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Olympia 2026 im Live-Ticker: Preuß vergibt Medaillenchance, Simon sichert weiteres Gold

Mailand/Cortina (Italien) – Wer erringt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich in vollem Gange!

Am vierten Wettkampftag raste Rennrodlerin Julia Taubitz zu Deutschlands drittem Gold, zudem sicherten Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann Silber in der Team-Kombination. Die Skispringer des DSV verpassten knapp eine Medaille.

Unser umfassender Liveticker zu den Olympischen Spielen informiert Euch fortlaufend über alle Medaillenvergabe, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.

Im Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer dominierten die Französinnen: Julia Simon gewann Gold, ihre Teamkollegin Lou Jeanmonnot sicherte sich Silber. Dritte wurde Lora Hristova aus Bulgarien.

Vanessa Voigt erreichte als Vierte nur knapp das Podest, Janina Hettich-Walz landete auf einem soliden achten Rang.

Für Deutschlands Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es dagegen nicht rund. Beim letzten Schießen fielen die Scheiben zwei und vier nicht – die 31-Jährige kam völlig erschöpft ins Ziel und hatte über zwei Minuten Rückstand auf Simon. Das bedeutete nur Platz zehn. Dabei hatte die Bayerin nach drei fehlerfreien Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs gelegen.

Die Goldmedaille im Langlauf über zehn Kilometer geht nach Norwegen! Jens Lurås Oftebro sackte erschöpft zusammen, während der Österreicher Johannes Lamparter Silber holte und Eero Hirvonen aus Finnland Bronze gewann.

Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe dabei, musste am Ende jedoch abreißen lassen und belegte Platz zehn – hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek, der Achter wurde. Julian Schmid landete auf Rang 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen dürfte sich damit zum König der aktuellen Winterspiele krönen. Mit nur 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich knapp gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.

Favorit Marco Odermatt (28), vor Olympia als Goldkandidat gehandelt, sicherte sich Rang drei.

Franjo von Allmen ist erst der dritte Mann in der Geschichte des Ski-Alpin, dem es gelang, bei ein und derselben Olympiade drei Goldmedaillen zu gewinnen – in eine Reihe mit Legenden wie dem Österreicher Toni Sailer (†73) und dem Franzosen Jean-Claude Killy (82) stellt er sich damit.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Internet mit hasserfüllten Kommentaren überzogen.

„Mir ist bewusst, dass mein Sprung uns den Einzug in die nächste Runde gekostet hat. Ich hatte Angst davor. Ich wollte niemanden enttäuschen, doch es hat nicht geklappt“, erklärte die Jugendliche, nachdem sie lediglich 82 Meter gesprungen war und gab sich selbst die Schuld am Ausscheiden. Die Flut der Kritik in den sozialen Medien hatte sie jedoch nicht erwartet.

Schock im Olympia-Dorf! Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Athlet Cam Bolton (35) schwer im Training, womit seine Teilnahme an den Spielen endgültig ausgeschlossen ist.

Das Australische Institut für Sport (NSWIS) bestätigte den schweren Unfall. Am Dienstag klagte Bolton über zunehmende Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich, woraufhin er für eine CT-Untersuchung in die Olympische Klinik gebracht wurde.

Dort diagnostizierten die Ärzte zwei stabile Brüche der Halswirbel. Bolton wurde noch am selben Tag in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.

Während beim Damen-Eishockey und im Herren-Eiskunstlauf weiterhin auf dem Eis gekämpft wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz und ihrem dritten Gold für Deutschland geprägt war.

Im Medaillenspiegel rückt Deutschland dadurch vorübergehend auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, während Norwegen die Rangliste mit sechs Goldmedaillen anführt.

Unglücklich! Das DSV-Quartett mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste mit einem Rückstand von nur einem halben Meter nach acht Sprüngen die Medaille und landete auf Rang vier hinter Japan.

Slowenien mit den Stars Domen und Nika Prevc sprang souverän zum Gold, Norwegen holte die Silbermedaille.

Eine weitere Medaillenentscheidung steht noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Auszeichnung nach Raimunds Gold.

Derzeit sieht es für Philipp Raimund, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag noch nicht nach dem Podest aus. Raimund wird als letzter Starter noch einmal an den Start gehen, die slowenischen Prevc-Geschwister sind jedoch auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz brillierte im vierten Lauf und verteidigte die Führung im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Flagge im Rücken freute sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Mit einer Zeit von 3:30,625 Minuten gewann die Erzgebirgerin mit einem satten Vorsprung von 0,918 Sekunden vor der lettischen Konkurrentin. Bronze ging an Ashley Farquharson aus den USA (+0,957).

Julia Taubitz kann weiterhin mit ihrem ersten Olympia-Gold rechnen. Nach dem dritten von vier Läufen führt die 29-Jährige aus dem Erzgebirge deutlich mit 0,704 Sekunden vor der Lettin Elina Bota.

Allerdings profitierte sie von einem großen Fehler ihrer bis dahin zweitplatzierten deutschen Mitstreiterin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im abschließenden vierten Lauf um 18:50 Uhr.

Im Curling-Mixed-Bronzespiel setzte sich Italien mit 5:3 gegen Großbritannien durch und sicherte sich eine weitere Medaille bei diesen Winterspielen.

Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste als Fünfter im Biathlon-Einzel knapp eine Medaille, machte aber mit nur einem Schießfehler eine starke Leistung.

Stattdessen sicherte sich der fehlerfreie Dominator Johan-Olav Botn aus Norwegen im ersten Rennen seinen ersten Olympiasieg. Hinter ihm belegten Éric Perrot aus Frankreich, Gesamtweltcup-Spitzenreiter, und Sturla Holm Lægreid vom Team Norwegen die Plätze zwei und drei.

David Zobel wurde als zweitbester Deutscher 21. (zwei Fehler), Lucas Fratzscher (zwei Fehler) erreichte Platz 23. Philipp Horn hingegen musste mit sechs Schießfehlern mit Rang 40 vorliebnehmen.

Kira Weidle-Winkelmann legte mit Rang sechs in der Abfahrt vor, Emma Aicher sicherte mit einer herausragenden Slalom-Leistung Silber für das deutsche Kombinations-Team!

Die 22-Jährige fuhr die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams, sodass das deutsche Duo am Ende nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber um hauchdünne 0,05 Sekunden den Vortritt lassen musste. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher war es bereits die zweite Medaille dieser Spiele nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit dem Team ebenfalls Silber. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille – auf der Strecke, auf der sie bereits 2021 Vize-Weltmeisterin war.

Im von Stürzen geprägten Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Keinem Athleten gelang es, seinen starken ersten Lauf zu toppen – im letzten Durchgang stürzte er selbst. Silber ging an den US-Amerikaner Alex Hall, Bronze gewann Luca Harrington aus Neuseeland.

Ruud gewann damit bereits seine zweite Goldmedaille bei Olympischen Spielen: 2022 hatte er den Big-Air-Wettbewerb in Peking für sich entschieden.

Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben! Gastgeber Italien gewann im A-Finale der Mixed-Team-Staffel vor Kanada und Belgien.

Ein deutsches Team war in diesem Wettbewerb nicht vertreten.

Beim Mixed-Teamwettkampf im Skispringen verzichten die deutschen Trainer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen setzen sie auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die am Samstag beide im Normalschanzen-Springen vor Schmid lagen.

Das Quartett wird ergänzt durch den frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund sowie Felix Hoffmann.

Favoritensieg im Männer-Sprint der Langläufer: Johannes Høsflot Klæbo gewann wie im Skiathlon Gold. Hinter dem dominierenden Norweger sicherten sich der US-Amerikaner Ben Ogden Silber und dessen Landsmann Oskar Opstad Vike Bronze.

Bester Deutscher war Jan Stoelben, der das Viertelfinale erreichte. Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Triple-Podium für die Schwedinnen: Im Langlauf-Sprint-Finale setzte sich Linn Svahn vor ihren Teamkolleginnen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch.

Schade! Coletta Rydzek und Laura Gimmler schieden im Sprint-Halbfinale aus, belegten in ihrem Lauf die Plätze drei und vier und konnten sich nicht als Lucky Loser qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler wurde im Viertelfinale Zweite und qualifizierte sich direkt, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich, da sie kurz vor dem Ziel abreissen lassen musste.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Team in der Kombinations-Halbzeit auf Rang sechs.

Die 29-Jährige startete in der Abfahrt und hatte 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Bis zu den Medaillenplätzen fehlen 0,47 Sekunden.

Im Slalom (14 Uhr) will Emma Aicher, Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin, diese Lücke schließen. Die vielseitige Deutsche ist diese Saison nicht nur die beste Abfahrerin, sondern auch die beste Slalomfahrerin der Mannschaft und peilt gemeinsam mit Weidle-Winkelmann eine Medaille an.

Eigentlich hätte Philipp Raimund seine Goldmedaille gerne mit Norwegens Marius Lindvik gefeiert.

Doch die Freundschaft zerbrach wegen eines Anzug-Skandals bei der WM 2025: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrent nach: Wie ins Gesicht gespuckt“.

Spektakuläre Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2026: Beim italienischen Sender Rai kam es zu zahlreichen Pannen, die nun für Aufsehen sorgen.

Sportchef und Kommentator Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselte unter anderem die Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Aufgrund der peinlichen Darbietung kündigte die Sportredaktion von Rai nach Ende der Spiele einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte zudem Petrecca scharf und warf ihm vor, dem Sender, den Zuschauern und Sportjournalisten geschadet zu haben.

Auch die Politik meldete sich zu Wort: Die italienische Opposition erklärte, seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zähle bei Rai politische Loyalität mehr als fachliche Kompetenz.

Freudige Nachricht bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell.“

Drei von vier deutschen Langlauf-Athletinnen meisterten die Qualifikation im Sprint.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, während Katherine Sauerbrey (39.) ausschied.

Die Qualifikation fand als Einzelzeitfahren statt, ab dem Viertelfinale sprinten die Athletinnen in direkten Duellen mit sechs Starterinnen pro Lauf.

Emotionale Worte von Lindsey Vonn: Nach ihrem schweren Sturz teilte die US-Amerikanerin erstmals selbst ein Statement auf Instagram.

Hier lest Ihr, was sie berichtete: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose.“

Nach dem gelungenen dritten Wettkampftag mit Raimunds Gold im Skispringen richtet sich der Blick auf Dienstag, an dem Team Deutschland erneut Chancen auf Medaillen besitzt.

Im Rodeln liegen Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- beziehungsweise Silberkurs. Der letzte Lauf in Cortina startet um 18:34 Uhr.

Philipp Raimund will nach seinem Gold am Montagabend im Mixed-Wettbewerb (18:45 Uhr) nachlegen. Außerdem hat Emma Aicher in der alpinen Team-Kombination (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) zusammen mit Kira Weidle-Winkelmann gute Medaillenchancen.

Außenseiterchancen bestehen zudem für die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr). Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey noch der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem „Gold-Hille“-Wunder.

Deutschland kletterte dadurch im Medaillenspiegel auf Rang vier.

Philipp Raimund holte die zweite Goldmedaille für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen. Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo von der Normalschanze.

Sein Erfolg war eine mittlere Sensation, da Raimund bisher keinen Weltcup-Sieg erringen konnte. Er verwies am Montagabend mit 270,4 Metern den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei. Nach dem Triumph sagte Raimund im TV strahlend: „Ich wusste, dass es weit geht. Es ist unglaublich.“

Mehr zu „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen.“

Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold: Weltmeisterin Julia Taubitz und WM-Zweite Merle Fräbel lagen nach zwei von vier Läufen deutlich vorn und lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Taubitz führt mit nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Fräbel.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Damen-Snowboard.

Annika Morgan erreichte in der Qualifikation Platz 13 und verpasste damit knapp das Halbfinale der besten zwölf.

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf das Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 gegen Frankreich durch, nachdem es zuvor Japan mit 5:2 schlug. Die Mannschaft vergab viele Hochkaräter, aber Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung. Frankreich glich spät aus, ehe Katarina Jobst-Smith in der Verlängerung zum Sieg traf.

Das Glamourgirl Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter gewann die 27-Jährige vor Teamkollegin Femke Kok und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf. Bronze holte Miho Takagi aus Japan, mehrfache Weltmeisterin über diese Strecke.

Jetzt beginnt das Frauen-1000-Meter-Rennen im Eisschnelllauf.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zum engsten Kreis der Medaillenanwärter. Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Starterin, hat aber Außenseiter-Chancen.

Rührende Worte von Trainer Aksel Lund Svindal (42) an Lindsey Vonn (41) nach deren schwerem Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo.

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst nicht nur die Menschen, die dir folgen, sondern auch uns, die wir täglich mit dir arbeiten“, schrieb Svindal auf Instagram einen Tag nach dem Unfall. „Der gestrige Tag auf der Strecke war hart – für alle, aber am meisten für dich.“

Vonn war nach zwölf Fahrsekunden an einem Tor hängen geblieben und heftig gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.

In Kürze geht es für die deutschen Eishockey-Damen aufs Eis. Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Jeff MacLeod um 16:40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnte das DEB-Team einen großen Schritt Richtung Olympia-Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination klar.

Jocher belegte in der Abfahrt Rang elf, Straßer verbesserte die Platzierung nur minimal und erreichte knapp die Top Ten.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) gewann zusammen mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor den Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc und den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die gemeinsam Silber holten.

Im Ski Freestyle verteidigte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg von Peking 2022. Die Chinesin Eileen Gu wurde Zweite, die Kanadierin Megan Oldham Dritte.

Deutsche Athletinnen konnten wegen einer Verletzung von Muriel Mohr nicht teilnehmen.

Trotz seiner Weltcup-Erfolge wird Justus Strelow nicht im schießintensiven Einzel starten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die schwierige vier Kilometer lange Runde im Einzel nicht optimal zu Strelows Fähigkeiten passt. Die Entscheidung sei kein Mangel an Vertrauen, sondern Teil der Teamstrategie. Strelow nahm die Entscheidung „wie ein Teamplayer“ hin und hatte bereits bei vergangenen Großereignissen auf den Einzelstart verzichtet, um für die Staffeln fit zu bleiben.

Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Rang elf.

Jocher fuhr eine solide Abfahrt und war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesschnellster Giovanni Franzoni (Italien). Im Slalom (14 Uhr) hat Straßer noch die Chance, Deutschland weiter nach vorne zu bringen. Er gehört zu den besten Slalomfahrern der Welt und liebt es, von hinten aufzuholen.

Am zweiten Wettkampftag sicherte sich Deutschland einen kompletten Medaillensatz. Auch am Montag sind weitere Medaillen möglich.

Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Aussichten. Obwohl er noch nie ein Weltcup-Springen gewann, stand er in dieser Saison bereits fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training am Sonntag belegte er zudem die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, der zweitbeste Deutsche im Gesamtweltcup, darf auf eine Medaille hoffen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Mixed-Team-Eiskunstlauf verfolgen unter anderem Tennis-Star Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Geschehen, während Team Deutschland erste Medaillen feiert.

Gold-Rodler Max Langenhan war der Star des zweiten Wettkampftags aus deutscher Sicht. Zuvor enttäuschte Emma Aicher knapp mit Silber in der Abfahrt, bevor die Biathlon-Mixed-Staffel Bronze gewann. Leider überschattete der schwere Sturz von Lindsey Vonn die Spiele am Sonntag.

Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft, doch offenbar sind die Medaillen nicht unverwüstlich.

Bei einem Jubelsprung ließ Justus Strelow seine Medaille am Abend von der Kette fallen, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband. Hoffentlich blieb der glanzvolle Teil unbeschädigt!

Rennrodler Max Langenhan bescherte dem deutschen Team beim Einzel der Herren das erste Gold der Winterspiele in Italien!

Mehr zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg.“

In einer olympischen Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem (Norwegen) die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der Weltrekordhalter ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Deutsche Starter hatten bei der Medaillenvergabe nichts zu melden, erreichten aber gute Platzierungen: Gabriel Groß (10.), Felix Maly (16.) und Fridtjof Petzold (19.).

Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zur Verletzung.

Was er berichtete, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update.“

Bereits am ersten Wettkampftag stellte Max Langenhan zwei Bahnrekorde in Cortina auf und übertraf sich im dritten Lauf erneut.

Mit dem dritten Bahnrekord hat der 26-Jährige vor dem letzten Durchgang des Einsitzers fast drei Zehntel Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Kristers Aparjods als Vierter liegt über eine Sekunde zurück – im Rodeln eine Weltenweite Differenz.

Für Altmeister Felix Loch läuft es hingegen enttäuschend: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 belegt derzeit nur Rang acht, Timon Grancagnolo ist Elfter.

Nach der Bronzemedaille in der Biathlon-Mixed-Staffel zeigte sich Vanessa Voigt emotional.

Die 28-Jährige erinnerte an das schwierige vergangene Jahr: „'Passiert das wirklich?': Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen.“

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale ausgeschieden.

Gold holten die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.

Eine unglaubliche Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß gewann Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.

Sieben Schießfehler blieben den Deutschen erspart, doch beim letzten Schießen ließ Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste Maren Kirkeeide für Norwegen sogar zweimal in die Strafrunde und die übrigen Teams waren schon zu weit zurück, so dass Deutschland dennoch auf das Podium kletterte.

Nach Aichers Silber ist es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz waren auch Familienmitglieder anwesend, unter anderem ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie über das Unglück sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: 'Kein gutes Zeichen'.“

Droht eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podest, doch zur Renn-Halbzeit stehen die Chancen gut.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath absolvierten ohne Schießfehler ihre Strecken, beim Wechsel auf die Damen liegt das Team auf Rang zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefragt, die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Männer-Skiathlon: Johannes Høsflot Klæbo entschied den 2x10 Kilometer Wettbewerb für sich und erreichte damit seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget gewann Bronze, Mathis Desloges (Frankreich) holte Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Rang 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (7.) und Cheyenne Loch (15.) weiter um Edelmetall. Bei den Männern schaffte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied als 18. aus.

Nach fast zwanzigminütiger Unterbrechung ist das Rennen wieder gestartet. Keine Athletin konnte Emma Aicher noch vom Podest verdrängen: Sie holt Silber, nur 0,04 Sekunden hinter Gold.

Den Sieg sicherte sich Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze ging an die Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Damit hat Deutschland die erste Medaille bei diesen Spielen, die leider durch Lindsey Vonns schweren Sturz überschattet wird. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach etwa 15 Minuten ist Lindsey Vonn abtransportiert worden.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Lindsey Vonn liegt noch auf der Piste und wird behandelt. Nun kommt der Hubschrauber, um sie abzutransportieren. Die Bilder sind sehr beängstigend.

Das sieht sehr ernst aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann nur auf Platz 7 ins Ziel kam, stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit gerissenem Kreuzband antrat, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, wurde durch die Luft geschleudert und blieb mitten auf der Piste liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine hervorragende Leistung und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstel geschlagen geben. Jetzt heißt es Daumen drücken für das Podest!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Was genau passiert ist, lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten.“

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen bereits, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Damen-Abfahrt – Deutschland hat einige heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall, standen in dieser Saison schon auf dem Podium, Aicher hat sogar eine Abfahrt gewonnen. Weidle-Winkelmann zeigte sich auch in den Trainings sehr stark.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14.29 Uhr Frauen, 14.39 Uhr Männer) mit Medaillenchancen ins Rennen, im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Lauf: 18.40 Uhr) führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14.05 Uhr) hat Außenseiterchancen auf Edelmetall.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Auch beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara blieb überraschend ohne Medaille, während seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.) die Plätze auf dem Podest sicherten. Der Chinese Yiming Su landete auf Platz drei.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze!

Die 27-Jährige setzte sich nach starken Sprüngen mit 1,1 Punkten Vorsprung vor der Favoritin Nika Prevc durch. Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Für Felix Loch (36) verlief es nicht wie erhofft: Der Rodel-Medaillenfavorit liegt zur Halbzeit enttäuschend auf Platz acht.

Besser präsentierte sich Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der mit einem Bahnrekord in Cortina das Feld vor den letzten Läufen anführt.

Unglaublich! Am 35. Geburtstag von Francesca Lollobrigida gewann sie Italiens erste Goldmedaille bei diesen Winterspielen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter erzielte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord und ließ Ragne Wiklund aus Norwegen sowie Valérie Maltais aus Kanada weit hinter sich.

Die Favoritin Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte und wurde nur Vierte.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind geschafft. Ab circa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Edelmetall gering. Josie Hofmann (29) ist die einzige deutsche Starterin.

Fast zeitgleich meldeten die italienischen Eisenbahnbehörden Beschädigungen an drei Stellen des norditalienischen Streckennetzes.

Ermittler schließen Sabotage nicht aus, Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt.“

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden feierte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod einen klaren 5:2-Sieg gegen Japan. Das war der erste Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren, gefeiert vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Die Weichen für den Sieg stellten frühe Tore von Kapitänin Daria Gleißner (44 Sekunden), Emily Nix (9. Minute) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14. Minute), die auf 3:0 stellten. Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0, während Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) nur noch verkürzten.

Doppelerfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte Gold. Teamkollegin Ebba Andersson sicherte mit 51 Sekunden Rückstand Silber vor Norwegens Heidi Weng.

Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podest: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf in Mailand und wünschte dem Team viel Erfolg.

Er hofft, dass sich die Vorbereitung „in guten Plätzen und möglichst Medaillen“ auszahlt und drückt den Sportlern die Daumen.

Der Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) ist jedoch nur eine von mehreren Stationen, weitere sind in Cortina d’Ampezzo und Antholz vorgesehen.

Vom italienischen Bormio geht es nun weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme begann gerade der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer, auch hier werden Medaillen vergeben.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der Stelvio-Piste in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni. Den dritten Platz belegte der Südtiroler Dominik Paris. Silber und Bronze gingen damit an Italien.

DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Als einziger Deutscher belegt Simon Jocher nach der Abfahrt vorerst Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Platzierung dieser Saison. Nun heißt es hoffen, dass er nicht noch von nachfolgenden Fahrern überholt wird.

Der Schweizer von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und erfüllt damit seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter im Feld und wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat er nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte sich der 35-Jährige wieder aufrappeln und scheint unverletzt zu sein.

Los geht’s für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe und liefert die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer das erste Gold gewinnt.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Auftakt machen die alpinen Skirennfahrer mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr. Deutschland hat gute Chancen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen, bei dem das deutsche Team mit Selina Freitag, Katharina Schmid und Agnes Reisch drei Anwärterinnen auf Edelmetall hat.

Den kompletten Zeitplan gibt es hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich entzünden Ski-Stars Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia in Mailand und Cortina das olympische Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind somit offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona entzündet.

Im San-Siro-Stadion weht die olympische Fahne, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Friedensbotschafter tragen die olympische Flagge feierlich ins Stadion.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der Feuer steht bevor.

Nach den Reden von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor begrüßen Malagò und Coventry alle Zuschauer und Athleten.

Nach dem Einmarsch aller Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.

In einem Film erklärt die Schauspielerin Sabrina Impacciatore die Historie der Winterspiele – von den ersten Spielen 1924 in Chamonix bis heute.

Zum Finale wird es laut: Das Gastgeberland betritt die Bühne.

Die Athleten strahlen pure Freude aus, die Stimmung ist großartig und das Publikum jubelt.

Wie hart das Leben ist: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Zusammen mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme machten ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Wegen Problemen mit den Zugverbindungen konnte er trotz Alternativen nicht rechtzeitig ankommen“, teilte das belgische Olympia-Team auf Instagram mit.

Wir sind beim Buchstaben „S“ angekommen.

Der Großteil der Nationen ist bereits eingetroffen, nur wenige fehlen noch.

Die Schweiz tritt beim Einmarsch nicht in voller Besetzung an.

Im Damen-Eishockey wurde ein Norovirus-Fall bestätigt, daher verzichtet das Team auf die Teilnahme an der Eröffnungsfeier.

Endlich: Eishockey-Star Leon Draisaitl führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid die Fahnenträgerin in Predazzo ist.

Die auffälligen Ponchos sorgten bereits für gemischte Reaktionen.

Nach 20 Minuten ist der Einmarsch bei „C“ erreicht.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden – der Auftritt erfolgt erst unter „Germania“.

Die Brasilianer sorgten beim Einmarsch in Cortina mit einem Tänzchen für gute Stimmung und holten die Copacabana kurzzeitig nach Italien.

Nun richtet sich der Fokus auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell startet Griechenland den Einlauf, danach folgen die weiteren Teams in der Alphabet-Reihenfolge der Gastgeber-Sprache. Deutschland läuft als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Zeit für Poesie!

Der italienische Schauspieler Pierfrancesco Favino trug das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, während Italiens Nationalhymne erklingt.

Zeitgleich wird an den anderen drei Standorten die italienische Flagge gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Showeinlage geehrt.

Der italienische Designer war im September vergangenen Jahres im Alter von 91 Jahren verstorben.

Tosender Applaus im Stadion!

US-Popstar Mariah Carey präsentierte früh in der Zeremonie den Italo-Hit „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Schauspielerin Matilda De Angelis trat auf, bevor drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb über der Bühne schwebten und bunte Performer tanzten.

Die Eröffnungsfeier hat begonnen.

Trotz der festlichen Stimmung war das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt – die hohen Ticketpreise schrecken offenbar einige Fans ab.

130 deutsche Athleten nehmen an der großen Eröffnungsfeier teil, verteilt auf vier Austragungsorte.

Neben der Hauptfeier im San-Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Veranstaltungsorte, sodass die Sportler an ihren Wettkampfstätten bleiben können.

Das Warten hat bald ein Ende: In rund einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr wird die Hauptzeremonie aus dem San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels kommentiert gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo. Die Feierlichkeiten finden auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.

Der Deutsche Olympische Sportbund teilte mit, dass Mohr sich im linken Knie einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen“ zuzog und sich in München einer arthroskopischen Operation unterzog.

Der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne erklärte, das Knie sei stabil und ohne weitere Verletzungen, und Mohr könnte bei positivem Heilungsverlauf in wenigen Tagen wieder voll belastbar sein. Die 19-Jährige hofft auf einen Start bei den Spielen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Cortina-Piste fuhr. Trotz drittschnellster Zeit war sie mit der Streckenpräparation unzufrieden.

„Man möchte für Großereignisse Besonderes schaffen und Spannung erzeugen, aber ich bin kein Fan davon. Unser Sport ist gefährlich genug, da braucht es nicht mehr“, sagte sie. Die Strecke wurde im Vergleich zu früheren Jahren mit schärferen Wellen versehen.

Die Sportsoldatin, die 2021 WM-Silber in Cortina holte, erklärte: „Das ist nicht das bekannte schöne Cortina, aber jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen.“

Das Damen-Abfahrtstraining wurde mit Verspätung durchgeführt – für die beiden Deutschen verlief es unterschiedlich.

Emma Aicher hatte nach der Pause Probleme, verpasste Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann überzeugte mit der drittschnellsten Zeit.

Alle Augen richteten sich auf Lindsey Vonn (41), die trotz Kreuzbandriss souverän fuhr und eine Medaille nicht ausschloss.

Unglaublich hart: Österreichs Daniel Hemetsberger (34) stürzte am Donnerstag schwer, verlor den Helm, stand aber weniger als 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr.

Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen zeigte er sich guter Dinge und scherzte mit Teamkollegen.

Im finalen Training erreichte er Rang zwei, allerdings fuhren viele Athleten nur vorsichtig.

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich Italiens Sportdirektor hinter die Athletin.

Klaus Höllrigl äußerte sich auch darüber, wie das Team und Passler von der Nachricht erfuhren. Mehr dazu hier: „‘Absolutes No-Go’: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest.“

Das zweite Damen-Abfahrtstraining wurde von Zwischenfällen und Nebel unterbrochen, sodass es erst spät weiterging.

Die erste Fahrerin Ilka Štuhec (35) stürzte, die Piste musste repariert werden, und vor Emma Aicher wurde das Training erneut wegen Nebels unterbrochen.

Auch Lindsey Vonns Start wird mit Spannung erwartet, da sie mit kürzlich erlitzen Kreuzbandriss antritt.

Die Bobfavoriten Deutschlands, Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35), nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil und kehren vorzeitig zurück nach Innsbruck bzw. Königssee.

Ursprünglich war die Abreise nach der Eröffnungsfeier geplant, doch Platzmangel im Athletendorf zwingt zur vorzeitigen Abreise, da die Betten für frühere Wettkämpfer benötigt werden.

Bevor sie überhaupt auf dem Eis standen, sehen sich die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) und ihre Verlobung mit YouTube-Boxer Jake Paul heftiger Kritik ausgesetzt.

Mehr dazu hier: „„Wie eine Diva“: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger.“

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt schwere Zeiten: Am vergangenen Wochenende starb sein Vater Hugo.

Wie er mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters.“

Heute ist es endlich so weit: Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele im San-Siro-Stadion offiziell eröffnet.

Viele Athleten sind in Mailand, doch aufgrund der Verteilung der Wettkampforte über Norditalien finden drei weitere Eröffnungsfeiern in Cortina, Predazzo und Livigno statt. Dort führt Katharina Schmid Team Deutschland an.

Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch, heute treten unter anderem Eiskunstläufer und Curler vor Beginn offiziell an. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag, bei der Herren-Abfahrt in Bormio (11:30 Uhr).

So wird’s gemacht! Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) präsentierte sich im ersten Training stark.

Auf der Normalschanze in Predazzo mischte der Thüringer vorne mit, gewann einen Lauf und wurde zweimal Zweiter und Dritter.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls mit den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.

Andreas Wellinger (30), zweifacher Olympiasieger, erreichte die Ränge 20, 11 und 18. Pius Paschke (35) blieb mit 28, 30 und 27 weiter hinten.

Bitter! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.

Nach misslungenen Sprüngen in der Qualifikation blieb ihm erneut der Einzug ins Finale verwehrt – wie schon 2022 in Peking.

Die deutschen Skispringerinnen absolvierten am Mittwochabend ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze in Predazzo und zeigten noch Luft nach oben.

Katharina Schmid erreichte die Plätze 15, 18 und 19, Selina Freitag konnte sich ebenfalls noch nicht vorn platzieren.

Beste Deutsche war Agnes Reisch mit 4, 10 und 5, Juliane Seyfarth blieb mit 38, 33 und 26 weiter hinten.

Das Eishockey-Damen-Gruppenspiel zwischen Finnland und Kanada wurde wegen eines Norovirus-Ausbruchs im finnischen Team verschoben.

Viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig. Das Spiel wird am Donnerstag nachgeholt.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Frauen im Eishockey!

Am Tag vor der Eröffnungsfeier verlor das Team von Jeff MacLeod gegen Schweden mit 1:4.

Katarina Jobst-Smith brachte Deutschland früh in Führung (9. Minute), doch Schweden drehte mit Treffern von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) das Spiel.

Auf der Stelvio-Piste in Bormio ereignete sich erneut ein schwerer Sturz im Abfahrtstraining: Nach Fredrik Möllers Unfall gestürzte nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger.

Er verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte rücklings, flog durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich und eine Augen-Schwellung, klagte zudem über Beinschmerzen.

Möller hatte bereits eine Schulterluxation erlitten und steht für Samstag noch infrage.

Vor dem offiziellen Start der Spiele wurde im Olympischen Dorf in Mailand mutwilliger Vandalismus an Sanitäranlagen gemeldet.

In rund 70 Zimmern wurden Duschen und Toiletten beschädigt, vermutlich durch Fräsen. Ein großflächiger Wasserschaden offenbarte das Ausmaß. Nur Personen mit speziellem Ausweis und QR-Code durften Zugang haben. Überwachungskameras sollen helfen, die Täter zu identifizieren.

Die ersten vier Partien im Curling-Mixed-Wettbewerb sind abgeschlossen.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen jeweils ihre Auftaktspiele.

Die Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3
Großbritannien – Norwegen 8:6
Kanada – Tschechien 10:5
Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Start im Curling-Mixed verlief anders als geplant.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina fiel die Beleuchtung für mehrere Minuten aus. Um 19:08 Uhr war das Problem behoben, sodass der Wettbewerb ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden konnte.

Zwei Tage vor der Eröffnung starteten die Mixed-Curling-Teams ihre Wettkämpfe.

Ab 19:05 Uhr fanden die ersten vier Spiele im Olympiastadion von Cortina statt.

Das Rätselraten ist vorbei: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier am Freitagabend sein.

Der Deutsche Olympische Sportbund gab die Entscheidung am Mittwoch bekannt.

Der Eishockey-Star und die siebenfache Skisprung-Weltmeisterin setzten sich bei einer Abstimmung mit über 135.000 Stimmen gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.

Sie folgen auf Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35), die 2022 in Peking die deutsche Fahne getragen hatten.

Zwei Tage vor Beginn der Winterspiele wurde Italien Ziel russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani (72) berichtete am Dienstag, dass Cyberangriffe auf Außenministeriums-Büros (beginnend in Washington) sowie auf einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt wurden. Die Angriffe stammten russischen Ursprungs, weitere Details nannte er nicht.

Vor dem Wettkampfstart gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), einstiger Super-G-Sieger von Bormio, stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining schwer und wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert.

Er verlor in einer Kurve die Kontrolle und glitt über die Piste, konnte den linken Arm anschließend nicht mehr richtig bewegen.

Obwohl die Spiele erst am Freitag offiziell beginnen, finden heute schon erste Wettkämpfe statt.

Den Auftakt machen die Curling Mixed-Vorrundenspiele ab 19:05 Uhr.

Eine Übersicht der heutigen Wettkämpfe gibt es hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar.“

Die Internationale Test-Agentur (ITA) entnahm in den sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingproben und testete über 2.800 Olympia-Athleten mindestens einmal.

Das entspricht 92 Prozent der Teilnehmer. Der Fokus lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Prozentual am häufigsten getestet wurden Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien (über 94 Prozent).

Kurz vor den Spielen benannte das US-Olympiateam seine Unterkunft um: Statt „Ice House“ heißt sie nun „Winter House“.

Die US-Sportverbände reagierten damit auf die Ähnlichkeit zum Namen der kontroversen US-Einwanderungsbehörde ICE („Immigration and Customs Enforcement“), die zuletzt wegen ihres harten Vorgehens gegen Migranten und tödlichen Vorfällen in die Kritik geriet. Es hatten Proteste gegen ICE während der Spiele in Mailand stattgefunden.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöhte ihre Prämien für Medaillengewinner in Italien.

Für Gold gibt es nun 30.000 Euro (statt 20.000), Silber-Sieger erhalten 20.000 (statt 15.000). Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier an? Wie üblich besteht das Fahnenträger-Duo aus einem Mann und einer Frau.

Zur Auswahl stehen bei den Frauen Ramona Hofmeister (Snowboard), Laura Nolte (Bob) und Katharina Schmid (Skispringen). Bei den Männern kandidieren Leon Draisaitl (Eishockey), Johannes Rydzek (Nordische Kombination) und Tobias Wendl (Rodeln).

Bis Dienstag, 3. Februar, könnt Ihr auf der DOSB-Homepage abstimmen. Die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier.

Hallo und herzlich willkommen zu unserem großen Ticker zu den Olympischen Winterspielen 2026. Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.