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Herziger Nachwuchs-Star auf dem Eis: Das „Curling-Baby“ begeistert bei Olympia

Mailand (Italien) – Welch entzückendes Talent! Obwohl die Olympischen Winterspiele 2026 offiziell erst am Freitagabend mit der Eröffnungsfeier beginnen, wurde beim Curling bereits ordentlich um den Sieg gekämpft. Dabei zog ein kleiner Nachwuchs-Star den erfahrenen Athleten die Aufmerksamkeit auf sich.

Am Mittwochabend sicherte sich die Schweiz im Mixed-Wettbewerb mit einem 9:7 nach Verlängerung gegen Estland den ersten Erfolg bei dem Großereignis in Italien.

Das Team der Alpenrepublik setzt sich aus dem Ehepaar Briar Schwaller-Hürlimann (32) und Yannick Schwaller (30) zusammen – Nachwuchs ist ebenfalls schon vorhanden. Nach dem Sieg feierten die beiden gemeinsam mit ihrem Sohn River.

Der anderthalbjährige Junge trug stolz ein „Schwaller“-Trikot, griff zum Besen seiner Mutter und zeigte damit schon eine erste Andeutung seines Talents. Das herzerwärmende Video mit dem kleinen Familienmitglied, das von den Fans liebevoll „Curling-Baby“ genannt wird, verbreitete sich schnell im Internet.

„Nach dem Spiel habe ich meinen Sohn zu mir geholt und in den Arm genommen, doch er wollte schnell wieder runter“, erzählte Schwaller-Hürlimann inzwischen der Agentur Reuters. „Er entdeckte den Curlingbesen, nahm ihn, hielt ihn wie ein echter Rockstar und sorgte für ordentlich Wirbel.“

„Wir hatten nicht damit gerechnet, dass das so viral geht. Für uns war es einfach nur schön, ihn nach den ersten Tagen wiederzusehen“, ergänzte die stolze Mutter. „Wir bemerkten gar nicht, dass Kameras anwesend waren und das alles aufgezeichnet wurde, aber offenbar ist er jetzt das ‚Curling-Baby‘.“

Die 32-Jährige verriet zudem, dass während der Wettkämpfe die Großmutter auf den Kleinen aufpasst. Die Eltern sind sehr glücklich darüber, diese besondere Erfahrung bei den Olympischen Spielen mit River teilen zu können. „Das sind Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben“, so Schwaller-Hürlimann weiter.

Eine Karriere auf dem Eis möchte Papa Schwaller seinem Sohn allerdings nicht sofort aufzwingen. „Das wäre zu viel Druck!“, scherzte der 30-Jährige. „Aber wenn ich bis zu den Spielen 2038 in der Schweiz aktiv bin, könnte er vielleicht mein Sweeper werden“, wagte er einen Blick in die Zukunft.

Eine gewisse Begeisterung für den Wintersport scheint bei dem kleinen Jungen trotz seines Alters bereits vorhanden zu sein: „Er läuft schon etwas auf dem Eis herum. Wenn wir ihn beim Training jedoch aus dem Buggy nehmen, will er gar nicht mehr zurück“, gestand Papa Schwaller.