Olympia 2026 im Live-Bericht: Unglaubliches Pech mit der „Blech“-Medaille! Deutschland führt leider in dieser ärgerlichen Statistik
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!
Am 13. Wettkampftag blieb das deutsche Team erstmals ohne Medaillenerfolg. Damit stehen sie weiterhin bei fünf Gold-, sowie jeweils acht Silber- und Bronzemedaillen.
In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinner, wichtige Momente und spannende Hintergrundgeschichten.
Mit aktuell elf vierten Plätzen belegt Deutschland den ersten Rang in der wohl unglücklichsten Rangliste der Spiele.
Im Biathlon traf es sowohl die Herren- als auch die Damenstaffel, außerdem scheiterte Vanessa Voigt im Einzelrennen knapp. Auch die Damen-Staffel im Langlauf verpasste das Podium, während im Skispringen das Mixed- und Super-Team ganz knapp an Edelmetall vorbeischrammten. Hinzu kommen Enttäuschungen von Toni Eggert und Florian Müller im Doppelsitzer-Rodeln, Skeleton-Weltmeisterin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller bei der Premiere im Skibergsteigen.
Weitere schwarz-rot-goldene Dramen, wie Lena Dürrs zweimalige Medaillennähe und ihr besonders kurioses Ausscheiden im Slalom, sind in dieser Statistik noch gar nicht berücksichtigt. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen aktuell die Silbermedaillen-„Blech“-Statistik an, was angesichts von 16 Goldmedaillen aber verschmerzbar erscheint. Frankreich landete achtmal knapp hinter dem Podium und belegt Rang drei in dieser unrühmlichen Liste.
Als TV-Experte betreute Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die Vielzahl der Wettkampfstätten stellte für den 41-Jährigen aber ein großes Problem dar.
„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele sein wird, mit den großen Entfernungen und verstreuten Austragungsorten, bezweifle ich“, erklärte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orten ausrichten, die nicht so stark dezentralisiert sind.“
Derzeit finden die Wettkämpfe an 13 verschiedenen Orten statt. Auch die Austragung der Spiele 2030 in den französischen Alpen ist wieder dezentral geplant. „Es war sehr zersplittert, und die erhoffte Olympia-Stimmung kam nicht richtig auf“, ergänzte Neureuther.
Aus deutscher Sicht verlief der 13. Wettkampftag enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Spielen blieb das Team ohne Medaille. Im noch laufenden Finale im Eiskunstlauf der Frauen gibt es ebenfalls keine deutsche Medaillenchance, da keine Athletin aus Deutschland am Start ist.
Wie sich dadurch die Position Deutschlands im Medaillenspiegel verändert, könnt Ihr hier nachverfolgen.
Die USA gewannen das Finale im Frauen-Eishockey gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!
Nach vier Minuten erzielte Megan Keller das entscheidende Tor, was für große Freude bei den Amerikanerinnen sorgte. Kanada hatte fast die gesamte Partie geführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.
Die Qualifikation im Halfpipe-Freestyle der Damen wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte im zweiten Durchgang bei der Landung eines Tricks und schlug mit dem Kopf auf. Nach einer langen Behandlung wurde sie auf einer Trage vom Platz gebracht. Die 33-Jährige gab den erschrockenen Zuschauern jedoch ein kleines Lebenszeichen, indem sie winkte.
Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf reichte dennoch, um sich als Dritte fürs Finale zu qualifizieren. Ob Sharpe am Samstagabend an den Start gehen kann, ist noch unklar.
Wie spannend das Finale im Frauen-Eishockey ist: Fast zwei Drittel der Spielzeit lag Kanada mit 1:0 in Führung, doch zwei Minuten vor Schluss glich Hilary Knight für die USA aus.
Somit kam es zur Verlängerung, währenddessen die Eisaufbereitung noch einmal die Spielfläche präparierte.
Für Italien läuft es bei den Heimspielen bislang recht erfolgreich, doch die Technik-Spezialisten des Herren-Alpin-Teams konnten sich bisher keine Medaille sichern. Nach enttäuschenden Ergebnissen zieht Trainer Mauro Pini (61) Konsequenzen und tritt zurück.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach gründlicher Überlegung und aufgrund des fehlenden Vertrauensverhältnisses zu den Vorgesetzten halte ich den Rücktritt für richtig“, teilte der 61-Jährige über den italienischen Skiverband FISI mit.
Erst im April hatte Pini das Technik-Team übernommen, konnte in der Weltcup-Saison aber nicht die erhofften Erfolge erreichen. Bei Olympia setzte sich die Formkrise fort: In Slalom und Riesenslalom erreichten nur zwei von acht Startern das Ziel.
Es geht um Gold! Ein besseres Frauen-Eishockey-Finale hätte man sich kaum wünschen können, denn mit Kanada und den USA treffen die beiden Top-Favoriten aufeinander.
Das ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese beiden Nationen im Olympiafinale stehen. Drei der letzten vier Duelle gingen an Kanada.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille von den Spielen zurück. Nach einer Krankheit kurz vor seinem ersten Wettkampf fehlte ihm auch über 1500 Meter die nötige Kraft, um mit den Besten mitzuhalten, und er landete auf Platz 13.
Olympiasieger wurde der Chinese Zhongyan Ning, der überraschend den Favoriten Jordan Stolz aus den USA auf Platz zwei verwies, dahinter folgte der Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren Deutschen Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Ränge 19 und 20.
Damit ist auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages geplatzt – erstmals bei diesen Winterspielen blieb das Team ohne Edelmetall an einem Wettkampftag. Die letzten beiden Entscheidungen, das Eiskunstlauf-Finale der Frauen und das Frauen-Eishockey-Finale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Nervenkitzel! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es im Frauen-Bronzematch im Eishockey zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, auch die Verlängerung schien ohne Treffer zu verlaufen.
Doch 50 Sekunden vor Ende der Overtime erzielte Alina Müller, die Top-Stürmerin der Schweiz, den entscheidenden Treffer. Damit fährt die Schweiz nach dem vierten Rang in Peking diesmal mit Edelmetall nach Hause.
Das Frauen-Eishockey-Turnier nähert sich dem Ende, die ersten Medaillen werden bald vergeben.
Im Spiel um Bronze zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein heißumkämpfter Kampf um den dritten Platz.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen bei den Herren sicherte sich der Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge antritt, gewann Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der Deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.
Das darf nicht wahr sein! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen nicht verteidigen und belegten trotz guter Podestchancen im Teamsprint über 2x7,5 Kilometer am Ende nur Rang fünf.
Direkt zu Beginn schmolz ihr Vorsprung schnell dahin, ein Doppelsturz von Geiger in der achten Runde zerstörte endgültig die Medaillenträume. Für die deutschen Kombinierer ist dies die erste Olympia-Teilnahme ohne Edelmetall seit 1998.
Gold ging an Norwegen, Finnland wurde Zweiter, Österreich sicherte sich Bronze. Italien wurde Vierter.
Schade! Bei der ersten olympischen Frauen-Premiere im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller den Sprung aufs Podium knapp und wurde Vierte.
Die Starnbergerin startete verhalten und lag lange auf Platz sechs, holte aber bis zum Ende noch auf und ließ die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Den Sieg sicherte sich Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber ging an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Paller hat gute Chancen, eine der ersten Medaillen im olympischen Skibergsteigen zu gewinnen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich als Zweitplatzierte im zweiten Halbfinale hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, in dem insgesamt sechs Athletinnen antreten werden.
Die deutsche Curling-Mannschaft der Männer beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.
Für den Wettkampf hatte das Duell jedoch keine Bedeutung mehr, da bereits feststand, dass beide Teams keine Chance auf das Halbfinale haben. Deutschland erreichte insgesamt vier Siege aus neun Spielen, doch vor allem die überraschende Niederlage gegen Tschechien zerstörte die Medaillenhoffnungen.
Tatjana Paller erreichte bei starkem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen als Zweite ihres Vorlaufs.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, und bei den Männern verpasste Finn Hösch mit Platz vier in der Qualifikation den Einzug ins Finale.
Das deutsche Kombinations-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek zeigte im Skispringen eine starke Leistung und setzte sich zunächst an die Spitze.
Zuerst erzielte Rydzek 123 Meter für 122 Punkte, dann legte Geiger mit 124,5 Metern und insgesamt 246,5 Punkten nach.
Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt aktuell 13 Sekunden. Um 14 Uhr fällt die Entscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.
Skibergsteigen feiert bei diesen Olympischen Winterspielen Premiere. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter?
Skimo, wie es kurz genannt wird, ist eine Variante des Skitourengehens. Die Athleten steigen auf Skiern mit Fellen einen Hang hinauf, die Felle werden am Gipfel abgezogen und es geht die Abfahrt hinunter. „Gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns natürlich nicht“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia ist die Sportart im Sprint vertreten, der am Samstag mit der Mixed-Staffel ergänzt wird. Beim Sprint sind 70 Höhenmeter zu bewältigen, darunter ein Abschnitt, bei dem die Skier auf den Rücken geschnallt und getragen werden. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Starker Schneefall an den italienischen Austragungsorten sorgt für Verzögerungen im Ablauf. Besonders die Ski-Freestyler sind davon betroffen.
Schon am Mittwochabend wurde ein Sprung verschoben, auch die für Donnerstag um 10.30 Uhr geplante Qualifikation im Halfpipe fiel wegen „erheblicher Schneefälle“ aus. Die Sicherheit der Sportler hat oberste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10.30 Uhr nachgeholt werden, das Finale ist für 13.30 Uhr angesetzt. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19.30 Uhr soll – Stand jetzt – stattfinden.
Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalplatz kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits wieder in den Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht jedoch alles andere als erfolgreich.
Zuerst schied Lena Dürr auf Silberkurs liegend am ersten Tor des zweiten Laufs aus, dann unterlag das deutsche Eishockey-Team überraschend gegen die Slowakei. Schließlich schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und begrub damit früh die Medaillenhoffnungen.
Es gab aber auch Grund zur Freude: Coletta Rydzek und Laura Gimmler holten Bronze im Langlauf-Teamsprint. Den aktuellen Stand im Medaillenspiegel findet Ihr hier.
Die niederländischen Brüder Melle und Jens van't Wout stehen im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podest: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold sicherte sich der Kanadier Steven Dubois, der zuvor bereits mit der Staffel Silber gewann.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen ging an Südkorea!
Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich Südkorea knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht ebenfalls fest: Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 in der Overtime und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange zurück, bis etwa sechs Minuten vor Spielende mit 0:2. Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen jedoch kurz vor Schluss aus, Artturi Lehkonen erzielte den Siegtreffer in der Verlängerung.
Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien war nach nur 82 Sekunden vorbei – mit dem glücklichen Ausgang für die Favoriten.
Mitch Marner erzielte das Tor für Kanada, das ins Halbfinale einzog und dort auf den Sieger zwischen USA und Schweden trifft.
Unglaublich! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.
Bis knapp viereinhalb Minuten vor Schluss führte Tschechien sogar mit 3:2, doch Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team vor dem Ausscheiden.
Schade! Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle-Finale bis zum letzten Lauf auf Bronze-Kurs, am Ende wurde es nur Rang vier.
Im letzten Durchgang zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott an Morgan vorbei, der Deutschen fehlten 7,02 Punkte zum ersten Snowboard-Edelmetall seit 1998. Gold und Silber gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.
Gibt es eine Überraschung? Tschechien führt im Eishockey-Drittel gegen Kanada mit 2:1!
Kanada gilt als Topfavorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde mit 5:0 geschlagen.
Nachdem die Slowakei Deutschland im Viertelfinale mit 6:2 bezwang und sich den Halbfinaleinzug sicherte, treten nun Kanada und Tschechien gegeneinander an.
Frankreich dominierte die Biathlon-Staffel und sicherte sich Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn für Camille Bened kamen Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon wieder auf Kurs und gewannen mit deutlichem Vorsprung von 51,3 Sekunden vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.
Vanessa Voigt absolvierte ein nahezu fehlerfreies Schießen, konnte den Rückstand der Mannschaft aber nicht mehr wettmachen und wurde mit Deutschland nur Vierte.
Frankreich gelang damit ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.
Auch Janina Hettich-Walz konnte das deutsche Team nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, zu Norwegen auf Bronze waren es 25 Sekunden.
Hettich-Walz vermied zwar eine Strafrunde, benötigte aber zu viele Nachlader, sodass der Abstand wuchs.
Bitter: Franziska Preuß, die eigentlich den Druck beim Stehendschießen verringern sollte, schoss dennoch eine Strafrunde.
Dadurch machte sie ihre zuvor starke Leistung zunichte und übergab als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte bei Olympia ein starkes Staffel-Debüt und übergab als Zweite an Franziska Preuß.
Mit nur zwei Nachladern im Stehendschießen und einer starken Laufleistung war sie nur 5,1 Sekunden langsamer als die Schwedin Linn Gestblom.
In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen nun eine Staffelmedaille holen: Julia Tannheimer startet, dann folgt Franziska Preuß, Janina Hettich-Walz läuft dritte Position, Schlussläuferin ist Vanessa Voigt.
In der Staffel sehen die Deutschen die besten Chancen, nach Bronze in der Mixed-Staffel noch eine weitere Medaille zu gewinnen.
Der Traum von einer Medaille im Eishockey ist geplatzt: Die deutsche Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und schied im Viertelfinale aus.
Gegen die effektivere slowakische Mannschaft ließen Leon Draisaitl & Co. über weite Strecken den nötigen Biss vermissen, und vor dem gegnerischen Tor fehlte die notwendige Kaltschnäuzigkeit.
Mit dem Treffer von Tomas Tatar zum 6:2 war das Aus besiegelt.
Ein weiterer Gegenangriff der Slowakei zerstörte die letzten Medaillenhoffnungen der deutschen Mannschaft.
Ein herber Albtraum für Lena Dürr: Die Münchnerin blieb beim zweiten Durchgang auf Silberkurs am ersten Tor hängen und schied aus.
Die 34-Jährige scheiterte damit erneut im zweiten Lauf. Mikaela Shiffrin bewies Nervenstärke, beendete ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camile Rast, Anna Swenn Larsson holte Bronze.
Mit 2:5 aus deutscher Sicht erzielte Frederik Tiffels im Powerplay den Anschlusstreffer (50.).
Noch ist der Kampf nicht verloren, aber die Zeit wird knapp für eine Aufholjagd.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft, doch für Emma Aicher wird es nicht für eine Medaille reichen. Mit 0,49 Sekunden Rückstand belegte die 22-Jährige zunächst Platz fünf.
Somit ruhen alle deutschen Medaillenträume auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder währte nicht lange: Pavol Regenda erzielte seinen Doppelpack zum 5:1 für die Slowakei (41.), was die Aufgabe weiter erschwerte.
Mit 1:4 aus deutscher Sicht ging es in die letzte Pause.
Doch Draisaitl & Co. haben noch nicht aufgegeben, nach dem Anschlusstreffer war im zweiten Drittel noch mehr möglich. Die verbleibende Zeit wird zur entscheidenden Herausforderung, weitere Gegentore darf das deutsche Team nicht mehr kassieren.
Endlich gelang dem DEB-Team vor der letzten Drittelpause der Anschlusstreffer zum 1:4 (35.).
Draisaitl passte auf Lukas Reichel, der den Puck ins Tor beförderte. Gibt es noch eine Chance?
Doch der deutsche Angriff wurde schnell bestraft: Dalibor Dvorsky erzielte das 4:0 für die Slowakei (31.).
Deutschland zeigte zwar Einsatz, fand vor dem Tor aber keine Effektivität. Der Gegner nutzte den nächsten Konter eiskalt.
Im Slopestyle-Finale der Männer wurden die ersten drei Plätze vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold vor dem Japaner Taiga Hasegawa, Bronze sicherte sich US-Amerikaner Jake Canter.
Oliver Okuliar erzielte nach nur 25 Sekunden das 3:0 für die Slowakei!
Die Enttäuschung stand den Deutschen nach diesem schnellen Gegentreffer ins Gesicht geschrieben. Eine Aufholjagd ist zwar möglich, aber sehr schwer.
Schlimm: Milos Kelemen erzielte das 2:0 für die Slowakei (25.), was die Lage für Deutschland weiter erschwerte.
Das Viertelfinalspiel Deutschland gegen Slowakei begann, zur ersten Pause lag die deutsche Mannschaft mit 0:1 hinten.
Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl das Team von Harry Kreis schon gute Ansätze zeigte. Die Zeit für eine Wende ist noch da.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, landeten aber auf einem respektablen neunten Platz.
Gold gewann Norwegen mit Johannes Høsflot Klæbo, dem erfolgreichsten Winterolympioniken aller Zeiten. Das Team mit Einar Hedegart setzte sich durch. Die USA wurden Zweiter, Italien holte Bronze.
Das deutsche Frauen-Team sicherte sich beim Sprint mit einem knappen Schlussspurt Bronze. Laura Gimmler und Coletta Rydzek holten die Medaille.
Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr blieb nach dem ersten Lauf im Slalom mit 0,82 Sekunden Rückstand auf Mikaela Shiffrin Zweite und hat damit gute Chancen auf eine Medaille.
Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, verlor aber noch nicht den Anschluss an die Medaillenplätze.
Nach dem Riesenslalom, wo Dürr im ersten Lauf Zweite war, hofft sie nun auf eine bessere Leistung im Slalom.
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aktuell auf Rang sechs, mit nur wenigen Hundertstel Rückstand auf das Podest.
Im Slalom der Skirennläuferinnen läuft seit 10 Uhr der erste Durchgang.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit hin und lag zeitweise auf Platz eins, wurde aber kurz darauf von Mikaela Shiffrin verdrängt.
Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Emma Aicher steht als Nächste auf dem Start.
Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei seiner Kür am Freitag. Obwohl er mit seinem Sturz nicht allein war, erntete er danach viel Kritik in den sozialen Medien.
„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch diejenigen, die nach außen stark wirken, innerlich oft unsichtbare Schlachten“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hasserfüllte Kommentare greifen den Verstand an, und Angst zieht einen in die Dunkelheit – egal wie sehr man sich bemüht, den Druck auszuhalten“, fügte Malinin hinzu.
Der zweifache Weltmeister stürzte nach seiner Führung im Kurzprogramm und fiel auf Platz acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan gewann überraschend Gold.
Vierfacher Olympiasieger Francesco Friedrich zeigte sich mit seiner Silbermedaille zufrieden.
„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach seinem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für das deutsche Team hinzu.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland triumphierte im Zweierbob und zeigte Dominanz.
Neben dem Edelmetall bescherte das Team den Fans auch wundervolle Momente bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist komplett in Schwarz-Rot-Gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour lieferten nahezu perfekte Fahrten ab und verteidigten ihre Plätze souverän.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten nochmal nach und sicherten sich Gold.
Mit einer Startzeit von 54,91 Sekunden erreichten sie das Ziel, eine nahezu makellose Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!
Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer beträgt 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich fuhr mit 55,33 Sekunden ins Ziel.
Seine Gesamtzeit liegt bei 3:41,04 Minuten, was mindestens Silber bedeutet.
Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller glitten im vierten Lauf in 55,35 Sekunden über die Bahn.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten ist ihnen die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen, trotz eines kleinen Ausrutschers während der Fahrt.
Sie hatten die beste Startzeit des Wettbewerbs.
Der finale vierte Lauf im Zweierbob startet um 21:05 Uhr.
Die Prognose ist nicht gewagt: Wenn sich die drei deutschen Teams keine Fehler erlauben, feiert Deutschland ein Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück mit dem dritten von vier Läufen im Zweierbob, der um 19 Uhr beginnt.
Johannes Lochner eröffnete den Lauf und machte einen kleinen Fehler, der jedoch kaum ins Gewicht fiel. Er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.
Francesco Friedrich folgte mit einigen Ungenauigkeiten und liegt nun 0,92 Sekunden hinter Lochner, der damit seinen Vorsprung ausbauen konnte.
Adam Ammour blieb Dritter, mit einem Rückstand von 1,38 Sekunden auf Lochner. Vor dem letzten Lauf hat Deutschland beste Chancen auf ein Medaillen-Triple!
Im Team-Verfolgungsrennen im Eisschnelllauf spielte Deutschland keine entscheidende Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Min.) vor den Niederlanden.
Die deutsche Mannschaft mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und belegte Rang fünf.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten: Die Herren-Staffel kam auf Rang vier ins Ziel. Frankreich sicherte sich zum ersten Mal in dieser Disziplin den Olympiasieg, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze knapp hinter Norwegen, Deutschland folgte mit fast einer weiteren Minute Rückstand.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Zwar war die Laufleistung stark, jedoch schoss das DSV-Quartett zwölf Nachlader – doppelt so viele wie Norwegen und Schweden. Frankreich schoss immerhin noch neun Nachlader und musste einmal in die Strafrunde.
Deutschland konnte nicht näher herankommen. Philipp Nawrath brachte das Team beim Wechsel auf Rang vier, lag aber bereits 49 Sekunden hinter der Spitze.
Schweden, Norwegen und Frankreich führten gemeinsam das Feld an, während Nawrath alleine kämpfen musste und dabei drei Schießfehler im Stehendschießen machte. Schlussläufer Philipp Horn hat nun eine schwere Aufgabe und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.
David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig sogar die Führung.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor dadurch Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde vorne lag.
Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland als Sechster mit 31 Sekunden Rückstand hinter Frankreich, Finnland und Schweden lagen knapp dahinter.
Justus Strelow, der Startläufer der deutschen Biathlon-Staffel, begann gut, wechselte als Dritter auf David Zobel, brauchte allerdings zwei Nachlader im Stehendanschlag.
Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland lag als Zweiter nur 0,4 Sekunden vor Strelow.
Die Herren-Biathlon-Staffel läuft – die beste Chance für die deutschen Männer, noch eine Medaille zu gewinnen.
Justus Strelow startete mit einer starken Schießleistung, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde schlugen sie Frankreich 5:1.
Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) noch einmal, was dem Team Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen in Folge gab. Das nächste Spiel findet am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei statt.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie Plätze, hatten aber keine Medaillenchancen aufgrund großer Rückstände nach schwachen Sprüngen.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek landeten auf den Plätzen neun und zehn, waren aber rund eineinhalb Minuten hinter dem Sieger zurück. Julian Schmid wurde Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf auf Gold arbeitete. Silber ging an Johannes Lamparter aus Österreich und Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.
Im Play-off-Spiel gegen Frankreich verlor Deutschland an Dominanz, die Franzosen hatten das Momentum.
Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno sorgte heftiger Schneefall für Verzögerungen bei den Freestyle-Skiern.
Die für 10:45 Uhr angesetzte Frauen-Qualifikation wurde mehrfach verschoben und schließlich auf 13:45 Uhr verlegt, was auch die Männer-Quali beeinflusste, die nun auf Mittwoch verschoben wurde.
Das deutsche Eishockey-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor, was das Team nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen gab.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!
Gegen Frankreich sieht es aktuell gut aus: Nach 15 Minuten führt Deutschland bereits 2:0. Leon Draisaitl brachte sein Team im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte danach.
Ein herber Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen Tschechien verloren sie mit 7:9 und müssen wohl den Traum vom Halbfinale begraben.
Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, reicht selbst eine perfekte Bilanz nicht mehr für den Einzug ins Halbfinale. Das Team um Skip Marc Muskatewitz hat aktuell drei Siege und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer konnten auf der Großschanze nicht überzeugen und haben kaum Chancen auf eine Medaille.
Nach schwachen Sprüngen sind die Rückstände groß: Johannes Rydzek als 15. startet 1:23 Minuten nach dem führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid und Vinzenz Geiger sind noch weiter zurück.
Auch von der Normalschanze gab es keine Medaille für die deutschen Kombinierer, eine letzte Chance bleibt im Teamwettbewerb am Donnerstag.
Das deutsche Damen-Biathlon-Team steht fest! Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen für Deutschland an den Start. Überraschend gibt es eine Änderung auf der Schlussposition.
Da Preuß in letzter Zeit als Schlussläuferin Probleme hatte, startet die Gesamtweltcupsiegerin auf Position zwei. Überraschend läuft Vanessa Voigt auf der letzten Strecke, obwohl sie eigentlich als Startläuferin gilt. Aufgrund ihrer stabilen Schießleistung erhält sie diese Chance, auch wenn sie im Langlauf hinter den Besten zurückliegt. Julia Tannheimer übernimmt die Startposition, Hettich-Walz läuft auf Platz drei.
Auf eine Goldmedaille wartet Deutschland schon fast eine Woche. Heute sieht es wieder vielversprechend aus: Johannes Lochner führt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung, auch die Plätze zwei und drei sind von Deutschen besetzt. Der letzte Lauf beginnt um 21:06 Uhr.
Weitere Medaillenchancen gibt es in der Nordischen Kombination, die mit dem Einzelwettbewerb von der Großschanze wieder startet (10 Uhr), sowie in der Männer-Biathlonstaffel (Start 14:30 Uhr).
Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Disziplinen dramatisch. Im Monobob der Frauen und im Paarlauf-Eiskunstlauf lag Gold in Reichweite, doch beide Male reichte es nicht für den Olympiasieg.
Schon zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende 17 Zentimeter zu Bronze, was auch daran lag, dass der Wettbewerb wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Platz acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada im Endspiel der Olympischen Winterspiele.
Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.
Im Frauen-Eishockey wird noch der zweite Finalist zwischen Kanada und der Schweiz gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Das erste Halbfinale gewannen die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale steigt am 19. Februar um 19:10 Uhr, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.
Dramatik beim deutschen Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin: Sie vergeben den Olympiasieg in der Kür und holen Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterliefen Hase zwei entscheidende Fehler, was Punkte kostete. Nach einem starken Kurzprogramm hatten sie geführt, doch die Kür reichte nicht für Gold.
Die Weltmeister und Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, gelang eine sensationelle Aufholjagd. Sie starteten als Fünfte ins Finale und erreichten mit 231,24 Punkten die Goldmedaille.
Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase/Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, und die japanischen Favoriten Miura/Kihara brillieren. Nach einem Fehler im Kurzprogramm starteten sie als Fünfte.
Am Abend lieferten sie eine fehlerfreie Kür zum „Gladiator“-Soundtrack mit 158,13 Punkten, insgesamt 231,24 Punkte. Das deutsche Duo Hase/Volodin muss nun ihre Kür bestreiten.
Mit dieser Wertung liegen die Japaner knapp unter der Kür-Bestleistung von Aljona Savchenko und Bruno Massot von Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals aus dem vierten Rang noch Olympiasieger wurden. Die Deutschen hatten 2018 insgesamt 235,90 Punkte.
Hase/Volodin bereiten sich gerade vor. Um Gold zu gewinnen, müssten sie ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten im Kürprogramm übertreffen – was für den Olympiasieg nicht reichen würde. Im Kurzprogramm erreichten sie mit 80,01 Punkten bereits eine persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal: Laura Nolte verfuhr im letzten Lauf des Monobobs den Olympiasieg. Drei Läufe lang lag sie in Führung, doch im letzten Lauf verlor sie den Vorsprung.
Sie kam als letzte Starterin nur 0,04 Sekunden hinter der neuen Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel und erhielt Silber.
Für die 27-Jährige aus Dortmund ist das trotzdem ein großer Erfolg, auch wenn sie gute Chancen auf Gold hatte.
Dritte wurde Kaillie Armbruster Humphries aus den USA. In Peking war Nolte noch Vierte, ähnlich wie Lisa Buckwitz dieses Mal. Kim Kalicki belegte Rang elf.
Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob mit Anschieberin Deborah Levi, den Titelverteidigerinnen von Peking 2022.
Der Monobob-Wettbewerb ist in vollem Gange. Laura Nolte, die Führende, startet im vierten und entscheidenden Lauf und will sich die Goldmedaille sichern.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf läuft und das erste deutsche Paar war schon auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und auf Rang elf lagen, zeigten eine starke Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meat Loaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie sich mindestens um einen Platz.
Alle warten nun auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand zeigen werden.
Die Bedingungen erlauben keine weiteren Sprünge mehr, daher entschied die Jury, den Wettbewerb abzubrechen – nur drei Springer durften noch antreten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte deutlich, dass unter den Bedingungen kein fairer Wettkampf möglich ist.
Bitter für Deutschland: Die Wertung nach dem zweiten Durchgang gilt, und so verpassten sie Bronze um 0,3 Punkte. So traurig die Entscheidung ist – unter den Umständen war sie richtig.
Heftiger Schneefall und Wind sorgten für Verzögerungen bei den letzten Springern.
Überflieger Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund legte mit 136 Metern und einem Telemark eine starke Weite vor. Deutschland bleibt damit vor Slowenien.
Aufgrund schlechter Sicht musste der Wettbewerb erneut unterbrochen werden.
Der letzte Durchgang begann mit Andreas Wellinger, der 130 Meter erreichte.
Der Japaner Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und zog an Deutschland vorbei. Norwegen auf Platz drei liegt rund zehn Punkte zurück.
Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger unter schwierigen Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte mit 137,5 Metern seine Weite.
Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Dahinter lauern Slowenien und Japan, daher erwartet uns im letzten Durchgang ein spannender Kampf um Bronze.
Österreich scheint mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung bereits auf Goldkurs.
Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, nur knapp hinter Polen.
Das wird eine echte Hitchcock-Entscheidung beim letzten Lauf im Monobob der Damen! Laura Nolte ging als Führende in den Tag und setzte als erste Starterin einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden.
Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor verbesserte die Zeit direkt auf 59,08 Sekunden.
Der Vorsprung von Nolte schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden, und auf die Dritte Kaillie Armbruster Humphries beträgt der Rückstand 0,24 Sekunden.
Um 21 Uhr beginnt der entscheidende vierte Lauf, es wird eine hauchdünne Entscheidung um Gold im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz fuhr deutlich besser als am Vortag und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Die dritte Deutsche, Kim Kalicki, liegt abgeschlagen auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.
Ist der Wettkampftag damit beendet? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Zudem werden Medaillen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Paarlauf im Eiskunstlauf vergeben. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf Gold.
Alle Entscheidungen findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder von einer Halbfinal-Teilnahme träumen. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind zurück im Rennen um die ersten vier Plätze, die zum Halbfinale berechtigen.
Mit drei Siegen und drei Niederlagen steht das Team nun da. Am Dienstag gibt es einen Doppelspieltag gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).
Irre Szenen im Slalom! Mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweiten Loic Meillard (Schweiz) ging Atle Lie McGrath in den zweiten Durchgang. Doch bei einem eigentlich leichten Tor fädelte der Norweger ein und schied auf Goldkurs aus.
Der Frust war riesig: Er warf seine Skistöcke weg, schnallte die Skier ab und stapfte in Richtung Wald. Weil ein Fangzaun im Weg war, legte er sich kurzerhand davor in den Schnee und blieb lange liegen.
Statt McGrath sicherte sich Meillard nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination mit Gold im Slalom seinen Medaillensatz. Das Podium komplettierten Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen). Linus Straßer wurde Neunter.
Einen Tag vor der Biathlon-Staffel der Männer hat der DSV sein Aufgebot bekannt gegeben – Überraschungen wie bei der WM gibt es keine.
Justus Strelow startet, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn. Die Staffel ist die beste Chance für Deutschland, nach Bronze in der Mixed-Staffel noch eine weitere Medaille zu gewinnen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie setzte sich vor der Kanadierin Courtney Sarault und Gilli Kim durch.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet Andreas Wellinger im Super Team.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Favoriten für den Mannschaftswettbewerb und mögliche Medaillenkandidaten. Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb Wellinger den Platz neben dem frischgebackenen Olympiasieger einnimmt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich aber auf der Großschanze besser.
Bei diesen Spielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super Team mit je zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen eine Medaillenchance erhalten.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal hält an! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour.
Lochner plant schon mit Gold: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden. Der Pirnaer rückte durch Fahrfehler Ammours auf Platz zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweizer sprachen zunächst nur von einer Unterschenkelverletzung. Der Klub Los Angeles Kings teilte nun die genaue Diagnose mit.
Fiala erlitt mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die operiert wurden. Er erholt sich gut und startet bald mit Rehabilitation. „Kevin fällt für den Rest der NHL-Saison 2025/26 aus“, teilten die Kings mit. Nach Saisonende erfolgt eine weitere Untersuchung.
Für eine Medaille dürfte das nur noch ein Wunder ermöglichen: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Lauf weit zurück.
Er hatte als WM-Dritter 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath und wurde Elfter. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere Athleten der Top 30 aus.
Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschend nicht Francesco Friedrich war.
Adam Ammour schob sich vor den Serien-Olympiasieger, Friedrich folgte mit 0,04 Sekunden Rückstand auf Platz drei.
Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton hat Christopher Grotheer seine Karriere beendet.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer gewann 2022 Olympia-Gold in Peking und den Gesamtweltcup in der Folgesaison. Trotz Verletzungen kämpfte er diesen Winter, womit die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.
Nach Edelmetall-Erfolgen, aber auch Enttäuschungen für Deutschland am Sonntag, bieten sich heute erneut viele Chancen für die schwarz-rot-goldenen Athleten.
Die erste Bobmedaille wird vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte nach drei Läufen und hofft auf Gold (4. Lauf: 21:06 Uhr). Früh am Tag kämpft Linus Straßer im Ski-Alpin um Slalom-Medaille (10/13:30 Uhr), abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) die letzte Möglichkeit auf Edelmetall.
Die große Hoffnung kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – sie führen klar nach dem Kurzprogramm und könnten die große Überraschung schaffen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland trotz einiger Enttäuschungen auch zweimal Edelmetall im Skeleton gab.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft nun auf Frankreich.
Endlich ein deutscher Treffer: Tim Stützle erzielte das 1:5 (52.).
Spannung wird wohl nicht mehr aufkommen, aber der NHL-Star sorgte zumindest für gute Stimmung.
Es wird deutlich: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).
Deutschland geriet nun stark unter Druck.
4:0 für die USA! Tage Thompson sorgte für klare Verhältnisse (42.).
Damit sind die Hoffnungen auf ein Comeback früh im letzten Drittel dahin. Für die direkte Viertelfinal-Qualifikation hätte es einen Sieg gebraucht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei gesichert. Jetzt geht es gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm an der Spitze und haben beste Chancen aufs Podest!
Mit 80,01 Punkten und rund fünf Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie einen fehlerfreien Auftritt. Die Mitfavoriten aus Japan patzten zuvor. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.
Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.
Der Sieg für Deutschland scheint in weiter Ferne, der Einzug in die Playoffs ist nach der Niederlage Lettlands aber nicht gefährdet. Das nächste Spiel wäre gegen Frankreich.
Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen Deutschland kaum Raum. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).
Wollen die Deutschen noch etwas holen, brauchen sie im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung.
Der Favorit nutzt ein Powerplay eiskalt aus.
Kurz nach einer Strafe für Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA mit 1:0 in Führung (20.).
Zach Werenski traf nach Vorlage von Matthews. Bis dahin hielt Deutschland gut mit.
Die Eishockey-Nationalmannschaft steht vor einer großen Herausforderung: Im dritten Gruppenspiel wartet mit den USA der Spitzenreiter.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist schon sicher. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnten sie die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, was einige Tränen an der Großschanze verursachte. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem verdrängte sie mit 284,8 Punkten, gewann wie auf der Normalschanze.
Die Skandinavierinnen feierten trotzdem gemeinsam, auch die Schwedin Frida Westman als Vierte. Nika Prevc (271,5) sicherte sich noch Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag 17., Juliane Seyfahrt landete auf Rang 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, da erstmals keine deutsche Skispringerin bei Olympischen Winterspielen Medaille holte.
Vor dem letzten Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun beste Deutsche, hat aber kaum Chancen auf eine Medaille.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc wird als Fünfte wohl schwer aufs Podest springen. Einige Athletinnen hatten am Ende ungünstige Bedingungen mit starkem Rückenwind.
Besonders bitter: Katharina Schmid hatte viel Rückenwind und schied bereits in der Halbzeit aus ihrem letzten Olympia-Wettkampf aus.
Der Brite Matt Weston fuhr nach seinem Einzelsieg erneut in seiner Klasse und sicherte mit Tabitha Stoecker Gold vor Kreher/Jungk.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holten mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit nur einer Hundertstelsekunde Abstand über Bronze.
Eine Hundertstelsekunde trennte das Team Pfeifer/Grotheer von Kreher/Jungk, diesmal vorn!
Wo landen die Briten Stoecker/Weston?
Das Dresdner Team setzt sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernehmen die Führung.
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung ziehen sie am britischen Duo vorbei, danach starten Pfeifer und Grotheer.
Die Briten Marcus Wyatt und Freya Tarbit führen mit drei noch verbliebenen Teams, nun beginnen Kreher/Jungk.
Die Briten haben eine Medaille sicher, denn auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker gehen noch an den Start.
Erstmals bei Olympischen Winterspielen wird die Skeleton-Entscheidung im Mixed-Team ausgetragen!
Deutschland schickt die Paare Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze soll es endlich Gold für den BSD werden.
Bei den Eisschnelllauf-Entscheidungen über 500 Meter gingen erneut die Medaillen an die Niederlande: Femke Kok siegte mit neuem Olympia-Rekord vor Jutta Leerdam.
Bronze sicherte sich Miho Takagi aus Japan, Sophie Warmuth aus Erfurt wurde Achter.
Schade! Im Duell über 500 Meter forderte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth die niederländische Favoritin Jutta Leerdam heraus, musste sich aber geschlagen geben.
Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter übernahm zwischenzeitlich die Spitze, Warmuth belegte vorerst Rang sechs.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia noch auf eine Einzelmedaille. Trotz starkem Start gelang es ihr in der Verfolgung nicht, was sie zutiefst ärgerte. Am Ziel weinte sie bittere Tränen.
„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute auf der Runde richtig gut. Beim letzten Schießen lief es wieder schlecht und das tut weh“, erklärte die Weltcupsiegerin im ZDF-Interview. „Ich war so angespannt und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Das machte mich noch unruhiger und ich verlor den Fokus.“
Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team, das nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen holte – der schwächste deutsche Biathlon-Start bei Olympia aller Zeiten. Vier Chancen im Staffel- und Massenstart stehen noch aus.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Vorher hatte sie sich im Big-Air-Wettbewerb knapp nicht qualifiziert. Nun hat sie eine Medaillenchance, die erste für eine deutsche Snowboarderin bei Olympia in Italien.
Ärgerlich: Beim letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, was am Ende nicht mehr für das Podest reichte. Sie wurde Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte Patzer der führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Führung und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, Minkkinen rutschte noch auf Bronze ab.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.
Franziska Preuß war im Verfolgungsrennen der Frauen noch fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.
Die Norwegerin Kirkeeide führt vor der Italienerin Vittozzi, beide haben klare Vorteile und werden vermutlich Gold unter sich ausmachen.
Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im spannenden Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.
Für das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer war nach dem Halbfinale Schluss, im kleinen Finale erreichten sie den siebten Platz. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiter auf eine Medaille.
Schade! Lena Dürr fiel im zweiten Slalomdurchgang zurück und rutschte auf den neunten Platz.
Federica Brignone aus Italien fuhr ihren Vorsprung souverän ins Ziel und holte ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.
Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Platz drei, dürfte aber keine Medaillenchance mehr haben.
Alle Blicke aus Deutschland richten sich nun auf Lena Dürr.
Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille.
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz übergab das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, nachdem Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über mehrere Jahre hin.
Der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom hat gerade begonnen.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Ob sie aufs Podest kommt, bleibt abzuwarten.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und belegte nur Platz 23.
Damit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance, denn nur die besten zwölf ziehen ins Finale ein.
Norwegen räumt im Medaillenspiegel weiter ab: Gold in der Herren-Langlaufstaffel über 4x7,5 Kilometer geht an die Norweger, Silber an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel erreichte Platz acht.
Der Erfolg ist nicht überraschend, aber der neunte Goldmedaillengewinn von Superstars Johannes Høsflot Klæbo ist ein historischer Moment. Mit 29 Jahren ist er nun der erfolgreichste Winterolympionike aller Zeiten, überholte mit jeweils acht Goldmedaillen Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.
Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden weitere Medaillen vergeben: Gold ging an den Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzte.
Bronze holte der Australier Matt Graham gegen Japaner Takuya Shimakawa.
Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale ist dadurch gefährdet.
Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Spielen gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keinen weiteren Ausrutscher leisten.
Martin Ponsiluoma gewann Gold im 12,5 Kilometer Biathlon-Verfolgungsrennen!
Zweiter wurde Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Einzel-Bronze einen Seitensprung gestand. Bronze ging an Emilien Jacquelin aus Frankreich, der lange führte, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde. Zwischen beiden gab es im Vorfeld verbale Auseinandersetzungen wegen des Fremdgeh-Skandals.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath belegte Platz 25, Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.
Der Riesenslalom ist eigentlich nicht die Paradedisziplin der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf plötzlich Medaillenchancen!
Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Platz zwei, hinter der Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.
„Es hat so viel Spaß gemacht! Oben strahlte die Sonne, alles passte. Dass es so gut lief, war purer Genuss“, sagte die Bayerin im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF, Eurosport).
Raimund gewann bei Olympia Gold von der Normalschanze, sprang bei der Großschanze auf Rang neun. Wellinger, Olympiasieger 2018, wurde Fünfzehnter.
Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen durchgeführt. Statt vier Springern besteht eine Mannschaft nur aus zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren.
Auf einem Parkplatz der Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
Der Sprengkörper wurde nahe des Skisprung-Austragungsortes in Predazzo entdeckt und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.
„Du bist so fokussiert und dann ist es plötzlich vorbei, das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte er eine gute Ausgangsposition, nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Medaillentraum. „Vielleicht bin ich zu offensiv gestartet“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10/13:30 Uhr, ZDF, Eurosport) starten wird, stand noch nicht fest.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senkt. Sie wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte nicht bei Olympia starten. Nun gibt es jedoch eine Wende, und sie könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.
Passler soll am Montag erstmals bei den Olympischen Spielen am offiziellen Training teilnehmen. „Wir freuen uns riesig, sie wieder im Team zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.