Olympia 2026 im Live-Ticker: Zweier-Bob mit deutschen Medaillenhoffnungen – USA setzen neue Bestzeit
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen aktuell auf Hochtouren!
Am 13. Wettkampftag gelang es Deutschland erstmals, keine Medaille zu erringen. Das deutsche Team hält somit weiterhin bei fünf Olympiasiegen sowie jeweils acht Silber- und Bronzemedaillen.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch über alle Medaillenentscheidungen, spannende Höhepunkte und interessante Hintergrundgeschichten.
Die Frauenrennen im Zweier-Bob begannen mit einem starken Auftritt der USA: Kaillie Armbruster Humphries setzte mit 56,92 Sekunden die Bestzeit und stellte damit einen neuen Bahnrekord auf.
Sie verdrängte dadurch Laura Nolte, die zuvor mit 56,97 Sekunden die schnellste Zeit hatte. Auf den dritten und vierten Rang folgen zwei deutsche Teams mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).
Da noch nicht alle Teams ins Ziel gekommen sind, könnte sich die Reihenfolge noch verändern. Der zweite von insgesamt vier Läufen startet bereits um 19.45 Uhr.
Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden gewann die Goldmedaille über 1500 Meter!
Im letzten Duell war Miho Takagi lange Zeit auf Kurs für Gold, doch letztlich musste sich die Japanerin geschlagen geben. Die Dominanz der Niederländerinnen auf dem Eis setzte sich damit fort. Nach Siegen über 500 und 1000 Meter folgt nun das nächste Gold für das Nachbarland Deutschlands.
Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund, die nur 0,06 Sekunden zurücklag, während Valerie Maltais aus Kanada Bronze holte.
Der Olympia-Massenstart am Samstag wird der letzte Wettkampf von Franziska Preuß als aktive Biathletin sein!
Die 31-Jährige hatte bereits vor den Spielen angekündigt, ihre Karriere nach dieser Saison zu beenden. Nun zieht sie diesen Schritt vor und wird nach den Winterspielen nicht mehr im Weltcup starten.
„Wenn ich heute auf meine Laufbahn zurückblicke, empfinde ich das als unglaublich“, sagte Preuß. „Damals, als ich mit Biathlon begann, hätte ich mir nicht erträumt, was ich alles erleben und erreichen würde. Es war eine aufregende Zeit mit vielen besonderen Momenten und vor allem tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte.“
Unglaublich! Philipp Horn lag lange auf Medaillenkurs, am Ende wurde es jedoch nur der vierte Platz.
Ein Fehler beim letzten Schießen kostete ihn den Podestplatz. Der Franzose Quentin Fillon Maillet nutzte die Chance und überholte Horn in der Schlussrunde mit einer beeindruckenden Leistung, wodurch der Thüringer auf Rang vier zurückfiel.
„Ich habe mich gefragt: Warum gerade er? Er ist momentan der Schnellste und eine Maschine“, ärgerte sich der 31-Jährige im Interview am ZDF-Mikrofon über seinen Konkurrenten.
Derweil gewann der Norweger Johannes Dale Skjevdal souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel beendete den Massenstart auf Platz 23.
Beim dritten Schießen lieferte Horn fehlerfrei ab und verbesserte sich auf Rang zwei!
Johannes Dale Skjevdal führt weiterhin, Sturla Holm Lægreid liegt auf Platz drei direkt hinter dem DSV-Biathleten.
Das ist bitter! Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel verletzte sich offenbar und schied nach dem zweiten Schießen aus dem Rennen aus.
Seit einigen Minuten läuft der Massenstart der Männer im Biathlon. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Chance auf eine Medaille nutzen und die bisher enttäuschende Bilanz des DSV noch verbessern. Aktuell liegen sie jedoch noch deutlich hinter den Podiumsplätzen.
Am Samstag um 14:15 Uhr haben die Frauen beim Massenstart die Möglichkeit, ebenfalls um Edelmetall zu kämpfen.
Daniela Maier schafft es! Die gebürtige Schwarzwälderin holt Gold im Ski Cross!
Nach der Bronzemedaille bei den letzten Spielen in Peking setzte sich die 29-Jährige überraschend deutlich im Großen Finale durch und gewann vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, während Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich knapp den vierten Platz belegte.
Die deutsche Freestyle-Skierin Daniela Maier erreichte im Ski Cross der Frauen das Große Finale und hat somit exzellente Chancen auf eine Medaille!
Sie muss lediglich eine ihrer drei Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich streben ebenfalls nach Edelmetall.
Mit ihrem Sieg in der Teamstaffel avancierten Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winterolympioniken aller Zeiten. Nun erhalten die beiden eine weitere besondere Auszeichnung: Sie werden die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier tragen.
„Es war immer unser Ziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anzuführen. Dass wir das nun am Ende unserer olympischen Karriere umsetzen können, bedeutet uns mindestens genauso viel wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war schon als Fahnenträger für die Eröffnungsfeier nominiert, ging aber leer aus.
Beide kündigten bereits an, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.
Mit insgesamt elf vierten Plätzen führt Deutschland momentan die Liste der knapp verpassten Medaillen an.
Sowohl die Biathlon-Staffeln der Männer und Frauen als auch Vanessa Voigt im Einzel verpassten Edelmetall nur knapp. Auch die Langlauf-Damen fuhren in der Staffel knapp am Podest vorbei, ebenso im Skispringen, wo das Mixed- und Super-Team knapp scheiterten. Hinzu kommen Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeleton-Athletin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller beim Skibergsteigen-Debüt.
Weitere Drama-Momente für die schwarz-rot-goldenen Athleten wie bei Lena Dürr, die zweimal knapp an Medaillen scheiterte, vor allem im Slalom, sind hier noch nicht berücksichtigt. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen die Statistik der knapp verpassten Medaillen an, was angesichts ihrer 16 Goldmedaillen aber leicht zu verkraften ist. Frankreich folgte mit acht knapp verpassten Podestplätzen.
Der deutsche Ski-Star Felix Neureuther begleitete die Olympischen Spiele in Bormio als TV-Experte. Ihn störten die vielen unterschiedlichen Austragungsorte in Italien.
„Ich frage mich, ob die Zukunft der Olympischen Spiele wirklich in solchen dezentralen Austragungen liegt, bei denen die Wege so lang sind“, äußerte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele lieber an Orten ausrichten, an denen sie zentral und kompakt durchgeführt werden können.“
Aktuell werden die Wettkämpfe an 13 verschiedenen Stätten ausgetragen. Auch für die Großveranstaltung 2030 in den französischen Alpen ist wieder ein dezentrales Konzept mit mehreren Orten geplant. „Es war sehr zerteilt, und genau deshalb kam nicht die erwartete Olympia-Stimmung auf“, so Neureuther weiter.
Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht eher ernüchternd: Zum ersten Mal bei diesen Spielen blieb Deutschland ohne Medaille. Auch im noch laufenden Frauen-Finale im Eiskunstlauf besteht keine Chance auf Edelmetall, da keine deutsche Athletin am Start ist.
Wie sich diese Entwicklung auf die deutsche Position im Medaillenspiegel auswirkt, erfahrt Ihr hier.
Die USA gewannen das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada nach Verlängerung mit 2:1!
Vier Minuten nach Beginn der zusätzlichen Spielzeit erzielte Megan Keller das entscheidende Tor und sorgte für ausgelassene Freude bei den Amerikanerinnen. Dabei hatte Kanada das Spiel über weite Strecken geführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glichen die USA aus.
Die Qualifikation der Freeski-Frauen in der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin fiel beim zweiten Lauf bei der Landung nach einem Trick und schlug mit dem Kopf auf. Sie musste längere Zeit behandelt werden und wurde nach etwa zehn Minuten auf einer Trage abtransportiert. Dennoch konnte die 33-Jährige den Zuschauern zumindest ein beruhigendes Handzeichen geben.
Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf reichte dennoch für den Einzug ins Finale als Drittplatzierte. Ob Sharpe am Samstagabend antreten kann, ist bislang unklar.
Spannung pur! Fast zwei Drittel der regulären Spielzeit lag Kanada im Frauen-Eishockey-Finale mit 1:0 vorn, doch zwei Minuten vor dem Ende glich Hilary Knight für die USA aus.
So geht es in die Verlängerung, während die Eismaschinen nochmals die Spielfläche präparieren.
Italiens Winterspiele vor heimischem Publikum verlaufen bislang sehr erfolgreich, doch bei den technischen Disziplinen im Herren-Alpinteam blieb eine Medaille aus. Daraufhin zog Trainer Mauro Pini (61) Konsequenzen und reichte seinen Rücktritt ein.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und aufgrund fehlenden Vertrauens zu den Vorgesetzten halte ich den Rücktritt für richtig“, ließ der 61-Jährige über den italienischen Skiverband FISI mitteilen.
Pini hatte erst im April das Technik-Team übernommen, konnte aber während der Weltcup-Saison nicht die erhofften Erfolge erzielen. Bei Olympia verstärkte sich die Krise: von acht Startern in Slalom und Riesenslalom schafften lediglich zwei das Ziel.
Es geht um Gold! Das Eishockey-Finale der Frauen könnte kaum spannender sein, denn mit Kanada und den USA stehen sich die beiden Topfavoriten gegenüber.
Zum fünften Mal in Folge treffen die beiden Teams im Olympiafinale aufeinander. Bei drei der letzten vier Duelle behielt Kanada die Oberhand.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille von den Spielen zurück. Nach einer Erkrankung vor seinem ersten Wettkampf fehlte ihm über 1500 Meter die notwendige Kraft, um mit den Besten mitzuhalten, und belegte Rang 13.
Der Olympiasieg ging an den Chinesen Zhongyan Ning, der überraschend Favorit Jordan Stolz aus den USA besiegte, vor Stolz und dem Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Teilnehmer Hendrik Dombek und Moritz Klein wurden 19. und 20.
Somit ist auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages geplatzt. Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen endet ein Wettkampftag ohne Edelmetall für das deutsche Team. Die letzten Entscheidungen – das Frauen-Eiskunstlauf-Finale und das Eishockey-Finale der Frauen – finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Krimi! Im Frauen-Bronzematch im Eishockey zwischen Schweden und der Schweiz stand es bis zum Ende der regulären Spielzeit 1:1, auch die Verlängerung schien ohne Treffer zu bleiben.
Doch 50 Sekunden vor Schluss sorgte Alina Müller als Topstürmerin der Schweiz für den Siegtreffer und damit für die erste Medaille seit Platz vier in Peking 2022.
Das Frauen-Eishockey-Turnier neigt sich dem Ende zu: Die ersten Medaillen werden bald vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein heißer Kampf um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Herren sicherte sich der Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge startet, gewann Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der Deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.
Unglück für Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek: Trotz guter Podestchancen konnten sie im Teamsprint der Nordischen Kombination ihren Vorsprung aus dem Springen nicht halten und landeten auf Platz fünf.
Der Vorsprung schmolz schnell, ein Doppelsturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenhoffnungen endgültig. Es ist das erste Mal seit 1998, dass das deutsche Kombinierer-Team ohne Medaille bleibt.
Gold ging an Norwegen, Finnland gewann Silber, Österreich holte Bronze und Italien wurde Vierter.
Schade! Tatjana Paller verpasste bei der Skibergsteigen-Premiere der Frauen mit dem vierten Platz nur knapp das Podest.
Die Starnbergerin startete durchwachsen und lag lange auf Platz sechs, konnte aber zum Schluss noch einige Athletinnen überholen. Die Goldmedaille ging an Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber an Emily Harrop aus Frankreich und Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Im Skibergsteigen hat Tatjana Paller die Chance auf eine der ersten olympischen Medaillen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, wo insgesamt sechs Athletinnen antreten.
Die deutsche Curling-Mannschaft der Männer beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.
Zwar hatte dieses Duell keine sportliche Bedeutung mehr – beide Teams waren bereits aus dem Rennen um das Halbfinale – zeigte das deutsche Team insgesamt vier Siege aus neun Spielen. Die überraschende Niederlage gegen Tschechien hatte jedoch die Medaillenträume zunichtegemacht.
Tatjana Paller erreichte bei starkem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Sie wurde im Vorlauf Zweite.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, bei den Männern verpasste Finn Hösch mit dem vierten Platz in der Qualifikation den Einzug ins Finale.
Das deutsche Duo in der Nordischen Kombination, Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek, zeigte im Skispringen starke Leistungen und liegt aktuell an der Spitze.
Rydzek sprang 123 Meter und holte 122 Punkte, Geiger legte mit 124,5 Metern und insgesamt 246,5 Punkten nach.
Ihr Vorsprung auf Norwegen, das auf Platz zwei liegt, beträgt 13 Sekunden. Die Entscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer fällt ab 14 Uhr.
Skibergsteigen ist 2026 erstmals bei den Olympischen Winterspielen vertreten. Doch worum genau geht es dabei?
Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Variante des Skitourengehens. Dabei erklimmen die Athleten mit Skiern, die Felle gegen Abrutschen besitzen, einen Hang. Oben angekommen, werden die Felle abgenommen und es geht ins Tal hinunter. „Gemütliches Gipfelbrot gibt’s bei uns natürlich nicht“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia finden die Wettkämpfe im Sprint (heute) und der Mixed-Staffel (Samstag) statt. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu überwinden, einschließlich eines Abschnitts, bei dem die Ski auf dem Rücken getragen werden. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Der starke Schneefall an den italienischen Olympia-Stätten sorgt aktuell für Verzögerungen, vor allem bei den Ski-Freestylern.
Bereits am Mittwochabend musste ein Sprung verschoben werden, die für Donnerstag um 10.30 Uhr angesetzte Halfpipe-Qualifikation fiel ebenfalls wegen erheblicher Schneefälle aus. Die Sicherheit der Athleten steht an erster Stelle. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10.30 Uhr starten, das Finale ist für 13.30 Uhr geplant. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19.30 Uhr ist derzeit noch vorgesehen.
Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalplatz kämpfen, sind die deutschen Sportler bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief jedoch nicht nach Plan für Deutschland.
Zunächst schied Lena Dürr trotz Silberkandidatur am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, anschließend verlor das deutsche Eishockey-Team deutlich gegen die Slowakei, und Franziska Preuß verursachte in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde, die die Medaillenhoffnungen früh beendete.
Doch es gab auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, seht Ihr hier.
Die niederländischen Brüder Melle und Jens van't Wout standen im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle holte Silber, Jens Bronze.
Gold ging knapp vor den Brüdern an den Kanadier Steven Dubois, der zuvor bereits Silber mit der Staffel gewonnen hatte.
Die Shorttrack-Frauenstaffel gewann Südkorea!
Im 3000-Meter-Finale setzte sich Südkorea knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Auch der dritte Halbfinalist im Eishockey steht fest: Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 nach Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange zurück, bis sechs Minuten vor Schluss stand es 0:2. Doch Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Schluss aus, Artturi Lehkonen erzielte in der Overtime den Siegtreffer.
Das ging schnell! Nach nur 82 Sekunden war die Verlängerung zwischen Kanada und Tschechien vorbei – mit dem Einzug Kanadas ins Halbfinale, wo der Sieger des Spiels USA gegen Schweden wartet.
Unglaublich! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.
Bis knapp viereinhalb Minuten vor Schluss lag Tschechien sogar in Führung (3:2), ehe Kanadas Nick Suzuki sein Team rettete.
Schade! Annika Morgan aus Deutschland lag im Slopestyle-Finale lange auf Bronze-Kurs, am Ende wurde es Rang vier.
Im letzten Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei. Für die Deutsche fehlten 7,02 Punkte für die erste Medaille der deutschen Snowboarder seit 1998. Die Gold- und Silbermedaille sicherten sich zwei Japanerinnen: Mari Fukuda gewann vor Kokomo Murase.
Gibt es eine Überraschung? Tschechien führt nach dem ersten Drittel gegen Kanada mit 2:1!
Kanada gilt als Topfavorit und hatte Tschechien in der Vorrunde mit 5:0 besiegt.
Nachdem die Slowakei Deutschland klar mit 6:2 besiegt und sich den ersten Halbfinalplatz gesichert hat, kämpfen nun Kanada und Tschechien um den zweiten Platz.
Die französische Biathlon-Staffel sicherte sich einen klaren Sieg. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened zu Beginn brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team wieder auf Kurs und siegten mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.
Vanessa Voigt zeigte zwar eine tadellose Schießleistung, konnte den Rückstand auf die führenden Franzosen aber nicht mehr wettmachen, sodass Deutschland „nur“ Vierter wurde.
Frankreich gelang Historisches: Zum ersten Mal gewinnen alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – bei Olympia Gold.
Janina Hettich-Walz konnte Deutschland ebenfalls nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich beträgt bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen, das Bronze holte, etwa 25 Sekunden.
Die Deutsche vermied zwar eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte jedoch zu viel Zeit beim Nachladen, was den Abstand weiter anwachsen ließ.
Bitter: Franziska Preuß, die eigentlich auf Position zwei lief, um beim Stehendschießen Druck herauszunehmen, kassierte dennoch eine Strafrunde.
Diese Strafrunde machte ihre starke Leistung zunichte, die sie nach dem Liegendschießen bis an die Spitze gebracht hatte. Sie übergab als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ein beeindruckendes Olympia-Debüt in der Staffel und übergab als Zweite an Franziska Preuß.
Sie benötigte nur zwei Nachlader im Stehendanschlag und war dank ihres starken Laufens nur 5,1 Sekunden langsamer als die Schwedin Linn Gestblom beim Wechsel.
In ungewohnter Aufstellung wollen die deutschen Biathletinnen noch eine Staffelmedaille gewinnen.
Julia Tannheimer startet auf Position eins, Franziska Preuß, normalerweise Schlussläuferin, läuft auf Platz zwei, Janina Hettich-Walz auf drei und Vanessa Voigt, die üblicherweise startet, auf der Schlussposition. So soll die bisher enttäuschende Bilanz verbessert werden.
Der Medaillentraum platzte: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor das Viertelfinale gegen die Slowakei mit 2:6 und scheidet aus.
Gegen eine sehr effiziente und insgesamt bessere slowakische Mannschaft hatten Leon Draisaitl und Kollegen über weite Strecken wenig Chancen, vor dem gegnerischen Tor fehlte zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Der Treffer von Tomas Tatar zum 6:2 besiegelte das Aus für Deutschland.
Der nächste Konter der Slowaken raubte den letzten Funken Hoffnung auf eine Medaille.
Für Lena Dürr ein Albtraum! Die Münchnerin verhakte sich am ersten Tor des zweiten Durchgangs und schied nach dem zweiten Platz im ersten Lauf aus.
Deutlich besser machte es Mikaela Shiffrin, die ihren Olympia-Fluch brach und Gold gewann, vor der Schweizerin Camile Rast. Bronze ging an Anna Swenn Larsson.
Beim Stand von 2:5 erzielte Frederik Tiffels im Powerplay den Anschlusstreffer (50.).
Obwohl der Rückstand groß ist, sind spannende Schlussminuten noch möglich.
Der zweite Slalomdurchgang läuft, für Emma Aicher reicht es jedoch nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige fuhr nicht ganz fehlerfrei und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand zunächst auf Platz fünf.
Alle deutschen Hoffnungen auf Edelmetall ruhen nun auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf eine Sensation währte nicht lange: Regenda erzielte seinen Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41. Minute).
Das erschwert die Aufgabe für das deutsche Team erheblich.
Mit 1:4 ging es aus deutscher Sicht in die letzte Pause.
Doch Aufgeben ist für Draisaitl und Co. keine Option. Nach dem Anschlusstreffer war im zweiten Drittel noch mehr drin. Allerdings wird nun die Zeit zum entscheidenden Faktor, und ein weiteres Gegentor sollte vermieden werden.
Endlich gelang dem DEB-Team vor dem letzten Drittel der Anschlusstreffer zum 1:4 (35.).
Draisaitl bereitete den Treffer für Lukas Reichel vor, der den Puck ins Tor schoss. Besteht noch Hoffnung?
Doch die Slowaken konterten sofort: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31.).
Das deutsche Team spielte engagiert, fand jedoch vor dem Tor keine Effektivität. Der Gegner war eiskalt und verwandelte den nächsten Konter.
Bei den Männern im Slopestyle sind die ersten drei Plätze vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold, gefolgt von Taiga Hasegawa aus Japan mit Silber.
Bronze sicherte sich der US-Amerikaner Jake Canter.
Es ging sehr schnell: Oliver Okuliar erhöhte für die Slowakei auf 3:0 (25.).
Draisaitl und Co. zeigten Enttäuschung nach dem schnellen Gegentor, das Halbfinale scheint in weiter Ferne. Eine Aufholjagd ist theoretisch möglich, aber schwierig.
Bitter: Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.), was die Lage für Deutschland verschärft.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, zur ersten Pause lag Deutschland mit 0:1 zurück.
Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute in Führung, obwohl die deutsche Mannschaft durchaus gute Ansätze zeigte. Noch bleibt Zeit für eine Wende.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Frauen, erreichten aber einen respektablen neunten Platz.
Gold ging an Norwegen mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten, Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige glänzte gemeinsam mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweite, Italien holte Bronze.
Das deutsche Frauenteam sicherte sich im Sprint mit einem packenden Endspurt die Bronzemedaille. Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten sich den dritten Platz.
Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr liegt nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat gute Medaillenchancen!
Der Rückstand auf die US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, Platz drei belegt die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher ist auf Rang acht zurückgefallen, hat aber noch Chancen.
Schon im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, schaffte es letztlich jedoch nicht aufs Podest. Hoffentlich läuft es heute besser.
Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aktuell auf Platz sechs.
Allerdings liegen nur wenige Hundertstelsekunden zwischen ihr und den Medaillenrängen, alles ist noch offen.
Im Slalom der Skirennläuferinnen läuft seit 10 Uhr der erste Durchgang.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und kletterte vorübergehend auf Platz eins, wurde jedoch sofort von Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich startet Emma Aicher.
Nach über zwei Jahren ohne Sturz patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin am Freitag in der Kür. Zwar war er nicht allein an diesem verrückten Abend, doch in den sozialen Netzwerken erntete er viel Kritik nach seinem Sturz.
„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch diejenigen, die äußerlich stark wirken, innerlich manchmal mit unsichtbaren Problemen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hasserfüllte Kommentare greifen den Verstand an und Angst zieht einen in die Dunkelheit, egal wie sehr man sich bemüht, dem Druck standzuhalten“, fügte Malinin hinzu.
Der zweifache Weltmeister stürzte nach seiner Führung im Kurzprogramm und fiel auf Rang acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan gewann überraschend Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich offenbar auch über Silber.
„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweier-Bob kamen drei weitere Medaillen für das deutsche Team hinzu.
Eine aktuelle Übersicht zum Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Deutschland triumphiert im Zweier-Bob und dominiert das Feld.
Neben dem Edelmetall sorgten die Sportler mit emotionalen Szenen bei der Siegerehrung für Begeisterung.
Nach dem vierten Lauf im Zweier-Bob steht fest: Das Podium ist komplett in Schwarz-Rot-Gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten fast perfekte Fahrten und verteidigten ihre Führungen souverän.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten noch eine Schippe drauf und sicherten sich die Goldmedaille.
Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel. Ihre fehlerfreie Fahrt war beeindruckend. Herzlichen Glückwunsch!
Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer beträgt 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.
Seine Gesamtzeit liegt jetzt bei 3:41,04 Minuten – das bedeutet mindestens Silber.
Im letzten Lauf erreichten Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller 55,35 Sekunden.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten sichern sie sich die Bronzemedaille, trotz eines kleinen Ausrutschers unterwegs.
Sie erzielten die bislang beste Startzeit.
Um 21:05 Uhr beginnt der vierte und letzte Lauf im Zweier-Bob.
Eine relativ sichere Prognose: Solange die drei deutschen Teams keine Fehler machen, wird Deutschland einen Medaillensatz in Gold, Silber und Bronze feiern.
Wir melden uns später mit dem dritten von insgesamt vier Läufen im Zweierbob der Männer zurück, der um 19 Uhr startet.
Johannes Lochner beginnt als Erster und hat einen kleinen Fehler, der jedoch kaum ins Gewicht fällt. Er kam nach 54,89 Sekunden ins Ziel.
Francesco Friedrich folgte und hatte einige Unsicherheiten, sodass sein Rückstand auf den führenden Lochner auf 0,92 Sekunden anstieg, der damit den Sieg fast sicher hat.
Adam Ammour bleibt Dritter, sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) beste Chancen auf einen kompletten Medaillensatz!
Im Teamverfolgung-Finale im Eisschnelllauf spielte Deutschland keine große Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada mit 2:55,81 Minuten vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und wurde Fünfter.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten: Die Staffel belegte den vierten Rang. Frankreich gewann erstmals Staffel-Gold, Schlussläufer Éric Perrot ließ Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf der Schlussrunde hinter sich. Schweden sicherte sich Bronze mit etwa einer Minute Rückstand, Deutschland folgte knapp danach.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz guter Laufleistungen schossen die deutschen Athleten mit zwölf Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Frankreich schoss immerhin neunmal daneben und musste zudem eine Strafrunde drehen.
Positionstechnisch brachte Philipp Nawrath die deutsche Staffel auf Rang vier, allerdings lag das Team beim Wechsel bereits 49 Sekunden hinter den Führungsteams.
Schweden, Norwegen und Frankreich bestimmten das Tempo ganz vorne, während Nawrath allein arbeiten musste und drei Fehler beim Stehendschießen machte. Nun hat Philipp Horn eine schwere Aufgabe auf der Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.
David Zobel begann hervorragend mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm vorübergehend die Führung.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor dadurch viel Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde die Spitze übernahm.
Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.
Startläufer Justus Strelow machte einen guten Job: Trotz zwei Nachladern beim Stehendanschlag übergab er als Dritter an David Zobel.
Er lag etwa 15 Sekunden hinter dem führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Herren-Staffel im Biathlon ist in vollem Gange und bietet die beste Option für Deutschland, noch eine Medaille zu gewinnen.
Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut ins Rennen. Danach folgten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde besiegten sie Frankreich klar mit 5:1.
Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) noch zum Endstand. Nach zwei Niederlagen in Folge tankte Deutschland Selbstvertrauen für die nächste Partie, die am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei stattfindet.
Die Olympischen Spiele verliefen bisher enttäuschend für die deutschen Kombinierer. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserte das Trio zwar einige Plätze, war aber nie im Kampf um Medaillen dabei, da die Rückstände nach schwachen Sprüngen groß waren.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, mit rund eineinhalb Minuten Rückstand auf den Spitzenreiter. Julian Schmid wurde Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf auf Gold kämpfte. Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter, Bronze ging an Ilkka Herola aus Finnland.
Plötzlich ist Deutschland im Playoff-Spiel gegen Frankreich nicht mehr dominant, die Franzosen haben das Momentum und nutzen es zum Anschlusstreffer: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno sorgt heftiger Schneefall für Verzögerungen bei den Freestyle-Skiern.
Die für 10:45 Uhr geplante Frauen-Qualifikation wurde schrittweise auf 13:45 Uhr verschoben. Die Männer-Quali, ursprünglich für 13:30 Uhr angesetzt, wurde auf Mittwoch verschoben.
Das deutsche Eishockey-Team ist auf dem besten Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte etwa anderthalb Minuten vor der Pause das dritte Tor. Nach zuletzt zwei Niederlagen tankte Deutschland so neues Selbstvertrauen für die Medaillenjagd.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale! Gegen Frankreich steht es bereits nach 15 Minuten 2:0. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Ein herber Rückschlag für Deutschlands Curler: Gegen das zuvor sieglose Tschechien verlor das Team mit 7:9 und muss wohl den Traum von einer Medaille begraben.
Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China anstehen, reichen selbst zwei Siege wohl nicht mehr für das Halbfinale. Das deutsche Team um Skip Marc Muskatewitz steht aktuell bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und sind damit praktisch ohne Medaillenchance.
Nach schlechten Sprüngen haben die DSV-Athleten große Rückstände fürs Langlaufen: Johannes Rydzek startet als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand, Julian Schmid als 16. (1:35 Minuten), Vinzenz Geiger als 18. (1:43 Minuten).
Schon vom Normalhang gab es keine Medaille für die erfolgsverwöhnten Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger. Eine letzte Chance besteht am Donnerstag im Teamwettbewerb.
Das deutsche Biathlon-Damenteam für die Staffel steht fest: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen auf Medaillenjagd. Überraschend gibt es eine Umstellung auf der Schlussposition.
Da Preuß zuletzt als Schlussläuferin Probleme hatte, inklusive Strafrunde bei der Mixed-Staffel, läuft sie nun auf Position zwei. Überraschend übernimmt Vanessa Voigt die Schlussposition, obwohl sie normalerweise als Startläuferin fungiert. Voigt überzeugt mit stabiler Schießleistung, kämpft jedoch auf der Laufstrecke mit den Besten. Julia Tannheimer, nach Magen-Darm-Problemen wieder fit, startet als erste Läuferin, Hettich-Walz übernimmt Platz drei.
Nach fast einer Woche ohne Goldmedaille wartet Deutschland heute fast sicher wieder auf eine: Johannes Lochner liegt im Zweierbob zur Halbzeit 0,8 Sekunden vor dem nächsten Verfolger. Auch Platz zwei und drei belegen Deutsche (Francesco Friedrich, Adam Ammour). Der finale Lauf startet um 21:06 Uhr.
Medaillenchancen bestehen auch in der Nordischen Kombination, wo nach rund einer Woche Pause das Einzel von der Großschanze startet (10 Uhr), sowie in der Männer-Biathlon-Staffel (14:30 Uhr).
Außerdem kämpfen die deutschen Eishockey-Herren im Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland dramatisch in drei Disziplinen. Im Monobob der Frauen und im Paarlauf im Eiskunstlauf war Gold zum Greifen nah, doch beide Male reichte es nicht zum Sieg.
Zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um nur 17 Zentimeter, was besonders bitter war, da das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend um 19 Uhr treffen die USA auf Kanada.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch, zuvor gewannen die USA deutlich mit 5:0 gegen Schweden.
Im Frauen-Eishockey wird noch ein zweiter Finalist gesucht. Im Spiel Kanada gegen Schweiz steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Das erste Halbfinale gewann die USA mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.
Drama im Eiskunstlauf: Das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergab den Olympiasieg in der Kür und gewann Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterliefen Hase zwei entscheidende Fehler, die wichtige Punkte kosteten. Nach einem starken Kurzprogramm lagen die beiden auf dem ersten Platz, doch in der Kür reichte es nicht für Gold.
Die Weltmeister und Topfavoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine noch beeindruckendere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Nach dem Kurzprogramm lagen sie auf Rang fünf, schafften es aber sensationell mit 231,24 Punkten in der Kür noch ganz nach oben.
Die Silbermedaille gewannen die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Trotz Bronze ist das Ergebnis für Hase/Volodin ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, und die Favoriten Miura/Kihara aus Japan zeigen eine fehlerfreie Kür zur Musik von „Gladiator“ und erzielten 158,13 Punkte, insgesamt 231,24 Punkte.
Nun müssen Minerva Hase und Nikita Volodin diesen Wert übertreffen, um Gold zu gewinnen. Ihre persönliche Bestleistung in der Kür liegt bei 149,57 Punkten, was jedoch nicht für Gold reichen würde. Im Kurzprogramm erzielten sie mit 80,01 Punkten bereits ihre Bestleistung.
Drama im Eiskanal: Laura Nolte verpasst im letzten Lauf des Monobob den Olympiasieg. Drei Läufe lang lag die Unnaerin in Führung, doch im letzten Lauf verlor sie den Vorsprung.
Sie kam als letzte Starterin mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel und errang Silber.
Trotzdem ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen auf den ersten deutschen Monobob-Olympiasieg gehabt hatte.
Dritte wurde ihre Teamkollegin Kaillie Armbruster Humphries. Bei den letzten Spielen in Peking war Nolte Vierte geworden. Lisa Buckwitz wurde diesmal Fünfte, Kim Kalicki belegte Rang elf.
Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Laura Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide hatten 2022 in Peking Gold gewonnen.
Die Entscheidung im Monobob steht kurz bevor: Die Führende Laura Nolte startet gleich zum vierten und letzten Lauf und will Gold holen.
Die Paarlauf-Kür im Eiskunstlauf läuft, und das erste deutsche Paar ist bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt waren und Elfter wurden, zeigten eine starke Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte, was ihnen mindestens einen Ranggewinn bringt.
Nun wartet das führende deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr ihre Kür auf das Mailänder Eis bringen werden.
Wegen der schlechten Bedingungen sind weitere Sprünge nicht möglich, deshalb entschied die Jury, den Wettbewerb abzubrechen.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte deutlich die schlechten Bedingungen.
Für Deutschland bitter: Die Wertung nach dem zweiten Durchgang bedeutet, dass sie Bronze um 0,3 Punkte verfehlten. Trotz der traurigen Entscheidung ist dies unter den Umständen die richtige Maßnahme.
Der heftige Schnee und Wind verzögern die letzten Springer.
Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund folgt mit 136 Metern und sichert Deutschland vor Slowenien einen besseren Rang.
Die Sichtverhältnisse sind jedoch schlecht, sodass der Wettbewerb erneut unterbrochen wird.
Der letzte Durchgang begann, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.
Mit 138,5 Metern verdrängte Ren Nikaido Japan vor Deutschland, das vor dem letzten Sprung Vierter ist, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan liegen knapp dahinter, sodass ein spannendes Duell um Bronze bevorsteht.
Österreich liegt mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung auf Gold-Kurs und scheint uneinholbar.
Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb auf der Großschanze in Lauerstellung für Medaillen.
Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen ist Deutschland Vierter, knapp einen Punkt hinter Polen.
Das wird ein spannendes Finale im Monobob der Damen! Laura Nolte liegt als Führende im Rennen und stellte mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord auf.
Dieser wurde jedoch vom US-Amerikaner Elana Meyers-Taylor mit 59,08 Sekunden pulverisiert.
Damit schrumpfte Noltes Vorsprung von 0,22 auf 0,15 Sekunden, während Kaillie Armbruster Humphries mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Rang drei liegt.
Um 21 Uhr startet der letzte Lauf, eine Entscheidung fällt hier vielleicht im Hundertstelsekundenbereich. Lisa Buckwitz steht auf Rang vier, hat 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Kim Kalicki liegt auf Rang 18 und hat mit einem Rückstand von 3,47 Sekunden keine Chance mehr auf eine Medaille.
Ist für heute schon Schluss? Nein! Um 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Außerdem werden Medaillen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf im Eiskunstlauf vergeben. Das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm und hat die besten Aussichten auf Gold.
Alle aktuellen Entscheidungen findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder von der Halbfinalteilnahme träumen. Mit einem 7:3-Sieg gegen den Titelverteidiger Schweden sind sie zurück in Schlagdistanz zu den ersten vier Plätzen, die für das Halbfinale qualifizieren.
Das Team hat nun drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Am Dienstag steht ein Doppelspieltag mit Begegnungen gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Irre Szenen im Slalom: Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang, doch bei einem eigentlich leichten Tor fädelte der Norweger ein und schied trotz Goldkurs aus.
Sein Frust war groß: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Ski ab und lief quer über die Piste Richtung Wald. Weil ein Fangzaun den Weg versperrte, legte sich McGrath frustriert in den Schnee.
Statt McGrath gewann Loic Meillard, der nach Bronze im Riesenslalom und Silber im Teamwettbewerb nun mit Gold im Slalom seinen Medaillensatz komplettierte. Fabio Gstrein aus Österreich und Henrik Kristoffersen aus Norwegen komplettierten das Podium. Linus Straßer wurde Neunter.
Einen Tag vor der Männer-Biathlon-Staffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM gibt es nicht.
Justus Strelow läuft als Startläufer, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath auf Platz drei, und Schlussläufer Philipp Horn soll das Team möglichst auf das Podest bringen. Die Staffel bietet die beste Chance für weitere Medaillen neben der Mixed-Staffel.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann Gold im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze ging an Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super Team starten.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als die Kandidaten für den Mannschaftswettbewerb und Medaillenhoffnungen, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, sodass Wellinger den Platz des frischgebackenen Olympiasiegers einnimmt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte in Predazzo aber bessere Leistungen als Hoffmann.
Bei diesen Spielen wird erstmals das kürzere Super Team mit zwei Athleten ausgetragen, jeder absolviert drei Sprünge, um mehr Nationen Medaillenchancen zu ermöglichen.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Johannes Lochner führt vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour.
Lochner kann fast schon auf Gold hoffen: Nach zwei Läufen liegt er 0,8 Sekunden vor Friedrich, der sich durch Ammours Fehler auf Platz zwei schob und 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze hat.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattet die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey.
Die Schweizer sprachen von einer Unterschenkelverletzung, doch die Los Angeles Kings, Fialas Klub, veröffentlichten nun die genaue Diagnose.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit der Reha. Fiala wird die restliche NHL-Saison 2025/26 verpassen und wird nach Saisonende neu untersucht.
Für eine Medaille dürfte das wohl nur noch ein Wunder bedeuten: Linus Straßer liegt nach dem ersten Slalomdurchgang weit zurück.
Er verpasste mit 2,35 Sekunden Rückstand auf Atle Lie McGrath den Sprung unter die Top Ten und liegt auf Platz elf. Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere Topstarter bereits aus.
Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer lag er 0,44 Sekunden vor dem Zweitplatzierten, überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Adam Ammour verdrängte den Serien-Olympiasieger noch auf Rang drei, Friedrich folgte mit nur 0,04 Sekunden Rückstand.
Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview. „Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende.“
Grotheer hatte 2022 in Peking Olympia-Gold gewonnen und in der darauffolgenden Saison den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er in diesem Winter große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronzemedaillen besonders wertvoll für ihn sind.
Nach den Medaillen am Sonntag gab es am Montag für deutsche Athleten zahlreiche neue Chancen.
So wird heute die erste Bob-Medaille vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf auf Gold hoffen. Linus Straßer will im Ski Alpin eine Medaille im Slalom holen (10/13:30 Uhr). Abends kämpfen die Skispringer im Super Team um Edelmetall (19 Uhr).
Der große Hoffnungsträger kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin gehen im Paarlauf (ab 20 Uhr) mit großem Vorsprung in den Wettkampf und können mit ihrer Kür die Goldmedaille gewinnen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zwei Skeletton-Medaillen brachte.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich die deutsche Mannschaft im internationalen Vergleich behauptet.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage qualifizierte sich das DEB-Team als Gruppenzweiter und trifft nun in der Playoff-Runde auf Frankreich.
Endlich erzielte Tim Stützle den Ehrentreffer zum 1:5 (52.).
Spannung dürfte kaum mehr aufkommen, doch der NHL-Star stärkt die Moral.
Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).
Deutschland gerät zunehmend unter Druck.
4:0 für die USA durch Tage Thompson (42.).
Die Chancen auf ein Comeback schwinden, da ein Sieg gegen die USA nötig gewesen wäre. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei jedoch sicher, die Zwischenrunde führt gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm deutlich und haben beste Chancen auf eine Medaille.
Sie erreichten 80,01 Punkte, etwa fünf Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien. Die Favoriten aus Japan patzten zuvor. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Platz elf für die Kür.
Mit Drei-Tore-Rückstand geht Deutschland in die letzte Pause.
Eine Niederlage droht, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands nicht gefährdet – allerdings nicht ohne Playoff-Runde. Dort würde es gegen Frankreich gehen.
Im zweiten Drittel spielten die USA stark auf und setzten Deutschland mit hohem Tempo unter Druck. Das 3:0 für die Favoriten erzielte Brock Faber (38.).
Für eine Aufholjagd braucht Deutschland im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung.
Die USA nutzten ihr Powerplay eiskalt aus.
Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der Sirene zur ersten Pause gingen die USA in Führung (20.), Zach Werenski traf auf Vorlage von Matthews. Deutschland hatte bis dahin gut mitgehalten.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Spiel der Gruppe C wartet der Tabellenführer USA.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnte Deutschland die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, da ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte) sie auf der Großschanze überholte. Trotz Niederlage gingen die Skandinavierinnen jubelnd auseinander, Schwedens Frida Westman freute sich als Vierte, Nika Prevc (271,5 Punkte) gewann Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch zur besten Deutschen auf Rang zehn. Selina Freitag belegte Platz 17, Juliane Seyfahrt wurde 23., was für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis bedeutet – erstmals ohne Medaille bei Olympischen Winterspielen.
Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze war Juliane Seyfarth als Neunte beste Deutsche, jedoch mit geringen Chancen auf eine Medaille.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Nika Prevc dürfte als Fünfte schwer ins Podest springen. Ungünstige Bedingungen mit viel Rückenwind trafen mehrere Athletinnen.
Besonders bitter: Katharina Schmid erwischte viel Rückenwind und schied bereits zur Halbzeit ihres letzten Olympia-Auftritts aus.
Der Brite Matt Weston sicherte sich nach dem Einzel-Olympiasieg erneut Gold, diesmal gemeinsam mit Tabitha Stoecker im Mixed-Team vor den Deutschen Kreher/Jungk.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher gewann Silber mit 0,17 Sekunden Rückstand, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich mit nur einer Hundertstelsekunde mehr Bronze.
Pfeifer und Grotheer fehlte eine Hundertstelsekunde auf Kreher/Jungk – das Dresdner Duo blieb vorne.
Wo landen nun die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express setzte sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernahmen die Führung mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor den Briten.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit (Großbritannien) führten mit drei verbliebenen Teams, danach starteten Kreher/Jungk.
Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker folgen.
Zum ersten Mal bei Olympischen Winterspielen findet die Skeleton-Entscheidung im Mixed-Team-Wettbewerb statt!
Deutschland schickt mit den Duos Susanne Kreher/Axel Jung und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer starke Teams ins Rennen und hat sehr gute Chancen auf Medaillen. Nach zweimal Silber und Bronze könnten sie nun endlich Gold gewinnen.
Bei den Shorttrack-Eisschnellläufern gehen auch über 500 Meter die begehrten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok fuhr mit Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei zum Gold.
Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt belegte Rang acht.
Eine starke Leistung von Sophie Warmuth im Duell über 500 Meter reichte nicht gegen die niederländische Superstar Jutta Leerdam, die sich Gold holte.
Zwischenzeitlich lag Warmuth auf Platz eins, was für sie Rang sechs bedeutete.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia nach wie vor auf eine Einzelmedaille. Trotz eines guten Rennstarts enttäuschte sie bei der Verfolgung, und im Ziel gab es bittere Tränen.
„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich gut, aber das letzte Schießen lief wieder schlecht. Das tut weh“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin am ZDF-Mikrofon. „Beim letzten Schießen wurde ich nervös, weil ich hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Dann wurde ich unruhig, verlor die Konzentration, und dann lief gar nichts mehr. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“
Preuß steht exemplarisch für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia: Nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel blieb es bei keinem weiteren Edelmetall. Die schlechteste Olympia-Bilanz der deutschen Biathleten aller Zeiten. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance, die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Beim letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, was am Ende nicht für das Podium reichte. Sie belegte Rang sechs.
Lisa Vittozzi profitierte von den Patzern der bisher Führenden Suvi Minkkinen, übernahm die Spitze und holte Gold. Maren Kirkeeide sicherte sich Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.
Franziska Preuß ist bei der Frauen-Verfolgung noch fehlerfrei und kämpft mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben deutlichen Vorsprung auf das übrige Feld und kämpfen um Gold.
Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen ein spannendes Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiterhin auf eine Medaille.
Schade! Lena Dürr verlor im zweiten Slalom-Durchgang viele Plätze und rutschte auf Rang neun ab.
Federica Brignone aus Italien fuhr souverän zum Gold. Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen), Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher wurde 19.
Emma Aicher liegt nach dem zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Platz drei, hat aber wohl keine Medaillenchance mehr.
Der Fokus liegt nun ganz auf Lena Dürr.
Besser spät als nie: Zwölf Jahre nach den Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena in Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz die Medaillen. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt nach dem ersten Lauf überraschend auf Platz zwei und hat somit Medaillenchancen. Ob sie es aufs Podium schafft, bleibt abzuwarten.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Viktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und wurde nur 23., sodass er das Finale (Top zwölf) verpasste.
Norwegen bleibt im Medaillenspiegel vorn und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer Langlauf. Frankreich sicherte sich Silber, Italien Bronze. Die deutsche Staffel lief auf Platz acht ins Ziel.
Der Erfolg ist keine Überraschung, aber die neunte Goldmedaille für Johannes Høsflot Klæbo bei Olympia ist historisch. Der 29-Jährige wurde damit der erfolgreichste Winterolympionike aller Zeiten und überholte gleich mehrere norwegische Rekordhalter.
Beim Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste sicherte sich der Kanadier Mikael Kingsbury Gold gegen Japaner Ikuma Horishima. Bronze ging an den Australier Matt Graham.
Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien, was den Einzug ins Halbfinale gefährdet.
Es war bereits die dritte Niederlage in fünf Spielen. Die verbleibenden Partien gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China erfordern volle Konzentration, um noch den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.
Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!
Sturla Holm Lægreid, der nach einem Seitensprung-Skandal für Aufsehen sorgte, wurde Zweiter. Bronze sicherte sich Emilien Jacquelin aus Frankreich, der trotz Führung beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath belegte Rang 25, Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.
Der Riesenslalom zählt nicht zu den Lieblingsdisziplinen der deutschen Skifahrerinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf überraschend Chancen auf eine Medaille!
Die 34-jährige Münchnerin liegt auf Platz zwei hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und hat 0,12 Sekunden Vorsprung auf Sofia Goggia.
„Es hat richtig Spaß gemacht, die Sonne schien, alles passte. Das war eine richtig genussvolle Fahrt“, sagte Dürr im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF und Eurosport) auf der Großschanze.
Raimund gewann bei Olympia Gold von der Normalschanze, beim Großschanzenspringen wurde er Neunter. Wellinger, Olympiasieger 2018, belegte Platz 15.
Der Super-Team-Wettbewerb wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Athleten pro Nation werden nur zwei jeweils drei Sprünge absolvieren, um mehr Nationen eine Medaillenchance zu bieten.
Auf einem Parkplatz der Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Sprengkörper wurde in der Nähe des Skisprung-Wettkampforts in Predazzo gefunden. Experten entschärften die Granate bereits. Laut Polizei bestand keine Gefahr.
„Du bist so fokussiert und dann ist es plötzlich vorbei – das tut richtig weh“, sagte der 28-Jährige. Er hatte sich als Zehnter des ersten Durchgangs eine gute Ausgangsposition erarbeitet, mit nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seine Medaillenträume. „Vielleicht bin ich es zu direkt angegangen“, resümierte er. Ob er am Montag im Slalom (10/13:30 Uhr, ZDF/Eurosport) starten wird, war noch unklar.
Die Biathletin Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Sie wurde aus dem italienischen Kader ausgeschlossen und durfte nicht an Olympia teilnehmen. Nun gibt es Hoffnung auf eine Rückkehr.
Am Montag soll Passler erstmals bei den Olympischen Spielen offiziell trainieren. „Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.