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Olympia 2026 im Liveticker: Diese heutigen Medaillenchancen hat Deutschland

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich heute Gold, Silber oder Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich mitten im Geschehen!

Am neunten Wettkampftag verpasste die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr trotz eines starken ersten Laufs die Überraschung auf dem Podest im Riesenslalom. Dafür konnte Deutschland am Abend im Skeleton-Doppel gleich zwei Medaillen feiern: Im neu eingeführten Mixed-Team-Wettbewerb gewannen Susanne Kreher und Axel Jungk Silber, während Jaqueline Pfeifer und Christopher Grotheer Bronze holten.

Unser umfassender Liveticker zu den Olympischen Spielen informiert Euch fortlaufend über alle Medaillengewinne, beeindruckende Leistungen und interessante Randnotizen.

Nach dem Sonntag, an dem zwar Skeleton-Medaillen für Deutschland eingefahren wurden, aber auch einige Enttäuschungen zu verzeichnen waren, eröffnen sich am Montag zahlreiche frische Möglichkeiten für die Athleten in Schwarz-Rot-Gold.

So wird heute die erste Bob-Medaille vergeben – im Monobob der Frauen (4. Lauf um 21:06 Uhr) liegt Laura Nolte nach der Hälfte des Wettbewerbs in Führung und darf auf Gold hoffen. Bereits am Vormittag startet Linus Straßer im Skialpin-Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr) mit dem Ziel, eine Medaille zu erkämpfen. Am Abend kämpfen dann die Skispringer im Super-Team-Wettbewerb (19 Uhr) um das letzte Edelmetall des Tages.

Die größte Hoffnung auf Gold liegt jedoch im späten Verlauf des Tages: Minerva Hase und Nikita Volodin treten im Paarlauf an (ab 20 Uhr) und führen nach dem Kurzprogramm deutlich – mit ihrer Kür können sie den großen Erfolg schaffen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Perspektive zwar einige Enttäuschungen, aber auch zwei Medaillen im Skeleton brachte.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich die Athleten aus Schwarz-Rot-Gold international positionieren.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der klaren Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoff-Runde ein und trifft nun auf Frankreich.

Endlich erzielt Deutschland einen Treffer: Tim Stützle trifft zum 1:5 aus deutscher Sicht (52.).

Obwohl die Spannung wohl nicht mehr zurückkehrt, stärkt der NHL-Star mit seinem Tor wenigstens die Moral.

Die Überlegenheit der USA wird deutlich: Auston Matthews erzielt das 5:0 (47.).

Das deutsche Team gerät zunehmend unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson sorgt für klare Verhältnisse (42.).

Damit sind die Hoffnungen auf ein Comeback im letzten Viertel so gut wie erloschen. Ein Sieg gegen die USA wäre nötig gewesen, um sich direkt fürs Viertelfinale zu qualifizieren. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei jedoch sicher – in der Zwischenrunde wartet Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben hervorragende Aussichten auf einen Podiumsplatz!

Mit 80,01 Punkten und rund fünf Zählern Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie eine fehlerfreie Performance. Die Mitfavoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan machten zuvor Fehler. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Rang elf für die Kür.

Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht die Mannschaft von Trainer Harry Kreis in die letzte Drittelpause.

Ein deutscher Sieg scheint unwahrscheinlich, doch durch die Niederlage Lettlands ist das Weiterkommen gesichert. Allerdings wird das DEB-Team in der Playoff-Runde gegen Frankreich antreten müssen.

Im zweiten Abschnitt zeigten die USA ihre Stärke und setzten das deutsche Team mit hohem Tempo unter Druck. Folgerichtig erzielte Brock Faber das 3:0 (38.).

Für Deutschland gilt es, im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung zu zeigen, um noch eine Chance zu haben.

Der Favorit macht seinem Ruf langsam alle Ehre und nutzt ein Powerplay eiskalt.

Unmittelbar nach einer Zeitstrafe für Wissmann traf Auston Matthews mit einem Nachschuss zum 2:0 (25.).

Nur 8,7 Sekunden vor der ersten Pause gehen die USA gegen Deutschland mit 1:0 in Führung (20.).

Zach Werenski traf nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt das deutsche Team jedoch gut mit und zeigte dem Favoriten Paroli.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht in wenigen Minuten (21:10 Uhr) vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Gruppenspiel empfängt sie den Spitzenreiter USA.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits gesichert, doch als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnte man die Zwischenrunde umgehen.

Eirin Maria Kvandal führt nach der Hälfte der Wettbewerbe mit 282,7 Punkten, verpasste Gold jedoch knapp. Deshalb flossen am Schanzeneinsprung auch einige Tränen. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem schnappte sich mit 284,8 Punkten den Sieg – wie schon auf der Normalschanze. Dennoch umarmten sich die Skandinavierinnen voller Freude, auch Schwedens Viertplatzierte Frida Westman feierte mit. Nika Prevc (271,5) sicherte sich mit Rang drei noch Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch als beste deutsche Athletin Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, während Juliane Seyfahrt am Ende nur Platz 23 erreichte. Für den DSV ist das ein enttäuschendes Resultat, denn erstmals seit Bestehen der Olympischen Winterspiele beenden die deutschen Skispringerinnen die Spiele ohne Medaille.

Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte beste Deutsche, doch eine Medaille erscheint unwahrscheinlich.

Vier Norwegerinnen, angeführt von Eirin Maria Kvandal, führen das Feld an. Auch Nika Prevc wird als Fünfte kaum Chancen auf das Podest haben. Einige Athletinnen hatten aufgrund starken Rückenwinds schwierige Bedingungen.

Besonders bitter: Katharina Schmid wurde vom Rückenwind besonders betroffen und schied bereits nach dem ersten Durchgang bei ihrem letzten Olympia-Auftritt aus.

Der Brite Matt Weston überzeugte nach seinem Einzelsieg erneut und gewann mit Tabitha Stoecker das Mixed-Team-Rennen vor Kreher/Jungk.

Das Dresdner Duo Axel Jungk und Susanne Kreher sicherte sich mit lediglich 0,17 Sekunden Rückstand die Silbermedaille. Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit einer Hundertstelsekunde mehr über Bronze.

Eine Hundertstelsekunde trennt Pfeifer/Grotheer von Kreher/Jungk – somit bleibt das Dresdner Duo vorne.

Wie platzieren sich nun die Briten Stoecker/Weston?

Das Dresdner Team Jungk/Kreher übernahmen mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden die Führung und zogen an den Briten vorbei. Zwei weitere Teams folgten. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Die Briten Wyatt und Tarbit setzten sich mit den letzten drei Teams an die Spitze. Kreher/Jungk folgen.

Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch starten.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele wird die Entscheidung beim Skeleton nun im Mixed-Team-Modus ausgetragen.

Deutschland stellt für den neuen Paar-Wettbewerb die Teams Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer – mit sehr guten Chancen auf Edelmetall. Nach mehreren Silber- und Bronzemedaillen könnte der BSD endlich Gold erringen.

Wie bereits über 1000 Meter gehen auch über 500 Meter die wichtigsten Medaillen in die Niederlande: Femke Kok brach mit Olympia-Rekord den Bann und schnappte sich Gold vor Jutta Leerdam.

Auch Bronze ging an Miho Takagi aus Japan, die damit ihre zweite Medaille holte. Sophie Warmuth aus Erfurt belegte einen starken achten Platz.

Schade für die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth: Im Duell über 500 Meter forderte sie die niederländische Favoritin Jutta Leerdam zwar heraus, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter rückte zwischenzeitlich auf Platz eins vor, für Warmuth blieb vorerst Rang sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz eines guten Starts reichte es heute bei der Verfolgung nicht, was die 31-Jährige sehr enttäuschte. Am Ziel vergoss sie bittere Tränen.

"Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute richtig gut auf der Strecke. Dass das letzte Schießen dann wieder so schief läuft, tut richtig weh", erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF. "Ich war so angespannt beim letzten Schießen und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler gemacht hat. Dann wurden meine Beine unruhig, und ich konnte mich nicht mehr konzentrieren. Das war sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden ein richtig gutes Rennen zerstören."

Mit Preuß lässt sich das deutsche Biathlon-Team bei Olympia gut beschreiben: Nach einem verheißungsvollen Start mit Bronze in der Mixed-Staffel folgten keine weiteren Medaillen – der bisher schwächste deutsche Biathlon-Auftritt bei Winterspielen. Vier Chancen bleiben in Staffel und Massenstart.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor war die 24-Jährige knapp am Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb gescheitert, nun bietet sich ihr eine Medaillenchance – eine Premiere für eine deutsche Snowboarderin bei Olympia in Italien.

Unglücklicher Verlauf für Preuß: Beim letzten Schießen unterliefen ihr zwei Fehler, was letztlich für einen Podestplatz nicht ausreichte. Sie beendete das Rennen auf Rang sechs.

Lisa Vittozzi profitierte von Fehlern der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide (Norwegen) holte Silber, Minkkinen fiel noch auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt kam als 19. ins Ziel, Julia Tannheimer wurde 34., Selina Grotian belegte Platz 41.

Franziska Preuß zeigte sich im Verfolgungsrennen der Frauen zunächst fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um den dritten Platz.

Maren Kirkeeide aus Norwegen führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben einen deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz und werden die Goldmedaille unter sich ausmachen.

Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich Gold.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Die deutschen Snowboarder warten somit weiterhin auf eine Olympia-Medaille.

Bitterer Rückschlag für Lena Dürr: Im zweiten Durchgang büßte sie deutlich Zeit ein und fiel auf Platz neun zurück.

Deutlich besser präsentierte sich Federica Brignone: Die Italienerin verteidigte souverän ihre Führung und holte ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) zeitgleich, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher belegte Rang 19.

Emma Aicher, Silbermedaillengewinnerin in der Abfahrt, liegt nach dem zweiten Riesenslalom-Durchgang vorerst auf Platz drei, dürfte jedoch keine Medaillenchance mehr haben.

Der deutsche Fokus richtet sich nun voll und ganz auf Lena Dürr.

Endlich! Zwölf Jahre nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde – ein Prozess, der sich über Jahre hinzog.

Vor wenigen Minuten hat der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom begonnen.

Lena Dürr belegt derzeit überraschend den zweiten Platz und hat somit gute Medaillenchancen. Ob die 34-Jährige aufs Podium springen kann, bleibt spannend. Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte in der Qualifikation beim zweiten Versuch und landete nur auf Rang 23.

Somit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance, denn nur die besten zwölf Athleten erreichen das Finale.

Norwegen dominiert weiterhin den Medaillenspiegel: Die Männerstaffel im Ski-Langlauf über 4x7,5 Kilometer gewann Gold, Silber ging an Frankreich, Italien holte Bronze. Die deutsche Staffel wurde Achte.

Der Triumph ist nicht überraschend, doch Superstar Johannes Høsflot Klæbo krönte sich mit seiner neunten Goldmedaille zum Rekordsieger der Winterspiele – ein historischer Moment! Er überholte damit die vorherigen Rekordhalter Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste sicherte sich Mikael Kingsbury aus Kanada Gold vor Ikuma Horishima (Japan). Bronze gewann der Australier Matt Graham gegen Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Herren mussten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien einstecken. Der Halbfinaleinzug ist damit gefährdet.

Dies war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Round-Robin-Partien gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keinen Fehler mehr erlauben.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der 12,5-Kilometer-Verfolgung!

Skandal-Biathlet Sturla Holm Lægreid wurde Zweiter, nachdem er nach Einzel-Bronze einen Seitensprung gestanden hatte. Emilien Jacquelin aus Frankreich musste sich mit Bronze begnügen, nachdem er beim letzten Schießen zwei Scheiben liegen ließ und von Lægreid überholt wurde.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath belegte Rang 25, Justus Strelow Platz 30, David Zobel Rang 34.

Der Riesenslalom zählt nicht zu den Paradedisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf plötzlich Medaillenchancen.

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem Finaldurchgang auf Rang zwei, knapp hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

"Es hat so viel Freude gemacht! Oben bei Sonne und perfekten Bedingungen – das war einfach eine Genussfahrt", sagte Dürr im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb, der am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF und Eurosport) von der Großschanze ausgetragen wird.

Raimund hatte zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze geholt. Am Samstag sprang er dort auf Rang neun, Wellinger wurde Fünfzehnter.

Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Athleten, wie im traditionellen Mannschaftswettbewerb, treten hier nur zwei Sportler pro Nation an.

Auf einem Parkplatz für die Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde nahe des Austragungsorts der Skisprung-Events in Predazzo gefunden. Experten entschärften die Granate inzwischen, die Polizei bestätigte, dass keine Gefahr bestand.

"Du bist so lange fokussiert und dann ist es plötzlich vorbei – das tut extrem weh", sagte der 28-Jährige. Als Zehnter nach dem ersten Lauf hatte sich Gratz am Samstag eine gute Ausgangsposition erarbeitet: Nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Ein Fehler im zweiten Durchgang zerstörte jedoch seinen Traum von einer Medaille. "Vielleicht bin ich zu forsch gefahren", resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, war noch offen.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Mittel, das den Östrogenspiegel senkt. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun gibt es eine Wende, Passler könnte doch noch um Medaillen kämpfen.

Am Montag soll sie erstmals offiziell bei den Olympischen Spielen trainieren. "Wir freuen uns riesig, sie wieder dabei zu haben", sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.

Im Shorttrack fallen heute Entscheidungen bei Männern und Frauen – jedoch ohne deutsche Beteiligung.

Stand jetzt belegt Deutschland Platz sechs im Medaillenspiegel. Wir verabschieden uns für heute.

Solche Szenen braucht wirklich niemand! Slowenische Fans reagierten gehässig auf Deutschlands Olympiasieger Philipp Raimund nach seinem neunten Platz: "Logischerweise bin ich gerade etwas frustriert", sagte Raimund danach.

Mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc hat er kein Problem, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten der Anhänger. "Manche Fans nehmen sich zu viel heraus. Das fand ich nicht in Ordnung."

Schade! Philipp Raimund konnte seine starken Sprünge von der Normalschanze auf der Großschanze nicht wiederholen und wurde Neunter mit 131 und 136 Metern.

Gold sicherte sich Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber ging an den Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang noch führte. Andreas Wellinger wurde bester Deutscher mit Platz fünfzehn.

Erneut Medaillen im Skeleton! Am Freitag hatten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze gewonnen, am Samstag folgten Susanne Kreher (Silber) und Jacqueline Pfeifer (Bronze).

Olympiasiegerin wurde die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf führte und diese Position mit 0,30 Sekunden Vorsprung ins Ziel brachte.

Hannah Neise aus Arnsberg vervollständigte das deutsche Erfolgspaket mit Platz vier.

Mehr über Olympia-Debütantin Kreher findet ihr in unserem Artikel: „Sie sticht sich den Erfolg unter die Haut: Susanne Kreher holt Silber bei Olympia-Premiere“.

Eine Sensation wäre es gewesen! Doch Kanadas Frauen waren zu stark – Deutschlands Eishockey-Damen sind nach dem Viertelfinal-Aus gegen Kanada (1:5) ausgeschieden.

"Das war unser bisher engstes Spiel gegen Kanada. Wir haben erstmals ein Tor gegen sie erzielt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss seine Hoffnungen auf eine weitere Medaille wohl begraben: Nach dem ersten Großschanzen-Durchgang liegt er mit 131,0 Metern (135,2 Punkte) auf Rang elf.

Das Ranking führt Japaner Ren Nikaido mit 154,0 Punkten an. Andreas Wellinger liegt mit 127 Metern auf Platz 16.

Nach drei von vier Läufen haben die deutschen Skeleton-Damen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer hervorragende Medaillenchancen.

Die Österreicherin Janine Flock führt, Kreher liegt mit 0,21 Sekunden Abstand auf Platz zwei, Pfeifer mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Die Hoffnung: Flock könnte im letzten Lauf schwächeln.

Ab 19:35 Uhr beginnt der vierte und letzte Lauf.

Im Sprint reichte es am Nachmittag nicht für eine Medaille. Am Sonntag will Franziska Preuß in der Verfolgung erneut angreifen und isoliert sich deshalb von ihren Kolleginnen, die mit Magenproblemen kämpften.

"Bei mir ist alles in Ordnung", ließ Preuß ausrichten und sagte, sie habe keine Beschwerden. Sicherheit gehe vor. Bislang teilte sie sich ein Doppelzimmer mit Anna Weidel.

US-Star Jordan Stolz holte sich im Eisschnelllauf eine weitere Goldmedaille: Nach Sieg über 1000 Meter gewann er auch über 500 Meter in olympischem Rekord von 33,77 Sekunden. Jenning de Boo (Niederlande) und Laurent Dubreuil (Kanada) kamen auf Platz zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen verpassten bereits den Halbfinaleinzug, nachdem Josephine Schlörb mit dem Schuh im Eis hängen geblieben war.

Es geht ums Viertelfinale: Die deutschen Eishockey-Frauen treten um 16:40 Uhr gegen Kanada an. Als klarer Außenseiter gehen sie mutig in das Spiel.

"Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir wollen gewinnen", sagte Kapitänin Daria Gleißner vor der Partie. Vorteil für Deutschland: Kanadas Top-Spielerin Marie-Philip Poulin verpasste das letzte Spiel verletzt und ist womöglich noch nicht bei 100 Prozent.

Lange war unklar, ob Emma Aicher beim Riesenslalom antritt. Nun steht das deutsche Aufgebot für diese technische Disziplin fest: Sowohl Aicher als auch Slalom-Spezialistin Lena Dürr sind gemeldet.

Im Gegensatz zu den anderen Disziplinen, in denen Aicher startet, zählt sie im Riesenslalom nicht zu den Favoritinnen. Die 22-Jährige gewann in Abfahrt und Teamkombination Silber, schied im Super-G aus. Medaillenchancen hat sie noch im Slalom am Mittwoch.

Die norwegisch-französische Biathlon-Dominanz hält an! Maren Kirkeeide (Norwegen) gewann mit starker Schlussrunde und verwies Océane Michelon (Frankreich) um 3,8 Sekunden auf Silber.

Bronze holte Lou Jeanmonnot (Frankreich) trotz Schießfehler. Franziska Preuß ärgerte sich über einen Fehler beim Stehendschießen und belegte Platz sieben, sicherte sich aber eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung.

Vanessa Voigt, die kurz zuvor mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, schoss zehn Treffer und wurde Zwölfte. Julia Tannheimer schoss sich mit zwei Fehlern früh aus dem Rennen, kam aber noch auf Platz 20, Selina Grotian wurde 52. mit drei Fehlern.

Schade! Bei einem Fehler im Stehendschießen muss Franziska Preuß wohl ihre Medaillenhoffnungen begraben.

Vanessa Voigt blieb zwar kurz vorher fehlerfrei, liegt aber nach dem zweiten Schießen hinter Preuß. Julia Tannheimer blieb im Stehendschießen fehlerfrei und betrieb Schadensbegrenzung, bei Selina Grotian kam noch ein Fehler dazu.

Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten das Liegendschießen – mit durchwachsenen Ergebnissen. Die beiden Youngster Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen mit jeweils zwei Fehlern aus dem Medaillenrennen. Vanessa Voigt traf alle fünf Ziele, war aber läuferisch zu weit zurück.

Franziska Preuß traf ebenfalls fünfmal und zeigte eine gute Leistung, liegt vorerst auf Platz zwei. Die besten Athletinnen folgen jedoch noch.

Im Schneetreiben von Antholz kämpfen die Biathletinnen Schlag auf Schlag um Medaillen.

Die vier deutschen Starterinnen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß gehen alle innerhalb weniger Minuten zwischen 15:01 und 15:05 Uhr an den Start.

Selina Grotian war eigentlich nicht eingeplant, rückt durch krankheitsbedingte Absage von Janina Hettich-Walz ins Team.

Parallel zum deutschen Eishockeyspiel ist der zweite Durchgang im Riesenslalom zu Ende gegangen – mit einem historischen Sieg! Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich mit großem Vorsprung seine erste olympische Medaille und die erste für Brasilien bei Winterspielen.

0,58 Sekunden dahinter gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, Loic Meillard (Schweiz) Bronze.

Aus deutscher Sicht war der Ausfall von Fabian Gratz bitter. Als Zehnter war er gut in den zweiten Lauf gestartet. Alexander Schmid wurde mit Platz 13 bester Deutscher, Anton Grammel belegte Rang 14.

Kurz vor Schluss traf Deutschland noch den Pfosten und verpasste so den Ausgleich.

Endstand: 3:4-Niederlage gegen Lettland. Das DEB-Team spielt am Sonntagabend um 21:10 Uhr gegen den Topfavoriten USA.

Gelingt noch etwas? Tim Stützle verkürzte auf 3:4 gegen Lettland.

Noch zwei Minuten zu spielen: Gelingt Deutschland der Ausgleich, geht es in die Overtime.

Für Deutschland bitter: Erstmals in diesem Turnier liegt es hinten, Lettland stellt auf 3:2.

Eduards Tralmaks brachte die Letten in Führung, ohne Überzahl. Kurze Zeit später erhöhte Renars Krastenbergs auf 4:2.

Deutschland hat etwa acht Minuten, um wenigstens die Verlängerung zu erzwingen.

Schon wieder gleicht Lettland aus – diesmal in doppelter Unterzahl nach Strafen für Jonas Müller und Tobias Rieder. Dans Locmelis (29. Minute) überlistete Goalie Philipp Grubauer erneut.

Schade! Deutschland rückte dank Schlussläuferin Pia Fink auf Rang vier vor, Medaillenränge waren jedoch außer Reichweite.

Gold sicherte sich Norwegen knapp vor Schweden, das trotz Ebba Anderssons Sturz Silber gewann. Bronze ging an Finnland.

Helen Hoffmann übergab als Fünfte an Pia Fink.

Die Medaillen sind wohl außer Reichweite, Norwegen führt einsam. Finnland folgt mit 48 Sekunden Rückstand, Italien mit 57 Sekunden auf Platz drei. Schweden erholte sich nach Anderssons Sturz auf Rang vier. Deutschland liegt etwa eineinhalb Minuten zurück.

Das deutsche Eishockey-Team bleibt weiter auf Siegkurs.

Obwohl Lettland im Powerplay durch Dans Locmelis ausglich (16. Minute), stellte Lukas Kalble kurz darauf den alten Abstand wieder her.

Auch Katharina Hennig Dotzler (2022 Gold- und Silbermedaillengewinnerin) konnte Deutschland im Langlauf nicht näher an die Spitze bringen. Beim zweiten Wechsel belegte Deutschland Platz sieben.

Nach mehreren Stürzen von Ebba Andersson rückte Norwegen auf Platz eins vor. Helen Hoffmann hatte beim Wechsel 52,5 Sekunden Rückstand.

Im Langlauf-Staffel lief es für Deutschland schlechter: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit über 40 Sekunden Rückstand an Katharina Hennig Dotzler.

Gimmler verlor auf den letzten zwei Kilometern viel Zeit und kassierte fast eine halbe Minute Rückstand.

Deutschland startete schnell: Nach zwei Minuten ging Lukas Reichel mit 1:0 in Führung gegen Lettland.

Zweiter Auftritt für die deutschen Eishockey-Cracks: Nach dem Sieg gegen Dänemark soll gegen Lettland der zweite Erfolg folgen.

Die deutschen Langläuferinnen kämpfen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um die erste Medaille.

2022 sicherten sie überraschend Silber, bei der Nordischen Ski-WM gab es Bronze. Victoria Carl, die bei beiden Erfolgen noch dabei war, fehlt wegen Dopingsperre.

Lucas Pinheiro Braathen legte mit einem unglaublichen ersten Lauf den Grundstein für Gold im Riesenslalom. Der 25-Jährige hat fast eine Sekunde Vorsprung auf Marco Odermatt, der Abstand zum Vierten beträgt 1,89 Sekunden.

Es wäre nicht nur die erste olympische Medaille für Braathen, sondern auch für Brasilien. Der norwegisch geborene Athlet startet seit 2024/25 für das Heimatland seiner Mutter.

Fabian Gratz belegt derzeit Rang zehn, mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.

Schlechte Nachrichten für den DSV: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz kann im Sprint nicht starten, da sie an Magenproblemen leidet.

"Gesundheit geht vor", schrieb die 29-Jährige, die dadurch auch die Verfolgung verpassen wird.

Trotz bereits ausgeloster Startliste rückte Selina Grotian für Hettich-Walz nach und erhält eine zweite Chance nach ihrem enttäuschenden Einzel.

Beim olympischen Eishockey-Turnier gab es bange Momente um den Schweizer Kevin Fiala, der sich bei der Niederlage gegen Kanada schwer verletzte.

Die Verletzung hat weitreichende Folgen: "Schock-Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen".

Nach einem erfolgreichen Wettkampftag mit Silber und Bronze im Skeleton könnte die Medaillenserie bald fortgesetzt werden.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen. Bei der Entscheidung um 19:35 Uhr haben Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise noch gute Chancen auf Edelmetall oder Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an die Leistungen aus dem Einzel anknüpfen und im Sprint (14:45 Uhr) ihre erste Einzelmedaille holen. Bei den Langläuferinnen sind die Chancen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) vielversprechend. Abends kämpft Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um eine weitere Medaille.

Auch die deutschen Eishockey-Teams sind heute aktiv: Die Frauen bestreiten ihr Viertelfinale gegen Kanada um 16:40 Uhr, die Männer spielen um 12:10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland.

Am siebten Wettkampftag gewann das Skeleton-Duo Axel Jungk und Christopher Grotheer noch Silber und Bronze – die Medaillen zehn und elf für Deutschland.

Mit diesen Erfolgen steht Deutschland aktuell auf Rang fünf im Medaillenspiegel.

Unglaubliche Szenen im Eiskunstlauf-Finale der Männer: Favorit Ilia Malinin stürzte mehrfach in der Kür, verlor dadurch die Führung und fiel auf Rang acht zurück.

Nicht nur Malinin patzte – viele Läufer stürzten. Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der von Rang fünf im Kurzprogramm auf Gold kletterte. Silber gewann der Japaner Yuma Kagiyama vor dem Landsmann Shun Sato.

Die deutschen Curling-Männer sicherten sich mit 6:5 nach Extra-End einen Sieg gegen Italien.

Das Team um Skip Marc Muskatewitz gewann zwei von drei Spielen, muss aber noch gegen neun Gegner antreten. Die besten vier ziehen ins Halbfinale ein. Das nächste Match gegen die USA steht am Samstag (14:05 Uhr) an.

Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeleton-Männer! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze. Gegen Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der Bahnrekorde fuhr, war kein Kraut gewachsen.

Nach vier Läufen hatte Jungk 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer folgte 0,19 Sekunden dahinter. Der dritte Deutsche, Felix Keisinger, wurde als Sechster ebenfalls bester deutscher Teilnehmer.

Die deutsche Medaillenjagd im Eiskanal geht weiter: Noch kein Wettbewerb endete ohne deutsche Medaille. Am Samstag folgen die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen, am Sonntag feiert das Mixed-Team seine Premiere.

Im spektakulären Snowboard-Halfpipe-Wettbewerb gewann der Japaner Yuto Totsuka Gold mit einem starken zweiten Lauf. Für den 24-Jährigen war es bei seinen dritten Olympischen Spielen die erste Medaille – und gleich Gold.

Mit 95,00 Punkten verwies er den Australier Scotty James auf Platz zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.

Skispringer Philipp Raimund präsentierte sich auch auf der Großschanze in Topform. Im zweiten Training erreichte er die Plätze vier und drei, den letzten Sprung ließ er aus.

Schon am ersten Trainingstag am Donnerstag belegte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei. Am Samstagabend kämpfen die DSV-Adler um Medaillen.

Der dritte Lauf bestätigte die Medaillenhoffnungen der deutschen Skeleton-Männer: Axel Jungk liegt auf Silberkurs, Christopher Grotheer auf Bronze.

Seriensieger Matt Weston brach erneut seinen Bahnrekord und ist Favorit auf Gold. Jungk hat 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf Platz sechs und wird wohl nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen.

Lindsey Vonn meldete sich per Videobotschaft aus dem Krankenhaus und schilderte ihre nächsten Schritte der Genesung. Mindestens zwei weitere Operationen an ihrem gebrochenen Unterschenkel stehen bevor.

Eine OP soll bereits am Samstag in Treviso stattfinden, wo sie seit ihrem Sturz liegt. Danach hofft Vonn, nach Hause entlassen zu werden, wo aber noch eine weitere Operation geplant ist.

Sie dankte für die zahlreichen Blumen, Briefe und Geschenke, die ihr in der vergangenen Woche halfen. "Es waren harte Tage im Krankenhaus", sagte die US-Amerikanerin. Sie fühlt sich langsam wieder wie sie selbst, doch der Weg ist lang.

Der erste Halbfinalist im Frauen-Eishockey-Turnier steht fest: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und erreichte die Medaillenspiele.

Deutschland ist noch im Wettbewerb, muss aber morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Was für ein erfolgreicher erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach dem zweiten Lauf belegen die deutschen Damen Plätze zwei bis vier.

Susanne Kreher hat nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock. Jacqueline Pfeifer fuhr Bahnrekord im zweiten Lauf und liegt mit 0,09 Sekunden Abstand auf Platz drei. Olympiasiegerin Hannah Neise belegt aktuell Rang vier.

Über 5000 Meter gewann er Silber, jetzt krönt sich der Tscheche Metodej Jilek als 19-Jähriger zum Olympiasieger über 10.000 Meter im Eisschnelllauf.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch. Bronze ging an Jorrit Bergsma aus den Niederlanden. Deutsche Läufer waren nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde vom Olympia-Wettbewerb ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Bildern von im Krieg gefallenen Sportlern trug.

Er legte Beschwerde ein, doch der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte die Entscheidung des Weltverbands.

Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen sind alle drei deutschen Starterinnen unter den Top 5.

Beste Deutsche ist Susanne Kreher mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf Janine Flock. Britin Tabitha Stoecker liegt auf Rang drei, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise folgen auf Platz vier und fünf.

Lindsey Vonn musste nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch bereits dreimal operiert werden.

Ihr Arzt äußerte sich zur heiklen Lage nach der dritten Operation.

Biathlet Quentin Fillon Maillet schwärmte im ARD-Mikrofon von seinem perfekten Rennen, fehlerfrei und mit zweitbester Laufzeit, mit dem er Olympiasieg im Sprint holte. Er freute sich nicht nur über den sportlichen Erfolg, sondern auch, weil er und seine Freundin Lydie ein Baby erwarten.

Josie Baff gewann ihren ersten Olympiasieg im Snowboard Cross vor der Tschechin Eva Adamczykova und der Italienerin Michela Moioli.

Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.

Schade! Die deutschen Biathlon-Herren spielten im Sprint keine Medaillenrolle. Philipp Horn wurde Zehnter, David Zobel und Justus Strelow folgten auf Platz 19 und 23. Philipp Nawrath wurde 26., geplagt von drei Schießfehlern an seinem 33. Geburtstag.

Den Sieg sicherte sich Quentin Fillon Maillet (Frankreich), mit zwei Solo-Goldmedaillen aus 2022. Er gewann vor Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid (beide Norwegen).

Das Rennen begann gut, doch die deutschen Herren vergaben Medaillenchancen in kurzer Zeit: Justus Strelow ließ beim Stehendschießen eine Scheibe liegen, ebenso Philipp Horn trotz fehlerfreiem Liegendschießen. Philipp Nawrath schoss sich beim Liegendschießen mit zwei Fehlern aus dem Rennen. David Zobel traf zehnmal, fehlten jedoch die Laufstärke für eine Podestplatzierung.

David Zobel und Justus Strelow starteten fehlerfrei ins Rennen, Strelow übernahm nach dem ersten Schießen sogar die Führung, Zobel folgte auf Platz sechs. Die Top-Läufer des Weltcups folgten noch.

Die nächste Medaillenhoffnung für Deutschland liegt im Biathlon-Sprint der Männer! Philipp Nawrath, Philipp Horn, Justus Strelow und David Zobel kämpfen um Medaillen.

Für Nawrath ist es ein besonderer Tag: Er feiert seinen 33. Geburtstag. Neben den beiden Philipps starten auch Strelow und Zobel für Deutschland.

Niemand kommt Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) derzeit nahe: Er gewann bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.

Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint gewann er am Freitag das Langlauf-Rennen über zehn Kilometer Freistil und verweist den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Platz zwei. Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg.

Bronze ging an den Norweger Einar Hedegart (24).

Ein ungewöhnliches Bild bot sich beim Ski-Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero: John Steel Hagenbuch (26) startete ohne Mütze und nur im Renntrikot – trotz Temperaturen knapp über null.

Der US-Amerikaner sorgte damit für sommerliche Stimmung auf der Loipe.

Agnes Reisch (26) verzichtete beim Training am Sonntagabend (18:45 Uhr) auf einen dritten Sprung.

Die Athletin, die mit dem Mixed-Team knapp eine Medaille verpasste, erklärte: "Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich."

Sie sah keinen Sinn mehr im dritten Versuch.

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertsteln vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich (35) wurde nur Fünfter.

Das Resultat hat jedoch wenig Aussagekraft, da es nur eine Trainingseinheit war. Zuvor hatten die Deutschen in jedem Lauf Bestzeiten gefahren.

Während der Olympischen Spiele in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.

Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel seiner Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, landete aber in Haft.

Er muss eine fast einjährige Haftstrafe absitzen, nachdem er wegen mehrerer Ladendiebstähle verurteilt wurde.

Max Langenhan (26) sorgte für einen Schmunzel-Moment!

Nach seinem Gold-Erfolg wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) anrufen, um persönlich zu gratulieren – doch der Rodel-Star drückte den Anruf einfach weg.

Wie das passiert ist, erfahrt Ihr hier: "Deutscher Olympia-Sieger drückt Bundeskanzler Merz am Handy weg".

Es geht weiter! Auch heute stehen zahlreiche Medaillenentscheidungen an – die Chancen für Deutschland auf Edelmetall sind vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf dem Podestkurs. Ihre Rückstände auf den führenden Briten Matt Weston (28) betragen 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden, Gold ist also noch möglich.

Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19:30 Uhr im dritten Lauf, ab 21:05 Uhr kämpfen sie um die Medaillen.

Im Biathlon-Sprint (10 km) ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29).

Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasiegs der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachsehen, wo Deutschland aktuell im Vergleich der Nationen steht.

Im letzten Drittel verteidigte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung und gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) trafen für Deutschland, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich aus (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1 ertönte die Sirene zur letzten Pause. Draisaitl und Co. hatten sich die Führung verdient und waren auf Kurs für den Sieg.

Im Powerplay nutzte das DEB-Team die Chance: Tim Stützle schnürte einen Doppelpack zum 3:1 (31.).

Der Pass von Stützle auf Draisaitl wurde abgefälscht und fand den Weg ins Tor.

Während auf dem Eis noch hart gekämpft wird, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen gewann Xandra Velzeboer (500 Meter) vor der Italienerin Arianna Fontana und der Kanadierin Courtney Sarault. Im 1000-Meter-Finale der Männer jubelte ebenfalls die Niederlande: Jens van ’t Wout siegte vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf sehenswert zum 2:1 für Deutschland (25.).

Auch wenn Dänemark zunächst stärker war, brachte Deutschland allmählich mehr Energie aufs Eis und baute den Vorsprung aus.

Die erste Pause endete mit einem 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.

Das DEB-Team startete mit dem schnellen Draisaitl-Tor nach nur 23 Sekunden, doch ein Aluminiumtreffer von Bruggisser weckte die Dänen auf. Sie erarbeiteten sich weitere Chancen und glichen später aus.

Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).

Torwart Philipp Grubauer rutsche der Puck durch die Beine und Handschuhe ins eigene Tor.

Der Ausschluss des Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Kriegsbildern wurde in Russland begrüßt.

Der Abgeordnete Amir Chamitow sagte: „Regeln gelten für alle. Sportler oder politischer Agitator – man muss sich entscheiden.“

IOC-Chefin Kirsty Coventry gab die Entscheidung unter Tränen bekannt. Die ukrainischen Rodler zeigten sich solidarisch und knieten nach der Team-Staffel nieder, hielten ihre Helme hoch.

Das deutsche Eishockey-Team startet mit einem starken Auftakt: Leon Draisaitl brachte Deutschland nach 23 Sekunden mit 1:0 in Führung.

Gaon Choi (Südkorea) gewann die Goldmedaille im Halfpipe, trotz eines heftigen Sturzes. Mit 90,25 Punkten siegte sie vor der favorisierten Chloe Kim (USA) und Mitsuki Ono (Japan).

Der ZDF-Kommentator lobte Choi für ihren Mut, die junge Athletin brach nach dem Sieg in Tränen aus.

Die deutsche Medaillenserie im Rodeln erreichte mit der Mixed-Staffel einen Höhepunkt: Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewannen mit 0,542 Sekunden Vorsprung Gold vor Österreich. Gastgeber Italien wurde Dritter.

Damit gewann Deutschland in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille.

Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler. Mit den beiden Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie Eitberger/Matschina und Wendl/Arlt hat Deutschland gute Chancen auf eine weitere Medaille.

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf: Über 5000 Meter gewann sie vor der Niederländerin Merel Conijn und Norwegens Ragne Wiklund. Für die 35-Jährige ist es nach dem 3000-Meter-Sieg die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.

Die Deutsche Maira Jasch belegte Rang acht, 14,77 Sekunden hinter Lollobrigida.

Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling: Mit 5:4 bezwangen sie Norwegen. Nach der Auftaktniederlage gegen Kanada ist Deutschland wieder auf Kurs für die Top Vier.

Alessandro Hämmerle wiederholte seinen Erfolg von 2022 und gewann das Snowboard Cross-Finale. Silber ging an Eliot Grondin (Kanada), Bronze an Jakob Dusek (Österreich).

Zwei der vier deutschen Starter schieden im Achtelfinale aus. Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale den Sprung unter die besten Acht nach einer Kollision.

Frida Karlsson (Schweden) gewann nach dem Skiathlon auch das 10-Kilometer-Freistil-Rennen überlegen mit 46,6 Sekunden Vorsprung vor Ebba Andersson. Bronze ging an Jessie Diggins (USA).

Die deutschen Langläuferinnen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink wurde 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten weit dahinter.

Im Freestyle der Männer auf der Buckelpiste war es extrem knapp: Cooper Woods (Australien) und Mikael Kingsbury (Kanada) hatten punktgleich. Gold ging an Woods, der bessere Turn-Punkte hatte. Bronze sicherte sich Ikuma Horishima (Japan).

Die Sensation ist perfekt: Federica Brignone (Italien) gewann das Super-G-Rennen in Cortina und holte Gold.

Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (Frankreich) und Cornelia Hütter (Österreich) durch und schrieb ihr persönliches Wintermärchen.

Nach einem schweren Unfall vor rund einem Jahr galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Nun holte sie 315 Tage später im heimischen Cortina die Super-G-Krone.

Schock für Breezy Johnson (USA)!

Im Super-G stürzte die 30-Jährige, nachdem sie an einem Tor hängenblieb. Glücklicherweise konnte sie das Rennen eigenständig beenden. Es scheint, als sei nichts Schlimmeres passiert.

Im Skeleton liegen die deutschen Männer Axel Jungk auf Rang zwei und Christopher Grotheer auf Platz drei nach dem zweiten von vier Läufen.

Gesamtweltcupsieger Matt Weston aus Großbritannien führt mit Bahnrekord und hat 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Schlechte Nachrichten für Emma Aicher: Im nebligen Super-G schied die zweifache Silbermedaillengewinnerin früh aus. Sie fädelte ein und kam nicht ins Ziel.

Kurz zuvor schied auch Kira Weidle-Winkelmann aus. Weitere Favoritinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka kamen ebenfalls nicht ins Ziel. Derzeit führt überraschend Lokalmatadorin Federica Brignone.

Die deutschen Skeleton-Männer legten mit dem ersten Lauf eine starke Basis für das Mannschaftsergebnis.

Axel Jungk hatte als Zweiter nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston. Christopher Grotheer und Felix Keisinger platzierten sich auf Rang vier und sechs – alles medaillennahe Plätze.

Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt wurde bei ihrem Einzel in Antholz mit Rang vier beste Deutsche, wird aber im Netz stark kritisiert und zieht Konsequenzen.

"Während viele meine Lauf- und Schießzeiten kritisieren, bin ich hier und stolz", schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückstand schaffte sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt.

Wegen der negativen Kommentare wird sie Instagram vorerst verlassen. "Mein Fokus liegt nun woanders", sagte Voigt – auf weitere Medaillen.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband wegen seines Helms mit Motiven verstorbener Sportkameraden vom Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.

Mehr dazu hier: "Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen".

Am sechsten Tag der Olympischen Spiele 2026 steht ein volles Programm an.

Darunter sind der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer und die Mixed-Staffel im Rodeln.

Die Entscheidungen des Tages im Überblick: "Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar".

Die letzte Goldmedaille des Abends geht an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier-Beaudry verzauberten das Publikum beim Eistanz und gewannen vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates und den Kanadiern Piper Gilles/Paul Poirier.

Wir verabschieden uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel erfahrt Ihr, welche Nationen derzeit dominieren.

Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Das Finale im Eistanz läuft ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Lauf von einem Fehler der führenden US-Amerikaner und sicherten sich die Bronzemedaille.

Gold blieb in Italien: Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten über Sieg. Silber gewannen Thomas Steu und Wolfgang Kindl (Österreich). Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller wurde Vierter.

Das US-Duo Mueller/Haugsjaa fiel auf Platz sechs zurück.

Die amerikanischen Nachwuchstalente waren im zweiten Lauf auf Goldkurs, machten dann aber im Mittelabschnitt Fehler und verloren Zeit. Wendl/Arlt stiegen überraschend aufs Podium.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen wurde der Niederländer nur Fünfter. Gold ging an einen US-Amerikaner.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, Jenning de Boo (Niederlande) wurde Zweiter, Zhongyan Ning (China) Dritter.

Enttäuschend verlief der Abend für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb, der zwei Sekunden unter seiner Bestzeit blieb und nur Zwölfter wurde. Moritz Klein und Hendrik Dombek wurden 15. und 16.

Der Chinese Lian Ziwen nahm dem Niederländer Joep Wennemars den Außenbahn-Vorteil und brachte ihn aus dem Konzept – eine unschöne Szene.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten ihren zweiten Platz und gewannen Silber.

Gold ging an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze an die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Michaela Kipp.

Eitberger und Matschina legten einen starken zweiten Lauf hin, doch das beste Duo blieb fehlerfrei und gewann souverän.

Die beiden deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt peilen ebenfalls Medaillen an.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, Wendl/Arlt auf Platz fünf. Die USA führen, dahinter folgen Österreich und Italien auf dem Podest.

Im Doppelsitzer der Frauen liegen Eitberger/Matschina zur Halbzeit auf Platz zwei, trotz leichter Zeitverluste am Start.

Italien führt knapp vor dem deutschen Duo, das nur 0,022 Sekunden Rückstand hat. Österreich liegt derzeit auf Rang drei.

Die ersten Durchgänge der Rodler im Doppelsitzer starteten gerade, die Entscheidungen fallen im zweiten Lauf ab 18:53 Uhr (Frauen) und 19:40 Uhr (Männer).

Bei den Frauen kämpfen Eitberger/Matschina um Gold, bei den Männern sind Wendl/Arlt und Eggert/Müller im Rennen um Medaillen.

Elizabeth Lemley gewann den Olympiasieg im Buckelpisten-Wettbewerb im Livigno Snow Park. Die 20-jährige US-Amerikanerin siegte vor Teamkollegin Jaelin Kauf und Perrine Laffont aus Frankreich.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte sie erst im Dezember zurück und überraschte nun mit dem Sieg.

Große Sorgen um die Chinesin Liu Jiayu: Bei einem heftigen Sturz in der Halfpipe musste sie minutenlang behandelt werden.

Beim Versuch eines "Frontside 900" verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen, was die Zuschauer verstummen ließ. Nach rund acht Minuten wurde sie auf einer Trage abtransportiert.

Der Gesundheitszustand der Weltmeisterin von 2019 ist derzeit nicht bekannt.

Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber. Lora Hristova (Bulgarien) wurde Dritte.

Vanessa Voigt wurde Vierte, Janina Hettich-Walz belegte Rang acht.

Für Franziska Preuß lief es nicht rund: Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, sie kam mit über zwei Minuten Rückstand auf Simon ins Ziel und wurde Zehnte. Nach drei perfekten Schießeinlagen war sie lange auf Medaillenkurs.

Gold im Langlauf über zehn Kilometer ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach erschöpft im Ziel zusammen. Johannes Lamparter (Österreich) gewann Silber, Eero Hirvonen (Finnland) Bronze.

Vinzenz Geiger gehörte lange zur Spitze, verlor aber am Ende und wurde Zehnter, Johannes Rydzek wurde Achter, Julian Schmid 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönte sich wahrscheinlich zum König der Winterspiele. Mit 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Amerikaner Ryan Cochran-Siegle durch.

Marco Odermatt (28), vor den Spielen Favorit auf Gold, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte Skifahrer, der bei einem Olympischen Wettkampf drei Goldmedaillen gewann – in einer Reihe mit Legenden wie Toni Sailer und Jean-Claude Killy.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz mit Hass überschüttet.

Sie bekannte sich verantwortlich für einen Sprung von nur 82 Metern, der das Ausscheiden des Teams bedeutete. "Ich hatte Angst und wollte niemanden enttäuschen", sagte sie. Auf die Reaktionen war sie nicht vorbereitet.

Schock im Olympia-Dorf: Australischer Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) stürzte schwer im Training und muss die Spiele absagen.

Das Australische Sportinstitut bestätigte starke Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich. Ein CT-Scan ergab zwei stabile Halswirbelfrakturen. Bolton wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Während im Eishockey der Frauen und im Eiskunstlauf der Männer noch gekämpft wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, an dem Julia Taubitz mit ihrem dritten Gold das deutsche Team dominierte.

Deutschland stieg im Medaillenspiegel vorübergehend auf Rang zwei, gleichauf mit Schweden. Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.

Das ist bitter! Das deutsche Team um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Raimund verpasste mit nur einem halben Meter Rückstand auf Japan knapp Bronze und wurde Vierter.

Slowenien gewann souverän Gold, Norwegen Silber.

Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Teamspringen hoffen die Deutschen auf eine weitere Medaille nach Raimunds Gold.

Derzeit sieht es für Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag nicht gut aus. Raimund darf noch springen, die Slowenen um die Geschwister Prevc dominieren das Feld.

Julia Taubitz hat es geschafft! Die Rennrodlerin aus Annaberg-Buchholz dominierte auch den vierten Lauf und verteidigte ihre Führung im Einsitzer der Frauen.

Mit Tränen und der deutschen Fahne im Rücken freute sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Sie siegte mit einem Vorsprung von 0,918 Sekunden vor der Lettin Elina Bota. Bronze ging an Ashley Farquharson (USA).

Julia Taubitz liegt in Führung und hat beste Chancen auf Gold auch nach dem dritten Lauf, mit 0,704 Sekunden Vorsprung auf Elina Bota.

Allerdings profitierte sie vom großen Patzer ihrer deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und um die Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Lauf um 18:50 Uhr.

Im Curling-Mixed-Spiel um Platz drei setzte sich Italien mit 5:3 gegen Großbritannien durch und sicherte sich die nächste Medaille.

Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste beim Einzel-Biathlon mit Rang fünf und einem Fehler knapp die Medaillen.

Stattdessen gewann der fehlerfreie Johan-Olav Botn (Norwegen) sein erstes Olympia-Gold. Hinter ihm landeten Gesamtweltcup-Führender Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen) auf dem Podium.

David Zobel wurde 21., Lucas Fratzscher 23. Beide hatten zwei Fehler. Philipp Horn schoss sechsmal vorbei und wurde 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte als Sechste in der Abfahrt vor, Emma Aicher sorgte mit der besten Slalomzeit für Silber im deutschen Kombi-Team!

Die 22-Jährige überholte mehrere Teams und unterlag nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber um 0,05 Sekunden. Bronze gewannen die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es die zweite Medaille dieser Spiele, Weidle-Winkelmann gewann ihre erste Olympia-Medaille.

Birk Ruud sicherte sich in einem sturzreichen Wettbewerb den Olympiasieg. Trotz eines Sturzes im letzten Lauf konnte kein anderer Athlet seinen starken ersten Lauf toppen.

Silber gewann Alex Hall (USA), Bronze Luca Harrington (Neuseeland). Ruud holte damit seine zweite Goldmedaille bei Olympia.

Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben: Im Mixed-Team-Staffelfinale setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.

Ein deutsches Team war nicht dabei.

Beim Mixed-Skispringen verzichtet das deutsche Team auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen treten Selina Freitag und Agnes Reisch an, die im Normalschanzen-Springen vor Schmid lagen.

Vervollständigt werden sie vom frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann den Langlauf-Sprint der Männer. Silber ging an Ben Ogden (USA), Bronze an Oskar Opstad Vike (Norwegen).

Bester Deutscher war Jan Stoelben im Viertelfinale, Janosch Brugger schied in der Qualifikation aus.

Triple-Podium für Schweden! Im Finale des Langlauf-Sprints setzten sich Linn Svahn, Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch.

Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler war im Sprint im Halbfinale Schluss, sie wurden in ihrem Lauf Dritte und Vierte und konnten sich nicht als Lucky Loser qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen! Laura Gimmler erreichte das Halbfinale, ebenso Coletta Rydzek.

Sofie Krehl verpasste das Halbfinale knapp.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Team in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Rang sechs.

Sie hatte 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Im Slalom (ab 14 Uhr) will Emma Aicher den Rückstand wettmachen.

Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille gern mit Norweger Marius Lindvik gefeiert, doch ihre Freundschaft zerbrach im Anzug-Skandal bei der WM 2025.

Die Olympischen Spiele 2026 wurden spektakulär eröffnet, doch die italienische Rai-Sendung zur Zeremonie war von vielen Pannen begleitet.

Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht und verwechselte bekannte Persönlichkeiten, darunter Schauspielerin Matilda De Angelis und Sängerin Mariah Carey. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurde fälschlich für die Tochter des Staatspräsidenten gehalten.

Die Sportredaktion von Rai kündigte nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft kritisierte Petrecca scharf und warf ihm Schaden für Sender, Zuschauer und Journalisten vor.

Die italienische Opposition bemängelte, dass politischer Gehorsam bei Rai nun wichtiger sei als Kompetenz.

Überraschung bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: "Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star durch Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell".

Drei der vier deutschen Starterinnen schafften die Qualifikation im Langlauf-Sprint.

Laura Gimmler belegte Rang 17, Sofie Krehl 21, Coletta Rydzek 24. Katherine Sauerbrey (39) schied aus.

Ab dem Viertelfinale sprinten die Athletinnen in Heats mit sechs Starterinnen pro Lauf.

Am späten Sonntagabend meldete sich Lindsey Vonn mit einem emotionalen Statement auf Instagram.

Details hier: "Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose".

Nach dem dritten Wettkampftag mit Raimunds Gold im Skispringen richtet sich der Blick auf Dienstag.

Die deutschen Medaillenchancen konzentrieren sich vor allem auf Rodeln: Julia Taubitz und Merle Fräbel führen das Feld an. Der letzte Lauf startet um 18:34 Uhr in Cortina.

Raimund peilt am Abend im Mixed-Skispringen (18:45 Uhr) weitere Medaillen an. Emma Aicher startet mit Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (Abfahrt 10:30 Uhr, Slalom 14 Uhr).

Außenseiterchancen haben auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr).

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Im Damen-Eishockey läuft noch der vierte Spieltag im Duell Kanada gegen Tschechien. Wir verabschieden uns mit dem Wunder von "Gold-Hille".

Deutschland stieg im Medaillenspiegel auf Rang vier.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Skispringen.

Der 25-Jährige siegte in Predazzo von der Normalschanze und überraschte damit. Er hatte noch keinen Weltcupsieg. Raimund verwies Kacper Tomasiak (Polen) und Ren Nikaido (Japan) auf die Plätze.

"Ich wusste, dass es weit geht. Es ist unglaublich", sagte Raimund nach dem Sieg.

Mehr unter: "Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück nicht fassen".

Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf Rodel-Gold: Julia Taubitz und Merle Fräbel führen nach zwei von vier Läufen ein Kopf-an-Kopf-Rennen an.

Taubitz führt Fräbel nur um 61 Hundertstelsekunden.

Im Snowboard der Frauen gibt es keine deutsche Starterin im Finale.

Annika Morgan wurde 13. in der Qualifikation, verpasste die besten zwölf nur knapp.

Die deutschen Eishockey-Frauen haben weiterhin Chancen auf das Olympia-Viertelfinale.

Im dritten Gruppenspiel besiegten sie Frankreich nach Verlängerung mit 2:1. Zuvor gewann Deutschland klar mit 5:2 gegen Japan.

Das Team vergab viele Chancen, aber Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung. Frankreich glich im letzten Drittel aus. Katarina Jobst-Smith erzielte in der Verlängerung das Siegtor.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter gewann die 27-Jährige mit neuem Olympia-Rekord von 1:12,31 Minuten vor Teamkollegin Femke Kok. Bronze ging an Miho Takagi (Japan).

Nun beginnt die Entscheidung über 1000 Meter bei den Frauen im Eisschnelllauf.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gehören zu den Top-Anwärterinnen.

Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Teilnehmerin, mit Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) eine emotionale Botschaft an Lindsey Vonn (41).

"Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst viele, auch uns, die täglich mit dir arbeiten", schrieb er auf Instagram.

"Gestern war ein harter Tag auf der Strecke, für alle, aber vor allem für dich."

Vonn war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und stürzte schwer. Sie brach sich das linke Bein.

In Kürze gehen die deutschen Eishockey-Frauen aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod um 16:40 Uhr auf Frankreich.

Ein Sieg würde den nächsten wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale bedeuten.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination klar.

Jocher belegte in der Abfahrt Platz elf, Straßer konnte die Position nur um einen Rang verbessern. Es reichte knapp für die Top Ten.

Abfahrts-Sieger wurde Franjo van Allmen (Schweiz) mit Tanguy Nef, vor den Schweizern Odermatt/Mellarc und den Österreichern Kriechmayr/Feller, die Silber gewannen.

Im Ski Freestyle wurde Mathilde Gremaud (Schweiz) zum zweiten Mal Olympiasiegerin. Eileen Gu (China) wurde Zweite, Megan Oldham (Kanada) Dritte.

Deutsche Athletinnen starteten nicht wegen Verletzung von Muriel Mohr.

Justus Strelow wird nicht beim Einzel-Biathlon starten, obwohl er einer der besten Schützen ist. Stattdessen setzt der DSV auf Nawrath, Horn, Zobel und Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die anspruchsvolle Strecke beim Einzel für Strelow nicht ideal sei. Er werde für die Staffeln gebraucht.

Strelow akzeptierte die Entscheidung als Teamplayer.

Die Team-Kombination der Männer ist in vollem Gange. Nach der Abfahrt liegt das deutsche Duo Jocher/Straßer auf Platz elf.

Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesbestzeit Giovanni Franzoni (Italien). Straßer hat im Slalom noch Chancen, das Team weiter nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnten weitere Goldmedaillen folgen.

Im Skispringen (Normalschanze, 19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Karten. Zwar gewann er noch nie ein Weltcup-Springen, stand aber in dieser Saison fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training belegte er Plätze 1, 1, und 2.

Auch Felix Hoffmann darf auf Medaillen hoffen.

Den Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Mixed-Eiskunstlaufen verfolgten Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Legende Allyson Felix das Geschehen. Team Deutschland feierte erste Medaillen.

Max Langenhan strahlte mit Gold, zuvor wurde Emma Aicher Zweite in der Abfahrt und die Mixed-Biathlon-Staffel holte Bronze. Leider überschattete der schwere Sturz von Lindsey Vonn die Spiele am Sonntag.

Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr im Medaillenspiegel.

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft, doch die Medaillen scheinen nicht ganz partyfest zu sein.

Justus Strelow ließ seine Medaille bei einem Freudensprung auf den Boden fallen, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

"Hey Olympia, was ist los mit euren Medaillen?", fragt der Verband humorvoll.

Rennrodler Max Langenhan bescherte Deutschland im Herren-Einsitzer das erste Gold der Winterspiele.

Alles zum Triumph: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.

In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem (Norwegen) die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Er ließ Metodej Jilek (Tschechien) um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an Riccardo Lorello (Italien).

Die deutschen Starter Gabriel Groß (10.), Felix Maly (16.) und Fridtjof Petzold (19.) zeigten gute Leistungen.

Nach dem schlimmen Sturz von Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.

Mehr dazu: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Max Langenhan stellte beim ersten Wettkampf zwei Bahnrekorde in Cortina auf und überbot sich im dritten Lauf erneut.

Mit fast drei Zehntelsekunden Vorsprung auf Jonas Müller (Österreich) führt er vor dem letzten Lauf im Einsitzer.

Felix Loch liegt derzeit nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo auf Rang zehn.

Nach Gewinn der Mixed-Bronzemedaille bei den Biathleten war Vanessa Voigt emotional berührt.

Sie erinnerte sich an das schwierige Jahr: „’Passiert das wirklich?’ Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen“.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom. Ramona Hofmeister schied nach einem Sturz im Viertelfinale aus, Cheyenne Loch und Elias Huber bereits im Achtelfinale.

Gold ging an Zuzana Maderova (Tschechien) und Benjamin Karl (Österreich).

Was für eine fantastische Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett aus Strelow, Nawrath, Voigt und Preuß gewann Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, doch Schlussläuferin Preuß musste trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen lassen und in die Strafrunde.

Glück hatte sie, dass Norwegens Maren Kirkeeide zweimal strafrundendrehte und andere Teams zu weit zurücklagen.

Nach Silber für Emma Aicher ist es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz waren Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Mehr dazu: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Naht eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit liegt Deutschland auf Rang zwei.

Justus Strelow und Philipp Nawrath schossen fehlerfrei, bei Übergabe an die Frauen lag das Team knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.

Vanessa Voigt und Franziska Preuß kämpften um die Medaille.

Keine Überraschung im Männer-Skiathlon: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und damit seinen sechsten Olympia-Sieg.

Martin Løwstrøm Nyenget sicherte sich Bronze, Mathis Desloges (Frankreich) Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Rang 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das 16er-Finale im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (Siebte) und Cheyenne Loch (15.) um Medaillen.

Bei den Männern erreichte Elias Huber (Zwölfter) das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied als 18. aus.

Ein spannendes Rennen: Nach fast 20 Minuten Unterbrechung steht fest, dass Emma Aicher Silber gewinnt, nur 0,04 Sekunden hinter Gold.

Gold ging an Breezy Johnson (USA), Bronze an Sofia Goggia (Italien).

Es ist die erste deutsche Medaille, die jedoch von Lindsey Vonns schwerem Sturz überschattet wird. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach etwa 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.

Ein Hubschrauber brachte sie ins nächstgelegene Krankenhaus.

Die Bilder sind erschütternd: Lindsey Vonn liegt noch auf der Piste und wird behandelt. Der Helikopter nähert sich.

Das sieht nicht gut aus: Kurz nach Kira Weidle-Winkelmanns siebtem Platz stürzte Lindsey Vonn früh und blieb liegen.

Die US-Amerikanerin, die mit gerissenem Kreuzband antrat, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos auf der Piste.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte eine großartige Abfahrt und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson knapp geschlagen geben. Das Podest ist zum Greifen nah.

Erster Wettkampftag überschattet von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand.

Details hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe laufen, um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen.

Deutschland hat viele heiße Eisen im Feuer: Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall. Snowboarder Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister sind ebenfalls medaillenkandidiert.

Im Rodeln führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag im Einsitzer der Männer. Die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.

Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Big-Air-Snowboarden wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber an Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging leer aus, während Kira Kimura und Ryoma Kimata (beide Japan) auftrumpften. Yiming Su (China) wurde Dritter.

Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstag überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Sie setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung vor Favoritin Nika Prevc durch. Nozomi Maruyama (Japan) wurde Dritte.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte auf Platz 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied früh aus.

Für Felix Loch läuft es nicht nach Plan: Der Rodeltopfavorit liegt zur Halbzeit nur auf Rang acht.

Bessere Leistung zeigte Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der einen Bahnrekord aufstellte und vor dem letzten Lauf führte.

An seinem 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Spielen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen Olympia-Rekord auf.

Sie ließ Ragne Wiklund (Norwegen) und Valerie Maltais (Kanada) hinter sich.

Joy Beune (Niederlande) enttäuschte und wurde nur Vierte.

Zwei von fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits vergeben. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder Speed Skating Stadium starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Medaillenchancen gering, mit Josie Hofmann ist nur eine deutsche Starterin dabei.

Fast zeitgleich wurden Schäden an drei Stellen des italienischen Bahnnetzes gemeldet.

Ermittler schließen Sabotage nicht aus, Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr hier: „Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Viertelfinale hoffen.

Nach Auftaktpleite gegen Schweden gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod mit 5:2 gegen Japan und feierte den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Frühe Tore von Kapitänin Daria Gleißner (44 Sekunden), Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) brachten eine 3:0-Führung.

Später erhöhten Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) auf 5:0. Japan verkürzte noch, doch der Sieg war sicher.

Doppel-Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Frauen, Silber ging an Ebba Andersson (51 Sekunden Rückstand). Für die deutschen Langläuferinnen blieb das Podest außer Reichweite.

Pia Fink wurde 13., Katharina Hennig-Dotzler 30.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem deutschen Team im Olympischen Dorf viel Glück.

Er hofft auf gute Plätze und möglichst Medaillen. Seine Frau Elke Büdenbender (64) begleitete ihn.

Weitere Besuche sind in Cortina und Antholz geplant.

Von Bormio geht es nun direkt nach Tesero.

Der Frauen-Skiathlon über 20 Kilometer hat gerade begonnen.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen: Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der Stelvio-Piste vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni und Dominik Paris (Italien).

Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Als einziger Deutscher liegt Jocher nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Platzierung in dieser Saison.

Nun heißt es hoffen, dass ihn die nachfolgenden Fahrer nicht verdrängen.

Der Schweizer Franjo von Allmen bestätigt seine Favoritenrolle mit Führung nach der Abfahrt.

Jocher ist der einzige deutsche Starter, hat aber nur Außenseiterchancen.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte, konnte sich aber wieder aufrichten und blieb unverletzt.

Los geht’s für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Olympia-Wettkämpfe mit der ersten Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer Gold holt.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag beginnt heute der Wettkampf.

Die alpinen Skifahrer starten um 11:30 Uhr mit der Herren-Abfahrt. Auch Deutschland hat heute gute Medaillenchancen. Am Abend folgt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen (18:45 Uhr) mit drei deutschen Spitzenathletinnen.

Den Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

In Mailand und Cortina entzündeten Ski-Ikonen Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia das olympische Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer entzündet, in Mailand und Cortina zeitgleich.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich ins Stadion.

Der lang ersehnte Moment ist da.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins Stadion, begleitet von Tenor Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.

Das Entzünden der Feuer steht bevor.

Nach Reden des Organisationschefs Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry erklärt Italiens Präsident Sergio Mattarella die Spiele für eröffnet.

Das Highlight rückt näher.

Zuvor sprechen Malagò und Coventry zu den Zuschauerinnen und Athleten.

Nach dem Einmarsch der Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Historie.

In einem Film erläutert die Schauspielerin Sabrina Impacciatore die Geschichte der Winterspiele.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.

Zum Schluss wird es laut: Das Gastgeberland betritt die Bühne.

Die Athleten strahlen vor Freude, das Publikum jubelt.

Belgien verpasste den Einlauf: Fahnenträger Maximilien Drion konnte wegen Zugproblemen nicht rechtzeitig erscheinen.

Wir sind beim Buchstaben S angekommen.

Nur wenige Nationen fehlen noch.

Die Schweiz tritt nicht komplett beim Einmarsch an – ein Norovirus-Fall bei den Eishockey-Frauen sorgte für Ausfälle.

Das Team verzichtete deshalb auf die Eröffnungsfeier.

Endlich: Leon Draisaitl (30) und Skispringerin Katharina Schmid (29) werden deutsche Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier.

Der DOSB bestätigte die Entscheidung nach einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern.

Sie setzten sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.

Sie treten die Nachfolge von Claudia Pechstein und Francesco Friedrich an, die 2022 die Fahne trugen.

Zwei Tage vor Olympia-Start wurde Italien Ziel russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani berichtete von vereitelten Cyberangriffen auf sein Ministerium und Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina.

Die Angriffe stammten russischen Ursprungs, nähere Details gab es nicht.

Vor Wettkampfbeginn gibt es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im Abfahrtstraining in Bormio schwer und wurde mit Hubschrauber abtransportiert.

Er hatte in einer Kurve die Kontrolle verloren und konnte den linken Arm danach nicht mehr bewegen.

Auch wenn die Olympischen Spiele offiziell erst am Freitag starten, gibt es heute erste Wettkämpfe!

Die Curling-Vorrunde beginnt um 19:05 Uhr mit Mixed-Team-Spielen.

Alle heutigen Events im Überblick: "Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar".

Die Internationale Test-Agentur (ITA) entnahm vor Olympia 7100 Dopingproben bei etwa 2800 Athleten.

Das entspricht 92 Prozent der Teilnehmer. Der Fokus lag auf risikoreichen Sportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Mit über 94 Prozent wurden besonders Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien getestet.

Das US-Olympiateam benennt seine Unterkunft um: Statt „Ice House“ heißt sie jetzt „Winter House“.

Damit will man eine Verwechslung mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE vermeiden.

Die Stationierung von ICE-Beamten im US-Konsulat Mailand sorgte zuletzt für Proteste.

Gute Nachrichten für das deutsche Team: Die Sporthilfe erhöht die Prämien für Medaillen bei Olympia 2026.

Gold bringt nun 30.000 Euro (bisher 20.000), Silber 20.000 Euro (bisher 15.000). Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier? Die Entscheidung fällt auf ein Duo aus Mann und Frau.

Zur Auswahl stehen drei Frauen (Ramona Hofmeister, Laura Nolte, Katharina Schmid) und drei Männer (Leon Draisaitl, Johannes Rydzek, Tobias Wendl).

Bis 3. Februar kann online abgestimmt werden, das Ergebnis wird am 5. Februar bekannt gegeben.

Herzlich willkommen zu unserem großen Olympia-Ticker 2026! Wir halten Euch über alle wichtigen Infos zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und Highlights auf dem Laufenden.