Olympia 2026 im Liveticker: Ski-Star Vonns Coach äußert sich nach Sturz
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wurden am Freitag mit einer beeindruckenden XXL-Eröffnungsfeier eingeläutet.
Bereits am zweiten Wettkampftag durfte sich das deutsche Team über die erste Goldmedaille freuen: Der Thüringer Rennrodler Max Langenhan pulverisierte gleich vier Bahnrekorde und sicherte sich damit den Olympiasieg.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinner, spannende Höhepunkte sowie interessante Nebenschauplätze.
Aktuell steht die Entscheidung im 1000-Meter-Rennen der Frauen im Eisschnelllauf an.
Die Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den heißesten Anwärterinnen auf eine Medaille.
Als einzige Deutsche geht Anna Ostlender (23) an den Start. Für sie gelten auf dieser Distanz allerdings nur Außenseiterchancen.
Emotionale Worte: Nach ihrem schweren Sturz bei der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo hat sich Lindsey Vonns (41) Trainer Aksel Lund Svindal (42) mit einem bewegenden Statement zu Wort gemeldet.
„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du bist eine Inspiration für alle, die deinen Weg verfolgen, aber auch für uns, die wir tagtäglich eng mit dir zusammenarbeiten“, schrieb der 42-Jährige am Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. „Der gestrige Sonntag war ein harter Tag auf der Piste – für alle, aber besonders für dich.“
Vonn war nach gerade einmal zwölf Sekunden Fahrt an einem Tor hängen geblieben und stürzte heftig auf die Rennstrecke. Dabei zog sich die Olympiasiegerin von 2020 einen Beinbruch am linken Bein zu.
Bald geht es für die Damen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.
Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod um 16:40 Uhr auf Frankreich.
Ein Sieg könnte dem DEB-Team den nächsten wichtigen Schritt Richtung Olympia-Viertelfinale ermöglichen.
Simon Jocher und Linus Straßer haben das Podium in der alpinen Team-Kombination klar verfehlt.
Nach Jocher, der in der Abfahrt auf Platz elf landete, konnte Straßer die Platzierung nur minimal verbessern und erreichte gerade so die Top Ten.
Der Abfahrts-Wettbewerb wurde vom Schweizer Franjo van Allmen gewonnen, der zusammen mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg feierte. Dahinter landeten ihre Landsmänner Marco Odermatt und Loic Mellarc sowie die Österreicher Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich zeitgleich Silber sicherten.
Im Ski Freestyle triumphierte die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal hintereinander bei Olympia. Wie schon in Peking vor vier Jahren verwies sie Superstar Eileen Gu aus China auf Rang zwei. Die Kanadierin Megan Oldham komplettierte das Podest als Dritte.
Deutsche Starterinnen fehlten aufgrund der Verletzung von Muriel Mohr im Training.
Trotz seiner hervorragenden Weltcup-Ergebnisse wird Justus Strelow beim schießintensiven Einzelwettkampf nicht an den Start gehen. Stattdessen setzt der Deutsche Skiverband (DSV) auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte die Entscheidung: „Das ist keine Kritik an Justus und seinen unbestrittenen Fähigkeiten.“ Allerdings passe die anspruchsvolle vier Kilometer lange Runde im Einzel nicht optimal zu Strelow, dem Bronzemedaillengewinner mit der Mixed-Staffel.
„Die läuferische Differenz würde zu groß werden. Da wir Justus aber im weiteren Verlauf der Spiele dringend benötigen, fiel die Entscheidung so“, fügte Bitterling hinzu.
Strelow habe die Entscheidung „wie ein echter Teamplayer“ akzeptiert. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass er bei Großereignissen auf den Einzelstart verzichtet: Auch bei den letzten beiden Weltmeisterschaften schonte er sich für die Staffeln.
Die alpine Team-Kombination der Männer läuft derzeit. Nach der Abfahrt belegt das deutsche Duo Simon Jocher und Linus Straßer Platz elf.
Jocher zeigte eine ordentliche Fahrt und lag am Ende 1,33 Sekunden hinter dem Tagesschnellsten Giovanni Franzoni aus Italien. Im Slalom um 14 Uhr hat Straßer nun noch alle Chancen, Deutschland weiter nach vorne zu bringen. Der 33-Jährige zählt zu den besten Slalomfahrern weltweit und liebt es, von hinten aufzuholen.
Am zweiten Wettkampftag gelang Deutschland der komplette Medaillensatz – und auch am Montag könnte es weiter so glänzend laufen.
Beim Skispringen der Männer von der Normalschanze um 19 Uhr hat Philipp Raimund beste Aussichten auf Edelmetall. Zwar hat der 25-Jährige bislang kein Weltcup-Springen gewonnen, stand in dieser Saison aber bereits fünfmal auf dem Podium. Beim letzten Training am Sonntagabend belegte er drei Mal die Plätze 1, 1 und 2.
Auch Felix Hoffmann, der hinter Raimund die beste Gesamtweltcup-Platzierung hält, darf sich Hoffnungen auf eine Medaille machen.
Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team erklingen unter prominenter Beobachtung noch die Kufen auf dem Eis. Tennisstar und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix verfolgen das Geschehen. Währenddessen freut sich Team Deutschland bereits über erste Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan sticht aus deutscher Sicht am zweiten Wettkampftag besonders hervor. Zuvor war Emma Aicher bei der Abfahrt nur knapp am Sieg vorbeigeschrammt und gewann Silber, bevor die Mixed-Staffel im Biathlon Bronze holte. Leider überschattete die schwere Verletzung des US-Ski-Stars Lindsey Vonn die Spiele am Sonntag.
Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.
Die Feier nach der Bronzemedaille der deutschen Biathleten ist noch in vollem Gange, doch die Medaillen scheinen nicht ganz „partytauglich“ zu sein.
Bei einem Jubelsprung fiel Justus Strelow am Abend die begehrte Medaille von seiner Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.
„Hey Olympia, was ist denn mit euren Medaillen los?“, kommentierte der Verband den Clip. Hoffentlich ist zumindest der glänzende Teil unversehrt geblieben!
Rennrodler Max Langenhan bescherte dem deutschen Team im Männer-Einsitzer die erste Goldmedaille der Winterspiele in Italien!
Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.
In einer olympischen Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem aus Norwegen die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Weltrekordhalter ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze sicherte sich der Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Teilnehmer konnten an der Medaillenvergabe nicht teilnehmen, erzielten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) respektable Ergebnisse.
Nach dem schweren Sturz von Favoritin Lindsey Vonn gab ihr Coach Alexander Hödlmoser ein erstes Update zu ihrem Gesundheitszustand.
Was er berichtete, könnt Ihr hier nachlesen: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Trainer gibt erstes Verletzungs-Update“.
Schon am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan zweimal Bahnrekorde auf der Eiskanal-Strecke von Cortina auf, bevor er im dritten Lauf sich erneut steigern konnte.
Mit seinem dritten Bahnrekord im dritten Lauf hat der 26-Jährige vor dem letzten Durchgang im Einsitzer fast drei Zehntelsekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt bereits über eine Sekunde zurück – im Rodeln ein großer Abstand.
Für den erfahrenen Felix Loch läuft es hingegen nicht optimal: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt aktuell nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo belegt momentan Rang zehn.
Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Medaille kämpfte Vanessa Voigt mit den Emotionen.
Die 28-Jährige blickte auf ein schwieriges Jahr zurück: „Passiert das wirklich?“-Nach Staffel-Bronze flossen bei der Biathlon-Athletin die Tränen.
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister, die beste Deutsche, schied im Viertelfinale nach einem Sturz aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber bereits im Achtelfinale gescheitert.
Gold ging an die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, sowie an Benjamin Karl aus Österreich.
Welch ein spektakuläres Staffelrennen mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter den Favoriten aus Frankreich und Gastgeber Italien.
Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim letzten Schießen musste Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe liegen lassen und musste eine Strafrunde absolvieren. Glück für Deutschland: Norwegens Maren Kirkeeide musste sogar zweimal in die Strafrunde, und die anderen Teams waren schon zu weit zurück – so reichte es dennoch für den Podestplatz.
Nach Silbersieg für Emma Aicher war dies die zweite Medaille des Tages für Deutschland.
Beim schweren Sturz von Lindsey Vonn waren Familienmitglieder anwesend, darunter ihre Schwester Karin Kildow.
Was sie über den Unfall berichtete, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.
Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit des Rennens sind die Chancen vielversprechend.
Ohne Fehler am Schießstand kamen Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath ins Ziel, beim Wechsel auf die Frauen belegte das Team Platz zwei knapp hinter Norwegen, vor Frankreich und Italien.
Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefordert, um die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung beim Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo entschied das Rennen über 2x10 Kilometer für sich und sicherte sich damit seinen sechsten Olympiasieg.
Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, zwischen den beiden Norwegern gewann der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch mit Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.
Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Olympia-Bronze in dieser Disziplin holte, als Siebte sowie Cheyenne Loch als Fünfzehnte der Vorläufe weiter um Medaillen.
Bei den Männern schaffte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied als 18. aus, obwohl er amtierender Vize-Weltmeister ist.
Das Rennen wurde fast 20 Minuten unterbrochen, nach dem Neustart konnte jedoch keine Athletin Emma Aicher mehr vom Podest verdrängen.
Die 22-Jährige sicherte sich Silber und verfehlte Gold nur um 0,04 Sekunden.
Den Sieg holte sich Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze ging an die Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Es ist die erste Medaille für Deutschland, die jedoch vom schweren Unfall Lindsey Vonns überschattet wird. Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, belegte am Ende Rang neun.
Nach einer knappen Viertelstunde konnte Lindsey Vonn vom Helikopter abtransportiert werden.
Die US-Amerikanerin wurde ins nächstgelegene Krankenhaus geflogen.
Noch lag Lindsey Vonn auf der Piste und wurde behandelt, als sich langsam der Hubschrauber näherte, um sie abzutransportieren. Die Bilder waren äußerst bedrückend.
Die Situation sah alles andere als gut aus: Nach dem siebten Platz von Kira Weidle-Winkelmann ging Lindsey Vonn an den Start – und stürzte sehr früh im Rennen.
Die US-Amerikanerin, die mit gerissenem Kreuzband antrat, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos auf der Piste liegen.
Was für eine Fahrt!
Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine großartige Leistung und musste sich im Ziel nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um gerade einmal vier Hundertstel. Jetzt heißt es bangen, ob es für das Podest reicht.
Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.
Was genau geschah, lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder sind bereits im Gange, um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages bei der Abfahrt der Frauen – und Deutschland hat zahlreiche heiße Eisen im Feuer.
Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall in der Abfahrt, standen beide bereits in dieser Saison auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann zeigte sich zudem in den Trainingsläufen stark, auch Aichers Formkurve zeigt nach oben.
Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14:29 Uhr Frauen, 14:39 Uhr Männer) mit guten Medaillenchancen ins Rennen. Im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Durchgang: 18:40 Uhr) liegt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14:05 Uhr) hat Außenseiterchancen.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.
Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür glänzten seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su belegte Platz drei.
Die norwegische Skispringerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen auf der Normalschanze der Frauen.
Mit starken Sprüngen setzte sie sich 1,1 Punkte vor die haushohe Favoritin Nika Prevc, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied nach dem ersten Durchgang aus.
Felix Loch (36) hatte sich sicher mehr erhofft! Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit enttäuschend nur auf Rang acht.
Besser machte es sein Teamkollege Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der einen neuen Bahnrekord in Cortina aufstellte und das Feld vor den entscheidenden Läufen anführt.
Unglaublich! An ihrem 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.
Im Eisschnelllauf über 3000 Meter der Frauen stellte sie am Samstag mit sensationellen 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die Konkurrentinnen Ragne Wiklund aus Norwegen und Valérie Maltais aus Kanada weit hinter sich.
Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und wurde nur Vierte.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.
Im „Speed Skating Stadium“ in Mailand starten die Frauen über 3000 Meter.
Für Deutschland sind die Medaillenchancen gering, mit der 29-jährigen Josie Hofmann ist nur eine Starterin dabei.
Fast zeitgleich wurden im Norden Italiens an drei Stellen Schäden am Eisenbahnstreckennetz gemeldet.
Ermittler schließen Sabotage nicht aus. Zur Unterstützung wurden Anti-Terror-Experten hinzugezogen.
Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.
Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstagnachmittag klar mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan und feierte damit vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.
Die Weichen wurden früh gestellt: Kapitänin Daria Gleißner traf bereits nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0. Japan konnte durch Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) nur noch verkürzen.
Doppelter Erfolg für Schweden!
Frida Karlsson gewann beim Skiathlon der Langläuferinnen Gold. Ihre Teamkollegin Ebba Andersson sicherte sich mit 51 Sekunden Rückstand Silber vor Norwegens Heidi Weng.
Für die deutschen Langläuferinnen blieb der Sprung aufs Podest erwartungsgemäß aus. Pia Fink wurde 13. und verpasste die Top Ten nur knapp, Hennig-Dotzler kam als 30. ins Ziel.
Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte im Olympischen Dorf dem deutschen Team viel Erfolg.
Er hofft, dass sich die Vorbereitung „in guten Platzierungen und möglichst Medaillen“ auszahlt und drückt den Athletinnen und Athleten die Daumen.
Der Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) ist nur eine Station – weitere sind in Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol geplant.
Von Bormio geht es direkt weiter nach Tesero.
Im Val di Fiemme hat soeben der Frauen-Skiathlon über 20 Kilometer begonnen – ein weiterer Wettbewerbstag mit Medaillenentscheidungen.
Die erste Medaillenentscheidung des Tages ist gefallen.
Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.
Dritter wurde der Südtiroler Routinier Dominik Paris. Silber und Bronze gehen somit an den Olympia-Gastgeber Italien.
DSV-Athlet Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und belegte Rang 21.
Als einziger Deutscher belegt Simon Jocher nach der Abfahrt derzeit Platz 19.
Würde es dabei bleiben, wäre das seine zweitbeste Platzierung in dieser Saison. Nun heißt es hoffen, dass ihn keine weiteren Fahrer noch überholen.
Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und bestätigt damit seine Favoritenrolle.
Simon Jocher ist einziger Deutscher im Feld und wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat er nur Außenseiter-Chancen auf eine Medaille.
Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Rutschen, stürzte und rutschte über die Piste.
Zum Glück konnte sich der 35-Jährige wieder aufrichten und scheint bei dem Sturz unverletzt geblieben zu sein.
Los geht’s für die Speed-Experten!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Wettbewerbe bei Olympia und bringt die erste Medaillenentscheidung der Spiele.
Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichern wird.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag starten heute die ersten großen Wettkämpfe! Nach drei Tagen mit Vorrunden und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.
Den Anfang machen die alpinen Skirennfahrer mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr. Auch Deutschland geht heute mit guten Chancen ins Rennen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen, bei dem Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei heiße Kandidatinnen auf Medaillen hat.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut-Feeling pur!
Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten die Ski-Legenden Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) das olympische Feuer.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind somit offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt – gleich wird der Höhepunkt der XXL-Eröffnungszeremonie erreicht: Die olympische Flamme wird entzündet.
Dies erfolgt zeitgleich in Mailand am Arco della Pace, dem Friedensbogen, sowie in Cortina auf der Piazza Dibona.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Weiter geht’s!
Mehrere Friedensbotschafter tragen feierlich die Olympia-Flagge in die Mitte des Stadions.
Jetzt ist er da, der Moment, auf den alle gewartet haben.
Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ zum Besten gibt: „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“
Das Entzünden der beiden olympischen Feuer steht unmittelbar bevor.
Nach den eindrucksvollen Reden von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht nun Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Highlight des Abends rückt näher.
Zuvor wenden sich Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) an die Zuschauer und Athleten vor Ort.
Nach dem Einmarsch der Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.
In einem Film führt Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) durch die Historie der Winterspiele. Anschnallen – jetzt geht es in Schallgeschwindigkeit zurück in die Vergangenheit.
Übrigens, für morgen beim Frühstückstisch: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 im französischen Chamonix statt.
Zum Abschluss wird es richtig laut, denn das Gastgeberland betritt die Bühne.
In den Gesichtern der Athleten spiegelt sich pure Freude, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt – fantastische Impressionen!
Wie ärgerlich! Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.
Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Probleme bei den Zugverbindungen machten einen Strich durch die Rechnung.
„Wegen Schwierigkeiten mit der Bahn kann er trotz mehrerer Alternativen nicht rechtzeitig anreisen“, teilte das belgische Olympia-Team via Instagram mit.
Wir sind bei S angekommen.
Der Großteil der Teams ist durch, nur wenige Nationen fehlen noch.
Die Schweiz tritt beim Einlauf nicht in voller Besetzung an.
In der Nacht wurde ein Norovirus-Fall im Frauen-Eishockey-Team bestätigt, wie das Team auf Instagram mitteilte. „Das positive Testergebnis der Athletin lag erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor“, hieß es.
Aus Vorsichtsgründen entschied das Damen-Nationalteam, die Zeremonie auszulassen – ein bitterer Verlust.
Es ist endlich soweit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin bei der Nationenparade in Predazzo.
Ihr Outfit fällt sofort ins Auge. Die Ponchos sorgten schon vorab für gemischte Reaktionen – aber gut, dass Geschmäcker verschieden sind.
Nach rund 20 Minuten ist der Einmarsch bei C komplett.
Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch etwas gedulden, denn der Auftritt erfolgt erst unter „Germania“.
Für den Einlauf in Cortina haben sich die Brasilianer etwas Besonderes einfallen lassen.
Mit einem kleinen Tanz zeigen sie Rhythmusgefühl, bringen die Zuschauer zum Jubeln und holen so für einen kurzen Moment die Copacabana nach Italien.
Jetzt liegt der Fokus ganz auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Traditionell beginnt der Einlauf mit Griechenland. Anschließend folgen die Teams in alphabetischer Reihenfolge der Landessprache. Deutschland zieht als „Germania“ an 32. Stelle ein.
Zeit für Poesie!
Alle Scheinwerfer richten sich auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Dichter Giacomo Leopardi vor.
Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne erklingt.
Zeitgleich wird an den weiteren Veranstaltungsorten die Trikolore gehisst.
Nun folgt eine Hommage an Mode-Ikone Giorgio Armani.
Mit einer eigenen Show wird der italienische Designer geehrt, der im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren verstorben ist.
Tosender Applaus im Stadion!
Früh in der Zeremonie greift US-Popstar Mariah Carey (56) zum Mikrofon und präsentiert den Italo-Hit „Volare“.
Es bleibt künstlerisch!
Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, bevor drei überdimensionale Farbtuben in Blau, Rot und Gelb erscheinen und über der Bühne schweben. Bunt gekleidete Performer setzen die Szenerie lebhaft in Szene.
Es deutet sich an, dass noch viele Überraschungen folgen werden.
Zum Auftakt liegt der Fokus auf Kunst.
Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen Skulpturen dar und verwandeln die XXL-Bühne in eine Galerie.
Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat soeben begonnen.
Trotz der festlichen Stimmung ist das Stadion nur zu etwa zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Eintrittspreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.
130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil. Sie treten jedoch nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden dezentral an vier Austragungsorten begrüßt.
Neben dem Hauptteil im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feier. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand reisen zu müssen.
Das Warten hat bald ein Ende: In etwa einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.
Ab 19:50 Uhr wird die Hauptzeremonie aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66). Die Feier findet zudem in abgespeckter Form in Cortina, Predazzo und Livigno statt.
Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen – oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich beim Slopestyle-Training schwer.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) teilte am Freitag via Instagram mit, dass Mohr sich nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zuzog. Daraufhin unterzog sie sich in der Orthopädischen Chirurgie München einer „arthroskopischen Operation“.
Der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne wird zitiert: „Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Schäden auf. Vorausgesetzt die Heilung verläuft positiv, kann das Knie in wenigen Tagen wieder voll belastet werden.“ Mohr darf also weiterhin auf einen Olympia-Start hoffen.
Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, für Kira Weidle-Winkelmann (29) war der heutige Freitag der erste Tag auf der Piste in Cortina.
Obwohl sie die drittschnellste Zeit des Tages erzielte, zeigte sie sich im Nachhinein mit der Streckenpräparierung sehr unzufrieden.
„Jeder will natürlich etwas Besonderes für ein Großereignis schaffen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin da kein großer Fan von“, sagte sie nach dem Training. „Unser Sport ist gefährlich genug, da verstehe ich nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig.“
Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in der Abfahrt gewonnen – ausgerechnet in Cortina. Doch von der damaligen Piste ist offenbar wenig übrig geblieben, stattdessen wurden schärfere Wellen eingebaut.
„Es ist nicht mehr das schöne Cortina, wie man es kennt“, sagte die Sportsoldatin, die in dieser Saison schon zwei Podiumsplätze in der Abfahrt errang. „Aber jetzt wissen wir, wie es ist und müssen damit umgehen.“
Nach starker Verzögerung konnte das Abfahrtstraining der Frauen doch noch durchgeführt werden – mit unterschiedlichem Verlauf für die beiden deutschen Starterinnen.
Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der Pause große Schwierigkeiten mit der Strecke, verpasste mehrere Tore und landete weit hinten.
Kira Weidle-Winkelmann (29) dagegen überzeugte mit der drittschnellsten Zeit.
Doch alle Blicke richteten sich auf Lindsey Vonn (41): Die US-Amerikanerin, die nach Kreuzbandriss als Belastungstest antrat, wirkte souverän und beendete ihre Fahrt ohne größere Probleme. Eine Medaille scheint trotz ihres Handicaps möglich.
Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) ist ein harter Kämpfer: Nach seinem schweren Sturz im Abfahrtstraining am Donnerstag, bei dem er seinen Helm verlor, stand er weniger als 20 Stunden später wieder auf der Piste.
Der Speed-Spezialist war sichtbar gezeichnet: Pflaster auf Nase und Wange, blutunterlaufenes Auge und fehlende Zähne. Trotzdem fuhr er seine nächste Abfahrt, scherzte mit Kollegen und war guter Dinge.
Im abschließenden Abfahrtstraining erreichte er sogar Platz zwei, allerdings hatten 21 Athleten das Training ausgelassen und viele weitere fuhren mit angezogener Handbremse, sodass die Leistung keine Aussagekraft für den Wettkampf hat.
Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin.
Klaus Höllrigl sprach zudem darüber, wie die Nachricht das Team und Passler erreicht hatte. Mehr dazu lest Ihr hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen gestaltet sich schwierig!
Schon nach der ersten Fahrerin Ilka Štuhec (35) musste das Training unterbrochen werden, da sie stürzte und die Piste repariert werden musste.
Vor dem Start der deutschen Medaillenhoffnung Emma Aicher (22) wurde das Training erneut wegen dichten Nebels pausiert.
So warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann (29) auf ihren Start, sondern auch Lindsey Vonn (41), deren Durchgang mit Spannung erwartet wird – sie tritt mit einem Kreuzbandriss im linken Knie an, den sie sich vor rund einer Woche zuzog.
Die deutschen Spitzenbobfahrer Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) samt ihren Crews werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen – obwohl sie bereits zu Trainingsfahrten in Cortina waren.
Stattdessen reisen sie vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) beziehungsweise an den Königssee (Lochner).
Ursprünglich war die Abreise nach der Eröffnungsfeier geplant, um noch einen Trainingsblock nach den Testfahrten in Cortina zu absolvieren.
Der Grund für den Vorzug: Im Athletendorf ist die Bettenanzahl begrenzt, und die Plätze werden für Sportler benötigt, deren Wettbewerbe früher starten.
Bevor sie überhaupt das Eis betrat, sieht sich die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) bereits heftiger Kritik ausgesetzt.
Worum es geht, erfahrt Ihr hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.
Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit: Am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.
Wie er mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.
Heute ist es endlich soweit! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro offiziell eröffnet.
Ein Großteil der Athleten wird in Mailand anwesend sein, doch da die Wettkämpfe über mehrere Orte in Norditalien verteilt stattfinden, ist eine Teilnahme für alle nicht möglich.
Deshalb gibt es drei weitere Feierlichkeiten: In Cortina, der Partnerstadt Mailands, wird ebenfalls ein olympisches Feuer entzündet, zudem finden kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo statt, wo Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) das Team anführen wird.
Wettkämpfe laufen allerdings schon seit Mittwoch, und heute sind unter anderem Eiskunstläufer und Curler im Einsatz, bevor der offizielle Startschuss fällt. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben, wobei die Skifahrer um 11:30 Uhr in Bormio mit der Abfahrt beginnen.
So läuft’s! Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) überzeugte im ersten Training auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo.
Der 28-jährige Skispringer mischte in allen drei Durchgängen vorne mit: Er gewann einen Lauf und erreichte in den anderen den zweiten und dritten Platz.
Auch Philipp Raimund (25) zeigte eine solide Leistung und landete auf den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.
Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) wurde 20., 11. und 18., während Pius Paschke (35) nur die Plätze 28, 30 und 27 erreichte.
Schade! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale.
Er scheiterte in der Qualifikation, nachdem er bei seinen ersten beiden Sprüngen die Tricks nicht sicher landen konnte und jeweils im Schnee aufkam. Damit bleibt ihm – wie bereits bei den Spielen 2022 in Peking – der Einzug ins Finale am Samstag verwehrt.
Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training.
Auf der Normalschanze in Predazzo zeigten die DSV-Athletinnen noch Luft nach oben.
Katharina Schmid (29) belegte rund 24 Stunden vor ihrem Auftritt als Fahnenträgerin die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte noch nicht vorne mitmischen.
Am besten schnitt Agnes Reisch (26) ab, die mit den Rängen vier, zehn und fünf überzeugte. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.
Es wurde erwartet und ist jetzt offiziell: Die Frauen-Eishockey-Partie Finnland gegen Kanada findet heute nicht statt.
Im finnischen Team gab es einen Norovirus-Ausbruch, wodurch viele Spielerinnen ausfielen.
Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird deshalb am kommenden Donnerstag nachgeholt. Diese Entscheidung trafen beide Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.
Auftaktpleite für die deutschen Eishockey-Frauen!
Einen Tag vor der Eröffnungsfeier unterlag die Mannschaft von Trainer Jeff MacLeod im ersten Vorrundenspiel Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).
Die DEB-Auswahl hatte durch Katarina Jobst-Smith (9.) noch geführt, musste sich aber durch Treffer von Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) geschlagen geben.
Auf der „Pista Stelvio“ kam es beim Abfahrtstraining erneut zu einem schweren Sturz.
Nach dem Abflug von Fredrik Möller (25) am Mittwoch stürzte nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).
Der Österreicher verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte auf dem Rücken liegend und flog durch ein Tor. Dabei verlor er seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.
Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich sowie eine Schwellung am Auge. Zudem klagte er über Schmerzen im Bein.
Der Norweger Möller hatte sich bereits am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er bei der Herren-Abfahrt am Samstag starten kann, ist noch offen.
Die Olympischen Spiele schreiben bereits vor dem offiziellen Beginn Negativschlagzeilen: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden in mehreren Dutzend Unterkünften sanitäre Anlagen mutwillig beschädigt, wie die Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf die Polizei berichtet.
Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar wurden in 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt. Vermutlich kamen dabei Fräsen zum Einsatz, ein Sabotageakt wird nicht ausgeschlossen. Der Schaden wurde erst nach einem großflächigen Wasserschaden entdeckt.
Besonders pikant: Der Zugang zum neuen Olympischen Dorf ist eigentlich nur mit einem besonderen Ausweis und QR-Code möglich. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.
Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettbewerb sind abgeschlossen.
Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz konnten jeweils einen Sieg zum Auftakt verbuchen.
Alle Ergebnisse auf einen Blick:
Schweden – Südkorea 10:3
Großbritannien – Norwegen 8:6
Kanada – Tschechien 10:5
Estland – Schweiz 7:9 n.V.
Alles lief anders als erwartet: Der Auftakt im Curling-Mixed wurde durch einen Stromausfall im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo kurzzeitig unterbrochen.
Um 19:08 Uhr fiel die Beleuchtung aus, nach kurzer Verzögerung konnte das Problem behoben werden und der Wettkampf ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden.
Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starten die Mixed-Curling-Teams in Cortina d’Ampezzo.
Ab 19:05 Uhr stehen im Olympiastadion die ersten vier Partien auf dem Programm.
Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier am Freitagabend sein.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab die Wahl am Mittwoch bekannt.
Der Eishockey-Star und die siebenmalige Skisprung-Weltmeisterin setzten sich in einer Abstimmung mit über 135.000 teilnehmenden Fans gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.
Sie treten die Nachfolge von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35) an, die die deutsche Fahne bei den Spielen 2022 in Peking trugen.
Zwei Tage vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo ist Italien offenbar Ziel russischer Hackerangriffe geworden.
Außenminister Antonio Tajani (72) berichtete am Dienstag laut Medienberichten, dass mehrere Cyberangriffe auf Außenministeriums-Büros – unter anderem in Washington – sowie auf Einrichtungen der Olympischen Winterspiele, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt wurden.
Er machte deutlich, dass die Angriffe „russischen Ursprungs“ seien, gab jedoch keine weiteren Details bekannt.
Noch bevor die Wettbewerbe richtig begonnen haben, gibt es die erste Meldung über einen Sturz: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), einstiger Super-G-Sieger von Bormio, stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio.
Der Norweger verlor in einer Kurve die Kontrolle, rutschte über die Piste und musste per Hubschrauber abtransportiert werden. Er konnte den linken Arm offenbar nicht mehr bewegen.
Nach einer längeren Behandlungspause wurde Möller am Seil hängend weggeflogen.
Obwohl der offizielle Startschuss für die Olympischen Spiele erst am Freitag fällt, finden bereits heute erste Wettbewerbe statt!
Die Curling-Turniere beginnen mit mehreren Vorrundenspielen im Mixed-Team ab 19:05 Uhr.
Eine Übersicht aller heutigen Wettkämpfe findet Ihr hier: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) entnahm in den sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingproben und testete rund 2.800 Olympia-Athletinnen und -Athleten mindestens einmal.
Dies entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Schwerpunkt lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.
Mit über 94 Prozent betraf es vor allem Sportler aus China, Deutschland, den USA und Spanien.
Kurz vor den Spielen ändert das US-Olympiateam den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ (Eishaus) zu „Winter House“ (Winterhaus).
Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey teilten mit, dass dies eine Reaktion auf die Namensähnlichkeit zur umstrittenen US-Einwanderungsbehörde „Immigration and Customs Enforcement“ (ICE) sei.
Diese Behörde war wegen ihres harten Vorgehens gegen Einwanderer und mehreren Todesfällen in der Kritik. Auch die Ankündigung, drei ICE-Beamte im amerikanischen Konsulat in Mailand während der Spiele zu stationieren, sorgte zuletzt für Proteste.
Gute Nachrichten für die schwarz-rot-goldenen Athleten! Die Deutsche Sporthilfe hat die Prämien für Medaillengewinne in Italien erhöht.
Für Gold gibt es künftig 30.000 Euro (statt bisher 20.000 Euro), Silber wird mit 20.000 Euro honoriert (bisher 15.000 Euro). Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.
Wer wird das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier im San Siro anführen? Wie üblich soll es ein Duo aus einem Mann und einer Frau sein, das die deutsche Fahne trägt.
Zur Auswahl stehen drei Frauen und drei Männer: Bei den Damen Ramona Hofmeister (29, Snowboard), Laura Nolte (27, Bob) und Katharina Schmid (29, Skisprung). Bei den Herren Leon Draisaitl (30, Eishockey), Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination) und Tobias Wendl (38, Rennrodeln).
Ihr habt die Wahl: Noch bis Dienstag, 3. Februar, könnt Ihr auf der DOSB-Homepage für Eure Favoriten abstimmen.
Das Ergebnis wird am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier, bekanntgegeben.
Herzlich willkommen zu unserem großen Ticker zu den Olympischen Winterspielen 2026. Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.