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Olympia 2026 im Liveticker: Fehlstart im Super-G! Aicher und Weidle-Winkelmann scheiden aus

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am fünften Wettkampftag überzeugten besonders die deutschen Rodler im Doppelsitzer: Dajana Eitberger und Magdalena Matschina erkämpften sich die Silbermedaille, während Tobias Wendl und Tobias Arlt Bronze holten.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch über alle Resultate, spektakuläre Momente und Hintergrundgeschichten.

Das ist ärgerlich! Emma Aicher, die mit berechtigten Hoffnungen auf eine weitere Medaille in den Super-G gestartet war, schied bei dichtem Nebel frühzeitig aus. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin verfehlte mit Startnummer 7 das Ziel.

Nur kurz zuvor schied auch Kira Weidle-Winkelmann, die als dritte Starterin ins Rennen ging, aus – sie verpasste wegen eines Fahrfehlers ein Tor. Neben den beiden scheiterten auch weitere Favoritinnen wie die Italienerin Sofia Goggia und die Tschechin Ester Ledecka, sodass überraschend Lokalmatadorin Federica Brignone die Führung übernahm. Sie hatte erst vor wenigen Wochen nach einer langwierigen Beinverletzung ihr Comeback gefeiert.

Die deutschen Skeleton-Athleten legten mit ihrem ersten Lauf den Grundstein für ein starkes Teamresultat.

Axel Jungk war nach dem ersten Lauf Zweitschnellster und lag nur 0,06 Sekunden hinter dem Spitzenreiter Matt Weston. Auch Christoph Grotheer und Felix Keisinger platzierten sich als Vierter bzw. Sechster weiterhin in Medaillennähe.

Vanessa Voigt, die deutsche Biathletin, verpasste im Einzelbewerb in Antholz mit Rang vier nur knapp eine Medaille und war zudem beste Deutsche. Trotzdem steht sie im Netz unter heftiger Kritik – und hat darauf nun eine Konsequenz gezogen.

„Während viele wieder meine Lauf- und Schießzeiten kritisieren, stehe ich hier und bin verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainings- und Leistungseinbußen durch einen großen Ausfall der vorolympischen Saison habe sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt abrufen können.

Für all das Negative, das sie erreicht, habe sie keinen Nerv mehr und verlässt daher vorerst Instagram. „Wir sehen und hören uns nach Olympia. Hier wird es ruhig – mein Fokus liegt woanders“, so Voigt. Und zwar auf weitere Medaillen, denn der Einzel war erst ihre zweite Medaillenchance.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.

Der Grund: Sein Helm zeigte Motive verstorbener Sportkollegen, die Opfer russischer Angriffe geworden sind.

Mehr dazu hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“

Der sechste Tag der Olympischen Spiele 2026 bietet ein volles Programm.

So stehen heute unter anderem der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.

Alle Wettkämpfe des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Wettkämpfe am 12. Februar“

Die letzte Goldmedaille des Abends geht nach Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry begeistern das Publikum und die Wertungsrichter im Eistanz und holen den Sieg vor dem US-Duo Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr Euch einen Überblick verschaffen, welche Nationen derzeit vorn liegen.

Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz läuft aktuell, allerdings ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Lauf von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich so überraschend die Bronzemedaille!

Gold bleibt – wie schon bei den Damen – in Italien: Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner dürfen jubeln. Silber geht an das österreichische Team Thomas Steu und Wolfgang Kindl. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verfehlte mit Platz vier knapp das Podest, während Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA auf Platz sechs zurückfielen.

Die beiden jungen US-Athleten starteten zwar stark in den zweiten Durchgang und waren auf Goldkurs, unterlief ihnen jedoch in der Mitte ein Fehler, wodurch sie zurückfielen. Wendl/Arlt nutzten diese Chance und erreichten noch das Treppchen.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen blieb der Niederländer nur der fünfte Platz; Gold ging an die USA.

Jordan Stolz sicherte sich den Sieg über 1000 Meter, Silber gewann der Niederländer Jenning de Boo. Zhongyan Ning aus China komplettierte das Podest auf Rang drei.

Enttäuschend verlief der Abend für den deutschen Medaillenhoffnungsträger Finn Sonnekalb, der mit zwei Sekunden unter seiner Bestzeit auf Platz 12 landete. Ein Infekt könnte den 18-Jährigen ausgebremst haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.

Der Chinese Lian Ziwen nahm dem niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars den Vorteil auf der Außenbahn und brachte ihn damit aus dem Konzept!

Diese heikle Szene kostete Wennemars, dem Sohn der Olympia-Legende Erben Wennemars (50), wertvolle Sekunden im Rennen um die Medaillen. Frustriert reagierte der 23-Jährige gestikulierend, ging seinen Gegner im Zielbereich wütend an und stieß ihn weg – ein unschönes Bild!

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten den zweiten Platz und sicherten sich die Silbermedaille!

Gold ging mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze holten Selina Egle und Lara Michaela Kipp (+0,259 Sekunden) aus Österreich.

Eitberger und Matschina zeigten im Eiskanal einen starken zweiten Lauf, doch das beste Duo des Abends ließ sich davon nicht beeindrucken und fuhr fehlerfrei zum Sieg. Die Freude bei allen sechs Medaillengewinnerinnen auf dem Podest war riesig.

Die deutschen Doppelsitzer-Teams Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt streben ebenfalls Edelmetall an.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf dem vierten Platz, knapp dahinter folgen Wendl/Arlt als fünftbestes Team. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA führen aktuell, gefolgt von Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich sowie den Italienern Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner, die ebenfalls auf dem Podium stehen würden.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina belegen zur Halbzeit im Doppelsitzer Rang zwei.

Obwohl sie am Start wegen einer Berührung mit der Bande etwas Zeit verloren, lief es im unteren Streckenabschnitt deutlich besser. Die Führung halten die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Eitberger und Matschina liegen nur 0,022 Sekunden zurück. Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich sind derzeit Dritte.

Vor wenigen Minuten begannen die ersten Durchgänge im Doppelsitzer der Rodler; die Entscheidungen fallen ab 18:53 Uhr (Frauen) und 19:40 Uhr (Männer) im zweiten Lauf.

Bei den Frauen kämpfen Eitberger und Matschina um Gold, bei den Männern haben Wendl/Arlt und Eggert/Müller gute Medaillenchancen.

Elizabeth Lemley sicherte sich den Olympiasieg im Buckelpisten-Wettbewerb im Livigno Snow Park! Die 20-jährige Amerikanerin gewann vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf, Dritte wurde die Französin Perrine Laffont.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember zurück in den Weltcup und triumphierte nun überraschend in Italien.

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte bei der Halfpipe der Frauen schwer und musste mehrere Minuten behandelt werden.

Beim Versuch, ihren „Frontside 900“ zu landen, verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen, was die Fans verstummen ließ. Rund acht Minuten kümmerten sich Sanitäter um Jiayu, bevor sie auf einer Trage abtransportiert werden konnte.

Wie es der Weltmeisterin von 2019 inzwischen geht, ist noch unklar.

Die französischen Biathletinnen dominierten das Einzelrennen über 15 Kilometer! Julia Simon gewann Gold, ihre Teamkollegin Lou Jeanmonnot holte Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.

Vanessa Voigt verpasste mit Rang vier knapp eine Medaille, Janina Hettich-Walz belegte einen ordentlichen achten Platz.

Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es hingegen nicht rund. Beim letzten Schießen fielen die Scheiben zwei und vier nicht, sodass die 31-Jährige mit über zwei Minuten Rückstand ins Ziel kam und nur Zehnte wurde. Dabei lag die Bayerin nach drei fehlerfreien Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs.

Gold im 10-Kilometer-Langlauf geht an Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach am Ziel völlig erschöpft zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich sicherte sich Silber, Bronze holte Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger gehörte lange der Spitzengruppe an, verlor jedoch zum Schluss die Kraft und belegte Platz zehn – hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek, der Achter wurde. Julian Schmid kam als 14. ins Ziel.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönt sich wahrscheinlich zum König der Winterspiele: Er siegte mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden vor dem US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33).

Marco Odermatt (28), vor den Spielen als Favorit auf Gold gehandelt, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Olympiageschichte, der drei Goldmedaillen bei ein und demselben Winterspiel gewonnen hat. Damit reiht er sich in die Fußstapfen von Legenden wie Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82).

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska mit Hasskommentaren im Netz überflutet.

„Mir ist bewusst, dass mein Sprung den Einzug in die nächste Runde verhindert hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht gereicht“, erklärte die junge Athletin nach einem Sprung von 82 Metern und übernahm die Schuld am Ausscheiden. Doch mit der Welle an Hass hatte sie nicht gerechnet.

Schock im Olympischen Dorf: Der australische Snowboardcross-Athlet Cam Bolton (35) stürzte am Montagabend schwer im Training und ist für die Spiele definitiv raus.

Das Australische Sportinstitut NSWIS bestätigte den Crash. Am Dienstag klagte Bolton über zunehmende Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich und wurde zur Untersuchung in die Olympische Polyklinik gebracht.

Dort wurde die Diagnose gestellt: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde er umgehend in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.

Während im Frauen-Eishockey und beim Männer-Eiskunstlauf die Kufen noch über das Eis gleiten, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, an dem Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland glänzte.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland dadurch vorübergehend auf den geteilten zweiten Rang mit Schweden, Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.

Das ist bitter! Das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste nach acht Sprüngen das Podium nur knapp und landete auf Platz vier hinter Japan.

Slowenien, vertreten durch die Geschwister Domen und Nika Prevc, gewann souverän Gold, Norwegen holte Silber.

Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Medaille nach dem Gold von Philipp Raimund.

Aktuell sieht es für das Quartett um Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag noch nicht nach dem Podest aus. Schlussspringer Raimund geht noch ins Rennen, doch Slowenien liegt auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz schaffte es! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz zeigte auch im vierten Lauf eine starke Leistung und verteidigte im Einsitzer der Frauen den Spitzenplatz vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Fahne im Rücken freute sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Am Ende gewann sie mit einem deutlichen Vorsprung von 0,918 Sekunden (3:30,625 Minuten) vor der Lettin. Die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957) holte Bronze.

Taubitz bleibt Favoritin auf ihr erstes Olympia-Gold. Nach drei von vier Läufen führt sie mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor Elina Bota.

Allerdings profitierte sie vom großen Fehler ihrer deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten riss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18:50 Uhr.

Im Curling-Mixed gewann Italien im Spiel um Platz drei gegen Großbritannien mit 5:3 und sicherte sich damit eine weitere Medaille.

Das Finale zwischen Schweden und den USA startet um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste als Fünfter mit einem Fehler knapp eine Medaille im Einzel-Biathlon.

Stattdessen feierte der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, seinen ersten Olympiasieg. Hinter ihm landeten der Gesamtweltcup-Führende Éric Perrot aus Frankreich und Botns Landsmann Sturla Holm Lægreid auf dem Podium.

David Zobel wurde mit zwei Fehlern 21., Lucas Fratzscher (ebenfalls zwei Fehler) belegte Platz 23. Philipp Horn hingegen machte sechs Schießfehler und landete auf Platz 40.

Kira Weidle-Winkelmann präsentierte sich mit Rang sechs in der Abfahrt stark, Emma Aicher holte mit einer hervorragenden Slalomleistung Silber für das deutsche Kombinations-Team!

Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams, sodass das deutsche Duo nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber knapp mit 0,05 Sekunden unterlegen war. Bronze gewannen die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt; zudem gewann sie 2022 mit dem Team Silber. Weidle-Winkelmann freute sich über ihre erste Olympia-Medaille – genau auf der Strecke, wo sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

Birk Ruud sicherte sich in einem von Stürzen geprägten Wettbewerb den Olympiasieg. Kein Athlet übertraf seinen starken ersten Lauf, obwohl Ruud im letzten Durchgang selbst stürzte. Silber ging an den US-Amerikaner Alex Hall, Bronze an Luca Harrington aus Neuseeland.

Für Ruud ist es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympia: 2022 gewann er den Big-Air-Wettbewerb in Peking.

Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben! Gastgeber Italien setzte sich im Mixed-Team-Staffel-Finale vor Kanada und Belgien durch.

Ein deutsches Team war nicht vertreten.

Im Mixed-Teamwettkampf verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid und setzen stattdessen auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die im Normalschanzen-Springen bereits vor Schmid lagen. Ergänzt wird das Team von Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo verteidigt seinen Titel im Langlauf-Sprint der Männer und gewinnt Gold. Silber geht an den US-Amerikaner Ben Ogden, Bronze an Oskar Opstad Vike aus Norwegen.

Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, während Janosch Brugger in der Qualifikation ausschied.

Triple-Podium für Schweden! Im Finale der Langlauf-Sprint-Damen gewann Linn Svahn vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Schade! Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler ist im Sprint-Halbfinale Endstation. Beide wurden in ihrem Lauf Dritte und Vierte und konnten sich nicht als Lucky Loser für das Finale qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Sowohl Gimmler als auch Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler wurde im Viertelfinale Zweite und qualifizierte sich direkt, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste hingegen das Halbfinale deutlich.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.

Die 29-Jährige, die in der Abfahrt antrat, lag 0,74 Sekunden hinter der führenden US-Amerikanerin Breezy Johnson; bis zu den Medaillen sind es 0,47 Sekunden.

Im Slalom, dem zweiten Teil der Team-Kombination (14 Uhr), will Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher den Rückstand aufholen. Aicher ist in dieser Saison nicht nur Deutschlands beste Abfahrerin, sondern auch die stärkste Slalomfahrerin und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um eine Medaille.

Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl lieber mit dem Norweger Marius Lindvik geteilt.

Doch ihre Freundschaft zerbrach am Anzug-Skandal bei der WM 2025: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft nach: Wie ins Gesicht gespuckt“

Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Eröffnungsfeier eröffnet. Doch der italienische Sender Rai erlebte eine Pannenserie, die für Aufsehen sorgt.

Der Sportchef und Kommentator Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht und verwechselt etwa die bekannte Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er irrtümlich für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai nach Ende der Spiele einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, Sender, Zuschauer und Sportjournalisten zu schädigen.

Auch die Politik reagiert: Die italienische Opposition sieht bei Rai politisches Kalkül wichtiger als fachliche Kompetenz seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.

Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell“.

Drei der vier deutschen Langlauf-Damen schafften die Qualifikation im Sprint.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Während die Qualifikation ein Einzelzeitfahren ist, treten die Läuferinnen ab Viertelfinale in direkten Heats mit sechs Starterinnen gegeneinander an.

Am Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Was sie sagte, lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.

Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Fokus auf Dienstag, an dem Team Deutschland wieder Medaillenchancen hat.

Im Rodeln hat Deutschland die besten Aussichten: Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs. Der letzte Lauf startet um 18:34 Uhr in Cortina.

Raimund will einen Tag nach seinem Triumph nachlegen, am Abend steht die Mixed-Konkurrenz (18:45 Uhr) an. Im Ski Alpin hoffen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) auf Medaillen.

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr) haben Außenseiterchancen. Den Gesamtzeitplan findet Ihr hier.

Während beim Damen-Eishockey der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns heute mit dem Wunder von „Gold-Hille“.

Deutschland stieg im Medaillenspiegel auf Rang vier.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen.

Der 25-Jährige siegte in Predazzo im Normalschanzen-Wettbewerb und schockte damit viele Favoriten. Raimund, bislang ohne Weltcup-Sieg, verwies mit 270,4 Punkten den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei. Im TV sagte er strahlend: „Ich wusste, es wird weit. Es ist unglaublich.“

Mehr zu „Gold-Hille“ hier: „Sein erster Sieg ist ein goldenes Wunder: Raimund kann es kaum fassen“.

Deutschland hat am Dienstag beste Aussichten auf weiteres Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel lieferten sich in den ersten beiden von vier Läufen ein Duell um den Sieg.

Taubitz führt mit nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung.

Ohne deutsche Starterin wird die Entscheidung im Damen-Snowboard fallen.

Annika Morgan verpasste als 13. der Qualifikation knapp den Einzug unter die besten zwölf.

Die deutschen Eishockey-Damen dürfen weiter auf das Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel bezwang das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0). Zuvor hatte das DEB-Team Japan mit 5:2 klar geschlagen. Trotz vieler Chancen wurde es noch einmal spannend.

Laura Kluge brachte das Team 35 Sekunden vor der Pause in Führung, Frankreich glich im letzten Drittel aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den Siegtreffer.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im 1000-Meter-Eisschnelllauf gewann die 27-Jährige vor ihrem Freund Jake Paul mit neuem olympischen Rekord von 1:12,31 Minuten vor Teamkollegin Femke Kok. Bronze ging an Miho Takagi aus Japan, die 2020 und 2023 Weltmeisterin über diese Distanz war.

Nun steht das 1000-Meter-Rennen der Frauen im Eisschnelllauf an.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Medaillenkandidatinnen.

Als einzige Deutsche startet Anna Ostlender (23) mit Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz bei der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) ein emotionales Posting an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst uns alle“, schrieb er auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag für dich und alle auf der Strecke.“

Vonn war nach zwölf Fahrsekunden in einem Tor hängen geblieben und schwer gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.

Demnächst gehen die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft auf das Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16:40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnten sie einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Jocher wurde elfter in der Abfahrt, Straßer verbesserte die Platzierung im Slalom nur um einen Rang auf den zehnten Platz.

Den Sieg holte das Schweizer Duo Franjo van Allmen und Tanguy Nef vor Marco Odermatt/Loic Mellarc (Schweiz) und den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller.

Im Ski Freestyle sicherte sich die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal in Folge Olympiagold.

Wie vor vier Jahren verwies sie Eileen Gu aus China auf Platz zwei. Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Athletinnen konnten wegen der Verletzung von Muriel Mohr im Training nicht antreten.

Trotz hervorragender Schießfähigkeiten wird Justus Strelow nicht im Einzel-Biathlon starten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die anspruchsvolle Laufstrecke für Strelow weniger geeignet sei und man ihn für spätere Wettbewerbe brauche. Strelow akzeptierte die Entscheidung als Teamplayer und hatte bei früheren Großereignissen bereits auf den Einzelstart verzichtet, um für Staffelrennen fit zu sein.

Die Team-Kombination der Männer läuft. Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf dem elften Platz.

Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesschnellster Giovanni Franzoni (Italien). Im Slalom (14 Uhr) hat Straßer als einer der weltbesten Slalomfahrer noch Chancen, das Team weiter nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte es für Team D goldig weitergehen.

Im Herren-Skispringen von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Obwohl er bisher keinen Weltcupsieg errang, stand er in dieser Saison fünfmal auf dem Podest und belegte im letzten Training die Plätze eins und zwei.

Auch Felix Hoffmann darf sich Medaillenchancen ausrechnen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Mixed-Eiskunstlauf verfolgten Stars wie Novak Djokovic und Allyson Felix die Wettbewerbe, während Team Deutschland die ersten Medaillen gewann.

Gold-Rodler Max Langenhan dominierte den zweiten Wettkampftag aus deutscher Sicht, vorher hatte Emma Aicher im Super-G knapp Silber geholt und eine Mixed-Biathlon-Staffel gewann Bronze. Leider überschattete der schwere Sturz von US-Star Lindsey Vonn den Sonntag.

Eine Übersicht aller Medaillengewinner gibt’s in unserem Medaillenspiegel.

Die deutsche Biathlon-Bronze-Feier dauert an, doch offenbar sind die Medaillen nicht ganz unversehrt.

Bei einem Jubelsprung fiel Justus Strelow eine Medaille von der Kette, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb der glänzende Teil unbeschädigt!

Rennrodler Max Langenhan bescherte Deutschland das erste Gold bei den Winterspielen in Italien!

Alles zum Erfolg des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden trotz Schmerzen: Langenhan saust zum Olympiasieg“.

In einer olympischen Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem das 5000-Meter-Rennen der Männer im Eisschnelllauf.

Der Norweger ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Teilnehmer hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun, zeigten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) solide Leistungen.

Nach dem schweren Unfall von Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zur Verletzung.

Was er sagte, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update“.

Bereits am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan zweimal Bahnrekorde in Cortina auf und übertraf sich im dritten Lauf nochmals.

Mit dem dritten Bahnrekord liegt der 26-Jährige vor dem letzten Lauf fast drei Zehntel vorn vor dem Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods hat bereits über eine Sekunde Rückstand – im Rodeln eine Welt.

Für Altmeister Felix Loch läuft es hingegen nicht gut: Der zweifache Olympiasieger liegt derzeit nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo ist Zehnter.

Nach der Bronzemedaille der Biathlon-Mixed-Staffel war Vanessa Voigt emotional berührt.

Die 28-Jährige blickte auf ein schwieriges Jahr zurück: „Passiert das wirklich?“ – nach dem Bronzegewinn flossen bei ihr die Tränen.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche im Viertelfinale nach einem Sturz aus. Zuvor hatten Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale das Aus erlitten.

Gold gewannen die Tschechin Zuzana Maderova, die Hofmeister besiegte, und Benjamin Karl aus Österreich.

Was für eine unglaubliche Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, doch beim letzten Schießen ließ Preuß trotz drei Nachladern eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste Norwegens Maren Kirkeeide zwei Runden drehen, was den Abstand vergrößerte und Deutschland die Medaille sicherte.

Nach Silber für Emma Aicher war es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Lindsey Vonn wurde bei ihrem schweren Sturz von Familienmitgliedern begleitet, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie zum Unfall sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Naht eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Rennhalbzeit liegen die Chancen gut.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath schossen jeweils fehlerfrei, womit Deutschland beim Wechsel auf die Frauen auf Rang zwei liegt, knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß an der Reihe, die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den 2x10-Kilometer-Wettbewerb und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, dazwischen platzierte sich Mathis Desloges aus Frankreich. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das 16er-Finalfeld im Parallel-Riesenslalom.

Ramona Hofmeister (Siebte der Vorläufe) und Cheyenne Loch (15.) kämpfen bei den Frauen weiter um Medaillen, Elias Huber (Zwölfter) erreichte das Achtelfinale bei den Männern. Stefan Baumeister (18.) schied aus.

Nach fast 20 Minuten Unterbrechung wegen Nebel konnte das Rennen fortgesetzt werden. Emma Aicher sicherte sich Silber, nur 0,04 Sekunden hinter Gold für Breezy Johnson (USA). Sofia Goggia holte Bronze.

Die erste deutsche Medaille wurde jedoch vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach einer Viertelstunde konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Lindsey Vonn lag noch auf der Piste und wurde behandelt. Der Hubschrauber näherte sich allmählich, um die 41-Jährige abzutransportieren. Die Bilder waren erschütternd.

Das sah nicht gut aus! Kira Weidle-Winkelmann kam nur als Siebte ins Ziel, dann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit gerissenem Kreuzband antrat, blieb an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos auf der Piste liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte eine fantastische Abfahrt und musste sich nur der Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um lediglich vier Hundertstel. Nun beginnt das Zittern um einen Podestplatz!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Details lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder liefen bereits, ab 11:30 Uhr folgt die erste Medaillenentscheidung im Frauen-Super-G. Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall, beide standen in dieser Saison schon auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann zeigte sich in den Trainingsläufen stark, auch bei Aicher steigt die Formkurve.

Bei den Snowboardern kämpfen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister um Medaillen (Finale Frauen 14:29 Uhr, Männer 14:39 Uhr). Im Herren-Rodeln liegt Max Langenhan nach Tag eins auf Goldkurs. Die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Beim Big-Air-Snowboarden sicherten sich Japan und China die Medaillen.

Hiroto Ogiwara, der große Favorit, blieb überraschend ohne Medaille. Seine Landsmänner Kira Kimura und Ryoma Kimata gewannen Gold und Silber. Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstag überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Mit starken Sprüngen lag sie 1,1 Punkte vor der Favoritin Nika Prevc. Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag als Siebte. Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16, Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hatte sich sicher mehr erhofft: Der Rodel-Medaillenfavorit liegt zur Halbzeit nur auf Platz acht.

Besser machte es sein Teamkollege Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der einen neuen Bahnrekord in Cortina aufstellte und vor den letzten Läufen am Sonntag führt.

Incredibile! Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille Italiens bei diesen Winterspielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf der Frauen stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die Norwegerin Ragne Wiklund sowie die Kanadierin Valérie Maltais hinter sich.

Die niederländische Favoritin Joy Beune enttäuschte und wurde nur Vierte.

Zwei von fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf mehr in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.

Für das deutsche Team sind die Aussichten gering; nur Josie Hofmann (29) ist am Start.

Fast zeitgleich meldeten die italienischen Eisenbahnbehörden drei Beschädigungen im Schienennetz im Norden des Landes.

Die Ermittler schließen Sabotage nicht aus und ziehen Anti-Terror-Experten hinzu.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft hofft weiterhin auf das Viertelfinale.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden gewann das Team von Jeff MacLeod am Samstagnachmittag klar mit 5:2 gegen Japan. Vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feierte Deutschland den ersten Olympia-Erfolg seit 12 Jahren.

Das Team legte früh den Grundstein: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung aus.

Später trafen Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) zum 5:0. Japan konnte nur noch kosmetisch durch Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzen.

Doppel-Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte Gold. Mit 51 Sekunden Rückstand sicherte sich Teamkollegin Ebba Andersson Silber vor Norwegens Heidi Weng.

Für die deutschen Langläuferinnen blieb der Sprung aufs Podest aus. Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte Team Deutschland viel Erfolg.

Er hoffe, dass die Vorbereitung „sich auszahlt mit guten Platzierungen und möglichst Medaillen“ und drückte den Sportlern die Daumen.

Seine Frau Elke Büdenbender (64) begleitete ihn. Weitere Besuche sind in Cortina d’Ampezzo und Antholz geplant.

Von Bormio geht es direkt nach Tesero: Dort begann der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer, bei dem Medaillen vergeben werden.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen: Der Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni. Drittplatzierter wurde der Südtiroler Dominik Paris, Silber und Bronze gingen an Gastgeber Italien.

DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Als einziger Deutscher liegt Simon Jocher nach der Abfahrt vorerst auf Rang 19.

Bei Beibehaltung wäre das seine zweitbeste Platzierung der Saison.

Nun heißt es hoffen, dass ihn keine weiteren Fahrer noch verdrängen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und bestätigt seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist einziger deutscher Starter und wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat er geringe Chancen auf eine Medaille.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und schlitterte über die Piste.

Zum Glück konnte er sich wieder aufrichten und blieb ohne Verletzungen.

Jetzt starten die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe und ist die erste Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen mit Vorrunden und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Anfang machen die alpinen Skifahrer, ab 11:30 Uhr startet die Herren-Abfahrt. Deutschland hat gute Chancen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Damenskisprung von der Normalschanze mit drei deutschen Teilnehmerinnen – Selina Freitag, Fahnenträgerin Katharina Schmid und Agnes Reisch.

Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt – gleich wird das olympische Feuer entzündet.

Das passiert zeitgleich in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich ins Stadion.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.

Das Entzünden der Feuer steht bevor.

Italiens Präsident Sergio Mattarella verkündet die Eröffnung der Spiele: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Vorher sprechen Giovanni Malagò, Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry zu den Anwesenden.

Nach dem Einmarsch der Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.

In einem Film erzählt Schauspielerin Sabrina Impacciatore die Historie der Winterspiele. Zum Frühstück kann man dann schon mal mit Wissen punkten: Die ersten Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.

Zum Abschluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

Die Athleten strahlen vor Freude, das Publikum jubelt begeistert – großartige Bilder!

Bitter für Belgien: Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Zusammen mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten seine rechtzeitige Ankunft.

Wir sind bei S angekommen.

Die meisten Länder sind durch, nur wenige fehlen noch.

Die Schweizer Eishockey-Frauen fehlen beim Einmarsch.

Ein Norovirus-Fall wurde bestätigt, deshalb entschied das Team, die Eröffnungsfeier auszulassen.

Endlich ist es so weit: Leon Draisaitl führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid die deutsche Flagge in Predazzo trägt.

Das Team-Outfit fiel sofort auf – die Ponchos sorgten für gemischte Reaktionen.

Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei C.

Fans, die auf Deutschland warten, müssen sich noch gedulden, denn „Germania“ zieht an 32. Position ein.

Die Brasilianer sorgten für Stimmung mit einem kurzen Tanz beim Einlauf in Cortina.

Sie brachten einen Hauch von Copacabana nach Italien und rissen die Zuschauer mit.

Nun richten wir den Blick auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell eröffnet Griechenland den Einlauf, dann folgen die Teams in alphabetischer Reihenfolge. Deutschland läuft als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Zeit für Poesie!

Der italienische Schauspieler Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne erklingt.

Parallel zu Mailand wird an weiteren Austragungsorten die Flagge gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Show geehrt.

Der italienische Designer, der im September 2023 verstarb, wird mit einer eigenen Einlage gewürdigt.

Tosender Applaus im Stadion!

US-Popstar Mariah Carey singt früh im Programm den Italo-Hit „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Die Schauspielerin Matilda De Angelis tritt auf, während riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb über der Bühne schweben und bunt kostümierte Tänzer agieren.

Es zeichnet sich ab, dass weitere Überraschungen folgen werden.

Der Fokus liegt zu Beginn auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen ausgestellte Skulpturen dar und machen die Bühne zur Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Das Stadion ist nur zu zwei Dritteln gefüllt – hohe Ticketpreise scheinen einige Besucher abgeschreckt zu haben.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der Eröffnungsfeier teil, jedoch nicht gemeinsam in Mailand, sondern verteilt auf vier Austragungsorte.

Neben dem Hauptteil im San Siro finden Feierlichkeiten auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt – so können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben.

Das Warten endet bald: In rund einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr wird die Hauptzeremonie live im Ersten übertragen, kommentiert von Tom Bartels und Italien-Experte Giovanni di Lorenzo. Parallel läuft ein abgespecktes Programm in Cortina, Predazzo und Livigno.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier im XXL-Olympia-Ticker mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich beim Slopestyle-Training schwer.

Der DOSB berichtete via Instagram, dass Mohr sich einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zuzog. Sie musste sich einem arthroskopischen Eingriff unterziehen.

Der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne erklärte, das Knie sei stabil und ohne weitere Verletzungen. Bei positivem Heilungsverlauf könne Mohr bald wieder voll belasten und auf einen Start hoffen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Piste in Cortina befuhr.

Sie fuhr die drittschnellste Zeit, bemängelte jedoch die Streckenpräparierung.

„Man will spannender machen, aber unser Sport ist gefährlich genug“, sagte sie nach dem Training. „Ich bin kein Fan von mehr Schwierigkeiten. Das ist unnötig.“

Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in Cortina gewonnen, doch die Strecke wurde seitdem mit schärferen Wellen verändert.

„Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt“, so die Sportsoldatin, die in der Saison bereits zwei Abfahrtspodien erreichte. „Jetzt müssen wir damit klarkommen.“

Mit großer Verspätung konnte das Abfahrtstraining der Frauen doch noch stattfinden – für die beiden Deutschen verlief es sehr unterschiedlich.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der Pause Probleme, verpasste Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann (29) überzeugte mit drittschnellster Zeit.

Alle Augen richteten sich auf Lindsey Vonn (41): Trotz Kreuzbandriss wirkte sie souverän und erreichte das Ziel ohne größere Probleme. Eine Medaille scheint für sie trotz Handicap möglich.

Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) ist ein harter Kämpfer: Nachdem er im Abfahrtstraining schwer gestürzt war und seinen Helm verlor, stand er weniger als 20 Stunden später wieder auf der Piste.

Mit Pflastern im Gesicht und blutunterlaufenem Auge sowie fehlenden Zähnen fuhr er erneut, scherzte mit Teamkollegen und belegte Platz zwei im Training.

Da viele Sportler das Training ausließen oder zurückhaltend fuhren, hat das Ergebnis keine große Aussagekraft für den Wettkampf.

Nach einem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellt sich der italienische Sportdirektor hinter die Athletin.

Klaus Höllrigl sprach auch darüber, wie Passler und das Team von dem Testergebnis erfuhren. Mehr dazu hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen wurde mehrfach unterbrochen, unter anderem wegen eines Sturzes von Ilka Štuhec (35) und dichtem Nebel.

Die Medaillen-Hoffnung Emma Aicher sollte als Sechste starten, doch der Lauf wurde wieder verschoben. Auch Lindsey Vonns Start wird sehnsüchtig erwartet – sie tritt trotz Kreuzbandriss an.

Die deutschen Bob-Weltmeister Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) sowie ihre Crews nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil, obwohl sie in Cortina trainierten.

Sie kehren vorzeitig nach Innsbruck beziehungsweise Königssee zurück.

Geplant war die Abreise nach der Eröffnungsfeier, doch im Athletendorf gibt es zu wenige Betten, die den Rivalen zur Verfügung stehen. Vorrang haben Sportler mit früheren Wettkämpfen.

Bevor sie überhaupt aufs Eis stieg, sah sich die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) harscher Kritik ausgesetzt.

Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) erlebt eine schwere Zeit: Sein Vater Hugo ist kürzlich verstorben.

Wie er den Verlust verarbeitet, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute beginnt es offiziell: Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro eröffnet.

Da die Wettkämpfe über ganz Norditalien verteilt sind, können nicht alle Athleten vor Ort sein.

Daher gibt es drei zusätzliche Feierlichkeiten: In Cortina wird ebenfalls ein olympisches Feuer entzündet, zudem finden kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo statt, wo Katharina Schmid das deutsche Team anführt.

Die Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch, auch heute sind unter anderem Eiskunstläufer und Curler aktiv, noch bevor die Eröffnung stattfindet. Den Gesamtzeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag, wenn um 11:30 Uhr die Herren-Abfahrt in Bormio startet.

So wird’s gemacht! Felix Hoffmann (28) präsentierte sich im ersten Training eindrucksvoll.

Auf der Normalschanze in Predazzo mischte der Thüringer in allen drei Durchgängen vorne mit, gewann einen Lauf und belegte sonst die Plätze zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte mit den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.

Andreas Wellinger (30) kam auf 20, elf und 18, Pius Paschke (35) auf 28, 30 und 27.

Leider verpasste der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) das Big-Air-Finale.

In der Qualifikation konnte er seine Tricks nicht sauber landen und scheiterte wie bei den Winterspielen 2022 in Peking am Finaleinzug.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training in Predazzo.

Katharina Schmid (29) wurde 15., 18. und 19., Selina Freitag (24) konnte noch nicht vorne mithalten.

Am besten schnitt Agnes Reisch (26) mit den Plätzen vier, zehn und fünf ab. Juliane Seyfarth (35) erreichte nur die Ränge 38, 33 und 26.

Das Eishockey-Spiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada fällt aus.

Ein Norovirus-Ausbruch im finnischen Team macht viele Spielerinnen spielunfähig.

Die für 21 Uhr angesetzte Partie wird auf Donnerstag verschoben – eine gemeinsame Entscheidung der Teams und Veranstalter.

Auftaktniederlage für die deutschen Eishockey-Damen!

Vor der Eröffnungsfeier verlor das Team von Jeff MacLeod gegen Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Katarina Jobst-Smith hatte für Deutschland in Führung gebracht, doch Schweden traf durch Lina Ljungblom (2), Mira Jungaker und Thea Johansson zum Sieg.

Auf der Stelvio-Piste in Bormio gab es erneut einen schweren Sturz im Abfahrtstraining: ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34) verlor die Kontrolle, stürzte, flog durch ein Tor und verlor seinen Helm.

Er erlitt Verletzungen im Gesicht, Schmerzen im Bein und wurde gestoppt. Ob er am Samstag starten kann, ist offen.

Der Norweger Fredrik Möller hatte sich zuvor eine Schulterluxation zugezogen.

Vor dem offiziellen Start der Spiele wird bereits von Vandalismus berichtet: Im Olympischen Dorf Mailand wurden zahlreiche Sanitäranlagen mutwillig beschädigt.

Die Zeitung „Corriere della Sera“ berichtete von 70 betroffenen Zimmern mit zerstörten Duschen und Toiletten. Vermutlich wurde mit Fräsen sabotiert. Der Schaden wurde erst nach einem Wasserschaden entdeckt.

Der Zugang zum Olympischen Dorf ist eigentlich streng kontrolliert. Überwachungskameras sollen nun helfen.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettbewerb sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten zum Auftakt jeweils Siege.

Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Anders als geplant: Der Curling-Mixed-Wettbewerb wurde wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina für mehrere Minuten unterbrochen.

Um 19:08 Uhr fiel die Beleuchtung kurzfristig aus, das Problem wurde schnell behoben.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starten die Mixed-Curling-Teams in Cortina D’Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr stehen die ersten vier Partien im Olympiastadion auf dem Programm.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier.

Der DOSB verkündete die Wahl offiziell. Das Duo setzte sich in einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.

Sie treten die Nachfolge von Claudia Pechstein und Francesco Friedrich an, die 2022 die Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Spiele wurde Italien Ziel russischer Hackerangriffe, wie Außenminister Antonio Tajani (72) mitteilte.

Er sprach von vereitelten Cyberangriffen auf das Außenministerium und olympische Einrichtungen, darunter Hotels in Cortina. Die Angriffe seien russischen Ursprungs, Details gab er nicht bekannt.

Vor dem offiziellen Start gibt es bereits die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im ersten Abfahrtstraining in Bormio schwer.

Er verlor in einer Kurve den Halt, schlitterte über die Piste und konnte seinen linken Arm nicht mehr richtig bewegen. Nach langer Behandlung wurde er per Seilbahn abtransportiert.

Obwohl die Spiele erst am Freitag offiziell beginnen, starten heute schon die ersten Wettkämpfe!

Den Auftakt machen die Curling-Vorrunden am Mittwoch um 19:05 Uhr.

Alle heutigen Wettkämpfe im Überblick hier: „Olympia 2026: Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) nahm sechs Monate vor den Spielen 7.100 Dopingproben bei etwa 2.800 Athleten – das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer.

Der Schwerpunkt lag auf risikoreichen Disziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Mit über 94 Prozent wurden besonders Athleten aus China, Deutschland, USA und Spanien getestet.

Das US-Olympiateam änderte kurz vor den Spielen den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ auf „Winter House“.

Die Verbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey begründeten die Änderung mit der Nähe zum umstrittenen US-Einwanderungsdienst ICE, der in Italien für Proteste gesorgt hatte.

Gute Nachrichten für deutsche Athleten: Die Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillengewinne.

Für Gold gibt es nun 30.000 Euro (vorher 20.000), für Silber 20.000 Euro (vorher 15.000). Die Bronzemedaille bleibt mit 10.000 Euro gleich.

Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier an? Die Entscheidung fällt zwischen drei Frauen und drei Männern.

Bei den Frauen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister, Bob-Pilotin Laura Nolte und Skispringerin Katharina Schmid zur Auswahl, bei den Männern Eishockey-Spieler Leon Draisaitl, Nordischer Kombinierer Johannes Rydzek und Rennrodler Tobias Wendl.

Bis zum 3. Februar könnt Ihr auf der DOSB-Homepage abstimmen, die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar vor der Eröffnungsfeier.

Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026!

Hier erfahrt Ihr alles Wichtige zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und weiteren Highlights.