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Olympia 2026 im Live-Ticker: Schwerer Sturz im Viererbob!

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich mitten im spannenden Wettkampfgeschehen!

Das deutsche Team hat kurz vor dem Ende der Spiele bereits sechs Goldmedaillen sowie jeweils acht Silber- und Bronzemedaillen errungen. Wird am letzten Wochenende noch weiterer Edelmetallnachschub folgen?

Unser ausführlicher Liveticker hält Euch über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und interessante Details auf dem Laufenden.

Jakob Mandlbauer und seine Anschieber Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi erleiden im zweiten Lauf einen schweren Sturz!

Dies ist der erste heftige Unfall im Eiskanal von Cortina, woraufhin das Rennen unterbrochen wurde.

Überraschend schafft auch der vierte deutsche Athlet den Sieg im Achtelfinallauf im Ski Cross!

Dadurch qualifiziert sich Hronek nach einer schwachen Qualifikationszeit ebenfalls unter die besten 16.

Die USA behaupten sich auf der Schanze erneut souverän gegen ihre Konkurrenten, wie schon bei den Spielen 2022.

Silber geht an die Schweiz, Bronze an China – für die Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma verlief das Rennen enttäuschend, da beide stürzten.

Florian Wilmsmann und Cornel Renn beenden ihre Läufe auf den Plätzen eins und zwei und ziehen beide ins Viertelfinale ein!

Einen Lauf später sichert sich Florian Fischer als Zweiter ebenfalls den Einzug in die nächste Runde, folgt damit seinen Teamkollegen.

Wie schlägt sich der vierte deutsche Starter Tim Hronek?

Nach 25 von 50 Kilometern führt eine norwegische Dreiergruppe um Superstar Klaebo.

Der weitere Favorit aus Norwegen, Harald Oestberg Amundsen, sowie der bisher gut platzierte Finne Iivo Niskanen beendeten das Rennen vorzeitig.

Die Teams aus China, Australien und der Schweiz folgen den USA in das zweite Finale, wo die Medaillen vergeben werden.

Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.

„Das tut weh, weil es sich wie eine Mischung aus Drama und Tragödie anfühlt“, erklärte Olaf Tabor, Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbunds.

Zwölf vierte Plätze hat Team Deutschland bislang verzeichnet. „Diese Ergebnisse gehören zur Bilanz des Teams, wir müssen das nach Abschluss der Spiele genauer analysieren“, so der Chef de Mission.

Johannes Hoesflot Klaebo hat bei diesen Olympischen Spielen bereits fünf Goldmedaillen gewonnen und will nun auch auf der 50-Kilometer-Strecke angreifen.

Drei deutsche Athleten sind ebenfalls im Teilnehmerfeld des Ski-Marathons, jedoch ohne realistische Medaillenchancen.

Das nächste Finale im Ski-Freestyle ist gestartet. Von sieben teilnehmenden Nationen schaffen es voraussichtlich vier in das zweite Finale der Mixed Team Aerials.

Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprung-Wettbewerb nicht vertreten.

Daniela Maier gewann am Freitag Gold für Deutschland – nun sind gleich vier deutsche Herren beim Ski Cross am Start. Die Qualifikationsläufe für die Setzliste sind beendet.

Florian Wilmsmann erreichte dabei einen starken vierten Platz, was ihm im Achtelfinale Vorteile verschafft, wenn es dann Duell gegen Duell geht.

Der Brite Brad Hall sowie der Schweizer Cedric Follador setzten sich an Adam Ammour vorbei.

Der Bronze-Gewinner im Zweierbob liegt im Viererbob momentan auf Platz fünf, mit 0,6 Sekunden Rückstand. Johannes Lochner ist nur 0,12 Sekunden von Rang drei entfernt.

Dem Schweizer Michael Vogt und dem Italiener Patrick Baumgartner sitzen mit jeweils zwei und vier Hundertstelsekunden Rückstand dicht im Nacken.

Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie deren Anschieber absolvierten bereits den ersten Lauf im Viererbob.

Trotz eines kleinen Fehlers zu Beginn konnte Lochner sich aufgrund schlechterer Leistungen seiner deutschen Konkurrenten wieder absetzen und liegt nun mit 0,39 Sekunden Vorsprung vor Friedrich auf dem zweiten Rang.

Ein ganz besonderes Finale steht an: Der heutige Massenstart der Frauen um 14:15 Uhr bildet nicht nur den Abschluss der Biathlon-Wettbewerbe bei diesen Spielen, sondern ist auch der letzte Profi-Wettkampf für Franziska Preuß!

„Mein Hauptziel ist, die Freude wiederzufinden und den Grund, warum ich mich für Biathlon entschieden habe“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin der letzten Saison im ZDF. „Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, dass ich das spüre und alles andere ausblenden kann.“ Das Ergebnis soll dabei nicht im Vordergrund stehen: „Was auch immer passiert, ich bin damit zufrieden.“

Das wird ein echter Kracher: Am Sonntag (14:10 Uhr) treffen im Herren-Finale im Eishockey die USA auf Kanada.

Im Abendspiel setzten sich die US-Boys deutlich mit 6:2 gegen die Slowakei durch, die Deutschland zuvor aus dem Turnier warf. Die Finalpaarung gab es bei Olympia schon mehrfach: 2002 und 2010 siegten die Kanadier, 1960 triumphierten die US-Amerikaner im Duell der beiden Nationen.

Die schnellsten Männer im Shorttrack stammen aus den Niederlanden.

Die Athleten aus Oranje gewannen den 5000-Meter-Wettbewerb. Auf den Plätzen zwei und drei kamen Korea und Italien ins Ziel.

Im Finale der Frauen über 1500 Meter sicherte sich die Südkoreanerin Gili Kim die Goldmedaille. Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (Südkorea) sowie Corinne Stoddard (USA).

Die Medaillenentscheidung in der Halfpipe ist gefallen.

Im Ski-Freestyle-Finale triumphierte Alex Ferreira (USA) mit 93,75 Punkten und verwies Henry Sildaru (Estland, 93,00) sowie Brendan Mackay (Kanada, 91,00) auf die Plätze zwei und drei.

Laura Nolte überzeugt erneut und verbessert sich gegenüber ihren deutschen Konkurrentinnen um wertvolle Hundertstelsekunden.

Mit insgesamt 1:53,93 Minuten übernimmt sie nach dem zweiten Lauf die Führung, während Kaillie Armbruster Humphries leichte Fehler unterliefen und sie nun rund 23 Sekunden hinter Nolte sowie hinter Buckwitz liegt.

Die Rangliste nach zwei von vier Läufen:

Die deutschen Athletinnen zeigen starke Leistungen! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen, vorbehaltlich der noch ausstehenden Läufe.

Buckwitz hält mit 1:54,11 Minuten die bisher beste Zeit, doch Nolte und Humphries folgen unmittelbar.

Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird voraussichtlich keine Rolle bei der Medaillenvergabe im Zweierbob spielen.

Sie beging direkt zu Beginn einen schweren Fehler und liegt aktuell nur auf Rang acht.

Der zweite Lauf im Zweierbob der Frauen ist im Gange, die Reihenfolge erfolgt rückwärts zum ersten Durchgang.

Nach 15 von 25 Teams liegt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten in Führung.

Vor dem Halfpipe-Finale stürzte der südkoreanische Ski-Freestyler Seunghun Lee beim Aufwärmen und verpasste das Finale.

Nach dem Sturz hielt er sich das Gesicht, musste abtransportiert werden – sein Olympia-Traum ist somit geplatzt.

Nach einer spannenden Schlussphase hat Kanada das Finale im Herren-Eishockey für Sonntag fixiert.

Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland hatten die NHL-Stars große Schwierigkeiten und sicherten sich das Finalticket erst kurz vor Schluss.

Im Zweierbob der Frauen begann der Wettbewerb mit einem starken Lauf der US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries.

Mit 56,92 Sekunden erzielte sie nicht nur die beste Zeit, sondern stellte auch einen neuen Bahnrekord auf.

Damit konterte sie die vorherige Bestzeit von Laura Nolte (56,97 Sekunden). Auf den Plätzen drei und vier folgen zwei weitere deutsche Teams mit Lisa Buckwitz (57,05 Sekunden) und Kim Kalicki (57,13 Sekunden).

Es könnten sich noch Änderungen ergeben, denn nicht alle Teams sind bereits durch. Der zweite von vier Läufen startet um 19:45 Uhr.

Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden sicherte sich Gold über 1500 Meter.

Im engen Finale musste die Japanerin Miho Takagi am Ende abreißen lassen. Die Vorherrschaft der Niederlande auf dem Eis blieb somit bestehen. Nach den Erfolgen über 500 und 1000 Meter geht das nächste Gold nach Deutschlands Nachbarland.

Silber errang Norwegens Ragne Wiklund mit nur sechs Hundertstelsekunden Rückstand, Bronze ging an Valerie Maltais aus Kanada.

Der Olympia-Massenstart am Samstag markiert den letzten Wettkampf von Franziska Preuß als aktive Biathletin.

Die 31-Jährige hatte bereits vor den Spielen ihren Rücktritt für das Saisonende angekündigt, zieht diesen Schritt nun vor und wird nach den Winterspielen nicht mehr im Weltcup antreten.

„Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, erfüllt mich das mit großem Stolz“, so Preuß. „Als ich mit Biathlon begann, hätte ich mir nie erträumt, was ich alles erreichen würde.“

Unglück bei Philipp Horn: Lange lag er auf Bronze-Kurs, am Ende wurde es nur Rang vier.

Nach einem Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet mit einer starken Schlussetappe am Thüringer vorbei und verdrängte ihn somit vom Podest.

„Ich habe mich gefragt, warum gerade er“, ärgerte sich Horn im ZDF. „Er ist der Schnellste hier, eine absolute Maschine.“

Norweger Johannes Dale Skjevdal sicherte sich souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel beendete den Massenstart auf Rang 23.

Horn zeigte im dritten Schießen eine fehlerfreie Leistung und schob sich auf Platz zwei vor.

Johannes Dale Skjevdal führt, Sturla Holm Lægreid folgt knapp dahinter, während der DSV-Athlet auf Position drei liegt.

Schade! Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel verletzte sich offenbar und musste nach dem zweiten Schießen das Rennen aufgeben.

Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft seit einigen Minuten. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Medaillenchance nutzen und die bisher enttäuschenden Spiele für Deutschland noch versöhnlich beenden. Aktuell liegen alle drei jedoch noch deutlich hinter den Podestplätzen.

Am Samstag (14:15 Uhr) greifen die Frauen im Massenstart ebenfalls noch einmal an.

Daniela Maier holt Gold im Ski Cross!

Nach Bronze bei den Spielen vor vier Jahren in Peking setzte sich die 29-jährige Schwarzwälderin im großen Finale überraschend souverän durch und gewann vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an die Schwedin Sandra Näslund, die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.

Die deutsche Freestylerin Maier sicherte sich die Teilnahme am großen Finale und hat somit sehr gute Chancen auf Edelmetall.

Im Finale muss sie mindestens eine ihrer Konkurrentinnen hinter sich lassen, wobei alle ebenfalls mit einer Medaille liebäugeln – die Schwedin Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Berger Sabbatel aus Frankreich.

Mit ihrem Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten. Nun erhalten sie eine weitere besondere Ehre: Sie tragen die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier.

„Es war unser Lebensziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir das zum Ende unserer Olympiakarrieren erfüllen können, ist mindestens so viel wert wie ein Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier nominiert, erhielt die Ehre aber nicht.

Beide kündigten an, dass dies ihre letzten Winterspiele sein werden.

Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland momentan die Liste der „unglücklichsten“ Platzierungen bei Olympia an.

Im Biathlon verpassten sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel das Podest knapp, Vanessa Voigt im Einzel, die Langlauf-Damen in der Staffel sowie die Teams im Skispringen. Zudem schrammten Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeletoni Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob und Tatjana Paller im Skibergsteigen knapp an Medaillen vorbei.

Auch weitere Dramen wie bei Lena Dürr, die zweimal nahe am Podest war, sind hier nicht eingerechnet. Norwegen belegt mit neun zweiten Plätzen aktuell Rang zwei der „Blechmedaillen“-Statistik, was angesichts von 16 Goldmedaillen jedoch verkraftbar ist. Frankreich folgt mit acht knapp verpassten Podestplätzen.

Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die Vielzahl der Wettkampforte in Italien kritisierte der 41-Jährige jedoch.

„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele sein soll mit den weiten Wegen und verstreuten Sportstätten, ist für mich fraglich“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Die Spiele sollten an Orten stattfinden, die nicht nur dezentral sind.“

Zurzeit finden die Wettbewerbe an 13 verschiedenen Austragungsorten statt. Für das Mega-Event 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Orten geplant. „Die Atmosphäre war sehr zersplittert, und die erhoffte Olympia-Stimmung ist nicht wirklich aufgekommen“, so Neureuther weiter.

Der 13. Wettkampftag verlief für Deutschland enttäuschend: Zum ersten Mal in diesen Spielen gab es keine Medaille. Auch im noch laufenden Finale im Eiskunstlauf der Frauen sind keine deutschen Starterinnen vertreten.

Wie sich die Position Deutschlands im Medaillenspiegel dadurch ändert, erfahrt Ihr hier.

Die USA sicherten sich im Frauen-Eishockeyfinale nach Verlängerung mit 2:1 gegen Kanada den Sieg!

Vier Minuten nach Beginn der Overtime erzielte Megan Keller das entscheidende Tor und sorgte für ausgelassene Freude bei den US-amerikanischen Fans. Kanada hatte fast die gesamte Partie geführt, die USA glichen erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit aus.

Die Qualifikation im Freestyle-Ski Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.

Die Kanadierin stürzte bei der Landung nach einem Trick und schlug mit dem Kopf auf. Sie musste lange behandelt werden und wurde schließlich mit einem Schlitten abtransportiert. Sharpe konnte den Zuschauern jedoch zumindest ein kurzes Lebenszeichen geben und winkte.

Trotzdem reichte ihr erstes Ergebnis für die Qualifikation ins Finale. Ob sie am Samstagabend antreten kann, ist noch unklar.

Spannung pur! Fast zwei Drittel der Spielzeit führte Kanada im Frauen-Eishockeyfinale mit 1:0, doch Hilary Knight glich kurz vor Schluss für die USA aus.

So ging es in die Verlängerung, zuvor wurde das Eis noch einmal aufbereitet.

Für Italien laufen die Winterspiele im eigenen Land bislang sehr erfolgreich. Doch im Bereich Herren-Alpin blieben die Medaillen bislang aus. Nach enttäuschenden Leistungen zog Trainer Mauro Pini (61) Konsequenzen und trat zurück.

„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate der italienischen Techniker. Nach reiflicher Überlegung und wegen des fehlenden Vertrauens gegenüber den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für richtig“, teilte der Skiverband FISI mit.

Pini hatte das Technik-Team erst im April übernommen, konnte aber während der Weltcup-Saison keine erhofften Erfolge erzielen. Bei Olympia brach die Krise weiter aus: Nur zwei von acht Läufen in Slalom und Riesenslalom wurden beendet.

Ein packendes Frauen-Eishockeyfinale steht bevor: Kanada trifft am Donnerstagabend (19 Uhr) auf die USA.

Es ist das fünfte Mal in Folge, dass die beiden Top-Teams bei Olympia im Finale gegeneinander antreten. Drei der letzten vier Duelle gewann Kanada.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb geht ohne Medaille nach Hause.

Nach einer Erkrankung vor seinem ersten Wettkampf konnte er auch über 1500 Meter nicht mithalten und erreichte Platz 13.

Gold sicherte sich überraschend der Chinese Zhongyan Ning vor Favorit Jordan Stolz (USA) und dem Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Starter Hendrik Dombek und Moritz Klein landeten auf den Rängen 19 und 20.

Damit ist die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages geplatzt. Erstmals in diesen Spielen endet ein Wettkampftag für Team Deutschland ohne Edelmetall. Die restlichen Entscheidungen – das Eiskunstlauf-Finale der Frauen und das Frauen-Eishockeyfinale – finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Was für ein Thriller! Im Kampf um Bronze im Frauen-Eishockey stand es bis zum Ende der regulären Spielzeit zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, ebenso in der Verlängerung schien kein Treffer zu fallen.

Doch 50 Sekunden vor Ende der Overtime erzielte Alina Müller für die Schweiz das entscheidende Tor – die Eidgenossinnen kehren somit mit einer Medaille nach Hause, nachdem sie in Peking noch Vierte wurden.

Das Frauen-Eishockeyturnier nähert sich dem Ende, bei der Partie um Bronze zwischen Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein spannendes Rennen um den dritten Rang.

Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen bei den Herren sicherte sich der Spanier Oriol Cardona Coll.

Nikita Filippov aus Russland (neutral) gewann Silber, Thibault Anselmet aus Frankreich belegte Rang drei. Der Deutsche Finn Hösch scheiterte bereits im Vorlauf.

Traurig: Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung nach dem Springen nicht halten und fuhren trotz Podestchancen im Langlauf des Teamsprints auf Rang fünf.

Direkt nach dem Start schmolz ihr Rückstand schnell dahin, zwei Stürze von Geiger in der achten Runde zerstörten die deutschen Edelmetallhoffnungen.

Norwegen gewann Gold, Finnland wurde Zweiter, Österreich sicherte sich Bronze. Italien belegte Rang vier.

Schade! Bei der ersten olympischen Damenentscheidung im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller als Vierte knapp das Podest.

Die Starnbergerin startete zunächst verhalten, lag lange auf Platz sechs, konnte aber noch Giulia Murada (Italien) und Margot Ravinel (Frankreich) hinter sich lassen. Gold ging an Marianne Fatton (Schweiz), Silber an Emily Harrop (Frankreich) und Bronze an Ana Rodriguez Alonso (Spanien).

Paller erhält somit eine der ersten Medaillenchancen überhaupt im olympischen Skibergsteigen.

Sie qualifizierte sich als Zweite ihres Halbfinals hinter der Französin Ravinel für das Finale, in dem sechs Athletinnen antreten werden.

Die deutschen Curling-Herren beendeten ihr Turnier mit einem 6:4-Sieg gegen China.

Das Spiel war für den Wettbewerb bedeutungslos, da beide Teams keine Chance mehr auf das Halbfinale hatten. Deutschland holte vier Siege aus neun Spielen. Besonders die unerwartete Niederlage gegen Tschechien war ein Rückschlag.

Tatjana Paller qualifizierte sich bei dichtem Schneefall in Bormio fürs Halbfinale im olympischen Skibergsteigen, nachdem sie in ihrem Vorlauf Zweite wurde.

Helene Euringer schied als Fünfte aus, Finn Hösch erreichte bei den Männern mit Platz vier in der Qualifikation nicht das Finale.

Das deutsche Kombinations-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek zeigte gute Leistungen im Skisprung und führte zwischenzeitlich die Rangliste an.

Rydzek erzielte 123 Meter für 122 Punkte, Geiger legte 124,5 Meter für insgesamt 246,5 Zähler nach.

Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt derzeit 13 Sekunden. Um 14 Uhr folgt die Langlaufentscheidung über 2x7,5 Kilometer.

Skibergsteigen ist erstmals Teil der Olympischen Winterspiele. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

Ski Mountaineering oder kurz Skimo gleicht dem Skitourengehen. Die Athleten steigen auf Skiern mit Fellen einen Hang hinauf, entfernen diese oben für die Abfahrt. „Bei uns gibt es aber kein entspanntes Gipfelbrot“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.

Bei Olympia finden Sprintwettbewerbe und am Samstag die Mixed-Staffel statt. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu überwinden, inklusive eines Abschnitts, in dem die Skier getragen werden müssen. Rennen werden im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.

Der starke Schneefall in den italienischen Veranstaltungsorten verzögert aktuell vor allem die Wettkämpfe der Ski-Freestyler.

Am Mittwochabend wurde der Sprung bereits verschoben, die für Donnerstag 10:30 Uhr angesetzte Halfpipe-Qualifikation fiel wegen erheblicher Schneefälle ebenfalls aus. Die Sicherheit der Athleten hat oberste Priorität.

Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10:30 Uhr stattfinden, das Finale um 13:30 Uhr. Die Frauen-Quali am Donnerstagabend um 19:30 Uhr ist bisher nicht verschoben.

Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalisten kämpfen, sind die deutschen Sportler längst in ihren Olympischen Dörfern angekommen. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch enttäuschend.

Zunächst schied Lena Dürr trotz Silberkurs fehlerhaft aus, das deutsche Eishockey-Team verlor deutlich gegen die Slowakei, und Franziska Preuß schoss in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde, was die Medaillenhoffnungen früh beendete.

Dennoch gab es Grund zur Freude: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich das in der Medaillenwertung auswirkt, seht Ihr hier.

Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van’t Wout stand im Shorttrack über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold ging an Steven Dubois aus Kanada, der zuvor bereits Silber mit der Staffel errungen hatte.

Die Shorttrack-Frauenstaffel sicherte sich Südkorea mit einem knappen Sieg vor Italien und Kanada.

Auch der dritte Halbfinalist im Eishockey steht fest: Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 nach Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Finnland lag lange zurück (0:2), konnte aber durch Treffer von Sebastian Aho, Miro Heiskanen und Artturi Lehkonen die Partie drehen.

Nach nur 82 Sekunden in der Verlängerung schoss Mitch Marner Kanada gegen Tschechien ins Halbfinale, wo sie auf den Sieger des Spiels zwischen USA und Schweden treffen.

Wahnsinn! Tschechien erzwang mit einem 3:3 das Spiel in die Verlängerung.

Bis knapp viereinhalb Minuten vor Ende führten sie sogar 3:2, ehe Kanadas Nick Suzuki sein Team rettete.

Schade: Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan musste sich im Slopestyle-Finale mit Platz vier zufrieden geben.

Im letzten Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei. Die Deutschen fehlten 7,02 Punkte für eine Medaille. Platz eins und zwei sicherten sich zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.

Baut sich hier eine Überraschung auf? Tschechien führt nach dem ersten Drittel überraschend mit 2:1 gegen Kanada, den Top-Favoriten, der die Tschechen zuvor deutlich mit 5:0 besiegt hatte.

Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei gegen Deutschland im Eishockey-Halbfinale treten nun Kanada und Tschechien gegeneinander an.

Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened zu Beginn brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team zurück an die Spitze und siegten mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt lieferte ein fehlerfreies Schießen ab, konnte aber den Rückstand ihrer Mannschaft nicht mehr ausgleichen und erreichte mit Deutschland Rang vier.

Frankreich gelang erstmals in der Geschichte der Dreifach-Erfolg in Staffel-Wettbewerben: Männer, Frauen und Mixed gewannen Gold.

Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze bringen. Zwar übergab sie auf Rang fünf an Voigt, doch der Rückstand auf Frankreich wuchs auf 1:22 Minuten, auf Norwegen auf 25 Sekunden.

Die Deutsche vermied eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte aber zu lange für Nachlader.

Bitter: Franziska Preuß sollte eigentlich die Schlussposition entlasten, schoss aber dennoch eine Strafrunde und übergab als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffeldebüt, schickte Preuß als Zweite auf die zweite Runde.

Nur zwei Nachlader im Stehendanschlag waren nötig, dank guter Laufleistung war nur die Schwedin Linn Gestblom schneller.

In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen noch eine Medaille holen: Tannheimer startet, Preuß läuft auf Position zwei, Hettich-Walz auf drei, Voigt auf der Schlussposition.

Medaillentraum geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und scheidet im Viertelfinale aus.

Das slowakische Team zeigte hohe Effizienz und war insgesamt überlegen. In der Offensive fehlte es Deutschland an Kaltschnäuzigkeit.

Tomas Tatar erzielte das letzte Tor zum 6:2, was dem DEB-Team die letzte Hoffnung auf eine Medaille raubte.

Ein Alptraum für Lena Dürr! Die Münchnerin verfehlte nach einem unglücklichen Fehler im ersten Tor des zweiten Durchgangs das Finale.

Das war ein harter Rückschlag, nachdem sie im ersten Lauf noch Zweite war. Mikaela Shiffrin nutzte ihre Chance und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Anna Swenn Larsson sicherte sich Bronze.

Zwischenstand 2:5 aus deutscher Sicht, Frederik Tiffels traf im Powerplay (50.).

Die letzten Minuten könnten spannend werden, auch wenn die Aufholjagd schwierig wird.

Der zweite Slalomdurchgang läuft, für Emma Aicher reicht es aber nicht für eine Medaille. Mit 0,49 Sekunden Rückstand steht sie aktuell auf Platz fünf.

Alle deutschen Medaillenhoffnungen ruhen nun auf Lena Dürr.

Die Hoffnung auf ein Wunder hielt nicht lange: Regenda erzielte seinen Doppelpack und erhöhte auf 5:1 für die Slowakei (41.).

Das macht die Aufgabe für das DEB-Team deutlich schwieriger.

Mit 1:4 ging es in die letzte Pause.

Das DEB-Team gab trotz Rückstand nicht auf und zeigte nach dem Anschlusstreffer im zweiten Drittel eine starke Leistung. Die verbleibende Zeit wird jedoch knapp, ein weiteres Gegentor wäre fatal.

Endlich konnte Deutschland vor dem letzten Drittel auf 1:4 verkürzen (35.).

Draisaitl passte auf Lukas Reichel, der den Treffer erzielte. Noch ist alles möglich.

Doch ein schneller Konter der Slowaken brachte den Stand auf 4:0 (31.).

Deutschland suchte die Offensive, konnte jedoch vor dem gegnerischen Tor keine Chancen nutzen. Die Slowakei zeigte sich eiskalt und nutzte jeden Konter.

Im Männer-Slopestyle-Finale sind die ersten drei Plätze vergeben: Yiming Su (China) holte Gold, gefolgt von Taiga Hasegawa (Japan) und Jake Canter (USA).

Der schnelle Konter der Slowakei markierte das 3:0 durch Oliver Okuliar (25.).

Die Enttäuschung über den schnellen Gegentreffer war den Deutschen anzusehen, das Halbfinale rückte in weite Ferne. Eine Aufholjagd bleibt möglich, ist aber schwer.

Bitter: Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.), was die Lage für Deutschland erschwerte.

Das Viertelfinale im Eishockey zwischen Deutschland und der Slowakei begann. Nach dem ersten Drittel liegt Deutschland mit 0:1 zurück.

Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute in Führung, obwohl Deutschland gute Ansätze zeigte. Noch ist ausreichend Zeit, um das Halbfinale zu erreichen.

Die deutschen Skilangläufer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Erfolg als die Damen, landeten aber dennoch auf einem respektablen neunten Platz.

Gold sicherte sich Norwegen um Rekordsieger Johannes Høsflot Klæbo. Das Team überzeugte gemeinsam mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweiter, Italien holte Bronze.

Das deutsche Frauen-Team gewann im Sprint knapp die Bronzemedaille im Finale! Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten Platz drei.

Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.

Lena Dürr liegt nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat gute Chancen auf eine Medaille!

Der Rückstand zur US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, auf Rang drei folgt Cornelia Öhlund aus Schweden. Emma Aicher rutschte auf Rang acht ab, hat aber noch Chancen.

Im Riesenslalom hatte Dürr nach dem ersten Lauf ebenfalls Platz zwei belegt, scheiterte jedoch am Podest. Hoffentlich läuft es heute besser.

Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aktuell auf Rang sechs, nur wenige Hundertstelsekunden hinter den Medaillenrängen.

Im Slalom der Damen läuft der erste Durchgang seit 10 Uhr.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor, kletterte kurzzeitig auf Platz eins, wurde aber von Mikaela Shiffrin verdrängt. Nun ist Emma Aicher dran.

Nach über zwei ungeschlagenen Jahren stürzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei seiner Kür am Freitag. Obwohl viele andere ebenfalls Fehler machten, wurde in den sozialen Medien viel Kritik an ihm laut.

„Auch die Stärksten kämpfen innerlich oft mit unsichtbaren Problemen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram. „Hass im Internet und Angst machen das Leben schwer, egal wie sehr man sich bemüht.“

Nach seiner Führung im Kurzprogramm fiel Malinin nach dem Sturz auf Platz acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.

Vierfach-Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich über seine Silbermedaille.

„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.

Mit dem Sieg im Zweierbob gewann Team Deutschland drei weitere Medaillen.

Eine Übersicht über den aktuellen Medaillenspiegel gibt es im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland dominierte im Zweierbob und sicherte sich den Sieg.

Neben wertvollem Edelmetall beeindruckten die Athleten mit starken Momenten bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweierbob ist klar: Das Siegerpodest ist in Schwarz-Rot-Gold besetzt!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour hielten ihren Vorsprung mit nahezu fehlerfreien Fahrten gegenüber der Konkurrenz.

Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer sicherten sich Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel – eine nahezu perfekte Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!

Ihre Gesamtzeit liegt bei 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.

Seine Gesamtzeit beträgt 3:41,04 Minuten, was sicher Silber bedeutet.

Im letzten Lauf fuhr Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden über die Bahn.

Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten sicherten sie sich die Bronzemedaille, trotz eines kleinen Ausrutschers.

Sie erzielten die beste Startzeit aller Teams.

Um 21:05 Uhr geht es mit dem letzten Lauf im Zweierbob weiter.

Wahrscheinliche Prognose: Wenn die drei deutschen Teams fehlerfrei bleiben, feiert Deutschland ein komplettes Medaillen-Triple.

Wir melden uns zurück mit dem dritten von vier Läufen im Zweierbob, der um 19 Uhr startet.

Johannes Lochner begann und machte einen kleinen Fehler, erreichte aber mit 54,89 Sekunden das Ziel.

Francesco Friedrich folgte mit einigen Fehlern, der Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was den Führungskampf spannend macht.

Adam Ammour bleibt Dritter, sein Rückstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf beste Chancen auf ein Medaillentriple.

Im Finale der Teamverfolgung im Eisschnelllauf spielte Deutschland keine große Rolle.

Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Die deutschen Läuferinnen Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewannen das C-Finale und wurden Fünfte.

Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und erreichten Platz sieben.

Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Die Herren-Staffel erreichte Rang vier.

Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot distanzierte Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen in der Schlussrunde. Schweden gewann Bronze, Deutschland folgte mit rund einer Minute Rückstand.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz guter Laufleistung schossen die DSV-Athleten mit zwölf Nachläufern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden.

Philipp Nawrath brachte die deutsche Staffel zwar auf Platz vier, lag beim Wechsel aber schon 49 Sekunden zurück.

Schweden, Norwegen und Frankreich setzten an der Spitze das Tempo, während Nawrath alleine kämpfen musste und drei Fehler beim Stehendschießen machte.

Somit hat Philipp Horn eine große Aufgabe in der Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig die Führung.

Im Stehendschießen benötigte er jedoch drei Nachlader und verlor Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde die Spitze übernahm.

Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.

Justus Strelow, Startläufer der deutschen Staffel, wechselte als Dritter auf David Zobel.

Er benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendanschlag, hatte aber nur 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland lag nur 0,4 Sekunden vor ihm.

Die Biathlon-Herren-Staffel läuft, die beste Chance für Deutschland, noch eine Medaille zu gewinnen.

Justus Strelow begann mit starkem Schießen, danach folgten Zobel, Nawrath und Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale mit einem 5:1-Sieg über Frankreich.

Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.). Nach zwei Niederlagen in Folge gibt der Sieg Selbstvertrauen für die weiteren Spiele. Nächster Gegner ist am Mittwoch um 12:10 Uhr die Slowakei.

Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend.

Im Großschanzen-Wettbewerb holte das Trio einige Ränge auf, war aber nicht im Kampf um Medaillen dabei.

Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, Julian Schmid wurde Zwölfter, jeweils mit großem Rückstand auf den Führenden.

Olympiasieger wurde Jens Lurås Oftebro aus Norwegen, der sich vom fünften Platz auf Gold kämpfte. Silber ging an Johannes Lamparter (Österreich), Bronze an Ilkka Herola (Finnland).

Im Spiel gegen Frankreich verlor Deutschland an Dominanz, die Franzosen nutzten das Momentum und verkürzten auf 1:3 durch Pierre-Edouard Bellemare.

In Livigno führten heftige Schneefälle zu Verzögerungen im Zeitplan der Freestyle-Skifahrer.

Die Frauen-Qualifikation, ursprünglich für 10:45 Uhr angesetzt, wurde mehrfach verschoben und schließlich auf 13:45 Uhr verlegt. Die Männer-Quali, geplant für 13:30 Uhr, musste auf Mittwoch verschoben werden.

Das deutsche Eishockeyteam ist auf gutem Kurs fürs Viertelfinale. Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte Tor. Das Team tankte Selbstvertrauen nach zuvor zwei Niederlagen.

Die deutschen Profis wollen ins Viertelfinale.

Gegen Frankreich steht es nach 15 Minuten bereits 2:0, die Tore erzielten Leon Draisaitl (Powerplay nach vier Minuten) und Frederik Tiffels (elfte Minute).

Schwerer Rückschlag für die deutschen Curler: Gegen Tschechien verloren sie mit 7:9 und müssen wohl ihre Medaillenhoffnungen begraben.

Auch wenn noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China offenstehen, reichen selbst zwei Siege nicht, um ins Halbfinale einzuziehen. Die Mannschaft um Skip Marc Muskatewitz steht bei drei Siegen und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer konnten auf der Großschanze nicht überzeugen und haben kaum noch Chancen auf eine Medaille.

Nach schwachen Sprüngen nahmen die Athleten zu große Rückstände mit aufs Langlaufstadion. Johannes Rydzek als 15. startet 1:23 Minuten nach dem Führenden, Julian Schmid (16., 1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger (18., 1:43 Minuten) liegen weiter hinten.

Schon auf der Normalschanze gab es keine Medaille für die Deutschen um Gesamtsieger Geiger. Eine letzte Chance bietet das Team-Event am Donnerstag.

Das deutsche Biathlon-Damenquartett für die Staffel steht fest: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen auf Medaillenjagd. Überraschend gibt es eine Änderung in der Schlussläufer-Position.

Da Preuß in letzter Zeit Probleme als Schlussläuferin hatte, schoss sie zuletzt in der Mixed-Staffel eine Strafrunde, wird sie nun auf Position zwei eingesetzt. Vanessa Voigt übernimmt überraschend die Schlussposition.

Voigt ist zwar für ihr sicheres Schießen bekannt, hat aber Schwierigkeiten, im Langlauf mit den Besten mitzuhalten. Dennoch erhält sie eine Chance, sich auf der großen Bühne zu zeigen.

Julia Tannheimer startet, und die wieder genesene Hettich-Walz läuft auf Position drei.

Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille. Heute sieht es fast wieder danach aus: Johannes Lochner liegt im Zweierbob vor dem finalen Lauf mit 0,8 Sekunden Vorsprung vorne, zudem sind mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei weitere Deutsche auf Podestkurs.

Der letzte Lauf beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen in der Nordischen Kombination, die nach einer Wettkampfpause mit dem Einzelsprung von der Großschanze (10 Uhr) wieder startet, sowie in der Biathlon-Herrenstaffel (Start 14:30 Uhr).

Zudem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren um 12:10 Uhr ihr Qualifikationsspiel fürs Viertelfinale.

Der zehnte Wettkampftag war für Deutschland dramatisch: In drei Sportarten waren Medaillen zum Greifen nah, doch der Erfolg blieb aus.

Im Monobob der Frauen und im Eiskunstlauf der Paarläufer war Gold in Reichweite, wurde aber verpasst.

Bereits zuvor scheiterten die deutschen Skispringer im Teamspringen knapp auf Rang vier – nur 0,3 Punkte fehlten zu Bronze, was auch auf die Jury-Entscheidung wegen Schneetreibens zurückzuführen war.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach zehn Wettkampftagen auf Rang acht mit 4 Gold-, 7 Silber- und 6 Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada.

Kanada setzte sich mit 2:1 gegen die Schweiz durch, zuvor besiegten die USA Schweden mit 5:0.

Im Frauen-Eishockey wird im dritten Drittel des Halbfinals zwischen Kanada und Schweiz derzeit mit 2:1 für Kanada geführt.

Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Bronze am selben Tag um 14:40 Uhr.

Drama im Eiskunstlauf: Das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergab den Olympiasieg und holte Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterlief Hase zweimal ein entscheidender Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen.

Nach einem starken Kurzprogramm lag das Duo in Führung, doch in der Kür reichte es nicht zum Sieg.

Die Weltmeister und haushohen Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine beeindruckende Aufholjagd, ähnlich wie Savchenko und Massot vor acht Jahren. Die Deutschen lagen damals nach dem Kurzprogramm auf Rang vier und wurden Olympiasieger. Die Japaner starteten heute von Platz fünf und erreichten mit 231,24 Punkten die Sensation.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava (221,75 Punkte). Die Bronzemedaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase/Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt. Die Kür der Paare läuft und die japanischen Favoriten Miura/Kihara legten eine fehlerfreie Kür zur Musik von „Gladiator“ hin.

Sie erreichten 158,13 Punkte und insgesamt 231,24 Punkte – knapp unter dem Rekord von Savchenko/Massot aus Pyeongchang 2018.

Nun müssen die führenden Deutschen Hase/Volodin ihre persönliche Bestleistung in der Kür von 149,57 Punkten übertreffen, was für Gold jedoch nicht ausreicht. Im Kurzprogramm erzielten sie 80,01 Punkte als persönliche Bestleistung.

Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob den Olympiasieg.

Nach drei Führungsdurchgängen verlor die Unnaerin im letzten Lauf knapp mit 0,04 Sekunden Rückstand gegen die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor.

Trotzdem ist Silber ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen auf Gold hatte.

Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries, die bei den Spielen in Peking noch Vierte war. Lisa Buckwitz wurde diesmal Fünfte, Kim Kalicki belegte den 18. Platz.

Jetzt ruhen die Hoffnungen auf Gold im Zweierbob bei Laura Nolte und Anschieberin Deborah Levi, die 2022 in Peking Olympiasiegerinnen wurden.

Die Entscheidung im Monobob läuft, bald startet der vierte und letzte Durchgang.

Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange; das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin zeigten eine tolle Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meat Loaf und erhielten 126,59 Punkte, was mindestens eine Verbesserung um einen Platz bedeutet.

Jetzt wartet die Kür von Minerva Hase und Nikita Volodin, die das Feld nach dem Kurzprogramm klar anführen und deshalb größte Goldchancen besitzen.

Die schwierigen Bedingungen ließen keine weiteren Sprünge zu, daher entschied die Jury auf Abbruch.

Der letzte Durchgang wurde nicht gewertet, da nur drei Springer antraten. Die Wertung nach dem zweiten Durchgang blieb bestehen.

Für Deutschland bedeutete das den Verlust von Bronze um 0,3 Punkte – eine traurige, aber faire Entscheidung angesichts der schlechten Bedingungen.

Der Schneefall und Wind behinderten die letzten Springer und führten zu Verzögerungen.

Domen Prevc startete als Erster, Philipp Raimund sprang 136 Meter und sicherte Deutschland damit vor Slowenien Platz vier.

Die Sicht war jedoch so schlecht, dass es erneut zu einer Unterbrechung kam.

Der zweite Durchgang begann mit Andreas Wellinger, der 130 Meter erreichte.

Japaner Ren Nikaido schob sich mit 138,5 Metern an Deutschland vorbei. Norwegen liegt mit gut zehn Punkten Rückstand auf Rang drei.

Im zweiten Durchgang zeigte Wellinger unter schlechten Bedingungen 123,5 Meter, Raimund wiederholte seine Weite mit 137,5 Metern.

Deutschland bleibt auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls in Reichweite, es erwartet uns ein spannendes Rennen um Bronze.

Österreich führt mit 568,7 Punkten und einem Vorsprung von zehn Zählern bereits sicher im Goldrennen.

Philipp Raimund hielt die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Wellinger 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, knapp hinter Polen.

Das wird ein spannendes Finale im Monobob der Damen! Laura Nolte ging als Führende in den Tag und stellte als erste Starterin einen neuen Bahnrekord mit 59,15 Sekunden auf.

Doch der hielt nur kurz, denn Elana Meyers-Taylor pulverisierte die Zeit mit 59,08 Sekunden.

Der Vorsprung von Nolte schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden, es bleibt also spannend.

Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Rang drei.

Um 21 Uhr folgt der entscheidende vierte Lauf, eine Entscheidung im Hundertstelsekundenbereich ist zu erwarten.

Lisa Buckwitz verbesserte sich im Vergleich zu gestern deutlich und liegt vor Lauf vier auf Position vier, mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Rang 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand keine Medaillenchance mehr.

Sind die Wettkämpfe für heute vorbei? Nein! Ab 19 Uhr startet das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.

Zudem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf-Paarlauf.

Das Paar Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm mit großem Vorsprung und hat beste Chancen auf Gold.

Alle Entscheidungen gibt es in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder vom Halbfinaleinzug träumen.

Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden mit 7:3 in der Round Robin und liegen wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Plätzen.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen stehen noch Doppelspiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.

Spektakuläre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath führte mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) im zweiten Durchgang, doch kurz vor dem Ziel fädelte er ein und schied aus.

Der Frust war riesig: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Ski ab und lief Richtung Wald, bis ihn ein Fangzaun stoppte, vor dem er sich niederlegte.

Statt McGrath gewann Meillard Gold, nach Bronze im Riesenslalom und Silber im Team-Wettbewerb komplettierte er sein Medaillenset mit dem Slalom-Gold. Das Podest komplettierten Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen). Linus Straßer wurde Neunter.

Vor dem Männer-Biathlon-Staffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM gab es nicht.

Justus Strelow startet, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn, der die Staffel möglichst auf dem Podest ins Ziel bringen soll.

In der Staffel hat Deutschland gute Chancen, eine weitere Medaille nach Bronze in der Mixed-Staffel zu gewinnen.

Die niederländische Shorttrackerin Xandra Velzeboer gewann Gold über 1000 Meter, vor Courtney Sarault (Kanada) und Gilli Kim (Südkorea).

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super-Team an den Start gehen.

Ursprünglich waren Raimund und Felix Hoffmann die Kandidaten, doch Hoffmann schwächelte, sodass Wellinger nun die Chance erhält. Er hatte eine schwierige Saison, zeigte sich aber auf der Großschanze besser als Hoffmann.

Der Super-Team-Wettbewerb besteht aus zwei Athleten mit jeweils drei Sprüngen und ersetzt den klassischen Teamwettbewerb mit vier Athleten, um mehr Nationen Medaillenchancen zu bieten.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal geht weiter! Johannes Lochner führt vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Lochner hat nach zwei Läufen bereits 0,8 Sekunden Vorsprung auf Friedrich, der durch einen Fahrfehler von Ammour auf Platz zwei vorrückte und 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze hält.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey.

Die Schweizer sprachen zunächst von einer Unterschenkelverletzung, der Klub Los Angeles Kings gab nun bekannt: Fiala erlitt mehrere Brüche am linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden.

Er befindet sich auf Erholungskurs und startet bald das Reha-Programm. „Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 verpassen“, hieß es. Nach der Saison erfolgt eine erneute Untersuchung.

Für eine Medaille dürfte es nur noch für ein Wunder reichen: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.

Mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath belegt der WM-Dritte vorläufig Platz elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere Starter der ersten 30 aus.

Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob.

Er hatte 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich war.

Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger auf den dritten Platz, Friedrich folgte knapp dahinter.

Nach den Bronze-Medaillen im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Es war mein letztes Rennen, auch wenn es schwerfällt, das zu sagen“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer gewann 2022 Olympia-Gold in Peking und den Gesamtweltcup in der darauffolgenden Saison. Nach mehreren Verletzungen kämpfte er diesen Winter, weshalb die beiden Bronze-Medaillen besonders viel bedeuten.

Nach den Erfolgen und Enttäuschungen am Sonntag bieten sich am Montag neue Chancen für Team Deutschland.

Die erste Bob-Medaille wird vergeben, im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und hofft auf Gold (4. Lauf: 21:06 Uhr). Linus Straßer will im Ski-Alpin (Slalom 10/13:30 Uhr) nach einer Medaille greifen, abends haben die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) die letzte Medaillenchance.

Die große Hoffnung kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold. Nach dem Kurzprogramm führen sie klar und können mit der Kür den großen Wurf schaffen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Medaillen bei den Skeletonis brachte.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich Team Deutschland im internationalen Vergleich schlägt.

Das Spiel ist beendet: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der klaren Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoffs ein und trifft auf Frankreich.

Endlich erzielte Tim Stützle den deutschen Ehrentreffer zum 1:5 (52.).

Spannung ist kaum noch zu erwarten, aber zumindest stärkt der NHL-Star die Moral.

Auston Matthews erhöhte für die USA auf 5:0 (47.).

Das deutsche Team geriet zunehmend unter Druck.

Tage Thompson sorgte für das 4:0 (42.).

Damit sind die Hoffnungen auf ein Comeback früh im vierten Drittel dahin. Ein Sieg gegen die USA war nötig, um sich direkt fürs Viertelfinale zu qualifizieren, doch durch die Niederlage gegen Lettland ist Platz zwei dennoch sicher.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf eine Medaille.

Mit 80,01 Punkten liegen sie rund fünf Zähler vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien, da die Favoriten aus Japan patzten.

Das deutsche Team liegt mit drei Toren Rückstand zur letzten Pause.

Eine Niederlage zeichnet sich ab, aber der Einzug in die Playoffs ist durch den Sieg Lettlands nicht mehr gefährdet. Das Playoff-Gegner wäre Frankreich.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA den Druck, trafen zum 3:0 durch Brock Faber (38.).

Deutschland muss im letzten Drittel deutlich steigern.

Die USA nutzten ein Powerplay eiskalt aus.

Nach einer Strafe gegen Wissmann nutzte Auston Matthews die Chance zum 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor der ersten Pause erzielte Zach Werenski nach Vorlage von Matthews das 1:0 (20.).

Das deutsche Team hielt bis dahin gut mit dem Favoriten mit.

In wenigen Minuten steht das dritte Spiel der Gruppe C gegen Spitzenreiter USA an.

Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnten sie die Zwischenrunde vermeiden.

Die Zwischenführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) schrammte knapp an Gold vorbei, ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte) übernahm die Spitze und gewann wie auf der Normalschanze.

Auch die Schwedin Frida Westman freute sich als Vierte, Nika Prevc wurde noch Dritte und holte Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Platz 17, Juliane Seyfahrt wurde 23., was ein enttäuschendes Ergebnis für den DSV darstellt.

Zum ersten Mal verlassen die deutschen Skispringerinnen Olympische Spiele ohne Medaille.

Vor dem finalen Sprung auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche, hat aber kaum noch Chancen auf Edelmetall.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, die Fünftplatzierte Nika Prevc hat es schwer, aufs Podest zu springen.

Mehrere Athletinnen hatten am Ende mit starkem Rückenwind zu kämpfen.

Besonders bitter: Katharina Schmid hatte viel Rückenwind und schied bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach dem Einzel-Olympiasieg erneut souverän mit Tabitha Stoecker vor Kreher/Jungk (Deutschland) Gold.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher wurden mit 0,17 Sekunden Rückstand Zweite, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer holten Bronze.

Pfeifer/Grotheer verpassten Silber um nur eine Hundertstelsekunde.

Die Briten Stoecker/Weston führen das Feld an.

Das Dresdner Duo übernahm mit 0,12 Sekunden Vorsprung die Spitze, zwei Paare folgen noch. Pfeifer und Grotheer starten als letztes.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen derzeit mit drei Teams an der Spitze, nun folgen Kreher/Jungk.

Die Briten sind sicher auf dem Podest, da die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch starten.

Erstmals wird bei Olympischen Winterspielen ein Mixed-Team im Skeleton ausgetragen.

Deutschland schickt Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und hat beste Chancen auf Medaillen. Nach zweimal Silber und Bronze hoffen sie auf Gold für den BSD.

Wie bei den 1000 Metern gehen die begehrtesten Medaillen auch über 500 Meter an die Niederlande: Femke Kok holte mit Olympia-Rekord Gold vor Jutta Leerdam.

Bronze ging an Miho Takagi (Japan). Sophie Warmuth aus Erfurt wurde Achte.

Schade für die Deutsche: Im Duell über 500 Meter unterlag Sophie Warmuth nur knapp Jutta Leerdam.

Die Goldsiegerin über 1000 Meter führte zeitweise, Warmuth erreichte vorerst Rang sechs.

Der deutsche Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei den Olympischen Spielen noch auf eine Einzelmedaille.

Nach einem starken Start in der Verfolgung enttäuschte sie ihr Ergebnis und musste im Ziel bittere Tränen vergießen.

„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich gut, aber das letzte Schießen lief schlecht. Ich verlor den Fokus, das ist sehr ernüchternd“, sagte Preuß im ZDF.

Sie steht symbolisch für die schwache deutsche Biathlon-Bilanz bei Olympia: Nach Bronze in der Mixed-Staffel gab es kein weiteres Edelmetall, der schwächste Start der Geschichte. Vier Chancen bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan qualifizierte sich bei den Vorausscheidungen im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Im Big-Air-Wettbewerb hatte sie knapp das Finale verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance und könnte die erste deutsche Snowboard-Olympiamedaille bei diesen Spielen holen.

Leider unterlief Preuß beim letzten Schießen zwei Fehler, was sie auf Platz sechs zurückwarf.

Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bisher Führenden Suvi Minkkinen, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold, Maren Kirkeeide (Norwegen) gewann Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.

Franziska Preuß war in der Verfolgung fehlerfrei und kämpfte um Bronze gegen Jeanmonnot und Minkkinen.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide und die Italienerin Lisa Vittozzi führten mit deutlichem Vorsprung und kämpften um Gold.

Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebte. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Medaille.

Bitter! Lena Dürr fiel im zweiten Durchgang zurück auf Platz neun.

Italienerin Federica Brignone fuhr souverän zum zweiten Gold, Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen), Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher belegte Rang 19.

Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher liegt im Riesenslalom nach dem zweiten Lauf auf Platz drei, dürfte aber keine Medaille gewinnen.

Alle Blicke richten sich nun auf Lena Dürr.

Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen.

Bei einer Feier in der ausverkauften Arena von Antholz übergab IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom.

Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Die Daumen sind gedrückt!

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und wurde nur 23.

Damit verpasste der 24-Jährige aus Bad Reichenhall, wie schon im Big Air, den Finaleinzug, der nur den besten zwölf gelingt.

Norwegen baut seine Dominanz im Medaillenspiegel aus und gewinnt Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf.

Frankreich wurde Zweiter, Italien Dritter, Deutschland erreichte Platz acht.

Der norwegische Superstar Johannes Hoesflot Klaebo sicherte sich mit nun neun Goldmedaillen den Rekord als erfolgreichster Winter-Olympionike aller Zeiten, überholte damit Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.