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Olympia 2026 im Liveticker: Startschuss für den Viererbob-Wettkampf! Lochner stark, Friedrich patzt erneut

Mailand/Cortina (Italien) – Wer wird sich Gold, Silber und Bronze sichern? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Das deutsche Team steht kurz vor dem Finale mit bisher sechs Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen. Können am letzten Wochenende noch weitere Edelmetalle hinzukommen?

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch stets aktuell über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.

Der Brite Brad Hall und der Schweizer Cedric Follador ziehen an Adam Ammour vorbei.

Der Bronzemedaillengewinner im Zweierbob belegt aktuell im Viererbob den fünften Platz mit 0,6 Sekunden Rückstand. Auch Johannes Lochner hat einen Rückstand von 0,6 Sekunden, liegt aber nur 0,12 Sekunden hinter Rang drei.

Nur zwei und vier Hundertstelsekunden trennen ihn von den Verfolgern Michael Vogt aus der Schweiz und dem Italiener Patrick Baumgartner.

Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber haben ihren ersten Lauf im Viererbob absolviert.

Obwohl Lochner zu Beginn einen kleinen Fehler machte, fingen sich seine deutschen Konkurrenten deutlich schlechtere Zeiten ein. So konnte sich der Olympiasieger im Zweierbob schnell wieder absetzen und liegt nun 0,39 Sekunden vor dem derzeit zweitplatzierten Friedrich.

Die Bühne für das letzte Rennen ihrer Karriere könnte kaum größer sein: Der heutige Massenstart der Frauen (14:15 Uhr) ist nicht nur das finale Biathlon-Rennen dieser Olympischen Spiele, sondern auch Franziska Preuß’ Abschied als Profi.

"Mein Hauptziel ist es, noch einmal die Freude am Sport zu spüren und zu verstehen, weshalb ich mich damals für Biathlon entschieden habe", erklärte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im ZDF. "Weil es einfach ein großartiger Sport ist. Ich hoffe, dass ich das spüre und alles andere ausblenden kann." Das Ergebnis steht dabei nicht im Vordergrund: "Was auch immer passiert, ich bin damit zufrieden."

Ein echtes Highlight steht am Sonntag (14:10 Uhr) an: Das Eishockey-Finale der Herren zwischen den USA und Kanada.

Im Abendspiel setzten sich die US-Boys souverän mit 6:2 gegen die Slowakei durch, die zuvor Deutschland besiegt hatte. Diese Finalpaarung gab es bereits mehrfach bei Olympia: 2002 und 2010 siegten die Kanadier, während die USA 1960 Grund zum Jubeln hatten.

Die niederländischen Shorttrack-Spezialisten bei den Männern zeigen weiterhin Höchstleistungen.

Die Läufer aus den Niederlanden sicherten sich den Sieg über 5000 Meter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Korea und Italien.

Im Shorttrack-Finale der Frauen über 1500 Meter gewann die Südkoreanerin Gili Kim Gold, Silber ging an Minjeong Choi (Südkorea) und Bronze an Corinne Stoddard (USA).

In der Halfpipe ist die Medaillenentscheidung gefallen.

Alex Ferreira aus den USA holt sich mit 93,75 Punkten den Sieg im Ski-Freestyle-Finale, gefolgt von Henry Sildaru aus Estland (93,00) und Brendan Mackay aus Kanada (91,00).

Laura Nolte legt noch einmal zu und verbessert gegenüber ihren deutschen Teamkolleginnen wichtige Hundertstelsekunden.

Nach dem zweiten Lauf übernimmt sie mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries Fehler macht und mit 23 Sekunden Rückstand auf Nolte sowie hinter Buckwitz liegt.

Zwischenstand nach zwei von vier Läufen:

Die deutschen Athletinnen zeigen starke Leistungen! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen vor dem letzten Start der beiden Konkurrentinnen das Feld an.

Buckwitz hält mit 1:54,11 Minuten die beste Zeit, doch Nolte und Armbruster Humphries folgen dichtauf.

Elana Meyers Taylor aus den USA, Siegerin im Monobob, wird im Zweierbob wohl keine Rolle um die Medaillen spielen.

Sie beging direkt im ersten Lauf einen schweren Fehler und liegt nur auf Platz acht.

Der zweite Lauf im Zweierbob der Frauen läuft aktuell. Die Teilnehmer starten in umgekehrter Reihenfolge des ersten Laufs.

Nach 15 von 25 Teams führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.

Vor dem Halfpipe-Finale verletzte sich Ski-Freestyler Seunghun Lee. Der Südkoreaner stürzte beim Aufwärmen und verpasst nun das Finale.

Nach dem Sturz hielt er sich das Gesicht vor Schmerzen, wurde ins Krankenhaus gebracht – der Traum von Olympia ist geplatzt.

Nach einer turbulenten Schlussphase hat Kanada das Finale im Herren-Eishockey für Sonntag gesichert.

Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland hatten die NHL-Stars große Mühe und sicherten sich das Ticket erst kurz vor Schluss.

Die Frauenläufe im Zweierbob starteten mit einem Erfolg der USA: Kaillie Armbruster Humphries legte mit 56,92 Sekunden nicht nur die Bestzeit hin, sondern stellte auch einen neuen Bahnrekord auf.

Damit konterte sie die vorherige Bestmarke von Laura Nolte (56,97 Sekunden). Auf den Plätzen drei und vier folgen zwei weitere deutsche Bobs mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).

Es sind noch nicht alle Läufe absolviert, der zweite von vier Läufen folgt um 19:45 Uhr.

Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden holte Gold über 1500 Meter!

Im spannenden Finale war Miho Takagi lange auf Kurs Gold, musste sich aber am Ende geschlagen geben. Die Dominanz der Niederländerinnen auf dem Eis bleibt ungebrochen: Nach Erfolgen über 500 und 1000 Meter gewann das Nachbarland das nächste Gold.

Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund mit nur 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze sicherte sich Valerie Maltais aus Kanada.

Der Massenstart am Samstag wird der letzte Wettkampf von Franziska Preuß als aktive Biathletin sein!

Bereits vor den Spielen hatte die 31-Jährige angekündigt, ihre Karriere nach der Saison zu beenden. Nun zieht sie diesen Schritt vor und wird nach den Winterspielen nicht mehr im Weltcup antreten.

"Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, fühlt sich das einfach unglaublich an. Als ich mit Biathlon begann, hätte ich nicht zu träumen gewagt, was ich alles erleben durfte", sagte Preuß. "Es war eine spannende Zeit mit vielen besonderen Momenten und tollen Menschen."

Unglücklich: Philipp Horn lag lange auf Medaillenkurs, am Ende wird es aber nur der vierte Platz.

Durch einen Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet in der Schlussrunde mit einer beeindruckenden Leistung an Horn vorbei und verdrängte ihn auf Rang vier.

"Ich fragte mich: Warum gerade er? Er ist der Schnellste hier, eine echte Maschine", ärgerte sich der 31-Jährige im ZDF-Interview.

Der Norweger Johannes Dale Skjevdal sicherte sich mit großem Vorsprung die Goldmedaille vor Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath erreichte Rang sieben, David Zobel Platz 23.

Horn beeindruckte im dritten Schießen, blieb fehlerfrei und verbesserte sich auf Platz zwei.

Johannes Dale Skjevdal führt das Feld an, Sturla Holm Lægreid folgt, Philipp Horn liegt auf Rang drei.

Schwerer Rückschlag für Italien: Lokalmatador Tommaso Giacomel verletzte sich und schied nach dem zweiten Schießen aus dem Rennen aus.

Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft bereits. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Medaillenchance nutzen und die bislang enttäuschenden Spiele aus deutscher Sicht versöhnlich beenden. Aktuell liegen alle drei jedoch deutlich hinter den Podestplätzen.

Die Frauen gehen am morgigen Samstag (14:15 Uhr) mit demselben Ziel in ihren Massenstart.

Daniela Maier hat es geschafft: Die gebürtige Schwarzwälderin gewann Gold im Ski Cross!

Nach Bronze vor vier Jahren in Peking setzte sich die 29-Jährige überraschend souverän im Finale gegen die Schweizerin Fanny Smith durch. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Französin Marielle Berger Sabbatel belegte Rang vier.

Die deutsche Freestylerin Daniela Maier erreichte das Große Finale im Ski Cross der Frauen und hat damit gute Chancen auf eine Medaille.

Sie muss nur eine der drei Konkurrentinnen hinter sich lassen: Sandra Näslund (Schweden), Fanny Smith (Schweiz) und Marielle Berger Sabbatel (Frankreich) streben ebenfalls eine Medaille an.

Tobias Wendl und Tobias Arlt, die mit Gold in der Teamstaffel zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken wurden, erhalten nun eine besondere Ehre: Sie tragen die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier.

"Es war ein Lebensziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anzuführen. Dass wir das nun zum Abschluss unserer Karriere schaffen, bedeutet uns mindestens so viel wie der Olympiasieg", erklärten die Rodler. Wendl war bereits als Fahnenträger für die Eröffnungsfeier nominiert, erhielt die Ehre jedoch nicht.

Die beiden kündigten an, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.

Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland aktuell die Liste der knapp verpassten Medaillen an.

Im Biathlon verpassten sowohl Männer- als auch Frauenstaffel das Podest, ebenso Vanessa Voigt im Einzel. Die Langlaufdamen fuhren in der Staffel knapp am Podest vorbei, im Skispringen verpassten das Mixed- und das Super-Team eine Medaille nur knapp. Hinzu kommen Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeletonfahrerin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller beim Skibergsteigen-Debüt.

Weitere deutsche Dramen wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs lag und besonders im Slalom unglücklich scheiterte, sind hier noch nicht berücksichtigt. Norwegen führt die Silberstatistik mit neun zweiten Plätzen an, was angesichts von 16 Goldmedaillen aber verkraftbar ist. Frankreich folgte mit acht knapp verpassten Medaillen auf Rang drei.

Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio, kritisierte jedoch die Vielzahl der Wettkampforte in Italien.

"Ob das die Zukunft für Olympia ist, mit den weiten Strecken und verstreuten Veranstaltungsorten, bezweifle ich", sagte Neureuther der Süddeutschen Zeitung. "Die Spiele sollten an Orten stattfinden, die zentral und gut organisiert sind."

Derzeit werden die Wettkämpfe in 13 unterschiedlichen Orten ausgetragen. Für die Großveranstaltung 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept vorgesehen. "Die Stimmung war nicht so, wie es sich viele erhofft hatten", führte Neureuther weiter aus.

Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht enttäuschend: Erstmals bei diesen Spielen gewann Team Deutschland keine Medaille. Auch im noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine deutschen Teilnehmer und somit keine Medaillenchance.

Wie Deutschland dadurch im Medaillenspiegel steht, findet Ihr hier.

Die USA gewannen das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!

Nach vier Minuten erzielte Megan Keller den entscheidenden Treffer und sorgte für grenzenlosen Jubel bei den US-amerikanischen Fans. Kanada hatte fast die gesamte Partie geführt; erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.

Die Freestyle-Ski-Halfpipe-Qualifikation wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.

Die Kanadierin stürzte bei der Landung nach einem Trick, schlug mit dem Kopf auf und musste nach einer längeren Behandlung in einem Schlitten vom Hang gebracht werden. Sie winkte den Zuschauern jedoch zu, was erste Entwarnung gab.

Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf reichte dennoch, um sich als Drittplatzierte für das Finale zu qualifizieren. Ob Sharpe am Samstagabend antreten kann, steht noch nicht fest.

Sehr spannend: Fast zwei Drittel der Zeit lag Kanada im Frauen-Eishockey-Finale mit 1:0 vorn, doch zwei Minuten vor Schluss glich Hilary Knight für die USA aus.

Das Spiel ging in die Overtime, in der vor dem Anstoß die Spielfläche erneut präpariert wurde.

Italien präsentiert sich bei den Heimspielen bislang erfolgreich, doch im Herrenteam des Alpinski gab es technische Enttäuschungen. Trainer Mauro Pini (61) zog Konsequenzen und trat zurück.

"Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate in den technischen Disziplinen. Nach sorgfältiger Überlegung und aufgrund des fehlenden gegenseitigen Vertrauens zu den Verantwortlichen halte ich meinen Rücktritt für richtig", teilte Pini über den italienischen Skiverband FISI mit.

Er hatte das Team erst im April letzten Jahres übernommen, konnte aber während der Weltcup-Saison nicht die erhoffte Leistung bringen. Bei Olympia erreichte lediglich ein Viertel der Starts das Ziel.

Das finale Eishockey-Frauen-Finale könnte kaum spannender sein: Die Top-Favoriten Kanada und USA treten gegeneinander an.

Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese beiden Nationen im Olympiafinale stehen. Drei der letzten vier Duelle entschieden die Kanadier für sich.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb reist ohne Medaille ab. Nach einer Erkrankung vor seinem ersten Rennen konnte er über 1500 Meter nicht mit den Besten mithalten und belegte Rang 13.

Gold gewann überraschend der Chinese Zhongyan Ning, der den Favoriten Jordan Stolz aus den USA auf Platz zwei verwies. Dritter wurde der Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren Deutschen Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Plätze 19 und 20.

Damit ist die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages geplatzt – zum ersten Mal seit Beginn der Spiele endet ein Wettkampftag ohne Edelmetall für Team Deutschland. Die letzten beiden Entscheidungen, das Eiskunstlauf-Frauen-Kür und das Frauen-Eishockey-Finale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Was für ein Herzschlagfinale! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es im Frauen-Eishockey-Bronzematch zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, auch die Verlängerung verlief zunächst torlos.

50 Sekunden vor Ende der Overtime erzielte Alina Müller das entscheidende Tor für die Schweiz, die somit nach Platz vier in Peking nun wieder mit einer Medaille nach Hause fährt.

Das Frauen-Eishockey-Turnier nähert sich dem Ende, die ersten Medaillen werden bald vergeben.

Im Spiel um Platz drei zwischen Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – es bleibt ein spannender Kampf um Bronze.

Die erste Goldmedaille im Herren-Skibergsteigen geht an den Spanier Oriol Cardona Coll.

Der unter neutraler Flagge antretende Russe Nikita Filippov sicherte sich Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der deutsche Finn Hösch schied bereits in der Vorrunde aus.

Schade: Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen nicht halten und belegen trotz guter Podestchancen im Langlauf über 2x7,5 Kilometer am Ende nur Platz fünf im Teamsprint.

Der Vorsprung schmolz schnell, ein Doppelsturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenhoffnungen endgültig. Damit enden die Spiele für die DSV-Kombinierer ohne Medaille – das erste Mal seit 1998.

Gold ging an Norwegen, Finnland gewann Silber, Österreich Bronze, Italien belegte Rang vier.

Leider knapp vorbei: Im ersten olympischen Frauenfinale im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller mit Platz vier das Podest nur knapp.

Die Starnbergerin startete zunächst verhalten, konnte aber im Verlauf des Rennens noch Plätze gutmachen und ließ Athletinnen aus Italien und Frankreich hinter sich. Gold ging an Marianne Fatton (Schweiz), Silber gewann Emily Harrop (Frankreich), Bronze sicherte sich Ana Rodriguez Alonso (Spanien).

Tatjana Paller hat die Chance auf eine der ersten Medaillen im Skibergsteigen.

Die WM-Dritte qualifizierte sich als Zweite ihres Halbfinals hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, das mit sechs Athletinnen ausgetragen wird.

Die deutsche Männer-Curlingmannschaft beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.

Das Duell hatte sportlich keine Bedeutung mehr, da beide Teams keine Chance mehr auf das Halbfinale hatten. Deutschland erzielte insgesamt vier Siege aus neun Spielen, wobei die überraschende Niederlage gegen Tschechien die Medaillenhoffnungen zunichte machte.

Tatjana Paller erreichte bei dichtem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Sie belegte in ihrem Vorlauf Platz zwei.

Helene Euringer schied als Fünfte aus, Finn Hösch verpasste bei den Männern als Vierter der Qualifikation ebenfalls das Finale.

Das deutsche Kombi-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek zeigte starke Sprünge und übernahm vorerst die Führung in der Rangliste.

Rydzek sprang 123 Meter (122 Punkte), Geiger legte 124,5 Meter nach (insgesamt 246,5 Punkte).

Der Vorsprung auf Norwegen auf Rang zwei beträgt derzeit 13 Sekunden. Die Medaillenentscheidungen im Langlauf über 2x7,5 Kilometer folgen ab 14 Uhr.

Skibergsteigen ist 2026 erstmals bei den Olympischen Winterspielen vertreten. Aber worum geht es genau?

Ski Mountaineering, kurz Skimo, ähnelt dem Skitourengehen. Die Athleten steigen mit Skiern, die mit Fellen gegen das Zurückrutschen ausgestattet sind, einen Hang hinauf. Oben angekommen, werden die Felle abgenommen und es geht ins Tal hinunter. "Gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns natürlich nicht", scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.

Bei Olympia finden die Wettkämpfe im Sprint und in der Mixed-Staffel statt. Der Sprint umfasst 70 Höhenmeter inklusive eines Abschnitts, in dem die Skier auf dem Rücken getragen werden. Der Wettkampf wird im K.-o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.

Starker Schneefall in den italienischen Olympia-Regionen verzögert den Zeitplan der Spiele, besonders betroffen sind derzeit die Ski-Freestyler.

Bereits am Mittwochabend musste der Sprung verschoben werden, auch die für Donnerstag um 10:30 Uhr angesetzte Halfpipe-Qualifikation wurde wegen "erheblicher Schneefälle" abgesagt, wie offizielle Stellen mitteilten. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation ist nun für Freitag um 10:30 Uhr geplant, das Finale um 13:30 Uhr. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19:30 Uhr soll voraussichtlich stattfinden.

Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalplatz kämpfen, sind die deutschen Sportler bereits wieder in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht optimal.

Zunächst schied Lena Dürr im Slalom auf Silberkurs frühzeitig aus, dann verlor das deutsche Eishockeyteam deutlich gegen die Slowakei. Schließlich schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und begrub so die Hoffnungen auf eine deutsche Medaille.

Doch es gab auch Erfolge: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie Deutschland dadurch im Medaillenspiegel rangiert, seht Ihr hier.

Die niederländischen Brüder Melle und Jens van't Wout landeten im Shorttrack über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold sicherte sich knapp vor den Brüdern der Kanadier Steven Dubois, der bereits mit der Staffel Silber gewann.

Die Shorttrack-Staffel der Frauen ging an Südkorea.

Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich Südkorea knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.

Der dritte Eishockey-Halbfinalist ist ebenfalls bekannt: Finnland besiegte die Schweiz in der Verlängerung mit 3:2 und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Finnland lag lange zurück, beim Stand von 0:2 holten Sebastian Aho und Miro Heiskanen kurz vor Schluss den Ausgleich. Artturi Lehkonen erzielte den Siegtreffer in der Overtime.

Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien war nach nur 82 Sekunden vorbei – mit Kanadas Sieg.

Mitch Marner erzielte das Tor, Kanada steht im Halbfinale gegen den Sieger aus USA gegen Schweden.

Unglaublich: Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach der regulären Spielzeit stand es 3:3.

Tschechien führte bis kurz vor Schluss mit 3:2, doch Nick Suzuki rettete Kanada vor dem Ausscheiden.

Leider knapp vorbei: Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle-Finale lange auf dem dritten Platz, musste sich am Ende aber mit Rang vier begnügen.

Im finalen Durchgang zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte für die erste Snowboard-Medaille seit 1998. Die Gold- und Silbermedaille gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.

Gibt es eine Überraschung? Tschechien führt nach einem Drittel mit 2:1 gegen Kanada!

Kanada gilt als Top-Favorit und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 geschlagen.

Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei über Deutschland sicherte sich die Slowakei den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale. Nun treten Kanada und Tschechien gegeneinander an.

Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn durch Camille Bened brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon die Mannschaft wieder auf Kurs und erreichten mit 51,3 Sekunden Vorsprung das Ziel vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt schoss zwar sauber, konnte den Rückstand ihrer Teamkolleginnen aber nicht wettmachen und erreichte so nur Rang vier.

Frankreich gelang zudem ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.

Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze bringen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Drittplatzierte 25 Sekunden.

Sie vermied eine Strafrunde beim Stehendanschlag, benötigte aber zu viel Zeit für die Nachlader, sodass der Abstand wuchs.

Bitter für Franziska Preuß: Obwohl sie von der Schlussposition auf Platz zwei wechselte, schoss sie eine Strafrunde und zerstörte damit die gute Ausgangslage. Sie übergab als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte bei Olympia ein starkes Staffel-Debüt und übergab als Zweite an Preuß.

Sie benötigte nur zwei Nachlader beim Stehendanschlag und wechselte dank ihrer starken Laufleistung nur 5,1 Sekunden hinter der Schwedin Linn Gestblom, die bis dahin führend war.

In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen nach einer Staffelmedaille greifen.

Julia Tannheimer startet als Erste, Franziska Preuß folgt auf Position zwei, Janina Hettich-Walz läuft als Dritte, Vanessa Voigt als Schlussläuferin. Das Quartett will die bisher schwache Bilanz bei diesen Spielen verbessern.

Der Medaillentraum platzt: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unterliegt im Viertelfinale der Slowakei mit 2:6 und scheidet aus.

Gegen eine effizientere slowakische Mannschaft hatte das deutsche Team, auch mit Leon Draisaitl, über weite Strecken das Nachsehen. Im Angriff fehlte zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.

Nach dem Treffer von Tomas Tatar zum 6:2 war die letzte Hoffnung dahin.

Ein herber Rückschlag für Lena Dürr: Die Münchnerin schied unglücklich im ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, obwohl sie im ersten Durchgang Zweite war.

Mikaela Shiffrin blieb dagegen fehlerfrei, brach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Anna Swenn Larsson sicherte sich Bronze.

Der Stand aus deutscher Sicht ist vor dem letzten Drittel 2:5, Frederik Tiffels traf im Powerplay.

Die Hoffnungen auf ein Comeback sind zwar gering, aber die Schlussminuten versprechen Spannung.

Der zweite Slalom-Durchgang läuft, doch für Emma Aicher reicht es nicht für eine Medaille. Sie liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand auf Platz fünf.

Alle deutschen Medaillenhoffnungen ruhen nun auf Lena Dürr.

Die Hoffnung auf eine Sensation hält nicht lange: Pavol Regenda erzielt seinen zweiten Treffer und erhöht auf 5:1 für die Slowakei.

Das macht die Aufgabe für Deutschland nicht leichter.

Beim Stand von 1:4 aus deutscher Sicht geht es in die letzte Pause.

Das deutsche Team gibt noch nicht auf, doch der Gegner nutzt die Chancen eiskalt – Dalibor Dvorsky trifft zum 4:0.

Deutschland kämpft, findet aber vor dem Tor keine Effektivität. Der Kontrahent bestraft jeden Fehler konsequent.

Im Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China gewinnt Gold vor Taiga Hasegawa (Japan). Bronze sichert sich Jake Canter aus den USA.

Oliver Okuliar besorgte das 3:0 für die Slowakei, was die deutsche Mannschaft weiter zurückwarf.

Das Gesicht von Leon Draisaitl und Co. zeigt Enttäuschung, das Halbfinale rückt in weite Ferne. Eine Aufholjagd ist zwar theoretisch möglich, aber schwierig.

Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei und erschwerte die Lage weiter.

Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei startete, die erste Pause verlief mit 0:1 Rückstand aus deutscher Sicht.

Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute in Führung, obwohl Deutschland gute Ansätze zeigte. Die Zeit für eine Wende ist noch da.

Die deutschen Läufer Jakob Elias Moch und Jan Stölben belegten im Teamsprint Rang neun.

Gold ging an Norwegen mit Rekord-Olympioniken Johannes Høsflot Klæbo, Silber an die USA, Bronze an Italien.

Das deutsche Frauen-Team sicherte sich im Sprint durch einen knappen Spurt die Bronzemedaille. Laura Gimmler und Coletta Rydzek überzeugten.

Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.

Lena Dürr liegt nach dem ersten Lauf auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat gute Medaillenchancen.

Der Rückstand auf Shiffrin beträgt 0,82 Sekunden, auf Platz drei liegt Cornelia Öhlund aus Schweden. Emma Aicher ist auf Rang acht zurückgefallen, aber noch nicht abgeschrieben.

Im Riesenslalom hatte Dürr nach dem ersten Lauf ebenfalls Platz zwei belegt, doch die Medaille blieb aus. Kann es heute besser laufen?

Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aber nur auf Rang sechs.

Der Abstand zu den Medaillen ist gering, es ist also noch alles möglich.

Der erste Durchgang im Slalom der Skirennläuferinnen läuft seit 10 Uhr.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor, kletterte kurzzeitig auf Platz eins, wurde aber von Mikaela Shiffrin verdrängt. Die US-Superstar führt nun mit 0,82 Sekunden Vorsprung. Bald ist Emma Aicher dran.

Nach über zwei Jahren ungeschlagen patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Auch andere Athleten hatten Probleme, doch nach dem Sturz bekam Malinin viel Hass im Internet zu spüren.

"Selbst die, die nach außen stark wirken, kämpfen innerlich meist unsichtbare Kämpfe", schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

"Der Hass im Netz ist abscheulich, die Angst bedrückt – egal wie sehr man sich bemüht, dem Druck standzuhalten", ergänzte Malinin.

Der zweifache Weltmeister war nach der Führung im Kurzprogramm beim Kür-Sturz auf Rang acht zurückgefallen. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.

Vierfacher Olympiasieger Francesco Friedrich ist trotz eines Fehlers offenbar mit Silber zufrieden.

"Silber sieht richtig cool aus", sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.

Mit dem Sieg im Zweierbob gewann Team Deutschland drei weitere Medaillen.

Eine Übersicht des Medaillenspiegels findet Ihr im Beitrag „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland triumphierte im Zweierbob und zeigt Dominanz.

Neben dem Edelmetall begeisterten die Athleten mit eindrucksvollen Szenen bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist schwarz-rot-gold!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Fahrten und sicherten ihre Plätze souverän ab.

Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer steigerten sich und gewannen Gold.

Mit der besten Startzeit kamen sie nach 54,91 Sekunden ins Ziel – eine nahezu perfekte Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!

Gesamtzeit von Lochner/Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich erreichte das Ziel in 55,33 Sekunden.

Gesamtzeit: 3:41,04 Minuten – mindestens Silber ist sicher.

Im letzten Lauf rutschte Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden über die Bahn.

Ihre Gesamtzeit beträgt 3:41,52 Minuten. Trotz eines kleinen Fahrfehlers kann ihnen niemand mehr die Bronzemedaille nehmen.

Sie erzielten die bisher beste Startzeit.

Der finale vierte Lauf im Zweierbob beginnt um 21:05 Uhr.

Eine nicht allzu gewagte Prognose: Wenn sich die drei deutschen Teams keine Fehler erlauben, gewinnt Team Deutschland Gold, Silber und Bronze.

Wir melden uns zurück mit dem dritten von vier Läufen im Zweierbob der Männer, der um 19 Uhr beginnt.

Johannes Lochner startet als Erster und macht einen kleinen Fehler, der kaum ins Gewicht fällt. Er kommt mit 54,89 Sekunden ins Ziel.

Francesco Friedrich folgt mit einigen Unsauberkeiten, sein Rückstand auf Lochner wächst auf 0,92 Sekunden – der Vorsprung des Berchtesgadeners ist also komfortabel.

Adam Ammour bleibt Dritter mit 1,38 Sekunden Rückstand auf Lochner. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) beste Chancen auf ein Medaillen-Triple!

Im Team-Verfolgungsrennen im Eisschnelllauf spielte Deutschland keine große Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Min.) vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett Hofmann, Jasch, Schlörb und Scholz gewann das C-Finale und belegte Rang fünf.

Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die Deutschen Beckert, Groß, Maly und Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.

Keine Medaille für das deutsche Biathlon-Team! In der Staffel erreichte das DSV-Quartett Platz vier. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Vetle Sjåstad Christiansen aus Norwegen auf Abstand. Schweden gewann Bronze, Team Deutschland folgte knapp dahinter.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung war gut, doch mit zwölf Nachladern machten die DSV-Athleten doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Frankreich schoss neunmal daneben und fuhr zudem eine Strafminute.

Deutschland kam nicht näher heran! Philipp Nawrath brachte das Team zwar auf Platz vier, hatte beim Wechsel aber schon 49 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath alleine arbeitete und drei Schießfehler im Stehendanschlag hatte. Philipp Horn hat nun eine schwere Aufgabe auf der Schlussrunde und hofft auf Fehler der Konkurrenz.

David Zobel startete mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig die Führung.

Im Stehendanschlag benötigte der 29-Jährige drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde in Führung ging.

Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Rang sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden.

Justus Strelow begann gut! Der Startläufer der deutschen Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendanschlag, wechselte aber als Dritter auf David Zobel.

Er hatte etwa 15 Sekunden Rückstand auf Norwegens Martin Uldal, Finnland lag nur 0,4 Sekunden vor ihm.

Die Herren-Biathlon-Staffel läuft und bietet die beste Chance für eine weitere deutsche Medaille.

Justus Strelow startete mit starker Schießleistung, danach folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Das deutsche Eishockey-Team erreichte souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde gab es einen klaren 5:1-Sieg gegen Frankreich.

Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) zum Endstand. Das Team tankte damit nach zwei Niederlagen Selbstvertrauen für das nächste Spiel am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen Slowakei.

Bisher enttäuschend verlaufen die Spiele für die deutschen Kombinierer. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie sich zwar, hatten aber keine Chancen auf Medaillen.

Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß. Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, Julian Schmid wurde Zwölfter, jeweils weit hinter dem Spitzenfeld.

Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf auf Gold vorarbeitete. Silber gewann Österreicher Johannes Lamparter, Bronze Ilkka Herola aus Finnland.

Plötzlich geriet Deutschland im Playoff-Spiel gegen Frankreich unter Druck, die Franzosen hatten das Momentum.

Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno sorgt starker Schneefall für Verzögerungen bei den Freestyle-Ski-Wettbewerben.

Die für 10:45 Uhr angesetzte Qualifikation der Frauen wurde immer weiter nach hinten verschoben, nun für 13:45 Uhr geplant. Die Männer-Qualifikation, ursprünglich für 13:30 Uhr angesetzt, wurde auf Mittwoch verschoben.

Das DEB-Team steht auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt Deutschland gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte kurz vor Drittelende das dritte deutsche Tor und stärkte das Team nach zwei Niederlagen das Selbstvertrauen.

Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!

Nach 15 Minuten führte das Team bereits mit 2:0, Leon Draisaitl traf im Powerplay, Frederik Tiffels erhöhte.

Ein Rückschlag für die deutschen Curler! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verlor das Team 7:9 und dürfte den Traum vom Halbfinale begraben.

Trotz zwei noch ausstehenden Spielen gegen Schweiz und China scheint selbst mit Siegen der Einzug ins Halbfinale unwahrscheinlich.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben kaum noch Chancen auf Medaillen.

Die Rückstände vor dem Langlauf sind zu groß, Johannes Rydzek startet als 15., Julian Schmid als 16., Vinzenz Geiger als 18. mit deutlichem Abstand.

Bereits im Normalschanzen-Wettbewerb gab es keine Medaille. Eine letzte Chance bietet das Team-Event am Donnerstag.

Das deutsche Damen-Biathlon-Quartett steht: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer kämpfen um Medaillen. Überraschend startet Voigt auf der Schlussposition.

Preuß, die als Schlussläuferin Probleme zeigte, läuft nun auf Position zwei. Voigt, eigentlich Startläuferin, übernimmt die Schlussposition, da sie im Wettkampf gut schießt, aber in der Loipe nicht ganz mithalten kann. Tannheimer übernimmt den Start, Hettich-Walz läuft auf Position drei.

Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille. Johannes Lochner liegt im Zweierbob zur Halbzeit 0,8 Sekunden vor dem nächsten Verfolger, mit Friedrich und Ammour befinden sich zwei weitere Deutsche auf den Rängen zwei und drei. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen in der Nordischen Kombination mit dem Einzel von der Großschanze (10 Uhr) und der Herren-Biathlon-Staffel um 14:30 Uhr.

Zudem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully ist um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland dramatisch in drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und beim Eiskunstlauf-Paarlauf waren Goldmedaillen möglich, doch beide Chancen wurden verpasst.

Zuvor platzten auch die Medaillenträume im Team-Skispringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten nur 17 Zentimeter zu Bronze, was aber auch auf die Abbruchentscheidung wegen Schneetreibens zurückzuführen ist. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegte Deutschland den vierten Rang und wurde zum Verlierer der Jury-Entscheidung.

Nach zehn Wettkampftagen liegt Deutschland im Medaillenspiegel auf Rang acht mit vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA und Kanada aufeinander.

Die Kanadierinnen gewannen das zweite Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 bezwungen.

Im Frauen-Eishockey-Wettbewerb wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist ermittelt. Im dritten Drittel führt Kanada aktuell mit 2:1.

Das erste Halbfinale gewann die USA gegen Schweden klar mit 5:0. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.

Drama am Abend: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasste den Olympiasieg und holte Bronze mit 219,09 Punkten.

Hase patzte in der Kür zweimal entscheidend, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem herausragenden Kurzprogramm lagen die beiden in Führung, doch in der Kür reichte es nicht für Gold.

Die japanischen Weltmeister und Favoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara gelang eine beeindruckende Aufholjagd. Sie starteten nach Platz fünf im Kurzprogramm und erzielten sensationelle 231,24 Punkte.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronze-Medaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase/Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft auf Hochtouren, und die japanischen Favoriten Miura und Kihara präsentierten eine fehlerfreie Kür.

Zu den Klängen von „Gladiator“ erreichten sie 158,13 Punkte, was eine Gesamtpunktzahl von 231,24 ergibt. Das deutsche Duo Hase/Volodin muss diese Leistung noch übertreffen, um Gold zu gewinnen.

Die Kür-Punktzahl der Japaner liegt nur knapp unter der Bestmarke von Savchenko/Massot aus Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals trotz Rang vier im Kurzprogramm noch Olympiasieger wurden. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen lag damals bei 235,90 Punkten.

Hase/Volodin bereiten sich gerade vor. Sie müssen ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür steigern, um Gold zu holen. Im Kurzprogramm erreichten sie 80,01 Punkte.

Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasst im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.

Nach drei Führungsdurchgängen verlor die 27-Jährige aus Unna im letzten Lauf knapp mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor und sicherte sich Silber – dennoch ein großer Erfolg.

Dritte wurde Kaillie Armbruster Humphries aus den USA. In Peking war Nolte noch Vierte. Lisa Buckwitz wurde diesmal Fünfte, Kim Kalicki belegte Rang elf.

Nun ruhen die Hoffnungen auf Gold für Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist.

Die Monobob-Entscheidung läuft weiter. Nicht mehr lange, dann startet die Führende Nolte in den vierten und finalen Durchgang, um Gold zu holen.

Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange, und das erste deutsche Paar ist bereits auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und Elfte waren, zeigten eine starke Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte – mindestens eine Verbesserung um einen Platz.

Alle warten nun auf das deutsche Spitzenpaar Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr zuletzt ihre Kür aufs Mailänder Eis bringen.

Wegen der Bedingungen sind keine weiteren Sprünge möglich, die Jury entschied den Wettkampf abzubrechen.

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer starten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass eine Fortsetzung unter diesen Bedingungen keinen Sinn ergibt.

Für Deutschland bedeutet das, dass Bronze um 0,3 Punkte verpasst wurde. Trotz des traurigen Ergebnisses war die Entscheidung richtig.

Starker Schneefall und Wind verzögerten die letzten Springer.

Überflieger Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund erreichte 136 Meter mit Telemark-Landung und platzierte Deutschland vor Slowenien.

Die Sicht verschlechterte sich erneut, daher wurde der Wettkampf kurz unterbrochen.

Der letzte Durchgang wurde gestartet, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Japaner Ren Nikaido sprang auf 138,5 Meter und rückte vor Deutschland auf Platz drei. Norwegen liegt mit etwas Abstand auf Bronze-Kurs.

Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger unter widrigen Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte seine 137,5 Meter.

Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls noch im Rennen, sodass das letzte Durchfung ein spannendes Bronze-Duell verspricht.

Österreich ist mit 568,7 Punkten und einem Vorsprung von rund zehn Punkten auf Goldkurs.

Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Er sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, knapp einen Punkt hinter Polen.

Das wird ein hochspannendes Finale im Monobob der Damen! Laura Nolte ging als Führende in den Tag und legte als erste einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden vor.

Doch kurz darauf pulverisierte Elana Meyers-Taylor aus den USA den Rekord mit 59,08 Sekunden.

Der Vorsprung von Nolte schrumpfte von 0,22 auf 0,15 Sekunden, und Kaillie Armbruster Humphries rückte mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Platz drei vor.

Der vierte und entscheidende Lauf startet um 21 Uhr – eine Entscheidung auf Hundertstelsekunden im Eiskanal von Cortina steht bevor. Lisa Buckwitz verbesserte sich deutlich und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze. Kim Kalicki ist auf Rang 18 zurückgefallen und hat keine Medaillenchance mehr.

Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.

Zudem gibt es Entscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf-Paarlauf. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm mit guten Goldchancen.

Alle Entscheidungen im Überblick findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder von der Halbfinalqualifikation träumen. Sie schlugen Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind auf Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die für das Halbfinale qualifizieren.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen stehen sie nun da. Am Dienstag wartet ein Doppelspieltag gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).

Irre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung in den zweiten Durchgang, schied aber nach einem einfachen Fehler aus und warf seine Stöcke frustriert weg.

Er legte sich vor einen Fangzaun und blieb lange liegen. Statt McGrath machte Loic Meillard (Schweiz) seinen Medaillensatz mit Gold im Slalom komplett. Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) komplettierten das Podium, Linus Straßer wurde Neunter.

Der DSV gibt sein Biathlon-Staffelaufgebot für den Männerwettbewerb bekannt – Überraschungen wie bei der WM gibt es nicht.

Justus Strelow läuft den Start, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn. In der Staffel hat Deutschland gute Chancen, die Medaillenbilanz mit Bronze im Mixed weiter zu verbessern.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann Gold im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Sie setzte sich gegen die Kanadierin Courtney Sarault (Silber) und Gili Kim (Bronze) durch.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super-Team starten.

Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Medaillenhoffnungen, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, sodass Wellinger einspringt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte auf der Großschanze aber bessere Leistungen.

Bei diesen Spielen wird erstmals der kürzere Super-Team-Wettbewerb mit zwei Springern und jeweils drei Sprüngen ausgetragen, um mehr Nationen Medaillenchancen zu ermöglichen.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Lochner hat nach zwei Läufen bereits einen Vorsprung von acht Zehntelsekunden auf Friedrich, der sich durch Ammours Fehler auf Platz zwei schob und 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze hat.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattet die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im Eishockey.

Die Schweizer sprachen von einer Unterschenkelverletzung, Fialas Klub Los Angeles Kings gab nun eine genaue Diagnose bekannt.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit der Reha. "Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen", teilten die Kings mit und kündigten eine erneute Untersuchung nach der Saison an.

Für eine Medaille wird es wohl nicht mehr reichen: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.

Er verpasste mit 2,35 Sekunden Rückstand auf Atle Lie McGrath den Sprung in die Top 10 und belegte Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen und zehn weitere Athleten schieden aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour vor den Serien-Olympiasieger, Friedrich folgte mit 0,04 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Nach seinem doppelten Skeleton-Bronzecoup beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

"Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende", erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer gewann 2022 in Peking Olympia-Gold und den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er in dieser Saison große Schwierigkeiten, sodass die beiden Bronzemedaillen umso wertvoller sind.

Nach einem ereignisreichen Sonntag mit Medaillen und Enttäuschungen gibt es am Montag viele neue Chancen für die deutschen Athleten.

Die erste Bob-Medaille wird vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und kann auf Gold hoffen. Linus Straßer will im Ski Alpin (10 Uhr/13:30 Uhr) eine Medaille holen, abends kämpfen die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) um Edelmetall.

Das große Highlight folgt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – sie führen nach dem Kurzprogramm deutlich.

Wir verabschieden uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Medaillen bei den Skeletonis brachte.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr Euch einen Überblick über die Platzierung der schwarz-rot-goldenen Athleten verschaffen.

Das Spiel ist beendet: Deutschland verliert sein letztes Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoffs ein und trifft auf Frankreich.

Endlich traf Deutschland: Tim Stützle erzielte das 1:5 (52.).

Spannend wird es wohl nicht mehr, doch der NHL-Star sorgte für den letzten Aufreger.

Die USA bauten ihre Führung aus: Auston Matthews traf zum 5:0 (47.).

Das DEB-Team geriet dadurch stark unter Druck.

Tage Thompson sorgte mit dem 4:0 (42.) für klare Verhältnisse – ein Comeback wird schwer.

Der direkte Viertelfinaleinzug ist damit aus deutscher Sicht passé. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher, nun geht es gegen Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf das Podium.

Mit 80,01 Punkten liegen sie rund fünf Punkte vor den zweitplatzierten Georgiern. Die Favoriten Miura und Kihara aus Japan patzten zuvor. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.

Mit drei Toren Rückstand geht Deutschland in die letzte Pause.

Eine Niederlage für Deutschland scheint wahrscheinlich, aber das Weiterkommen ist nach Lettlands Pleite gesichert. Die Playoffs beginnen gegen Frankreich.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA mit hohem Tempo und ließen dem DEB-Team kaum Raum. Brock Faber traf zum 3:0 (38.).

Für Deutschland ist im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung nötig.

Die USA nutzten ein Powerplay eiskalt aus: Auston Matthews erzielte das 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA gegen Deutschland mit 1:0 in Führung (20.).

Zach Werenski traf nach Vorarbeit von Auston Matthews. Bis dahin hielt Deutschland den Favoriten gut auf Distanz.

In wenigen Minuten (21:10 Uhr) steht das dritte Gruppenspiel gegen Spitzenreiter USA an.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist bereits gesichert. Ein Gruppensieg oder bester Zweiter wäre optimal, um die Zwischenrunde zu umgehen.

Die führende Skispringerin Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte) übernahm die Spitze und gewann wie auf der Normalschanze. Die Skandinavierinnen freuten sich gemeinsam, die Schwedin Frida Westman wurde Vierte. Nika Prevc sicherte sich Bronze.

Agnes Reisch wurde als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag 17., Juliane Seyfahrt 23. Für das deutsche Team ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals bei Olympia verabschieden sich die Skispringerinnen ohne Medaille.

Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche, die Chancen auf eine Medaille sind gering.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc als Fünfte hat es schwer, aufs Podium zu springen. Ungünstige Rückenwindbedingungen erschwerten die Sprünge.

Besonders bitter: Katharina Schmid erwischte sehr viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt schon in der Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach seinem Einzelgold erneut bei den Olympischen Spielen – diesmal gemeinsam mit Tabitha Stoecker – Gold!

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit nur einer Hundertstelsekunde mehr über Bronze.

Eine Hundertstelsekunde fehlte bei Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, damit bleibt das Dresdner Duo vorn.

Wo landen die Briten Stoecker/Weston? Der Dresdner Express übernimmt die Führung, Kreher/Jungk ziehen mit 0,12 Sekunden Vorsprung an den Briten vorbei, zwei Teams folgen noch. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit drei verbleibenden Teams, jetzt kommen Kreher/Jungk.

Die Briten haben eine Medaille sicher, da auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch fahren.

Erstmals bei Olympischen Winterspielen startet die Skeleton-Entscheidung im Mixed-Team.

Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es zum Abschluss sogar Gold für den BSD geben.

Bei den 500 Metern im Shorttrack sicherte sich Femke Kok aus den Niederlanden mit Olympia-Rekord Gold und setzte sich knapp an Jutta Leerdam vorbei.

Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan. Die deutsche Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte Rang acht.

Schade: Sophie Warmuth verlangte Jutta Leerdam alles ab, musste sich aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter übernahm zwischenzeitlich die Führung, Warmuth wurde vorerst Sechste.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia noch auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts gelang bei der Verfolgung kein Podestplatz, was sie sichtlich enttäuschte.

„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich gut, aber beim letzten Schießen lief es wieder schlecht“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin im ZDF. „Ich stand so unter Druck und war abgelenkt, als ich hörte, dass die Lou neben mir einen Fehler machte. Da ging gar nichts mehr. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“

Preuß steht damit sinnbildlich für das schwache Abschneiden des deutschen Biathlon-Teams bei Olympia. Nach einem Bronze-Erfolg in der Mixed-Staffel gab es keine weiteren Medaillen. Vier Chancen in Staffeln und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor verpasste die 24-Jährige knapp das Weiterkommen im Big Air. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Leider unterlief Preuß beim letzten Schießen zwei Fehler, was am Ende lediglich Platz sechs bedeutete.

Lisa Vittozzi profitierte von den Patzern der bis dahin führenden Suvi Minkkinen und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide gewann Silber, Minkkinen rutschte noch auf Bronze ab.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Rang 34, Selina Grotian wurde 41.

Franziska Preuß blieb im Frauen-Verfolgungsrennen lange fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi. Beide haben einen deutlichen Vorsprung auf den Rest.

Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen das Mixed-Team-Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale Rang sieben. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiter auf eine Medaille.

Bitter: Lena Dürr fiel im zweiten Slalom-Durchgang auf Platz neun zurück.

Federica Brignone fuhr souverän zu ihrer zweiten Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen, Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher wurde 19.

Abfahrts-Silber-Gewinnerin Emma Aicher erreichte im Riesenslalom den dritten Rang, hat aber kaum noch Medaillenchancen.

Der Fokus liegt nun voll auf Lena Dürr.

Endlich: Zwölf Jahre nach Sotschi 2014 erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille.

Bei einer feierlichen Zeremonie in Antholz übergab IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Titel wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom.

Lena Dürr belegt aktuell Rang zwei und hat überraschend Chancen auf eine Medaille. Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte und wurde nur 23., somit verpasste er das Finale, für das nur die besten zwölf qualifiziert sind.

Norwegen sammelt weiter Gold im Medaillenspiegel. Die Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer Langlauf gewann vor Frankreich und Italien. Deutschland wurde Achter.

Der Triumph von Johannes Høsflot Klæbo ist historisch: Mit neun Goldmedaillen ist er nun Rekordsieger der Winterspiele und überholte zwei Landsleute und eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste sicherte sich Mikael Kingsbury aus Kanada Gold vor Ikuma Horishima (Japan). Bronze ging an Matt Graham (Australien).

Die deutschen Curling-Männer verloren 4:9 gegen Großbritannien und stehen vor dem Aus im Kampf um die Halbfinalteilnahme.

Es war die dritte Niederlage aus fünf Spielen. In den verbleibenden Partien gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China müssen sie sich steigern.

Martin Ponsiluoma gewann Gold im Biathlon-Verfolgungsrennen über 12,5 Kilometer.

Skandal-Biathlet Sturla Holm Lægreid wurde Zweiter. Emilien Jacquelin aus Frankreich, der lange führte, fiel auf Rang drei zurück.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30., David Zobel 34.

Obwohl Riesenslalom nicht zu den deutschen Stärken gehört, hat Lena Dürr nach dem ersten Lauf überraschende Medaillenchancen.

Die 34-Jährige liegt auf Platz zwei hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und vor Sofia Goggia (+0,12).

"Es hat riesig Spaß gemacht, die Sonne, die perfekte Fahrt – das war ein Genuss", sagte Dürr im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr bei ZDF und Eurosport).

Raimund gewann Gold von der Normalschanze, wurde am Samstag auf der Großschanze Neunter. Wellinger, Olympiasieger 2018, wurde Fünfzehnter.

Das Super-Team wird erstmals bei Olympischen Spielen ausgetragen. Statt vier Springern pro Team wie zuvor, treten nur zwei an, jeweils mit drei Sprüngen, um mehr Nationen Medaillenchancen zu geben.

Bei einer Olympia-Parkplatzkontrolle in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Der Sprengkörper wurde in der Nähe des Skisprung-Austragungsorts in Predazzo entdeckt und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

"Man ist so fokussiert, und dann ist es schnell vorbei – das tut extrem weh", sagte der 28-jährige Skispringer nach dem Wettkampf.

Als Zehnter des ersten Durchgangs lag Gratz nur 0,71 Sekunden hinter Bronze. Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Olympia-Traum. Ob er am Montag im Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) startet, war noch unklar.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet, einem Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels.

Sie wurde vom italienischen Kader ausgeschlossen und durfte nicht bei Olympia starten. Nun könnte sie doch noch um Medaillen kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals offiziell bei den Olympischen Spielen trainieren. "Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben", sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Bis Dienstag soll eine Entscheidung fallen.