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Olympia 2026 im Live-Ticker: Preuß verpasst Medaille, Simon holt weiteres Gold

Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze bei den 25. Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina? Das Event läuft auf Hochtouren!

Am vierten Wettkampftag sicherte sich Rennrodlerin Julia Taubitz die dritte Goldmedaille für Deutschland. Zudem gewannen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann Silber in der Team-Kombination, während die Skispringer des DSV nur knapp an einer Medaille vorbeischrammten.

Unser umfassender Liveticker zu den Olympischen Spielen informiert Euch über alle Entscheidungen, Highlights und spannende Nebenschauplätze.

Große Besorgnis um Liu Jiayu aus China: Die 33-Jährige stürzte schwer im Halfpipe-Wettkampf der Damen und musste minutenlang medizinisch versorgt werden.

Beim Versuch eines „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf der Piste auf und blieb regungslos liegen – was die Zuschauer verstummen ließ. Rund acht Minuten lang kümmerten sich Sanitäter um die Weltmeisterin von 2019, bevor sie auf einer Trage abtransportiert werden konnte.

Aktuell ist der Gesundheitszustand der Athletin noch unklar.

Im Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer dominierten die Französinnen: Julia Simon gewann Gold, ihre Teamkollegin Lou Jeanmonnot holte Silber. Den dritten Platz belegte Lora Hristova aus Bulgarien.

Vanessa Voigt wurde als Vierte knapp vom Podium verdrängt, Janina Hettich-Walz erreichte einen ordentlichen achten Rang.

Für Deutschlands große Hoffnung Franzi Preuß lief das Rennen hingegen enttäuschend. Beim letzten Schießen fielen die Scheiben zwei und vier nicht, sodass die 31-Jährige mit über zwei Minuten Rückstand auf Simon als Zehnte ins Ziel kam. Nach drei fehlerfreien Schießserien war sie lange auf Medaillenkurs gewesen.

Die Goldmedaille im 10-km-Langlauf sichert sich Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach erschöpft im Ziel zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich holte Silber, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger hielt sich lange in der Spitzengruppe, verlor aber am Ende an Tempo und belegte Rang zehn, hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek, der den achten Platz erreichte. Julian Schmid wurde 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen avanciert wohl zum König der Winterspiele. Mit einem knappen Vorsprung von 0,13 Sekunden setzte er sich gegen den Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.

Marco Odermatt (28), vor den Spielen als Favorit gehandelt, wurde Dritter.

Von Allmen ist erst der dritte Skifahrer der Geschichte, der bei einer Olympiade drei Goldmedaillen gewinnt – und reiht sich damit neben Legenden wie Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82) ein.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska online mit Hasskommentaren überschüttet.

„Mir ist bewusst, dass mein Sprung uns den Einzug in die nächste Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht gereicht“, erklärte das junge Talent nach einem Sprung von nur 82 Metern und übernahm die Verantwortung für das Ausscheiden. Dass sie im Netz mit so viel Hass konfrontiert wird, hatte sie nicht erwartet.

Schockmoment im Olympia-Dorf: Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Athlet Cam Bolton (35) heftig beim Training und muss seine Teilnahme an den Spielen absagen.

Das Australian Institute of Sport (NSWIS) bestätigte den Unfall. Am Dienstag verschlechterten sich Boltons Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich, woraufhin er in die Polyklinik gebracht wurde.

Dort diagnostizierte man zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.

Während beim Frauen-Eishockey und Männer-Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, an dem Julia Taubitz für Deutschland die dritte Goldmedaille gewann.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland damit zeitweise auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen weiterhin die Tabelle an.

Leider knapp am Podium vorbei: Das DSV-Quartett mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Raimund belegte nach acht Sprüngen den vierten Platz hinter Japan.

Slowenien, angeführt von den Geschwistern Domen und Nika Prevc, gewann souverän Gold, Norwegen sicherte sich Silber.

Eine weitere Medaillenentscheidung steht noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland nach Raimunds Gold auf einen weiteren Erfolg.

Aktuell sieht es allerdings noch nicht nach einem Podestplatz aus. Schlussspringer Raimund darf noch antreten, doch die Slowenen sind auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz triumphierte erneut: Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz sicherte sich auch im vierten Lauf den Sieg im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen in den Augen und der deutschen Flagge im Rücken feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiaerfolg. Am Ende setzte sie sich mit einem beeindruckenden Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Gesamtzeit von 3:30,625 Minuten durch. Die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957) gewann Bronze.

Schon nach dem dritten von vier Läufen führt Julia Taubitz das Feld deutlich an, mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor der Lettin Elina Bota.

Dabei profitierte sie von einem Fehler ihrer deutschen Rivalin Merle Fräbel, die beim Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Lauf um 18.50 Uhr.

Im Curling-Mixed-Bronzespiel setzte sich Italien mit 5:3 gegen Großbritannien durch und sicherte sich die nächste Medaille dieser Winterspiele.

Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18.05 Uhr.

Biathlet Philipp Nawrath verpasste als Fünfter mit einem Fehler das Podium im Einzelrennen nur knapp.

Der makellose Dominator von Dezember, Johan-Olav Botn, feierte beim ersten olympischen Rennen seinen Premierensieg. Hinter ihm sicherten sich der Gesamtweltcup-Führende Éric Perrot aus Frankreich und Sturla Holm Lægreid aus Norwegen die Plätze zwei und drei.

Der zweitbeste Deutsche nach Nawrath war David Zobel als 21. (zwei Fehler), gefolgt von Lucas Fratzscher (23., ebenfalls zwei Fehler). Philipp Horn schoss sechs Mal daneben und belegte Rang 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte mit Rang sechs in der Abfahrt einen starken Auftritt hin, Emma Aicher überraschte im Slalom mit der Bestzeit und sicherte dem deutschen Team in der Kombination Silber!

Die 22-Jährige raste im Slalom an mehreren Teams vorbei und musste sich am Ende nur den österreichischen Fahrerinnen Ariane Rädler und Katharina Huber geschlagen geben – mit nur 0,05 Sekunden Rückstand. Bronze ging an das US-Duo Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei den Spielen, nachdem sie zuvor Silber in der Abfahrt gewann. Weidle-Winkelmann feiert ihre erste Olympia-Medaille – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

In einem von Stürzen geprägten Wettbewerb gewann Birk Ruud den Olympiasieg. Kein Teilnehmer konnte seine starke erste Runde übertreffen, obwohl er im letzten Lauf selbst zu Fall kam. Silber ging an US-Amerikaner Alex Hall, Bronze an Luca Harrington aus Neuseeland.

Für Ruud ist es bereits die zweite olympische Goldmedaille: 2022 hatte er in Peking den Big-Air-Wettbewerb gewonnen.

Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben: Im Mixed-Team-Staffel-Finale triumphierte Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien.

Ein deutsches Team war nicht vertreten.

Beim Mixed-Team-Skispringen verzichten die deutschen Trainer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid, stattdessen setzen sie auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die beim Normalschanzen-Wettbewerb am Samstag vor Schmid lagen.

Vervollständigt wird das Quartett durch den frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Im Sprint der Langläufer der Herren sicherte sich Superstar Johannes Høsflot Klæbo erneut Gold, nachdem er bereits im Skiathlon triumphiert hatte. Silber ging an den US-Amerikaner Ben Ogden, Bronze an Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike.

Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Im Langlauf-Sprint der Damen feierten die Schwedinnen ein Triple-Podium: Linn Svahn gewann vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Leider war für Coletta Rydzek und Laura Gimmler im Halbfinale Schluss. Mit Plätzen drei und vier verpassten sie auch als „Lucky Loser“ den Einzug ins Finale.

Starke Vorstellungen der deutschen Langläuferinnen: Sowohl Gimmler als auch Rydzek erreichten das Halbfinale, während Sofie Krehl knapp scheiterte.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Rang sechs.

Sie hatte im Abfahrtsteil 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson, bis zu den Medaillenplätzen fehlen 0,47 Sekunden.

Im Slalom (14 Uhr) will Emma Aicher nun im zweiten Teil die Lücke schließen. Die 22-Jährige ist diese Saison nicht nur die beste Abfahrerin Deutschlands, sondern auch die beste Slalomfahrerin der Mannschaft und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Edelmetall.

Eigentlich hätte Philipp Raimund seine Goldmedaille gerne mit Norwegens Marius Lindvik gefeiert, doch ihre Freundschaft zerbrach wegen eines Anzug-Skandals bei der WM 2025.

„Deutscher Gold-Held trauert verlorener Freundschaft nach: ‚Wie ins Gesicht gespuckt‘“, titelt die Presse.

Die Olympischen Spiele 2026 starteten mit einer beeindruckenden Show, doch der italienische Sender Rai erlebte eine Pannenserie, die nun für Aufsehen sorgt.

Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte der Show nicht, verwechselt unter anderem Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai einen dreitägigen Streik nach den Spielen an. Die zuständige Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, dem Sender und den Zuschauern geschadet zu haben.

Auch die Politik reagierte: Die Opposition wirft Premierministerin Giorgia Meloni vor, bei Rai werde seit ihrem Amtsantritt politische Loyalität über fachliche Kompetenz gestellt.

Freudige Nachrichten bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler ist am Montag überraschend Vater geworden.

Er erlebte die Geburt auf ungewöhnliche Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star durch Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell.“

Drei von vier deutschen Langläuferinnen überstanden die Qualifikation im Sprint.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) zogen ins Viertelfinale ein. Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Während die Qualifikation ein Einzelzeitfahren ist, sprinten die Athletinnen ab Viertelfinale in sechs Teilnehmer umfassenden Heats gegeneinander.

Am Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Lindsey Vonn äußert sich erstmals selbst: Das ist ihre Diagnose.“

Nach einem gelungenen dritten Tag mit Raimunds Gold im Skispringen richtet sich der Fokus auf Dienstag, an dem das deutsche Team erneut Medaillenchancen hat.

Besonders im Rodeln liegen Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- und Silberkurs. Der letzte Lauf in Cortina beginnt um 18.34 Uhr.

Philipp Raimund will nach seinem Gold auch im Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) nachlegen. Emma Aicher startet gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (10.30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom).

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13.13 Uhr) haben Außenseiterchancen. Den Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem „Wunder von Gold-Hille“.

Deutschland verbesserte sich im Medaillenspiegel auf Rang vier.

Philipp Raimund gewann als zweiter Deutscher Gold im Skispringen bei Olympia 2026. Der 25-Jährige siegte in Predazzo von der Normalschanze.

Der Triumph ist eine Überraschung, denn bis dato hatte Raimund keinen Weltcupsieg. Mit 270,4 Metern verwies er Kacper Tomasiak aus Polen und Ren Nikaido aus Japan auf die Plätze zwei und drei. „Ich wusste, dass es weit geht, unglaublich“, sagte Raimund nach dem Sprung strahlend im TV.

Mehr zu „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf erneutes Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel distanzierten die Konkurrenz deutlich und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, mit nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung für Taubitz.

Im Snowboard der Frauen ohne deutsche Starterin: Annika Morgan erreichte als 13. knapp nicht die Top zwölf.

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf das Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel besiegte das Team von Trainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung mit 2:1, nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 geschlagen wurde. Trotz zahlreicher Chancen machte das DEB-Team das Spiel spannend.

Laura Kluge brachte das Team kurz vor der Pause in Führung, Frankreich glich im letzten Drittel aus. In der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den Siegtreffer.

Das Glamourgirl Jutta Leerdam sichert den Niederlanden erste Medaille beim Eisschnelllauf über 1000 Meter.

Die 27-jährige Spitzenathletin schlug ihre Teamkollegin Femke Kok um 0,28 Sekunden und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf. Bronze ging an Miho Takagi aus Japan.

Jetzt steht die Entscheidung im 1000-m-Rennen der Frauen im Eisschnelllauf an.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gehören zu den Top-Anwärterinnen. Die einzige deutsche Starterin Anna Ostlender (23) hat nur Außenseiterchancen.

Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt am Cortina d’Ampezzo wandte sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) mit bewegenden Worten an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst uns alle“, schrieb Svindal auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag, besonders für dich.“

Vonn war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer gefallen, dabei brach sie sich das linke Bein.

In Kürze treten die deutschen Frauen im Eishockey gegen Frankreich an.

Im dritten Gruppenspiel, ab 16.40 Uhr, will das Team von Jeff MacLeod einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Jocher wurde 11. in der Abfahrt, Straßer verbesserte die Position nur um einen Rang auf Platz zehn.

Das Duo aus der Schweiz, Franjo van Allmen und Tanguy Nef, gewann Gold, vor den Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc und den Österreichern Vincent Kriechmayr/Manuel Feller, die gemeinsam Silber holten.

Im Ski-Freestyle sicherte sich die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal in Folge Olympia-Gold. Sie verwies Eileen Gu aus China und Kanadas Megan Oldham auf die Plätze zwei und drei.

Deutsche Teilnehmerinnen fehlten aufgrund der Verletzung von Muriel Mohr beim Training.

Obwohl Justus Strelow einer der besten Schützen im Weltcup ist, wird er nicht beim Einzel-Biathlon starten. Das Team setzt stattdessen auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die Vier-Kilometer-Runde im Einzel Strelow zu sehr behindere und man ihn für die späteren Staffel-Rennen brauche. Strelow akzeptierte die Entscheidung als „Teamplayer“. Bereits bei den letzten zwei Weltmeisterschaften hatte er den Einzelwettbewerb ausgelassen, um sich auf die Staffeln vorzubereiten.

Die Männer-Team-Kombination läuft aktuell: Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Rang elf.

Jocher zeigte eine solide Abfahrt, war 1,33 Sekunden langsamer als der schnellste Läufer Giovanni Franzoni aus Italien. Im Slalom (14 Uhr) hat Straßer noch alle Chancen, das Team weiter nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte es für Team D goldig weitergehen.

Im Normalschanzen-Skispringen der Männer (19 Uhr) hat Philipp Raimund die besten Chancen. Obwohl er bislang keinen Weltcup-Sieg feierte, stand er in dieser Saison fünfmal auf dem Podium und belegte im letzten Training die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann darf auf Edelmetall hoffen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team läuft das Programm noch, unter anderem schauen Tennis-Superstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix zu. Team Deutschland freute sich bereits über erste Medaillen.

Max Langenhan strahlte mit seiner Goldmedaille im Rodeln, Emma Aicher erreichte knapp Silber in der Abfahrt, und die Mixed-Biathlon-Staffel gewann Bronze. Die Spiele wurden jedoch vom schweren Sturz von Lindsey Vonn überschattet.

Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft noch, doch eine Medaille fiel Justus Strelow beim Freudensprung versehentlich von der Kette – wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?", scherzte der Verband – hoffentlich blieb die Medaille unbeschädigt.

Rennrodler Max Langenhan sicherte Deutschland die erste Goldmedaille der Winterspiele.

Mehr dazu unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.

In Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann der Norweger Sander Eitrem das 5000-Meter-Rennen im Eisschnelllauf der Männer.

Er distanzierte den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello. Die deutschen Starter spielten bei der Vergabe keine Rolle, erreichten aber Plätze zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold).

Nach dem schweren Sturz von Lindsey Vonn äußerte sich ihr Trainer Alexander Hödlmoser erstmals zum Verletzungsstand.

Mehr dazu: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update“.

Max Langenhan stellte im ersten Wettkampftag gleich dreimal Bahnrekord auf und führt vor dem finalen Lauf mit fast drei Zehnteln Vorsprung.

Felix Loch liegt als Olympiasieger von 2010 und 2014 enttäuschend auf Platz acht, Timon Grancagnolo ist derzeit Zehnter.

Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille war Vanessa Voigt emotional gerührt.

Die 28-Jährige erinnerte an das schwierige Jahr: „Passiert das wirklich? Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen.“

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich; Ramona Hofmeister schied nach einem Sturz im Viertelfinale als beste Deutsche aus.

Gold sicherten sich die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.

Was für ein spannendes Staffelrennen: Das DSV-Team mit Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß holte Bronze hinter Favorit Frankreich und Gastgeber Italien.

Sieben Schießfehler blieben sie frei, doch Preuß ließ beim letzten Schießen trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glück für Deutschland: Norwegens Maren Kirkeeide musste sogar zweimal strafen, was Deutschlands Podestplatz sicherte.

Nach Emma Aichers Silber ist es die zweite deutsche Medaille des Tages.

Als Lindsey Vonn stürzte, war ihre Familie vor Ort, darunter auch Schwester Karin Kildow.

Mehr dazu: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit sieht es vielversprechend aus.

Ohne Schießfehler kamen Justus Strelow und Philipp Nawrath durch, zur Übergabe an die Damen lag Deutschland auf Rang zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.

Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, um die Medaille zu sichern.

Johannes Høsflot Klæbo gewann erwartungsgemäß den Skiathlon der Männer und sicherte sich damit seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget gewann Bronze, dazwischen sicherte sich Mathis Desloges aus Frankreich Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten die Top 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (7.) und Cheyenne Loch (15.) weiter um Medaillen, bei den Männern erreichte Elias Huber (12.) das Achtelfinale, Stefan Baumeister (18.) schied hingegen aus.

Nach einer Unterbrechung gewann Emma Aicher Silber in der Abfahrt, nur vier Hundertstelsekunden hinter Weltmeisterin Breezy Johnson.

Bronze sicherte sich Lokalmatadorin Sofia Goggia. Die zweite Deutsche, Kira Weidle-Winkelmann, belegte Platz neun.

Nach etwa 15 Minuten konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Noch immer wurde Vonn auf der Piste behandelt, ehe der Helikopter für den Abtransport anrückte. Schockierende Szenen.

Kira Weidle-Winkelmann kam nur auf Platz sieben, dann startete Lindsey Vonn und stürzte früh im Rennen.

Die US-Läuferin, die mit gerissenem Kreuzband antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos liegen.

Was für eine Fahrt! Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – vier Hundertstel fehlten zum Sieg.

Der erste Wettkampftag war von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Mehr dazu: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen bereits, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Damen-Abfahrt – und Deutschland ist mit mehreren Athleten dabei.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Medaillen, beide standen diese Saison bereits auf dem Podest; Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann zeigte in den Trainingsläufen starke Leistungen.

Im Snowboard gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen; im Rodeln liegt Max Langenhan nach Tag eins auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen. Den Zeitplan findet Ihr hier.

Im Big-Air-Snowboard wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gehen nach Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging leer aus, seine Landsmänner Kira Kimura und Ryoma Kimata gewannen Gold und Silber. Der Chinese Yiming Su belegte Platz drei.

Norwegens Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Sie setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung gegen Favoritin Nika Prevc durch, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16, Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied früh aus.

Felix Loch (36) hatte sich sicher mehr erhofft: Der Rodel-Olympiasieger liegt zur Halbzeit nur auf Rang acht.

Besser machte es Max Langenhan (26), der mit neuem Bahnrekord in Cortina führt.

Francesca Lollobrigida gewann am 35. Geburtstag die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Spielen im Eisschnelllauf über 3000 Meter.

Mit einer fantastischen Zeit von 3:54,28 Minuten stellte sie einen olympischen Rekord auf und distanzierte die Norwegerin Ragne Wiklund sowie die Kanadierin Valérie Maltais deutlich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und belegte nur Platz vier.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen am Tag sind abgeschlossen. Ab etwa 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus, wenn die Frauen über 3000 Meter starten.

Für Deutschland ist Josie Hofmann (29) die einzige Starterin, die allerdings nur Außenseiterchancen hat.

Im Norden Italiens wurde an drei Stellen am Eisenbahnnetz mutwillige Schäden festgestellt.

Ermittler schließen Sabotage nicht aus. Anti-Terror-Einheiten unterstützen die Untersuchungen.

Mehr dazu: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftakt-Niederlage gegen Schweden gewann das Team von Jeff MacLeod am Samstag klar mit 5:2 gegen Japan – der erste Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Das Team legte schnell vor, Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix und Nicola Hadraschek-Eisenschmid bauten die Führung aus. Später erhöhte Hadraschek-Eisenschmid erneut, bevor Japan nur noch verkürzen konnte.

Doppel-Erfolg für die Schwedinnen im Langlauf: Frida Karlsson gewann Gold im Skiathlon, Ebba Andersson sicherte sich Silber.

Für deutsche Langläuferinnen blieb der Sprung aufs Podest aus. Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte dem deutschen Team viel Erfolg.

Er hofft auf gute Platzierungen und Medaillen. Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) umfasst auch Cortina d’Ampezzo und Antholz.

Im Val di Fiemme begann der Frauen-Skiathlon über 20 Kilometer, eine weitere Medaillenentscheidung steht an.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt in Bormio vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris, die Silber und Bronze holten.

Simon Jocher (Deutschland) verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Nach seiner Abfahrt führt der Schweizer von Allmen vor den beiden Italienern Ranzoni und Paris.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und hat als 28. Starter nur Außenseiterchancen.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35): Kurz vor dem Ziel stürzte der Franzose, konnte sich aber aufrichten und blieb offenbar unverletzt.

Die Ski-Alpin-Wettbewerbe starten mit der Herren-Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio und liefern die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer sich die erste Goldmedaille sichern wird.

Nach der Eröffnungsfeier am Freitag beginnen heute die ersten Medaillenentscheidungen.

Die Herren-Abfahrt startet um 11.30 Uhr, zudem beginnt um 18.45 Uhr das Normalschanzen-Skispringen der Damen, bei dem das deutsche Team mit Selina Freitag, Katharina Schmid und Agnes Reisch gute Chancen hat.

Den Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur: In Mailand und Cortina entzündeten Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Der Höhepunkt der Zeremonie naht: Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.

Das olympische Feuer wird gleichzeitig in Mailand und Cortina entzündet, die Flagge gehisst bei musikalischer Begleitung.

Die Eröffnungsfeier wurde von künstlerischen Darbietungen und einem poetischen Vortrag begleitet.

Wegen Norovirus-Fällen verpasste die Schweizer Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft die Eröffnungsfeier.

Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) führen das deutsche Team als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier an.

Die Entscheidung wurde nach einer Fan-Abstimmung getroffen.

Zwei Tage vor den Spielen gab das italienische Außenministerium bekannt, dass es russische Hackerangriffe auf Olympia-bezogene Einrichtungen erfolgreich abwehren konnte.

Erste Sturzmeldung vor Wettkampfbeginn: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im Training in Bormio schwer und wurde per Hubschrauber abtransportiert.

Obwohl die Spiele offiziell erst freitags starten, finden bereits heute erste Wettbewerbe statt.

Das Mixed-Curling beginnt mit Vorrundenspielen ab 19.05 Uhr.

Mehr zu den Wettbewerben des Tages findet Ihr unter: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur entnahm in den sechs Monaten vor den Spielen über 7.100 Dopingproben von rund 2.800 Athleten, das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer.

Besonderer Fokus lag auf Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack. Die meisten Tests wurden an Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien durchgeführt.

Das US-Olympiateam änderte kurz vor Beginn der Spiele den Namen ihrer Unterkunft von „Ice House“ auf „Winter House“, um eine Verwechslung mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE zu vermeiden.

Die Deutsche Sporthilfe erhöht die Prämien für Medaillengewinner bei den Spielen in Italien.

Gold wird künftig mit 30.000 Euro belohnt (bisher 20.000), Silber mit 20.000 Euro (bisher 15.000), Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer trägt die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier? Fünf Kandidaten stehen zur Auswahl, die Entscheidung fällt nach Fan-Voting.

Herzlich Willkommen zu unserem ausführlichen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026! Hier erfahrt Ihr alles Wichtige rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.