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Olympia 2026 im Live-Ticker: Bringt der heutige Tag weitere Medaillen für Deutschland?

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wurden am Freitag mit einer beeindruckenden XXL-Eröffnungsfeier feierlich eingeleitet.

Am dritten Wettkampftag gelang dem Skispringer Philipp Raimund überraschend der Gewinn der Goldmedaille von der Normalschanze. Damit hat das deutsche Team nun insgesamt zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille auf dem Konto.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir euch fortlaufend über alle Medaillensieger, spannende Ereignisse und Hintergründe.

Nach dem glanzvollen Abschluss des dritten Wettkampftags mit Philipp Raimunds Gold im Skispringen richtet sich nun der Fokus auf den Dienstag. Auch heute stehen für Team Deutschland wieder vielversprechende Wettbewerbe auf dem Programm.

Die aussichtsreichsten Medaillenchancen bietet das Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit der Entscheidung auf Gold- beziehungsweise Silberkurs liegen. Der letzte Lauf auf der Eisbahn in Cortina startet um 18:34 Uhr.

Philipp Raimund will nur einen Tag nach seinem Triumph nachlegen, denn um 18:45 Uhr steht der Mixed-Wettbewerb im Skispringen an. Im Ski Alpin peilt Emma Aicher ihre zweite Medaille der Spiele an – gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann startet sie in der Team-Kombination (Abfahrt um 10:30 Uhr, Slalom um 14 Uhr).

Auch die Biathlon-Herren im Einzelrennen (13:30 Uhr) sowie die Langläuferinnen im Sprint (Finale um 13:13 Uhr) dürfen auf Außenseiterchancen hoffen. Den vollständigen Zeitplan findet ihr hier.

Während im Damen-Eishockey aktuell der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit der Sensation von "Gold-Hille".

Im Medaillenspiegel hat Deutschland dadurch den vierten Platz erklommen.

Philipp Raimund sicherte sich die zweite Goldmedaille für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen. Der 25-Jährige gewann den Wettbewerb auf der Normalschanze im italienischen Predazzo.

Dieser Erfolg gilt als mittlere Überraschung, da Raimund bislang noch keinen Weltcupsieg erringen konnte. Am Montagabend setzte er sich mit 270,4 Metern vor dem Polen Kacper Tomasiak und dem Japaner Ren Nikaido durch. Nach seinem Goldsprung strahlte Raimund im TV: „Ich wusste, dass ich auf jeden Fall weit springen würde. Es ist einfach unglaublich.“

Mehr zu "Gold-Hille" lest ihr hier: „Sein erster Sieg ist golden: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Am Dienstag hat Deutschland exzellente Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold. Julia Taubitz, Weltmeisterin, und die WM-Zweite Merle Fräbel haben in den ersten beiden von vier Läufen die Konkurrenz klar distanziert und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Taubitz führt nur 61 Hundertstelsekunden vor Fräbel.

Im Snowboard der Frauen ohne deutsche Beteiligung fällt heute die Entscheidung.

Annika Morgan erreichte in der Qualifikation den 13. Platz und verpasste den Einzug unter die besten zwölf damit nur knapp.

Die deutschen Eishockey-Damen dürfen weiterhin auf den Einzug ins Olympia-Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich durch, nachdem zuvor ein deutlicher 5:2-Sieg gegen Japan gelungen war. Das DEB-Team machte es spannend und vergab mehrere klare Chancen.

Laura Kluge erzielte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. In der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith schließlich den entscheidenden Treffer zum hart erkämpften 2:1.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Luxus-Queen der Olympischen Winterspiele vor den Augen ihres Verlobten Jake Paul mit einem Vorsprung von 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Bronze ging an Miho Takagi aus Japan, die in den Jahren 2020 und 2023 auf ihrer Paradestrecke jeweils die Weltmeisterschaft gewann.

Jetzt steht die Entscheidung über die 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen bevor.

Die Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Anwärterinnen auf Edelmetall.

Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Teilnehmerin und hat auf dieser Distanz nur Außenseiterchancen.

Emotionale Worte: Nach ihrem schweren Sturz bei der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo wendete sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) mit einer bewegenden Botschaft an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst nicht nur alle, die deinen Weg verfolgen, sondern auch uns, die täglich eng mit dir zusammenarbeiten“, schrieb Svindal am Tag nach dem Unfall auf Instagram. „Gestern [Sonntag, Anm. d. Red.] war ein harter Tag auf der Strecke – für alle, aber vor allem für dich.“

Vonn war nach nur zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer auf der Piste gestürzt. Dabei brach sich die Olympiasiegerin von 2020 das linke Bein.

In Kürze betreten die deutschen Eishockey-Damen erneut das Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod um 16:40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnte das DEB-Team einen wichtigen Schritt in Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Nach einem elften Platz von Jocher in der Abfahrt konnte Straßer die Platzierung der Deutschen nur noch minimal verbessern, sodass sie knapp die Top Ten erreichten.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) sicherte sich im Duo mit Tanguy Nef den zweiten Olympiasieg, vor ihren Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc und den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die zeitgleich Silber holten.

Im Ski Freestyle gewann die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal in Folge olympisches Gold.

Wie bereits vor vier Jahren in Peking verwies sie Superstar Eileen Gu aus China auf den zweiten Rang. Bronze sicherte sich die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Starterinnen fehlten aufgrund der Verletzung von Muriel Mohr im Training.

Obwohl Justus Strelow einer der besten Schützen im Weltcup ist, wird er nicht beim schießintensiven Einzelwettbewerb starten. Die DSV setzt stattdessen auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte die Entscheidung: „Das ist keine Absage an Justus und seine Fähigkeiten, die unbestritten sind. Die anspruchsvolle vier Kilometer lange Einzelrunde passt dem Bronzemedaillengewinner der Mixed-Staffel allerdings nicht so gut.“

„Seine läuferische Schwäche würde zu groß werden. Da wir Justus für den weiteren Verlauf der Spiele benötigen, fiel diese Entscheidung so.“

Strelow habe sie „wie ein Teamplayer“ akzeptiert. Es ist nicht das erste Mal, dass er bei einem Großereignis auf den Einzel verzichtet, um für die Staffel fit zu bleiben.

Die Männer-Team-Kombination läuft aktuell. Nach der Abfahrt belegt das deutsche Duo Simon Jocher und Linus Straßer Rang elf.

Jocher lieferte eine passable Abfahrt ab, am Ende fehlten ihm 1,33 Sekunden auf den Tagesschnellsten Giovanni Franzoni aus Italien. Im Slalom um 14 Uhr hat Straßer noch alle Chancen, Deutschland weiter nach vorn zu bringen. Der 33-Jährige zählt zu den besten Slalomfahrern weltweit und liebt es, von hinten anzugreifen.

Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte das Team weiter goldene Erfolge feiern.

Beim Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund sehr gute Aussichten. Zwar hat der 25-Jährige bisher keinen Weltcupsieg, doch in dieser Saison stand er bereits fünf Mal auf dem Podest. Beim letzten Training am Sonntagabend belegte er dreimal die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, hinter Raimund bester Deutscher im Gesamtweltcup, kann auf Edelmetall hoffen.

Den kompletten Wettkampfplan findet ihr hier.

Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team rascheln unter den Augen prominenter Zuschauer noch die Kufen: Tennis-Superstar und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix verfolgen das Geschehen. Team Deutschland freut sich bereits über erste Medaillen.

Gold-Rodler Max Langenhan setzt aus deutscher Sicht den Glanzpunkt des zweiten Wettkampftages. Zuvor war Emma Aicher nur knapp am ersten Platz der Abfahrt vorbeigeschrammt und holte Silber, ehe die Mixed-Staffel im Biathlon Bronze hinzufügte. Leider überschattete die schwere Verletzung von US-Star Lindsey Vonn die Sonntagsspiele.

Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Feier der deutschen Biathleten über Bronze geht noch weiter, doch offenbar sind die Medaillen nicht immer besonders robust.

Ein Video des DSV auf Instagram zeigt, wie Justus Strelow bei einem Freudensprung am Abend die begehrte Auszeichnung von seiner Kette fallen ließ.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft zum Clip. Hoffentlich blieb zumindest der glänzende Teil unversehrt!

Rennrodler Max Langenhan bescherte Team Deutschland im Herren-Einzel das erste Gold der Winterspiele in Italien!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.

In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem das 5000-Meter-Rennen der Männer im Eisschnelllauf.

Der Weltrekordhalter aus Norwegen setzte sich dabei knapp vor dem Tschechen Metodej Jilek durch, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Teilnehmer spielten bei der Vergabe der Medaillen keine Rolle, konnten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) ordentliche Leistungen zeigen.

Nach dem schweren Sturz der Goldfavoritin Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zum Verletzungsstand.

Was er mitteilte, lest ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Bereits am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan zweimal einen Bahnrekord in Cortina auf und steigerte sich im dritten Lauf noch einmal.

Mit dem dritten Bahnrekord im dritten Lauf führt der 26-Jährige vor dem Finale im Einsitzer knapp mit fast drei Zehntelsekunden Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt mehr als eine Sekunde zurück – im Rodeln eine Weltenklasse.

Altmeister Felix Loch läuft es hingegen nicht rund: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt aktuell nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo belegt den zehnten Platz.

Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille hatten die deutschen Biathleten Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu verbergen.

Vanessa Voigt (28) erinnerte sich an das schwierige Jahr, das hinter ihr liegt: „Passiert das wirklich? Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen.“

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.

Gold sicherten sich stattdessen die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, und der Österreicher Benjamin Karl.

Was für eine unglaubliche Staffel mit glücklichem Ausgang für Deutschland! Das DSV-Quartett um Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß holte Bronze hinter den Topfavoriten Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die deutschen Biathleten ohne Fehler, doch beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Ihr Glück: Maren Kirkeeide aus Norwegen musste zweimal strafen, die Konkurrenz war zu weit zurück, sodass Deutschland dennoch den Podiumsplatz sichern konnte!

Nach Silber für Emma Aicher ist dies die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Als Lindsey Vonn schwer stürzte, befanden sich auch Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie über das Unglück sagte, lest ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn erlebte Horror-Sturz mit: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit liegen die Zeichen günstig.

Ohne Fehler am Schießstand absolvierten Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath ihre Runden, womit Deutschland auf Position zwei knapp hinter Norwegen liegt – vor Frankreich und Italien.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefordert, die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, dazwischen belegte der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Rang 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Olympia-Bronze in dieser Disziplin gewann, als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Qualifikation weiter um Medaillen.

Bei den Männern schaffte nur Elias Huber als Zwölfter den Einzug ins Achtelfinale, Stefan Baumeister, amtierender Vize-Weltmeister, schied als 18. aus.

Nach fast 20-minütiger Unterbrechung konnte das Rennen wieder aufgenommen werden – Emma Aicher bleibt auf Silberkurs, nur 0,04 Sekunden fehlen auf Gold!

Den Sieg holte Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Es ist die erste Medaille für Deutschland, die jedoch vom schweren Sturz von Lindsey Vonn überschattet wird. Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, belegte den neunten Platz.

Nach etwa 15 Minuten konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.

Ein Helikopter brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Lindsey Vonn liegt noch auf der Piste und wird behandelt. Der Helikopter nähert sich, um die 41-Jährige abzutransportieren – es sind belastende Bilder.

Das sieht nicht gut aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann nur auf Platz sieben ins Ziel kam, stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit einem Kreuzbandriss gestartet war, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb auf der Piste liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte eine hervorragende Leistung in der Abfahrt und musste sich im Ziel nur der Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um lediglich vier Hundertstel. Jetzt heißt es zittern, ob das fürs Podest reicht!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Details lest ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Parallel-Riesenslalom-Qualifikationen der Snowboarder sind bereits im Gange, um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Damen-Abfahrt – und Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben beide gute Chancen auf Edelmetall, standen in dieser Saison bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann präsentierte sich zudem in den Trainingsläufen stark, auch bei Aicher geht die Formkurve nach oben.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14:29 Uhr Frauen, 14:39 Uhr Männer) mit Medaillenchancen ins Rennen. Im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Lauf: 18:40 Uhr) führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar die Goldwertung an. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14:05 Uhr) darf auf eine Überraschung hoffen.

Den vollständigen Wettkampfplan findet ihr hier.

Im Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara blieb überraschend ohne Medaille, dafür siegten seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su sicherte Platz drei.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend völlig überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen 1,1 Punkte vor der klaren Favoritin Nika Prevc durch. Dritte wurde die Japanerin Nozomi Maruyama.

Beste Deutsche wurde Selina Freitag mit Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16. Agnes Reisch erreichte Platz neun, Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hatte sich wohl mehr erhofft! Der Rodel-Favorit liegt nach der Hälfte des Wettbewerbs nur auf einem enttäuschenden achten Platz.

Sein Teamkollege Max Langenhahn (26) aus Friedrichroda zeigte hingegen eine starke Leistung, stellte einen neuen Bahnrekord auf und führt das Feld vor den entscheidenden Läufen an.

Unfassbar: Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter der Frauen stellte sie mit einer sensationellen Zeit von 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ Ragne Wiklund aus Norwegen sowie Kanadas Valérie Maltais klar hinter sich.

Die Favoritin Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte und belegte nur Rang vier.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Mittelpunkt.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen gering, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Athletin am Start.

Fast zeitgleich wurden im nördlichen Italien an drei Stellen Schäden am Bahnnetz gemeldet.

Die Ermittler schließen Sabotage nicht aus. Zur Unterstützung wurden Anti-Terror-Experten hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockeynationalmannschaft darf weiter auf das Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod im zweiten Gruppenspiel am Samstagnachmittag klar mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan. Damit feierte das Team vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Die Weichen für den Sieg stellte das DEB-Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf nach nur 44 Sekunden, Emily Nix (9. Minute) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) trafen später zum 5:0, Miura (37.) und Wajima (38.) verkürzten noch für Japan, konnten das Ergebnis aber nicht mehr beeinflussen.

Doppel-Erfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann Gold im Skiathlon der Langläuferinnen. Mit 51 Sekunden Rückstand auf die Siegerin sicherte sich ihre Teamkollegin Ebba Andersson vor Heidi Weng aus Norwegen Silber.

Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß einen Podestplatz: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler belegte Platz 30.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem deutschen Team im Olympischen Dorf viel Erfolg.

Der 70-Jährige hofft, dass sich die Vorbereitung in guten Ergebnissen und möglichst Medaillen auszahlt, und drückt den Sportlern die Daumen.

Seine Frau Elke Büdenbender (64) begleitet ihn bei den Besuchen. Weitere Stationen sind Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol geplant.

Von Bormio aus geht es ohne Umwege nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat soeben der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer begonnen. Auch dort werden Medaillen vergeben.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Dritter wurde der Südtiroler Routinier Dominik Paris. Silber und Bronze bleiben somit bei Gastgeber Italien.

DSV-Athlet Simon Jocher verpasste hingegen eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Als einziger Deutscher belegt Simon Jocher nach der Abfahrt zunächst Platz 19.

Wenn dies so bleibt, ist es seine zweitbeste Platzierung in dieser Wintersaison.

Nun bleibt abzuwarten, ob ihn nachfolgende Fahrer noch überholen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und erfüllt damit seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat der 29-jährige Schongauer nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel rutschte der Franzose aus, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er sich wieder aufrappeln und blieb offenbar unverletzt.

Los geht’s für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Skiwettbewerbe bei Olympia und liefert die erste Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichern wird.

Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier am Freitag startet heute der Wettkampf richtig durch! Nach drei Tagen mit Vorrunden und Qualifikationen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Auftakt machen die alpinen Skifahrer, mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr. Deutschland hat gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18:45 Uhr beginnt der Wettkampf der Skispringerinnen auf der Normalschanze, wo Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei heiße Kandidatinnen stellt.

Den vollständigen Zeitplan findet ihr hier.

Gänsehaut pur!

Gleichzeitig in Mailand und Cortina entfachen Ski-Stars wie Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer.

Damit sind die 25. Olympischen Winterspiele offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt, gleich erreichen wir den Höhepunkt der XXL-Zeremonie: das Entzünden des olympischen Feuers.

Dies geschieht zeitgleich in Mailand am Arco della Pace (Friedensbogen) und in Cortina auf der Piazza Dibona.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Es geht weiter!

Mehrere Friedensbotschafter tragen feierlich die Olympia-Flagge in die Stadionsmitte.

Der Moment, auf den alle warten, ist da.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Star Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ singt: „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der Feuer steht bevor.

Nach den beeindruckenden Reden von Malagò und Coventry spricht nun Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor richteten Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) Worte an Zuschauer und Athleten.

Nach dem Einmarsch aller Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.

Ein Videobeitrag mit Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) nimmt uns mit auf eine rasante Reise in die Vergangenheit.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 im französischen Chamonix statt – ein interessantes Detail fürs Frühstücksgespräch.

Zum Abschluss wird es richtig laut, denn nun betritt das Gastgeberland die Bühne.

Die Gesichter der Athleten zeigen pure Freude, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt – großartige Bilder!

Unglaublich: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) hätte er die Ehre haben sollen, doch Zugprobleme verhinderten seine rechtzeitige Ankunft.

„Aufgrund von Problemen mit den Zugverbindungen kann er trotz verschiedener Alternativen nicht rechtzeitig erscheinen“, teilte das belgische Olympia-Team via Instagram mit.

Wir sind mittlerweile beim Buchstaben S angekommen.

Der Großteil der Nationen ist durch, nur wenige fehlen noch.

Die Schweiz tritt beim Einmarsch nicht vollständig an.

In der Nacht wurde bei der Frauen-Eishockeymannschaft ein Norovirus-Fall bestätigt, teilte das Team vor wenigen Minuten auf Instagram mit. „Das positive Testergebnis lag erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor“, erklärte das Team.

Aus Vorsichtsgründen verzichtete das Damen-Nationalteam deshalb auf die Teilnahme an der Zeremonie – sehr schade!

Es ist endlich so weit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid (29) als Fahnenträgerin in Predazzo an der Nationenparade teilnimmt.

Das Team-Outfit fällt sofort auf: Die Ponchos hatten bereits zuvor für gemischte Reaktionen gesorgt. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Nach etwa 20 Minuten sind die Nationen bis Buchstabe C eingezogen.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden, denn der Auftritt erfolgt erst unter „Germania“.

Die Brasilianer haben sich für den Einmarsch in Cortina etwas Besonderes überlegt.

Mit einem kurzen Tanz beweisen sie Rhythmusgefühl, bringen das Publikum zum Jubeln und holen für einen kurzen Moment die Copacabana nach Italien.

Jetzt liegt der volle Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell eröffnet Griechenland den Einmarsch. Die Teams folgen in alphabetischer Reihenfolge der Landessprache des Gastgeberlandes. Deutschland zieht als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich auf Pierfrancesco Favino (56), der das Gedicht „L'Infinito“ von Giacomo Leopardi vorträgt.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne erklingt.

Parallel zur Zeremonie in Mailand wird die Trikolore auch an den weiteren drei Austragungsorten gehisst.

Nun folgt eine Hommage an Mode-Ikone Giorgio Armani.

Der italienische Designer, der im vergangenen September im Alter von 91 Jahren verstarb, wird mit einer eigenen Show gewürdigt.

Tosender Applaus im Stadion!

Früh in der Zeremonie singt US-Popstar Mariah Carey (56) den Italo-Hit „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, ehe drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb über der Bühne schweben. Bunt kostümierte Performer bewegen sich darauf.

Es ist klar, dass noch einige Überraschungen folgen werden.

Zum Start liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen ausgestellte Skulpturen dar und machen die XXL-Bühne zu einer Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat gerade begonnen.

Trotz der festlichen Stimmung ist das Stadion nur zu etwa zwei Dritteln gefüllt – vermutlich schrecken die hohen Ticketpreise einige Fans ab.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil – allerdings nicht alle gemeinsam in Mailand, sondern dezentral an vier Austragungsorten.

Neben dem Hauptteil im San Siro sind auch Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand reisen zu müssen.

Das Warten hat bald ein Ende: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr wird die Hauptveranstaltung aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert zusammen mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feier, die auch in Cortina, Predazzo und Livigno in abgespeckter Form stattfindet.

Wer möchte, kann das Spektakel ebenfalls bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mit dabei sein.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.

Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag auf Instagram mitteilte, zog sich Mohr nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zu und musste sich in der Orthopädischen Chirurgie München einem arthroskopischen Eingriff unterziehen.

„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Bei positivem Heilungsverlauf kann es in einigen Tagen wieder voll belastet werden“, erklärte Dr. Manuel Köhne. Mohr darf somit weiterhin auf ihren Start bei den Spielen hoffen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus. Somit war der Lauf am Freitag der erste, bei dem Kira Weidle-Winkelmann (29) die Strecke in Cortina befährt. Obwohl sie die drittschnellste Zeit erzielte, zeigte sie sich nach dem Training sehr unzufrieden mit der Streckenpräparierung.

„Jeder will natürlich etwas Besonderes für ein Großereignis machen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin da kein Fan davon“, sagte die 29-Jährige. „Unser Sport ist gefährlich genug, da verstehe ich nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist unnötig.“

Weidle-Winkelmann hatte 2021 in Cortina WM-Silber in der Abfahrt gewonnen, doch von der damaligen Strecke sei nicht viel geblieben, stattdessen wurden neue, schärfere Wellen eingebaut.

„Das ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt“, so die Sportsoldatin, die in dieser Saison bereits zwei Podiumsplätze in der Abfahrt erreichte. „Aber jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen.“

Mit Verspätung konnte das Abfahrtstraining der Frauen doch noch stattfinden – für die beiden Deutschen verlief es sehr unterschiedlich.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der langen Pause große Schwierigkeiten und verpasste einige Tore, womit sie weit hinten landete. Kira Weidle-Winkelmann (29) hingegen überzeugte mit der drittschnellsten Zeit.

Dann lag der Fokus auf Lindsey Vonn (41): Die US-Legende, die sich nach ihrem Kreuzbandriss einer großen Belastung stellte, zeigte sich souverän und beendete die Fahrt ohne größere Probleme. Eine Medaille scheint trotz ihres Handicaps möglich.

Daniel Hemetsberger (34) ist enorm widerstandsfähig: Nach seinem schweren Sturz im Abfahrtstraining am Donnerstag, bei dem er seinen Helm verlor, stand er weniger als 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr eine weitere Abfahrt.

Trotz Pflastern im Gesicht, einem blutunterlaufenen Auge und fehlenden Zähnen war der Speed-Spezialist guter Dinge und scherzte mit seinen Teamkollegen. Beim abschließenden Abfahrtstraining erreichte er sogar den zweiten Platz, auch wenn viele Athleten das Training ausließen oder vorsichtig fuhren, weshalb die Ergebnisse wenig Aussagekraft besitzen.

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin.

Klaus Höllrigl sprach außerdem darüber, wie die Neuigkeiten ins Team und an Passler selbst gelangten. Mehr dazu lest ihr hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief alles andere als ideal!

Nach dem Sturz von Ilka Štuhec (35), der eine Pistenreparatur nötig machte, wurde das Training unterbrochen. Kurz vor dem Start von Emma Aicher (22) wurde es erneut gestoppt, da dichter Nebel aufkam.

Somit warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann (29) auf ihren Start, sondern auch Lindsey Vonn (41), deren Lauf mit großer Spannung erwartet wird, da sie mit einem frischen Kreuzbandriss antritt.

Die deutschen Topfavoriten im Bob, Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35), werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen, obwohl sie bereits in Cortina zum Training waren.

Stattdessen reisen sie vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) beziehungsweise an den Königssee (Lochner).

Ursprünglich war die Abreise nach der Eröffnungsfeier geplant, da die Wettkämpfe der Bobfahrer erst am 16. Februar beginnen und noch ein Trainingsblock nach den Testfahrten in Cortina anstand.

Der Grund für den vorzeitigen Abbruch: Im Athletendorf gibt es nicht genug Betten für die Bob-Teams, da diese für Sportler mit früheren Wettkampfterminen reserviert sind.

Schon vor dem ersten Schritt aufs Eis sieht sich die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) heftiger Kritik ausgesetzt.

Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit – am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.

Wie er mit dem Verlust umgeht, lest ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro offiziell eröffnet.

Ein großer Teil der Athleten wird zwar in Mailand sein, doch aufgrund der dezentralen Austragungsorte in Norditalien ist nicht für alle eine Teilnahme möglich.

Deshalb finden drei weitere Feiern statt: In Cortina, Partnerstadt von Mailand, wird ebenfalls ein olympisches Feuer entfacht, zudem gibt es Veranstaltungen in Livigno und Predazzo, wo die deutsche Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) Team Deutschland anführt.

Wettkämpfe laufen schon seit Mittwoch, auch heute müssen unter anderem Eiskunstläufer und Curler schon ran, bevor der offizielle Startschuss fällt. Den genauen Zeitplan findet ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag, mit dem Auftakt der Skirennfahrer um 11:30 Uhr in Bormio.

So wird es gemacht! Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) präsentierte sich im ersten Training beeindruckend.

Auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo landete der Thüringer in allen drei Trainingsläufen vorne mit. Ein Lauf gewann er, die anderen beendete er auf den Plätzen zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls und belegte die Plätze drei, 15 und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) erreichte die Ränge 20, elf und 18. Pius Paschke (35) hingegen nur die Platzierungen 28, 30 und 27.

Leider verpasste der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) den Einzug ins Big-Air-Finale.

Der 24-Jährige scheiterte in der Qualifikation, da er bei seinen ersten beiden Sprüngen die Tricks nicht sauber landete und im Schnee landete. Somit bleibt ihm – wie bereits bei den Winterspielen 2022 in Peking – der Einzug ins Finale am Samstag verwehrt.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training. Auf der Normalschanze in Predazzo zeigten die DSV-Athletinnen noch Luft nach oben.

Katharina Schmid (29) belegte rund 24 Stunden vor ihrem großen Auftritt als Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte sich ebenfalls noch nicht vorne platzieren.

Am besten schnitt aus deutscher Sicht Agnes Reisch (26) ab, die mit den Rängen vier, zehn und fünf überzeugte. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.

Wie befürchtet, wurde das Frauen-Eishockey-Gruppenspiel zwischen Finnland und Kanada heute abgesagt.

Im finnischen Team gab es einen Norovirus-Ausbruch, sodass viele Spielerinnen nicht einsatzfähig sind.

Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird nun am kommenden Donnerstag nachgeholt, so entschieden die Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.

Auftaktniederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!

Am Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier verloren die Damen unter Bundestrainer Jeff MacLeod ihr erstes Vorrundenspiel gegen Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Die DEB-Auswahl ging durch Katarina Jobst-Smith (9. Minute) in Führung, unterlag aber letztlich durch Tore von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) klar.

Auf der „Pista Stelvio“ kam es im Abfahrtstraining erneut zu einem schweren Sturz.

Nach dem Unfall von Fredrik Möller (25) am Mittwoch stürzte nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34) in Bormio.

Der Österreicher verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte auf dem Rücken aus, flog durch ein Tor, verlor den Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger zog sich eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich sowie eine Schwellung am Auge zu und klagte über Schmerzen im Bein.

Der Norweger Möller hatte sich bereits eine Schulterluxation zugezogen. Sein Start bei der Herren-Abfahrt am Samstag um 11:30 Uhr ist ungewiss.

Vor dem offiziellen Olympia-Start sorgt ein weiterer Negativ-Schlagzeile für Aufsehen: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden dutzende Sanitäranlagen absichtlich beschädigt, berichtet die Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf die Polizei.

Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar wurden in 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt – vermutlich mit Fräsen. Es wird von Sabotage ausgegangen. Der Schaden wurde erst nach einem großflächigen Wasserschaden entdeckt.

Besonders brisant: Der Zugang zum neugebauten Olympischen Dorf ist nur mit speziellem Ausweis und QR-Code möglich. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.

Die ersten vier Spiele im Mixed-Curling sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen zum Auftakt jeweils ihre Partien.

Hier alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Ganz anders als geplant startete der Mixed-Curling-Wettbewerb.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo musste der Wettbewerb kurzfristig unterbrochen werden.

Um 19:08 Uhr fiel in der Eissporthalle vorübergehend das Licht aus. Nach kurzer Verzögerung wurde das Problem behoben, sodass die Spiele ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden konnten.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung beginnen die Mixed-Curling-Teams in Cortina d’Ampezzo mit ihren Vorrundenspielen.

Ab 19:05 Uhr finden im Olympiastadion die ersten vier Partien statt.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend sein.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab die Wahl am Mittwoch offiziell bekannt.

Das Duo setzte sich in einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.

Sie treten damit in die Fußstapfen von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (53) und Bob-Dominator Francesco Friedrich (35), die 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo gab es offenbar russische Hackerangriffe auf Italien. Außenminister Antonio Tajani (72) berichtete dies am Dienstag, wie mehrere Medien meldeten.

„Wir konnten mehrere Cyberangriffe auf Büros des Außenministeriums, darunter auch einige an den Austragungsorten der Olympischen Winterspiele, etwa Hotels in Cortina, abwehren“, erklärte der 72-Jährige und betonte, dass die Angriffe „russischen Ursprungs“ seien. Weitere Details gab er nicht bekannt.

Bevor die Wettkämpfe richtig starten, gibt es bereits die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), einst Super-G-Sieger in Bormio, hatte einen Unfall.

Der Norweger stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio und musste per Hubschrauber von der Stelvio-Piste gebracht werden. Berichten zufolge verlor er in einer Kurve die Kontrolle und rutschte über die Strecke. Anschließend konnte er seinen linken Arm nicht mehr richtig bewegen.

Nach einer längeren Behandlungspause wurde Möller seilunterstützt entfernt.

Obwohl die offiziellen Olympischen Spiele erst am Freitag starten, finden heute schon erste Wettkämpfe statt!

Den Anfang machen die Curling-Wettbewerbe. Am Mittwoch um 19:05 Uhr finden im Mixed-Team mehrere Vorrundenpartien statt.

Einen Überblick über die heutigen Wettbewerbe findet ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingtests durch und überprüfte rund 2.800 Olympia-Athletinnen und -Athleten mindestens einmal.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Schwerpunkt lag auf Risikodisziplinen: Die meisten Tests gab es im Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Mit über 94 Prozent getesteten Sportlern betraf dies vor allem Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.

Kurz vor Beginn der Spiele änderte das US-Olympiateam kurioserweise den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ (Eishaus) in „Winter House“ (Winterhaus).

Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey gaben dies bekannt. Die Änderung reagiert offenbar auf die Namensähnlichkeit zur umstrittenen US-Einwanderungsbehörde „Immigration and Customs Enforcement“ (ICE).

Diese Behörde geriet wegen teils brutaler Maßnahmen gegen Einwanderer und mehreren Todesfällen in die Kritik. Außerdem sorgte die Ankündigung für Unmut, drei ICE-Beamte während der Spiele im amerikanischen Konsulat in Mailand zu stationieren. Am vergangenen Wochenende kam es in der Modestadt zu Protesten gegen ICE.

Gute Nachrichten für die Athleten in Schwarz-Rot-Gold! Die Deutsche Sporthilfe kündigte am Dienstag an, die Prämien für Medaillengewinne in Italien zu erhöhen.

Für einen Goldgewinn gibt es künftig 30.000 Euro (statt bisher 20.000 Euro), Silbermedaillengewinner erhalten 20.000 Euro (statt 15.000 Euro). Die Prämie für Bronze bleibt unverändert bei 10.000 Euro.

Wer führt Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Wie gewohnt soll ein Duo aus einem Mann und einer Frau die Fahne tragen.

Zur Auswahl stehen je drei Frauen und Männer. Bei den Frauen sind das Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29). Bei den Männern kandidieren Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38).

Die Wahl liegt auch in eurer Hand: Bis einschließlich Dienstag, 3. Februar, könnt ihr auf der DOSB-Homepage für eure Favoriten abstimmen.

Die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar, dem Tag vor der Eröffnungsfeier in Mailand.

Herzlich willkommen zu unserem umfangreichen Ticker zu den Olympischen Winterspielen 2026. Hier erhaltet ihr alle wichtigen Informationen rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.