Olympia 2026 im Liveticker: Schwerer Sturz überschattet Halfpipe-Qualifikation
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich derzeit in vollem Gange.
Am 13. Wettkampftag gelang es Deutschland erstmals, keine Medaille zu gewinnen. Das deutsche Team steht somit weiterhin bei fünf Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und interessante Nebenschauplätze.
Der 13. Wettkampftag verlief für Deutschland enttäuschend: Erstmals bei diesen Winterspielen blieb Team D ohne Edelmetall. Auch im noch laufenden Finale im Eiskunstlauf der Frauen gibt es keine Medaillenchance, da keine deutsche Athletin am Start ist.
Wie sich die deutsche Mannschaft dadurch im Medaillenspiegel positioniert, könnt Ihr hier nachverfolgen.
Die USA gewannen das Eishockey-Finale der Frauen gegen Kanada nach Verlängerung mit 2:1!
Vier Minuten in der Overtime erzielte Megan Keller den entscheidenden Treffer und löste damit großen Jubel bei den US-amerikanischen Fans aus. Kanada hatte den Großteil der Partie geführt, erst zwei Minuten vor dem regulären Ende gelang den USA der Ausgleich.
Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde von einem schweren Unfall der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte im zweiten Lauf bei der Landung nach einem Trick und schlug mit dem Kopf auf die Halfpipe auf. Sharpe musste längere Zeit medizinisch versorgt werden und wurde erst nach etwa zehn Minuten auf einem Schlitten vom Hang gebracht. Dennoch konnte die 33-Jährige den geschockten Zuschauern durch ein Winken zumindest eine leichte Entwarnung geben.
Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf reichte trotzdem aus, um sich als Drittplatzierte für das Finale zu qualifizieren. Ob Sharpe am Samstagabend antreten kann, ist derzeit noch ungewiss.
Spannung pur! Fast zwei Drittel des Spiels führte Kanada im Frauen-Eishockey-Bronzespiel gegen die Schweiz mit 1:0, ehe Hilary Knight zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit für die USA den Ausgleich erzielte.
So ging es in die Verlängerung, während die Eismaschinen nochmals die Spielfläche für die Entscheidung präparierten.
Für Italien verlaufen die Winterspiele auf heimischem Boden bislang sehr erfolgreich, doch die technischen Disziplinen im Herren-Alpin-Team blieben medaillenlos. Nach enttäuschenden Ergebnissen zog Trainer Mauro Pini (61) die Konsequenzen und legte sein Amt nieder.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen“, teilte Pini über den italienischen Skiverband FISI mit. „Nach sorgfältiger Abwägung und aufgrund des fehlenden Vertrauensverhältnisses zu den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für angemessen.“
Erst im April hatte Pini die Leitung des Technik-Teams übernommen, konnte aber während der Weltcup-Saison die erhofften Erfolge nicht erzielen. Bei Olympia verschärfte sich die Krise: Nur zwei von acht Startern erreichten im Slalom und Riesenslalom das Ziel.
Der Kampf um Gold spitzt sich zu! Im Frauen-Eishockeyfinale treten die Topfavoriten Kanada und USA gegeneinander an.
Zum fünften Mal in Folge treffen diese beiden Teams im Olympiafinale aufeinander. Drei der letzten vier Duelle entschied Kanada für sich.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb fährt ohne Medaille nach Hause. Nach einer Erkrankung vor seinem ersten Rennen fehlte ihm auch über 1500 Meter die Kraft, um mit der Weltspitze mitzuhalten, und er belegte Rang 13.
Den Olympiasieg sicherte sich überraschend der Chinese Zhongyan Ning, der den Favoriten Jordan Stolz aus den USA auf Platz zwei verwies. Dritter wurde der Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Teilnehmer Hendrik Dombek und Moritz Klein landeten auf den Plätzen 19 und 20.
Damit ist auch die letzte Medaillenhoffnung für Deutschland am heutigen Tag geplatzt. Erstmals bei diesen Winterspielen endet ein Wettkampftag ohne Edelmetall für Team D. Die letzten Entscheidungen – die Kür der Frauen im Eiskunstlauf und das Frauen-Eishockeyfinale – finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Thriller! Im Spiel um Bronze im Frauen-Eishockey zwischen Schweden und der Schweiz stand es bis zum Ende der regulären Spielzeit 1:1, auch die Verlängerung blieb lange torlos.
Doch 50 Sekunden vor Ende der Overtime erzielte Alina Müller, die Topstürmerin der Schweizer Mannschaft, den entscheidenden Treffer. Damit fahren die Eidgenossinnen nach einem vierten Platz vor vier Jahren in Peking nun mit einer Medaille nach Hause.
Im Frauen-Eishockey nähert sich das Turnier dem Ende: Die ersten Medaillen werden bald vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein harter Kampf um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Herren geht an den Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge startet, gewann Silber; Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der deutsche Athlet Finn Hösch schied bereits in der Vorrunde aus.
Unfassbar! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen im Teamsprint der Nordischen Kombination nicht halten und beendeten das Langlaufrennen über 2x7,5 Kilometer trotz guter Podestchancen nur auf Rang fünf.
Der Vorsprung schmolz schnell, ein Doppelsturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenhoffnungen endgültig. Somit bleibt die DSV-Kombinierer-Mannschaft erstmals seit 1998 bei Olympischen Spielen ohne Edelmetall.
Gold ging an Norwegen, Silber an Finnland; Bronze holte Österreich, Italien belegte Platz vier.
Schade! Im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller mit Rang vier knapp das Podest.
Die Starnbergerin startete verhalten, lag lange auf Rang sechs, kämpfte sich aber noch nach vorne und ließ unter anderem die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold holte die Schweizerin Marianne Fatton, Silber ging an Emily Harrop aus Frankreich und Bronze an die Spanierin Ana Rodriguez Alonso.
Tatjana Paller hat noch Chancen auf eine der ersten Medaillen im Skibergsteigen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter Margot Ravinel aus Frankreich für das Finale, das am Samstag ausgetragen wird. Insgesamt treten sechs Athletinnen im Endlauf an.
Die deutsche Herren-Curling-Mannschaft beendete ihre Spiele mit einem 6:4-Erfolg gegen China.
Sportlich bedeutete diese Partie jedoch nichts mehr, da beide Teams keine Chance mehr auf das Halbfinale hatten. Deutschland erzielte insgesamt vier Siege bei neun Partien, wobei vor allem die überraschende Niederlage gegen Tschechien den Medaillenhoffnungen einen Dämpfer versetzte.
Tatjana Paller kämpfte sich bei dichtem Schneefall in Bormio ins Halbfinale des erstmals olympischen Skibergsteigens. Die Starnbergerin wurde in ihrem Vorlauf Zweite.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, auch bei den Männern gelang Finn Hösch mit Platz vier in der Qualifikation nicht der Sprung ins Finale.
Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek zeigte beim Skispringen eine starke Leistung und übernahm vorerst die Tabellenführung.
Zunächst erzielte Rydzek 123 Meter und 122 Punkte, Geiger legte mit 124,5 Metern und insgesamt 246,5 Punkten nach.
Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt aktuell 13 Sekunden. Die Medaillenentscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer fällt ab 14 Uhr.
Skibergsteigen ist dieses Jahr erstmals Teil der Olympischen Winterspiele. Doch worum handelt es sich genau?
„Ski Mountaineering“ oder kurz „Skimo“ ähnelt dem Skitourengehen: Die Athleten steigen auf Ski mit speziellen Fellen einen Hang hinauf. Oben werden die Felle entfernt, danach folgt die Abfahrt. „Bei uns gibt es natürlich keine gemütliche Gipfelpause“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia finden der Sprint und am Samstag die Mixed-Staffel statt. Im Sprint werden 70 Höhenmeter überwunden, inklusive eines Abschnitts, in dem die Ski auf den Rucksack geschnallt und getragen werden müssen. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Schneefall an den italienischen Olympia-Austragungsorten verzögert derzeit den Spielplan. Besonders betroffen sind die Ski-Freestyler.
Bereits am Mittwochabend wurde der Sprung verschoben. Die für Donnerstag um 10:30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation wurde ebenfalls aufgrund „erheblicher Schneefälle“ verschoben, wie offizielle Stellen mitteilten. Die Sicherheit der Athleten steht an oberster Stelle. Die Qualifikation soll nun am Freitag ab 10:30 Uhr gestartet werden, das Finale ist für 13:30 Uhr angesetzt. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19:30 Uhr ist derzeit noch geplant.
Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalplatz kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief jedoch für das deutsche Team nicht wie erhofft.
Zuerst schied Lena Dürr, bis dahin auf Medaillenkurs, im zweiten Durchgang am ersten Tor aus, dann unterlag das deutsche Eishockey-Team deutlich gegen die Slowakei. Schließlich verursachte Franziska Preuß im Biathlon-Staffelrennen eine Strafrunde und zerstörte damit früh die Medaillenhoffnungen.
Doch es gab auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wo Deutschland dadurch im Medaillenspiegel steht, seht Ihr hier.
Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand im Shorttrack über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold holte der Kanadier Steven Dubois, der schon mit der Staffel Silber erkämpft hatte.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen ging an Südkorea. Im Finale über 3000 Meter setzte sich das asiatische Team knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland schlug die Schweiz nach Verlängerung mit 3:2 und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange zurück, aber Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Schluss aus. Den Siegtreffer erzielte dann Artturi Lehkonen in der Overtime.
Das ging schnell: Nach nur 82 Sekunden in der Overtime besiegte Kanada Tschechien. Mitch Marner erzielte den entscheidenden Treffer, Kanada steht somit im Halbfinale und trifft dort auf den Sieger des Spiels USA gegen Schweden.
Unglaublich! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.
Bis etwa dreieinhalb Minuten vor Schluss lag Tschechien noch in Führung (3:2), doch Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team vor der Niederlage.
Schade: Bis zum letzten Lauf lag die deutsche Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle auf Bronze-Kurs, musste sich aber am Ende mit Rang vier zufriedengeben.
Im finalen Durchgang überholte die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch Morgan. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte für die erste deutsche Snowboard-Medaille seit 1998. Den ersten und zweiten Platz belegten zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.
Gibt es eine Überraschung? Tschechien führt nach dem ersten Drittel mit 2:1 gegen Kanada!
Kanada gilt als Topfavorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde mit 5:0 besiegt.
Nachdem die Slowakei Deutschland mit 6:2 besiegt und sich den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale gesichert hat, treffen jetzt Kanada und Tschechien aufeinander.
Die französische Biathlon-Staffel holte überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened zu Beginn gelang es Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon, zurück an die Spitze zu kommen und mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden zu gewinnen. Bronze ging an Norwegen.
Vanessa Voigt zeigte zwar eine fehlerfreie Schießleistung, konnte den Rückstand, den ihre Teamkolleginnen eingebracht hatten, jedoch nicht mehr aufholen und brachte das deutsche Team auf Platz vier.
Frankreich gelang etwas Einzigartiges: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.
Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen 25 Sekunden.
Obwohl sie keine Strafrunde erhielt, benötigte Hettich-Walz zu viele Nachlader am Schießstand, sodass der Abstand stetig wuchs.
Bitter: Franziska Preuß, die eigentlich auf Schlussposition starten sollte, schoss im Stehendschießen eine Strafrunde und vernichtete damit ihre gute Ausgangslage. Sie übergab als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffel-Debüt bei Olympia und übergab als Zweite an Franziska Preuß.
Nur zwei Nachlader benötigte die 20-Jährige im Stehendschießen und war dank ihrer starken Laufleistung beim Wechsel nur 5,1 Sekunden langsamer als die Schwedin Linn Gestblom.
In ungewohnter Reihenfolge will das deutsche Biathlon-Damenteam eine Medaille holen: Julia Tannheimer startet, gefolgt von Franziska Preuß, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt auf der Schlussposition.
Der Medaillentraum ist geplatzt: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor im Viertelfinale mit 2:6 gegen die Slowakei.
Gegen eine effiziente und insgesamt stärkere slowakische Mannschaft konnten Leon Draisaitl und Co. kaum Akzente setzen, vor dem gegnerischen Tor fehlte zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Mit dem 6:2 durch Tomas Tatar war das Aus für Deutschland besiegelt.
Ein unglücklicher Albtraum für Lena Dürr: Die Münchnerin schied im zweiten Durchgang nach einem Fehler am ersten Tor aus, nachdem sie im ersten Lauf noch Zweite war.
Schlimmer geht es kaum – Dürr verpasste erneut den zweiten Durchgang. Mikaela Shiffrin nutzte ihre Chance, brach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor Camile Rast aus der Schweiz. Bronze ging an Anna Swenn Larsson.
Mit 2:5 aus deutscher Sicht traf Frederik Tiffels im Powerplay (50. Minute).
Der Weg ist noch lang, doch spannende Schlussminuten sind zumindest nicht ausgeschlossen.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft, doch für Emma Aicher wird es nicht für eine Medaille reichen. Die 22-Jährige kam nicht fehlerfrei ins Ziel und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand zunächst auf Platz fünf.
Alle deutschen Medaillenhoffnungen liegen nun auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf eine Sensation währte nur kurz: Pavol Regenda schnürte seinen Doppelpack und erhöhte auf 5:1 für die Slowakei (41. Minute), was die Aufgabe für Deutschland nicht leichter machte.
Mit 1:4 aus deutscher Sicht ging es in die letzte Pause.
Draisaitl und Co. gaben nicht auf, besonders nach dem Anschlusstreffer war im zweiten Drittel noch mehr möglich. Doch die Zeit tickt, und weitere Gegentore darf das deutsche Team nicht mehr kassieren.
Endlich! Das DEB-Team verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35. Minute) – Lukas Reichel traf nach Vorlage von Draisaitl. Noch ist nichts entschieden.
Deutschland riskierte viel, doch die Slowakei konterte kaltblütig und baute die Führung auf 4:0 aus (31. Minute) durch Dalibor Dvorsky aus.
Obwohl Deutschland sich ins Zeug legte, fehlte vor dem gegnerischen Tor die Effizienz; der Kontrahent nutzte seine Chancen eiskalt.
Beim Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China holte Gold vor Taiga Hasegawa aus Japan, Bronze sicherte sich der US-Amerikaner Jake Canter.
Der schnelle Konter zum 3:0 durch Oliver Okuliar (25. Minute) brachte die deutsche Mannschaft weiter unter Druck, das Halbfinale rückt in weite Ferne.
Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25. Minute) und erschwerte die Lage für Deutschland zusätzlich.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, mit 0:1 lag das DEB-Team nach dem ersten Drittel zurück.
Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl Deutschland gute Ansätze zeigte. Noch bleibt Zeit, um das Halbfinale zu erreichen.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, belegten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.
Gold ging an Norwegen mit Johannes Høsflot Klæbo, dem erfolgreichsten Winterolympioniken aller Zeiten. Die USA wurden Zweiter, Italien errang Bronze.
Das deutsche Frauenteam sicherte sich nach einem engen Sprint kämpferisch Bronze: Laura Gimmler und Coletta Rydzek jubelten über den dritten Platz.
Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr hält nach dem ersten Slalomdurchgang den zweiten Rang hinter Mikaela Shiffrin und ist somit weiter auf Medaillenkurs.
Der Rückstand auf Shiffrin beträgt 0,82 Sekunden, Rang drei belegt Cornelia Öhlund aus Schweden. Emma Aicher ist auf Rang acht zurückgefallen, doch noch ist nichts verloren.
Schon im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Position zwei beendet, schaffte aber den Sprung aufs Podest nicht. Läuft es heute besser?
Emma Aicher beweist erneut ihre Vielseitigkeit, derzeit reicht es nur für Platz sechs, mit nur wenigen Hundertstelsekunden Abstand zu den Medaillenplätzen.
Im Slalom der Damen startete der erste Durchgang um 10 Uhr.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden ein starkes Ergebnis vor und schob sich zwischenzeitlich auf Platz eins, wurde jedoch direkt von Mikaela Shiffrin wieder verdrängt.
Emma Aicher ist nun an der Reihe.
Nach über zwei Jahren ohne Sturz patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Trotz des Fehlers erhielt er in den sozialen Netzwerken viel Kritik.
„Selbst diejenigen, die nach außen stark wirken, kämpfen oft innerlich unsichtbare Kämpfe“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hasserfüllte Kommentare im Netz greifen den Verstand an; Angst zieht einen in die Dunkelheit, egal wie sehr man sich bemüht, dem riesigen Druck standzuhalten“, fügte Malinin hinzu.
Der zweifache Weltmeister war nach seinem Kurzprogrammsieg bei der Kür gestürzt und fiel auf Rang acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan die Goldmedaille.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich derweil über Silber.
„Silber sieht verdammt gut aus“, erklärte Friedrich nach seinem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob gewann Team Deutschland drei weitere Medaillen.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland dominierte auch im Zweierbob.
Die Athleten belohnten ihr Land mit großartigen Momenten bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist in Schwarz-Rot-Gold besetzt!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten fast fehlerfreie Fahrten und verteidigten ihren Vorsprung souverän.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer setzten sich mit einer Zeit von 54,91 Sekunden an die Spitze und holten Gold.
Ihre Gesamtzeit beträgt 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich beendete den Lauf in 55,33 Sekunden.
Seine Gesamtzeit liegt bei 3:41,04 Minuten und reicht mindestens für Silber.
Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller fuhren den vierten Lauf in 55,35 Sekunden und sicherten sich Bronze mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten.
Trotz eines kleinen Drifts während des Laufes konnte ihnen niemand die Bronzemedaille mehr nehmen.
Sie legten zudem die beste Startzeit aller Teams vor.
Um 21:05 Uhr beginnt der entscheidende vierte Lauf im Zweierbob.
Eine nicht gewagte Prognose: Wenn die drei deutschen Teams fehlerfrei bleiben, dürfte Team Deutschland ein komplettes Medaillenset aus Gold, Silber und Bronze feiern.
Wir melden uns zurück zum Zweierbob der Männer, bei dem um 19 Uhr der dritte Lauf startet.
Johannes Lochner stellte als Erster eine solide Zeit mit nur einem kleinen Fehler auf, finishte in 54,89 Sekunden.
Francesco Friedrich folgte mit einigen Ungenauigkeiten, sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was Lochner den Vorsprung sicherte.
Adam Ammour bleibt Dritter, sein Abstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf hervorragende Chancen auf ein Medaillentriple!
Im Finale der Teamverfolgung im Eisschnelllauf spielte Deutschland nur eine Nebenrolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden.
Das deutsche Team mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und belegte Rang fünf.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und erreichten Rang sieben.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Das DSV-Quartett kam in der Staffel auf Rang vier ins Ziel. Frankreich wurde erstmals Staffelolympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz.
Schweden gewann Bronze, fast eine Minute hinter Deutschland. Besonders ärgerlich: Trotz guter Laufleistung unterliefen den DSV-Athleten zwölf Nachlader – doppelt so viele wie Norwegen und Schweden.
Philipp Nawrath schob das deutsche Team auf Rang vier, hatte aber beim Wechsel bereits 49 Sekunden Rückstand auf die Spitze.
Schweden, Norwegen und Frankreich führten zusammen das Feld an, während Nawrath alleine kämpfte und drei Schießfehler im Stehendschießen einstecken musste. Nun hat Philipp Horn eine schwere Aufgabe auf der Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.
David Zobel begann mit fehlerfreiem Liegendschießen und übernahm zeitweise die Führung.
Im Stehendschießen benötigte er jedoch drei Nachlader, verlor Zeit und fiel hinter Frankreich zurück, die trotz Strafrunde an die Spitze gingen.
Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland als Sechster mit 31 Sekunden Rückstand auf Frankreich, gefolgt von Finnland und Schweden knapp dahinter.
Justus Strelow startete gut als erster Läufer, benötigte zwar zwei Nachlader, übergab aber als Dritter an David Zobel.
Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Männer-Staffel im Biathlon ist die beste Medaillenchance für das deutsche Team. Justus Strelow brachte das Team mit starker Schießleistung gut ins Rennen, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde schlugen sie Frankreich klar mit 5:1.
Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) setzten im letzten Drittel weitere Treffer, sodass Deutschland Selbstvertrauen für die nächsten Spiele tankte.
Das nächste Spiel findet am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei statt.
Die Olympischen Spiele verlaufen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie sich zwar etwas, hatten aber keine Medaillenchancen.
Zu groß war der Rückstand nach schwachen Sprüngen.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, Julian Schmid wurde Zwölfter, alles mit großem Abstand zur Spitze.
Der Norweger Jens Lurås Oftebro wurde Olympiasieger, Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter, Bronze ging an Ilkka Herola aus Finnland.
Im Playoff-Spiel gegen Frankreich zeigte Deutschland nicht mehr die zuvor gezeigte Dominanz, die Franzosen hatten das Momentum und erzielten nach 24 Minuten den Anschlusstreffer durch Pierre-Edouard Bellemare (1:3).
In Livigno sorgt starker Schneefall für Terminverschiebungen bei den Freestyle-Skiern.
Die ursprünglich für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Frauen wurde mehrmals nach hinten verschoben, zuletzt auf 13:45 Uhr. Die Männer-Qualifikation, ursprünglich für 13:30 Uhr angesetzt, wurde auf Mittwoch verschoben.
Das deutsche Eishockeyteam ist auf gutem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte kurz vor Drittelende das dritte Tor, was dem Team nach zuvor zwei Niederlagen neuen Mut gibt.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale und führten nach einer Viertelstunde bereits mit 2:0. Leon Draisaitl traf im Powerplay nach vier Minuten, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Schwerer Rückschlag für die deutsche Curling-Mannschaft: Gegen Tschechien gab es eine 7:9-Niederlage, was die Medaillenhoffnungen stark schwächte.
Obwohl noch zwei Gruppenspiele ausstehen, könnten selbst zwei Siege nicht mehr reichen, da das Team mit drei Siegen und vier Niederlagen aktuell weit hinten liegt.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze, weshalb die Medaillenhoffnungen nahezu erloschen sind.
Nach schwachen Sprüngen lagen die DSV-Athleten mit großem Rückstand zurück. Johannes Rydzek startet als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand, Julian Schmid als 16. mit 1:35 Minuten und Vinzenz Geiger als 18. mit 1:43 Minuten.
Schon im Normalschanzenwettbewerb blieben die Medaillen für Deutschland aus. Die letzte Chance bietet sich am Donnerstag im Teamwettbewerb.
Die deutsche Damen-Biathlon-Staffel steht fest: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen auf Medaillenjagd.
Für die Schlussposition gibt es eine Überraschung: Aufgrund Schwierigkeiten als Schlussläuferin wurde Preuß auf die zweite Position gesetzt. Überraschend startet Vanessa Voigt als vierte Läuferin, obwohl sie eigentlich als Starterin gilt.
Voigt überzeugt durch sicheres Schießen, hat aber im Langlauf Schwierigkeiten, mit den Besten mitzuhalten. Julia Tannheimer übernimmt die Startposition, Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Rang drei.
Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille. Heute scheint sich das erneut zu bestätigen: Johannes Lochner führt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung, auch auf Platz zwei und drei sind Deutsche vertreten. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.
Weitere Medaillenchancen bestehen in der Nordischen Kombination, die mit dem Einzelwettbewerb von der Großschanze beginnt (10 Uhr), sowie bei der Biathlon-Staffel der Männer (14:30 Uhr).
Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren um 12:10 Uhr ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale.
Der zehnte Wettkampftag brachte dramatische Momente für Deutschland in drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und bei den Paarläufern im Eiskunstlauf lag Gold für die Bundesrepublik zum Greifen nah, doch beide Chancen wurden nicht genutzt.
Bereits zuvor scheiterten die Skispringer im Teamwettbewerb knapp an einer Medaille: Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um 0,3 Punkte, nachdem das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Tag auf Rang acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey ist perfekt: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA und Kanada aufeinander.
Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch, zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.
Der zweite Finalist im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und der Schweiz gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Das Endspiel findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Bronze um 14:40 Uhr am selben Tag.
Dramatik im Eiskunstlauf: Das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergibt in der Kür den Olympiasieg und sichert Bronze mit 219,09 Punkten.
Hase patzte zweimal entscheidend, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm lagen die beiden in Führung, in der Kür reichte es jedoch nicht zum Gold.
Die Weltmeister und Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, legten eine beeindruckende Aufholjagd hin und erzielten mit 231,24 Punkten eine Sensation vom fünften Rang aus.
Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase/Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, und die japanischen Favoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara brillieren mit einer fehlerfreien Kür zum Soundtrack von „Gladiator“.
Sie erzielten 158,13 Punkte und damit insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen. Das deutsche Duo Hase/Volodin muss diese Leistung nun übertreffen.
Mit der Kür-Punktzahl liegen die Japaner knapp unter dem Rekord von Aljona Savchenko und Bruno Massot von 2018 (159,31 Punkte), die damals Olympiasieger wurden.
Hase/Volodin wärmen sich gerade auf. Ihre persönliche Bestleistung in der Kür liegt bei 149,57 Punkten, was jedoch nicht ausreichen würde, um Olympiagold zu gewinnen. Im Kurzprogramm erreichten sie 80,01 Punkte.
Drama im Eiskanal: Laura Nolte verliert im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.
Nach drei Führungsdurchgängen verpasste die Athletin aus Unna im letzten Lauf das Gold um 0,04 Sekunden hinter der neuen Siegerin Elana Meyers-Taylor und wurde Zweite.
Dennoch ist der Silberrang ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen auf die erste deutsche Monobob-Goldmedaille hatte.
Dritte wurde Kaillie Armbruster Humphries aus den USA, Lisa Buckwitz belegte Platz vier, Kim Kalicki wurde Elfte.
Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist.
Beide gewannen 2022 in Peking Olympia-Gold.
Die Entscheidung im Monobob läuft: Laura Nolte, zur Halbzeit in Führung, geht als erste an den Start des vierten Durchgangs und hofft auf Gold.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlaufen ist in vollem Gange, und das erste deutsche Paar hat bereits seine Kür absolviert.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, nach einem benachteiligten Kurzprogramm Elfte, zeigten eine tolle Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meatloaf und erzielten 126,59 Punkte, wodurch sie mindestens einen Platz gutmachen.
Alle warten nun auf das führende deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür präsentieren.
Die schwierigen Bedingungen erlauben keine weiteren Sprünge, weshalb die Jury den Wettbewerb abbricht.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Besonders der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak machte deutlich, dass ein Weitermachen unter den Bedingungen keinen Sinn ergab.
Bitter für Deutschland: Die Wertung nach dem zweiten Durchgang lässt die deutschen Skispringer Bronze um 0,3 Punkte verpassen – eine traurige, aber aufgrund der Umstände richtige Entscheidung.
Starker Schneefall und Wind führten zu Verzögerungen bei den letzten Springern.
Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund erreichte 136 Meter und setzte damit ein Ausrufezeichen für Deutschland.
Danach musste der Wettbewerb erneut unterbrochen werden, da die Sicht schlecht war.
Der letzte Durchgang begann, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.
Da Ren Nikaido 138,5 Meter sprang, zog Japan vor Deutschland vorbei. Norwegen liegt mit gut zehn Punkten Rückstand auf Bronze.
Im zweiten Durchgang sprangen Wellinger 123,5 Meter und Raimund erneut 137,5 Meter.
Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls in Schlagdistanz, sodass ein spannender Kampf um Bronze erwartet wird.
Österreich führt mit 568,7 Punkten und etwa zehn Punkten Vorsprung und scheint auf Goldkurs zu sein.
Olympiasieger Philipp Raimund hält das deutsche Skisprungteam in Lauerstellung. Er sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen steht Deutschland auf Platz vier, knapp hinter Polen.
Im Monobob der Damen wird es im letzten Lauf spannend: Laura Nolte liegt in Führung und stellte mit 59,15 Sekunden einen Bahnrekord auf.
Doch Elana Meyers-Taylor pulverisierte die Bestzeit mit 59,08 Sekunden und übernahm die Spitze.
Der Vorsprung von Nolte auf Meyers-Taylor schmolz auf 0,15 Sekunden, während Kaillie Armbruster Humphries als Dritte mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte liegt.
Der entscheidende vierte Lauf beginnt um 21 Uhr, es wird ein Wettkampf auf Hundertstelsekunden.
Lisa Buckwitz liegt vor dem letzten Lauf auf Platz vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze. Kim Kalicki belegt mit 3,47 Sekunden Rückstand Rang 18 und hat keine Medaillenchance mehr.
Der Tag ist noch nicht vorbei: Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Zudem stehen Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Eiskunstlauf-Paarlauf an. Hase und Volodin führen nach dem Kurzprogramm und sind klare Goldfavoriten.
Alle Entscheidungen gibt es in unserer Wettkampfübersicht.
Unglaublich: Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder in Reichweite der Top Vier.
Mit drei Siegen und drei Niederlagen stehen sie gut da. Am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Unglaubliche Szenen beim Slalom: Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung in den zweiten Durchgang, schied aber bei einem eigentlich leichten Tor aus.
Seine Frustration war groß: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Ski ab und lief zum Wald, wo er vor einem Fangzaun liegen blieb.
Loic Meillard aus der Schweiz sicherte sich mit Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination seinen Medaillensatz mit Gold im Slalom. Fabio Gstrein aus Österreich und Henrik Kristoffersen aus Norwegen komplettierten das Podium. Linus Straßer wurde Neunter.
Eine Überraschung gab es bei der Bekanntgabe des deutschen Biathlon-Teams für die Männerstaffel: Justus Strelow startet, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn, der die Mannschaft möglichst auf das Podest führen soll.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann Gold im Shorttrack über 1000 Meter, vor der Kanadierin Courtney Sarault (Silber) und Gilli Kim (Bronze).
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im neu eingeführten Super-Team-Wettbewerb starten.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Top-Kandidaten, doch Hoffmann schwächelte, sodass Wellinger einsprang.
Der Super-Team-Wettbewerb wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Athleten pro Team springen nur zwei jeweils drei Mal, um mehr Nationen Medaillenchancen zu bieten.
Die deutsche Dominanz im Bobfahren hält an: Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Nach zwei Läufen liegt Lochner bereits acht Zehntel vor Friedrich, der sich durch Ammours Fehler auf den zweiten Platz schob und 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze hat.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey-Turnier. Sein Klub, die Los Angeles Kings, gab nun die Diagnose bekannt:
Fiala erlitt mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird in Kürze mit der Rehabilitation beginnen. Er wird bis zum Ende der NHL-Saison 2025/26 ausfallen und danach erneut untersucht.
Für eine Medaille dürfte das kaum noch reichen.
Beim Slalom liegt Linus Straßer nach dem ersten Durchgang bereits weit zurück.
Mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath belegt der WM-Dritte Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere Athleten der ersten 30 Starter früh aus.
Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er lag 0,44 Sekunden vor dem Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Adam Ammour überholte den Serien-Olympiasieger, Friedrich wurde Dritter mit 0,04 Sekunden Rückstand.
Nach dem doppelten Bronze-Coup im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Ende meiner Laufbahn“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer gewann 2022 Gold in Peking und den Gesamtweltcup, hatte jedoch mit Verletzungen zu kämpfen. Die beiden Bronzemedaillen in diesem Winter sind für ihn deshalb umso wertvoller.
Nach einigen Enttäuschungen am Sonntag erwarten die deutschen Athleten am Montag zahlreiche neue Medaillenchancen.
Die erste Bob-Medaille wird vergeben: Laura Nolte führt nach drei Läufen im Monobob und darf auf Gold hoffen (vierter Lauf: 21:06 Uhr). Linus Straßer will im Ski Alpin eine Slalom-Medaille gewinnen (10 Uhr/13:30 Uhr). Am Abend haben die Skispringer die letzte Chance im Super-Team (19 Uhr).
Die größte Hoffnung liegt jedoch im Eiskunstlauf-Paarlauf: Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und kämpfen ab 20 Uhr um Gold.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton gab.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr verfolgen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten international schlagen.
Das Spiel ist beendet: Deutschland verliert sein letztes Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde ein und trifft dort auf Frankreich.
Endlich gelang der deutsche Treffer: Tim Stützle traf zum 1:5 (52. Minute), für die Moral ein kleiner Lichtblick.
Spannend wird es wohl nicht mehr, doch das Tor wirkt zumindest aufbauend.
Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47. Minute), das DEB-Team geriet dadurch deutlich unter Druck.
Tage Thompson sorgte für das 4:0 (42. Minute), was die Hoffnung auf ein Comeback frühzeitig zerstörte.
Die direkte Viertelfinal-Qualifikation ist damit außer Reichweite. Nach Lettlands überraschender Niederlage gegen Dänemark ist Platz zwei jedoch sicher, sodass es in der Zwischenrunde gegen Frankreich geht.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und sind klare Goldfavoriten.
Mit 80,01 Punkten liegen sie rund fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien. Die japanischen Favoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara patzten im Kurzprogramm. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte ebenfalls für die Kür.
Das DEB-Team liegt mit drei Toren Rückstand vor der letzten Pause.
Eine Niederlage zeichnet sich ab, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands nicht mehr gefährdet. Das Viertelfinale gegen Frankreich steht an.
Im zweiten Drittel spielten die USA mit hohem Tempo und ließen dem deutschen Team kaum Raum.
Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38. Minute).
Für die letzte Spielphase ist eine deutliche Leistungssteigerung nötig.
Der Favorit nutzte ein Powerplay eiskalt aus.
Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25. Minute).
8,7 Sekunden vor der ersten Pause ging die USA durch Zach Werenski (Vorlage Matthews) mit 1:0 in Führung (20. Minute).
Das DEB-Team hielt bis dahin gut mit und bot dem Favoriten starken Widerstand.
In wenigen Minuten (21:10 Uhr) wartet im dritten Gruppenspiel der Gruppe C der Spitzenreiter USA auf Deutschland.
Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist bereits gesichert.
Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnte das Team die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, das an ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte) ging, die wie schon auf der Normalschanze gewann.
Trotzdem freuten sich die Skandinavierinnen, auch Schwedens Frida Westman als Vierte feierte mit. Nika Prevc sicherte sich mit 271,5 Punkten Bronze.
Agnes Reisch wurde als beste Deutsche mit Platz zehn noch halbwegs zufrieden. Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfarth belegte Rang 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, erstmals gehen die deutschen Skispringerinnen bei Olympia ohne Medaille nach Hause.
Vor dem letzten Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte beste Deutsche, mit geringen Medaillenchancen.
Vier Norwegerinnen führen das Feld an. Nika Prevc als Fünfte hat es schwer, aufs Podest zu springen. Einige Springerinnen hatten wegen Rückenwind ungünstige Bedingungen.
Bitter für Katharina Schmid: Sie erwischte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt schon in der Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston gewann nach seinem Einzel-Olympiasieg erneut Gold im Mixed-Team-Skeleton zusammen mit Tabitha Stoecker, knapp vor den Dresdnern Kreher/Jungk.
Axel Jung und Susanne Kreher holten Silber mit 0,17 Sekunden Rückstand, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer Bronze mit nur einer Hundertstelsekunde mehr.
Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, sodass das Dresdner Duo knapp vorn lag.
Die Briten Stoecker/Weston sicherten sich ebenfalls eine Medaille.
Zum ersten Mal bei Olympischen Winterspielen findet die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung statt.
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und hat damit gute Chancen auf Medaillen.
Nach zweimal Silber und Bronze könnte der BSD zum Abschluss erstmals Gold gewinnen.
Wie im 1000-Meter-Rennen gingen auch über 500 Meter die Gold- und Silbermedaille an die Niederlande: Femke Kok setzte sich mit Olympia-Rekord vor Jutta Leerdam durch, Miho Takagi aus Japan gewann Bronze.
Die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth fuhr ein gutes Rennen, musste sich aber gegen den niederländischen Superstar Leerdam geschlagen geben und wurde Sechste.
Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia immer noch auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts gelang ihr in der Verfolgung kein Podestplatz, was sie sehr enttäuschte.
„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich das nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich gut, aber beim letzten Schießen lief es schlecht“, berichtete sie dem ZDF. Sie verlor den Fokus, nachdem sie hörte, dass eine Konkurrentin einen Fehler schoss.
Preuß symbolisiert damit die Krise des deutschen Biathlonteams bei Olympia, das nach der Bronzemedaille in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen gewinnen konnte – der schwächste deutsche Biathlon-Start aller Zeiten.
Es bleiben noch vier Chancen bei Staffel- und Massenstartwettbewerben.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan qualifizierte sich bei den Vorausscheidungen im Livigno Snow Park als Achte für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte sie den Einzug ins Big-Air-Finale verpasst. Nun darf sie auf eine Medaille hoffen – die erste für eine deutsche Snowboarderin seit 1998.
Leider unterlief Preuß beim letzten Schießen der Verfolgung zwei Fehler, sodass sie als Sechste ins Ziel kam.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der Führenden Suvi Minkkinen auf der letzten Runde, übernahm die Spitze und gewann Gold; Maren Kirkeeide (Norwegen) holte Silber, Minkkinen Bronze.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian belegte Platz 41.
Franziska Preuß lag noch fehlerfrei im Kampf um Bronze, während Maren Kirkeeide und Lisa Vittozzi um Gold kämpften.
Das britische Snowboard-Duo Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewann das Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale Platz sieben. Die deutschen Snowboarder warten weiter auf eine olympische Medaille.
Bitter für Lena Dürr: Im zweiten Slalom-Durchgang rutschte sie auf Platz neun zurück.
Italienerin Federica Brignone sicherte sich souverän ihr zweites Gold. Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) teilten sich Silber, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.
Emma Aicher zeigte im Riesenslalom einen guten zweiten Durchgang, liegt vorerst auf Rang drei, hat aber keine Medaillenchance mehr.
Die Aufmerksamkeit aller liegt nun auf Lena Dürr.
Nach 12 Jahren erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille von den Winterspielen 2014 in Sotschi.
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena Antholz überreichte IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom hat soeben begonnen.
Lena Dürr liegt überraschend auf Platz zwei und hat Medaillenchancen. Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Run und landete nur auf Platz 23.
Somit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big Air die Finalteilnahme.
Norwegen führt weiterhin im Medaillenspiegel: Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf, Silber für Frankreich, Bronze für Italien. Die deutsche Staffel wurde Achter.
Der neunte Sieg für Johannes Hoesflot Klaebo macht ihn zum erfolgreichsten Winterolympioniken aller Zeiten.
Beim Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste holte Mikael Kingsbury (Kanada) Gold vor Ikuma Horishima (Japan). Bronze gewann Matt Graham (Australien).
Die deutschen Curling-Männer verloren 4:9 gegen Großbritannien, was die Chancen aufs Halbfinale stark beeinträchtigt.
Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. Für die verbleibenden Spiele gegen Schweden, Tschechien, die Schweiz und China sind keine Ausrutscher mehr erlaubt.
Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Biathlon-Verfolgung über 12,5 Kilometer.
Skandal-Biathlet Sturla Holm Lægreid wurde Zweiter, nachdem er zuvor einen Seitensprung gestanden hatte. Emilien Jacquelin aus Frankreich errang Bronze.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30., David Zobel 34.
Lena Dürr hat überraschend Medaillenchancen im Riesenslalom, obwohl dies nicht zu ihren Hauptdisziplinen gehört.
Die 34-Jährige liegt vor dem Finale auf Rang zwei, knapp hinter Federica Brignone und vor Sofia Goggia.
„Es hat riesigen Spaß gemacht. Oben schien die Sonne, alles passte, es war eine Genussfahrt“, sagte die Bayerin im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Wettbewerb der Skispringer am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF, Eurosport).
Raimund gewann zu Beginn Gold von der Normalschanze, wurde auf der Großschanze Neunter. Wellinger, Olympiasieger von 2018, wurde Fünfzehnter.
Das Super-Team ist eine neue Disziplin, bei der nur zwei Athleten pro Nation jeweils drei Sprünge absolvieren, um mehr Ländern Medaillenchancen zu ermöglichen.
In Italien auf einem Olympia-Parkplatz wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und von Experten entschärft. Es bestand keine Gefahr.
„Man fokussiert sich lange, und dann ist alles so schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-jährige Gratz nach dem zweiten Durchgang im Skispringen, bei dem ihm ein kleiner Fehler den Traum von einer Medaille nahm. Er liegt als Zehnter nur 0,71 Sekunden hinter Bronze.
Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF, Eurosport) antritt, ist noch unklar.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet, einem Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Sie flog aus dem italienischen Kader und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun könnte sie doch noch um eine Medaille kämpfen.
Am Montag wird Passler erstmals offiziell bei einem Training an den Olympischen Winterspielen teilnehmen. „Wir freuen uns sehr, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, entscheidet sich bis Dienstag.