Olympia 2026 im Live-Ticker: Trotz Medaillen-Enttäuschung – Franziska Preuß blickt auf einen „großartigen Abschluss“ zurück
Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich im vollen Gange!
Das deutsche Team steht kurz vor dem Ende der Wettkämpfe bei sechs Goldmedaillen sowie jeweils acht Silber- und Bronzemedaillen. Kann am letzten Wochenende noch weiteres Edelmetall gewonnen werden?
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch stets über alle Entscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten auf dem Laufenden.
„Es ist etwas Besonderes, die Karriere bei Olympia zu beenden. Zusammen mit Doro war es ein großartiger Abschluss“, erklärte Preuß nach ihrem Rennen im Interview mit der ARD.
Umgeben von Freunden und Familie kamen bei ihr erneut Tränen auf. „Eigentlich wollte ich nicht mehr weinen, aber da war es schon zu spät.“
Die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison resümierte ihren letzten Auftritt: „Nach meinem ersten Fehler konnte ich es recht gelassen sehen... Es war egal, wie das Ergebnis ausfällt. Ich wollte einfach noch einmal alles in mich aufnehmen – und das ist mir gelungen.“
So nebensächlich das heutige Ergebnis auch scheinen mag, im Hintergrund steht bereits eine umfassende Auswertung an.
Nach dem Damen-Massenstart steht nun fest: Das deutsche Biathlon-Team erlebt mit diesem Ergebnis seine bisher schwächste Olympia-Bilanz aller Zeiten! Lediglich in der Mixed-Staffel zu Beginn der Spiele konnte man das Podest erreichen.
Franziska Preuß verabschiedet sich mit dem 28. Platz von der Biathlon-Bühne.
Die Luft war raus – doch die 31-Jährige kann nun ihre beeindruckende Laufbahn gebührend feiern. Auch für die Italienerin Dorothea Wierer war es das letzte Rennen ihrer großen Karriere.
Beide werden zum Abschluss gemeinsam noch einmal auf die Strecke gehen und von den Zuschauern gefeiert werden.
Beim Damen-Biathlon-Massenstart sicherten sich Oceane Michelon und Julia Simon die Plätze eins und zwei, während Tereza Vobornikova überraschend Dritte wurde.
Vanessa Voigt kam auf Rang sieben ins Ziel, Janina Hettich-Walz belegte Platz 17.
Auch heute gibt es keine Medaille für Deutschland. Voigt verfehlte eine Scheibe und blieb nach dem vierten Schießen Siebte.
Hettich-Walz musste ebenfalls erneut in die Strafrunde. Überraschend führte die Tschechin Tereza Vobornikova das Feld an.
Für Preuß kam der siebte Schießfehler hinzu.
Nach dem ersten Stehendschießen lag Vanessa Voigt ohne Fehler auf dem fünften Platz.
Hettich-Walz schoss hingegen zwei Fehler, bei Preuß kamen gleich vier weitere dazu. Für sie galt es nun, ihr letztes Rennen möglichst zu genießen. Sportlich schien die Luft raus zu sein.
Die beiden Deutschen blieben bisher ohne Schießfehler, während Preuß bereits zweimal die Strafrunde absolvieren musste.
Die starke Französin Julia Simon führte das Rennen an. Zwölf Athletinnen waren nach wie vor fehlerfrei unterwegs.
Neben Preuß liefen auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz für Deutschland.
Alle drei hatten Außenseiterchancen aufs Podest, doch die Favoritinnen kamen aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.
Für Franziska Preuß bedeutete der heutige Massenstart das letzte Rennen ihrer Karriere. Gleichzeitig drohten den deutschen Biathleten die schwächsten Winterspiele aller Zeiten.
In wenigen Minuten startet der Damen-Massenstart. Gelingt den deutschen Athletinnen noch eine zweite Medaille?
Tatjana Paller und Finn Hoesch verpassten das erklärte Ziel, unter den Top 5 zu landen, bei der ersten olympischen Skibergsteig-Staffel knapp. Die Deutschen wurden mit 1:43 Minuten Rückstand Siebte.
Emily Harrop und Thibault Anselmet aus Frankreich sicherten sich Rang eins. Silber und Bronze gingen an die Schweiz und Spanien.
Tim Hronek und Florian Wilmsmann platzieren sich im kleinen Ski-Cross-Finale auf den Plätzen sechs und sieben.
Olympiasieger wurde der Italiener Simone Deromedis – eine große Überraschung. Sein Landsmann Federico Tomasoni komplettierte den Doppelsieg Italiens auf Rang zwei. Alex Fiva aus der Schweiz holte Bronze.
Nach dem zweiten Lauf im Viererbob führen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour die Wertung auf den Plätzen eins bis drei an!
Ammour konnte sich an Hall und Follador vorbeischieben. Lochner, nach erneut mäßigem Start, kam immer besser in Fahrt und holte einige Hundertstelsekunden auf Friedrich auf.
„Ich denke, das Ergebnis nach dem ersten Tag ist ganz in Ordnung“, zeigte sich Lochner im Anschluss im ARD-Interview bescheiden. Auf seine Konkurrenten hat er bereits 43 respektive 59 Hundertstel Vorsprung.
Unglaublich! Der Norweger siegte nach 2:07 Stunden auch im 50-Kilometer-Langlauf. Er war schon zuvor der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Olympischen Winterspiele.
Seine Teamkollegen Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen sicherten sich Silber und Bronze.
Im ersten Halbfinale verpatzte Florian Wilmsmann den Start, wurde am Ende nur Vierter und muss daher ins kleine Finale.
Auch Tim Hronek scheiterte nach einem weiteren engen Lauf am Einzug ins große Finale. Nach dem Rennen kritisierte der Deutsche lautstark seinen Kontrahenten Ryan Regez. Der Schweizer wurde tatsächlich wegen Behinderung disqualifiziert – für Hronek kam die Entscheidung jedoch zu spät.
Florian Wilmsmann und Tim Hronek überstanden ihre Viertelfinals. Wilmsmann zeigte sich weiterhin dominant, Hronek steigerte sich und sicherte sich knapp den zweiten Platz in seinem Lauf kurz vor der Ziellinie.
Für Cornel Renn und Florian Fischer endete das Rennen leider.
In Kürze folgen die Halbfinals.
Jakob Mandlbauer und seine Anschieber Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi stürzten im zweiten Lauf schwer!
Es war der erste heftige Sturz im Eiskanal von Cortina, weshalb das Viererbob-Rennen unterbrochen wurde. Mandlbauer musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Überraschenderweise gewann auch der vierte deutsche Ski-Cross-Athlet seinen Achtelfinallauf!
So steht Hronek trotz schwacher Qualifikationszeit unter den besten 16.
Die USA setzten sich auf der Skisprung-Schanze wie bereits 2022 souverän gegen die Konkurrenz durch.
Silber ging an die Schweiz, Bronze an China – eine kleine Enttäuschung, da Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma stürzten.
Florian Wilmsmann und Cornel Renn beendeten ihren Lauf auf den Plätzen eins und zwei und zogen beide ins Viertelfinale ein!
Eine Runde später erreichte Florian Fischer als Zweiter das Ziel und folgte seinen Mannschaftskollegen in die nächste Runde.
Wie lief es für den vierten Deutschen, Tim Hronek?
Nach 25 von 50 Kilometern führte ein norwegisches Trio um Superstar Klaebo das Rennen an.
Ein weiterer norwegischer Favorit, Harald Oestberg Amundsen, brach das Rennen ab, ebenso der bis dahin gut platzierte Finne Iivo Niskanen.
Die Teams aus China, Australien und der Schweiz qualifizierten sich für das zweite Finale, in dem die Medaillen vergeben werden.
Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.
„Das schmerzt, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie verlief“, erklärte Olaf Tabor, Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Bisher stehen zwölf vierte Plätze für Team Deutschland zu Buche. „Das gehört zum Ergebnis der Mannschaft, das müssen wir noch auswerten“, so der Chef de Mission.
Johannes Hoesflot Klaebo gewann bereits fünf Goldmedaillen bei diesen Olympischen Spielen! Nun will der Langlauf-Superstar auch auf der 50-Kilometer-Distanz angreifen.
Drei deutsche Athleten sind ebenfalls im Ski-Marathon am Start, allerdings ohne Medaillenchancen.
Das nächste Ski-Freestyle-Finale hat begonnen. Von sieben Nationen im ersten Durchgang schaffen es vier ins Mixed Team Aerials Finale.
Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprung-Wettbewerb nicht vertreten.
Daniela Maier sicherte sich am Freitag Gold für Deutschland – nun haben die deutschen Herren gleich vier Athleten im Ski Cross im Rennen. Die Qualifikation für die Setzliste ist abgeschlossen.
Florian Wilmsmann erreichte einen starken vierten Platz, was ihm im Achtelfinale Vorteile bringt, wenn es dann im direkten Duell heißt: Mann gegen Mann.
Brad Hall aus Großbritannien und der Schweizer Cedric Follador schoben sich an Adam Ammour vorbei.
Der Bronze-Gewinner im Zweierbob liegt im Vierer derzeit auf Platz fünf mit 0,6 Sekunden Rückstand. Lochner folgt auf Platz drei mit nur 0,12 Sekunden Abstand.
Mit nur wenigen Hundertstelsekunden Abstand sitzen ihm der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner im Nacken.
Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber haben jeweils ihren ersten Lauf im Viererbob absolviert.
Zwar unterlief Lochner gleich zu Beginn ein kleiner Fehler, doch seine deutschen Konkurrenten lieferten deutlich schlechtere Läufe ab, sodass sich der Olympiasieger im Zweierbob gleich wieder absetzen konnte und nun 0,39 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Friedrich liegt.
Die Bühne für das letzte Rennen in der Karriere könnte nicht größer sein: Der heutige Massenstart der Frauen (14.15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlon-Wettbewerb dieser Olympischen Spiele, sondern auch Franziska Preuß’ letztes professionelles Rennen!
„Mein Hauptziel ist es, noch einmal die Freude zu spüren und den Grund zu erleben, warum ich damals mit Biathlon angefangen habe“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im ZDF. „Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, das Gefühl zu spüren und alles andere komplett ausblenden zu können.“ Das Ergebnis soll nicht im Vordergrund stehen: „Was auch immer passiert, ich bin damit völlig zufrieden.“
Das wird ein echtes Highlight! Am Sonntag (14.10 Uhr) kommt es im Herren-Eishockey zum Finale USA gegen Kanada.
Im Abendspiel besiegten die US-Boys Slowakei, die Deutschland ausgeschaltet hatten, deutlich mit 6:2. Das Finalduell gab es bereits mehrfach bei Olympischen Spielen: 2002 und 2010 hatten die Kanadier die Nase vorn, 1960 jubelten die US-Amerikaner.
Die schnellsten Shorttrack-Männer stammen aus den Niederlanden.
Die Oranje-Läufer gewannen das 5000-Meter-Rennen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Korea und Italien.
Im Shorttrack-Finale der Frauen über 1500 Meter sicherte sich die Südkoreanerin Gili Kim Gold. Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (Südkorea) und Corinne Stoddard (USA).
In der Halfpipe wurden die Medaillen vergeben.
Im Ski-Freestyle-Finale triumphierte Alex Ferreira (USA) mit 93,75 Punkten vor Henry Sildaru (Estland, 93,00) und Brendan Mackay (Kanada, 91,00).
Laura Nolte setzte sich an die Spitze und verbesserte die Zeiten ihrer deutschen Teamkolleginnen erneut um Hundertstelsekunden.
Mit insgesamt 1:53,93 Minuten übernahm sie nach dem zweiten Lauf die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries einen kleinen Drift und mehrere Fehler hatte und nun 23 Sekunden hinter Nolte liegt – auch hinter Buckwitz.
Die Rangliste nach zwei von vier Läufen:
Die Deutschen überzeugen! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen vor den letzten beiden Starterinnen das Feld an.
Aktuelle Bestzeit von Buckwitz: 1:54,11 Minuten, doch nun folgen Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries.
Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA hat im Zweierbob voraussichtlich keine Medaillenchance.
Sie machte bereits zu Beginn einen schweren Fehler und liegt nur auf Rang acht.
Währenddessen läuft der zweite Durchgang im Zweierbob der Frauen. Die Startreihenfolge erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des ersten Laufs.
Nach 15 von 25 Teams führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.
Vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee. Der Südkoreaner verletzte sich beim Aufwärmen und verpasst das Finale.
Nach dem Sturz hielt er sich die Hände vors Gesicht und musste abtransportiert werden. Für ihn ist der Olympia-Traum geplatzt.
Nach einer spannenden Schlussphase hat Kanada das Herren-Eishockey-Finale für Sonntag erreicht.
Gegen Titelverteidiger Finnland hatte das NHL-Weltelite-Team große Mühe und sicherte sich erst kurz vor Schluss das Finalticket.
Die Frauen im Zweierbob starteten mit einem starken Lauf der USA: Kaillie Armbruster Humphries fuhr mit 56,92 Sekunden die bisher schnellste Zeit und stellte einen Bahnrekord auf.
Sie unterbot damit die vorherige Bestzeit von Laura Nolte (56,97 Sekunden). Auf den Plätzen drei und vier folgen zwei weitere deutsche Bobs, Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).
Es kann noch Veränderungen geben, da noch nicht alle Teams gefahren sind. Der zweite von vier Läufen beginnt um 19:45 Uhr.
Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden sicherte sich Gold über 1500 Meter!
Im spannenden Duell lag Miho Takagi lange auf Goldkurs, musste am Ende aber abreißen lassen. Die Dominanz der Niederländer auf dem Eis blieb ungebrochen. Nach Siegen über 500 und 1000 Meter gab es nun weiteres Gold für das Nachbarland Deutschland.
Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund mit nur 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze holte Valerie Maltais aus Kanada.
Der Olympia-Massenstart am Samstag wird Franziska Preuß’ letzter Wettkampf als aktive Biathletin sein!
Bereits vor den Spielen hatte die 31-Jährige angekündigt, ihre Karriere nach der Saison zu beenden. Nun zieht sie diesen Schritt vor und wird nach den Winterspielen nicht mehr im Weltcup antreten.
„Wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, fühlt sich das einfach unglaublich an“, sagte Preuß. „Als ich mit Biathlon anfing, hätte ich nie gedacht, was ich alles erleben und erreichen würde. Es war eine spannende Zeit mit vielen besonderen Momenten und tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte.“
Unglaublich! Philipp Horn lag lange auf Medaillenplatz drei, am Ende wurde es nur Rang vier.
Nach einem Fehler im letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet in der Schlussrunde mit einer Machtdemonstration an Horn vorbei und verdrängte den gebürtigen Thüringer vom Podest.
„Ich habe mich gefragt: Warum gerade er? Er ist aktuell einfach der Schnellste, eine absolute Maschine“, ärgerte sich der 31-Jährige im ZDF nach dem Rennen.
Währenddessen holte der Norweger Johannes Dale Skjevdal souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel belegte Platz 23 im Massenstart.
Horn legte im dritten Schießen eine fehlerfreie Leistung hin und rückte auf Rang zwei vor!
Johannes Dale Skjevdal führte, Sturla Holm Lægreid folgte, während Horn auf Platz drei lief.
Bitter für den italienischen Lokalmatador Tommaso Giacomel: Er verletzte sich offenbar und musste nach dem zweiten Schießen das Rennen aufgeben.
Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft seit einigen Minuten. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Chance auf eine Medaille nutzen und die bisher enttäuschenden Spiele für Deutschland versöhnlich abschließen. Momentan liegen alle drei jedoch deutlich hinter den Podestplätzen.
Die Frauen starten am Samstag (14:15 Uhr) beim Massenstart mit dem gleichen Ziel.
Daniela Maier hat es geschafft: Die Schwarzwälderin gewann Gold im Ski Cross!
Nach Bronze bei den Spielen vor vier Jahren in Peking setzte sich die 29-Jährige im großen Finale souverän durch und feierte den Sieg vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.
Die deutsche Freestylerin hat das Finale im Ski Cross erreicht und besitzt gute Medaillenchancen!
Sie muss nur mindestens eine der drei Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel wollen ebenfalls alle eine Medaille gewinnen.
Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten. Nun wird ihnen eine weitere besondere Ehre zuteil: Sie tragen bei der Abschlussfeier die Schwarz-Rot-Goldene Flagge.
„Es war ein großes Ziel für uns, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir das zum Abschluss unserer Olympiakarrieren schaffen, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits als Fahnenträger für die Eröffnungsfeier nominiert, erhielt die Ehre damals aber nicht.
Beide kündigten an, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.
Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland derzeit die unglücklichste Rangliste bei diesen Olympischen Spielen an.
Im Biathlon verpassten Männer- und Frauenstaffel, sowie Vanessa Voigt im Einzel knapp die Medaillen. Die Langlauf-Damen wurden in der Staffel ebenso knapp geschlagen, im Skispringen verpassten das Mixed- und Super-Team Edelmetall. Auch Toni Eggert und Florian Müller (Rodel-Doppelsitzer), Skeleton-Sportlerin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan (Slopestyle), Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller beim Skibergsteigen landeten knapp außerhalb der Medaillenränge.
Weitere Dramen in Schwarz-Rot-Gold wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs scheiterte, sind hier noch nicht mit eingerechnet. Norwegen führt die Statistik der fast-Medaillen mit neun zweiten Plätzen an, was angesichts von 16 Goldmedaillen gut zu verkraften ist. Frankreich folgt mit acht vierte Plätzen auf Rang drei.
Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Spiele in Bormio. Die vielen unterschiedlichen Wettkampfstätten störten den 41-Jährigen jedoch.
„Ob das die Zukunft für Olympische Spiele ist, mit den großen Distanzen und den dezentralen Austragungsorten, ist fraglich“, sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orten vergeben, wo sie nicht so zersplittert sind.“
Aktuell werden die Wettbewerbe an 13 verschiedenen Orten ausgetragen. Für das Mega-Event 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept geplant. „Es war sehr getrennt, es kam keine richtige Olympiastimmung auf“, so Neureuther weiter.
Der 13. Wettkampftag war aus deutscher Sicht enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Spielen gewann Team Deutschland keine Medaille. Auch im laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine Medaillenchance, da keine deutsche Athletin am Start ist.
Wie sich dadurch die Position Deutschlands im Medaillenspiegel verändert, erfahrt Ihr hier.
Die USA gewannen das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Overtime mit 2:1!
Schon vier Minuten nach Spielbeginn sorgte Megan Keller mit dem entscheidenden Tor für ausgelassene Freude bei den Amerikanerinnen. Kanada hatte die Partie fast über die gesamte Spielzeit angeführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glichen die USA aus.
Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte bei der Landung eines Tricks und schlug mit dem Kopf auf. Sie wurde lange behandelt und schließlich in einem Schlitten abtransportiert. Die 33-Jährige gab den Zuschauern jedoch zumindest ein Zeichen, dass es ihr besser geht, indem sie winkte.
Trotzdem reichte ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf, um sich als Drittplatzierte für das Finale zu qualifizieren. Ob sie dort starten kann, ist noch unklar.
Spannung pur! Kanada führte fast zwei Drittel des Frauen-Eishockey-Finales gegen die USA mit 1:0, doch Hilary Knight glich zwei Minuten vor Ende aus.
Es geht in die Verlängerung, zuvor bereiteten die Eismaschinen die Spielfläche erneut vor.
Für Italien sind die Winterspiele auf heimischem Boden bisher sehr erfolgreich, doch die technischen Disziplinen der Herren blieben ohne Medaille. Trainer Mauro Pini (61) kündigte deshalb nach enttäuschenden Ergebnissen seinen Rücktritt an.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Leistungen der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und aufgrund des fehlenden Vertrauensverhältnisses zu den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für richtig“, teilte der Italienische Skiverband FISI mit.
Pini hatte das Team erst im April übernommen, konnte aber während der Weltcupsaison nicht die erhofften Resultate erzielen. Bei Olympia verschlechterte sich die Form: In Slalom und Riesenslalom erreichten nur zwei von acht Athleten das Ziel.
Es geht um Gold! Ein besseres Frauen-Eishockey-Finale hätte man sich kaum wünschen können, denn es treffen die beiden Topfavoriten Kanada und USA aufeinander.
Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese beiden Nationen im Olympiafinale stehen. Bei drei der letzten vier Begegnungen behielt Kanada die Oberhand.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille von den Spielen zurück. Nach einer Erkrankung kurz vor seinem ersten Wettkampf konnte er auch über 1500 Meter nicht mit der Weltspitze mithalten und belegte Rang 13.
Den Olympiasieg sicherte sich der Chinese Zhongyan Ning, der überraschend den favorisierten US-Amerikaner Jordan Stolz auf den zweiten Platz verwies. Dritter wurde der Niederländer Kjeld Nuis. Die anderen beiden Deutschen Hendrik Dombek und Moritz Klein wurden 19. und 20.
Damit platzte auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung an diesem Tag. Zum ersten Mal bei dieser Olympia-Ausgabe endete ein Wettkampftag ohne Edelmetall für Team Deutschland. Die letzten Entscheidungen, das Eiskunstlauf-Finale der Frauen und das Frauen-Eishockey-Finale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Drama! Im Eishockey-Bronzematch der Frauen stand es zwischen Schweden und der Schweiz bis zum Ende der regulären Spielzeit 1:1, auch in der Verlängerung schien kein weiterer Treffer zu fallen.
Doch 50 Sekunden vor Ende der Verlängerung erzielte Alina Müller das entscheidende Tor für die Schweiz, die damit nach Platz vier vor vier Jahren in Peking nun mit Edelmetall nach Hause fährt.
Das Frauen-Eishockey-Turnier nähert sich dem Ende, die ersten Medaillen werden vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1, ein spannendes Duell um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen bei den Herren ging an den Spanier Oriol Cardona Coll.
Der unter neutraler Flagge gestartete Russe Nikita Filippov gewann Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.
Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springskispringen nicht halten und fuhren trotz guter Podestchancen im Langlauf über 2x7,5 Kilometer auf den fünften Platz im Teamsprint.
Direkt zu Beginn schmolz ihr Vorsprung schnell, ein Doppelselbststurz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenhoffnungen endgültig. Es sind die ersten Olympischen Spiele ohne Medaille für die deutschen Nordischen Kombinierer seit 1998.
Gold ging an Norwegen, Finnland holte Silber, Österreich Bronze. Italien wurde Vierter.
Schade! Bei der ersten olympischen Frauen-Finalentscheidung im Skibergsteigen erreichte Tatjana Paller nur knapp den vierten Platz und verfehlte das Podest.
Die Starnbergerin startete durchwachsen, lag lange auf Platz sechs, konnte aber am Ende noch einige Plätze gutmachen und ließ die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold ging an Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber an Emily Harrop (Frankreich), Bronze an Ana Rodriguez Alonso (Spanien).
Tatjana Paller erhält die Chance, eine der ersten Medaillen im Skibergsteigen bei Olympia zu gewinnen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale und hat somit gute Aussichten auf Edelmetall. Insgesamt nehmen sechs Sportlerinnen im Finale teil.
Die deutsche Curling-Mannschaft der Männer beendete das Turnier mit einem 6:4-Sieg gegen China.
Das Spiel war sportlich bedeutungslos, da beide Teams keine Chancen auf das Halbfinale mehr hatten. Deutschland holte vier Siege aus neun Partien, wobei die überraschende Niederlage gegen Tschechien die Medaillenhoffnungen zunichtemachte.
Tatjana Paller erreichte bei starkem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Sie wurde in ihrem Vorlauf Zweite.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, Finn Hösch verpasste bei den Männern mit Rang vier in der Qualifikation die Entscheidungsrunde.
Die deutschen Kombinierer Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek präsentierten sich beim Skispringen stark und setzten sich vorerst an die Spitze.
Zuerst sprang Rydzek 123 Meter (122 Punkte), dann legte Geiger mit 124,5 Metern und 246,5 Punkten nach.
Ihr Vorsprung auf Norwegen, Platz zwei, beträgt aktuell 13 Sekunden. Ab 14 Uhr fällt die Medaillenentscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.
Skibergsteigen ist erstmals bei den Olympischen Winterspielen vertreten. Aber worum geht es dabei genau?
Skimo, kurz für Ski Mountaineering, ist eine Variante des Skitourengehens. Dabei laufen die Athleten mit Fellen bespannten Skiern einen Hang hinauf. Oben werden die Felle abgenommen, und es geht bergab. „Ein gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns allerdings nicht“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia findet die Sportart im heutigen Sprintwettkampf und am Samstag in der Mixed-Staffel statt. Der Sprint umfasst 70 Höhenmeter mit einem Abschnitt, bei dem die Skier auf dem Rücken getragen werden. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Der starke Schneefall an den italienischen Olympiaorten verzögerte den Ablauf der Spiele. Besonders betroffen sind derzeit die Ski-Freestyler.
Bereits am Mittwochabend musste ein Sprung-Wettbewerb verschoben werden. Auch die für Donnerstag um 10:30 Uhr angesetzte Halfpipe-Qualifikation wurde aufgrund erheblicher Schneefälle abgesagt. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag ab 10:30 Uhr stattfinden, das Finale um 13:30 Uhr. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend soll weiterhin wie geplant um 19:30 Uhr stattfinden.
Während USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalplatz kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag lief für Deutschland nicht nach Plan.
Zunächst schied Lena Dürr aus, die auf Silberkurs lag, dann verlor das deutsche Eishockeyteam deutlich gegen die Slowakei. Zudem schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und begrub damit früh die Hoffnungen auf eine Medaille.
Dennoch gab es auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich Deutschland im Medaillenspiegel positioniert, lest Ihr hier.
Die niederländischen Brüder Melle und Jens van’t Wout standen im Shorttrack-500-Meter-Einzel gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold holte der Kanadier Steven Dubois, der bereits mit der Staffel Silber gewann.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen ging an Südkorea. Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Land knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der letzte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 in der Overtime und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag bis sechs Minuten vor Schluss noch mit 0:2 zurück, konnte aber durch Sebastian Aho und Miro Heiskanen ausgleichen. Artturi Lehkonen erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer.
Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien endete nach nur 82 Sekunden mit dem Sieg für Kanada.
Mitch Marner erzielte das entscheidende Tor, Kanada trifft im Halbfinale auf den Sieger des Spiels USA gegen Schweden.
Beeindruckend! Tschechien zwang Kanada in die Overtime, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.
Bis dreieinhalb Minuten vor Schluss führte Tschechien mit 3:2, doch Nick Suzuki rettete Kanada vor dem Ausscheiden.
Schade! Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle-Finale lange auf Bronze-Kurs, musste sich am Ende aber mit Rang vier begnügen.
Im letzten Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott noch an ihr vorbei. Morgan fehlten 7,02 Punkte für eine Medaille. Gold und Silber sicherten sich zwei Japanerinnen: Mari Fukada vor Kokomo Murase.
Spannend! Tschechien führt nach einem Drittel gegen Kanada mit 2:1.
Kanada gilt als Topfavorit und hatte Tschechien in der Vorrunde mit 5:0 besiegt.
Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei gegen Deutschland im Eishockey-Halbfinale treffen nun Kanada und Tschechien aufeinander.
Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn für Camille Bened brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon die Mannschaft zurück an die Spitze und siegten mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden. Bronze holte Norwegen.
Vanessa Voigt zeigte zwar eine fehlerfreie Schießleistung, konnte den Rückstand, der von ihren Teamkolleginnen mitgegeben wurde, aber nicht aufholen und brachte Deutschland auf Rang vier.
Frankreich gelingt ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewinnen Gold.
Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze bringen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Dritten 25 Sekunden.
Sie vermied zwar die Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte aber zu viel Zeit für die Nachlader, sodass der Abstand wuchs.
Bitter: Franziska Preuß wechselte vom Schlusstrang auf die zweite Position, um den Druck beim Stehendschießen zu reduzieren, schoss aber dennoch eine Strafrunde.
Sie machte damit ihre gute Leistung nach dem Liegendschießen, die sie an die Spitze gebracht hatte, zunichte und übergab als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ein starkes Olympia-Debüt in der Staffel und übergab als Zweite an Preuß.
Sie benötigte nur zwei Nachlader beim Stehendschießen und war dank starker Laufleistung beim Wechsel nur 5,1 Sekunden hinter der Schwedin Linn Gestblom.
In ungewohnter Besetzung wollen die deutschen Biathletinnen eine Medaille holen.
Die Staffel besteht aus Julia Tannheimer (Position eins), Franziska Preuß (zwei), Janina Hettich-Walz (drei) und Vanessa Voigt (Schlussläuferin), um die bislang schwache Bilanz des DSV bei diesen Winterspielen zu verbessern.
Der Traum von einer Medaille platzte! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und schied im Viertelfinale aus.
Gegen ein effizientes und insgesamt stärkeres slowakisches Team hatte Deutschland über weite Strecken keinen Zugriff. Vor dem gegnerischen Tor fehlte der Mannschaft zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Das war’s für die deutschen Eishockey-Herren im Viertelfinale. Tomas Tatar traf zum 6:2 für die Slowakei.
Der nächste Gegentreffer beseitigte die letzten Medaillenhoffnungen für das DEB-Team.
Ein großer Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelte unglücklich im ersten Tor ein und schied nach dem zweiten Lauf aus.
Bitter für sie, nachdem sie den ersten Durchgang noch auf Platz zwei beendet hatte. Mikaela Shiffrin gewann Gold, besiegte die Schweizerin Camile Rast. Anna Swenn Larsson holte Bronze.
Nur noch 2:5 aus deutscher Sicht, Frederik Tiffels traf im Powerplay (50.).
Der Weg ist noch weit, aber spannende Schlussminuten sind nicht ausgeschlossen.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft, für Emma Aicher reicht es aber nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige kam nicht fehlerfrei durch und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand zunächst auf Platz fünf.
Damit lastet die gesamte deutsche Medaillenhoffnung auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder währte nicht lange: Regenda erzielte seinen Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41.) – die Aufgabe für Deutschland wurde dadurch nicht leichter.
Mit 1:4 aus deutscher Sicht ging es in die letzte Pause.
Draisaitl und Co. haben sich noch nicht aufgegeben, nach dem Anschlusstreffer war im zweiten Drittel noch mehr drin. Nun spielt die Uhr eine Rolle, weitere Gegentore darf sich das Team nicht leisten.
Endlich! Deutschland verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).
Draisaitl bediente Lukas Reichel, der den Puck sicher im Tor unterbrachte. Gibt es noch eine Aufholjagd?
Deutschland kämpfte, fand vor dem gegnerischen Tor aber keine Abschlussstärke. Der Kontrahent war eiskalt und nutzte den nächsten Konter zum 4:0 (31.).
Beim Slopestyle-Finale der Männer sicherten sich Yiming Su aus China Gold, Taiga Hasegawa aus Japan Silber und Jake Canter aus den USA Bronze.
Es ging schnell: Oliver Okuliar erzielte das 3:0 für die Slowakei (25.).
Draisaitl und Co. zeigten Enttäuschung, denn das Halbfinale rückte in weite Ferne. Eine Aufholjagd bleibt zwar möglich, ist aber sehr schwierig.
Bitter! Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.).
Für Deutschland wird es damit noch schwerer.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann mit einem 0:1-Rückstand für Deutschland nach dem ersten Drittel.
Pavol Regenda erzielte in der 19. Minute das Tor für die Slowakei, obwohl das deutsche Team gute Ansätze zeigte. Noch ist genug Zeit, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, erreichten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.
Gold sicherte sich Norwegen mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige brillierte mit Einar Hedegart im neuen Team. Die USA wurden Zweite, Italien Dritte.
Das deutsche Frauenteam erreichte beim Sprint mit einem knappen Schlussspurt das Podest! Laura Gimmler und Coletta Rydzek gewannen Bronze.
Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hatte gute Medaillenchancen.
Sie hatte einen Rückstand von 0,82 Sekunden auf Shiffrin, auf Rang drei folgte die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher war auf Platz acht zurückgefallen, aber noch nicht abgeschrieben.
Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, am Ende reichte es dennoch nicht für eine Medaille. Hoffentlich läuft es heute besser.
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aber aktuell nur auf Platz sechs.
Die zweifache Silbermedaillengewinnerin hat nur wenige Hundertstelsekunden Rückstand auf die Medaillenränge, es ist also alles offen.
Im Slalom der Frauen läuft seit 10 Uhr der erste Durchgang.
Lena Dürr erreichte mit 47,95 Sekunden ein gutes Ergebnis und übernahm kurzzeitig die Führung, wurde jedoch von Mikaela Shiffrin wieder verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Emma Aicher folgt gleich.
Nach über zwei ungeschlagenen Jahren stürzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Obwohl er nicht der Einzige mit einem Missgeschick war, erlebte er nach dem Sturz enorme Kritik in den sozialen Medien.
„Auch die, die nach außen am stärksten wirken, kämpfen innerlich mit unsichtbaren Problemen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hasserfüllter Hass im Internet greift den Verstand an, und Angst zieht einen in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, trotz des enormen Drucks bei Verstand zu bleiben“, fügte Malinin hinzu.
Der zweifache Weltmeister stürzte nach seiner Führung im Kurzprogramm und fiel auf Platz acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan sicherte sich überraschend Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich zeigte sich nach einer Silbermedaille zufrieden.
„Silber sieht verdammt cool aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob holte Team Deutschland drei weitere Medaillen.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland dominierte den Zweierbob-Wettbewerb.
Neben Gold gewannen die deutschen Fahrer tolle Momente bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist in Schwarz-Rot-Gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Fahrten und sicherten sich die Plätze eins bis drei.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer steigerten sich und fuhren zu Gold.
Mit der besten Startzeit kamen sie nach 54,91 Sekunden ins Ziel. Die nahezu perfekte Fahrt war ein Genuss. Herzlichen Glückwunsch!
Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer betrug 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.
Seine Gesamtzeit beträgt nun 3:41,04 Minuten – mindestens Silber.
Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller fuhren im vierten Lauf 55,35 Sekunden.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten sicherten sie sich die Bronzemedaille, auch wenn es zwischendurch einen kleinen Drift gab.
Sie hatten die bisher beste Startzeit.
Der finale vierte Lauf im Zweierbob beginnt um 21:05 Uhr.
Eine nicht zu kühne Vermutung: Wenn die drei deutschen Teams fehlerfrei bleiben, gewinnt Deutschland gleich Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, wo um 19 Uhr der dritte von vier Läufen startet.
Johannes Lochner durfte als Erster starten und leistete sich einen kleinen Fehler, der kaum ins Gewicht fiel. Er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.
Francesco Friedrich folgte und zeigte einige Unsicherheiten. Sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden an, was dem Rivalen fast den Sieg sicherte.
Adam Ammour blieb Dritter, sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 1,38 Sekunden. Vor dem letzten Lauf ab 21:05 Uhr hat Deutschland gute Chancen auf einen Medaillensieg in allen drei Kategorien!
Im Teamverfolgungs-Wettkampf im Eisschnelllauf spielte Deutschland keine große Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada mit 2:55,81 Minuten vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett Hofmann, Jasch, Schlörb und Scholz gewann das C-Finale und wurde Fünfte.
Bei den Männern siegte Italien mit 3:39,20 Minuten vor den USA. Die deutschen Läufer Beckert, Groß, Maly und Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für das deutsche Biathlon-Team! Die Staffel erreichte nur Platz vier. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot verteidigte den Vorsprung vor Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen. Schweden gewann Bronze knapp hinter Frankreich. Deutschland kam fast eine weitere Minute später ins Ziel.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz guter Laufleistung gab es viele Schießfehler – zwölf Nachlader und damit doppelt so viele wie bei Norwegen und Schweden. Nur Frankreich schoss mit neun Fehlern ähnlich viele, musste aber auch in die Strafrunde.
Deutschland konnte nicht näher herankommen. Philipp Nawrath brachte das Team zwar auf Platz vier vor, lag beim Wechsel aber bereits 49 Sekunden hinter der Spitze.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath allein arbeiten musste. Zudem gab es drei Schießfehler im Stehendschießen. Nun hat Philipp Horn eine schwere Aufgabe auf der Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.
Schade! David Zobel startete mit einem fehlerfreien Liegendschießen und führte zeitweise sogar.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde an die Spitze ging.
Beim Wechsel lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich, Finnland und Schweden dicht dahinter.
Justus Strelow legte den Grundstein für die Staffel und übergab als Dritter an David Zobel.
Er benötigte zwar zwei Nachlader beim Stehendschießen, hatte aber nur 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal. Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Biathlon-Herrenstaffel läuft und bietet die beste Chance für Deutschland auf weitere Medaillen.
Justus Strelow begann mit starker Schießleistung, danach folgten Zobel, Nawrath und Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde schlugen sie Frankreich deutlich mit 5:1.
Im letzten Drittel erhöhten Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) noch einmal, Deutschland schöpfte neues Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen in Folge. Das nächste Spiel ist am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer enttäuschend. Im Großschanzenwettbewerb verbesserten sie zwar ihre Plätze, hatten aber keine Medaillenchancen wegen zu großer Rückstände nach schwachen Sprüngen.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, rund 90 Sekunden hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter, mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf nach vorne kämpfte. Silber gewann Johannes Lamparter aus Österreich vor Ilkka Herola aus Finnland.
Plötzlich geriet Deutschland im Playoff-Spiel gegen Frankreich ins Hintertreffen, die Franzosen hatten das Momentum auf ihrer Seite.
Und das nutzten sie: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno schneite es so stark, dass der Zeitplan der Freestyle-Skifahrer durcheinandergeriet.
Die eigentlich für 10:45 Uhr angesetzte Frauen-Qualifikation wurde mehrmals verschoben und auf 13:45 Uhr verlegt. Die Männer-Quali, ursprünglich für 13:30 Uhr geplant, wurde auf Mittwoch verschoben.
Das DEB-Team ist auf gutem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka schoss kurz vor Pause das dritte Tor, Deutschland schöpft nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen auf dem Weg zur Medaille.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!
Gegen Frankreich sieht es schon gut aus: Nach 15 Minuten führt Deutschland 2:0. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte.
Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curling-Männer! Gegen zuvor sieglose Tschechen verloren sie 7:9 und müssen wohl die Medaillenhoffnungen begraben.
Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen Schweiz und China ausstehen, könnten selbst zwei Siege nicht mehr für eine Halbfinalqualifikation reichen. Die Mannschaft um Skip Marc Muskatewitz steht bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer konnten bei den Skisprung-Wettkämpfen nicht überzeugen und haben kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Nach schwachen Sprüngen hatten die DSV-Athleten zu große Rückstände auf die Loipe. Johannes Rydzek als 15. startet 1:23 Minuten nach dem führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. (1:35) und Vinzenz Geiger als 18. (1:43) folgen weiter hinten.
Bereits auf der Normalschanze gab es keine Medaille für die erfolgreichen Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger. Eine letzte Chance bleibt im Teamwettbewerb am Donnerstag.
Das deutsche Damen-Biathlon-Team für die Staffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer an den Start. Überraschend gibt es eine Änderung auf der Schlussposition.
Da Preuß zuletzt Probleme als Schlussläuferin hatte, u.a. in der Mixed-Staffel eine Strafrunde, wird sie auf Position zwei eingesetzt. Überraschend übernimmt Vanessa Voigt die Schlussposition!
Voigt ist normalerweise Startläuferin, überzeugt durch stabiles Schießen, hat aber Schwierigkeiten im Lauf mit den Besten mitzuhalten. Tannheimer übernimmt dafür den Start, Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.
Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf eine Goldmedaille, heute dürfte das wohl erneut der Fall sein: Zur Halbzeit liegt Johannes Lochner im Zweierbob 0,8 Sekunden vor seinem stärksten Verfolger. Auch der zweite und dritte Platz sind mit Friedrich und Ammour deutsch besetzt. Der finale Lauf startet um 21:06 Uhr.
Medaillenchancen bestehen auch in der Nordischen Kombination, wo die Athleten nach einer Wettkampfpause mit dem Einzel von der Großschanze wieder starten (10 Uhr). Die Biathlon-Herrenstaffel startet um 14:30 Uhr.
Das deutsche Eishockeyteam beginnt das Qualifikationsspiel für das Viertelfinale um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es in drei Sportarten dramatisch für Deutschland. Im Monobob der Frauen und im Paarlauf-Eiskunstlauf standen Goldchancen bereit, doch in beiden Sportarten reichte es nicht zum Sieg.
Zuvor scheiterten die Skispringer im Teamspringen knapp an einer Medaille. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende 17 Zentimeter zu Bronze. Das Springen wurde wegen Schneetreibens abgebrochen. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel rangiert Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Platz acht mit bislang vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA und Kanada im Endspiel aufeinander.
Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 bezwungen.
Im Frauen-Eishockey wird noch der zweite Finalist gesucht. Im dritten Drittel führt Kanada gegen die Schweiz mit 2:1.
Das erste Halbfinale entschieden die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.
Ein weiteres Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergab in der Kür den Olympiasieg und gewann Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterlief Hase zweimal ein entscheidender Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm führten sie, doch in der Kür reichte es nicht zum Sieg.
Die Weltmeister und Topfavoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, legten eine noch beeindruckendere Aufholjagd hin als die Deutschen Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen lagen damals nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden später Olympiasieger. Die Japaner gingen heute vom fünften Rang aus in die Kür und erreichten sensationell 231,24 Punkte.
Silber gewannen die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase/Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf wächst. Die entscheidende Kür der Paare läuft, und die Favoriten Miura und Kihara zeigten eine makellose Kür.
Sie patzten im Kurzprogramm und lagen auf Platz fünf, doch heute Abend gab es keinen Fehler, ihre Kür zur Musik aus „Gladiator“ brachte 158,13 Punkte, insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen. Die führenden Deutschen Hase/Volodin müssen diese Punktzahl nun überbieten.
Mit dieser Wertung kamen die Japaner fast an die Kür-Bestleistung von Savchenko/Massot bei Pyeongchang 2018 heran (159,31 Punkte), die damals vom vierten Platz noch Olympiasieger wurden. Die Deutschen erreichten damals insgesamt 235,90 Punkte.
Hase/Volodin liefen sich gerade ein. Das deutsche Duo müsste seine persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür verbessern, was für Gold nicht reicht. Im Kurzprogramm erreichten sie mit 80,01 Punkten eine persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg. Drei Läufe lang führte sie, doch im letzten Lauf verlor sie den Vorsprung knapp.
Sie kam als letzte Starterin mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Am Ende gewann sie Silber.
Trotzdem ist das ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen auf Gold gehabt hatte.
Die Dritte wurde ihre Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch undankbare Vierte gewesen. Lisa Buckwitz belegte diesmal Rang fünf, Kim Kalicki kam auf Platz elf.
Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide gewannen 2022 Olympia-Gold in Peking.
Der Monobob-Wettbewerb ist im entscheidenden vierten Lauf. Laura Nolte liegt zur Halbzeit in Führung und will den Olympiasieg holen.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf läuft, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel zeigten eine tolle Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meatloaf und wurden mit 126,59 Punkten belohnt. Sie verbesserten sich mindestens um einen Platz gegenüber dem Kurzprogramm, in dem sie nach Benachteiligung Elfte wurden.
Alle warten nun auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr ihre Kür auf das Mailänder Eis bringen.
Wegen der schlechten Bedingungen wurden keine weiteren Sprünge erlaubt. Die Jury entschied auf Abbruch.
Der letzte Durchgang wurde nicht gewertet, da nur drei Springer antraten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte die unzureichenden Bedingungen.
Für Deutschland bitter, dass die Wertung nach dem zweiten Durchgang gilt und Bronze um 0,3 Punkte verpasst wurde. Trotz der traurigen Entscheidung war sie aufgrund der Umstände korrekt.
Der Schneefall und Wind verzögerten die letzten Springer.
Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund zeigte einen 136-Meter-Sprung mit Telemark und setzte Deutschland vor Slowenien.
Die Sicht war weiterhin schlecht, sodass der Wettbewerb erneut unterbrochen wurde.
Der letzte Durchgang begann mit Andreas Wellinger, der 130 Meter sprang.
Da Ren Nikaido 138,5 Meter erreichte, überholte Japan Deutschland vor dem letzten Springer. Der Abstand zu Norwegen (Dritter) betrug gut zehn Punkte.
Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger bei schlechten Bedingungen 123,5 Meter. Philipp Raimund wiederholte seine Weite mit 137,5 Metern.
Deutschland blieb vor dem letzten Durchgang Vierter, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls noch im Rennen, ein Bronze-Krimi steht bevor.
Österreich scheint mit 568,7 Punkten und gut zehn Punkten Vorsprung bereits auf Gold-Kurs.
Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer mit einem 137-Meter-Sprung im Teamwettbewerb in Lauerstellung für eine Medaille. Andreas Wellinger sprang 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, nur einen Punkt hinter Polen.
Das wird eine nervenaufreibende Entscheidung im vierten Lauf im Monobob der Damen! Laura Nolte ging als Führende in den finalen Tag und fuhr als erste einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden.
Doch dieser Rekord hielt nur kurz, denn Elana Meyers-Taylor pulverisierte die Zeit mit 59,08 Sekunden.
Noltes Vorsprung schrumpfte von 0,22 auf 0,15 Sekunden, und die Dritte Kaillie Armbruster Humphries liegt nur 0,24 Sekunden hinter Nolte.
Ab 21 Uhr folgt der entscheidende vierte Lauf, es wird ein Rennen auf Hundertstelsekunden um Gold in Cortina.
Lisa Buckwitz verbesserte sich im Vergleich zu gestern und liegt vor dem letzten Lauf auf Platz vier mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Die dritte Deutsche, Kim Kalicki, liegt abgeschlagen auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.
Ist für heute Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Außerdem stehen Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf-Eiskunstlauf an. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm deutlich und hat beste Chancen auf Gold.
Alle Entscheidungen findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer träumen wieder vom Halbfinaleinzug. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden im Round Robin mit 7:3 und sind wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Plätzen.
Das Team steht bei drei Siegen und drei Niederlagen. Am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Irre Szenen beim Slalom! Atle Lie McGrath führte mit 0,59 Sekunden Vorsprung auf Loic Meillard (Schweiz) vor dem zweiten Durchgang, doch bei einem leichten Tor fädelte er ein und schied aus.
Sein Frust war groß: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und stapfte Richtung Wald, legte sich schließlich vor einem Fangzaun in den Schnee und blieb dort lange liegen.
Statt McGrath gewann Meillard mit Bronze und Silber in der Team-Kombination komplettierte er sein Medaillenset. Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) komplettierten das Podium. Linus Straßer wurde Neunter.
Einen Tag vor dem Männer-Biathlon-Staffelstart gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM gab es nicht.
Justus Strelow startet die Staffel, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath läuft als Dritter, Schlussläufer ist Philipp Horn, der möglichst eine Medaille ins Ziel bringen soll. In der Staffel hat Deutschland die besten Chancen, nach Bronze in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille zu holen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann das Shorttrack-Finale über 1000 Meter.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Gilli Kim holte Bronze.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet auch Andreas Wellinger im Super Team.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Medaillenkandidaten, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb Wellinger zum Team stoßen darf. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte auf der Großschanze aber bessere Leistungen.
Bei diesen Winterspielen wird erstmals der Super Team-Wettbewerb mit zwei Springern durchgeführt, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen haben.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Der Berchtesgadener plant fast schon Gold: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – eine Welt im Bobsport. Friedrich rückte durch Ammours Fehler auf Platz zwei vor, hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im Eishockey. Die Schweizer sprachen von einer Unterschenkelverletzung, Fialas Klub, die Los Angeles Kings, gab nun eine genaue Diagnose bekannt.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit der Reha. „Kevin wird für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, teilten die Kings mit. Nach der Saison wird er erneut untersucht.
Nur noch ein Wunder könnte für eine deutsche Medaille sorgen: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Lauf weit zurück.
Er hat 2,35 Sekunden Rückstand auf Atle Lie McGrath und liegt auf Rang elf. Der Olympiasieger im Riesenslalom, Lucas Pinheiro Braathen, schied ebenso wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.
Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich war.
Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger, Friedrich wurde mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter.
Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Für mich war es das letzte Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf in der ARD.
Grotheer wurde 2022 Olympia-Gold in Peking und gewann in der folgenden Saison den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer diesen Winter große Schwierigkeiten, sodass die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.
Nach einem Sonntag mit Medaillen für die Skeletonis, aber auch Enttäuschungen für Deutschland, stehen am Montag viele neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Athleten an.
So wird heute die erste Bob-Medaille vergeben, im Monobob der Frauen (vierter Lauf um 21:06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf auf Gold hoffen. Früh am Tag will Linus Straßer im Ski Alpin nach einer Slalom-Medaille greifen (10 Uhr/13:30 Uhr). Abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) die letzte Medaillenchance.
Die große Hoffnung kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold. Nach dem Kurzprogramm führen sie klar und können mit der Kür die große Sensation schaffen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Medaillen bei den Skeletonis brachte.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachschauen, wie sich die deutschen Athleten international schlagen.
Das Spiel ist beendet, Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zog das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft nun auf Frankreich.
Endlich der deutsche Treffer: Tim Stützle netzte zum 1:5 ein (52.).
Spannung gibt es wohl nicht mehr, aber der NHL-Star sorgte noch für Moral.
Es wurde deutlich: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).
Deutschland geriet zunehmend unter Druck.
4:0 für die USA! Tage Thompson sorgte für klare Verhältnisse (42.).
Die Chancen auf ein Comeback sind früh im vierten Drittel sehr gering. Für die direkte Viertelfinalqualifikation hätte Deutschland gegen die USA gewinnen müssen. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei trotzdem sicher. In der Zwischenrunde geht es gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen aufs Podest!
Mit 80,01 Punkten liegt das Duo rund fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien. Die Favoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan patzten im Kurzprogramm. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte ebenfalls für die Kür.
Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht das DEB-Team in die letzte Pause.
Eine Niederlage scheint wahrscheinlich, doch das Weiterkommen ist nach der Niederlage Lettlands nicht mehr gefährdet. In der Playoff-Runde trifft Deutschland auf Frankreich.
Im zweiten Drittel zeigten die USA ihre Überlegenheit und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).
Für eine Reaktion im letzten Drittel benötigt Deutschland eine starke Leistung.
Der Favorit erfüllte seine Rolle und nutzte ein Powerplay eiskalt.
Nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Drittelpause gingen die USA mit 1:0 in Führung (20.).
Zach Werenski erzielte das Tor nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt das deutsche Team gut mit und bot dem Favoriten Paroli.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel (21:10 Uhr) wartet der Spitzenreiter USA.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits gesichert, aber als Gruppensieger oder bester Zweiter würde man die Zwischenrunde vermeiden.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, weshalb es bei der Großschanze auch Tränen gab. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem setzte sich mit 284,8 Punkten durch. Auch die Schwedin Frida Westman feierte als Viertplatzierte. Nika Prevc wurde Dritte und gewann Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch beste Deutsche auf Platz zehn. Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt erreichte Rang 23. Für den DSV ist es ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille von Olympischen Winterspielen.
Vor dem finalen Sprung der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte beste deutsche Teilnehmerin, hat jedoch kaum Medaillenchancen.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc dürfte als Fünfte ebenfalls schwer zum Podest springen. Einige Athletinnen hatten am Ende mit starkem Rückenwind ungünstige Bedingungen.
Besonders bitter: Katharina Schmid erlebte viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston gewann nach seinem Einzelsieg auch mit Tabitha Stoecker im Team vor Kreher/Jungk Gold!
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher sicherte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit einer Hundertstelsekunde mehr über Bronze.
Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, sodass das Dresdner Duo vorn bleibt.
Wo landen die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express übernahm die Führung, Kreher/Jungk verdrängten die Briten auf Rang zwei.
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zogen die DSC-Athleten an den Briten vorbei, zwei Teams folgten noch. Nun starteten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien übernahmen mit drei verbleibenden Teams die Führung, daraufhin kamen Kreher/Jungk.
Die Briten haben damit bereits sicher eine Medaille, da auch die Favoriten Weston/Stoecker noch fahren.
Erstmals bei Olympischen Winterspielen wird die Skeleton-Entscheidung im Mixed-Team ausgetragen!
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es für den BSD endlich Gold geben.
Wie schon über 1000 Meter gingen auch die begehrtesten Medaillen über 500 Meter an die Niederlande: Femke Kok fuhr mit Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei zu Gold.
Platz drei blieb gleich: Miho Takagi aus Japan gewann ihre zweite Bronzemedaille. Die Erfurterin Sophie Warmuth belegte Rang acht.
Schade! Sophie Warmuth verlangte der niederländischen Favoritin Jutta Leerdam im 500-Meter-Rennen alles ab, musste sich aber geschlagen geben.
Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter ging zeitweise in Führung, für die Erfurterin sprang vorerst Platz sechs heraus.
Deutschlands großer Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen noch auf ihre erste Einzelmedaille. Dass es heute in der Verfolgung trotz starkem Start nicht klappte, ärgerte die 31-Jährige sehr. Im Ziel vergoss sie bittere Tränen.
„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich heute auf der Strecke richtig gut. Dass das letzte Schießen dann so schlecht lief, tut weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF. „Ich war beim letzten Schießen so angespannt und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Da wurden meine Beine unruhig und ich verlor den Fokus. Es ist ernüchternd, wie 30 Sekunden ein gutes Rennen zerstören.“
Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlon-Team, das nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel kein weiteres Edelmetall holte – der schlechteste deutsche Biathlon-Start aller Zeiten bei Olympia. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park als Achte für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige die Qualifikation im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance, die bei Olympia für eine deutsche Snowboarderin in Italien Premiere wäre.
Oh nein! Beim letzten Schießen schoss Preuß gleich zwei Fehler, was am Ende nicht für das Podest reichte. Die DSV-Athletin wurde Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bis dato Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, Minkkinen rutschte noch auf Bronze ab.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Rang 34, Selina Grotian kam auf Platz 41.
Franziska Preuß war in der Verfolgung noch fehlerfrei und lief im Kampf mit Jeanmonnot und Minkkinen wahrscheinlich um Platz drei.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führte vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide mit großem Vorsprung vor dem Rest des Feldes und kämpften wohl um Gold.
Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen ein spannendes Snowboard-Cross-Mixed-Team-Finale vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebte. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Medaille.
Bitter! Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang viele Plätze und fiel auf Rang neun zurück.
Federica Brignone fuhr deutlich besser, verteidigte ihren Vorsprung und gewann ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) mit der gleichen Zeit, Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher wurde 19.
Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Platz drei, dürfte aber keine Medaillenchancen mehr haben.
Alle Blicke sind nun auf Lena Dürr gerichtet.
Nach zwölf Jahren erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille von Sotschi 2014!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena Antholz übergab ihnen das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Gold. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom hat gerade begonnen.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte in der Qualifikation mit seinem zweiten Lauf und wurde nur 23.
Damit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall ebenso wie im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenrunde. Nur die besten zwölf Athleten erreichen das Finale.
Norwegen baut die Führung im Medaillenspiegel weiter aus und gewann Gold in der 4x7,5 Kilometer Männer-Staffel im Skilanglauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel lief auf Platz acht ein.
Der Sieg kam nicht überraschend, es war die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Hoesflot Klaebo, der sich mit 29 Jahren zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten krönte – ein historischer Moment! Er überholte gleich zwei norwegische Landsleute sowie Marit Bjørgen mit jeweils acht Goldmedaillen: die Langläuferin, ihren Kollegen Bjørn Dæhlie und den Biathleten Ole Einar Bjørndalen.