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Olympia 2026 im Liveticker: Verrückte Momente nach Slalom-Drama – Ski-Star wandert Richtung Wald

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am neunten Wettkampftag verpasste die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr trotz eines starken ersten Laufs überraschend eine Medaille im Riesenslalom. Abends hingegen gab es für Deutschland gleich zwei Medaillen im Skeleton: Susanne Kreher und Axel Jungk holten im neu eingeführten Mixed-Team-Wettbewerb Silber, Bronze ging an Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, besondere Momente und spannende Nebenschauplätze.

Drama beim Slalom! Atle Lie McGrath startete mit einem komfortablen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang. Doch bei einem eigentlich einfachen Tor verfing sich der Norweger, schied aus und verlor damit den sicheren Goldkurs.

Sein Frust war enorm: Zuerst warf er seine Skistöcke weg, dann schnallte er sich die Ski ab und lief quer über die Piste in Richtung Wald. Am Weg stand jedoch ein Fangnetz, sodass McGrath sich kurzerhand davor in den Schnee legte und dort lange verweilte.

Statt McGrath sicherte sich Meillard nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination nun Gold im Slalom und komplettierte damit seine Medaillensammlung bei diesen Spielen. Das Podium komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich sowie der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer rutschte auf Rang neun.

Ein Tag vor dem Biathlon-Staffelrennen der Männer gab der Deutsche Skiverband (DSV) sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.

Justus Strelow startet für Deutschland, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath läuft an Position drei, Schlussläufer Philipp Horn soll das Quartett möglichst auf einem Medaillenrang ins Ziel bringen. Die Staffel bietet Deutschland die beste Chance, nach Bronze in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille zu gewinnen.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter die Goldmedaille.

Sie setzte sich vor der Kanadierin Courtney Sarault durch, Bronze ging an Gilli Kim.

Überraschend gibt es bei den deutschen Skispringern eine Änderung: Neben Philipp Raimund wird nun auch Andreas Wellinger für den DSV im Super-Team an den Start gehen.

Vor den Spielen galten eigentlich Raimund und Felix Hoffmann als die Medaillenkandidaten im Mannschaftswettbewerb. Da Hoffmann in Predazzo schwächelte, rückt nun der 30-jährige Wellinger, Olympiasieger von 2018, an seiner Seite ins Team. Trotz einer schwierigen Saison zeigte er auf der Großschanze in Predazzo bessere Leistungen als Hoffmann.

Bei diesen Winterspielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super-Team mit nur zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So soll mehr Nationen die Chance auf Medaillen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal hält weiter an! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Mannschaftskameraden Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Der Berchtesgadener kann fast schon mit Gold planen: Nach zwei Läufen beträgt sein Vorsprung auf Friedrich satte acht Zehntelsekunden – im Bobsport eine enorme Differenz. Der Pirnaer rückte durch Fehler von Ammour zumindest auf den zweiten Platz vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Schweizer Niederlage gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweizer Mannschaft sprach zunächst lediglich von einer Unterschenkelverletzung. Nun gaben die Los Angeles Kings – Fialas Club – genauere Informationen bekannt.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird bald mit dem Rehabilitationsprogramm beginnen. "Kevin wird in der NHL-Saison 2025/26 nicht mehr spielen", teilten die Kings mit. Nach der Saison erfolgt eine erneute Untersuchung.

Für eine Medaille wird es für Linus Straßer im Slalom wohl nicht mehr reichen, denn nach dem ersten Durchgang liegt der WM-Dritte des Vorjahres weit zurück.

Am Ziel fehlten Straßer bereits 2,35 Sekunden auf den Führenden McGrath, was Rang elf entspricht. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhammer hatte der 35-Jährige bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – Überraschung: Es ist nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen rückte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour noch an Friedrich vorbei, der mit einem Rückstand von 0,04 Sekunden Dritter wurde.

Nach dem doppelten Bronzeerfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir noch immer schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer gewann 2022 in Peking Gold und holte in der Folgesaison den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer in dieser Saison große Schwierigkeiten, sodass die beiden Bronze-Medaillen im Einzel und Team für ihn umso wertvoller sind.

Nach dem Sonntag, der für die deutschen Skeletonis Edelmetall, aber auch einige Enttäuschungen brachte, bieten sich am Montag zahlreiche neue Chancen für die Athleten aus Schwarz-Rot-Gold.

Heute wird die erste Medaille im Bob vergeben: Im Monobob der Frauen (4. Lauf: 21.06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf daher auf Gold hoffen. Bereits am Vormittag will Linus Straßer im Ski Alpin eine Medaille im Slalom erobern (10 Uhr/13:30 Uhr). Abends kämpfen die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) um die letzten Medaillen.

Die größte Hoffnung liegt allerdings auf den späten Stunden: Minerva Hase und Nikita Volodin treten im Paarlauf (ab 20 Uhr) an – nach dem Kurzprogramm führen sie das Feld klar an und könnten mit der Kür für die ganz große Überraschung sorgen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es aus deutscher Sicht einige Rückschläge, aber auch zwei Medaillen bei den Skeletonis gab.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachverfolgen, wie sich die deutschen Athleten im internationalen Vergleich positionieren.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der klaren Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Viertelfinale ein und trifft dort auf Frankreich.

Endlich fällt der deutsche Treffer: Tim Stützle verkürzt auf 1:5 (52.).

Obwohl der Spielstand klar ist, stärkt dieser Treffer die Moral.

Die USA ziehen weiter davon: Auston Matthews erzielt das 5:0 (47.).

Deutschland gerät zunehmend unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson sorgt für klare Verhältnisse (42.).

Damit sind alle Hoffnungen auf eine Aufholjagd früh im letzten Drittel dahin. Für die direkte Viertelfinal-Qualifikation hätte Deutschland gegen die USA gewinnen müssen. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher. Nun warten die Franzosen in der Zwischenrunde.

Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm an der Spitze und haben somit hervorragende Chancen auf eine Medaille!

Mit 80,01 Punkten haben sie rund fünf Zähler Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien, das von Fehlern der Mitfavoriten aus Japan profitierte. Annika Hocke und Robert Kunkel erreichten als Elfte ebenfalls das Finale.

Mit einem Rückstand von drei Toren geht das deutsche Eishockey-Team in die letzte Pause.

Eine Niederlage für Deutschland zeichnet sich ab, dennoch ist das Weiterkommen nach der Pleite der Letten gesichert, die Playoff-Runde steht aber an. Gegner wird Frankreich sein.

Im zweiten Drittel zeigten die USA ihre Stärke und setzten Deutschland mit hohem Tempo unter Druck. Folgerichtig fiel kurz vor der Pause das 3:0 durch Brock Faber (38.).

Für einen Erfolg braucht Deutschland im letzten Abschnitt eine deutliche Leistungssteigerung.

Die Favoriten setzen sich langsam durch und nutzen ein Powerplay souverän aus.

Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

Wenige Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA mit 1:0 in Führung (20.), Zach Werenski traf nach Vorlage von Matthews. Bis dahin hielt das deutsche Team gut mit und bot den Favoriten Paroli.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht in wenigen Minuten (21:10 Uhr) vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Spiel der Gruppe C wartet Spitzenreiter USA.

Für Deutschland geht es nach der überraschenden Pleite gegen Lettland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist jedoch bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnten Draisaitl & Co. die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold nur knapp. An der Großschanze gewann unerwartet ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte), die wie schon auf der Normalschanze triumphierte. Trotzdem zeigten sich die Skandinavierinnen solidarisch, inklusive der viertplatzierten Schwedin Frida Westman. Nika Prevc (271,5) sicherte sich Bronze.

Agnes Reisch wurde als beste Deutsche überraschend Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfarth landete auf Platz 23. Für den DSV ist das ein enttäuschendes Abschneiden, da die deutschen Skispringerinnen erstmals ohne Medaille von Olympischen Winterspielen gehen.

Vor dem letzten Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun beste Deutsche, die Chancen auf eine Medaille sind jedoch gering.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc hat als Fünfte ebenfalls kaum Chancen aufs Podest. Zum Schluss hatten einige Athletinnen durch starken Rückenwind jedoch schwierige Bedingungen.

Besonders bitter: Katharina Schmid wurde von starkem Rückenwind erwischt und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach seinem Einzelsieg erneut und holte mit Partnerin Tabitha Stoecker Gold im Mixed-Team vor Kreher/Jungk aus Dresden, die mit nur 0,17 Sekunden Rückstand Silber erhielten. Bronze ging an Grotheer/Pfeifer mit minimalem Abstand.

Pfeifer/Grotheer fehlte lediglich eine Hundertstelsekunde auf Kreher/Jungk – das Dresdner Duo liegt vorne!

Wie sich die Briten Stoecker/Weston jetzt schlagen, bleibt spannend.

Die Dresdner starten im Wettkampf richtig durch: Kreher/Jungk übernehmen mit 0,12 Sekunden Vorsprung die Führung vor den Briten, aber noch zwei Teams folgen. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Die Briten Marcus Wyatt und Freya Tarbit setzen sich mit drei verbleibenden Teams nach vorne, jetzt sind Kreher/Jungk an der Reihe.

Die Briten haben damit bereits eine Medaille sicher, denn auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker sind noch am Start.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele wird der Mixed-Team-Wettbewerb im Skeleton ausgetragen!

Deutschland schickt mit Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer zwei Duos ins Rennen – mit sehr guten Chancen auf Medaillen. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es am Ende sogar Gold für den BSD geben.

Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrtesten Medaillen in die Niederlande: Femke Kok fuhr mit einem Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei zu Gold.

Der dritte Platz blieb unverändert: Miho Takagi aus Japan sicherte sich ihre zweite Bronzemedaille. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde am Ende Achter.

Schade! Im 500-Meter-Duell verlangte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth dem niederländischen Star Jutta Leerdam alles ab, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter setzte sich vorübergehend an die Spitze, Warmuth kam vorerst auf Rang sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz starken Starts klappte es heute in der Verfolgung nicht, was die 31-Jährige sehr betrübte. Im Ziel flossen bittere Tränen.

„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute richtig gut. Dass das letzte Schießen dann so schlecht lief, tut sehr weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF. „Beim letzten Schießen bin ich so angespannt gewesen, habe gehört, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler hatte. Das hat meine Beine unruhig gemacht. Dann konnte ich nicht mehr zielen. [...] Es ist sehr frustrierend, dass 30 Sekunden von einem sehr guten Rennen alles kaputt gemacht haben.“

Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team, das nach einem verheißungsvollen Start mit Bronze in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen holte – der schwächste deutsche Start aller Zeiten. Vier weitere Chancen im Staffel- und Massenstart bleiben.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen hat sich im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag qualifiziert.

Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun ist eine Medaillenchance vorhanden – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Argh! Beim letzten Schießen unterlief Preuß gleich zwei Fehler, was am Ende zu Platz sechs führte.

Lisa Vittozzi nutzte Patzer der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen rutschte noch auf Bronze ab.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Rang 34, Selina Grotian landete auf Platz 41.

Franziska Preuß war in der Verfolgung fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot sowie Minkkinen um Platz drei.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führte vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide hatten großen Vorsprung auf den Rest und machten den Sieg vermutlich unter sich aus.

Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale des Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Olympiamedaille.

Schade! Im zweiten Durchgang verlor Lena Dürr viele Plätze und fiel auf Rang neun zurück.

Deutlich besser machte es Federica Brignone: Die Italienerin verteidigte ihren Vorsprung souverän und holte ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund mit gleicher Zeit, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.

Silber-Gewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Lauf im Riesenslalom auf Platz drei, hat jedoch keine Medaillenchance mehr.

Alle Blicke der deutschen Fans richten sich nun auf Lena Dürr.

Endlich! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland rückwirkend zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich jedoch über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige tatsächlich aufs Podium fahren? Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Starter statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und belegte nur Platz 23.

Damit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall erneut das Finale, denn nur die besten zwölf ziehen weiter.

Norwegen dominiert weiter im Medaillenspiegel und gewinnt Gold in der Männer-Staffel im Ski-Langlauf über 4x7,5 Kilometer. Silber geht an Frankreich, Italien holt Bronze. Die deutsche Staffel wurde Achter.

Der Triumph ist keine Überraschung, aber Superstar Johannes Hoesflot Klaebo (29) sicherte sich seine neunte Goldmedaille bei Olympischen Spielen und ist damit Rekordsieger der Winterspiele! Am Sonntag überholte er Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen, die jeweils acht Goldmedaillen halten.

Beim Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden in kleinen und großen Finale weitere Medaillen vergeben: Gold gewann Kanadier Mikael Kingsbury vor Japaner Ikuma Horishima.

Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham im Duell gegen Takuya Shimakawa aus Japan.

Die deutschen Curling-Männer verloren mit 4:9 gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale ist nun gefährdet.

Es war bereits die dritte Niederlage in fünf Spielen. Gegen Schweden, Tschechien, die Schweiz und China müssen sie nun fehlerfrei bleiben.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Zweiter wurde Sturla Holm Lægreid, der nach Bronze im Einzel wegen eines Seitensprungs für Schlagzeilen sorgte. Bronze sicherte sich Emilien Jacquelin, der lange führte, beim letzten Schießen aber zwei Scheiben verfehlte und so noch von Lægreid überholt wurde.

Als bester Deutscher kam Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath auf Platz 25, Justus Strelow 30., David Zobel 34.

Der Riesenslalom zählt nicht zu den deutschen Paradedisziplinen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf plötzlich Medaillenchancen!

Die Münchnerin liegt vor dem Endlauf auf Rang zwei, hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht! Man steht oben bei Sonnenschein, alles ist perfekt – und dann gelingt so eine Fahrt. Das war pure Freude“, sagte Dürr im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team. Gesprungen wird am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr/ZDF, Eurosport) von der Großschanze.

Raimund gewann zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze. Am Samstag wurde er auf der Großschanze Neunter, Wellinger 15.

Das Super-Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Jede Nation stellt zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren, statt vier Springer wie im klassischen Mannschaftswettbewerb.

Auf einem Olympia-Parkplatz in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Der Sprengkörper lag nahe der Skisprung-Arena in Predazzo. Experten entschärften die Granate bereits, die Polizei meldete keine Gefahr.

„Man fokussiert sich so lange und dann ist es so schnell vorbei, das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige. Als Zehnter im ersten Lauf hatte sich Fabian Gratz am Samstag gute Chancen auf Bronze erarbeitet – mit nur 0,71 Sekunden Rückstand.

Ein Fehler im zweiten Durchgang nahm ihm jedoch die Medaillenchancen. „Vielleicht bin ich zu offensiv gefahren“, resümierte Gratz. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, ist noch unklar.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Doch nun gibt es Hoffnung.

Am Montag nimmt Passler erstmals offiziell am Olympiatraining teil. „Wir freuen uns sehr, sie wieder im Team zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Bis Dienstag soll eine Entscheidung fallen.

Heute fallen im Shorttrack sowohl bei Männern als auch Frauen die Entscheidungen – leider ohne deutsche Beteiligung.

Vorläufig steht Deutschland im Medaillenspiegel auf Rang sechs. Wir verabschieden uns für heute.

Solche Szenen braucht niemand! Slowenische Fans reagierten nach Philipp Raimunds neunten Platz gehässig: „Logisch bin ich gerade leicht frustriert“, sagte Raimund im Anschluss.

Mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc habe er kein Problem, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten der Anhänger: „Manchmal nehmen Fans sich zu viel heraus. Das fand ich unangebracht.“

Es wäre zu schön gewesen! Philipp Raimund konnte seine tollen Sprünge auf der Großschanze nicht wiederholen und wurde mit 131 und 136 Metern Neunter.

Gold gewann Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber ging an Japaner Ren Nikaido. Bester Deutscher wurde Andreas Wellinger als 15.

Wieder Medaillenregen im Skeleton! Am Freitag holten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze, am Samstag folgten Susanne Kreher als Zweite und Jacqueline Pfeifer als Dritte.

Olympiasiegerin wurde Janine Flock aus Österreich, die ihre Führung vor dem letzten Lauf mit 0,30 Sekunden Vorsprung ins Ziel brachte.

Hannah Neise aus Arnsberg wurde Vierte und machte das deutsche Glück perfekt.

Mehr zu Olympia-Debütantin Kreher lest ihr in unserem Artikel: „Erfolgreich bei Premiere: Susanne Kreher holt Silber bei Olympia.“

Es wäre eine Sensation gewesen! Doch Kanadas Frauen waren zu stark, Deutschlands Eishockey-Damen schieden nach einer 1:5-Niederlage im Viertelfinale aus.

„Es war das engste Spiel gegen Kanada bisher. Ein Tor gegen sie zu erzielen, ist uns nie gelungen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss wohl auf weitere Medaillen hoffen: Er wurde auf der Großschanze Elfter mit 131 Metern (135,2 Punkte).

Das Ranking führt Japaner Ren Nikaido mit 154 Punkten an. Andreas Wellinger liegt auf Platz 16 nach 127 Metern.

Nach drei von vier Läufen haben die deutschen Skeleton-Fahrerinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer beste Chancen auf Medaillen.

Die Österreicherin Janine Flock führt zwar, Kreher als Zweite hat mit nur 0,21 Sekunden Rückstand gute Chancen. Pfeifer liegt mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Die Hoffnung: Flock könnte im letzten Lauf schwächeln, wie vor vier Jahren in Peking.

Der vierte und letzte Lauf beginnt um 19:35 Uhr.

Im Sprint am Nachmittag reichte es nicht für eine Medaille. Am Sonntag will Franziska Preuß in der Verfolgung erneut angreifen und isoliert sich von verletzten Kolleginnen.

„Bei mir ist alles stabil“, ließ Preuß wissen. Sicherheit steht an erster Stelle. Bislang teilte sie sich ein Zimmer mit Anna Weidel.

US-Star Jordan Stolz gewann im Eisschnelllauf über 500 Meter seine zweite Goldmedaille. Nach seinem Sieg über 1000 Meter stellte er mit 33,77 Sekunden einen neuen Olympia-Rekord auf.

Hinter ihm folgten der Niederländer Jenning de Boo und der Kanadier Laurent Dubreuil auf den Plätzen zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen verpassten das Halbfinale bereits zu Beginn, nachdem Josephine Schlörb mit dem Schuh im Eis hängen blieb.

Die deutschen Eishockey-Frauen kämpfen heute um 16:40 Uhr im Viertelfinale gegen Kanada. Gegen die Nordamerikanerinnen sind sie klarer Außenseiter, gehen das Duell aber mutig an.

„Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir wollen gewinnen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner einen Tag vor der Partie. Ein Vorteil könnte sein, dass Kanadas Top-Spielerin Marie-Philip Poulin das letzte Spiel verletzt verpasst hat.

Emma Aicher ist im Riesenslalom dabei – nach der Absage von Kira Weidle-Winkelmann gab der DSV sein Aufgebot bekannt.

Im Gegensatz zu anderen Disziplinen zählt Aicher im Riesenslalom nicht zu den Medaillenkandidaten. Die 22-Jährige gewann Silber in Abfahrt und Teamkombination, schied im Super-G aus. Im Slalom am Mittwoch hat sie noch Chancen auf eine Medaille.

Norwegen und Frankreich dominieren im Biathlon: Maren Kirkeeide sichert mit einer starken Schlussrunde Gold, die Französin Océane Michelon wird Zweite.

Lou Jeanmonnot verpasste Bronze wegen eines Schießfehlers knapp, Franziska Preuß ärgerte sich ebenfalls über einen Fehler beim Stehendschießen und landete auf Rang sieben.

Vanessa Voigt wurde Zwölfte trotz Magen-Darm-Problemen, Julia Tannheimer belegte Rang 20, Selina Grotian wurde 52.

Leider muss Franziska Preuß mit einem Fehler im Stehendschießen wohl die Medaillenhoffnung begraben.

Vanessa Voigt blieb kurz zuvor fehlerfrei, liegt aber nach dem zweiten Schießen hinter Preuß. Julia Tannheimer verringerte den Schaden mit fehlerfreiem Stehendanschlag, Selina Grotian kassierte einen weiteren Fehler.

Die deutschen Biathletinnen absolvierten das Liegendschießen mit gemischten Resultaten. Die Youngster Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit je zwei Fehlern aus dem Rennen.

Vanessa Voigt traf alle fünf Ziele, lief jedoch schon weit zurück.

Franziska Preuß traf ebenfalls fünfmal und liegt vorerst auf Platz zwei. Die besten Athletinnen folgen noch.

Die Biathletinnen starten Schlag auf Schlag auf der anspruchsvollen Antholz-Strecke um Medaillen.

Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten alle zwischen 15:01 und 15:05 Uhr.

Selina Grotian rückte kurzfristig durch die Absage von Janina Hettich-Walz ins Team.

Parallel zum deutschen Eishockey-Spiel wurde der zweite Lauf im Riesenslalom beendet – mit einer historischen Sensation!

Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank großem Vorsprung aus dem ersten Lauf die Goldmedaille – die erste für Brasilien bei Olympischen Winterspielen.

Mit 0,58 Sekunden Rückstand holte der Schweizer Marco Odermatt Silber, Loic Meillard Bronze.

Fabian Gratz, der als Zehnter aussichtsreich ins zweite Rennen gestartet war, schied leider aus. Alexander Schmid wurde mit Platz 13 bester Deutscher, Anton Grammel belegte Rang 14.

Schade! Kurz vor Schluss traf Deutschland mit dem Puck den Pfosten und vergab damit den Ausgleich.

Am Ende stand eine 3:4-Niederlage gegen Lettland. Das nächste Spiel bestreiten die Deutschen am Sonntagabend um 21:10 Uhr gegen die USA.

Gibt es noch eine Chance? Tim Stützle verkürzte auf 3:4 gegen Lettland.

Bleiben noch zwei Minuten, dann könnte der Ausgleich und die Verlängerung gelingen.

Bitter! Zum ersten Mal in diesem Turnier liegt Deutschland hinten – Lettland führt 3:2.

Eduards Tralmaks brachte Lettland in Führung, ganz ohne Überzahl. Kurz darauf erhöhte Renars Krastenbergs auf 4:2.

Deutschland hat rund acht Minuten, um wenigstens die Verlängerung zu erzwingen.

Lettland glich im Powerplay erneut aus, obwohl das DEB-Team in doppelter Unterzahl war. Dans Locmelis (29. Minute) überlistete Torwart Philipp Grubauer zum zweiten Mal.

Schade! Dank Schlussläuferin Pia Fink kletterte Deutschland noch auf Platz vier, doch Medaillenränge waren zu weit entfernt.

Gold sicherte sich Norwegen knapp vor Schweden, das trotz Ebba Anderssons Sturz Silber holte. Bronze ging an Finnland.

Helen Hoffmann übergab als Fünfte an Pia Fink.

Die Medaillen sind außer Reichweite, Norwegen läuft einsam vorne. Finnland hat 48 Sekunden Rückstand, Italien 57. Schweden erreichte nach Sturz wieder Rang vier, Deutschland liegt rund 90 Sekunden hinter Norwegen.

Das deutsche Eishockey-Team bleibt auf Kurs für den Sieg!

Nach dem 1:1-Ausgleich durch Lettlands Dans Locmelis (16. Minute) stellte Lukas Kalble für Deutschland 68 Sekunden später den alten Abstand wieder her.

Katharina Hennig Dotzler konnte Deutschland im Langlauf nicht näher an die Spitze bringen, doch beim zweiten Wechsel liegt Deutschland immerhin auf Rang sieben.

Auf Norwegen, das nach mehreren Stürzen von Ebba Andersson auf Platz eins vorrückte, fehlten auf Helen Hoffmann 52,5 Sekunden.

Im Langlauf läuft es für Deutschland nicht so gut: Laura Gimmler übergab nach 7,5 Kilometern als Zehnte mit 40 Sekunden Rückstand an Katharina Hennig Dotzler.

Besonders auf den letzten Kilometern verlor Gimmler viel Zeit und musste abreißen lassen.

Blitzstart für Deutschland! Nach zwei Minuten erzielte Lukas Reichel das 1:0 gegen Lettland.

Nach dem 3:1 gegen Dänemark will das Team um Leon Draisaitl gegen Lettland den nächsten Sieg.

Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen im 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.

2022 sicherte sich das DSV-Quartett überraschend Silber, im letzten Jahr Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Damals war Victoria Carl noch dabei, die in Italien wegen Dopings gesperrt ist.

Mit einem dominanten ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen den Grundstein für Gold im Riesenslalom. Fast eine Sekunde Vorsprung hat er auf Marco Odermatt, zur vierten Position sind es schon 1,89 Sekunden Vorsprung.

Nicht nur erste Olympia-Medaille für Braathen, sondern auch die erste für Brasilien. Der in Norwegen geborene Technik-Spezialist startet seit der Saison 2024/25 für das Heimatland seiner Mutter.

Fabian Gratz ist derzeit bester Deutscher auf Rang 10 mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf Platz 15 und 19.

Schlechte Nachrichten für das DSV-Team: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz kann wegen Magenproblemen nicht im Sprint starten und verpasst auch die Verfolgung.

Selina Grotian rückt für Hettich-Walz nach und erhält die Chance zur Wiedergutmachung.

Im Eishockey gab es bange Momente um den Schweizer Kevin Fiala, der sich schwer verletzte.

Die Verletzung hat ernste Folgen: „Schock-Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen.“

Nach dem Samstag mit Silber und Bronze im Skeleton könnte die Medaillenflut im Eiskanal bald weitergehen.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen, alle drei deutschen Starterinnen (Kreher, Pfeifer, Neise) haben Chancen auf Edelmetall oder Gold.

Die Biathletinnen wollen an gute Leistungen im Einzel anknüpfen und im Sprint (14:45 Uhr) die erste Einzelmedaille holen, während die Langläuferinnen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) hoffen. Abends kämpft Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um eine weitere Medaille.

Die deutschen Eishockeyteams sind ebenfalls im Einsatz: Die Frauen spielen um 16:40 Uhr im Viertelfinale gegen Kanada, die Männer treten um 12:10 Uhr gegen Lettland an.

Am siebten Wettkampftag holten Axel Jungk und Christopher Grotheer spät doch noch Silber und Bronze im Skeleton – die Medaillen zehn und elf für Deutschland.

Im Medaillenspiegel steht Deutschland damit derzeit auf Platz fünf.

Unfassbar: Im Eiskunstlauf-Finale der Männer stürzte Favorit Ilia Malinin mehrfach und fiel vom Spitzenplatz auf Rang acht zurück.

Viele Athleten patzten in der Kür, Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan. Nach dem Kurzprogramm auf Platz fünf schob er sich mit einer starken Kür an die Spitze. Silber gewann Japaner Yuma Kagiyama vor Landsmann Shun Sato.

Die deutschen Curler feierten einen weiteren Erfolg: Gegen Italien gewannen sie nach Verlängerung mit 6:5.

In der Vorrundengruppe haben sie zwei von drei Spielen gewonnen, treffen als nächstes auf die USA am Samstag (14:05 Uhr).

Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze. Gegen den britischen Goldmedaillengewinner Matt Weston, der Bahnrekord fuhr, war kein Kraut gewachsen.

Nach vier Läufen lag Jungk 0,88 Sekunden hinter Weston, Grotheer weitere 0,19 Sekunden dahinter. Felix Keisinger wurde als Gesamtsechster ebenfalls starker Teilnehmer.

Die deutsche Medaillenjagd im Eiskanal geht weiter, bisher endete kein Wettbewerb ohne deutsche Medaille. Am Samstag folgen die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen, am Sonntag feiert das Mixed-Team Premiere.

Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb sicherte sich der Japaner Yuto Totsuka mit einem brillanten zweiten Lauf die Goldmedaille. Für den 24-Jährigen war es seine erste Olympiamedaille bei seinen dritten Spielen.

Mit 95 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Platz zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.

Skispringer Philipp Raimund zeigte sich auch auf der Großschanze in Form: Im zweiten Training landete er auf Rang drei und vier, den letzten Sprung ließ er aus.

Im ersten Training hatte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei belegt. Am Samstagabend kämpfen die DSV-Adler um Medaillen.

Der dritte Lauf unterstreicht die Medaillenambitionen der deutschen Skeleton-Männer: Axel Jungk liegt auf Silberkurs, Christopher Grotheer auf Bronze.

Seriensieger Matt Weston brach erneut Bahnrekord und ist auf Goldkurs. Jungk hat 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger liegt auf Platz sechs mit 1,18 Sekunden Rückstand und wird wohl nicht mehr eingreifen können.

Lindsey Vonn meldete sich mit einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus und berichtete über ihre Genesung. Mindestens zwei weitere Operationen am gebrochenen Unterschenkel stehen noch an.

Eine OP ist für Samstag im Krankenhaus in Treviso geplant, danach hofft sie auf Entlassung. Eine weitere Operation steht noch aus.

Vonn bedankte sich für die zahlreichen Blumen, Briefe und Geschenke, die ihr sehr halfen. „Es waren harte Tage im Krankenhaus, aber ich fühle mich langsam wieder wie ich selbst – der Weg ist noch lang.“

Der erste Halbfinalist im Frauen-Eishockey steht: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und sicherte sich einen Medaillenplatz.

Auch Deutschland ist weiterhin dabei, muss aber morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Ein erfolgreicher erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen: Nach zwei Läufen liegen sie auf den Plätzen zwei bis vier.

Susanne Kreher hat mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die Führende Janine Flock aus Österreich Rang zwei, Jacqueline Pfeifer fuhr Bahnrekord im zweiten Lauf und ist Dritte mit nur 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher. Olympiasiegerin Hannah Neise belegt Rang vier.

Mehr zur Olympia-Debütantin Kreher lest ihr in unserem Artikel: „Susanne Kreher glänzt bei Olympia-Premiere mit Silber.“

Der Tscheche Metodej Jilek krönte sich mit erst 19 Jahren zum Olympiasieger im Eisschnelllauf über 10.000 Meter und sicherte sich Silber über 5000 Meter.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung gewann er vor dem Polen Vladimir Semirunniy, Bronze ging an den Niederländer Jorrit Bergsma. Deutsche waren in diesem Rennen nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde vom Weltverband wegen eines Helms mit Motiven verstorbener Sportler vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Heraskevych hatte Einspruch eingelegt, doch der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte die Disqualifikation.

Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen belegten alle drei deutschen Starterinnen Plätze unter den Top 5.

Susanne Kreher war mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Janine Flock beste Deutsche. Bronze belegte Tabitha Stoecker (Großbritannien), Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise folgten auf Platz vier und fünf.

Lindsey Vonn musste bereits dreimal operiert werden.

Ihr behandelnder Arzt sprach von einer „heiklen Situation“ nach den Eingriffen.

Biathlet Quentin Fillon Maillet schwärmte von seinem perfekten Rennen im Sprint, mit fehlerfreiem Schießen und zweitbester Laufzeit blieb er quasi unschlagbar. Zudem freut er sich über einen besonderen Sieg: Er und seine Freundin erwarten ein Baby.

Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg im Snowboard Cross vor der Tschechin Eva Adamczykova und Italienerin Michela Moioli.

Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.

Die deutschen Biathlon-Herren verpassten die erhoffte Medaille im Sprint. Bester Deutscher war Philipp Horn auf Rang zehn, gefolgt von David Zobel und Justus Strelow.

Philipp Nawrath verpatzte mit drei Fehlern seine Platzierung und wurde 26.

Der Franzose Quentin Fillon Maillet gewann Gold, vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.

Die deutschen Herren verschossen ihre Medaillenchancen schnell: Justus Strelow ließ beim Stehendschießen eine Scheibe stehen, Philipp Horn ebenso. Philipp Nawrath verschoss zweimal und schied aus.

David Zobel traf zwar zehnmal, hatte jedoch nicht das Lauftempo, um um Podestplätze zu kämpfen.

David Zobel und Justus Strelow sind unterwegs und blieben im ersten Schießen fehlerfrei!

Strelow schoss besonders schnell und lag nach dem ersten Schießen an der Spitze, Zobel auf Rang sechs. Die Weltcup-Topläufer folgen noch.

Die nächste Medaillenchance für Deutschland gibt es im Biathlon-Sprint der Herren, mit Philipp Nawrath, Philipp Horn, Justus Strelow und David Zobel. Für Nawrath ist es ein besonderer Tag, denn er feiert seinen 33. Geburtstag.

Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) gewann bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.

Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint sicherte er sich am Freitag Gold über zehn Kilometer Freistil und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Platz zwei. Es war sein achter Olympia-Sieg.

Bronze ging an den Norweger Einar Hedegart (24).

Ein ungewöhnliches Bild bot sich beim Ski-Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero im Val di Fiemme.

Trotz Temperaturen knapp über null startete John Steel Hagenbuch (26) ohne Mütze nur im Renntrikot und sorgte so für sommerliche Stimmung.

Agnes Reisch (26) sagte das Training vor dem Springerfinale am Sonntagabend (18:45 Uhr) ab.

Nach knapp verpasster Medaille mit dem Mixed-Team vor drei Tagen erklärte sie: „Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich.“

Sie verzichtete auf einen dritten Sprung, da sie „keinen Sinn mehr sah.“

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich (35) wurde nur Fünfter.

Das Ergebnis ist jedoch wenig aussagekräftig, da es nur ein Training war. Zuvor hatten die Deutschen in jedem Lauf Bestzeiten gefahren.

In Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.

Der 44-Jährige wollte das Spiel der heimischen Mannschaft gegen Finnland besuchen, landete jedoch hinter Gittern.

Er muss eine Haftstrafe von fast einem Jahr absitzen, die vom Gericht in Bozen verhängt wurde, nachdem er wegen Ladendiebstählen verurteilt wurde.

Max Langenhan (26) sorgte für Schmunzeln!

Nach seinem Gold triumph wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) ihn anrufen, doch der Rodler drückte den Anruf einfach weg.

Wie es dazu kam, lest ihr hier: „Olympia-Sieger Langenhan legt Bundeskanzler Merz auf.“

Es geht weiter! Auch heute stehen mehrere Medaillenentscheidungen an, und die deutschen Chancen auf Edelmetall sind vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf dem Podiumskurs. Die Rückstände auf den britischen Führenden Matt Weston (28) betragen 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Das Gold ist also noch erreichbar.

Der dritte Lauf beginnt am Abend um 19:30 Uhr, um 21:05 Uhr folgt der finale Durchgang.

Im Biathlon-Sprint über 10 Kilometer ruhen die Hoffnungen auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (je 29), die ab 14 Uhr um Medaillen kämpfen.

Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, an dem das deutsche Rodel-Team mit Gold in der Staffel glänzte.

Im Medaillenspiegel könnt ihr sehen, wo Deutschland aktuell steht.

Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel und gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore, Oscar Mølgaard glich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1 ertönte die letzte Pause.

Draisaitl & Co. verdienten sich die Führung und sind auf Kurs zum Auftaktsieg.

Das Powerplay nutzte das DEB-Team, Tim Stützle schnürte seinen Doppelpack zum 3:1 (31.).

Der Pass sollte zu Draisaitl, aber ein Däne fälschte ab, der Puck landete im Tor.

Während im Eishockey noch gespielt wird, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen siegte Xandra Velzeboer vor Italiens Arianna Fontana, Bronze ging an Kanadierin Courtney Sarault. Im 1000-Meter-Finale bei den Männern gewann Jens van ’t Wout aus den Niederlanden vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf sehenswert zum 2:1 (25.) nach starkem Assist von John Peterka.

Dänemark war zu Beginn stärker, aber allmählich kamen die Deutschen besser ins Spiel. Das Tor und der Vorsprung sind wichtig.

In der ersten Pause stand es 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.

Das DEB-Team startete traumhaft mit Draisaitls Tor nach 23 Sekunden, aber ein Lattentreffer weckte die Dänen. Diese kamen zu Chancen und erzielten den Ausgleich.

Oscar Mølgaard traf zum 1:1 (14.).

Torwart Philipp Grubauer ließ den Puck durch die Beine ins eigene Tor rutschen.

In Russland kam der Ausschluss von Vladyslav Heraskevych wegen des Helms mit Motiven toter Ukrainer positiv an.

Der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow sagte: „Regeln gelten für alle. Für solche Sportler ist es eine unangenehme Erkenntnis, aber man muss sich entscheiden: Sportler oder politischer Agitator?“

IOC-Chefin Kirsty Coventry verkündete die Entscheidung unter Tränen. Die ukrainischen Rodler solidarisierten sich mit Heraskevych, knieten gemeinsam nieder und hielten ihre Helme hoch.

Das deutsche Eishockey-Team startete mit einem Traumstart gegen Dänemark – Leon Draisaitl brachte Deutschland nach 23 Sekunden mit 1:0 in Führung.

Gaon Choi gewann Gold in der Halfpipe. Die 17-Jährige stürzte im ersten Lauf schwer, wurde behandelt und legte im zweiten Lauf das beste Ergebnis hin.

Mit 90,25 Punkten setzte sie sich vor US-Star Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan durch. ZDF-Kommentator Andreas Kürten lobte ihren Mut, die 17-Jährige brach vor Freude in Tränen aus.

Der Medaillenregen der deutschen Rodler erreichte mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt: Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina siegten mit 0,542 Sekunden Vorsprung vor Österreich. Italien wurde Dritter.

Damit holte Deutschland in allen Rodel-Wettbewerben mindestens eine Medaille.

Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler.

Mit Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie Silber-Doppelsitzern Eitberger/Matschina und Bronze-Doppelsitzern Wendl/Arlt hat Deutschland gute Chancen aufs Podium.

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter gewann sie vor der Niederländerin Merel Conijn und Norwegens Ragne Wiklund. Für die 35-Jährige war es ihr zweiter Olympiasieg bei diesen Spielen.

Die Deutsche Maira Jasch wurde Achte, 14,77 Sekunden hinter der Siegerin.

Die deutschen Curling-Männer feierten ihren ersten Sieg bei Olympia mit 5:4 gegen Norwegen.

Nach einer unglücklichen Auftaktniederlage gegen Kanada ist das Team um Marc Muskatewitz wieder auf Kurs für die Top 4.

Alessandro Hämmerle verteidigte seinen Titel im Snowboard Cross erfolgreich. Silber gewann Kanadier Eliot Grondin, Bronze ging an den Österreicher Jakob Dusek.

Zwei der vier deutschen Starter schieden im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale nach einem Zusammenstoß den Einzug in die Top 8.

Frida Karlsson gewann nach dem Skiathlon auch das 10-Kilometer-Freistilrennen im Langlauf mit überragendem Vorsprung.

Die USA sicherten sich Bronze durch Jessie Diggins, die deutschen Langläuferinnen spielten keine Rolle. Bestplatzierte war Pia Fink auf Rang 19.

Im Freestyle auf der Buckelpiste gab es ein äußerst knappes Ergebnis: Australier Cooper Woods und Kanadier Mikael Kingsbury hatten gleich viele Punkte, doch Woods gewann mit besseren Turnpunkten. Bronze sicherte sich Japaner Ikuma Horishima.

Die Sensation: Federica Brignone gewann den Super-G in Cortina und sicherte sich Gold.

Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (Frankreich) und Cornelia Hütter (Österreich) durch, ein wahres Wintermärchen.

Nach schwerer Verletzung vor einem Jahr galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Nun setzte sie sich in ihrer Heimat durch.

Schock für Breezy Johnson (30) beim Super-G!

Die US-Amerikanerin stürzte beim Rennen, konnte aber selbstständig ins Ziel kommen. Glücklicherweise scheint sie nicht schwerer verletzt.

Stark! Die deutschen Skeletonis liegen nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs: Axel Jungk auf Rang zwei, Christopher Grotheer auf Rang drei. Felix Keisinger ist Sechster.

Gesamtweltcupsieger Matt Weston führt mit Bahnrekord mit 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Bitter: Emma Aicher schied im nebligen Super-G früh aus. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte mit Startnummer sieben ein und kam nicht ins Ziel.

Auch Kira Weidle-Winkelmann schied vor ihr wegen Fehlern aus. Zahlreiche Top-Fahrerinnen kamen nicht ins Ziel, darunter Sofia Goggia und Ester Ledecka. Federica Brignone führt sensationell.

Die deutschen Skeleton-Teams legten mit ihren ersten Läufen den Grundstein für gute Ergebnisse.

Axel Jungk war Zweiter mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston, Grotheer und Keisinger als Vierter und Sechster ebenfalls in Medaillenreichweite.

Vanessa Voigt wurde im Einzel von Antholz Vierte und beste Deutsche, wird aber im Netz viel kritisiert und zieht Konsequenzen.

„Viele kritisieren meine Zeiten, aber ich bin stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückstand wegen der verkürzten Saison zeigte sie zum Höhepunkt ihre beste Leistung.

Wegen der vielen negativen Kommentare verlässt sie vorerst Instagram. „Wir sehen und hören uns nach Olympia. Mein Fokus liegt woanders.“

Vladyslav Heraskevych (27) ist vom Weltverband für den olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden.

Grund war sein Helm mit Motiven verstorbener ukrainischer Sportkollegen, Opfer russischer Angriffe.

Mehr dazu hier: „Streit um Kriegssymbole auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen.“

Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm.

Unter anderem stehen heute der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Rodelstaffel auf dem Plan.

Alle Entscheidungen des Tages gibt es hier: „Olympia 2026: Die Wettkämpfe am 12. Februar.“

Die letzte Goldmedaille des Abends ging nach Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry siegten im Eistanz vor US-Duo Madison Chock und Evan Bates sowie Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.

Wir verabschieden uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt ihr sehen, welche Nationen aktuell dominieren.

Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Das Finale im Eistanz – ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Lauf von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich Bronze!

Gold ging an das italienische Duo Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner. Silber gewann Österreich mit Thomas Steu und Wolfgang Kindl. Toni Eggert und Florian Müller, das zweite deutsche Duo, wurden Vierte.

Die US-Jungspunde starteten stark, rutschten im Mittelabschnitt aber ab. Wendl/Arlt kletterten überraschend aufs Podest.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen belegte der Niederländer nur Rang fünf, Gold ging an den Amerikaner Jordan Stolz.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, Jenning de Boo (Niederlande) Silber, Zhongyan Ning (China) Bronze.

Enttäuschend endete der Abend für Deutschland: Die Hoffnung Finn Sonnekalb wurde durch einen Infekt gebremst, er wurde Zwölfter. Moritz Klein und Hendrik Dombek kamen auf die Plätze 15 und 16.

Der Chinese Lian Ziwen störte den niederländischen Joep Wennemars im 1000-Meter-Rennen und brachte ihn aus dem Rhythmus. Dies führte zu einer unschönen Szene mit Gesten und Ärger.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten sich Silber im Rennrodel-Doppelsitzer!

Gold ging an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze an das österreichische Duo Selina Egle und Lara Michaela Kipp.

Eitberger/Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf, wurden aber vom besten Team des Abends nicht mehr abgefangen. Die Freude bei allen sechs Medaillengewinnerinnen war riesig.

Die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ebenfalls Medaillenchancen.

Nach dem ersten Lauf liegen Eggert/Artl auf Rang vier, Wendl/Arlt auf Rang fünf. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA führen aktuell, gefolgt von Österreich und Italien.

Im Doppelsitzer der Frauen kämpfen Eitberger und Matschina um Gold, bei den Männern haben Wendl/Arlt sowie Eggert/Müller Chancen.

Elizabeth Lemley gewann den Olympiasieg im Buckelpisten-Slalom im Livigno Snow Park vor Teamkollegin Jaelin Kauf und der Französin Perrine Laffont.

Nach Kreuzbandriss kehrte die 20-Jährige erst im Dezember zurück und überraschte mit dem Sieg in Italien.

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu: Sie stürzte schwer in der Halfpipe und musste lange behandelt werden.

Beim Versuch ihres „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf und blieb regungslos liegen. Nach acht Minuten wurde sie auf einer Trage abtransportiert. Der Zustand ist unklar.

Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber, Lora Hristova aus Bulgarien Bronze.

Vanessa Voigt wurde nur knapp Vierte, Janina Hettich-Walz belegte Rang acht.

Franziska Preuß lief ein enttäuschendes Rennen mit zwei fehlenden Scheiben beim letzten Schießen und wurde Zehnte – lange war sie auf Medaillenkurs.

Gold im Langlauf über 10 Kilometer ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro sank erschöpft im Ziel zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich holte Silber, Eero Hirvonen aus Finnland Bronze.

Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe, fiel aber zurück und wurde Zehnter, hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid wurde 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen sicherte sich höchstwahrscheinlich den Titel als König der Winterspiele mit einem knappen Vorsprung gegen US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33).

Marco Odermatt (28), als Favorit gehandelt, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte Mann in der Geschichte, der bei einer Olympiade drei Goldmedaillen gewann – neben Ski-Legenden Toni Sailer und Jean-Claude Killy.

Nach dem Ausscheiden Polens im Mixed-Skispringen wurde Pola Beltowska (19) in sozialen Medien mit Hass überschüttet.

„Ich weiß, mein Sprung hat das Aus bedeutet. Ich hatte Angst und wollte niemanden enttäuschen. Doch es hat nicht geklappt“, sagte die junge Springerinnen nach einem Sprung von nur 82 Metern. Die Reaktionen im Netz hatten sie überrascht.

Schock im Olympia-Dorf: Der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) stürzte schwer im Training und ist sicher für Olympia ausgeschieden.

Das Australische Sportinstitut bestätigte den schweren Unfall. Bolton hatte Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich und wurde per CT untersucht.

Er zog sich zwei stabile Halswirbelfrakturen zu und wurde sofort in ein Krankenhaus in Mailand gebracht.

Während beim Damen-Eishockey und Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, den Julia Taubitz mit ihrem dritten Gold für Deutschland prägte.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nun zeitweise auf Platz zwei, hinter Norwegen mit sechs Goldmedaillen.

Bitter! Das DSV-Team mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Raimund verpasste mit einem halben Meter Abstand das Podest und wurde Vierter hinter Japan.

Slowenien gewann souverän Gold, Norwegen Silber.

Eine Medaille im Mixed-Teamspringen steht noch aus. Deutschland hofft nach Philipp Raimunds Gold auf weitere Erfolge mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag.

Raimund springt zuletzt, die Slowenen liegen auf Goldkurs.

Julia Taubitz verteidigte souverän die Führung im Einsitzer der Frauen und holte vor Elina Bota aus Lettland Gold.

Mit Tränen der Freude und der deutschen Fahne feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg mit großem Vorsprung von 0,918 Sekunden. Ashley Farquharson (USA) holte Bronze.

Julia Taubitz führt auch nach drei von vier Läufen deutlich vor Elina Bota.

Allerdings profitierte sie vom großen Fehler der bisherigen Zweiten Merle Fräbel, die direkt am Start den Schlitten verriss und um die Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Lauf um 18:50 Uhr.

Im Curling-Mixed um den dritten Platz setzte sich Italien mit 5:3 gegen Großbritannien durch und sicherte sich eine weitere Medaille.

Das Finale zwischen Schweden und den USA steigt um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste beim Einzel-Rennen im Biathlon mit einem Fehler knapp eine Medaille und wurde Fünfter.

Der fehlerfreie Johan-Olav Botn gewann Gold, Éric Perrot (Frankreich) Silber, Sturla Holm Lægreid Bronze.

David Zobel wurde 21., Lucas Fratzscher 23., Philipp Horn mit sechs Fehlern 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte mit dem deutschen Team in der Team-Kombination eine gute Halbzeit auf Platz sechs hin.

Mit 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson hat sie noch Medaillenchancen.

Emma Aicher will im Slalom (14 Uhr) den Rückstand aufholen. Sie ist beste Slalomfahrerin im Team und startet mit Weidle-Winkelmann um Medaillen.

Philipp Raimund bedauert, dass die Freundschaft mit Norweger Marius Lindvik nach dem Anzug-Skandal bei der WM zerbrach.

„Gold-Held verliert Freundschaft – wie ins Gesicht gespuckt“.

Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet, doch der italienische Sender Rai produzierte mehrere Pannen.

Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselte Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry für die Tochter des italienischen Präsidenten.

Die Sportredaktion von Rai kündigte daraufhin einen dreitägigen Streik an. Auch die Gewerkschaft Usigrai kritisierte Petrecca scharf.

Die italienische Opposition bemängelte, dass politische Loyalität bei Rai mehr zähle als Kompetenz.

Überraschung bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.

Er erlebte die Geburt per WhatsApp, wurde nachts wachgerufen, ehe alles ganz schnell ging.

Drei der vier deutschen Langläuferinnen erreichten das Viertelfinale im Sprint.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) schafften den Sprung, Katherine Sauerbrey (39.) nicht.

Ab Viertelfinale sprinten die Athletinnen in Heats direkt gegeneinander.

Am späten Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Mehr dazu hier: „Lindsey Vonn äußert sich erstmals zu Diagnose.“

Nach Philipp Raimunds Gold am dritten Wettkampftag richtet sich der Blick auf Dienstag mit weiteren Chancen für Deutschland.

Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen im Rodeln auf Gold- bzw. Silberkurs. Um 18:34 Uhr beginnt der letzte Lauf in Cortina.

Raimund will am Abend (18:45 Uhr) im Mixed-Wettbewerb nachlegen. Emma Aicher startet mit Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom).

Außenseiterchancen haben die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr). Den kompletten Zeitplan findet ihr hier.

Während im Damen-Eishockey das vierte Gruppenspiel zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns mit dem Wunder von „Gold-Hille“.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland auf Rang vier.

Philipp Raimund sicherte sich die zweite deutsche Goldmedaille im Skispringen bei Olympia 2026 in Predazzo.

Der 25-Jährige gewann von der Normalschanze und verwies Kacper Tomasiak (Polen) und Ren Nikaido (Japan) auf die Plätze. Im TV sagte Raimund: „Ich wusste, dass der Sprung weit geht. Unglaublich!“

Mehr zu „Gold-Hille“ lest ihr hier: „Erster Sieg und gleich Gold!“

Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel führen nach zwei von vier Läufen ein spannendes Rennen an.

Taubitz hat 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan wurde in der Qualifikation 13. und verpasste das Finale knapp.

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf Olympia-Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel gewannen sie nach Verlängerung 2:1 gegen Frankreich. Zuvor besiegten sie Japan 5:2. Das Team vergab viele Chancen.

Laura Kluge brachte Deutschland in Führung, Estelle Duvin glich aus. Katarina Jobst-Smith erzielte in der Verlängerung das Siegtor.

Das Glamourgirl Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-Jährige vor dem Freund Jake Paul mit 1:12,31 Minuten und neuem Olympia-Rekord durch. Bronze ging an Miho Takagi, die 2020 und 2023 Weltmeisterin war.

Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter der Frauen im Eisschnelllauf.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Top-Anwärterinnen. Anna Ostlender (23) ist einzige Deutsche, hat aber nur Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Trainer Aksel Lund Svindal (42) richtete sich nach Lindsey Vonns schweren Sturz in Cortina an die 41-Jährige.

„Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst uns alle“, schrieb er am Tag nach dem Unfall. „Gestern war ein harter Tag für alle, besonders für dich.“

Vonn war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und stürzte schwer, brach sich das linke Bein.

Bald gehen die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Jeff MacLeod um 16:40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnten sie einen großen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination.

Jocher wurde in der Abfahrt Elfter, Straßer konnte die Position nur auf zehn verbessern.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) gewann mit Tanguy Nef Gold, Silber teilten sich Italiens Marco Odermatt/Loic Mellarc und Österreichs Vincent Kriechmayr/Manuel Feller.

Im Ski-Freestyle verteidigte Mathilde Gremaud (Schweiz) ihren Olympiasieg. Eileen Gu (China) wurde Zweite, Megan Oldham (Kanada) Dritte.

Deutsche Athletinnen starteten wegen Verletzung nicht.

Der DSV setzt im Einzel-Biathlon nicht auf den guten Schützen Justus Strelow, sondern auf Nawrath, Horn, Zobel und Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die schwierige Strecke im Einzel für Strelow nicht ideal sei und dass er im weiteren Verlauf der Spiele gebraucht werde.

Strelow akzeptierte die Entscheidung als Teamplayer. Er hatte bereits zuvor Einzel bei Großereignissen ausgelassen, um für die Staffel fit zu sein.

Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt sind Simon Jocher und Linus Straßer Elfte.

Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesschnellster Giovanni Franzoni (Italien). Straßer hat im Slalom (14 Uhr) noch Chancen, denn er gehört zu den weltbesten Slalomfahrern.

Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte es mit Gold weitergehen.

Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Er stand in dieser Saison fünfmal auf dem Weltcup-Podium, ist aber noch ohne Sieg.

Felix Hoffmann, zweitbester Deutscher im Gesamtweltcup, hat ebenfalls gute Chancen.

Den kompletten Wettkampfplan findet ihr hier.

Beim Mixed-Eiskunstlauf verfolgten unter anderem Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Geschehen.

Währenddessen freut sich Team Deutschland über erste Medaillen.

Max Langenhan dominierte den zweiten Tag für Deutschland mit Gold im Rodeln. Zuvor kam Emma Aicher knapp nicht auf Platz eins, holte Silber, und die Mixed-Staffel im Biathlon brachte Bronze. Leider überschattete der schwere Unfall von US-Star Lindsey Vonn den Sonntag.

Alle Gewinner findet ihr im Medaillenspiegel.

Die Biathleten feiern ihre Bronzemedaille weiter – aber die Medaille ist nicht ganz unversehrt.

Bei einem Freudensprung ließ Justus Strelow das Edelmetall am Abend aus der Kette fallen, wie ein Instagram-Video des DSV zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband. Hoffentlich blieb der glänzende Teil heil!

Rennrodler Max Langenhan sicherte Deutschland die erste Goldmedaille in Italien!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen: Langenhan triumphiert.“

Norweger Sander Eitrem gewann in 6:03,95 Minuten die 5000 Meter im Eisschnelllauf der Männer.

Er ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter brachten gute Leistungen, erreichten aber keine Medaillenränge.

Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.

Mehr hier: „Nach Horror-Sturz: Vonn-Coach berichtet zum Verletzungsstand.“

Max Langenhan stellte am ersten Wettkampftag zweimal Bahnrekorde auf und übertraf sich im dritten Lauf erneut.

Mit dem dritten Bahnrekord hat der 26-Jährige vor dem finalen Lauf fast drei Zehntel Vorsprung auf Österreicher Jonas Müller. Felix Loch liegt nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo auf zehn.

Biathletin Vanessa Voigt zeigte sich nach der gesicherten Bronze-Medaille in der Mixed-Staffel emotional.

Sie erinnerte an das schwere Jahr und brach in Tränen aus.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom. Ramona Hofmeister stürzte im Viertelfinale als beste Deutsche aus.

Gold sicherten sich die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.

Die deutsche Biathlon-Staffel holte Bronze hinter Frankreich und Italien – ein großer Erfolg!

Siebenmal schossen die Deutschen fehlerfrei, aber Franziska Preuß musste beim letzten Schießen trotz Nachladern in die Strafrunde. Doch Maren Kirkeeide aus Norwegen hatte noch größere Probleme, sodass Deutschland trotz allem auf das Podest kam.

Nach Emma Aichers Silber war es die zweite Medaille des Tages.

Bei Lindsey Vonns schwerem Unfall waren auch Familienmitglieder dabei, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Mehr dazu hier: „Schwester von Lindsey Vonn erlebte Horror-Sturz mit.“

Eine Biathlon-Sensation zeichnet sich ab: Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium – doch zur Halbzeit liegen sie gut.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath blieben fehlerfrei, beim Wechsel auf die Frauen liegt Deutschland auf Platz zwei hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, um die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, der Franzose Mathis Desloges Silber. Friedrich Moch wurde 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Achtelfinale im Parallel-Riesenslalom.

Ramona Hofmeister (7.) und Cheyenne Loch (15.) kämpfen bei den Frauen um Medaillen, Elias Huber (12.) bei den Männern. Stefan Baumeister (18.) schied aus.

Das Rennen wurde wegen eines Stromausfalls in der Eisbahn von Cortina d’Ampezzo kurz unterbrochen.

Die Beleuchtung fiel um 19:08 Uhr aus, war aber schnell wiederhergestellt.

Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier begannen die Mixed-Curling-Teams in Cortina D’Ampezzo ihre Wettkämpfe.

Ab 19:05 Uhr standen die ersten vier Partien auf dem Programm.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag.

Der DOSB gab die Wahl offiziell bekannt. Das Duo setzte sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.

Sie folgen auf Claudia Pechstein und Francesco Friedrich von 2022.

Zwei Tage vor Olympia-Start gab Außenminister Antonio Tajani bekannt, dass Italien Ziel russischer Hackerangriffe wurde.

Das Außenministerium und einige Olympia-Standorte, unter anderem Hotels in Cortina, waren betroffen. Die Angriffe seien russischen Ursprungs, so Tajani.

Der norwegische Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im ersten Abfahrtstraining schwer und wurde per Hubschrauber abtransportiert.

Er verlor in einer Kurve die Kontrolle, rutschte über die Piste und konnte seinen linken Arm nicht mehr bewegen.

Obwohl diese Spiele erst am Freitag offiziell beginnen, finden bereits heute Wettbewerbe statt – unter anderem im Curling ab 19:05 Uhr mit Vorrunden-Spielen.

Hier gibt es eine Übersicht: „Olympia 2026: Wettkämpfe am 4. Februar.“

Die Internationale Test-Agentur (ITA) nahm in sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingproben bei rund 2800 Athleten, das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer.

Der Fokus lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Besonders oft getestet wurden Athleten aus China, Deutschland, USA und Spanien (über 94 Prozent).

Das US-Olympiateam änderte kurz vor Olympia die Bezeichnung seiner Unterkunft von „Ice House“ zu „Winter House“.

Grund waren Ähnlichkeiten mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE, die für harte Abschiebungen bekannt ist.

In Mailand gab es bereits Proteste gegen ICE.

Gute Nachrichten für Deutschlands Athleten: Die Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillengewinne in Italien.

Gold gibt es nun 30.000 Euro (vorher 20.000), Silber 20.000 Euro (statt 15.000). Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier an? Die Wahl zwischen drei Frauen (Ramona Hofmeister, Laura Nolte, Katharina Schmid) und drei Männern (Leon Draisaitl, Johannes Rydzek, Tobias Wendl) wurde per Online-Voting entschieden.

Ihr konntet bis 3. Februar abstimmen, die Bekanntgabe erfolgte am 5. Februar.

Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026. Hier erfahrt ihr alle wichtigen Neuigkeiten zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.