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Olympia 2026 live: Viertelfinal-Debakel – Slowakei schlägt DEB-Team klar

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Im Zweierbob sorgten Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour am Dienstag für einen deutschen Dreifach-Triumph. Am zwölften Wettkampftag hat Deutschland am Mittwoch mit Skirennläuferin Emma Aicher im Slalom erneut Medaillenchancen.

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.

Aus Sicht Deutschlands steht es mittlerweile 2:5, Frederik Tiffels erzielt das Tor im Powerplay (50.).

Der Weg zum Sieg ist noch lang, doch spannende Minuten bis zum Ende sind keineswegs ausgeschlossen.

Der zweite Slalom-Durchgang läuft derzeit, doch Emma Aicher reicht es heute nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige zeigt nicht ganz perfekte Laufzeiten und liegt mit einem Rückstand von 0,49 Sekunden vorerst auf Rang fünf.

Damit ruhen alle Hoffnungen auf eine Medaille bei den deutschen Athletinnen jetzt auf Lena Dürr.

Die Wundererwartung erfüllt sich nicht lange: Regenda trifft zum zweiten Mal und baut die Führung der Slowaken auf 5:1 aus (41. Minute).

Dies erschwert die Aufgabe für das deutsche Eishockey-Team erheblich.

Mit einem Rückstand von 1:4 aus Sicht des DEB geht es in die letzte Pause.

Draisaitl & Co. geben sich keineswegs geschlagen, vor allem nach dem Anschluss im zweiten Drittel war noch mehr drin. Allerdings wird die verbleibende Zeit nun zunehmend zum entscheidenden Faktor, zudem dürfen sich die deutschen Eishockey-Profis kein weiteres Gegentor erlauben.

Endlich gelingt dem DEB-Team vor dem letzten Drittel eine Ergebniskorrektur: 1:4 (35.).

Draisaitl legt mustergültig auf Lukas Reichel ab, der den Puck konsequent im Tor versenkt. Gibt es hier noch eine Wende?

Das deutsche Team versucht viel, doch die Slowaken bestrafen Fehler gnadenlos: Dalibor Dvorsky erhöht zum 4:0 (31.).

Deutschland kämpft engagiert, zeigt vor dem gegnerischen Tor aber zu wenig Kaltschnäuzigkeit. Die Slowaken sind effizienter und verwandeln den nächsten Konter.

Beim Slopestyle-Finale der Herren sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China sichert sich den Olympiasieg vor Silber-Medaillengewinner Taiga Hasegawa aus Japan.

Bronze geht an den US-Amerikaner Jake Canter.

Das Tempo der Slowaken ist zu hoch – Oliver Okuliar erzielt nur kurz darauf das 3:0 (25.).

Leon Draisaitl & Co. zeigen Enttäuschung nach dem schnellen Gegentor, denn der Halbfinaleinzug rückt in weite Ferne. Eine Aufholjagd ist zwar in den verbleibenden Minuten denkbar, aber alles andere als einfach.

Bitterer Rückschlag: Milos Kelemen überwindet Grubauer und trifft zum 2:0 für die Slowakei (25.).

Die Situation für das DEB-Team wird dadurch noch schwieriger.

Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei hat begonnen, zur ersten Pause liegt die deutsche Mannschaft mit 0:1 zurück.

Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl das Team von Harry Kreis schon vielversprechende Ansätze zeigte. Noch bleibt Zeit, um das Halbfinalticket zu sichern.

Die deutschen Langläufer Jakob Elias Moch und Jan Stölben konnten im Teamsprint nicht ganz mit den Damen mithalten, erreichten dennoch einen respektablen neunten Platz.

Gold sicherte sich Norwegen mit dem erfolgreichsten Wintersportler aller Zeiten, Johannes Høsflot Klæbo. Gemeinsam mit Einar Hedegart glänzte der 29-Jährige im neuen Teamwettbewerb. Die USA holten Silber, Italien Bronze.

Das deutsche Frauenteam kämpfte sich in einem knappen und spannenden Finale auf das Podium! Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten sich Bronze.

Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.

Lena Dürr liegt nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat somit gute Aussichten auf eine Medaille.

Der Rückstand auf die US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden; Platz drei belegt die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher fiel inzwischen auf Rang acht zurück, doch die Chancen sind noch nicht ganz dahin.

Schon im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, schaffte es am Ende allerdings nicht aufs Podest. Läuft es heute besser?

Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aktuell aber nur auf Rang sechs.

Die zweifache Silbermedaillengewinnerin ist nur wenige Hundertstelsekunden von den Medaillenrängen entfernt – alles ist noch möglich.

Im Slalom der Damen geht es seit 10 Uhr im ersten Lauf zur Sache.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und kletterte zwischenzeitlich auf Platz eins, wurde aber umgehend von der US-Superstar Mikaela Shiffrin verdrängt. Ihr Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich startet Emma Aicher.

Nach über zwei Jahren ohne Niederlage erlebte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin am Freitagabend bei seiner Kür einen Patzer. Obwohl er an diesem verrückten Abend nicht allein war, wurde er anschließend in den sozialen Medien heftig kritisiert.

"Selbst jene, die nach außen stark erscheinen, kämpfen auf der größten Bühne der Welt oft mit unsichtbaren inneren Konflikten", schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

"Hasser im Netz greifen den Verstand an, und Angst zieht ihn in die Dunkelheit, egal wie sehr man sich bemüht, trotz des enormen Drucks klar zu bleiben", fügte Malinin hinzu.

Der zweifache Weltmeister stürzte bei seiner Kür nach der Führung im Kurzprogramm und fiel auf Rang acht zurück. Überraschend holte Mikhail Shaidorov aus Kasachstan so die Goldmedaille.

Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich zeigte sich auch mit Silber zufrieden.

"Silber sieht verdammt gut aus", sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.

Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für das deutsche Team hinzu.

Eine Übersicht des aktuellen Medaillenspiegels findet Ihr im Artikel: "Der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele".

Team Deutschland dominierte im Zweierbob und feierte einen glanzvollen Triumph.

Neben dem Edelmetall beschenkten die Athleten ihr Land mit beeindruckenden Momenten bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podest ist fest in Schwarz-Rot-Gold!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour gaben sich keine Blöße und verteidigten ihre Führung mit nahezu perfekten Fahrten gegen die Konkurrenz.

Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer legten noch eine Schippe drauf und sicherten sich Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel – eine nahezu fehlerfreie Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!

Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.

Gesamtzeit: 3:41,04 Minuten. Das bedeutet mindestens Silber.

Im letzten Lauf glitt Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden die Bahn entlang.

Ihre Gesamtzeit liegt bei 3:41,52 Minuten. Trotz eines kleinen Ausrutschers zwischendurch können sie sich die Bronzemedaille nicht mehr nehmen lassen.

Sie erzielten die beste Startzeit des Wettbewerbs.

Der finale vierte Lauf im Zweierbob startet um 21:05 Uhr.

Eine nicht allzu gewagte Vorhersage: Sofern die drei deutschen Teams keine Fehler machen, feiern sie ein Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze.

Wir melden uns zurück zum dritten Lauf der Männer im Zweierbob, der um 19 Uhr beginnt.

Johannes Lochner eröffnet den Lauf und begeht einen kleinen Fehler, der aber kaum ins Gewicht fällt. Er erreicht das Ziel in 54,89 Sekunden.

Anschließend startet Francesco Friedrich, der einige Unsicherheiten zeigt. Sein Rückstand auf den Konkurrenten Lochner wächst auf 0,92 Sekunden, der damit den Sieg fast sichern kann.

Adam Ammour liegt auf Platz drei, sein Rückstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) hervorragende Chancen auf ein Medaillen-Triple!

Beim Teamverfolgungsrennen im Eisschnelllauf spielte Deutschland nur eine Nebenrolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und wurde Fünfte.

Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.

Keine Medaille für die deutschen Biathleten! In der Staffel beendete das DSV-Quartett das Rennen auf Rang vier. Frankreich gewann erstmals Olympiagold, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden sicherte sich Bronze mit rund einer Minute Rückstand, Deutschland folgte fast eine weitere Minute dahinter.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz starker Laufleistung war eine Medaille lange möglich, doch die Athleten des DSV schossen mit zwölf Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich, das neun Fehlversuche hatte und eine Strafrunde absolvieren musste, erwies sich als noch fehleranfälliger.

Deutschland konnte nicht näher herankommen! Philipp Nawrath brachte das Team positionell immerhin auf Platz vier, hatte beim Wechsel jedoch schon 49 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Schweden, Norwegen und Frankreich setzten das Tempo an der Spitze, während Nawrath alleine arbeiten musste. Zudem gab es drei Fehler im Stehendschießen. Philipp Horn steht somit eine schwere Aufgabe auf der Schlussrunde bevor und muss auf Fehler seiner Gegner hoffen.

Schade: David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm sogar zwischenzeitlich die Führung.

Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor dadurch viel Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde die Spitze übernahm.

Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.

Justus Strelow zeigte einen guten Start! Der erste Läufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendschießen, übergab dennoch als Dritter an David Zobel.

Er hatte etwa 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.

Die Herren-Staffel im Biathlon läuft – die beste Chance für die deutschen Männer auf eine weitere Medaille.

Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut ins Rennen. Ihm folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyprofis erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde siegten sie gegen Frankreich klar mit 5:1.

Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) erneut und sorgten für eine erfolgreiche Wiedergutmachung nach zwei Niederlagen in Folge. Am Mittwoch um 12:10 Uhr wartet nun die Slowakei.

Enttäuschend verlaufen die Olympischen Spiele für die deutschen Nordischen Kombinierer. Im Großschanzen-Wettbewerb konnten sie zwar einige Plätze gutmachen, doch im Kampf um Medaillen waren sie chancenlos. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen von der Großschanze war zu groß.

Immerhin belegten Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek die Plätze neun und zehn, lagen aber bereits rund eineinhalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter und hatte über zwei Minuten Rückstand.

Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf aus auf Gold vorschob. Silber ging an den Österreicher Johannes Lamparter, Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.

Plötzlich verliert Deutschland im Playoff-Spiel gegen Frankreich seine Dominanz, die Franzosen haben das Momentum auf ihrer Seite.

Der Underdog nutzt das sogleich aus: Nach 24 Minuten verkürzt Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno schneit es heute so stark, dass der Zeitplan für die Freestyle-Skier durcheinandergeraten ist.

Die ursprünglich um 10:45 Uhr angesetzte Qualifikation der Frauen wurde mehrfach nach hinten verschoben, zuletzt auf 13:45 Uhr. Dies wirkt sich auch auf die Männer-Qualifikation aus, die von 13:30 Uhr auf Mittwoch verschoben wurde.

Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel liegt man gegen Frankreich mit 3:0 vorne.

John Peterka erzielte rund anderthalb Minuten vor Ende des Drittels das dritte Tor für Deutschland, das damit nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen tankt und dem erhofften Medaillenziel näherkommt.

Die deutschen Eishockeyprofis wollen ins Viertelfinale!

Gegen Frankreich deuten die Zeichen bereits auf Erfolg: Nach 15 Minuten führt das DEB-Team schon mit 2:0. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft im Powerplay früh in Führung, Frederik Tiffels legte elf Minuten später nach.

Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verlor das Team mit 7:9 und muss den Traum von einer Medaille wohl begraben.

Zwar stehen noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China an, doch selbst zwei Siege würden kaum ausreichen, um unter die besten Vier und damit ins Halbfinale zu kommen. Aktuell liegt das Team um Skip Marc Muskatewitz bei drei Siegen und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben somit kaum noch Medaillenchancen.

Nach schwachen Sprüngen starteten die DSV-Athleten mit großen Rückständen in das Langlaufrennen: Johannes Rydzek begann als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid (16.) lag 1:35 Minuten zurück, Vinzenz Geiger (18.) sogar 1:43 Minuten.

Nach der Normalschanze blieb für das erfolgreiche deutsche Team um Gesamtweltcupsieger Geiger eine Medaille aus, am Donnerstag besteht mit dem Teamwettbewerb die letzte Möglichkeit.

Das deutsche Biathlon-Damen-Quartett für die Staffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Überraschend gibt es bei der Schlussposition eine Änderung.

Da Preuß in den letzten Monaten als Schlussläuferin immer wieder Probleme hatte, darunter eine Strafrunde in der Mixed-Staffel bei Olympia, wird sie nun an Position zwei eingesetzt. Für sie übernimmt überraschend Vanessa Voigt die Schlussposition!

Die eigentliche Startläuferin überzeugt vor allem durch ihr sicheres Schießen, hat jedoch Schwierigkeiten, im Langlauf mit den Besten mitzuhalten. Trotzdem erhält sie vom DSV auf der großen Bühne die Chance, sich als Schlussläuferin zu beweisen. Ihre Startposition übernimmt Julia Tannheimer, die nach Magen-Darm-Problemen wieder fit ist. Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.

Auf eine Goldmedaille wartet Deutschland seit fast einer Woche. Heute sieht es erneut vielversprechend aus: Johannes Lochner liegt im Zweierbob zur Halbzeit mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor seinem härtesten Verfolger. Auch Platz zwei und drei belegen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf startet um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen in der Nordischen Kombination, wo nach einer Woche Wettkampfpause das Einzel von der Großschanze um 10 Uhr wieder beginnt. Die Biathlon-Herren-Staffel startet um 14:30 Uhr.

Zudem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel fürs Viertelfinale, Bully ist um 12:10 Uhr.

Der zehnte Wettkampftag brachte für Deutschland dramatische Momente in drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und beim Eiskunstlauf der Paarläufer standen Goldchancen bereit, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.

Bereits zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze nur um 17 Zentimeter – und das auch nur, weil der Wettbewerb wegen starken Schneefalls abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegte Deutschland den vierten Platz und wurde zum großen Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit bislang vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA im Endspiel auf Kanada.

Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.

Im Frauen-Eishockey-Wettbewerb wird noch der zweite Finalist zwischen Kanada und der Schweiz gesucht. Derzeit steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.

Im ersten Halbfinale gewannen die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das kleine Finale um 14:40 Uhr desselben Tages.

Drama beim Eiskunstlauf: Das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür den Olympiasieg und sichert sich Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterlief Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm lagen sie in Führung, doch in der Kür reichte es nicht für Gold.

Die Weltmeister und Topfavoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine noch beeindruckendere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen hatten nach dem Kurzprogramm geführt, die Japaner starteten auf Rang fünf und erzielten sensationell mit 231,24 Punkten Gold.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Trotz der Bronze-Medaille ist der Erfolg für Hase/Volodin groß, da sie erst seit dreieinhalb Jahren zusammensitzen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Beim Paarlauf legen die japanischen Favoriten eine fehlerfreie Kür hin und erzielen mit 158,13 Punkten für die Kür (insgesamt 231,24) eine beeindruckende Leistung.

Damit liegen sie knapp unter dem Wert, den Savchenko/Massot 2018 erzielten (159,31 Punkte). Die deutschen Führenden Hase/Volodin müssen nun ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten verbessern, um Gold zu holen. Im Kurzprogramm hatten sie mit 80,01 Punkten bereits persönliche Bestleistung erreicht.

Drama im Eiskanal! Laura Nolte verliert im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.

Nach drei Läufen in Führung verpasste die Unnaerin im letzten Durchgang aufgrund von Nervenflattern den Sieg. Mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor kam sie als Zweite ins Ziel.

Trotzdem ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen gehabt hatte, die erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden.

Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch Vierte gewesen. Lisa Buckwitz belegte diesmal Rang vier, Kim Kalicki wurde Elfte.

Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide hatten 2022 in Peking Gold geholt.

Im Monobob steht die Entscheidung kurz bevor. Laura Nolte, aktuell Führende, wird im vierten Lauf versuchen, Gold zu holen.

Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist im Gange, das erste deutsche Paar ist bereits auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und als Elfte abschlossen, zeigten eine hervorragende Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbessern sie sich mindestens um einen Rang.

Alle Augen sind nun auf das deutsche Spitzenpaar Minerva Hase und Nikita Volodin gerichtet, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür auf dem Mailänder Eis zeigen werden.

Wegen der schwierigen Bedingungen sind keine weiteren Sprünge möglich, die Jury entschied auf Abbruch!

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antraten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass ein Weiterführen unter solchen Bedingungen keinen Sinn macht.

Bitter für Deutschland, da die Wertung nach Durchgang zwei die Bronzemedaille um 0,3 Punkte verpasst. Trotz der traurigen Entscheidung ist sie aufgrund der widrigen Umstände gerechtfertigt.

Das heftige Schneetreiben und der Wind haben die letzten Springer verzögert.

Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund folgt und landet bei 136 Metern Telemark. Deutschland liegt damit vor Slowenien.

Die Sicht bleibt schlecht, der Wettbewerb musste erneut unterbrochen werden.

Der letzte Durchgang ist gestartet. Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und schiebt Japan damit vor Deutschland auf Rang drei. Norwegen liegt gut zehn Punkte hinter den Deutschen.

Zweiter Durchgang der deutschen Skispringer: Andreas Wellinger erreichte bei schwierigen Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund sprang erneut 137,5 Meter.

Deutschland bleibt vor dem abschließenden Durchgang Vierter, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Hinter ihnen haben auch Slowenien und Japan Medaillenchancen, ein spannendes Finale steht bevor.

Österreich dominiert mit 568,7 Punkten und einem Vorsprung von rund zehn Punkten auf Goldkurs.

Olympiasieger Philipp Raimund hält das deutsche Skispringer-Team mit dem Sprung auf 137 Meter in Lauerstellung. Andreas Wellinger erreichte 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, knapp hinter Polen.

Ein echter Krimi steht im vierten Lauf des Monobobs der Damen bevor! Laura Nolte führt vor dem entscheidenden Tag und stellte als erste Starterin einen Bahnrekord von 59,15 Sekunden auf.

Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor fuhr mit 59,08 Sekunden einen neuen Rekord und verkürzte Noltes Vorsprung von 0,22 auf 0,15 Sekunden. Die Dritte, Kaillie Armbruster Humphries, liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte knapp dahinter.

Der vierte Lauf startet um 21 Uhr – eine Entscheidung im Hundertstelsekunden-Bereich steht bevor. Lisa Buckwitz verbesserte sich gegenüber gestern deutlich, liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Kim Kalicki belegt mit 3,47 Sekunden Rückstand auf Nolte nur Rang 18 und hat keine Medaillenchancen mehr.

Ist heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.

Außerdem stehen Entscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf-Paarlauf an. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm klar und haben beste Goldchancen.

Alle Ergebnisse findet Ihr in unserer Wettkampf-Übersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Sie bezwangen Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind zurück in Schlagdistanz zu den Top Vier, die ins Halbfinale einziehen.

Mit nun drei Siegen und drei Niederlagen stehen am Dienstag zwei Spiele an: gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).

Spektakuläre Szenen beim Slalom: Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang, schied jedoch bei einem eigentlich einfachen Tor aus.

Sein Ärger war enorm: Er warf seine Stöcke weg, zog die Skier aus und lief wütend quer über die Piste Richtung Wald, wo er sich vor einen Fangzaun in den Schnee legte und lange liegen blieb.

Statt McGrath gewann Meillard, der nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination nun Gold im Slalom holte. Das Podest komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Linus Straßer belegte Rang neun.

Einen Tag vor der Herren-Staffel im Biathlon gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.

Justus Strelow läuft als Startläufer, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath startet an dritter Stelle, Schlussläufer Philipp Horn soll das Quartett möglichst auf Medaillenrang ins Ziel bringen. Die Staffel bietet die größte Chance für weitere Medaillen nach Bronze in der Mixed-Staffel.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann Gold im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Sie verwies Kanadas Courtney Sarault auf Silber, Bronze ging an Gilli Kim.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Andreas Wellinger wird neben Philipp Raimund im Super Team an den Start gehen.

Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettbewerb und Medaillenkandidaten. Hoffmann schwächelte jedoch in Predazzo, weshalb Wellinger nun den Platz neben Raimund übernimmt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich auf der Großschanze aber stärker als Hoffmann.

Bei diesen Spielen findet erstmals der kürzere Super-Team-Wettbewerb mit zwei Athleten statt, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal hält an! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Lochner kann fast schon auf Gold hoffen: Sein Vorsprung beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine Welt. Friedrich rückte durch Ammours Fehler auf Rang zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweizer sprachen von einer Unterschenkelverletzung, doch Fialas NHL-Klub Los Angeles Kings gab nun eine genaue Diagnose bekannt.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird bald mit Reha-Programm beginnen. "Kevin fällt für den Rest der NHL-Saison 2025/26 aus", teilten die Kings mit. Nach der Saison folgt eine erneute Untersuchung.

Nur ein Wunder könnte Deutschland im Slalom noch retten: Linus Straßer liegt nach dem ersten Durchgang weit zurück.

Er verpasste als WM-Dritter des Vorjahres mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath das Spitzenfeld deutlich und belegt Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied zusammen mit zehn weiteren Top-30-Startern aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Schon 0,44 Sekunden Vorsprung hatte der 35-Jährige mit Anschieber Georg Fleischhauer auf den überraschenden Zweitplatzierten, der nicht Francesco Friedrich heißt.

Stattdessen verdrängte Adam Ammour den Serien-Olympiasieger, Friedrich belegte mit nur 0,04 Sekunden Rückstand Rang drei.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

"Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, es zu sagen, aber es ist das Karriereende", erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer hatte 2022 in Peking Olympiagold und den Gesamtweltcup gewonnen. Nach mehreren Verletzungen kämpfte er in dieser Saison stark, sodass die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team für ihn umso wertvoller sind.

Nach Edelmetall für die Skeletonis am Sonntag gab es einige Enttäuschungen für Deutschland, doch am Montag bieten sich viele neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Sportler.

So wird die erste Bob-Medaille vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf auf Gold hoffen (4. Lauf: 21:06 Uhr). Früh am Tag greift Linus Straßer im Ski Alpin im Slalom nach einer Medaille (10 Uhr/13:30 Uhr), abends kämpfen die Skispringer im Super Team (19 Uhr) um Edelmetall.

Das große Highlight folgt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin stehen im Paarlauf (ab 20 Uhr) in Führung und können mit der Kür den ganz großen Wurf schaffen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis gab.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie das schwarz-rot-goldene Team im internationalen Vergleich abschneidet.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft dort auf Frankreich.

Endlich ein deutscher Treffer: Tim Stützle trifft zum 1:5 (52.).

Spannung ist wohl kaum noch zu erwarten, doch der NHL-Star sorgt noch für etwas Moral.

Die USA führen deutlich: Auston Matthews erzielt das 5:0 (47.).

Das DEB-Team gerät nun gehörig unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson stellt die klare Überlegenheit her (42.).

Damit dürften alle Comeback-Hoffnungen früh im letzten Viertel erloschen sein. Für das direkte Viertelfinalticket hätte ein Sieg gegen die USA gebraucht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher, die Zwischenrunde gegen Frankreich wartet.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben die besten Chancen aufs Podium!

Mit 80,01 Punkten und etwa fünf Zählern Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien überzeugten sie durch einen fehlerfreien Auftritt. Die Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryuichi Kihara, hatten zuvor gepatzt. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.

Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht Deutschlands Eishockey-Team von Harry Kreis in die letzte Pause.

Es deutet auf eine Niederlage hin, doch das Weiterkommen nach Lettlands Pleite ist gesichert. Die Playoff-Runde gegen Frankreich kann Deutschland aber nicht vermeiden.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen dem DEB-Team kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig erzielte Brock Faber das 3:0 (38.).

Will Deutschland noch etwas mitnehmen, braucht es im letzten Drittel eine deutliche Steigerung.

Die Favoriten nutzen ihre Chancen eiskalt – direkt nach einer Strafe für Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

Nur 8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA durch Zach Werenski nach Vorlage von Matthews mit 1:0 in Führung (20.). Bis dahin hielt das DEB-Team stark mit und bot dem Favoriten Paroli.

In wenigen Minuten (21:10 Uhr) steht für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft eine Mammutaufgabe an: Im dritten Gruppenspiel wartet mit den USA der Tabellenführer.

Für Deutschland geht es nach der unerwarteten Niederlage gegen Lettland vor allem um eine gute Positionierung, das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnten Draisaitl & Co. die Zwischenrunde umgehen.

Die Führende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, weshalb auch an der Großschanze Tränen flossen. Die Norwegerin Anna Odine Stroem verdrängte sie mit 284,8 Punkten, wie schon bei der Normalschanze. Die Skandinavierinnen feierten sich dennoch, auch Schwedens Frida Westman als Vierte. Nika Prevc (271,5) sicherte sich Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt kam auf Platz 23. Für den DSV ist dies ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals in der Geschichte verlassen die schwarz-rot-goldenen Skispringerinnen die Olympischen Winterspiele ohne Medaille.

Vor dem letzten Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte beste Deutsche, hat aber kaum Chancen auf Edelmetall.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc auf Rang fünf dürfte es schwer haben, aufs Podest zu springen. Mehrere Athletinnen hatten zum Schluss mit starkem Rückenwind auch ungünstige Bedingungen.

Besonders bitter: Katharina Schmid erwischte sehr starken Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach dem Einzelsieg erneut in eigener Klasse und holte mit Tabitha Stoecker vor Kreher/Jungk Gold!

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher erreichte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich mit nur einer Hundertstelsekunde mehr Bronze.

Nur eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, somit blieb das Dresdner Duo vorne.

Wo die Briten Stoecker/Weston landeten, ist nun offen.

Der Dresdner Express übernahm die Spitze, Kreher/Jungk eroberten mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden an den Briten die Führung. Zwei Teams folgten noch, dann starteten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien setzen sich mit den verbliebenen drei Teams an die Spitze, nun kommen Kreher/Jungk.

Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da mit Weston/Stoecker noch die Goldfavoriten folgen.

Erstmals bei Olympischen Winterspielen findet die Skeleton-Entscheidung im Mixed-Team statt!

Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und zählt zu den Favoriten auf eine Medaille. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es für den BSD erstmals Gold geben.

Wie schon über 1000 Meter gingen auch bei 500 Meter Gold und Silber an die Niederlande: Femke Kok sicherte sich mit Olympia-Rekord Gold vor Jutta Leerdam.

Bronze gewann Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte einen starken achten Platz.

Schade: Im 500-Meter-Duell forderte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth dem niederländischen Superstar Jutta Leerdam alles ab, musste sich aber geschlagen geben.

Die 1000-Meter-Goldsiegerin übernahm zwischenzeitlich die Führung, für Warmuth sprang Rang sechs heraus.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz starkem Start klappte es heute bei der Verfolgung nicht, was die 31-Jährige sehr enttäuschte. Im Ziel vergoss sie bittere Tränen.

"Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Auf der Strecke habe ich mich gut gefühlt. Dass das letzte Schießen dann wieder so schlecht lief, tut sehr weh", sagte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. "Beim letzten Schießen war ich so angespannt, hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Das brachte mich völlig aus dem Rhythmus, ich verlor den Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines eigentlich guten Rennens alles zerstört haben."

Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia: Nach Bronze in der Mixed-Staffel gab es keine weiteren Medaillen – der schwächste deutsche Biathlon-Start aller Zeiten. Vier weitere Chancen im Staffel- und Massenstart-Wettbewerb bleiben den DSV-Athleten.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor war sie im Big-Air-Wettbewerb knapp am Weiterkommen gescheitert. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Ärgerlich: Im letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, was am Ende für einen Podestplatz nicht mehr reichte. Sie wurde Sechste.

Lisa Vittozzi nutzte die Patzer der bis dato Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, setzte sich an die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen rutschte auf Bronze ab.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer erreichte Rang 34, Selina Grotian belegte Platz 41.

Preuß ist in der Verfolgung aktuell fehlerfrei und kämpft mit Jeanmonnot und Minkkinen um den dritten Platz.

Die Norwegerin Kirkeeide führt vor Vittozzi, beide haben einen deutlichen Vorsprung und werden den Goldkampf wohl unter sich ausmachen.

Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen das Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiterhin auf eine Medaille.

Bitter: Lena Dürr fiel im zweiten Slalom-Durchgang auf Rang neun zurück.

Federica Brignone fuhr sicher ihren Vorsprung ins Ziel und gewann ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Norwegens Thea Louise Stjernesund mit identischer Zeit, Bronze ging an Italiens Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.

Die Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang vorerst auf Platz drei, eine Medaillenränge sind jedoch unwahrscheinlich.

Die deutschen Blicke richten sich nun voll auf Lena Dürr.

Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille nachträglich!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena in Antholz übergab das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland zugesprochen, weil Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich jedoch über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt überraschend auf dem zweiten Platz und hat damit Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige tatsächlich aufs Podest fahren? Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und belegte nur Rang 23.

Der 24-Jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasste wie im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance, da nur die besten zwölf ins Finale einziehen.

Norwegen baut im Medaillenspiegel seine Führung weiter aus und gewann Gold in der Männerstaffel im Langlauf über 4x7,5 Kilometer. Frankreich erreichte Silber, Italien Bronze. Die deutsche Staffel wurde Achter.

Der Triumph war keine Überraschung, doch es ist die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Høsflot Klæbo, der sich mit 29 Jahren zum Rekordsieger der Winterspiele krönt – ein historischer Moment! Er überholte dabei gleich zwei norwegische Landsmänner und eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Buckelpiste vergaben die Kanadier Mikael Kingsbury und Japaner Ikuma Horishima Gold und Silber.

Bronze holte sich der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale steht damit auf der Kippe.

Es war bereits die dritte Pleite im fünften Spiel. In den verbleibenden Partien gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keine weiteren Ausrutscher leisten.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Biathlon-Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Auf Platz zwei landete der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach Bronze im Einzel einen Seitensprung gestand. Bronze ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der lange führte, beim letzten Schießen jedoch zwei Scheiben verfehlte und so von Lægreid überholt wurde. Die beiden lieferten sich zuvor ein verbales Duell wegen des Skandals.

Der beste Deutsche, Philipp Horn, wurde Elfter, Philipp Nawrath 25., Justus Strelow 30. und David Zobel 34.

Der Riesenslalom zählt nicht zu den Top-Disziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang plötzlich Medaillenchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Platz zwei, knapp hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf Sofia Goggia.

"Es hat richtig Spaß gemacht! Man steht oben, die Sonne scheint, alles ist perfekt. Dass es dann so gut klappt – das war einfach eine Genussfahrt", sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen. Die Wettkämpfe finden am Montag um 19 Uhr und 20:20 Uhr (ZDF, Eurosport) von der Großschanze statt.

Raimund gewann zu Beginn der Spiele Gold von der Normalschanze, landete am Samstag von der Großschanze auf Rang neun. Wellinger, Olympiasieger von 2018, wurde Fünfzehnter.

Das Super Team wird erstmals bei Olympischen Winterspielen ausgetragen. Statt vier Athleten im klassischen Teamwettbewerb sind pro Nation nur zwei Sportler mit jeweils drei Sprüngen am Start.

Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde nahe des Skisprung-Austragungsorts in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

"Man konzentriert sich lange, dann ist es so schnell vorbei – das tut extrem weh", sagte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte Gratz am Samstag eine gute Ausgangsposition mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze erarbeitet.

Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte jedoch seinen Traum von einer Medaille. "Vielleicht bin ich zu forsch gestartet", resümierte er. Ob er am Montag im Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) antritt, ist noch unklar.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader ausgeschlossen und durfte zunächst nicht an Olympia teilnehmen. Doch nun wurde die Entscheidung revidiert, Passler könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Winterspielen offiziell trainieren. "Wir freuen uns riesig, sie wieder im Team zu haben", sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.