Nach Verpflichtung des englischen Talents Heskey wird der Konkurrenzkampf um die Offensivpositionen beim 1. FC Köln intensiver
Köln – „Er gehört mit seinen Fähigkeiten international zu den besten Angreifertalenten seines Jahrgangs“, so lobte FC-Sportchef Thomas Kessler (40) den Neuzugang Reigan Heskey (18) bei dessen Präsentation am Geißbockheim. Kein Wunder also, dass der junge Engländer schon jetzt eine wichtige Rolle im Bundesliga-Kader der Kölner einnehmen soll. Für andere Offensivspieler könnte dies hingegen eng werden.
Wie die BILD berichtet, sollen die Verantwortlichen des 1. FC Köln bereit sein, bei passenden Angeboten die Stammkräfte Linton Maina (27), Eigengewächs Jan Thielmann (24) sowie den ehemaligen Nationalspieler Luca Waldschmidt (30) abzugeben.
Konkrete Interessenten für die drei Spielmacher sind Medienberichten zufolge bisher jedoch noch nicht bekannt.
Hintergrund dieser Überlegungen sind die aktuellen Kaderplanungen beim Traditionsverein aus dem Rheinland: Durch die Verpflichtung von Heskey, der – ebenso wie das Supertalent Said El Mala (19) – bevorzugt auf der linken Außenbahn spielt, wird der Konkurrenzkampf im Angriff zunehmend größer.
Zudem hat Kessler bereits angekündigt, den Kader auf dem Transfermarkt weiter verstärken zu wollen. Unter den Kandidaten steht unter anderem das polnische Nachwuchstalent Marcel Regula (19) vom Erstligisten Zagłębie Lubin auf der Liste.
Eine Verpflichtung des 19-Jährigen könnte jedoch mit hohen Kosten verbunden sein. Laut Medienberichten verlangt Lubin bislang rund acht Millionen Euro Ablöse, während der Marktwert des Teenagers bei „transfermarkt.de“ auf etwa sieben Millionen Euro geschätzt wird.
Dem 1. FC Köln könnte jedoch die angespannte finanzielle Lage des polnischen Klubs zugutekommen: Wie der Kölner „Express“ berichtet, befindet sich Zagłębie Lubin wirtschaftlich unter Druck und wäre möglicherweise bereit, Regula für fünf bis sechs Millionen Euro abzugeben, um dringend benötigte Einnahmen zu generieren.