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Olympia 2026 im Live-Ticker: Neuer Bahnrekord für Langenhan! Erstes Gold für Deutschland in Aussicht

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wurden am Freitag mit einer beeindruckenden XXL-Eröffnungsshow gestartet.

Bereits am zweiten Wettkampftag kann Team Deutschland die ersten Medaillen feiern: Emma Aicher gewann Silber in der Abfahrt und verpasste Gold nur knapp, zudem sicherte sich die Mixed-Staffel im Biathlon Bronze.

Unser umfassender Liveticker begleitet Euch durch alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten der Olympischen Spiele.

Mit einer herausragenden Zeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem das 5000-Meter-Rennen der Herren im Eisschnelllauf.

Der norwegische Weltrekordhalter ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, während Bronze an den Italiener Riccardo Lorello ging.

Die deutschen Athleten spielten bei der Vergabe der Medaillen keine Rolle, zeigten aber starke Leistungen: Gabriel Groß wurde Zehnter, Felix Maly belegte Rang 16 und Fridtjof Petzold schloss als 19. ab.

Nach dem schweren Sturz der Gold-Favoritin Lindsey Vonn teilte ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zur Verletzung mit.

Was er berichtete, erfahrt Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Trainer gibt erstes Verletzungs-Update“.

Bereits am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan in Cortina zweimal einen neuen Bahnrekord auf – im dritten Lauf übertraf er sich sogar noch einmal selbst.

Mit seinem dritten Bahnrekord im dritten Lauf liegt der 26-Jährige vor dem letzten Durchgang im Einsitzer mit knapp drei Zehntelsekunden Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Kristers Aparjods auf Platz vier hat bereits über eine Sekunde Rückstand – im Rodeln ein enormer Abstand.

Für den erfahrenen Felix Loch läuft es dagegen nicht optimal: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 ist aktuell nur Achter, Timon Grancagnolo folgt auf Rang zehn.

Nach dem sicheren Gewinn der Bronzemedaille in der Biathlon-Mixed-Staffel zeigte Vanessa Voigt große Emotionen.

Die 28-Jährige blickte zurück auf ein schwieriges Jahr: „‘Passiert das wirklich?‘: Nach Staffel-Bronze fließen bei der Biathlon-Hoffnung die Tränen“.

Die deutschen Snowboarder verpassten im Parallel-Riesenslalom eine Medaille deutlich: Ramona Hofmeister scheiterte als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale, zuvor schieden Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale aus.

Gold sicherten sich stattdessen die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, sowie der Österreicher Benjamin Karl.

Was für ein unglaubliches Staffelrennen mit Happy End für Deutschland: Das Quartett des DSV mit Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß holte Bronze hinter Favorit Frankreich und Gastgeber Italien.

Sieben fehlerfreie Schießeinlagen sorgten für eine starke Leistung, doch beim letzten Schießen ließ Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste Maren Kirkeeide aus Norwegen sogar zweimal in die Strafrunde, und da die übrigen Staffeln zu weit zurücklagen, reichte es für Deutschland dennoch aufs Podium.

Nach Aichers Silber ist dies die zweite Medaille für Deutschland an diesem Tag.

Zum Zeitpunkt von Lindsey Vonns schwerem Sturz waren Familienangehörige, darunter ihre Schwester Karin Kildow, vor Ort.

Was sie zum Unglück sagte, lest Ihr hier: „Lindsey Vonns Schwester musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Könnte sich hier eine Biathlon-Sensation anbahnen? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podest, doch zur Rennhalbzeit sind die Vorzeichen vielversprechend.

Sowohl Startläufer Justus Strelow als auch sein Nachfolger Philipp Nawrath blieben ohne Schießfehler, zur Übergabe an die Frauen lag das Team auf Platz zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich sowie Italien.

Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefragt, um die Medaille sicher ins Ziel zu bringen.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo sicherte sich den Sieg über 2x10 Kilometer und gewann damit seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, dazwischen gewann der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die bei den Winterspielen 2018 Bronze in dieser Disziplin gewann, als Siebte, sowie Cheyenne Loch als 15. der Vorläufe weiterhin um Medaillen.

Bei den Männern schaffte nur Elias Huber als Zwölfter den Einzug ins Achtelfinale, Stefan Baumeister, amtierender Vize-Weltmeister, schied als 18. aus.

Nach fast 20-minütiger Unterbrechung steht fest: Nach dem Neustart kann niemand Emma Aicher mehr vom Silberrang verdrängen. Die 22-Jährige verpasste Gold nur um 0,04 Sekunden!

Gold sicherte sich stattdessen die Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze ging an die Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Es ist die erste Medaille für Team Deutschland, die jedoch vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet wird. Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, belegte am Ende den neunten Platz.

Nach etwa 15 Minuten konnte Lindsey Vonn vom Pistenrand abtransportiert werden.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Noch immer lag Vonn auf der Strecke und wurde medizinisch versorgt, während sich der Helikopter zur Evakuierung näherte. Die Szenen waren erschütternd.

Das sah gar nicht gut aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann nur als Siebte ins Ziel kam, startete Lindsey Vonn – und stürzte früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit einem gerissenen Kreuzband antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, wurde durch die Luft geschleudert und blieb regungslos auf der Piste liegen.

Was für ein Rennen!

Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine starke Leistung und musste sich nur der Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstel geschlagen geben. Reicht das für einen Platz auf dem Podium? Jetzt heißt es warten und bangen!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Mehr dazu hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen bereits, ab 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung bei der Abfahrt der Damen – und Deutschland ist mit mehreren starken Athleten am Start.

Emma Aicher sowie Kira Weidle-Winkelmann verfügen in der Abfahrt über gute Medaillenchancen, beide standen in dieser Saison bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar ein Rennen. Weidle-Winkelmann zeigte sich zudem in den Trainingsläufen beeindruckend, auch bei Aicher zeigt die Formkurve nach oben.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finalzeiten: Frauen 14:29 Uhr, Männer 14:39 Uhr) mit Medaillenhoffnungen ins Rennen, im Rodel-Einsitzer der Männer (vierter Lauf um 18:40 Uhr) liegt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixed-Staffel (14:05 Uhr) hat Außenseiterchancen auf Edelmetall.

Den vollständigen Wettkampfplan gibt es hier.

Im Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden ebenfalls Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.

Der große Favorit Hiroto Ogiwara blieb überraschend ohne Medaille, dafür überzeugten seine Landsleute Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su belegte Rang drei.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem überraschte am Samstagabend beim Einzelspringen der Frauen von der Normalschanze mit Gold!

Die 27-Jährige sicherte sich nach starken Sprüngen den Sieg mit 1,1 Punkten Vorsprung vor der klaren Favoritin Nika Prevc. Bronze holte Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche wurde Selina Freitag mit Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte auf Rang 16. Agnes Reisch erreichte Platz neun, Juliane Seyfarth schied bereits im ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hatte sich im Rodeln sicherlich eine bessere Zwischenbilanz vorgestellt: Der Favorit und Gesamtweltcup-Führende belegt zur Halbzeit nur den enttäuschenden achten Platz.

Besser lief es für seinen Teamkollegen Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der in Cortina einen neuen Bahnrekord aufstellte und das Feld vor den entscheidenden Läufen anführt.

Unglaublich! Am Tag seines 35. Geburtstags gewann Francesca Lollobrigida Italiens erste Goldmedaille bei diesen Winterspielen.

Im 3000-Meter-Rennen der Frauen im Eisschnelllauf stellte sie am Samstag mit einer fantastischen Zeit von 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die starken Konkurrentinnen Ragne Wiklund aus Norwegen und die Kanadierin Valérie Maltais deutlich hinter sich.

Die Favoritin Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte mit einem vierten Platz.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits abgeschlossen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf wieder in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf eine Medaille eher gering, da nur die 29-jährige Josie Hofmann im Rennen vertreten ist.

Fast zeitgleich wurden im nördlichen Italien an drei Stellen Schäden am Bahnnetz gemeldet.

Die Ermittler schließen Sabotage nicht aus, zur Unterstützung wurden Anti-Terror-Experten hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft kann weiterhin auf das Erreichen des Olympia-Viertelfinales hoffen.

Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstagnachmittag deutlich mit 5:2 gegen Japan. Damit feierte die Mannschaft vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.

Den Grundstein legte das DEB-Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf bereits nach 44 Sekunden. Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0, ehe Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) nur noch kosmetisch verkürzten.

Doppelerfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte sich Gold. Mit 51 Sekunden Rückstand sicherte sich Teamkollegin Ebba Andersson vor der Norwegerin Heidi Weng Silber.

Für die deutschen Langläuferinnen blieb der Sprung aufs Podium erwartungsgemäß aus: Pia Fink wurde 13. und verpasste die Top Ten nur knapp, Hennig-Dotzler kam als 30. ins Ziel.

Prominenter Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem Team Deutschland im Olympischen Dorf viel Erfolg für die anstehenden Wettkämpfe.

Der 70-Jährige hofft, dass sich die intensive Vorbereitung „in guten Platzierungen und möglichst auch Medaillen“ auszahlt und drückt den Athletinnen und Athleten die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) in Mailand ist jedoch nur eine von mehreren Stationen; weitere Aufenthalte sind in Cortina d’Ampezzo sowie Antholz in Südtirol geplant.

Von Bormio geht es direkt weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer soeben begonnen – auch hier werden Medaillen vergeben.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Dritter wurde der erfahrene Südtiroler Dominik Paris, damit gingen Silber und Bronze an den Olympia-Gastgeber Italien.

DSV-Läufer Simon Jocher verpasste hingegen die Top 20 und wurde 21.

Als einziger Deutscher liegt Simon Jocher nach der Abfahrt momentan auf Rang 19.

Würde er diese Position halten, wäre es seine zweitbeste Platzierung in dieser Wintersaison.

Nun bleibt abzuwarten, ob die nachfolgenden Fahrer ihn noch verdrängen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und macht seinem Favoritenstatus alle Ehre.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und geht als 28. ins Rennen – seine Chancen auf eine Medaille sind gering.

Schockmoment bei Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er wieder aufstehen und scheint keine schweren Verletzungen davongetragen zu haben.

Jetzt starten die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und bringt die erste Medaillenvergabe der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichern wird.

Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier am Freitag beginnt heute der Wettkampffokus! Nach drei Tagen mit Vorrunden und Qualifikationen stehen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen an.

Den Auftakt machen die alpinen Skirennen: Um 11:30 Uhr startet die Herren-Abfahrt. Auch Deutschland hat heute gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen, bei dem Team Deutschland mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei Medaillenhoffnungen hat.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut-Atmosphäre!

Zur gleichen Zeit in Mailand und Cortina entfachen die Ski-Ikonen Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) das olympische Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt, der Höhepunkt der XXL-Zeremonie naht: Gleich wird das olympische Feuer entzündet.

Dies geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Flagge gehisst, begleitet von der Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) sowie dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen nun feierlich die Olympia-Flagge ins Stadioninnere.

Der Moment, auf den alle gewartet haben, ist da.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, musikalisch begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der die Arie „Nessun dorma“ zum Besten gibt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der beiden Flammen steht kurz bevor.

Nach den eindrucksvollen Reden von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die feierliche Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor richten Malagò (66) und Coventry (42) ihre Worte an die Zuschauer und Athleten.

Nach dem Einlauf der Athleten folgt eine Zeitreise durch die Geschichte der Olympischen Spiele.

In einem Video stellt Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) die Historie der Winterspiele vor. Anschnallen, die Reise in die Vergangenheit beginnt in atemberaubendem Tempo.

Zur Info für alle Olympia-Fans: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.

Zum Abschluss wird es richtig laut, wenn die Gastgeber-Mannschaft die Bühne betritt.

Die Freude der Athleten ist deutlich sichtbar, die Stimmung elektrisiert, das Publikum jubelt begeistert – tolle Bilder!

Unglaublich hart: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Zusammen mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Probleme mit den Zugverbindungen machten einen Strich durch die Rechnung.

„Trotz verschiedener Alternativen kann er nicht rechtzeitig anreisen“, teilte das belgische Olympia-Team via Instagram mit.

Wir sind bei den Nationen mit S angekommen.

Die meisten Teams sind bereits eingetroffen, nur noch wenige Nationen fehlen.

Die Schweiz trat nicht in kompletter Mannschaft zum Einlauf an.

Im Team der Eishockey-Frauen wurde über Nacht ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team auf Instagram mitteilte: „Der positive Test der Athletin wurde erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Zeremonie bekannt.“

Als Vorsichtsmaßnahme verzichtete das Damen-Team auf die Teilnahme an der Eröffnungsfeier – ein herber Rückschlag.

Endlich ist es soweit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten beim Einmarsch im Mailänder San-Siro-Stadion an, parallel trägt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Fahne bei der Nationenparade in Predazzo.

Das Team-Outfit fällt sofort auf: Die Ponchos sorgten im Vorfeld bereits für unterschiedliche Reaktionen. Gut, dass Geschmäcker verschieden sind.

Nach etwa 20 Minuten steht der Einmarsch bei den Nationen mit C.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden – der Auftritt erfolgt erst als „Germania“.

Die Brasilianer überraschten beim Einlauf in Cortina mit einer kleinen Tanzeinlage.

Sie bewiesen Rhythmusgefühl, brachten die Zuschauer zum Jubeln und holten damit für einen kurzen Moment das Lebensgefühl der Copacabana nach Italien.

Nun richtet sich der Fokus voll auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell beginnt der Einmarsch mit Griechenland, danach folgen die weiteren Teams alphabetisch nach der Sprache des Gastgeberlandes. Deutschland zieht als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich auf Pierfrancesco Favino (56), italienischer Schauspieler, der das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vorträgt.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer zur italienischen Nationalhymne.

Zeitgleich wird an den weiteren Veranstaltungsorten die italienische Flagge gehisst.

Jetzt ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

Mit einer eigenen Show wird der italienische Designer gewürdigt, der im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren verstarb.

Das Stadion applaudiert begeistert!

Früh in der Zeremonie greift US-Popstar Mariah Carey (56) zum Mikrofon und präsentiert den Italo-Hit „Volare“.

Auch weiterhin gibt es künstlerische Darbietungen!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, während drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb über der Bühne schweben. Bunt kostümierte Performer bewegen sich dazu.

Es deutet sich an, dass noch viele Überraschungen folgen werden.

Zum Auftakt liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen Skulpturen dar und machen die XXL-Bühne zur Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat begonnen.

Trotz der festlichen Stimmung ist das Stadion nur zu etwa zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil. Sie sind jedoch nicht gemeinsam in Mailand, sondern werden dezentral an vier Austragungsorten begrüßt.

Neben dem Hauptteil im San Siro sind auch Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampforten bleiben ohne lange Reisen.

Das Warten hat bald ein Ende: In circa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr wird die Haupt-Zeremonie aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66). Die Feierlichkeiten finden auch in Cortina, Predazzo und Livigno in abgespeckter Form statt.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen – oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitlesen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) teilte am Freitag via Instagram mit, Mohr zog sich nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zu. Sie musste sich einer arthroskopischen Operation in der Orthopädischen Chirurgie München unterziehen.

„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Vorausgesetzt, die Heilung verläuft positiv, wird das Knie in einigen Tagen wieder voll belastbar sein“, so Dr. Manuel Köhne. Mohr darf weiterhin auf einen Start bei den Spielen hoffen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, deshalb war der Lauf am Freitag das erste Mal, dass Kira Weidle-Winkelmann (29) die Piste in Cortina befuhr. Trotz der drittschnellsten Zeit des Tages zeigte sie sich im Nachgang unzufrieden mit der Streckenpräparation.

„Natürlich will jeder etwas Besonderes für Großereignisse schaffen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein großer Fan davon“, sagte sie nach dem Training: „Unser Sport ist gefährlich genug; ich verstehe nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig.“

Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in der Abfahrt gewonnen – ausgerechnet in Cortina. Doch von der damaligen Strecke sind offenbar viele Veränderungen vorgenommen worden, darunter neue, schärfere Wellen.

„Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt“, so die Sportsoldatin, die in dieser Saison bereits zwei Podiumsplätze in der Abfahrt erreichte: „Aber jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen.“

Mit großer Verzögerung konnte das Abfahrtstraining der Frauen schließlich doch stattfinden – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen für die beiden deutschen Starterinnen.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der langen Unterbrechung große Schwierigkeiten mit der Strecke in Cortina, verpasste mehrere Tore und landete weit hinten im Feld. Kira Weidle-Winkelmann (29) hingegen überzeugte mit der drittschnellsten Zeit.

Danach richteten sich alle Blicke auf Lindsey Vonn (41): Die US-Amerikanerin, die sich nach ihrem Kreuzbandriss der Belastung stellte, wirkte souverän und beendete ihre Fahrt ohne größere Probleme. Trotz ihres Handicaps scheint eine Medaille für die 41-Jährige nicht ausgeschlossen.

Unglaublich widerstandsfähig: Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34), der am Donnerstag schwer stürzte und sogar seinen Helm verlor, stand keine 20 Stunden später wieder auf der Piste.

Mit Pflastern im Gesicht, einem blutunterlaufenen Auge und mehreren fehlenden Zähnen fuhr er seine nächste Abfahrt, scherzte mit seinen Teamkollegen und zeigte sich guter Dinge.

Beim letzten Abfahrtstraining erreichte der 34-Jährige sogar den zweiten Platz, allerdings ließen 21 Athleten das Training aus und viele fuhren mit angezogener Handbremse – die Ergebnisse sind daher wenig aussagekräftig für den Wettkampf am Samstag.

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin.

Klaus Höllrigl berichtete auch darüber, wie die Nachricht zum Team und zu Passler gelangte. Mehr dazu hier: „‘Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief alles andere als ideal!

Nach dem Crash von Ilka Štuhec (35) musste die Piste repariert werden, und kurz vor dem Start der sechsten Fahrerin, Emma Aicher, wurde das Training erneut wegen dichtem Nebel unterbrochen.

Somit warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann (29) auf ihren Start, sondern auch Lindsey Vonn (41), deren Fahrt mit Spannung erwartet wird – schließlich tritt sie mit einem Kreuzbandriss an.

Die deutschen Top-Favoriten auf Gold im Bob, Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35), werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen – obwohl sie bereits in Cortina trainierten.

Stattdessen reisen sie vorzeitig zurück: Friedrich nach Innsbruck, Lochner an den Königssee.

Ursprünglich war die Abreise nach der Eröffnungsfeier geplant, da die Wettkämpfe erst am 16. Februar beginnen und noch ein Trainingsblock folgen sollte.

Der Grund für den vorzeitigen Abbruch: Im Athletendorf gibt es zu wenig Betten, die Plätze werden für Sportler mit früheren Wettkämpfen benötigt.

Schon bevor sie überhaupt auf der Bahn stand, sieht sich die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) mit harscher Kritik konfrontiert.

Worum es geht, erfahrt Ihr hier: „‘Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Streit“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine der schwersten Phasen seines Lebens: Vor kurzem verstarb sein Vater Hugo.

Wie er mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute geht’s endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro offiziell gestartet.

Viele Athleten werden zwar in Mailand dabei sein, doch aufgrund der Verteilung der Wettkampforte über Norditalien ist die Teilnahme für alle nicht möglich.

Deshalb gibt es drei weitere Feiern: In Cortina wird ebenfalls ein olympisches Feuer entzündet, dazu kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo, wo Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) das Team Deutschland anführt.

Wettkämpfe finden bereits seit Mittwoch statt; auch heute sind Eiskunstlauf und Curling im Einsatz, bevor der offizielle Startschuss fällt. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben, beginnen mit der Abfahrt um 11:30 Uhr in Bormio.

So läuft’s! Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) zeigte im ersten Training auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo eine starke Leistung.

Der 28-jährige Skispringer mischte in allen drei Durchgängen vorne mit, gewann einen Lauf und belegte in den anderen die Plätze zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte mit den Positionen drei, fünfzehn und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) wurde 20., 11. und 18., während Pius Paschke (35) auf den Rängen 28, 30 und 27 landete.

Bittere Nachricht für den deutschen Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24): Er verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale.

In der Qualifikation gelang es ihm nicht, seine Tricks sauber zu landen und er stürzte zweimal im Schnee. Damit bleibt ihm, wie schon 2022 in Peking, der Einzug ins Finale am Samstag verwehrt.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training.

Auf der Normalschanze in Predazzo zeigten die DSV-Athletinnen noch Luft nach oben.

Katharina Schmid (29) erreichte 24 Stunden vor ihrer Rolle als Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte sich ebenfalls noch nicht vorne platzieren.

Beste Deutsche war Agnes Reisch (26) mit den Rängen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.

Wie befürchtet: Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde abgesagt.

Im finnischen Team trat ein Norovirus aus, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.

Die für 21 Uhr angesetzte Partie wird nun am kommenden Donnerstag nachgeholt. Die Entscheidung trafen alle Beteiligten gemeinsam.

Auftaktniederlage für die deutschen Eishockey-Damen!

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier verlor die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod ihr Vorrundenspiel gegen Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Die deutsche Mannschaft ging durch Katarina Jobst-Smith (9.) in Führung, doch die Tore von Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) sorgten für eine klare Niederlage.

Auf der „Pista Stelvio“ gab es im Abfahrtstraining erneut einen schweren Sturz.

Nach dem Unfall von Fredrik Möller (25) am Mittwoch stürzte nun auch der österreichische Skirennfahrer Daniel Hemetsberger (34).

Er verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte auf dem Rücken liegend und flog durch ein Tor. Sein Helm ging verloren, er wurde erst vom Fangnetz aufgehalten.

Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich sowie eine Schwellung am Auge und klagte über Beinschmerzen.

Der Norweger Möller hatte sich bereits am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er am Samstag bei der Herren-Abfahrt antreten kann, steht noch nicht fest.

Noch vor dem offiziellen Start der Winterspiele gibt es die nächste Negativmeldung: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden zahlreiche Sanitäranlagen mutwillig beschädigt.

Die Zeitung Corriere della Sera berichtet, dass zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar in 70 Zimmern Duschen und Toiletten zerstört wurden – vermutlich wurde Fräsen eingesetzt, Verdacht auf Sabotage.

Der Schaden wurde erst nach einem großen Wasserschaden entdeckt.

Ironischerweise ist der Zugang zum neu errichteten Olympischen Dorf nur mit speziellem Ausweis und QR-Code möglich. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.

Im Mixed-Curling wurden die ersten vier Partien ausgetragen.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten zum Auftakt jeweils einen Sieg.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden - Südkorea 10:3

Großbritannien - Norwegen 8:6

Kanada - Tschechien 10:5

Estland - Schweiz 7:9 n.V.

Der Start im Curling-Mixed verlief nicht wie geplant.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo musste der Wettbewerb kurzzeitig unterbrochen werden.

Um 19:08 Uhr fiel die Beleuchtung aus, das Problem wurde jedoch schnell behoben und der Wettbewerb konnte ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden.

Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier starteten die Mixed-Curling-Teams in Cortina d’Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr standen die ersten vier Begegnungen im Olympiastadion auf dem Programm.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier am Freitagabend sein.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab die Wahl am Mittwoch offiziell bekannt.

Der Eishockey-Star und die siebenmalige Skisprung-Weltmeisterin setzten sich in einer Fanabstimmung mit über 135.000 Stimmen gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.

Sie treten die Nachfolge von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35) an, die bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking die deutsche Fahne getragen hatten.

Nur zwei Tage vor Beginn der Spiele wurde Italien offenbar Ziel russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani (72) teilte am Dienstag laut Medienberichten mit:

„Wir haben mehrere Cyberangriffe auf das Außenministerium, darunter Standorte der Olympischen Winterspiele wie Hotels in Cortina, abgewehrt.“

Er betonte, dass die Angriffe „russischen Ursprungs“ seien, machte aber keine näheren Angaben.

Noch vor dem offiziellen Start gibt es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), früherer Super-G-Sieger von Bormio, stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.

Berichten zufolge verlor der Norweger in einer Kurve die Kontrolle und rutschte die Piste entlang. Anschließend konnte er den linken Arm nicht mehr richtig bewegen.

Nach längerer Behandlung wurde er an einem Seil hängend weggebracht.

Obwohl der offizielle Start der Spiele erst am Freitag ist, finden bereits heute die ersten Wettkämpfe statt!

Den Anfang machen die Curling-Wettbewerbe: Ab 19:05 Uhr finden im Mixed-Team mehrere Vorrundenspiele im Olympiastadion statt.

Eine Übersicht der heutigen Events findet Ihr hier: „Olympia 2026: Diese Wettkämpfe stehen am 4. Februar an“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) entnahm in den sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingproben bei rund 2.800 Olympiateilnehmern.

Das entspricht 92 Prozent aller Athletinnen und Athleten. Der Schwerpunkt lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Mit über 94 Prozent wurden vor allem Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien getestet.

Kurz vor Spielbeginn änderte das US-Olympiateam kurioserweise den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ zu „Winter House“.

Dies teilten die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey mit, offenbar aufgrund der Ähnlichkeit mit dem umstrittenen US-Einwanderungsdienst „ICE“ („Immigration and Customs Enforcement“).

Die Behörden waren wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Migranten kritisiert worden. Zudem sorgte die Stationierung von ICE-Beamten im US-Konsulat in Mailand während der Spiele für Proteste.

Positive Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe hat ihre Prämien für Medaillengewinne erhöht.

Bei Gold gibt es nun 30.000 Euro (statt bisher 20.000), Silber wird mit 20.000 Euro (statt 15.000) honoriert. Die Prämie für Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Wie gewohnt wird ein Duo aus einem Mann und einer Frau die deutsche Fahne tragen.

Zur Auswahl stehen jeweils drei Frauen und drei Männer: Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bobpilotin Laura Nolte (27), Skispringerin Katharina Schmid (29) sowie Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38).

Die Entscheidung liegt auch in Eurer Hand: Noch bis Dienstag, 3. Februar, könnt Ihr auf der DOSB-Homepage für Eure Favoriten abstimmen.

Das Ergebnis wird am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnung, bekanntgegeben.

Herzlich willkommen zu unserem großen Olympia-Ticker der Winterspiele 2026. Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.