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Olympia 2026 im Live-Blog: Prevc bezwungen! Norwegerin überrascht mit Gold im Skispringen

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wurden am Freitag mit einer eindrucksvollen XXL-Show feierlich eröffnet.

Vom 6. bis 22. Februar messen sich die besten Wintersportler der Welt in 16 Disziplinen um insgesamt 348 Medaillen. Dabei vertreten 183 Athleten die deutschen Farben – ein neuer Rekord!

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch rund um die Uhr über alle Medaillensiege, spannende Höhepunkte und interessante Hintergrundgeschichten.

Auch im Snowboard-Big-Air-Wettbewerb wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gehen an Japan, Bronze sichert sich China.

Der große Favorit Hiroto Ogiwara blieb zwar überraschend ohne Medaille, doch seine Landsleute Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber) zeigten starke Leistungen. Der Chinese Yiming Su landete auf Rang drei.

Für eine Sensation sorgte die Norwegerin Anna Odine Stroem, die sich am Samstagabend beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze überraschend die Goldmedaille sicherte!

Die 27-Jährige setzte sich mit herausragenden Sprüngen 1,1 Punkte vor der klar favorisierten Nika Prevc durch, während die Japanerin Nozomi Maruyama Bronze gewann.

Beste Deutsche war Selina Freitag, die auf Platz sieben landete. Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte auf Rang 16, Agnes Reisch erreichte Platz neun, Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Enttäuschend verläuft der Wettbewerb für Felix Loch (36)! Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Spitzenreiter belegt zur Halbzeit nur den achten Rang.

Sein Teamkollege Max Langenhahn (26) aus Friedrichroda zeigte sich dagegen stark, stellte auf der Bahn in Cortina einen neuen Rekord auf und führt vor den entscheidenden Läufen am Sonntag.

Unglaublich! An ihrem 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Spielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf der Frauen stellte sie am Samstag mit der fantastischen Zeit von 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ damit die Favoritinnen Ragne Wiklund aus Norwegen und Valérie Maltais aus Kanada deutlich hinter sich.

Für die niederländische Favoritin Joy Beune lief es hingegen nicht optimal, sie belegte nur Rang vier.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind somit bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr richtet sich der Fokus auf den Eisschnelllauf.

Im Mailänder "Speed Skating Stadium" starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf eine Medaille gering: Nur Josie Hofmann (29) steht im deutschen Team am Start.

Fast zeitgleich wurden im nördlichen Italien an drei Stellen Schäden am Eisenbahnnetz gemeldet.

Die Ermittler schließen Sabotage nicht aus, zur Unterstützung wurden Anti-Terror-Fachleute hinzugezogen.

Mehr dazu hier: "Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt"

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf noch auf das Viertelfinale hoffen.

Nach der Niederlage zum Auftakt gegen Schweden setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstagnachmittag deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan durch. Somit feierten die Spielerinnen vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.

Das deutsche Team legte früh den Grundstein: Kapitänin Daria Gleißner traf nach nur 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erzielten weitere Treffer zum zwischenzeitlichen 5:0. Japan reduzierte noch durch Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.), doch die Resultate hatten nur kosmetische Bedeutung.

Doppelter Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann Gold beim Skiathlon der Langläuferinnen. Mit 51 Sekunden Rückstand sicherte sich Teamkollegin Ebba Andersson vor Heidi Weng aus Norwegen Silber.

Die deutschen Langläuferinnen konnten dem nicht folgen. Pia Fink belegte Rang 13 und verpasste knapp die Top Ten, Hennig-Dotzler wurde 30.

Hoher Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem deutschen Team viel Erfolg.

Er hofft, dass sich die Vorbereitung „in guten Platzierungen und möglichst auch Medaillen“ auszahlt, und drückt den Athletinnen und Athleten die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) in Mailand ist jedoch nur eine Station – weitere sind in Cortina d’Ampezzo sowie Antholz in Südtirol geplant.

Von Bormio geht es ohne Umwege weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme startete soeben der Frauen-Skiathlon über 20 Kilometer, auch hier werden Medaillen vergeben.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann den Abfahrtssieg auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni, Sieger in Kitzbühel.

Dritter wurde der Südtiroler Routinier Dominik Paris – Silber und Bronze gehen somit an den Gastgeber Italien.

Der deutsche Fahrer Simon Jocher verpasste eine Platzierung unter den besten 20 und wurde 21.

Simon Jocher ist der einzige Deutsche im Abfahrtsrennen und liegt nach dem Lauf zunächst auf Rang 19.

Bleibt es dabei, bedeutet das seine zweitbeste Platzierung in dieser Wintersaison.

Nun heißt es hoffen, dass die nachfolgenden Läufer ihn nicht noch verdrängen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris – er erfüllt damit seine Favoritenrolle.

Simon Jocher wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat der 29-jährige Schongauer nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er sich wieder aufrappeln und scheint keine ernsthaften Verletzungen davongetragen zu haben.

Jetzt starten die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und bringt die erste Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichern wird.

Nach der spektakulären Eröffnungszeremonie am Freitag starten heute die Wettkämpfe richtig durch! Nach drei Tagen Vorrunden und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Auftakt machen die alpinen Skirennen: Um 11:30 Uhr beginnt die Herren-Abfahrt. Auch Deutschland hat heute gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18:45 Uhr startet der Normalschanzenwettkampf der Skispringerinnen, wo das deutsche Team mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei heiße Anwärterinnen ins Rennen schickt.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut garantiert!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten die Ski-Legenden Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) das Olympische Feuer.

Damit sind die 25. Olympischen Winterspiele offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Der Höhepunkt der gigantischen Zeremonie – das Entzünden des olympischen Feuers – steht kurz bevor.

Dies geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.

Im San-Siro-Stadion wird die Flagge der Olympischen Spiele gehisst, musikalisch begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich ins Stadioninnere.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich in das San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ zum Besten gibt: „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der beiden Feuer steht unmittelbar bevor.

Nach den eindrucksvollen Ansprachen von Malagò und Coventry spricht Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsworte: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor wandten sich Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, sowie IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) an alle Zuschauer und Athleten vor Ort.

Nach dem Einmarsch aller Athleten folgt eine Zeitreise durch die Geschichte der Winterspiele.

In einem Film erläutert Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) die Historie der Olympischen Winterspiele. Anschnallen – es geht mit Schallgeschwindigkeit zurück in die Vergangenheit.

Übrigens, für den Smalltalk beim Frühstück: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.

Zum Schluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

Die Athleten strahlen vor Freude, die Stimmung ist elektrisierend und das Publikum jubelt begeistert – großartige Bilder!

Wie ärgerlich: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Probleme mit den Zugverbindungen verhinderten das Erscheinen.

„Aufgrund von Zugproblemen konnte er trotz verschiedener Alternativen nicht rechtzeitig ankommen“, teilte die belgische Olympia-Mannschaft via Instagram mit.

Wir sind bei den S angekommen.

Der Großteil der Nationen hat den Einlauf bereits absolviert, nur wenige stehen noch aus.

Die Schweiz tritt beim Einmarsch nicht in voller Mannschaftsstärke an.

In der Nacht wurde bei den Eishockey-Frauen ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team wenige Minuten zuvor auf Instagram mitteilte. „Das positive Testergebnis der Athletin lag erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor“, heißt es in der Erklärung.

Als Vorsichtsmaßnahme entschied das Damen-Nationalteam, die Zeremonie auszulassen. Sehr schade!

Es ist endlich so weit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid (29) als Fahnenträgerin bei der Nationenparade in Predazzo fungiert.

Das Team-Outfit fällt sofort auf. Die Ponchos sorgten im Vorfeld bereits für unterschiedliche Reaktionen – Geschmäcker sind eben verschieden.

Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei den Buchstaben C angekommen.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch etwas gedulden – der Auftritt erfolgt erst unter „Germania“.

Für den Einmarsch in Cortina haben sich die Brasilianer etwas Besonderes einfallen lassen.

Mit einem kurzen Tanz begeisterten sie die Zuschauer, brachten die Ränge zum Jubeln und holten damit für einen Moment die Copacabana nach Italien.

Nun richtet sich der volle Fokus auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Den Auftakt macht traditionell Griechenland. Die weiteren Teams folgen alphabetisch nach der Sprache des Gastgebers. Für Deutschland erfolgt der Einmarsch als 32. unter „Germania“.

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich nun auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, während die italienische Nationalhymne erklingt.

Zeitgleich mit der Zeremonie in Mailand wird auch an den anderen drei Austragungsorten die Trikolore gehisst.

Jetzt ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

Mit einer Show-Einlage ehrt man den im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren verstorbenen italienischen Designer.

Stürmischer Applaus im Stadion!

Früh in der Zeremonie greift US-Popstar Mariah Carey (56) zum Mikrofon und präsentiert den italienischen Hit „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, ehe drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb eingeblendet werden, über der Bühne schweben und bunt kostümierte Tänzer die Szenerie beleben.

Es ist klar: Es wird noch viele Überraschungen geben.

Zum Auftakt liegt der Schwerpunkt auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer verkörpern Skulpturen und machen die XXL-Bühne zur Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat begonnen.

Trotz der festlichen Stimmung ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt – die hohen Ticketpreise haben wohl einige Fans abgeschreckt.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungszeremonie teil. Sie treten jedoch nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden dezentral an vier Standorten begrüßt.

Neben dem Hauptzentrum im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand reisen zu müssen.

Das Warten hat bald ein Ende: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr wird die Hauptzeremonie aus dem San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) das Event, das auch vereinfacht in Cortina, Predazzo und Livigno gefeiert wird.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen – oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker live mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin erlitt beim Slopestyle-Training eine schwere Verletzung.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) teilte am Freitag via Instagram mit, dass Mohr nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ erlitten habe. Die 19-Jährige musste sich in der Orthopädischen Chirurgie München einem „arthroskopischen Eingriff“ unterziehen.

„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Bei einem guten Heilungsverlauf kann das Knie in einigen Tagen wieder voll belastbar sein“, zitiert die Meldung den behandelnden Arzt Dr. Manuel Köhne. Mohr kann somit hoffentlich an den Spielen teilnehmen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, daher war der Lauf am Freitag für Kira Weidle-Winkelmann (29) die erste Abfahrt auf der Piste in Cortina.

Obwohl sie die drittschnellste Zeit des Tages erzielte, zeigte sie sich im Nachhinein sehr unzufrieden mit der Streckenpräparierung.

„Man will natürlich für Großereignisse etwas Besonderes schaffen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein Fan davon“, erklärte die 29-Jährige nach dem Training. „Unser Sport ist gefährlich genug, da verstehe ich nicht, warum man noch mehr Risiken eingehen muss. Das ist unnötig.“

Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in der Abfahrt gewonnen – ausgerechnet in Cortina. Doch die Strecke habe sich offenbar stark verändert, mit zusätzlichen, schärferen Wellen.

„Es ist nicht mehr das schöne Cortina, wie man es kennt“, sagte die Sportsoldatin, die in dieser Saison bereits zwei Podiumsplätze in der Abfahrt erzielte: „Aber jetzt wissen wir es und müssen damit klarkommen.“

Das verschobene Abfahrtstraining der Frauen konnte mit Verspätung doch noch stattfinden, für die beiden deutschen Läuferinnen verlief es jedoch sehr unterschiedlich.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der Unterbrechung große Probleme, verpasste einige Tore und landete weit hinten im Klassement. Kira Weidle-Winkelmann überzeugte dagegen mit der drittschnellsten Zeit.

Alle Blicke richteten sich anschließend auf Lindsey Vonn (41): Die US-Amerikanerin, die sich vor kurzem einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, zeigte eine souveräne Fahrt und kam ohne größere Schwierigkeiten ins Ziel. Eine Medaille scheint für sie trotz der Verletzung möglich.

Er ist unglaublich zäh: Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34), der sich beim Abfahrtstraining am Donnerstag schwer stürzte und sogar seinen Helm verlor, stand weniger als 20 Stunden später wieder auf der Piste.

Der Speed-Spezialist kam mit Pflastern im Gesicht, einem blutunterlaufenen Auge und mehreren fehlenden Zähnen zurück, zeigte sich aber guter Dinge und scherzte mit seinen Teamkollegen.

Beim abschließenden Abfahrtstraining fuhr Hemetsberger sogar auf den zweiten Platz, doch da 21 Athletinnen und Athleten das Training ausließen und viele zurückhaltend fuhren, hat das keine Aussagekraft für den Wettkampf am Samstag.

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin.

Klaus Höllrigl berichtete auch, wie das Team und Passler von der Nachricht erfuhren. Mehr lest Ihr hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verläuft weiterhin schwierig!

Das Training musste bereits nach der ersten Starterin Ilka Štuhec (35) unterbrochen werden, da sie stürzte und die Strecke repariert werden musste. Kurz vor dem Start von Deutschlands Medaillenhoffnung Emma Aicher (22), die als Sechste an den Start gehen soll, wurde das Training erneut wegen Nebels abgebrochen.

Somit warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann auf ihren Einsatz, sondern auch Lindsey Vonn. Die Fahrt der US-Amerikanerin wird mit Spannung erwartet, da sie sich vor rund einer Woche einen Kreuzbandriss zuzog.

Die deutschen Top-Favoriten auf Gold, Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) mit ihren Bob-Teams, nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil – obwohl sie bereits in Cortina zum Training waren.

Stattdessen reisen sie frühzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) und Königssee (Lochner).

Die Abreise war zwar geplant, da die Bob-Wettbewerbe erst am 16. Februar beginnen und noch ein weiterer Trainingsblock nach den Testfahrten vorgesehen war – allerdings erst nach der Eröffnungsfeier.

Grund für den vorzeitigen Rückzug: Im Athletendorf gibt es nicht genügend Schlafplätze für die Dauer-Rivalen. Die Betten werden für Sportler benötigt, deren Wettkämpfe früher stattfinden.

Schon vor dem ersten Einsatz steht die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) in der Kritik.

Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit: Am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.

Wie er mit diesem Verlust umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.

Zwar werden viele Athleten in Mailand vor Ort sein, doch aufgrund der dezentralen Austragungsorte in Norditalien ist eine Teilnahme nicht für alle möglich.

Daher gibt es drei weitere Zeremonien: In Cortina wird ebenfalls ein Olympisches Feuer entzündet, zudem finden kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo statt, wo Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) die deutsche Mannschaft anführt.

Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch, heute treten unter anderem Eiskunstläufer und Curler an, bevor die Eröffnung gefeiert wird. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben, mit dem Start um 11:30 Uhr in der Herren-Abfahrt in Bormio.

So wird’s gemacht! Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) präsentierte sich im ersten Training stark.

Auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo war der 28-jährige Skispringer in allen drei Durchgängen vorne mit dabei. Einen Lauf gewann er, in den anderen belegte er Platz zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls und erreichte die Plätze drei, fünfzehn und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) beendete die Durchgänge auf den Plätzen 20, elf und 18. Für Pius Paschke (35) gab es die Ränge 28, 30 und 27.

Sehr ärgerlich! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale.

Der 24-Jährige scheiterte in der Qualifikation, nachdem er seine Tricks bei den ersten beiden Sprüngen nicht landete und stürzte. Somit ist ihm – wie bereits bei den Spielen 2022 in Peking – der Finaleinzug am Samstag nicht gelungen.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze in Predazzo und zeigten noch Luft nach oben.

Katharina Schmid (29) landete rund 24 Stunden vor ihrem Auftritt als Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier auf den Plätzen 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte ebenfalls noch nicht vorne mitmischen.

Aus deutscher Sicht war Agnes Reisch (26) am besten unterwegs, mit den Rängen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.

Es war zu erwarten, nun ist es offiziell: Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada fällt heute aus.

Im finnischen Team wurde ein Norovirus-Ausbruch festgestellt, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.

Das für 21 Uhr geplante Spiel wird daher am kommenden Donnerstag nachgeholt. Die Entscheidung trafen beide Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!

Am Tag vor der Eröffnungsfeier verloren die Frauen von Bundestrainer Jeff MacLeod ihr erstes Vorrundenspiel deutlich mit 1:4 gegen Schweden (1:1, 0:2, 0:1).

Die DEB-Auswahl war durch Katarina Jobst-Smith (9.) in Führung gegangen, musste sich am Ende jedoch durch Treffer von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) geschlagen geben.

Auf der „Pista Stelvio“ kam es erneut zu einem schweren Abfahrtstraining-Sturz: Nach dem Unfall von Fredrik Möller (25) am Mittwoch stürzte jetzt auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).

Der Österreicher verlor nach der zweiten Zwischenzeit in einer Rechtskurve die Kontrolle, schlitterte auf dem Rücken und stürzte. Dabei flog er durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich und eine Schwellung am Auge. Außerdem klagte er über Schmerzen im Bein.

Der Norweger Möller hatte sich bereits am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er am Samstag bei der Herren-Abfahrt starten kann, ist noch unklar.

Vor dem offiziellen Beginn der Spiele sorgen negative Schlagzeilen: Im Olympischen Dorf Mailand wurden in mehreren Dutzend Zimmern Sanitäranlagen absichtlich beschädigt, berichtet die Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf die Polizei.

Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar seien in 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt worden, vermutlich mit Fräsen. Man spricht von Sabotage. Die Schäden wurden erst jetzt nach einem großflächigen Wasserschaden entdeckt.

Übrigens: Der Zugang zum neu gebauten Olympischen Dorf ist eigentlich nur mit speziellem Ausweis und QR-Code möglich. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.

Die ersten vier Mixed-Curling-Spiele sind abgeschlossen.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz haben ihre Auftaktspiele jeweils gewonnen.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden - Südkorea 10:3

Großbritannien - Norwegen 8:6

Kanada - Tschechien 10:5

Estland - Schweiz 7:9 n.V.

Ganz anders als geplant verlief der Beginn des Curling-Mixed-Turniers.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo musste der Wettbewerb für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Um 19:08 Uhr fiel kurzfristig die Hallenbeleuchtung aus. Nach kurzer Verzögerung konnte der Spielbetrieb ohne weitere Vorfälle fortgesetzt werden.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starten die Mixed-Curling-Teams in Cortina d’Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr standen die ersten vier Begegnungen im Olympiastadion auf dem Programm.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier am Freitagabend sein.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab die Wahl am Mittwoch offiziell bekannt.

Der Eishockey-Star und die siebenfache Skisprung-Weltmeisterin setzten sich in einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.

Das Duo tritt die Nachfolge von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35) an, die bei den Spielen 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.

Nur zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo wurde Italien offenbar Ziel russischer Hackerangriffe.

Innenminister Antonio Tajani (72) berichtete am Dienstag laut mehrerer Medien, man habe Cyberangriffe auf das Außenministerium sowie auf einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, vereitelt.

Er betonte, die Attacken stammten "russischen Ursprungs", machte jedoch keine weiteren Details bekannt.

Bevor die Wettkämpfe richtig starten, gibt es bereits die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), einstiger Super-G-Sieger von Bormio, hat gestürzt.

Der Norweger verlor im ersten Abfahrtstraining in Bormio die Kontrolle, wurde mit dem Helikopter von der Stelvio-Piste abtransportiert. Berichten zufolge konnte er seinen linken Arm danach nicht mehr bewegen.

Nach einer längeren Behandlungspause wurde Möller an einem Seil hängend weggebracht.

Obwohl der offizielle Start am Freitag ist, finden heute bereits die ersten Wettkämpfe statt!

Den Auftakt machen die Curling-Wettbewerbe. Am Mittwochabend ab 19:05 Uhr laufen im Mixed-Team mehrere Vorrundenpartien.

Einen Überblick über die heutigen Events findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) hat in den sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingproben gesammelt und rund 2.800 Athleten mindestens einmal getestet.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Schwerpunkt lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Mit über 94 Prozent waren vor allem Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien betroffen.

Kurz vor Spielbeginn änderte das US-Olympiateam kurioserweise den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ (Eishaus) zu „Winter House“ (Winterhaus).

Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey gaben die Änderung bekannt. Offensichtlich reagierten sie damit auf die Namensähnlichkeit zur umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE („Immigration and Customs Enforcement“).

Diese Behörde war wegen brutalen Vorgehens gegen Migranten und mehreren Todesfällen in die Kritik geraten. Zudem führten die Ankündigung, drei ICE-Beamte im amerikanischen Konsulat in Mailand während der Spiele zu stationieren, und anschließende Proteste in der Mode-Metropole zu großer Unruhe.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten! Wie die Deutsche Sporthilfe am Dienstag mitteilte, sind Edelmetall-Erfolge bei diesen Spielen wertvoller denn je.

Die Sportförderung erhöhte die Prämien: Für Gold gibt es jetzt 30.000 Euro (bisher 20.000 Euro), Silber wird mit 20.000 Euro (statt 15.000 Euro) honoriert. Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Wie üblich wird ein Duo aus einem Mann und einer Frau die deutsche Flagge tragen.

Bei den Frauen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) zur Auswahl. Bei den Männern sind Eishockey-Profi Leon Draisaitl (30), Nordische Kombinationler Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38) nominiert.

Die Entscheidung liegt auch in Eurer Hand: Noch bis zum 3. Februar könnt Ihr online beim DOSB für Eure Favoriten abstimmen.

Das Ergebnis wird am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier, bekanntgegeben.

Hallo und herzlich willkommen zu unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Winterspielen 2026. Hier erfahrt Ihr alles Wichtige rund um das deutsche Team, alle Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.