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Olympia 2026 im Liveticker: Dank Lochner und Friedrich – Gold und Silber zum Abschluss!

Mailand/Cortina (Italien) – Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina finden heute ihr Ende!

Am Samstag sicherten die deutschen Frauen im Zweierbob mit Gold und Silber weitere Medaillen für Team Deutschland auf der Eisbahn. Zum Abschluss der Spiele treten die Männer im Viererbob nochmals an.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und spannende Nebenschauplätze.

Jetzt lautet das Duell USA gegen Kanada.

Die beiden Favoriten im Herren-Eishockey kämpfen um den Olympiasieg – die letzte sportliche Entscheidung dieser Winterspiele.

Schweden und die Schweiz liefern sich im Curling-Finale der Frauen ein über 2,5 Stunden andauerndes spannendes Duell bis zur zehnten Endrunde.

Am Ende jubeln die Schwedinnen mit einem knappen 6:5-Sieg.

Die einzige verbliebene Medaillenentscheidung ist somit das Herren-Eishockey-Finale (14:10 Uhr) zwischen den USA und Kanada.

Schon bei den Spielen in Peking vor vier Jahren hatte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) 16 Medaillen errungen – in Cortina wurde diese Marke sogar übertroffen.

Unglaubliche 19 Medaillen holte das deutsche Team in den Disziplinen Rodeln, Skeleton und Bob! Ohne den Eiskanal wären es lediglich sieben Medaillen gewesen.

Obwohl der Bayer bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen 16-mal knapp als Zweiter unterlag, zeigte sich bei seinem letzten großen Event alles anders.

Nach dem Gold im Zweierbob gewann er nun auch das Viererbob-Rennen, geschoben von Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer.

Friedrich lieferte einen starken Lauf, doch der Vorsprung von Lochner war zu groß. Im letzten Rennen sicherte sich dieser erneut Gold im Viererbob, Friedrich durfte sich über Silber freuen.

Am Ende trennten die beiden 0,57 Sekunden. Ammour belegte hinter Vogt einen undankbaren vierten Platz.

Der Schweizer Michael Vogt, nach drei Läufen Vierter, setzte mit einer starken Fahrt Adam Ammour unter Druck. Der Deutsche machte kleine Fehler und verpasste mit vier Hundertstelsekunden Rückstand auf Vogt wohl eine Medaille.

Oben auf dem Podium stehen nur noch die deutschen Zweierbob-Gold- und Silbergewinner Johannes Lochner und Francesco Friedrich.

Nach sieben Startern im letzten Lauf führt Dave Wesselink aus den Niederlanden bei einer der letzten Medaillenentscheidungen dieser Spiele.

Es folgen noch 13 Nationen, ganz am Schluss starten die drei deutschen Viererbobs.

Ebba Andersson aus Schweden sicherte sich nach 2:16 Stunden den Olympiasieg im Langlauf-Massenstart der Frauen.

Mit über zwei Minuten Rückstand wurde die Norwegerin Heidi Weng Zweite, dahinter klaffte eine noch größere Lücke.

Mit mehr als 6,5 Minuten Abstand zu Andersson holte sich Nadja Kaelin aus der Schweiz den dritten Platz, nachdem sie sich kurz vor dem Ziel gegen ihre Verfolgerinnen durchgesetzt hatte.

Die einzige deutsche Teilnehmerin Katharina Hennig Dotzler wurde gute Neunte.

Im Freeski Halfpipe-Wettbewerb der Frauen dominierten zwei Chinesinnen.

Die Freestyle-Sensation Eileen Ailing gewann vor Fanghui Li, Dritte wurde die Britin Zoe Atkin.

Ohne die Leistungen im Eiskanal sähe die Bilanz von Team Deutschland noch schlechter aus. Um 12:15 Uhr startet der letzte Lauf im Viererbob.

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour sind bisher auf Gold-, Silber- und Bronze-Kurs!

Die unter neutraler Flagge startende Russin Darija Neprjajeva nahm beim Wechsel im 50-Kilometer-Langlauf irrtümlich die Ski von Katharina Hennig Dotzler.

Neprjajeva nutzte die falsche Wechselzone, weshalb die Skitechniker schnell Ersatz für Hennig Dotzler organisierten.

Zwei ernüchternde Fakten nach Abschluss der olympischen Biathlon-Wettbewerbe in Antholz: Für die deutschen Biathletinnen und Biathleten sind es die schlechtesten Winterspiele seit Jahrzehnten – und Franziska Preuß, letzte dominierende Athletin aus goldenen Zeiten, beendete am Samstag ihre Karriere.

Weitere Details dazu lest ihr in unserem Artikel „Schlechteste Olympische Spiele der Geschichte: Quo vadis, deutscher Biathlon?“

Im Curling-Finale der Frauen stehen sich derzeit Schweiz und Schweden gegenüber.

Kanada sicherte sich am Samstag gegen die USA die Bronzemedaille.

Nach 25 von 50 Kilometern liegt Katharina Hennig Dotzler mit +2,43 Minuten weiterhin auf Platz neun im Langlauf-Massenstart der Frauen.

Die Führung hält weiterhin Ebba Andersson aus Schweden.

Zeitgleich mit dem dritten Viererbob-Lauf begann auch der Langlauf-Massenstart der Frauen.

Für Deutschland ist nur Katharina Hennig Dotzler am Start über die 50 Kilometer. Nach 7,2 Kilometern belegt sie Rang neun mit knapp 22 Sekunden Rückstand auf die Führende Ebba Andersson.

Obwohl Lochner nicht perfekt fuhr, ließ er seinen Konkurrenten kaum Chancen.

Friedrich verlor erneut einige Hundertstelsekunden und liegt jetzt 0,48 Sekunden hinter Lochner. Ein erfolgreicher Angriff scheint nur bei einem größeren Fehler von Lochner möglich.

Auch Ammour zeigte eine solide Fahrt, jedoch liegt er mit fast einer Sekunde Rückstand auf seinen Landsmann zurück. Wichtig für ihn: Er hält den dritten Rang. Die Schweizer um Michael Vogt sitzen ihm mit nur 0,09 Sekunden Rückstand dicht im Nacken. Der Kampf um Bronze bleibt spannend!

Da sie nach den ersten zwei Läufen die Plätze eins bis drei innehaben, starten Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour mit ihren Anschiebern im dritten Lauf um 10 Uhr auch von diesen Positionen.

Kann Friedrich Lochner noch einmal angreifen? Schafft Ammour es, die Bronzemedaille gegen die internationale Konkurrenz zu verteidigen?

Eigentlich hatten Laura Nolte und ihre Partnerin angekündigt, nach den Olympischen Winterspielen in Cortina ihre Karriere zu beenden, doch nach ihrem Sieg im Zweierbob überlegten sie es sich offenbar anders.

„Es macht einfach noch riesigen Spaß“, gestand die deutsche Athletin. Eine erneute Angriff auf den Gold-Hattrick bei den nächsten Spielen in den französischen Alpen scheint möglich. „La Plagne hat einen besonderen Platz in unserem Herzen, dort hatten wir unseren ersten Weltcupsieg. Mal sehen, was die Zukunft bringt“, sagte Nolte mit Blick auf Anschieberin Deborah Levi.

„In dieser Woche gab es viel Hass, aber wir entschieden uns, diesen nicht in unsere Kabine zu lassen, ihm keinen Raum in unseren Köpfen zu geben und uns einfach gegenseitig zu vertrauen“, äußerte Kanadas Curler Marc Kennedy nach dem Olympiasieg seiner Mannschaft.

Zu Beginn des Turniers hatte der Schwede Oskar Eriksson dem 44-Jährigen mehrfach unerlaubte Berührungen des Steins vorgeworfen. Kennedy reagierte wütend, stritt alles ab und rief ihm sogar „Fuck off“ („Verpiss dich“) zu.

„Ich hätte das besser regeln können, aber was geschehen ist, ist geschehen“, ordnete er die Situation nach Kanadas Triumph ein.

Nach über zwei Wochen gehen die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina heute zu Ende.

Die Entscheidung im Viererbob der Männer (10 Uhr und 12:15 Uhr) verspricht noch einmal zahlreiche Medaillen für Team Deutschland.

Um 20:30 Uhr findet die große Abschlussfeier statt, bei der Tobias Wendl und Tobias Arlt als Fahnenträger für Deutschland fungieren – natürlich auch bei uns im Ticker live mitverfolgen.

Wir verabschieden uns damit vom 15. und vorletzten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele 2026.

Im Medaillenspiegel könnt ihr sehen, wie Deutschland kurz vor Ende des Mega-Events steht, nachdem die Zweierbob-Duos der Frauen die Medaillenbilanz nochmals verbessert haben.

Die Slowakei, Deutschlands Bezwinger, bleibt auch gegen Finnland chancenlos.

Die Skandinavier gewannen mit 6:1 (1:0, 1:1, 4:0) in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena.

Das kanadische Curling-Team der Herren setzte sich im Finale mit 9:6 gegen Großbritannien durch und gewann Gold!

Nach einem spannenden Spiel, das beinahe in die Verlängerung ging, brachen bei den Kanadiern alle Dämme.

Die Goldmedaille im Zweierbob verteidigt! Laura Nolte und Deborah Levi zeigten im letzten Lauf keine Schwäche und wiederholten ihren Erfolg aus Peking im Eiskanal von Cortina.

Silber sicherte sich ebenfalls das deutsche Team: Lisa Buckwitz und Neele Schuten fuhren mit nur 0,53 Sekunden Rückstand auf Rang zwei.

Für einen deutschen Dreifach-Triumph reichte es leider nicht, Kim Kalicki und Talea Prepens konnten im vierten Lauf nicht mehr an das US-Duo Humphries Armbruster/Jones herankommen, das sich über Bronze freute.

Der vierte und letzte Durchgang im Zweierbob der Frauen steht kurz bevor!

Den Anfang machen Viktoria Cernanska und Lucia Mokrasova aus der Slowakei, Laura Nolte und Deborah Levi schließen den Wettkampf an Position 20 ab, wenn es um die Goldmedaille geht.

Nach dem dritten Lauf bleibt die Spitze im Eiskanal von Cortina nahezu unverändert, sofern hinten nichts Außergewöhnliches passiert. Laura Nolte und Deborah Levi führen mit 0,35 Sekunden Vorsprung.

Das US-Team Humphries Armbruster/Jones musste auf die Zweitplatzierten Buckwitz/Schuten etwas abreißen lassen, während Kalicki/Prepens mit nur noch 0,09 Sekunden Rückstand auf das Podium heranrückten. Es bleibt also spannend, ein deutscher Dreifachsieg ist noch möglich.

Die Läufe drei und vier im Zweierbob der Damen stehen an, und Team Deutschland hat exzellente Chancen auf mehrere Medaillen.

Nach den ersten beiden Läufen führen Laura Nolte und Deborah Levi vor Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Das US-Duo Kaillie Humphries Armbruster und Jasmine Jones liegt auf Rang drei, dahinter lauern mit Kim Kalicki und Talea Prepens zwei weitere Deutsche.

Ein neuer Tag, eine weitere olympische Goldmedaille im Eisschnelllauf für die Niederlande: Marijke Groenewoud sicherte sich den Sieg im Massenstart der Frauen.

Für die Oranje-Frauen ist es bereits der vierte Erfolg bei diesen Winterspielen nach Femke Kok (500 Meter), Jutta Leerdam (1000 Meter) und Antoinette Rijpma-de Jong (1500 Meter). Silber ging an Ivanie Blondin aus Kanada, Bronze an Mia Manganello aus den USA.

Den Olympiasieg im Massenstart der Männer errang Jorrit Bergsma aus den Niederlanden nach bereits drei Goldmedaillen für die niederländischen Frauen.

Der 40-Jährige setzte sich in seinem letzten olympischen Rennen überraschend gegen Silbermedaillengewinner Viktor Hald Thorup aus Dänemark und den Italiener Andrea Giovannini durch.

Das Halbfinale im Massenstart verlief für die deutschen Eisschnellläufer sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen enttäuschend. Alle fünf Athleten mussten ihre letzten Medaillenchancen begraben.

Bei den Männern schied zunächst Felix Maly aus Erfurt im ersten Lauf als 13. aus. Im zweiten Halbfinale reichte es auch für Fridtjof Petzold mit Rang 14 nicht fürs Finale.

Maira Jasch erlebt bei den Damen einen enttäuschenden Nachmittag: Die Oberbayerin verpasste als Neunte nur knapp den Einzug ins Finale, nachdem sie kurzfristig für Josephine Schlörb eingesprungen war. Schlörb hatte ihren Start wegen Knieproblemen zurückgezogen, wie sie in ihrer Instagram-Story mitteilte. Josie Hofmann kam im zweiten Halbfinale auf den elften Platz und muss ebenfalls im Finale zuschauen.

Somit wird es für Deutschland keine Medaille im Eisschnelllauf bei diesen Spielen geben.

„Bei Olympia die Karriere zu beenden, ist etwas ganz Besonderes. Gemeinsam mit Doro war es ein großartiger Abschluss“, sagte Preuß nach dem Rennen im ARD-Interview.

Umgeben von ihren Liebsten flossen nochmals Tränen. „Ich wollte eigentlich nicht mehr weinen, aber da war es zu spät.“

Über ihren letzten Auftritt resümierte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison: „Nach dem ersten Fehler nahm ich es gelassen... Das Ergebnis war egal, ich wollte einfach noch einmal alles genießen – und das ist mir gelungen.“

So unbedeutend das heutige Ergebnis momentan auch erscheinen mag, steht im Hintergrund eine umfassende Analyse an.

Nach dem Massenstart der Damen steht fest: Es ist das schlechteste Abschneiden des deutschen Biathlon-Teams bei Olympischen Spielen bisher! Nur in der Mixed-Staffel zu Beginn gab es eine Podestplatzierung.

Preuß verabschiedet sich mit Rang 28 von der Biathlon-Bühne.

Die Luft war raus, aber nun kann die 31-Jährige ihre großartige Karriere gebührend beenden. Für die Italienerin Dorothea Wierer war dies ebenfalls das letzte große Rennen.

Beide werden zusammen nochmals auf die Strecke gehen und sich feiern lassen.

Beim Biathlon-Massenstart der Frauen führen Oceane Michelon und Julia Simon, überraschend wird Tereza Vobornikova Dritte.

Voigt belegte den siebten Platz, Hettich-Walz wurde 17.

Für Deutschland bleibt es erneut ohne Medaille. Auch Voigt ließ eine Scheibe liegen und liegt nach dem vierten Schießen auf Rang sieben.

Hettich-Walz musste erneut in die Strafrunde. Überraschend führt die Tschechin Tereza Vobornikova.

Preuß leistete sich inzwischen ihren siebten Fehler.

Vanessa Voigt begann nach dem ersten Stehendschießen als Fünfte – weiterhin ohne Fehler.

Hettich-Walz schoss bei den stehenden Schüssen zwei Fehler, bei Preuß kamen gleich vier dazu! Für sie gilt es nun, ihr letztes Rennen bestmöglich zu genießen, sportlich scheint die Luft raus zu sein.

Die beiden Deutschen blieben bisher fehlerfrei. Preuß musste bereits zweimal in die Strafrunde.

Es führt die starke Französin Julia Simon. Zwölf Athletinnen sind weiterhin ohne Fehlschuss unterwegs.

Neben Preuß starten auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz.

Alle drei haben Außenseiterchancen auf das Podium, doch die Favoritinnen kommen aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.

Für Franziska Preuß ist es das letzte Rennen ihrer Karriere. Zeitgleich drohen den deutschen Biathleten die schlechtesten Winterspiele aller Zeiten.

In wenigen Minuten startet der Massenstart der Frauen. Können die Damen dem DSV-Team doch noch eine zweite Medaille sichern?

Tatjana Paller und Finn Hoesch verpassten das Ziel, bei der ersten olympischen Skibergsteiger-Staffel unter die Top 5 zu kommen, nur knapp – mit 1:43 Minuten Rückstand wurden sie Siebte.

Die Favoriten aus Frankreich, Emily Harrop und Thibault Anselmet, führen das Feld an, Silber und Bronze gingen an die Schweiz und Spanien.

Tim Hronek und Florian Wilmsmann sicherten sich im kleinen Finale im Ski Cross die Plätze sechs und sieben.

Olympiasieger wurde überraschend der Italiener Simone Deromedis. Sein Landsmann Federico Tomasoni komplettierte den Erfolg mit Silber, Bronze ging an Alex Fiva aus der Schweiz.

Nach dem zweiten Lauf im Viererbob liegen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour auf Rang eins, zwei und drei!

Ammour schob sich an Hall und Follador vorbei. Lochner startete erneut mäßig, konnte aber einige Hundertstelsekunden auf Friedrich gutmachen.

„Ich denke, das Ergebnis nach dem ersten Tag ist ganz okay“, zeigte sich Lochner im ARD-Interview bescheiden. Er hat nun 43 bzw. 59 Hundertstel Vorsprung auf seine Landsmänner.

Unglaublich! Der Norweger gewinnt nach 2 Stunden und 7 Minuten auch das 50-Kilometer-Rennen im Langlauf. Er ist der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Olympischen Winterspiele.

Seine Teamkollegen Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen sicherten sich Silber und Bronze.

Im ersten Ski-Cross-Halbfinale erwischte Florian Wilmsmann einen schlechten Start, wurde nur Vierter und muss im kleinen Finale antreten.

Tim Hronek verpasste ebenfalls das große Finale nach einem engen Lauf, beschwerte sich aber lautstark über seinen Konkurrenten Ryan Regez. Der Schweizer wurde wegen Behinderung disqualifiziert, doch das änderte für den Deutschen nichts mehr.

Florian Wilmsmann und Tim Hronek erreichten ihre Viertelfinals. Wilmsmann zeigte Dominanz, Hronek war noch wilder und sprang kurz vor dem Ziel hauchdünn auf Platz zwei.

Für Cornel Renn und Florian Fischer endete der Wettkampf leider.

Die Halbfinals beginnen in Kürze.

Jakob Mandlbauer und seine Anschieber Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi stürzten schwer im zweiten Lauf!

Es war der erste heftige Unfall im Eiskanal von Cortina. Das Viererbob-Rennen wurde unterbrochen. Mandlbauer musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Überraschend gewann auch der vierte deutsche Starter seinen Achtelfinallauf im Ski Cross!

Somit steht Hronek trotz einer schwachen Qualifikationszeit unter den besten 16.

Die USA setzten sich auf der Skisprungschanze erneut souverän durch wie schon 2022.

Silber ging an die Schweiz, Bronze an China – eine kleine Enttäuschung für die Chinesen, da Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma stürzten.

Florian Wilmsmann und Cornel Renn beendeten ihre Läufe auf den Plätzen eins und zwei und qualifizierten sich für das Viertelfinale!

Im folgenden Lauf verteidigte Florian Fischer als Zweiter seinen Platz und zog ebenfalls ins Viertelfinale ein.

Was macht Tim Hronek?

Nach 25 von 50 Kilometern führt ein norwegisches Trio um Superstar Johannes Høsflot Klæbo.

Der favorisierte Norweger Harald Oestberg Amundsen und der Finne Iivo Niskanen brachen das Rennen ab.

Die Teams aus China, Australien und der Schweiz folgten den USA ins zweite Finale, in dem die Medaillen vergeben werden.

Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.

„Das schmerzt, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie verlief“, sagte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund.

Zwölf vierte Plätze stehen bisher für Team Deutschland zu Buche. „Das gehört zum Ergebnis der Mannschaft, da müssen wir genau hinschauen“, so der Chef de Mission.

Johannes Høsflot Klæbo hat bereits fünf Goldmedaillen bei diesen Spielen gewonnen! Nun greift der Langlauf-Superstar auch auf der 50-Kilometer-Distanz wieder an.

Drei Deutsche sind ebenfalls im Starterfeld – allerdings ohne aussichtsreiche Medaillenchancen.

Das nächste Ski-Freestyle-Finale ist gestartet: Von sieben Nationen im ersten Lauf können vier ins zweite Mixed Team Aerials Finale einziehen.

Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprungwettbewerb nicht vertreten.

Daniela Maier gewann am Freitag Gold für Deutschland – nun haben die deutschen Herren vier Athleten im Ski Cross am Start. Die Qualifikation für die Setzliste ist abgeschlossen.

Florian Wilmsmann belegte den starken vierten Platz, was ihm Vorteile für den Achtelfinal-Startplatz verschafft, wenn es im direkten Duell weitergeht.

Der Brite Brad Hall sowie der Schweizer Cedric Follador schoben sich an Adam Ammour vorbei.

Der Bronze-Gewinner im Zweierbob liegt im Viererbob aktuell auf Rang fünf mit 0,6 Sekunden Rückstand. Johannes Lochner folgt mit 0,12 Sekunden Abstand auf Platz drei.

Der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner sitzen Ammour mit jeweils zwei und vier Hundertstelsekunden Rückstand im Nacken.

Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber absolvierten ihren ersten Lauf im Viererbob.

Obwohl Lochner gleich zu Beginn einen Fehler machte, hatten seine deutschen Konkurrenten noch schlechtere Fahrten, sodass sich der Olympiasieger im Zweierbob absetzen konnte und nun 0,39 Sekunden vor Friedrich liegt.

Die Bühne für das letzte Rennen der Karriere könnte kaum größer sein: Der Massenstart der Frauen (14:15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlon-Wettbewerb bei diesen Olympischen Spielen, sondern auch der letzte Profi-Wettkampf von Franziska Preuß!

„Mein Hauptziel ist es, nochmal die Freude zu spüren und zu verstehen, warum ich damals mit Biathlon angefangen habe“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im ZDF. „Es ist einfach ein cooler Sport. Ich hoffe, ich kann das spüren und alles andere ausblenden.“ Das Ergebnis steht nicht im Vordergrund: „Egal was passiert, ich bin damit zufrieden.“

Das wird ein Highlight! Am Sonntag (14:10 Uhr) treffen im Herren-Eishockey-Finale die USA auf Kanada.

Im Abendspiel gewannen die US-Boys deutlich gegen die Slowakei mit 6:2. Das Finale dieser beiden Teams gab es schon mehrfach bei Olympischen Spielen: 2002 und 2010 siegten die Kanadier, 1960 die USA.

Die schnellsten Shorttrack-Läufer der Männer kommen aus den Niederlanden.

Die Oranje sicherten sich den Sieg über 5000 Meter, dahinter folgten Korea und Italien.

Im Shorttrack-Finale über 1500 Meter der Frauen holte die Südkoreanerin Gili Kim Gold, Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (Südkorea) und Corinne Stoddard (USA).

In der Halfpipe stehen die Medaillengewinner fest.

Im Ski-Freestyle-Finale gewann Alex Ferreira (USA) mit 93,75 Punkten vor Henry Sildaru (Estland, 93,00) und Brendan Mackay (Kanada, 91,00).

Laura Nolte legte mit ihrer Fahrt im Zweierbob erneut zu und verbesserte sich um Hundertstelsekunden.

Mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten übernahm sie nach dem zweiten Lauf die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries sich mehrere Fehler leistete und nun 23 Sekunden hinter Nolte und auch hinter Buckwitz liegt.

Die Rangliste nach zwei von vier Läufen:

Auch die Deutschen zeigen eine starke Leistung! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen das Feld unter Vorbehalt der letzten beiden Starterinnen an.

Lisa Buckwitz hält die aktuelle Bestzeit von 1:54,11 Minuten, doch Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries folgen noch.

Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird vermutlich bei den Zweierbob-Medaillen keine Rolle spielen.

Sie machte direkt zu Beginn einen schweren Fehler und landete nur auf Platz acht.

Der zweite Lauf im Zweierbob der Frauen läuft, die Teilnehmer starten in umgekehrter Reihenfolge des ersten Durchgangs.

Nach 15 von 25 Duos führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.

Vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee beim Aufwärmen und verpasst das Finale.

Der Südkoreaner wurde nach dem Sturz sofort behandelt und abtransportiert. Der Olympia-Traum ist geplatzt.

Nach einer turbulenten Schlussphase hat Kanada im Herren-Eishockey das Finalticket für Sonntag gelöst.

Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland taten sich die NHL-Stars schwer und sicherten das Halbfinale erst kurz vor Schluss.

Im Zweierbob der Frauen begann der Wettkampf mit einem schnellen Lauf der USA: Kaillie Armbruster Humphries fuhr mit 56,92 Sekunden die Bestzeit und stellte einen neuen Bahnrekord auf.

Sie unterbot damit die vorherige Bestzeit von Laura Nolte (56,97 Sekunden). Auf den Plätzen drei und vier liegen zwei deutsche Bobs mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).

Es sind noch nicht alle Läufe beendet, Änderungen sind möglich. Der zweite von vier Läufen startet um 19:45 Uhr.

Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden gewann Gold über 1500 Meter!

Miho Takagi war lange auf Goldkurs, musste am Ende aber abreißen lassen. Die Dominanz der Niederländerinnen auf dem Eis war erneut ungebrochen: Nach Siegen über 500 und 1000 Meter sicherte sich Rijpma-de Jong nun Gold.

Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund mit nur 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze an Valerie Maltais aus Kanada.

Der Massenstart am Samstag wird der letzte Auftritt von Franziska Preuß als aktive Biathletin sein!

Vor den Spielen hatte die 31-Jährige angekündigt, ihre Karriere nach der Saison zu beenden. Nun zieht sie diesen Schritt vor und wird nach den Winterspielen nicht mehr im Weltcup antreten.

„Wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, fühlt sich das unglaublich an“, sagte Preuß. „Als ich mit Biathlon begann, hätte ich mir vieles nicht erträumt. Es war eine aufregende Zeit mit vielen besonderen Momenten und tollen Menschen.“

Das darf einfach nicht wahr sein! Philipp Horn lag lange auf Medaillenkurs, am Ende wurde es nur der vierte Platz.

Nach einem Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet mit einer starken Schlussrunde an Horn vorbei und verbannte den Deutschen auf den undankbaren vierten Platz.

„Ich habe mich gefragt: Warum gerade er? Er ist hier der Schnellste und eine absolute Maschine“, ärgerte sich Horn im ZDF-Interview.

Der Norweger Johannes Dale Skjevdal gewann souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid, Philipp Nawrath belegte Rang sieben, David Zobel wurde 23.

Horn schoss im dritten Schießen fehlerfrei und rückte auf Platz zwei vor!

Johannes Dale Skjevdal führt, Sturla Holm Lægreid folgt auf Rang drei.

Bitter: Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel verletzte sich offenbar und verließ das Rennen nach dem zweiten Schießen.

Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Medaillenchance nutzen und die enttäuschenden Spiele für Deutschland versöhnlich beenden. Aktuell liegen alle drei noch deutlich hinter den Podestplätzen.

Die Frauen greifen morgen (14:15 Uhr) im Massenstart mit demselben Ziel an.

Daniela Maier hat es geschafft: Die Schwarzwälderin holte Gold im Ski Cross!

Nach Bronze bei den Spielen vor vier Jahren setzte sich die 29-Jährige überraschend souverän im Finale vor der Schweizerin Fanny Smith durch, Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden. Die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.

Die deutsche Freestylerin Daniela Maier erreichte beim Ski Cross der Frauen das Finale und hat damit sehr gute Chancen auf Edelmetall!

Sie muss nur eine ihrer drei Gegnerinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel streben ebenfalls eine Medaille an.

Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Olympioniken der Winterspiele. Nun werden sie mit der Ehre bedacht, die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier zu tragen.

„Es war ein Lebenstraum, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anzuführen. Das zum Abschluss unserer olympischen Karrieren erleben zu dürfen, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier nominiert, ging damals leer aus.

Die beiden kündigten an, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.

Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland aktuell die unglücklichste Rangliste der Spiele an.

Im Biathlon erwischte es sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel, ebenso Vanessa Voigt im Einzel. Die Langlauf-Damen verpassten in der Staffel das Podest, im Skispringen wurden Mixed- und Super-Team knapp geschlagen. Dazu kamen Toni Eggert und Florian Müller im Doppelsitzer, Skeletonathletin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller beim Skibergsteigen.

Andere Dramen in Schwarz-Rot-Gold wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs lag und vor allem im Slalom kurios scheiterte, sind hier nicht einmal berücksichtigt. Norwegen liegt mit neun zweiten Plätzen im Moment auf Platz zwei in der „Blech“-Statistik, was angesichts von 16 Goldmedaillen aber verkraftbar ist. Frankreich verpasste achtmal knapp das Podium und belegt Rang drei.

Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die Vielzahl der Wettkampforte störte den 41-Jährigen in Italien jedoch sehr.

„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele ist, mit den weiten Distanzen und verstreuten Austragungsorten, ist für mich fraglich“, sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten Spiele an Orte vergeben, die die Veranstaltung zentral und kompakt durchführen können.“

Die Spiele finden aktuell an 13 verschiedenen Orten statt. Für das Mega-Event 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Austragungsorten geplant. „Es war sehr fragmentiert, und es kam nicht die Olympia-Stimmung auf, die sich viele erhofft hatten“, so Neureuther weiter.

Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen gewann Team Deutschland keine Medaille. Auch im laufenden Finale im Eiskunstlauf der Frauen gibt es keine Medaillenchance, da keine deutsche Sportlerin vertreten ist.

Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt ihr hier.

Die USA gewannen im Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!

Vier Minuten nach Beginn der Overtime erzielte Megan Keller den entscheidenden Treffer und sorgte für großen Jubel bei den Amerikanerinnen. Kanada hatte fast das gesamte Spiel über geführt, erst zwei Minuten vor Schluss gelang den USA der Ausgleich.

Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.

Die Kanadierin stürzte im zweiten Durchgang bei der Landung und schlug mit dem Kopf auf. Nach langer Behandlung wurde sie abtransportiert. Sharpe konnte den Zuschauern jedoch ein Zeichen geben und winkte.

Trotzdem reichte ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf für den Finaleinzug. Ob sie am Samstagabend starten kann, ist noch unklar.

Spannend: Fast zwei Drittel der Zeit führte Kanada im Frauen-Eishockey-Finale mit 1:0, doch Hilary Knight glich für die USA zwei Minuten vor Schluss aus.

So ging es in die Verlängerung, zuvor wurden die Eisflächen erneut präpariert.

Für Italien verlaufen die Spiele im eigenen Land erfolgreich, doch das Technikteam der Herren im Alpinski erhielt keine Medaille. Trainer Mauro Pini (61) zog nach enttäuschenden Resultaten die Konsequenzen und reichte seinen Rücktritt ein.

„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Leistungen der italienischen Technikfahrer. Nach reiflicher Überlegung und dem fehlenden Vertrauen in die Vorgesetzten halte ich den Rücktritt für richtig“, teilte der Italienische Skiverband FISI mit.

Pini hatte das Team erst im April übernommen, konnte jedoch in der Weltcup-Saison keine überzeugenden Ergebnisse erzielen. Bei Olympia erreichte nur zweimal von acht Starts das Ziel in Slalom und Riesenslalom.

Es geht um Gold! Ein besseres Frauen-Eishockey-Finale hätte man sich kaum wünschen können: Kanada und USA treffen aufeinander.

Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese Nationen im Olympiafinale stehen. Drei der letzten vier Duelle entschied Kanada für sich.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb reist ohne Medaille ab. Nach Krankheit vor dem ersten Lauf fehlte ihm die Kraft, um bei 1500 Metern mit den Besten mitzuhalten. Er wurde 13.

Den Olympiasieg über 1500 Meter sicherte sich der Chinese Zhongyan Ning, der Favorit Jordan Stolz (USA) schlug, vor Stolz und dem Niederländer Kjeld Nuis. Die anderen deutschen Läufer Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten Platz 19 und 20.

Damit platzte auch die letzte Medaillenhoffnung des Tages für Deutschland – zum ersten Mal endet ein Wettkampftag ohne Edelmetall.

Die letzten Entscheidungen des Tages, das Eiskunstlauf-Paarlaufen der Frauen und das Frauen-Eishockey-Finale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Was für ein Krimi! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es im Frauen-Eishockey-Bronzematch zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, und auch die Verlängerung schien torlos zu verlaufen.

Doch 50 Sekunden vor Ende der Overtime erzielte Alina Müller den Siegtreffer für die Schweiz, die damit nach Platz vier in Peking diesmal mit Medaillen nach Hause fährt.

Das Frauen-Eishockey-Turnier neigt sich dem Ende zu, die ersten Medaillen werden vergeben.

Im Spiel um Platz drei zwischen Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein heißer Kampf um Bronze.

Die erste Goldmedaille im Herren-Skibergsteigen gewann der Spanier Oriol Cardona Coll.

Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge startete, holte Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der Deutsche Finn Hösch schied im Vorlauf aus.

Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen nicht verteidigen und fuhren trotz starker Podestchancen im Teamsprint auf den fünften Platz.

Der Vorsprung schmolz schnell, ein Doppel-Sturz von Geiger in Runde acht zerstörte die deutschen Edelmetalldreams. Das sind die ersten Spiele ohne Medaille für die DSV-Kombinierer seit 1998!

Gold ging an Norwegen, Silber an Finnland, Bronze an Österreich. Italien wurde Vierter.

Schade! Im ersten olympischen Frauen-Finale beim Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller knapp das Podest und wurde Vierte.

Sie startete durchwachsen, lag lange auf Platz sechs, holte am Ende jedoch noch auf und ließ zwei Konkurrentinnen hinter sich. Gold ging an Marianne Fatton (Schweiz), Silber an Emily Harrop (Frankreich), Bronze an Ana Rodriguez Alonso (Spanien).

Tatjana Paller hat bei den Olympischen Spielen die Chance auf eine der ersten Medaillen im Skibergsteigen.

Die WM-Dritte qualifizierte sich als Zweite im zweiten Halbfinale hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, wo sechs Athletinnen antreten.

Das deutsche Curling-Männerteam beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.

Das Spiel war bedeutungslos für die Platzierung, da beide Teams bereits sicher aus dem Halbfinale ausgeschieden waren. Deutschland gewann vier von neun Partien, wobei die überraschende Niederlage gegen Tschechien die Medaillenhoffnungen beendete.

Tatjana Paller schaffte es beim Skibergsteigen im dichten Schneefall von Bormio ins Halbfinale, belegte im Vorlauf Platz zwei.

Helene Euringer schied als Fünfte aus, und bei den Männern verpasste Finn Hösch mit Platz vier in der Qualifikation die Endrunde.

Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte beim Skispringen vor und führte zunächst die Rangliste an.

Rydzek sprang 123 Meter für 122 Punkte, Geiger legte 124,5 Meter für 246,5 Punkte nach.

Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt 13 Sekunden. Die Medaillenentscheidung im Langlauf (2x7,5 km) fällt ab 14 Uhr.

Skibergsteigen ist bei den Olympischen Winterspielen erstmals dabei. Doch worum geht es?

Ski Mountaineering oder kurz Skimo ist eine Variante des Skitourengehens. Die Athleten laufen mit Skiern, die mit Fellen gegen Rückwärtsrutschen ausgestattet sind, einen Hang hinauf. Oben werden die Felle abgenommen, und es geht ins Tal. „Aber bei uns gibt es kein gemütliches Gipfelbrot“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.

Olympia bietet Skimo im Sprint und der Mixed-Staffel. Im Sprint werden 70 Höhenmeter bewältigt, inklusive eines Abschnitts, bei dem die Skier auf dem Rücken getragen werden. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert ca. drei Minuten.

Starker Schneefall an den italienischen Olympia-Orten verzögert den Ablauf, insbesondere bei den Ski-Freestylern.

Bereits am Mittwochabend musste ein Sprung verschoben werden, die für Donnerstag um 10:30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation wurde wegen „starker Schneefälle“ abgesagt. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Nun soll die Qualifikation am Freitag um 10:30 Uhr starten, das Finale um 13:30 Uhr. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend (19:30 Uhr) soll – Stand jetzt – stattfinden.

Während in den USA und Schweden noch der letzte Eishockey-Halbfinalist gesucht wird, sind die deutschen Athleten wieder in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht nach Plan.

Zunächst schied Lena Dürr auf Silberkurs am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, dann scheiterte die deutsche Eishockey-Mannschaft klar an der Slowakei. Schließlich schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und beendete so früh die deutschen Medaillenhoffnungen.

Es gab aber auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich Deutschland damit im Medaillenspiegel positioniert, seht ihr hier.

Die niederländischen Brüder Melle und Jens van't Wout standen im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold gewann knapp vor den Brüdern der Kanadier Steven Dubois, der bereits mit der Staffel Silber geholt hatte.

Die Shorttrack-Staffel der Frauen geht an Südkorea!

Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Land knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.

Auch der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 in der Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Finnland lag lange zurück, 0:2, doch Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Schluss aus, Artturi Lehkonen erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer.

Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien war nach nur 82 Sekunden vorbei – mit dem Sieg für Kanada.

Mitch Marner traf im tschechischen Tor, Kanada zog ins Halbfinale gegen den Gewinner zwischen USA und Schweden ein.

Wahnsinn! Tschechien zwang Kanada in die Overtime, nach der regulären Spielzeit stand es 3:3.

Bis rund dreieinhalb Minuten vor Schluss lag Tschechien sogar auf Siegkurs (3:2), dann rettete Nick Suzuki Kanada vor dem Ausscheiden.

Schade! Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle lange auf Bronze-Kurs, musste sich am Ende aber mit dem vierten Platz begnügen.

Im letzten Durchgang zog Neuseelands Zoi Sadowski-Synnott an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte für die erste Medaille der Snowboarder seit 1998. Platz eins und zwei belegten zwei Japanerinnen: Mari Fukuda gewann vor Kokomo Murase.

Bahnt sich eine Überraschung an? Tschechien führt nach einem Drittel mit 2:1 gegen Kanada!

Kanada ist Topfavorit bei den Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 besiegt.

Nach dem Sieg der Slowakei gegen Deutschland (6:2) im Eishockey-Halbfinale treten nun Kanada und Tschechien gegeneinander an.

Die französische Staffel gewann überlegen Gold im Biathlon. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened zu Beginn holten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon den Sieg mit 51,3 Sekunden Vorsprung auf Schweden. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt schoss zwar sauber, konnte den Rückstand, den ihr Team mitgebracht hatte, aber nicht aufholen und brachte Deutschland auf Rang vier.

Frankreich gelang ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.

Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab auf Platz fünf an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich betrug 1:22 Minuten, auf Norwegen 25 Sekunden.

Hettich-Walz vermied die Strafrunde, verlor aber zu viel Zeit beim Nachladen, sodass der Abstand wuchs.

Bitter: Franziska Preuß wechselte von der Schluss- auf die zweite Position, um Stehendschießen zu entlasten, schoss aber dennoch eine Strafrunde.

So machte sie ihre zuvor starke Leistung im Liegendschießen zunichte und übergab mit 47 Sekunden Rückstand als Elfte an Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffel-Debüt und schickte Franziska Preuß als Zweite auf die zweite Runde.

Sie brauchte im Stehendanschlag zwei Nachlader, lag beim Wechsel nur hinter der Schwedin Linn Gestblom (5,1 Sekunden Rückstand).

In ungewohnter Aufstellung wollen die deutschen Biathletinnen nach einer Staffelmedaille greifen: Tannheimer auf eins, Preuß auf zwei, Hettich-Walz auf drei und Voigt auf der Schlussposition.

Der Medaillentraum ist geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und schied im Viertelfinale aus.

Das slowakische Team spielte sehr effizient und insgesamt besser, während Leon Draisaitl und Co. häufig Chancen liegen ließen und vor dem gegnerischen Tor zu nervös waren.

Der Treffer von Tomas Tatar zum 6:2 bedeutete das Aus für Deutschland.

Der nächste Konter setzte dem DEB-Team den letzten Funken Hoffnung aufs Medaillengewinn außer Kraft.

Ein großer Albtraum für Lena Dürr: Die Münchnerin fädelte unglücklich im ersten Tor ein und schied trotz Rang zwei im ersten Durchgang aus.

Mikaela Shiffrin machte es besser, brach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor Camile Rast (Schweiz) und Anna Swenn Larsson (Schweden).

Aus deutscher Sicht steht es nun 2:5, Frederik Tiffels traf im Powerplay (50. Minute).

Der Weg zu spannendem Schlussminuten ist noch offen, aber schwierig.

Der zweite Slalomdurchgang läuft, Emma Aicher wird aber keine Medaille gewinnen. Die 22-Jährige fuhr nicht fehlerfrei und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand auf Rang fünf.

Damit ruhen alle deutschen Medaillenhoffnungen auf Lena Dürr.

Die Hoffnung auf ein Wunder hielt nicht lange: Regenda erzielte seinen Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41. Minute).

Die Aufgabe für Deutschland wird dadurch nicht einfacher.

Mit 1:4 ging es in die letzte Pause.

Draisaitl und Co. gaben nicht auf, nach dem Anschluss waren im zweiten Drittel noch Chancen, aber die Zeit läuft gegen Deutschland. Ein weiteres Gegentor wäre fatal.

Endlich verkürzte das DEB-Team vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35. Minute). Draisaitl passte auf Lukas Reichel, der den Puck ins Tor brachte. Gibt es noch eine Aufholjagd?

Deutschland zeigte Einsatz, doch die Slowaken trafen erneut zum 4:0 (31.).

Vor dem gegnerischen Tor fehlte es der deutschen Mannschaft an Effizienz, der Gegner war kaltschnäuziger und verwandelte Konter.

Im Slopestyle-Finale der Männer sind die Plätze eins bis drei vergeben: Yiming Su (China) gewann Gold vor Taiga Hasegawa (Japan) und Jake Canter (USA).

Das ging zu schnell: Oliver Okuliar legte mit dem 3:0 für Slowakei nach (25.).

Draisaitl und Co. zeigten Enttäuschung, denn das Halbfinale scheint außer Reichweite. Eine Aufholjagd ist zwar möglich, aber schwer.

Bitter: Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.) und erschwerte das Spiel für Deutschland weiter.

Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, zur ersten Drittelpause liegt Deutschland mit 0:1 zurück.

Pavol Regenda sorgte in der 19. Minute für die Führung der Slowaken, obwohl Deutschlands Team gute Ansätze zeigte. Noch ist Zeit für eine Wende.

Die deutschen Langläufer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten weniger Glück als die Damen, belegten aber einen respektablen neunten Platz im Teamsprint.

Gold gewann Norwegen mit Johannes Høsflot Klæbo, der erfolgreichste Olympionike der Winterspiele. Die USA wurden Zweiter, Italien Dritter.

Das deutsche Frauen-Team gewann im Sprint eine spannende Bronzemedaille: Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten den dritten Platz.

Gold gewannen die Schwedinnen, Silber die Schweiz.

Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hatte gute Chancen auf eine Medaille.

Der Abstand zur US-Amerikanerin betrug 0,82 Sekunden, Platz drei belegte Cornelia Öhlund (Schweden). Emma Aicher war auf Rang acht zurückgefallen, verlor aber noch nicht den Anschluss.

Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, doch am Ende reichte es nicht für das Podium. Heute soll es besser laufen.

Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, lag derzeit auf Rang sechs mit nur wenigen Hundertstelsekunden Rückstand auf die Medaillenplätze.

Im Slalom der Frauen läuft seit 10 Uhr der erste Durchgang.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine gute Zeit vor und war zwischenzeitlich Erster, wurde dann aber von Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Emma Aicher ist gleich an der Reihe.

Nach über zwei Jahren ohne Sturz patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Zwar war er nicht der Einzige an diesem turbulenten Abend, doch er erntete im Anschluss heftigen Hass in sozialen Netzwerken.

„Selbst die Stärksten kämpfen innerlich oft mit unsichtbaren Problemen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

„Hass im Internet greift den Verstand an, Angst zieht in die Dunkelheit, egal wie sehr man sich bemüht, trotz des enormen Drucks klarzukommen“, fügte Malinin hinzu.

Der zweifache Weltmeister stürzte nach der Führung im Kurzprogramm bei der Kür und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov (Kasachstan) Gold.

Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich offenbar auch über Silber.

„Silber sieht richtig cool aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.

Mit seinem Sieg im Zweierbob gewann Team Deutschland drei weitere Medaillen.

Eine Übersicht über den aktuellen Medaillenstand findet ihr im Artikel „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland triumphiert im Zweierbob und dominierte das Feld.

Neben Gold und Silber bescherten die Sportler dem Land auch großartige Momente auf der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist Schwarz-Rot-Gold!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Läufe und sicherten sich den Vorsprung vor der Konkurrenz.

Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer steigerten sich und fuhren zu Gold.

Mit der besten Startzeit kamen sie nach 54,91 Sekunden ins Ziel – eine nahezu perfekte Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!

Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich erreichte das Ziel in 55,33 Sekunden.

Gesamtzeit: 3:41,04 Minuten – mindestens Silber.

Im letzten Lauf glitt Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden die Bahn hinunter.

Gesamtzeit: 3:41,52 Minuten. Trotz eines kleinen Ausrutschers zwischendurch kann ihnen niemand mehr die Bronzemedaille nehmen.

Sie legten die bisher beste Startzeit hin.

Um 21:05 Uhr geht der finale vierte Lauf im Zweierbob weiter.

Eine nicht sehr gewagte Prognose: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, feiert Team Deutschland einen Medaillentriplett durch Gold, Silber und Bronze.

Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, bei dem um 19 Uhr der dritte von vier Läufen startet.

Johannes Lochner eröffnete und machte einen kleinen Fehler, der kaum ins Gewicht fiel. Mit 54,89 Sekunden kam er ins Ziel.

Francesco Friedrich folgte mit einigen Unsicherheiten. Sein Rückstand wuchs auf 0,92 Sekunden zum ewigen Rivalen Lochner, der sich bereits auf den Sieg einstellen konnte.

Adam Ammour bleibt Dritter, sein Rückstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) exzellente Chancen auf den Medaillensatz!

Im Eisschnelllauf-Teamverfolgungsfinale hatten die deutschen Teams keine großen Chancen. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz entschieden das C-Finale für sich und wurden Fünfte.

Bei den Männern gewann Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.

Keine Medaille für Deutschlands Biathleten! In der Staffel belegte das DSV-Quartett den vierten Platz. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze, Team Deutschland folgte fast eine Minute dahinter.

Besonders ärgerlich: Die Laufleistung war gut genug für eine Medaille, doch die DSV-Athleten machten mit zwölf Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich schoss noch schlechter und musste zudem eine Strafrunde absolvieren.

Deutschland konnte nicht näher herankommen. Philipp Nawrath brachte das Team zwar auf Rang vier, lag beim Wechsel aber bereits 49 Sekunden hinter dem Führungs-Trio.

Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath allein arbeitete und zudem drei Fehler beim Stehendschießen schoss. So hat Philipp Horn auf der Schlussrunde eine große Aufgabe und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

David Zobel startete mit fehlerfreiem Liegendschießen und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung.

Im Stehendschießen benötigte er jedoch drei Nachlader und verlor Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde an die Spitze ging.

Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich, Finnland und Schweden nur knapp dahinter.

Justus Strelow begann die Biathlon-Staffel für Deutschland. Er hatte zwar zwei Nachlader beim Stehendanschlag, wechselte aber als Dritter auf David Zobel.

Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.

Die Biathlon-Herren-Staffel läuft und ist eine der besten Medaillenchancen für Deutschland.

Justus Strelow startete mit einer starken Schiessleistung, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde wurde Frankreich mit 5:1 besiegt.

Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) nochmals. Deutschland tankte Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen. Nächster Gegner ist am Mittwoch um 12:10 Uhr die Slowakei.

Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb holte das Trio zwar Plätze auf, war aber im Medaillenrennen chancenlos. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek wurden Neunter und Zehnter, Julian Schmid Zwölfter, mit großen zeitlichen Rückständen.

Olympiasieger wurde Jens Lurås Oftebro aus Norwegen, der sich von Platz fünf auf Gold vorkämpfte. Silber ging an Johannes Lamparter (Österreich), Bronze an Ilkka Herola (Finnland).

Deutschlands Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcup-Spitzenreiter Johannes Lochner führt vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Lochner kann fast schon mit Gold rechnen: Nach zwei Läufen hat er acht Zehntelsekunden Vorsprung, im Bobsport eine Weltenweite. Friedrich rückte durch Fehler Ammours zumindest auf Rang zwei vor, mit 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Kevin Fialas schwere Verletzung überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey.

Die Schweiz sprach nur von einer Unterschenkelverletzung, Fialas NHL-Club Los Angeles Kings gab nun Genaueres bekannt.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit der Rehabilitation. „Kevin wird die restliche NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, hieß es. Nach der Saison erfolgt eine weitere Untersuchung.

Für eine Medaille dürfte nur noch ein Wunder helfen: Linus Straßer liegt im Slalom schon nach dem ersten Durchgang weit zurück.

Er verlor 2,35 Sekunden auf Spitzenreiter Atle Lie McGrath und liegt auf Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere der ersten 30 Athleten aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte zusammen mit Anschieber Georg Fleischhauer 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour am Serien-Olympiasieger vorbei, Friedrich landete mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Nach dem doppelten Bronze-Coup im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview. „Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist mein Karriereende.“

Grotheer hatte 2022 Olympia-Gold in Peking gewonnen und im folgenden Jahr den Gesamtweltcup. Nach Verletzungen hatte er in diesem Winter mit Schwierigkeiten zu kämpfen, weshalb die beiden Bronze-Medaillen umso mehr glänzen.

Nach einem medalienreichen Sonntag für die Skeletonis, aber auch einigen Enttäuschungen für Deutschland, warten am Montag zahlreiche neue Chancen.

Erstmals wird eine Medaille im Bob vergeben, im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und hofft auf Gold. Linus Straßer will am Morgen im Ski Alpin auf eine Slalom-Medaille schielen (10/13:30 Uhr). Abends bekommen die Skispringer ihre letzte Chance im Super Team (19 Uhr).

Der ganz große Hoffnungsträger wartet jedoch abends: Im Paarlauf (ab 20 Uhr) kämpfen Minerva Hase und Nikita Volodin um Gold. Nach dem Kurzprogramm führen sie deutlich und können mit ihrer Kür für eine Sensation sorgen.

Wir verabschieden uns vom neunten Wettkampftag mit einigen deutschen Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall für die Skeletonis.

Im Medaillenspiegel könnt ihr sehen, wie sich die deutschen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist vorbei, Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel gegen die USA mit 1:5.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft dort auf Frankreich.

Endlich gelang der deutsche Treffer: Tim Stützle traf zum 1:5 (52.).

Spannend wird es wohl nicht mehr, doch der NHL-Star sorgte noch für etwas Moral.

Es wird klar: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).

Das deutsche Team geriet unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson brachte klare Verhältnisse (42.).

Damit sind Hoffnungen auf ein Comeback früh im vierten Viertel dahin. Für die direkte Viertelfinal-Qualifikation hätte ein Sieg gegen die USA gereicht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher, in der Zwischenrunde dann gegen Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf das Podium!

Mit 80,01 Punkten liegen sie rund fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien. Die Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan patzten zuvor. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.

Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.

Es sieht nach einer Niederlage für Deutschland aus, doch das Weiterkommen ist nach der Niederlage Lettlands sicher. Die Playoff-Runde gegen Frankreich steht an.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA den Druck und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).

Deutschland muss im letzten Abschnitt deutlich zulegen.

Der Favorit nutzte ein Powerplay eiskalt.

Unmittelbar nach einer Strafe für Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA mit 1:0 in Führung (20.).

Zach Werenski erzielte nach Vorlage von Auston Matthews das Tor. Bis dahin hielt Deutschland stark mit und bot dem Favoriten Paroli.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht in wenigen Minuten (21:10 Uhr) vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel wartet Spitzenreiter USA.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um Platzierung. Das Weiterkommen ist sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter würde Deutschland die Zwischenrunde vermeiden.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte) wurde Erste, wie schon auf der Normalschanze. Die Skandinavierinnen feierten den Erfolg, auch Schwedens Frida Westman (Vierte) freute sich. Nika Prevc wurde Dritte und gewann Bronze.

Überraschend erreichte Agnes Reisch als beste Deutsche Platz zehn, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille von Olympischen Winterspielen.

Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze liegt Juliane Seyfarth als Neunte bei den Deutschen – mit kaum Chancen auf Edelmetall.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Nika Prevc wird als Fünfte wohl schwer auf das Podium springen. Windböen sorgten für schwierige Bedingungen.

Bitter: Katharina Schmid erwischte besonders starken Rückenwind und schied bereits bei ihrem letzten Olympia-Auftritt zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann erneut das Einzel und gemeinsam mit Tabitha Stoecker das Mixed-Teamrennen, konnte so Kreher/Jungk überholen und Gold holen!

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit einem Hundertstel mehr über Bronze.

Eine Hundertstelsekunde trennt Pfeifer/Grotheer von Kreher/Jungk, damit bleibt das Dresdner Duo vorn!

Wo landen die Briten Stoecker/Weston?

Der Dresdner Express übernimmt die Führung, Kreher/Jungk ziehen vorbei!

Mit 0,12 Sekunden Vorsprung überholten die beiden vom DSC die Briten, zwei Teams stehen noch aus. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien setzen sich mit drei verbleibenden Teams an die Spitze, jetzt kommen Kreher/Jungk.

Die Briten haben eine Medaille sicher, auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker treten noch an.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele findet die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung statt!

Deutschland tritt mit den Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer an – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es endlich Gold für den BSD werden.

Bei den 1000 und 500 Metern gingen die wichtigsten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok gewann mit Olympiareord vor Jutta Leerdam Gold.

Platz drei blieb mit Miho Takagi (Japan) gleich. Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte Rang acht.

Schade! Bei 500 Metern forderte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth die niederländische Superstar Jutta Leerdam heraus, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter übernahm vorübergehend die Führung, Warmuth belegte zunächst Rang sechs.

Deutschlands großer Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen weiter auf eine Einzelmedaille. Trotz starkem Start klappte es bei der Verfolgung nicht, was für die 31-Jährige bitter war. Im Ziel flossen Tränen.

„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute gut, doch beim letzten Schießen lief alles schief“, erklärte die Gesamtweltcupsiegerin im ZDF-Interview. „Ich war so angespannt, hörte, dass Lou neben mir einen Fehler schoss. Es wurde unruhig in meinen Beinen, ich verlor die Konzentration. Es ist frustrierend, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“

Preuß steht exemplarisch für das deutsche Biathlon-Team, das nach dem Bronze-Erfolg in der Mixed-Staffel keinen weiteren Medaillengewinn erzielte – das schlechteste Olympia-Ergebnis der Geschichte. Vier Chancen bleiben im Staffel- und Massenstart noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich mit Platz acht im Livigno Snow Park für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Vorerst hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Oh nein! Beim letzten Schießen machte Preuß zwei Fehler, was am Ende für einen Podestplatz nicht ausreichte. Sie wurde Sechste.

Lisa Vittozzi nutzte Fehler der führenden Suvi Minkkinen und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide gewann Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer landete auf Platz 34, Selina Grotian auf 41.

Franziska Preuß war in der Verfolgung fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen wohl um Platz drei.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide liegen deutlich vor dem Rest und kämpfen um Gold.

Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebte. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiter auf eine Medaille.

Bitter: Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang viel Zeit und fiel auf Rang neun zurück.

Federica Brignone gewann souverän Gold. Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen), Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher wurde 19.

Abfahrts-Silber-Gewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Platz drei, hat aber keine Medaillenchance mehr.

Alle Blicke richten sich auf Lena Dürr.

Besser spät als nie: Zwölf Jahre nach den Spielen in Sotschi 2014 erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena in Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Deutschland wurde nachträglich zum Sieger erklärt, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Das Verfahren zog sich über Jahre hin.

Der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom wurde vor wenigen Minuten gestartet.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt momentan auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Können die Daumen gedrückt werden.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte bei seinem zweiten Lauf und wurde 23.

Damit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb eine Medaillenchance, nur die besten zwölf ziehen ins Finale ein.

Norwegen räumt im Medaillenspiegel weiter ab und gewann Gold in der Männer-Staffel (4x7,5 km) im Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel wurde Achte.

Der Erfolg ist keine Überraschung, aber es ist die neunte Goldmedaille bei Olympia für Johannes Høsflot Klæbo, der 29-Jährige ist nun Rekordsieger der Winterspiele – ein historischer Moment! Er überholte mit seinen neun Goldmedaillen Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.