am Sonntag seine Premiere als Schiedsrichter bei einem Spiel des FC St. Pauli. Bisher leitete er nur Begegnungen der U23 der Kiezkicker.
Partien des Karlsruher SC hat er bereits zweimal gepfiffen; beide Male gingen die Badener als Sieger vom Platz. Ein gutes Omen?
Marco Knoop (48) gehörte zwei Jahre lang zum Trainerstab des FC St. Pauli und formte unter anderem Nikola Vasilj (30) zu einem hervorragenden Torwart. Nach dem Aufstieg 2024 wechselte er gemeinsam mit Fabian Hürzeler (33) zu Brighton, wo er allerdings nur eine Saison blieb.
Nach einer kurzen Station bei Nottingham Forest beendete Knoop im Sommer seine Tätigkeit dort. Nun hat er einen neuen Verein gefunden: Der 48-Jährige unterschrieb bei Trabzonspor in der Türkei, wo er künftig mit Stars wie Mohamed Salah (34) trainieren wird.
Der FC St. Pauli startete in die Trainingswoche vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den KSC. Dabei waren auch wieder Tomoya Ando (27), der allerdings gesperrt ist, Branimir Hrgota (33), Rony Jansson (24) und Connor Metcalfe (26) anwesend. Letzterer stieg jedoch früh aus und lief einige Runden um den Platz.
Nach etwa einer Stunde kehrten Metcalfe und Marcus Mathisen (30), der ebenfalls seine Runden gedreht hatte, zurück in die Kabine.
Auf dem Platz fehlten weiterhin die Nationalspieler Eric Smith (29) und Dimitar Mitov (29). Ebenfalls abwesend waren Scott Banks (25) und Taichi Hara (27), die sich bereits am Sonntag krankgemeldet hatten. Hinzu kamen noch Mathias Rasmussen (28, krank), Abdoulie Ceesay (22, krank), Ricky-Jade Jones (23) und Erik Ahlstrand (24).
Eric Smith (29) wird mit besonderen Erinnerungen nach Hamburg zurückkehren. Der Profi des FC St. Pauli war erst kürzlich nachnominiert worden und absolvierte nun zwei weitere Länderspiele für die schwedische Nationalmannschaft.
Nach einem fast 60-minütigen Einsatz am Freitag stand Smith am Montag im Spiel gegen Rumänien in der Startelf. Durch ein Tor von Ex-Kiezkicker Victor Gyökeres gewann Schweden mit 1:0 und behauptete die Tabellenführung.
Für Smith war es ein besonderes Debüt: Er absolvierte erstmals ein komplettes Spiel (90 Minuten) für sein Land.
Bislang spielte Sam Klein (22) beim FC St. Pauli nur eine Nebenrolle, doch der im Sommer aus Australien verpflichtete Neuzugang zeigte beim Spiel gegen Gladbach, warum man ihn verpflichtet hat.
„Er ist ein Spieler, der uns gut tut“, lobte Trainer Marcel Rapp (47) nach der Partie. „Er ist groß, überbrückt Räume, läuft viel. Ein guter Transfer.“
Klein selbst bezeichnete die Partie als „guten Test“ und freute sich darüber, länger auf dem Feld stehen zu dürfen. „Ich liebe es zu spielen und gebe immer mein Bestes“, betonte er.
Vor allem die Zusammenarbeit mit Joel Chima Fujita (24) funktionierte gut: „Er ist ein guter Spieler, wir harmonieren gut. Unser Verständnis stimmt, darauf können wir aufbauen.“ Vielleicht schon im nächsten Spiel gegen den KSC.
Zum Schmunzeln brachte eine kleine Geschichte Alexander Blessin (53), der zwei Jahre lang beim FC St. Pauli arbeitete und am Samstag erstmals als Gast am Millerntor war.
„Ich muss zugeben, sagt es aber nicht weiter“, begann er seine humorvolle Erzählung, „in der Halbzeit bin ich in die falsche Kabine gegangen.“ Schnell bemerkte er seinen Irrtum. „Ich war völlig im Tunnel und hoffe, niemand hat es mitbekommen.“ Ein oder zwei Spieler hätten es wohl doch bemerkt.
Neben der lustigen Anekdote freute sich der 53-Jährige über den herzlichen Empfang durch die St.-Pauli-Fans. „Man macht sich schon Gedanken. Zum Glück war es sehr schön und herzlich.“
Auch die Begegnungen mit ehemaligen Spielern und dem Team waren „super“ – so, wie er es sich wohl vorgestellt hatte.
Beim Betreten des Millerntor-Stadions wurde Alexander Blessin (53) mit warmem Applaus begrüßt – ebenso beim Verlesen der Gladbacher Aufstellung.
Vor dem Spiel beobachtete Blessin, nachdem er sich mit mehreren Ex-Kollegen ausgetauscht hatte, wie gewohnt mit verschränkten Armen das Aufwärmen seiner ehemaligen Mannschaft.
Am Mittwoch war Eric Smith (29) kurzfristig nachnominiert worden und kam am Freitag beim 1:1 gegen Bosnien-Herzegowina zu seinem dritten Einsatz für Schweden. Er wurde nach 30 Minuten für Carl Starfelt (31) eingewechselt. Den Führungstreffer erzielte in der 61. Minute der ehemalige St.-Pauli-Spieler Victor Gyökeres (28).
Durch das Unentschieden verteidigte Schweden die Tabellenführung. Bosnien, bei denen Ex-Keeper Nikola Vasilj (30) nur auf der Bank saß, ist Zweiter.
Nach ihrer Rückkehr zum FC St. Pauli tun sich Scott Banks (25) und Erik Ahlstrand (24) weiterhin schwer, sich durchzusetzen. Beide kamen in dieser Saison bisher nur jeweils zu einem Kurzeinsatz von zusammen 15 Minuten. Eine schnelle Änderung scheint unwahrscheinlich.
„Grundsätzlich sind sie engagiert im Training und machen ihre Sache gut“, erklärte Trainer Marcel Rapp (47). Doch die Konkurrenz sei groß, und die anderen Akteure machten ebenfalls einen guten Job. „Es ist schwierig.“
Der Coach stellte aber klar, dass er keine Scheu habe, Banks und Ahlstrand einzusetzen. Die eingewechselten Spieler hätten in der laufenden Saison gezeigt, dass die Mannschaft durch die Wechsel nicht schwächer werde. Nur das Duo hatte bisher kaum Gelegenheit, sich zu präsentieren.
Beim Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss St. Pauli auf einige Profis verzichten. Neben den Nationalspielern und Langzeitverletzten fehlen auch drei weitere Spieler.
Branimir Hrgota (33) nahm am Freitag zwar schon wieder an Teilen des Mannschaftstrainings teil, wird aber nicht einsatzfähig sein. „Das reicht nicht mehr bis zum Spiel“, stellte Trainer Marcel Rapp (47) klar. Auch Marcus Mathisen (30) steht wegen Problemen an der Fußsohle nicht zur Verfügung. Beide sollen in der kommenden Woche wieder komplett ins Teamtraining einsteigen.
Tomoya Ando (28), der Rückenbeschwerden hat, drehte immerhin schon seine Runden. „Man hat gedacht, sein Rücken geht kaputt, aber es ist nicht so schlimm“, sagte Rapp. „Er sollte nächste Woche wieder fit sein.“
Wie sieht es bei den Langzeitverletzten aus? Mathias Pereira Lage (29) beginne laut Trainer wieder zu laufen, allerdings sei noch ein langer Weg vor ihm. Besser stehe es um Rony Jansson (22), der in Kürze wieder ins Training einsteigen soll.
Ganz anders stellt sich die Lage bei Gisli Thórdarson (22) dar. „Er ist noch weit entfernt. Dieses Jahr wird es wahrscheinlich schwierig“, gestand Rapp. So hatte man sich die Leihe nicht vorgestellt.
Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz: Während Eric Smith (29) bei der schwedischen Nationalmannschaft weilt, ist Branimir Hrgota (33) zurück im Mannschaftstraining, wenn auch nur teilweise. Der Offensivspieler hatte zuletzt mit Fußproblemen zu kämpfen.
Weiterhin nicht dabei sind Rony Jansson (22), Gisli Thórdarson (22) sowie Marcus Mathisen (30), der an Beschwerden an der Fußsohle leidet. Zurück von der Nationalmannschaft ist Tomoya Ando (27), der aufgrund von Rückenproblemen nur locker mitgelaufen ist.
Ein Tor, das Connor Metcalfe (26) wohl lange in Erinnerung bleiben wird: Der St.-Pauli-Profi erzielte am Dienstag beim Test gegen Brasilien (2:4) das vorübergehende 2:1. „Das war eines der schönsten Tore meiner Karriere“, sagte er in einem Interview mit dem australischen Verband. „Mama und Papa werden sehr stolz sein.“
Als er sich die Aufnahmen ansah, konnte Metcalfe die Situation kaum noch genau beschreiben: „Ich habe den Ball mit einem Kontakt vorgelegt und dann voll getroffen. Als ich hochschaute, war er schon im oberen Eck.“
Trotz des sehenswerten Treffers verzichtete der 26-Jährige auf großen Jubel: „Ich hatte nicht mehr die Kraft, zur Eckfahne zu laufen oder einen Backflip zu machen.“
Wie Metcalfe verriet, war der Treffer kein Zufall: „Der Trainer sagte vor dem Spiel: Wenn ihr in diese Halbräume kommt, zieht einfach ab.“ Da er keine Anspielstation sah, schoss er mit seinem „passablen linken Fuß“ einfach. „Ich habe es versucht, und es ist lustig, dass es geklappt hat.“
Im 42. Länderspiel war es erst sein drittes Tor, aber eines, an das er sich noch lange erinnern wird.
Große Freude bei Eric Smith (29): Der Defensivspieler des FC St. Pauli wurde von der schwedischen Nationalmannschaft nachnominiert, wie der Verband bekannt gab. Grund sind mehrere Krankheitsfälle im Team.
Für Smith und Schweden stehen in den nächsten Tagen zwei Partien an: Am Freitag (20:45 Uhr) trifft man zunächst auf Bosnien-Herzegowina, wo es für den 29-Jährigen ein Wiedersehen mit Ex-Kiezkicker Nikola Vasilj (30) gibt. Am Montag (5. Oktober, 20:45 Uhr) folgt das Duell gegen Rumänien.
Smith absolvierte bisher zwei Länderspiele für die Tre Kronors, war trotz Nominierung bei der WM im Sommer jedoch ohne Einsatz.
Mit „nur“ 676,2 gelaufenen Kilometern belegt der FC St. Pauli in dieser Kategorie den letzten Rang der 2. Bundesliga. Für Louis Oppie (24) kam das überraschend. „Vom Gefühl her nicht“, sagte er und verwies auf die Laufdaten. „Ich weiß nicht, wie das zustande kommt.“
Die Statistik könnte jedoch auch anders interpretiert werden: Vielleicht laufe man zwar weniger, dafür aber klüger. „Es gibt Spieler, die jetzt nicht 30 Sprints machen, sondern vielleicht nur fünf, diese aber brandgefährlich sind“, erläuterte der 24-Jährige, der selbst in vielen Laufwerten unter den Top 20 rangiert – ebenso wie sein Kollege Arkadiusz Pyrka (24).
„Das ist unser Spiel, die Linie rauf und runter zu laufen“, betonte Oppie. Für die kommenden Wochen hat er sich vorgenommen, seinen ersten Scorerpunkt zu erzielen. „Mein Ziel ist es, aus defensiver Stabilität noch mehr Offensive zu entwickeln. Besonders meine Flanken müssen noch präziser werden.“
Abdoulie Ceesay (22) und Gambia gelang in der Qualifikation zum Afrika Cup eine kleine Sensation: In Ghana feierten die Skorpione einen 4:2-Sieg, sodass sie mit zwei Erfolgen aus zwei Spielen gute Chancen auf das Weiterkommen haben. Einziger Wermutstropfen: Ceesay saß 90 Minuten lang auf der Bank.
Auch Dimitar Mitov (29) erlebte erneut dasselbe Schicksal: Beim torlosen Remis zwischen Bulgarien und Estland blieb der Torhüter auf der Ersatzbank. Ex-Kiezkicker Karol Mets (33) stand hingegen über die volle Spielzeit auf dem Platz.
Diesen Tag wird Connor Metcalfe (26) so schnell nicht vergessen: Obwohl der St.-Pauli-Profi mit Australien im zweiten Testspiel gegen Brasilien unterlag, gelang ihm ein Treffer.
Beim Stand von 1:1 bekam er in der 33. Minute den Ball am Strafraum, zog ab und traf sehenswert ins rechte Eck zum 2:1. Trotz der Führung verloren die Socceroos am Ende mit 2:4. Metcalfe wurde nach 69 Minuten ausgewechselt. Es war sein drittes Tor im 45. Länderspiel.
Mit gemischten Gefühlen wird er daher zurück nach Hamburg fliegen.
Nach einer trainingsfreien Woche ist der FC St. Pauli wieder aufs Feld zurückgekehrt.
Während sich das Team mit lockeren Übungen erwärmte, absolvierte Branimir Hrgota (33) seine Runden. Ganz auskuriert hat der Offensivspieler seine Fersenprobleme offenbar noch nicht.
Neben den verletzten Rony Jansson (22) und Gisli Thórdarson (22) fehlt auch Marcus Mathisen (30).
Wie beim FC St. Pauli saß Torhüter Dimitar Mitov (29) auch bei der bulgarischen Nationalmannschaft nur auf der Bank. Von dort aus erlebte er trotz zwischenzeitlicher Führung eine 1:2-Niederlage gegen Luxemburg zum Auftakt der Nations League.
Auf der Gegenseite stand Ex-Kiezkicker Danel Sinani (29) in der Startelf, musste aber schon zur Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nationaltrainer Jeff Strasser (51) erklärte nach dem Spiel, dass Sinani für die kommenden Begegnungen ausfällt. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Abdoulie Ceesay (22) ist aktuell einer von vier St.-Pauli-Profis, die für ihre Nationalteams aktiv sind. Für den Gambier begann am Freitagabend die Qualifikation für den Afrika Cup.
Ceesay stand im Auftaktspiel gegen Somalia in der Startelf und wurde nach 77 Minuten beim Stand von 1:1 ausgewechselt. Kurz darauf durfte er doch jubeln, denn sein Team gewann 2:1. Am Dienstag steht das zweite Gruppenspiel gegen Ghana an.
Wie ärgerlich! Connor Metcalfe (26) schnupperte mit der australischen Nationalmannschaft lange am Sieg gegen Brasilien, doch die Südamerikaner schlugen spät zurück.
Der Kiezkicker stand gemeinsam mit Jackson Irvine (33) in der Startelf und hatte Glück, dass ein Treffer von Estêvão (19) kurz vor der Pause aberkannt wurde. Im zweiten Durchgang sorgte Nestory Irankunda (20) mit einem Traumfreistoß für die Führung der Socceroos.
Diese hielt bis in die Nachspielzeit, doch dann traf Rayan (20) in der 95. Minute zum Ausgleich. Metcalfe war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt. Am Dienstag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen.
Beim 3:1-Sieg Japans gegen Uruguay kam Tomoya Ando (27) am Donnerstag nicht zum Einsatz.
Alexander Blessin (53) wurde am Mittwoch offiziell als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach vorgestellt. Dabei gab es auch Fragen zu seiner Zeit bei St. Pauli.
„Ihr werdet nie erleben, dass ich negativ über Vergangenes spreche“, sagte der 53-Jährige, der seine Zeit am Millerntor als insgesamt schön bezeichnete. „Das erste Jahr war sehr erfolgreich, das zweite weniger. Wir hatten Höhen und Tiefen, zwei positive, zwei negative Phasen, die letztlich zu lange andauerten und zum Abstieg führten.“
Trotz des enttäuschenden Endes habe er viel Positives aus seiner Zeit bei St. Pauli mitgenommen. „Es hat mich als Trainer weiterentwickelt. Man lernt nie aus, und ich weiß nicht alles. St. Pauli ist ein großartiger Klub.“ Genau gegen diesen Gegner testet er am 3. Oktober mit Gladbach.
Seit Dienstag ist klar: Der ehemalige St.-Pauli-Coach Alexander Blessin (53) wird neuer Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach.
Medienberichten zufolge unterzeichnete der Stuttgarter einen Zweijahresvertrag bei den Fohlen. Mit St. Pauli war er in der vergangenen Saison abgestiegen, danach verließ er den Verein.
Der FC St. Pauli wird der erste deutsche Profiverein, der Mitglied der Union of European Clubs (UEC) wird, gab der Klub am Montagnachmittag bekannt.
Mit dem Beitritt möchte der Verein die Arbeit der UEC unterstützen, die sich für mehr sportliche Chancengleichheit, finanzielle Nachhaltigkeit und bessere Governance im europäischen Fußball einsetzt.
Für St. Pauli ist der Beitritt ein weiterer Schritt, um sich für fairere Rahmenbedingungen im europäischen Fußball starkzumachen. Dazu gehören laut dem Verein ein ausgewogener Wettbewerb, nachhaltige wirtschaftliche Strukturen sowie transparente und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse.
Die Union of European Clubs versteht sich als Interessensvertretung professioneller Vereine unterschiedlicher Größe und aus verschiedenen Ligen, um auch Clubs eine stärkere Stimme in der europäischen Fußballpolitik zu geben, die bislang kaum an Entscheidungen beteiligt waren.
Nach dem Abstieg im Sommer musste Alexander Blessin (53) nach zwei Jahren seinen Trainerposten bei St. Pauli räumen. Doch eine Rückkehr ans Millerntor könnte bald bevorstehen.
Medienberichten zufolge gilt der 53-Jährige als Favorit auf die vakante Trainerstelle bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Genau gegen diesen Gegner bestreiten die Kiezkicker am 3. Oktober während der XXL-Länderspielpause ein Testspiel.
Es wird spannend sein zu beobachten, wie die Fans auf eine mögliche Rückkehr Blessins reagieren.
Die zweieinhalbstündige Länderspielpause Ende September/Anfang Oktober nutzt St. Pauli für ein Testspiel: Am 3. Oktober (15:30 Uhr) empfangen die Kiezkicker Borussia Mönchengladbach am Millerntor.
Die Partie wird regulär über zwei Halbzeiten à 45 Minuten ausgetragen. Informationen zum Ticketverkauf werden zeitnah bekanntgegeben.
St.-Pauli-Anhänger aufgepasst! Am Donnerstag wurden die Spieltage 7 bis 13 der 2. Bundesliga mit genauen Anstoßzeiten veröffentlicht. Die Kiezkicker bestreiten unter anderem drei Spiele am Abend.
Hier eine Übersicht der Begegnungen:
2. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Meister und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte bestreitet eine Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.