Erneuter Horror-Unfall im Skispringen: Gestürzter Athlet zeigt deutliche Verletzungen
Planica (Slowenien) – Es hätte dramatisch enden können! Kurz vor dem Weltcup-Finale im Skispringen in Planica stürzte der 21-jährige Testspringer Nik Heberle schwer und musste umgehend abtransportiert werden. Bereits einen Tag später zeigt er sich jedoch wieder außerhalb der Klinik – wenn auch mit gut sichtbaren Verletzungen.
„Ich bin wieder zuhause und mir geht es gut, vielen Dank an alle“, schrieb der Slowene in seiner Instagram-Story. Das dazugehörige Foto zeigt ihn im Rollstuhl, umgeben von vier Freunden, die ihn offenbar im Krankenhaus besucht hatten.
Besonders im Gesicht sind die Folgen des heftigen Sturzes noch deutlich zu erkennen: Seine linke Gesichtshälfte ist von zahlreichen Schürfwunden und Kratzern gezeichnet.
Am Mittwoch war Heberle einer von 31 Testspringern, die von der Schanze gingen. Bereits in der Luft verlor er das Gleichgewicht und prallte hoch oben am Hang in den Schnee. Mit hoher Geschwindigkeit rutschte er anschließend den Hang hinunter und überschlug sich dabei mehrfach.
Erst im Auslauf kam er zum Stillstand, wo sofort Helfer zu ihm eilten. Der 21-Jährige, der hauptsächlich im Alpen Cup und FIS Cup antritt, wurde auf einem Schlitten abtransportiert und unverzüglich ins Krankenhaus gebracht.
Am Abend gab der slowenische Skiverband jedoch glücklicherweise Entwarnung: Heberle war bei Bewusstsein, und die CT-Scans von Kopf und Wirbelsäule zeigten keine schwerwiegenden Verletzungen.
Der missglückte Sprung auf der Skiflugschanze in seiner Heimat dürfte für den slowenischen Nachwuchsspringer dennoch das Saisonende bedeuten: In Planica war er nur als Testspringer dabei und nicht für das Weltcup-Team nominiert.
Der Unfall erinnert an den Sturz des italienischen Testspringers Andrea Campregher (24) vor einer Woche in Vikersund. Im Gegensatz zu Campregher, der sich eine Wirbelsäulenverletzung zuzog, kam Heberle vergleichsweise glimpflich davon.