Neuzugang Luka Lochoshvili vom FC gibt Einblick: Diese Stärken können die Fans erwarten
Köln – Luka Lochoshvili (28) soll die in der vergangenen Spielzeit schwächelnde Abwehr des 1. FC Köln in der kommenden Saison deutlich verbessern. Jetzt hat der Neuzugang des FC auch offenbart, mit welchen Mitteln er dies erreichen möchte.
„Ich bringe sowohl auf als auch neben dem Platz eine starke Mentalität mit, außerdem viel körperliche Präsenz und Aggressivität. Das ist mein Spielstil, mit dem ich der Mannschaft helfen will“, erläutert der kraftvolle Verteidiger aus Georgien am Rande des Trainingslagers in Kitzbühel (Österreich) seine Stärken.
Darüber hinaus zeichnet ihn für einen Innenverteidiger eine ungewöhnlich ausgeprägte Torgefahr aus: In der vergangenen Zweitligasaison erzielte der 32-fache Nationalspieler beeindruckende fünf Treffer und lieferte zudem zwei Assists. Auch bei seinem Debüt im Trikot des FC im Testspiel gegen Bergisch Gladbach am Donnerstag gelang ihm per Kopf ein Tor.
Lochoshvili hofft nun, dass sich diese positive Entwicklung fortsetzt: „Ich möchte weiterhin Tore erzielen und der Mannschaft helfen – idealerweise in Pflichtspielen, wenn es wirklich zählt“, sagt er.
Außerdem will er als Führungspersönlichkeit vorangehen und insbesondere die jungen Abwehrspieler anleiten. Zwar sei er kein Typ, der mit lautem Gebrüll auffällt, betont der 28-Jährige, „aber ich habe viel Erfahrung und bereits internationale Partien absolviert“. Gleichzeitig ist er sich bewusst: „Auch ich kann noch von den jungen Spielern lernen.“
Die Aussicht, in der Bundesliga gegen einige der besten Fußballer der Welt anzutreten, nimmt er gelassen – ganz im Gegenteil: Er freut sich auf die Duelle mit Stars wie Harry Kane (32) und Co., die für ihn eine „großartige Chance“ darstellen. „Je stärker der Gegner, desto mehr liebe ich solche Spiele“, erklärt Lochoshvili.
Die Vorbereitung auf die neue Saison bewertet der robuste Abwehrspieler als gelungen: „Alle sind hochmotiviert. Im Team herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf, und wenn das der Fall ist, gibt jeder alles.“ Zudem sei der Zusammenhalt unter den Spielern „hervorragend“ und er fühle sich „wirklich wohl“ in der Mannschaft.