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Olympia 2026 im Liveticker: Deutsche Eishockey-Mannschaft auf bestem Kurs ins Viertelfinale

Mailand/Cortina (Italien) – Wer wird die Medaillen gewinnen? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Am zehnten Wettkampftag sicherte sich das deutsche Team erneut Edelmetall: Laura Nolte gewann im Monobob Silber, das Paar Minerva Hase/Nikita Volodin im Eiskunstlauf holte Bronze. Ein Olympiasieg blieb für Deutschland seit Donnerstag jedoch aus.

In unserem umfangreichen Liveticker berichten wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinne, spannende Momente und Hintergrundgeschichten.

Im Play-off-Spiel gegen Frankreich verliert Deutschland überraschend etwas an Dominanz, während die Franzosen deutlich an Fahrt gewinnen.

Dies nutzen die Underdogs sofort aus: Nach 24 Minuten verkürzt Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno fällt der Schneefall heute so stark aus, dass der Zeitplan für die Freestyle-Skier durcheinandergerät.

Die ursprünglich für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Frauen wurde schrittweise immer weiter auf 13:45 Uhr verschoben, was auch Auswirkungen auf die Männer-Qualifikation hat, die nun erst am Mittwoch stattfinden wird.

Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt Deutschland gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund anderthalb Minuten vor Drittelende das dritte Tor für Deutschland und stärkt damit das Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen auf dem Weg zur ersehnten Medaille.

Die deutschen Eishockey-Profis haben klare Ambitionen auf das Viertelfinale!

Gegen Frankreich sieht es schon früh vielversprechend aus: Nach 15 Minuten liegt das DEB-Team mit 2:0 vorne. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft bereits nach vier Minuten im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels legte nach elf Minuten nach.

Ein herber Rückschlag für die deutschen Curler! Gegen das zuvor sieglose Team aus Tschechien unterlag die Mannschaft mit 7:9 und muss damit wohl ihre Medaillenträume begraben.

Obwohl Deutschland noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China zu bestreiten hat, reichen selbst zwei Siege vermutlich nicht mehr, um unter die besten Vier und somit ins Halbfinale einzuziehen. Aktuell steht das Team um Skip Marc Muskatewitz bei drei Siegen und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer konnten in der Großschanze nicht überzeugen und haben damit praktisch keine Chance mehr auf eine Medaille.

Nach enttäuschenden Sprüngen gingen die DSV-Athleten mit deutlichem Rückstand auf die Loipe: Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid (16., 1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger (18., 1:43 Minuten) lagen noch weiter hinten im Feld.

Schon von der Normalschanze gab es für die erfolgsverwöhnten Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille, eine letzte Chance bietet sich am Donnerstag im Teamwettbewerb.

Das deutsche Biathlon-Damen-Staffelteam steht fest: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen für den DSV auf Medaillenjagd. Überraschend ist die Besetzung der Schlussposition.

Aufgrund von Schwierigkeiten beim Schießen in den letzten Monaten, zuletzt im Mixed-Staffel-Wettbewerb bei Olympia, startet Preuß nicht als Schlussläuferin, sondern auf der zweiten Position. Für die Schlussposition nominiert der DSV überraschend Vanessa Voigt!

Die reguläre Startläuferin überzeugt vor allem durch ihr sicheres Schießen, hat jedoch beim Langlaufen Mühe, mit den Besten mitzuhalten, weshalb sie normalerweise nicht als Schlussläuferin eingesetzt wird. Nun erhält sie auf der großen Bühne die Chance, sich zu beweisen. Ihre Startposition übernimmt Julia Tannheimer, die nach überstandenen Magen-Darm-Problemen wieder fit ist. Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.

Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille, doch heute scheint es wieder greifbar: Johannes Lochner liegt im Zweierbob nach der Hälfte des Rennens mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor seinem stärksten Konkurrenten. Zudem befinden sich mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei weitere Deutsche auf Platz zwei und drei. Der letzte Durchgang beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen ergeben sich für das deutsche Team in der Nordischen Kombination, die nach rund einer Woche Pause mit dem Einzel von der Großschanze wieder startet (10 Uhr), sowie in der Biathlon-Männerstaffel, die um 14:30 Uhr beginnt.

Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel fürs Viertelfinale; Bully ist um 12:10 Uhr.

An diesem zehnten Wettkampftag gab es für Deutschland in gleich drei Disziplinen spannende Szenen. Im Monobob der Frauen und im Paarlauf-Eiskunstlauf lag Gold greifbar nahe, doch in beiden Fällen reichte es nicht zum Olympiasieg.

Bereits zuvor zerplatzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um 17 Zentimeter – und das nur, weil der Wettbewerb wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit einem Rückstand von 0,3 Punkten landeten die Deutschen auf Rang vier und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel belegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag den achten Rang mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA und Kanada im Endspiel der Olympischen Winterspiele aufeinander.

Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale knapp mit 2:1 gegen die Schweiz durch, während die USA das erste Halbfinale mit 5:0 gegen Schweden dominierten.

Im Frauen-Eishockey wird gerade im dritten Drittel das zweite Finalticket zwischen Kanada und der Schweiz vergeben. Aktuell führt Kanada mit 2:1.

Das Endspiel findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Bronze wird am selben Tag um 14:40 Uhr ausgetragen.

Ein weiteres Drama am Abend: Das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasste im Kürprogramm den Olympiasieg und sicherte sich mit insgesamt 219,09 Punkten „nur“ Bronze.

In der Kür unterlief Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, die wertvolle Punkte kosteten. Nach einem starken Kurzprogramm führten die beiden, doch die Kür reichte nicht für ganz oben auf dem Podest.

Im Gegensatz dazu gelang den Weltmeistern und haushohen Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine beeindruckende Aufholjagd. Wie einst Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren, die nach dem Kurzprogramm auf Rang vier lagen und noch Olympiasieger wurden, starteten die Japaner heute von Platz fünf und erreichten mit 231,24 Punkten sensationell den ersten Platz.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Dennoch ist die Bronzemedaille für Hase/Volodin ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf-Paarlauf steigt weiter. Die Kür der Paare läuft in vollem Gange, und die Favoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan zeigten eine herausragende Kür.

Nachdem sie im Kurzprogramm patzten und nur auf Platz fünf lagen, blieben die beiden heute fehlerfrei und erreichten mit ihrer Kür zum Soundtrack von „Gladiator“ beeindruckende 158,13 Punkte, was insgesamt 231,24 Punkte ergibt. Nun müssen die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin diese Leistung übertreffen.

Mit dieser Kür-Punktzahl liegen die Japaner knapp unter dem Rekord von Aljona Savchenko und Bruno Massot bei den Spielen 2018 (159,31 Punkte), die damals vom vierten Platz aus noch Gold holten. Die Deutschen hatten damals insgesamt 235,90 Punkte erreicht.

Hase/Volodin wärmen sich gerade auf. Sie müssen ihre persönliche Bestleistung in der Kür von 149,57 Punkten deutlich verbessern, was jedoch nicht ausreichen würde, um Gold zu gewinnen. Im Kurzprogramm erzielten sie mit 80,01 Punkten bereits ihre beste Leistung.

Spannung pur im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.

Nachdem sie drei Läufe lang in Führung lag, verlor die Athletin aus Unna im letzten Durchgang die Nerven und fuhr ihren Vorsprung ein.

Mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor kam sie als letzte Starterin ins Ziel und sicherte sich Silber für Deutschland.

Dennoch ist dies ein großartiger Erfolg für die 27-Jährige, die in Dortmund lebt und gute Chancen hatte, die erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden.

Den dritten Platz belegte die Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. Lisa Buckwitz wurde diesmal Vierte, die dritte Deutsche Kim Kalicki belegte Rang elf.

Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi als Titelverteidigerin antritt.

Im Monobob geht der Wettbewerb dem Ende entgegen: Bald startet die führende Laura Nolte im vierten und entscheidenden Durchgang, mit dem Ziel Gold zu gewinnen.

Die Paarlaufentscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm unglücklich benachteiligt wurden und auf Platz elf landeten, zeigten eine starke Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meat Loaf und erhielten 126,59 Punkte, womit sie mindestens einen Rang gutmachen.

Alle Augen richten sich nun auf die deutlich führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand präsentieren werden.

Wegen der Bedingungen sind keine weiteren Sprünge möglich, weshalb die Jury den Wettbewerb abbricht.

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass unter den gegebenen Umständen ein Weiterspringen keinen Sinn macht.

Für Deutschland ist es bitter, dass nach der Wertung des zweiten Durchgangs die Bronzemedaille um 0,3 Punkte verpasst wurde. So schmerzhaft die Entscheidung ist – unter den irregulären Bedingungen ist sie richtig.

Der heftige Schneefall und Wind sorgen inzwischen für Verzögerungen bei den letzten Springern.

Domen Prevc eröffnet als erster Springer, Philipp Raimund folgt und landet bei 136 Metern, womit Deutschland vor Slowenien bleibt.

Die Sicht verschlechtert sich jedoch erneut, was zu einer erneuten Unterbrechung führt.

Der letzte Durchgang hat begonnen: Andreas Wellinger landet bei 130 Metern.

Ren Nikaido springt auf 138,5 Meter und bringt Japan wieder vor Deutschland, das nun vor dem letzten Sprung Rang fünf innehat. Auf das drittplatzierte Norwegen fehlen etwa zehn Punkte.

Im zweiten Durchgang kamen die deutschen Skispringer unter schwierigen Bedingungen zum Einsatz: Andreas Wellinger erreichte 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte seine Weite mit 137,5 Metern.

Deutschland bleibt nach den beiden Durchgängen auf Platz vier, liegt nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Hinter ihnen hoffen auch Slowenien und Japan auf Bronze, sodass im letzten Durchgang ein spannendes Rennen um die Medaille bevorsteht.

Österreich ist mit 568,7 Punkten und einem Vorsprung von etwa zehn Zählern bereits auf bestem Weg zu Gold.

Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung für eine Medaille. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger erreichte 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, knapp hinter Polen.

Im Monobob der Damen steht ein absolutes Finale bevor: Laura Nolte ging als Führende in den entscheidenden vierten Lauf und stellte als Erste einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden auf.

Kurz darauf verbesserte die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor diese Zeit auf 59,08 Sekunden und übernahm die Führung.

Der Vorsprung von Nolte auf Meyers-Taylor schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden zusammen, was den letzten Lauf extrem spannend macht. Die Dritte, Kaillie Armbruster Humphries, liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Rang drei.

Der entscheidende vierte Lauf startet um 21 Uhr – es wird eine Entscheidung um Hundertstelsekunden im Eiskanal von Cortina geben. Lisa Buckwitz verbesserte sich im Vergleich zum Vortag deutlich und liegt vor dem finalen Lauf auf Rang vier, hat aber immer noch 0,64 Sekunden Rückstand auf die Bronzemedaille.

Die dritte Deutsche Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Rang 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand keine Chance mehr auf eine Medaille.

Ist der Tag schon vorbei? Nein! Ab 19 Uhr finden die Teamskisprung-Wettbewerbe der Männer mit zwei Durchgängen statt.

Außerdem werden Medaillen vergeben im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf im Eiskunstlauf. Das deutsche Duo Minerva Hase und Nikita Volodin liegt nach dem Kurzprogramm deutlich in Führung und hat beste Aussichten auf Gold.

Alle Ergebnisse und Entscheidungen im Überblick findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder von einer Halbfinalteilnahme träumen. Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind zurück in Schlagdistanz zu den ersten vier Plätzen, die ins Halbfinale führen.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen stehen sie nun da. Am Dienstag steht ein Doppelspieltag mit den Spielen gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.

Spektakuläre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath ging mit einem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Lauf. Doch an einem eigentlich leichten Tor fiel der Norweger aus, obwohl er auf Goldkurs lag.

Sein Frust war riesig: Zuerst warf er seine Stöcke weg, schnallte sich dann die Ski ab und stapfte quer über die Piste Richtung Wald, wo er sich schließlich vor einen Fangzaun legte und lange liegen blieb.

Statt McGrath gewann Meillard Gold und komplettierte damit seinen Medaillensatz bei diesen Spielen mit Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination. Das Podium vervollständigten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer beendete den Wettkampf auf Rang neun.

Tag vor der Männer-Staffel im Biathlon gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.

Justus Strelow läuft die Staffel an, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath startet als Dritter, Philipp Horn soll als Schlussläufer das Team möglichst auf einem Medaillenrang ins Ziel bringen. Die größte Chance liegt in der Staffel, um an die Bronze-Medaille aus der Mixed-Staffel anzuknüpfen.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer sicherte sich Gold im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Kanadierin Courtney Sarault wurde Zweite, Gilli Kim gewann Bronze.

Eine Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger für den DSV im Super-Team-Wettbewerb starten.

Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettkampf und Medaillenanwärter. Hoffmann schwächelte jedoch in Predazzo, weshalb Wellinger den Platz neben dem frischgebackenen Olympiasieger einnimmt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte aber auf der Großschanze bessere Leistungen.

Bei diesen Winterspielen findet erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern statt, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Chancen auf Medaillen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Lochner kann fast schon auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Durchgängen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine Welt. Friedrich rückte durch einen Fahrfehler von Ammour auf Platz zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattet die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey-Turnier. Die Schweizer sprachen zunächst nur von einer Unterschenkelverletzung, sein Klub, die Los Angeles Kings, veröffentlichte nun eine genaue Diagnose.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit dem Reha-Programm. „Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, teilten die Kings mit, nach der Saison werde eine erneute Untersuchung erfolgen.

Für eine Medaille reicht es wohl kaum noch: Linus Straßer liegt nach dem ersten Slalomdurchgang weit zurück.

Der WM-Dritte von 2023 büßte 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath ein und liegt derzeit auf Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhammer lag der 35-Jährige bereits 0,44 Sekunden vor dem Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich heißt.

Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger Friedrich auf Rang drei, der nur 0,04 Sekunden zurücklag.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendet Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, äußerte sich der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer gewann 2022 in Peking Gold und danach den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer in dieser Saison große Schwierigkeiten, weshalb die Bronzemedaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.

Nachdem es am Sonntag zwar Medaillenerfolge für die Skeleton-Athleten gab, aber auch Enttäuschungen für Deutschland, bieten sich am Montag zahlreiche neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Sportler.

Heute wird die erste Medaille im Bob vergeben: Im Monobob der Frauen (4. Durchgang: 21:06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und hat gute Aussichten auf Gold. Bereits am Vormittag kämpft Linus Straßer im Ski-Alpin um eine Slalom-Medaille (10 Uhr/13:30 Uhr), abends nutzen die Skispringer im Super Team (19 Uhr) ihre letzte Möglichkeit auf Edelmetall.

Die größte Hoffnung ruht jedoch auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold kämpfen – nach dem Kurzprogramm liegen sie klar in Führung und können mit der Kür den großen Wurf schaffen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen gab, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr Euch einen Überblick verschaffen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten international schlagen.

Das Spiel ist beendet: Deutschland unterliegt im letzten Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft nun auf Frankreich.

Der deutsche Treffer fiel endlich: Tim Stützle erzielte in der 52. Minute den Ehrentreffer zum 1:5.

Wirklich spannend wird es wohl nicht mehr, doch der NHL-Star sorgt zumindest für etwas Moral.

Es wird zunehmend deutlich: Auston Matthews erzielt das 5:0 für die USA (47.).

Das DEB-Team gerät nun deutlich ins Hintertreffen.

4:0 für die USA! Tage Thompson sorgt in der 42. Minute für klare Verhältnisse.

Damit dürften alle Hoffnungen auf eine Aufholjagd im letzten Drittel frühzeitig verpufft sein. Die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale ist somit ausgeschlossen, denn dafür wäre ein Sieg gegen die USA nötig gewesen. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Rang zwei aber sicher, weshalb das Team in der Zwischenrunde auf Frankreich trifft.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben hervorragende Chancen auf eine Medaille!

Sie erreichten 80,01 Punkte und damit rund fünf Zähler Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien, nachdem die japanischen Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara patzten. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.

Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht das Team von Coach Harry Kreis in die letzte Pause.

Es sieht nach einer Niederlage für Deutschland aus, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands nicht gefährdet. Nur die Zwischenrunde können die Deutschen so nicht vermeiden; aktuell wäre der Gegner Frankreich.

Im zweiten Drittel zeigten die USA ihre Stärke und ließen Deutschland kaum Raum zum Atmen. Folgerichtig erzielte Brock Faber das 3:0 für den Favoriten (38.).

Will Deutschland noch etwas erreichen, ist im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung nötig.

Die USA erfüllen langsam ihre Favoritenrolle und nutzen ein Powerplay eiskalt aus.

Kurz nach einer Strafzeit für Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor Ende des ersten Drittels gingen die USA durch Zach Werenski, vorbereitet von Auston Matthews, mit 1:0 in Führung (20.). Bis dahin hatte das DEB-Team gut mitgehalten und dem Favoriten Paroli geboten.

In wenigen Minuten (21:10 Uhr) steht für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft eine schwere Aufgabe an: Im dritten Gruppenspiel in Gruppe C wartet der Spitzenreiter USA.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnten Draisaitl und Co. die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeit-Führende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste nur knapp Gold, was an der Großschanze zu einigen Tränen führte. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem setzte sich mit 284,8 Punkten durch und gewann wie bereits auf der Normalschanze. Trotzdem feierten sich die Skandinavierinnen. Die Schwedin Frida Westman wurde Vierte, Nika Prevc sicherte sich Bronze (271,5 Punkte).

Überraschend beste Deutsche wurde Agnes Reisch auf Rang zehn, Selina Freitag belegte Platz 17, Juliane Seyfahrt wurde am Ende 23. Für den DSV ist das ein enttäuschendes Ergebnis, da erstmals keine Medaille bei Olympischen Winterspielen erzielt wurde.

Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte beste Deutsche, hat aber kaum noch Chancen auf eine Medaille.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc als Fünfte dürfte es schwer haben, aufs Podest zu springen. Mehrere Athletinnen profitierten vom Rückenwind, der die Bedingungen erschwerte.

Besonders bitter: Katharina Schmid erwischte viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Start bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach dem Einzel erneut Gold im Mixed-Team mit Tabitha Stoecker, die deutschen Paare Kreher/Jungk und Grotheer/Pfeifer sicherten sich Silber und Bronze.

Mit einem Rückstand von 0,17 Sekunden gewannen Kreher/Jungk Silber, Grotheer und Pfeifer wurden Bronze mit nur einer Hundertstelsekunde Abstand.

Der Dresdner Express übernahm mit Kreher/Jungk die Führung im Wettbewerb.

Die Briten Wyatt und Tarbit führten das Feld an, bevor Kreher/Jungk sie überholten. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Die Briten haben schon eine Medaille sicher, da mit Weston/Stoecker noch die Goldfavoriten folgen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Winterspiele findet die Entscheidung im Skeleton-Mixed-Team statt.

Deutschland geht mit den Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer an den Start und hat somit sehr gute Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze besteht Hoffnung auf Gold für den BSD.

Über 500 Meter sicherte sich erneut eine Niederländerin Gold: Femke Kok setzte sich mit Olympia-Rekord gegen Jutta Leerdam durch.

Miho Takagi aus Japan gewann Bronze, Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte einen starken achten Platz.

Schade! Die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth forderte die niederländische Topfavoritin Jutta Leerdam über 500 Meter heraus, musste sich aber geschlagen geben.

Leerdam setzte sich vorübergehend an die Spitze, Warmuth sicherte zunächst Rang sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia noch auf eine Einzeldistanz-Medaille. Trotz eines starken Starts kam sie heute in der Verfolgung nicht aufs Podest und zeigte am Ziel bittere Tränen.

„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchziehe. Ich fühlte mich heute wirklich gut. Dass das letzte Schießen wieder so schlecht lief, tut sehr weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Beim letzten Schießen war ich so angespannt, habe gehört, dass die Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Das brachte mich aus dem Tritt, ich verlor die Konzentration.“

Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia: Nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel folgten keine weiteren Medaillen, was den schwächsten deutschen Olympia-Biathlon-Start aller Zeiten bedeutet. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen hat sich bei den Qualifikationen im Livigno Snow Park als Achte für das Slopestyle-Finale am Dienstag qualifiziert.

Im Big-Air-Wettbewerb hatte die 24-Jährige das Weiterkommen noch knapp verpasst. Nun hat sie eine gute Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen in Italien.

Bei den letzten Schüssen unterlief Preuß zwei Fehler, wodurch am Ende ein Podestplatz verpasst wurde. Sie kam als Sechste ins Ziel.

Lisa Vittozzi nutzte Fehler der bis dahin führenden Suvi Minkkinen vor dem letzten Rennen, übernahm die Führung und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, während die Finnin Minkkinen noch auf Bronze abrutschte.

Vanessa Voigt belegte Platz 19, Julia Tannheimer wurde 34., Selina Grotian landete auf Rang 41.

Franziska Preuß blieb in der Verfolgung fehlerfrei und kämpft gegen Jeanmonnot und Minkkinen wohl um den dritten Platz.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide mit deutlichem Vorsprung auf das restliche Feld und vermutlich im Kampf um Gold.

Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen in einem packenden Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich Gold.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale den siebten Platz. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiterhin auf eine Medaille.

Bitter für Lena Dürr: Nach einem schwachen zweiten Durchgang rutschte sie auf den neunten Platz ab.

Federica Brignone aus Italien fuhr ihren Vorsprung souverän ins Ziel und holte ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen mit gleicher Zeit, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.

Emma Aicher, Silbermedaillengewinnerin in der Abfahrt, belegt nach dem zweiten Riesenslalom-Durchgang vorerst den dritten Platz, hat aber kaum Chancen auf eine Medaille.

Alle Blicke der deutschen Fans richten sich nun auf Lena Dürr.

Endlich! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille nachträglich überreicht.

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz bekam das Quartett die Medaillen vom deutschen IOC-Mitglied Michael Mronz. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zuerkannt, nachdem Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Dieser Prozess zog sich über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr belegt derzeit den zweiten Platz und hat überraschend Chancen auf eine Medaille. Ob sie tatsächlich aufs Podest springt, bleibt spannend – die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte in der Qualifikation beim zweiten Lauf und belegte nur Platz 23.

Der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasste damit wie im Big-Air-Wettbewerb eine Medaillenchance, da nur die besten zwölf Athleten ins Finale einziehen.

Norwegen führt im Medaillenspiegel weiterhin die Tabelle an und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer Ski-Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel erreichte Platz acht.

Der Sieg ist keine große Überraschung, doch es ist die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Hoesflot Klaebo, der sich mit nun insgesamt neun Goldmedaillen zum Rekordsieger der Winterspiele krönt – ein historischer Moment! Klaebo überholte damit am Sonntag gleich zwei norwegische Landsleute und die Langläuferin Marit Bjørgen sowie den Biathleten Ole Einar Bjørndalen mit je acht Goldmedaillen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale weitere Medaillen vergeben: Gold ging an den Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzte.

Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham, der im Duell gegen den Japaner Takuya Shimakawa gewann.

Die deutschen Curling-Herren kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien, womit der Einzug ins Halbfinale stark gefährdet ist.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Partien der Round Robin gegen Peking-Olympiasieger Schweden, Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keine weiteren Ausrutscher erlauben.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer.

Auf Platz zwei landete Biathlet Sturla Holm Lægreid, der kürzlich einen Seitensprung eingestand. Bronze ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der lange führte, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde. Zwischen den beiden gab es im Vorfeld verbale Auseinandersetzungen wegen des Skandals.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath belegte Platz 25, Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.

Der Riesenslalom zählt eigentlich nicht zu den Paradedisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang überraschend Medaillenchancen.

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem finalen Lauf auf dem zweiten Platz im italienischen Sandwicht zwischen Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und Sofia Goggia mit 0,12 Sekunden Vorsprung.

„Es hat so viel Spaß gemacht! Oben scheint die Sonne, alles passt. Dass es so gut läuft, war einfach herrlich“, sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Wettbewerb im Skispringen. Der Wettbewerb findet am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF, Eurosport) auf der Großschanze statt.

Raimund gewann zu Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze, wurde am Samstag von der Großschanze Neunter. Wellinger, Olympiasieger 2018, belegte Rang 15.

Das Super Team ist eine Premiere bei Winterspielen: Statt vier Athleten pro Mannschaft springen hier nur zwei, die jeweils drei Sprünge absolvieren.

Auf einem Parkplatz in der Nähe der Skisprung-Arena in Predazzo wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde von Experten entschärft, die Polizei bestätigte, dass keine Gefahr bestand.

„Man fokussiert sich lange, und dann ist es so schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige Gratz. Als Zehnter nach dem ersten Durchgang hatte er eine gute Ausgangsposition mit nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu offensiv gesprungen“, resümierte Gratz. Ob er am Montag im Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF, Eurosport) an den Start geht, ist noch offen.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senkt. Sie flog aus dem italienischen Biathlon-Kader und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Doch nun gibt es eine Wende: Die 24-Jährige könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.

Am Montag soll Passler erstmals bei den Olympischen Winterspielen offiziell trainieren. „Wir freuen uns riesig, sie wieder im Team zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch unklar. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.