Schwerer Unfall: NFL-Coach Kyle Shanahan mit über 40 Stichen im Gesicht genäht
San Francisco – Verletzungen bei den San Francisco 49ers gehören mittlerweile fast schon zum Alltag und sind sogar zum Meme-Thema geworden. Doch dass ausgerechnet ein Trainer in einen Unfall verwickelt wird, ist äußerst selten. Headcoach Kyle Shanahan (46) zog sich bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen zu.
Die „Niners“ veröffentlichten am Samstag auf ihrer offiziellen Webseite die Meldung, dass sich der Vorfall bereits vor etwa einer Woche ereignet hat. Glücklicherweise sind Shanahans Blessuren nicht lebensbedrohlich.
Im offiziellen Podcast der Franchise „49ers Talk“ wurde bekanntgegeben, dass der Cheftrainer mehrere Knochenbrüche sowie eine Gehirnerschütterung davongetragen hat.
Das anstehende NFL-Trainingscamp wird vorübergehend von Assistenztrainer Chris Foerster geleitet.
Matt Maiocco, Podcast-Moderator und Reporter von „NBC Sports Bay Area“ für die 49ers, erklärte, dass Shanahan zwar umfangreiche Verletzungen erlitten habe, der Unfall jedoch wesentlich schlimmer hätte ausgehen können. Der Coach habe großes Glück gehabt.
„Gebrochene Nase, gebrochene Hand, gebrochene Rippen, zahlreiche Nähte und (...) die Gehirnerschütterung“, fasste Maiocco die Verletzungen in der aktuellen Podcast-Folge zusammen.
Einem Sprecher der Polizei zufolge, der gegenüber dem Sportportal ESPN Auskunft gab, blieb der andere Beteiligte unverletzt.
Weder Alkohol noch andere berauschende Mittel spielten bei dem Unfall am 14. Juli in Nordkalifornien eine Rolle. Bislang wurde keiner der beiden Fahrer als Verursacher benannt.
Laut ESPN-Berichten musste Shanahan im Gesicht mit mehr als 40 Stichen genäht werden.
„Für Mitarbeiter gibt es kein formelles Ablaufprotokoll bei Gehirnerschütterungen, aber für Spieler schon – und genau dieses Verfahren erweist sich in diesem Fall als äußerst hilfreich“, erklärte der Geschäftsführer. „Kyle wird dieses Protokoll nun durchlaufen.“
Bislang gestatten die Ärzte Shanahan nur eine eingeschränkte Teilnahme am Training seiner Mannschaft. „Wann und wie er zurückkehrt, entscheiden die Mediziner. Er war bereits im Gebäude, und wir konnten ihn treffen“, ergänzte Lynch.