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Kein drittes Aufeinandertreffen des Spektakels: FCM lässt schnelle Führung gegen Fürth entgleiten

Fürth – 4:5, 4:5 – und nun? Das mitreißende Duell der letzten Saison erhielt am Freitagabend im Ronhof keine Fortsetzung, denn der 1. FC Magdeburg gelang trotz einer frühen Führung nur ein vergleichsweise torarmes 1:1-Unentschieden bei der SpVgg Greuther Fürth.

Trainer Petrik Sander vom FCM sollte somit Recht behalten. Seine Mannschaft zeigte sich am Ende zu stabil, um die Bühne für ein weiteres Tor-Festival beim berüchtigten Zweitliga-Kracher zu bieten, der in der vergangenen Spielzeit in zwei Begegnungen insgesamt 18 Treffer hervorbrachte. Allerdings hätte sich der Coach in der Offensive wohl noch die ein oder andere weitere Option gewünscht.

Schon in der fünften Minute deutete sich ein neuer Torregen an: Nach einer gelungenen Verlagerung auf die rechte Seite setzte sich Bockhorn im Luftduell durch und legte den Ball zu Emmanuel Iyoha, der eiskalt zur frühen 1:0-Führung für die Gäste ins kurze Eck einschob.

Die Magdeburger zeigten sofort, wer in dieser Phase das Spiel dominierte, und beherrschten die Gastgeber in der Anfangsphase weitgehend, auch ohne den kurzfristig verletzten Baris Atik.

Doch eine einzige Aktion reichte den Fürthern. Nach einem starken Zusammenspiel bediente Felix Klaus seinen Stürmer Omar Sillah, der den Ball irgendwie am FCM-Torwart Reimann vorbeidrückte und zum Ausgleich traf (20.).

Das Schiedsrichterteam um Christian Ballweg hatte den Treffer zunächst wegen angeblichen Abseits aberkannt, doch der VAR hob diese Entscheidung korrekt auf.

Gut fünfzehn Minuten brauchte die Sander-Elf, um sich von diesem unerwarteten Rückschlag zu erholen. In dieser Phase lief bei den Magdeburgern wenig zusammen.

Gefährliche Chancen blieben jedoch Mangelware, bis in der 38. Minute sowohl Magdeburgs Torjäger Mateus Zukowski als auch Fürths Spielmacher Shinta Appelkamp innerhalb kurzer Zeit beste Möglichkeiten hatten, aber jeweils am Fürther Schlussmann Hellstern oder an der Latte scheiterten.

Nach dem Seitenwechsel gehörten die besten Chancen zunächst ausschließlich dem Kleeblatt: Reimann musste zweimal stark parieren – gegen Sillah (46.) und Appelkamp (56.).

Die Gäste fanden offensiv kaum noch Mittel, während die Franken das Spiel zwischenzeitlich völlig kontrollierten. Erst nach der 60. Minute meldete sich Iyoha wieder für den FCM zurück, doch Hellstern war zur Stelle (65.). Zehn Minuten später setzte Chávez einen Freistoß knapp in die Mauer, anschließend scheiterte auch Zukowski am starken Fürther Torhüter (75.).

Auf beiden Seiten fehlte letztlich die letzte Durchschlagskraft, sodass die Mannschaften sich mit einem gerechten Unentschieden in die lange Länderspielpause verabschiedeten.

2. Bundesliga, 6. Spieltag

SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Magdeburg 1:1 (1:1)

SpVgg Greuther Fürth: Hellstern – Reich, Heuer, Blank (81. Keresztes), Itter – Will – Appelkamp (66. Srbeny), Bansé (66. Ademi) – F. Klaus, Sillah, Pohlmann (76. Keller)

1. FC Magdeburg: Reimann – Bockhorn (83. Nadjombe), To. Müller, Garcia MacNulty, Nollenberger (66. Tachie) – Hyryläinen (66. F. Chávez), F. Michel – Müsel – Iyoha, Zukowski (89. Simic), Kwarteng (83. Baars)

Schiedsrichter: Cristian Ballweg (Mannheim)

Zuschauer: 11.491

Tore: 0:1 Iyoha (5.), 1:1 Sillah (20.)

Gelbe Karten: Heuer (2), Will (1), Srbeny (1) / Hyryläinen (2)

Stand in der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga zeigt folgendes: Der Saisonprimus wird Meister und sichert sich den direkten Aufstieg in die 1. Bundesliga. Dies gilt ebenfalls für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte kämpft in einem Entscheidungsspiel gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.