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Olympia 2026 im Liveticker: Peinliche Fehler bei der Eröffnungsfeier sorgen für Wirbel

Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am dritten Wettkampftag sicherte sich Skispringer Philipp Raimund überraschend Gold von der Normalschanze. Damit steht das deutsche Team nun bei zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille.

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinner, Highlights und interessante Nebenstories.

Kira Weidle-Winkelmann brachte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Rang sechs.

Die 29-Jährige, die im Abfahrtslauf an den Start ging, lag am Ende 0,74 Sekunden hinter der führenden US-Amerikanerin Breezy Johnson – bis zu den Medaillenplätzen fehlen nur 0,47 Sekunden.

Im zweiten Teil der Team-Kombination, dem Slalom (14 Uhr), soll nun Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher diesen Rückstand wettmachen. Die vielseitige deutsche Athletin ist in dieser Saison nicht nur die stärkste Abfahrtsfahrerin, sondern auch die beste Slalomfahrerin im Team und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um die Medaillen.

Die Olympischen Spiele 2026 starteten mit einer beeindruckenden Show, doch bei der Übertragung des italienischen Senders Rai kam es zu zahlreichen Pannen, die für Aufsehen sorgen.

Paolo Petrecca, der Sportchef und Kommentator des Senders, erkannte viele an der Show beteiligte Personen nicht und verwechselt unter anderem die bekannte italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit der US-Sängerin Mariah Carey. Sogar IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er irrtümlich für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Als Reaktion auf die peinliche Vorstellung ihres Chefs kündigte die Sportredaktion von Rai einen dreitägigen Streik nach dem Ende der Spiele an. Zudem kritisierte die für Rai-Mitarbeiter zuständige Gewerkschaft Usigrai scharf und warf Petrecca vor, dem Sender, den Gebührenzahlern und den Sportjournalisten erheblichen Schaden zugefügt zu haben.

Auch die Politik nimmt Stellung zu dem Vorfall: Die italienische Opposition bemängelte, dass seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni politische Loyalität bei Rai offenbar mehr zählt als fachliche Qualifikation.

Drei der vier deutschen Starterinnen haben die Qualifikation im Langlauf-Sprint erfolgreich gemeistert.

Laura Gimmler erreichte Platz 17, Sophie Krehl Rang 21 und Coletta Rydzek wurde 24. Nur Katherine Sauerbrey (39.) verpasste den Einzug ins Viertelfinale.

Während die Qualifikation als Einzelzeitfahren ausgetragen wird, sprinten die Langläuferinnen ab dem Viertelfinale im direkten Duell in Heats mit jeweils sechs Teilnehmerinnen.

Nach einem gelungenen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Fokus nun auf den Dienstag, an dem das deutsche Team erneut zahlreiche Chancen auf Medaillen hat.

Die größten Hoffnungen ruhen auf dem Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Kurs Gold beziehungsweise Silber liegen. Der letzte Lauf in der Cortina-Eisbahn beginnt um 18.34 Uhr.

Raimund will bereits einen Tag nach seinem Gold-Coup nachlegen, denn am Abend steht der Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) an. Auch im Ski Alpin zählt Emma Aicher zu den Medaillenkandidatinnen, wenn sie zusammen mit Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (Abfahrt 10.30 Uhr, Slalom 14 Uhr) antritt.

Außenseiter-Chancen bestehen auch für die Biathlon-Herren im Einzel (13.30 Uhr) sowie für die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13.13 Uhr). Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey gerade der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem sogenannten „Gold-Hille“-Wunder.

Im Medaillenspiegel hat sich Deutschland dadurch auf Rang vier verbessert.

Philipp Raimund sicherte sich die zweite Goldmedaille für Deutschland im Skispringen. Der 25-Jährige gewann in Predazzo den Wettbewerb von der Normalschanze.

Der Triumph gilt als Überraschung, da Raimund bislang noch keinen Weltcup-Sieg verbuchen konnte. Am Montagabend setzte er sich mit 270,4 Metern vor den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido durch. Nach dem Goldsprung zeigte sich Raimund im TV strahlend: „Ich wusste, dass es auf jeden Fall weit geht. Es ist unglaublich.“

Mehr zum Gold-Hille lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist golden: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Am Dienstag hat Deutschland hervorragende Chancen auf eine weitere Goldmedaille im Rodeln. Weltmeisterin Julia Taubitz und Vizeweltmeisterin Merle Fräbel liegen nach zwei von vier Läufen deutlich in Führung und liefern sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen.

Taubitz hat nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.

Im Snowboard der Frauen fällt die Entscheidung ohne deutsche Beteiligung.

Annika Morgan erreichte in der Qualifikation Rang 13 und verpasste damit nur knapp den Sprung unter die besten zwölf.

Die deutschen Eishockey-Damen haben ihre Hoffnungen auf den Einzug ins Olympia-Viertelfinale weiter am Leben gehalten.

Im dritten Gruppenspiel gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich, nachdem zuvor Japan mit 5:2 besiegt wurde. Das DEB-Team ließ dabei viele klare Chancen ungenutzt und machte das Spiel unnötig spannend.

Laura Kluge brachte die Mannschaft 35 Sekunden vor der Pause in Führung, doch Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. In der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den entscheidenden Treffer zum hart erkämpften 2:1.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-Jährige, begleitet von ihrem Freund Jake Paul, in 1:12,31 Minuten mit neuem olympischen Rekord um 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch.

Bronze gewann Miho Takagi, die Japanerin, die bei den Weltmeisterschaften 2020 und 2023 jeweils den Titel auf dieser Strecke holte.

Die Entscheidung im Eisschnelllauf der Frauen über 1000 Meter beginnt jetzt.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Top-Kandidatinnen auf Medaillen.

Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start, hat auf dieser Distanz jedoch eher Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) einen emotionalen Appell an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst nicht nur die Menschen, die Deinen Weg verfolgen, sondern auch uns, die wir Tag für Tag eng mit Dir arbeiten“, schrieb der 42-Jährige am Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. „Der gestrige Tag war für alle schwer, vor allem für dich.“

Vonn war nach nur zwölf Fahrsekunden an einem Tor hängen geblieben und heftig gestürzt. Dabei brach sich die Olympiasiegerin von 2020 das linke Bein.

In Kürze treten die Damen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16.40 Uhr auf Frankreich.

Ein Sieg würde für das DEB-Team einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale bedeuten.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Jocher erreichte in der Abfahrt Rang elf, Straßer verbesserte die Position nur um einen Platz – es reichte knapp für die Top Ten.

Der Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) erlebte mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, gefolgt von den Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc sowie den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich zeitgleich die Silbermedaille teilten.

Im Ski Freestyle verteidigte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg erfolgreich und gewann zum zweiten Mal in Folge Gold.

Wie schon bei den Winterspielen vor vier Jahren in Peking setzte sie sich gegen Superstar Eileen Gu aus China durch. Bronze ging an die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Athletinnen konnten wegen einer Verletzung von Muriel Mohr im Training nicht teilnehmen.

Trotz seiner Weltcup-Erfolge wird Justus Strelow beim schießintensiven Einzelrennen im Biathlon nicht starten. Stattdessen setzt der Deutsche Skiverband auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte: „Das ist keine Entscheidung gegen Justus und seine Qualitäten, aber die schwierige vier Kilometer lange Runde im Einzel liegt ihm nicht so gut.“

„Da würde die läuferische Lücke zu groß werden. Da wir Justus im weiteren Verlauf der Spiele definitiv brauchen, fiel die Entscheidung so.“

Strelow habe die Entscheidung „wie ein Teamplayer“ akzeptiert. Es ist zudem nicht das erste Mal, dass er bei Großereignissen den längsten Einzelwettbewerb auslässt, um für die Staffeln fit zu bleiben.

Die Team-Kombination der Männer ist in vollem Gange: Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Rang elf.

Jocher zeigte eine solide Leistung und war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesschnellster Giovanni Franzoni aus Italien. Straßer, einer der weltbesten Slalomfahrer, hat im Slalom (14 Uhr) noch alle Chancen, das deutsche Duo weiter nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag konnte Deutschland den kompletten Medaillensatz gewinnen! Und auch am Montag könnte es für das Team D goldig weitergehen.

Im Skispringen von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Obwohl er in dieser Saison noch keinen Weltcup-Sieg errang, stand er bereits fünfmal auf dem Podium. Beim letzten Training am Sonntagabend belegte er sogar die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, hinter Raimund der beste Deutsche im Gesamtweltcup, darf sich Hoffnungen auf eine Medaille machen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Im Mixed-Team-Eiskunstlauf liefern sich deutsche Athleten unter prominenter Beobachtung spannende Duelle: Tennisstar und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix verfolgen das Geschehen.

Aus deutscher Sicht überstrahlte Gold-Rodler Max Langenhan den zweiten Wettkampftag, zuvor holte Emma Aicher nur knapp Silber in der Abfahrt und die Mixed-Biathlon-Staffel Bronze. Leider überschattete der schwere Unfall von US-Star Lindsey Vonn die Stimmung am Sonntag.

Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Feier zur Bronzemedaille der deutschen Biathleten läuft noch, doch bei der Party ging eine Medaille verloren.

Justus Strelow ließ beim Freudensprung die begehrte Auszeichnung am Abend von der Kette auf den Boden fallen, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband dazu. Hoffentlich blieb der glänzende Teil unversehrt!

Rennrodler Max Langenhan bescherte Deutschland im Einsitzer der Männer die erste Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien!

Details zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.

In einer olympischen Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter bei den Männern im Eisschnelllauf.

Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich. Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle, konnten mit Platz zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) aber solide Leistungen zeigen.

Nach dem schweren Sturz der Goldfavoritin Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Verletzungsupdate.

Was er berichtete, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update“.

Max Langenhan stellte bereits am ersten Wettkampftag zweimal einen Bahnrekord in Cortina auf, um sich im dritten Lauf nochmals zu steigern.

Im dritten Lauf verbesserte er seine Bestzeit erneut und führt nun vor dem finalen Durchgang mit fast drei Zehntelsekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt bereits über eine Sekunde zurück – im Rodeln ein großer Vorsprung.

Für Altmeister Felix Loch läuft es dagegen nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt aktuell nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo belegt derzeit Rang zehn.

Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille waren die Emotionen bei Vanessa Voigt groß.

Die 28-Jährige blickte auf ihr schwieriges Jahr zurück: „Passiert das wirklich?“, flossen ihr nach dem Erfolg die Tränen.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus, zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale ausgeschieden.

Gold ging an die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, sowie an Benjamin Karl aus Österreich.

Was für eine unglaubliche Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Italien.

Sieben Fehlschüsse blieben die deutschen Biathleten erspart, doch beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste eine Strafrunde drehen. Ihr Glück: Maren Kirkeeide aus Norwegen musste zweimal extra kreisen, andere Teams waren zu weit zurück – so reichte es trotzdem zum Podest.

Nach Silber für Emma Aicher ist dies die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Beim schweren Sturz von Lindsey Vonn waren Familienmitglieder, darunter ihre Schwester Karin Kildow, vor Ort.

Was sie über den Unfall sagte, erfahrt Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz live miterleben: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Steht eine Sensation im Biathlon bevor? Noch nie hat eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium gestanden, doch zur Halbzeit sieht es gut aus.

Startläufer Justus Strelow und der zweite Athlet Philipp Nawrath blieben fehlerfrei, beim Wechsel auf die Frauen liegt Deutschland auf Platz zwei knapp hinter Norwegen, aber vor Frankreich und Italien.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, um die Medaille zu sichern.

Im Skiathlon der Männer gab es keine Überraschung: Johannes Høsflot Klæbo gewann das Rennen über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.

Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, der Franzose Mathis Desloges gewann Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finalfeld der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Olympia-Bronze holte, als Siebte und Cheyenne Loch als 15. weiter um Medaillen.

Bei den Männern schaffte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister, der amtierende Vize-Weltmeister, schied als 18. aus.

Nach fast 20 Minuten Unterbrechung ist klar: Emma Aicher gewinnt Silber im Abfahrtsrennen, nur 0,04 Sekunden hinter Gold.

Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA holt Gold, Bronze geht an die Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Es ist die erste Medaille für Deutschland, die jedoch vom heftigen Sturz von Lindsey Vonn überschattet wurde. Die zweite deutsche Starterin Kira Weidle-Winkelmann belegte am Ende Platz neun.

Nach etwa 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin in das nächstgelegene Krankenhaus.

Die 41-Jährige wird weiterhin auf der Piste behandelt. Nun nähert sich der Rettungshubschrauber, um sie abzutransportieren. Schockierende Bilder zeigen die Situation.

Das sieht ernst aus! Nach dem enttäuschenden siebten Platz von Kira Weidle-Winkelmann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen schwer.

Die US-Skifahrerin, die mit einem Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos auf der Strecke liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher präsentierte in der Abfahrt eine erstklassige Leistung und musste sich im Ziel nur der Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstel geschlagen geben – ein eingebildeter Kampf um das Podium!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Qualifikationsläufe im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder sind bereits im Gange, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen – und Deutschland hat heute mehrere heiße Kandidaten.

Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann besitzen in der Abfahrt gute Chancen auf Edelmetall, beide standen in der laufenden Saison bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar ein Rennen. Weidle-Winkelmann zeigte sich in den Trainingsläufen extrem stark, auch bei Aicher steigt die Formkurve.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14.29 Uhr Frauen, 14.39 Uhr Männer) mit Medaillenchancen an den Start, im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Lauf: 18.40 Uhr) liegt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar in Führung. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14.05 Uhr) hat Außenseiterchancen.

Den kompletten Wettkampfplan des Tages findet Ihr hier.

Beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze an China.

Der große Favorit Hiroto Ogiwara schied überraschend ohne Medaille aus, während seine Landsmänner Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber) dominierten. Der Chinese Yiming Su belegte Rang drei.

Die Norwegerin Anna Odine Strøm gewann am Samstagabend überraschend Gold im Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze!

Die 27-Jährige setzte sich nach starken Sprüngen mit 1,1 Punkten Vorsprung vor der Favoritin Nika Prevc durch. Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hat sich sicher mehr erhofft! Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit nur auf Platz acht.

Besser läuft es für seinen Teamkollegen Max Langenhan (26), der mit einem neuen Bahnrekord in Cortina führt und vor den entscheidenden Läufen an erster Stelle steht.

Incredibile! An ihrem 35. Geburtstag holte Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter erzielte sie mit einer Wahnsinnszeit von 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord, ließ Norwegens Ragne Wiklund und Kanadas Valerie Maltais deutlich hinter sich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und belegte nur den vierten Platz.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ gehen die Frauen über 3000 Meter an den Start.

Aus deutscher Sicht sind die Medaillenchancen gering, mit Josie Hofmann ist nur eine deutsche Starterin dabei.

Fast zeitgleich wurden im nördlichen italienischen Eisenbahnnetz an drei Stellen Beschädigungen gemeldet.

Ermittler schließen derzeit einen Sabotageakt nicht aus. Zur Unterstützung wurden Antiterror-Experten hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz vor Olympia entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf den Einzug ins Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden setzte sich das Team von Jeff MacLeod am Samstagmittag deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan durch. Dabei feierte die Mannschaft vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Die Weichen auf Sieg stellte das DEB-Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf schon nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) sorgten für eine zwischenzeitliche 5:0-Führung. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten nur noch kosmetisch.

Doppel-Erfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte Gold. Teamkollegin Ebba Andersson sicherte sich mit 51 Sekunden Rückstand Silber vor Norwegens Heidi Weng.

Für die deutschen Langläuferinnen war der Sprung aufs Podest erwartungsgemäß außer Reichweite. Pia Fink belegte Platz 13, Hennig-Dotzler wurde 30.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland im Olympischen Dorf viel Erfolg.

Der 70-Jährige hofft, dass sich die Vorbereitung in guten Platzierungen und möglichst Medaillen auszahlt, und drückt den Sportlern die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) in Mailand ist jedoch nur eine von mehreren Stationen, weitere sind Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol.

Von Bormio geht es nun direkt weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme begann soeben der Frauen-Langlauf-Skiathlon über 20 Kilometer, wo ebenfalls Medaillen vergeben werden.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Strecke in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Dominik Paris aus Südtirol wurde Dritter. Silber und Bronze gehen damit an Italien.

Simon Jocher vom DSV verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher ist als einziger Deutscher nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.

Bleibt es dabei, wäre das seine zweitbeste Platzierung in dieser Saison.

Nun heißt es hoffen, dass ihn die folgenden Fahrer nicht überholen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und erfüllt damit seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und hat als 28. Starter nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er sich aufrichten und scheint unverletzt zu sein.

Jetzt geht es los für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Strecke in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und liefert die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillen.

Den Anfang machen die alpinen Skifahrer: Um 11.30 Uhr startet die Herren-Abfahrt. Auch Deutschland hat heute gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen, bei dem Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) drei heiße Kandidatinnen stellt.

Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzünden Ski-Ikonen Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt – gleich kommt der Höhepunkt der Zeremonie: die Entzündung des olympischen Feuers.

Dies geschieht gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Flagge gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympische Flagge feierlich ins Zentrum des Stadions.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenorlegende Andrea Bocelli (67), der „Nessun Dorma“ zum Besten gibt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Die Entzündung der beiden Feuer steht kurz bevor.

Nach den eindrucksvollen Ansprachen von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor wenden sich Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) an Zuschauer und Athleten.

Nachdem alle Athleten eingezogen sind, folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Historie.

In einem Film erläutert Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) die Geschichte der Winterspiele. Anschnallen – in Rekordtempo geht es zurück in die Vergangenheit.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 im französischen Chamonix statt.

Zum Abschluss wird es laut, denn das Gastgeberland tritt nun auf.

Die Freude der Athleten ist unübersehbar, die Stimmung mitreißend, das Publikum jubelt. Eindrückliche Bilder!

Hart trifft es Belgien: Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Fahnenträger-Ehre haben, doch Probleme mit Zugverbindungen verhinderten seine rechtzeitige Ankunft.

„Trotz verschiedener Alternativen konnte er nicht pünktlich erscheinen“, teilte die belgische Olympia-Mannschaft via Instagram mit.

Wir befinden uns beim Buchstaben S.

Der Großteil der Teams ist bereits eingetroffen, nur wenige Nationen fehlen noch.

Die Schweizer Mannschaft tritt beim Einlauf nicht komplett an.

Bei den Eishockey-Frauen wurde in der Nacht ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team vor wenigen Minuten auf Instagram mitteilte. „Das positive Testergebnis lag erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor“, heißt es.

Aus Vorsichtsgründen verzichtete das Damen-Nationalteam daher auf die Teilnahme an der Eröffnungsfeier – bitter.

Es ist endlich so weit: Eishockeystar Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin bei der Nationenparade in Predazzo.

Das Team-Outfit sorgte für Aufmerksamkeit. Die Ponchos hatten zuvor bereits gemischte Reaktionen ausgelöst – zum Glück hat jeder seinen eigenen Geschmack.

Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch beim Buchstaben C angekommen.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden – der Auftritt erfolgt unter „Germania“.

Die Brasilianer haben sich für den Einlauf in Cortina etwas Besonderes ausgedacht.

Mit einem kurzen Tanz zeigten sie ihr Rhythmusgefühl, brachten die Tribünen zum Jubeln und holten so für einen kleinen Moment die Copacabana nach Italien.

Jetzt liegt der volle Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Der Einlauf beginnt traditionsgemäß mit Griechenland. Anschließend folgen die weiteren Teams in alphabetischer Reihenfolge der Gastgeber-Sprache. Deutschland zieht als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich auf Pierfrancesco Favino (56), der das Gedicht „L‘Infinito“ von Giacomo Leopardi vorträgt.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, während die italienische Nationalhymne erklingt.

Zeitgleich zur Zeremonie in Mailand wird an den drei weiteren Austragungsorten die Trikolore gehisst.

Jetzt ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

Mit einer Showeinlage wird der italienische Designer gewürdigt, der im vergangenen September im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

Tosender Applaus erfüllt das Stadion!

Früh in der Zeremonie trat US-Popstar Mariah Carey (56) ans Mikrofon und präsentierte den Italo-Hit „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Schauspielerin und Sängerin Matilda De Angelis (30) trat auf, bevor drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb über der Bühne schwebten. Bunt kostümierte Performer bewegten sich dazu.

Es zeichnet sich ab, dass noch weitere Überraschungen folgen werden.

Zu Beginn liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer verkörpern ausgestellte Skulpturen und machen die Bühne so zu einer Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Trotz der feierlichen Atmosphäre war das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt – die hohen Ticketpreise haben offenbar einige Fans abgeschreckt.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungszeremonie teil. Sie treten jedoch nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden an vier Austragungsorten begrüßt.

Neben dem Hauptteil im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feier. So können die Sportler an ihren Wettkampfstätten bleiben und müssen nicht extra nach Mailand reisen.

Das Warten hat bald ein Ende: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19.50 Uhr wird die Hauptveranstaltung live aus dem Mailänder San-Siro-Stadion im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert zusammen mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feier, die zugleich in Cortina, Predazzo und Livigno in abgespeckter Form stattfindet.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin hat sich im Slopestyle-Training schwer verletzt.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) teilte am Freitag via Instagram mit, dass Mohr sich nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zugezogen habe. Die 19-Jährige wurde daraufhin in der Orthopädischen Chirurgie München arthroskopisch operiert.

„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Bei gutem Heilungsverlauf kann das Knie in wenigen Tagen wieder voll belastet werden“, sagte der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne. Mohr darf somit auf einen Start bei den Spielen hoffen.

Das Training am Donnerstag musste wegen Schneefalls abgesagt werden, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) heute zum ersten Mal die Piste in Cortina befährt. Zwar erzielte sie die drittschnellste Zeit, zeigte sich danach aber sehr unzufrieden mit der Streckenpräparierung.

„Natürlich will jeder für ein Großereignis etwas Besonderes machen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein großer Fan davon“, sagte die 29-Jährige nach dem Training: „Unser Sport ist gefährlich genug, ich verstehe nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig.“

Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in der Abfahrt gewonnen – ausgerechnet in Cortina. Die Strecke sei aber nicht mehr dieselbe, es wurden zusätzliche, schärfere Wellen eingebaut.

„Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt“, so die Sportsoldatin, die in dieser Saison bereits zwei Podiumsplätze in der Abfahrt errang. „Aber jetzt wissen wir Bescheid und müssen damit umgehen.“

Mit deutlicher Verzögerung konnte das Abfahrtstraining der Frauen stattfinden – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen für die Deutschen.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der langen Pause große Schwierigkeiten, verpasste einige Tore und kam weit hinten ins Ziel. Kira Weidle-Winkelmann (29) zeigte mit der drittschnellsten Zeit hingegen eine starke Leistung.

Alle Augen richteten sich danach auf Lindsey Vonn (41). Die US-Amerikanerin, die sich erst kürzlich das Kreuzband gerissen hatte, wirkte souverän und beendete ihre Fahrt ohne größere Probleme. Eine Medaille scheint für die 41-Jährige trotz Handicap noch möglich.

Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte unglaublichen Kampfgeist: Nur 20 Stunden nach einem schweren Sturz, bei dem er sogar seinen Helm verlor, stand er wieder auf der Piste und fuhr eine Abfahrt.

Der Speed-Spezialist trug Pflaster im Gesicht, ein blutunterlaufenes Auge und fehlende Zähne – trotzdem war er guter Dinge und scherzte mit seinen Teamkollegen.

Beim abschließenden Abfahrtstraining belegte er Platz zwei. Da aber viele Athleten das Training ausließen oder zurückhaltend fuhren, ist die Aussagekraft für den Wettkampf begrenzt.

Nach dem positiven Dopingtest von Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor Klaus Höllrigl klar hinter sie.

Er sprach auch darüber, wie die Neuigkeiten an das Team und Passler gelangten. Mehr dazu lest Ihr hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verläuft turbulent.

Nach dem Sturz von Ilka Štuhec (35) musste die Piste repariert werden. Kurz vor dem Start von Emma Aicher (22) wurde das Training erneut wegen Nebels unterbrochen.

Somit warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann (29) auf ihren Start, sondern auch Lindsey Vonn (41), deren Durchgang mit Spannung erwartet wird. Sie tritt mit einem frisch gerissenen Kreuzband an, das sie sich vor etwa einer Woche zugezogen hatte.

Die deutschen Bob-Topfavoriten Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) sowie ihre Crews nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil, obwohl sie bereits in Cortina für Trainingsfahrten waren.

Beide Teams reisen vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) bzw. Königssee (Lochner).

Die Abreise war zwar geplant, da die Bob-Wettkämpfe erst am 16. Februar starten und weitere Trainingsblöcke anstehen – allerdings erst nach der Eröffnungsfeier.

Der Grund für die Abwesenheit: Im Athletendorf gibt es nicht genug Betten, die Schlafplätze werden für Sportler mit früheren Wettkämpfen benötigt.

Schon vor dem ersten Einsatz auf dem Eis steht die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) in der Kritik.

Worum es geht, lest Ihr hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Ärger bei Olympia“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit, nachdem sein Vater Hugo kürzlich verstarb.

Wie er mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute ist es endlich so weit! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro offiziell eröffnet.

Da die Wettkämpfe auf mehrere Orte in Norditalien verteilt sind, können nicht alle Athleten in Mailand teilnehmen.

Deshalb gibt es drei weitere Events: In Cortina wird ebenfalls ein Olympisches Feuer entzündet, zudem gibt es kleinere Zeremonien in Livigno und Predazzo, wo Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) das Team anführt.

Die Wettkämpfe laufen schon seit Mittwoch, und auch heute treten unter anderem Eiskunstläufer und Curler an, bevor der offizielle Startschuss fällt. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen beginnen am Samstag um 11.30 Uhr mit der Herren-Abfahrt in Bormio.

So macht man’s! Deutschlands Medaillenkandidat Felix Hoffmann (28) zeigte bei seinem ersten Training eine beeindruckende Vorstellung.

Auf der Normalschanze in Predazzo mischte der Thüringer in allen drei Durchgängen an der Spitze mit. Einen Lauf gewann er, die anderen beendete er auf den Plätzen zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls mit den Plätzen drei, 15 und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) belegte die Ränge 20, 11 und 18, während Pius Paschke (35) nur auf den Plätzen 28, 30 und 27 landete.

Bitter! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale.

In der Qualifikation scheiterte der 24-Jährige, nachdem er bei seinen ersten beiden Sprüngen die Tricks nicht sauber landen konnte. Damit bleibt ihm wie bei den Spielen 2022 in Peking der Finaleinzug verwehrt.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training.

Auf der Normalschanze in Predazzo zeigten die Athletinnen noch Luft nach oben.

Katharina Schmid (29) belegte rund 24 Stunden vor ihrem Einsatz als Fahnenträgerin die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte sich ebenfalls nicht an der Spitze platzieren.

Deutsche Spitzenreiterin war Agnes Reisch (26) mit den Rängen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.

Es ist offiziell: Das Frauen-Eishockey-Gruppenspiel Finnland gegen Kanada wurde abgesagt.

Im finnischen Team wurde ein Norovirus-Ausbruch festgestellt, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.

Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird nun am kommenden Donnerstag nachgeholt. Die Entscheidung trafen beide Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!

Am Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier verlor die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod ihr erstes Vorrundenspiel klar mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) gegen Schweden.

Die Führung für Deutschland erzielte Katarina Jobst-Smith (9. Minute), doch die Schweden antworteten mit Toren von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.).

Auf der „Pista Stelvio“ gab es im Abfahrtstraining einen weiteren schweren Sturz.

Nach dem Abflug von Fredrik Möller (25) am Mittwoch stürzte nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).

Der Österreicher verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte auf den Rücken, flog durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, Mundverletzungen sowie eine Schwellung am Auge und klagte über Schmerzen im Bein.

Der Norweger Möller hatte sich bei seinem schweren Sturz am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er bei der Herrenabfahrt am Samstag starten kann, ist ungewiss.

Vor dem offiziellen Start der Spiele gibt es die nächste Negativmeldung: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden zahlreiche Sanitäranlagen mutwillig zerstört.

Die Zeitung Corriere della Sera berichtet unter Berufung auf die Polizei, dass zwischen Mitte Dezember und Januar in etwa 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt wurden, vermutlich mit Werkzeugen wie Fräsen. Man spricht von Sabotage, entdeckt wurde der Schaden erst nach einem großflächigen Wasserschaden.

Erstaunlich: Zum Olympischen Dorf sollen eigentlich nur Personen mit speziellen Ausweisen und QR-Codes Zugang haben. Überwachungskameras werden zur Aufklärung herangezogen.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettkampf sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen jeweils ihre Auftaktpartien.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Start im Curling-Mixed verlief alles andere als geplant.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo musste der Wettbewerb für einige Minuten unterbrochen werden.

Um 19.08 Uhr fiel kurzfristig das Licht in der Eisarena aus. Nach kurzer Verzögerung konnte das Problem behoben werden und die Spiele liefen ohne weitere Zwischenfälle weiter.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starteten die Mixed-Curling-Teams in Cortina d’Ampezzo.

Ab 19.05 Uhr standen die ersten vier Begegnungen im Olympiastadion auf dem Programm.

Das Rätselraten hat ein Ende: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend sein.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verkündete die Entscheidung am Mittwoch offiziell.

Das Duo setzte sich in einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rennrodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.

Sie treten die Nachfolge von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (53) und Bob-Dominator Francesco Friedrich (35) an, die bei den Spielen 2022 in Peking die deutsche Fahne getragen hatten.

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo wurde Italien offenbar Ziel russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani (72) teilte am Dienstag laut Medienberichten mit: „Wir haben eine Reihe von Cyberangriffen auf Außenministeriums-Büros, beginnend in Washington, und auch auf einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt.“

Er betonte, die Angriffe seien „russischen Ursprungs“, machte aber keine weiteren Details bekannt.

Noch vor dem offiziellen Beginn gibt es die erste Meldung zu einem Sturz: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), früherer Super-G-Sieger von Bormio, hat sich bei einem Trainingssturz verletzt.

Der Norweger stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio, verlor in einer Kurve den Halt und rutschte über die Piste. Er konnte den linken Arm danach offenbar nicht mehr richtig bewegen.

Nach einer längeren Behandlungspause wurde Möller an einem Seil hängend per Hubschrauber abtransportiert.

Obwohl der offizielle Startschuss erst am Freitag fällt, finden bereits heute erste Wettkämpfe statt!

Den Anfang machen die Curling-Wettbewerbe, ab 19.05 Uhr stehen im Mixed-Team mehrere Vorrundenspiele auf dem Programm.

Einen Überblick, welche Veranstaltungen heute stattfinden, findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingtests durch und überprüfte rund 2800 Olympia-Athleten mindestens einmal.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Schwerpunkt waren Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Den höchsten Anteil an Tests gab es mit über 94 Prozent bei Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.

Kurz vor dem Spielebeginn änderte das US-Olympiateam kurioserweise den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ (Eishaus) in „Winter House“ (Winterhaus).

Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey teilten mit, dass dies eine Reaktion auf die Namensähnlichkeit zur umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE sei.

Diese war wegen teilweise brutaler Maßnahmen und Tötungsfällen in die Kritik geraten. Zudem hatten Demonstrationen gegen ICE in Mailand für Aufsehen gesorgt.

Gute Nachrichten für die schwarz-rot-goldenen Athleten! Die Deutsche Sporthilfe hat die Prämien für Medaillen bei den Winterspielen erhöht.

Für Gold gibt es nun 30.000 Euro (bisher 20.000), Silber wird mit 20.000 Euro (statt 15.000) belohnt. Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Ein Mann und eine Frau sollen wie gewohnt die Flagge tragen.

Zur Wahl stehen je drei Frauen und Männer. Bei den Frauen sind Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) nominiert. Bei den Männern stehen Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38) zur Auswahl.

Die Entscheidung liegt auch in Eurer Hand: Noch bis Dienstag, 3. Februar, könnt Ihr auf der DOSB-Homepage für Eure Favoriten abstimmen.

Das Ergebnis wird am 5. Februar, dem Tag vor der Eröffnungsfeier, bekanntgegeben.

Herzlich willkommen zu unserem ausführlichen Ticker zu den Olympischen Winterspielen 2026. Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillengewinne und weitere Highlights.