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Olympia 2026 im Live-Ticker: Gibt es heute die nächste Goldmedaille für Deutschland?

Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich momentan auf Hochtouren!

Am sechsten Wettkampftag sicherten sich die deutschen Rodler erneut Gold und triumphierten in der Team-Staffel.

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinne, packenden Momente und interessante Hintergrundgeschichten.

Es geht weiter! Auch heute stehen wieder mehrere Entscheidungen um Edelmetall an, und aus deutscher Sicht sind die Aussichten vielversprechend.

Im Skeleton der Herren liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Die Rückstände auf den Spitzenreiter, den Briten Matt Weston (28), betragen nur 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Somit ist sogar der Olympiasieg noch in Reichweite.

Die finale Entscheidung fällt heute Abend ab 19:30 Uhr im dritten Lauf, bevor ab 21:05 Uhr die letzten Medaillen vergeben werden.

Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die Hoffnungen der deutschen Athleten ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um Edelmetall kämpfen.

Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasiegs der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

In unserem Medaillenspiegel könnt Ihr jederzeit nachverfolgen, wo Deutschland im Nationenvergleich aktuell steht.

Im letzten Drittel hielt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung souverän und gewann zum Auftakt der Spiele mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1. Minute) sowie Tim Stützle (25. und 31. Minute) erzielten die Tore für das DEB-Team, während Oscar Mølgaard für Dänemark zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf (14. Minute). Am Samstag um 12:10 Uhr steht das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland auf dem Programm.

Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Spielunterbrechung.

Zwischenzeitlich hatten sich Draisaitl und seine Teamkollegen den Vorsprung redlich verdient und waren auf Kurs für den Auftaktsieg.

Das DEB-Team nutzte ein Powerplay, in dem Tim Stützle seinen Doppelpack zum 3:1 schnürte (31.).

Der Stürmer der Ottawa Senators wollte Draisaitl in der Mitte bedienen, doch ein dänischer Spieler fälschte den Pass ab, der so unhaltbar im Tor landete.

Während auf dem Eis beim Eishockey noch die Kufen klirrten, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen setzte sich über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana durch. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im 1000-Meter-Finale der Männer jubelte ebenfalls das niederländische Team: Jens van 't Wout gewann vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf nach einer starken Vorlage von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).

Obwohl die Dänen nach der Pause zunächst stärker auftraten, steigerte sich das DEB-Team zunehmend. Das Tor zum erneuten Vorsprung war wichtig.

Die erste Pause verlief mit einem Spielstand von 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.

Das deutsche Team begann traumhaft mit dem schnellen Tor von Draisaitl nach nur 23 Sekunden. Ein Pfostenschuss von Bruggisser weckte jedoch die Dänen auf, die im Lauf des Drittels immer gefährlicher wurden und schließlich den Ausgleich erzielten.

Dieser Ausgleich durch Oscar Mølgaard zum 1:1 nach 14 Minuten zeichnete sich bereits vorher ab.

Torhüter Philipp Grubauer rutschte der Puck unglücklich zwischen Beinen und Handschuhen durch und landete im leeren Tor, ausgerechnet gegen seinen Klubkollegen aus Seattle.

In Russland stieß der Ausschluss des ukrainischen Skeletonfahrers Vladyslav Heraskevych aufgrund seines Helmdesigns, das Motive verstorbener ukrainischer Sportler zeigt, auf Zustimmung.

Der russische Duma-Abgeordnete Amir Chamitow erklärte gegenüber der Agentur Tass: „Die Regeln gelten für alle. Für solche Teilnehmer ist das natürlich schmerzhaft, aber man muss sich entscheiden: Bist du Sportler oder politischer Agitator?“

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry verkündete die Entscheidung des Komitees unter Tränen. Die ukrainischen Rodler zeigten sich solidarisch mit ihrem Landsmann: Nach dem Team-Staffel-Rennen knieten Julianna Tunyzka, Andrij Mandsij, Ihor Hoj, Nasarij Katschmar, Olena Stezkiw und Olexandra Moch gemeinsam nieder und hielten ihre Helme in die Höhe.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft begann mit einem furiosen Start ins erste Gruppenspiel gegen Dänemark – und wie!

Schon nach 23 Sekunden erzielte Superstar Leon Draisaitl die Führung. Besser hätte der Auftakt kaum sein können.

Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille in der Halfpipe, nachdem sie bei ihrem ersten Lauf schwer gestürzt und behandelt werden musste, ehe sie mit ihrem zweiten Lauf das beste Ergebnis erzielte!

Mit 90,25 Punkten setzte sie sich vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim (Silber) und Mitsuki Ono aus Japan (Bronze) durch.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach diesem Sturz einfach wieder aufsteht“, kommentierte ZDF-Moderator Andreas Kürten den Triumph von Choi, die anschließend vor Freude weinte.

Der deutsche Medaillenregen im Rodeln erreichte mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt: Die nächste Goldmedaille war perfekt!

Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicher gewannen Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina souverän. Gastgeber Italien sicherte sich mit 0,849 Sekunden Rückstand Bronze.

Damit konnte Team Deutschland in jedem Rodel-Wettbewerb mindestens eine Medaille erringen.

Vor wenigen Minuten begann das Medaillenrennen in der Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler.

Mit Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Doublette-Doppelzweiten Eitberger/Matschina und Bronze-Gewinnern Wendl/Arlt hat Team Deutschland erneut sehr gute Chancen auf einen Podestplatz.

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf über 5000 Meter! Die Großnichte der italienischen Filmlegende Gina Lollobrigida gewann vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige war dies bereits die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen, nachdem sie zuvor über 3000 Meter triumphiert hatte.

Die Deutsche Maira Jasch belegte mit einem Rückstand von 14,77 Sekunden den achten Platz.

Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier: Mit 5:4 setzte sich das Team um Marc Muskatewitz gegen Norwegen durch.

Nach einer unglücklichen Auftaktniederlage gegen Kanada mit 6:7 ist man nun wieder auf Kurs für das Ziel Top 4.

Alessandro Hämmerle wiederholte seinen Erfolg von 2022 und gewann das Finale im Snowboard Cross. Silber ging an den Kanadier Eliot Grondin, Bronze sicherte sich Jakob Dusek aus Österreich.

Zwei der vier deutschen Starter schieden bereits im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten nach einer Kollision im Viertelfinale den Einzug unter die letzten Acht.

Die Schwedin Frida Karlsson dominierte erneut: Nach ihrem Sieg im Skiathlon gewann sie auch über 10 Kilometer Freistil mit einem enormen Vorsprung von 46,6 Sekunden vor Landsfrau Ebba Andersson. Die US-Amerikanerin Jessie Diggins sicherte sich Bronze.

Die deutschen Langläuferinnen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink als beste Deutsche wurde 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten deutlich dahinter.

Im Freestyle-Buckelpistenfinale der Männer gab es ein äußerst knappes Ergebnis: Der Australier Cooper Woods und der Kanadier Mikael Kingsbury erzielten nach dem zweiten Finaldurchgang exakt dieselbe Punktzahl.

Gold erhielt Woods, da er bessere Wertungspunkte in der Ausführung aufweisen konnte – bei Gleichstand entscheidet diese Wertung. Bronze ging an den Japaner Ikuma Horishima.

Die Sensation ist perfekt: Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone (35) gewann das Super-G-Rennen in Cortina und holte Gold.

Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli aus Frankreich und der Österreicherin Cornelia Hütter durch und schrieb damit ihre ganz persönliche Erfolgsstory.

Nach einem schweren Unfall im vergangenen Jahr mit mehreren Knochenbrüchen und einem Kreuzbandriss galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Genau 315 Tage später krönte sich die Italienerin auf heimischer Piste zur Super-G-Olympiasiegerin.

Schockmoment um Breezy Johnson (30)!

Beim Super-G stürzte die US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängen blieb.

Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag bereits Abfahrts-Gold gewann, wieder aufstehen und das Rennen selbständig beenden.

Es sieht so aus, als sei nichts Ernstes passiert.

Nach dem zweiten von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Starter auf einem doppelten Medaillenkurs: Axel Jungk auf Rang zwei, Christopher Grotheer auf Platz drei. Auch Felix Keisinger (sechster Rang) hat die Verbindung zum Podium nicht verloren.

Spitzenreiter ist der dreimalige Gesamtweltcupsieger Matt Weston, der mit zwei Bahnrekorden einsam führt und 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk hat.

Schade! Emma Aicher schied im nebligen Super-G früh aus. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte bei Startnummer 7 ein und kam nicht ins Ziel.

Kurz zuvor war ihre Mannschaftskollegin Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler aus dem Rennen ausgeschieden. Auch andere Top-Athletinnen wie die Italienerin Sofia Goggia und die Tschechin Ester Ledecka schafften es nicht ins Ziel. Zur Überraschung führt derzeit die Lokalmatadorin Federica Brignone, die erst kürzlich ihr Comeback nach langer Verletzungsphase feierte.

Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf den Grundstein für eine starke Mannschaftsleistung: Jungk war Zweiter mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer und Keisinger erreichten ebenfalls Medaillenränge.

Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt erreichte im Einzel von Antholz mit Rang vier knapp das Podest nicht, war aber beste Deutsche. Trotzdem sieht sie sich im Netz massiver Kritik ausgesetzt und zieht Konsequenzen.

„Während viele wieder über meine Lauf- und Schießzeiten meckern, stehe ich hier und bin verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückständen wegen einer verkürzten Vorsaison zeigte sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt.

Für die zahlreichen negativen Kommentare hat Voigt keine Nerven mehr und verlässt vorerst Instagram. „Wir sehen und hören uns nach Olympia. Jetzt wird es ruhig – mein Fokus liegt auf weiteren Medaillen“, erklärte sie. Der Einzel war schließlich erst ihre zweite Medaillenchance.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband für den Skeleton-Wettkampf ausgeschlossen.

Grund war sein Helm, der Motive von verstorbenen ukrainischen Sportlern trägt, die Opfer des Kriegs wurden.

Mehr dazu findet Ihr hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“

Tag sechs der Olympischen Winterspiele 2026 hält wieder ein abwechslungsreiches Programm bereit.

Heute stehen unter anderem der Frauen-Super-G, der 10-km-Langlauf der Frauen, das Männer-Snowboard-Cross-Finale sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.

Die wichtigsten Entscheidungen des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 12. Februar“

Die letzte Goldmedaille des Abends geht an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry begeisterten beim Eistanz das Publikum und die Wertungsrichter und sicherten sich vor den US-Amerikanern Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier den Olympiasieg.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr verfolgen, welche Nationen aktuell dominieren.

Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch an: Das Finale im Eistanz läuft derzeit, ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich so die Bronzemedaille!

Gold bleibt, wie schon bei den Damen, in Italien: Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner dürfen jubeln. Silber holten Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verpasste mit Rang vier knapp das Podest, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA fielen auf Platz sechs zurück.

Die beiden jüngeren US-Duos starteten zwar stark in den zweiten Lauf und befanden sich auf Goldkurs, leisteten sich aber einen Fehler, der sie weit zurückwarf. So nutzten Wendl und Arlt überraschend ihre Chance auf das Podium.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen landete der Niederländer nur auf dem fünften Platz, Gold ging an die USA.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, Jenning de Boo aus den Niederlanden holte Silber, der Chinese Zhongyan Ning sicherte sich Bronze.

Für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb lief der Abend enttäuschend: Er blieb zwei Sekunden unter seiner Bestzeit und wurde nur Zwölfter. Ein Infekt könnte ihn gebremst haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek landeten auf den Plätzen 15 und 16.

Der Chinese Lian Ziwen raubte dem niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars beim 1000-Meter-Rennen durch eine taktisch knifflige Aktion den Außenbahn-Vorteil, was diesen sichtlich frustrierte und zu einer unschönen Szene im Ziel führte.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten ihren zweiten Platz und sicherten sich Silber!

Gold ging mit knappem Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer. Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich holten Bronze.

Eitberger und Matschina legten einen starken zweiten Lauf hin, doch das stärkste Duo ließ sich nicht beirren und fuhr fehlerfrei zum Sieg. Die Freude auf dem Podium war riesig.

Die beiden deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt peilen ebenfalls Edelmetall an.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf dem vierten Rang, Wendl/Arlt auf dem fünften. Die US-Amerikaner Mueller/Haugsjaa führen momentan, dahinter folgen Steu/Kindl aus Österreich sowie die Italiener Rieder/Kainzwaldner auf den Medaillenrängen.

Das deutsche Rodler-Duo Eitberger/Matschina belegt zur Halbzeit im Doppelsitzer den zweiten Platz.

Obwohl sie am Start durch eine Berührung der Bande Zeit verloren, lief es im unteren Streckenabschnitt umso besser. Angeführt werden die Wertungen von den Italienerinnen Vötter und Oberhofer, nur 0,022 Sekunden vor Eitberger/Matschina. Die Österreicherinnen Egle/Kipp sind derzeit Dritte.

Vor wenigen Minuten starteten die ersten Läufe im Doppelsitzer der Rodler. Die Entscheidungen fallen im zweiten Durchgang ab 18:53 Uhr beziehungsweise 19:40 Uhr.

Bei den Frauen kämpfen Eitberger/Matschina um Gold, bei den Männern haben Wendl/Arlt gute Chancen auf Medaillen, zudem treten Eggert/Müller an.

Elizabeth Lemley sicherte sich den Olympiasieg im Buckelpistenwettbewerb im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin triumphierte vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf, Bronze ging an Perrine Laffont aus Frankreich.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember zurück und überraschte nun mit dem Sieg in Italien.

Große Sorge herrscht um die Chinesin Liu Jiayu, die bei der Frauen-Halfpipe schwer stürzte und minutenlang behandelt werden musste.

Beim Versuch eines „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht und schlug mit dem Kopf auf die Piste, blieb regungslos liegen – was die Zuschauer verstummen ließ. Nach rund acht Minuten wurde sie per Trage abtransportiert.

Über ihren aktuellen Zustand ist noch nichts bekannt.

Die Französinnen dominierten das 15-km-Biathlon-Einzel der Frauen! Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot sicherte sich Silber, Lora Hristova aus Bulgarien holte Bronze.

Vanessa Voigt wurde mit Rang vier nur knapp geschlagen, Janina Hettich-Walz belegte den achten Platz.

Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es nicht gut: Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, sie kam mit über zwei Minuten Rückstand ins Ziel und wurde Zehnte. Dabei war sie nach drei fehlerfreien Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs.

Die Goldmedaille im Langlauf über 10 Kilometer ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro sackte am Ziel erschöpft zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber, Bronze sicherte sich Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger gehörte lange zur Spitzengruppe, verlor aber am Ende den Anschluss und wurde Zehnter, noch hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid wurde 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen hat sich mit einem minimalen Vorsprung von 0,13 Sekunden gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle durchgesetzt und ist auf dem besten Weg, der König dieser Wintersaison zu werden.

Marco Odermatt, vor den Spielen als Favorit gehandelt, belegte Rang drei.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skirennläufer in der Geschichte, der bei ein und denselben Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann und reiht sich somit in die Reihe von Legenden wie Toni Sailer und Jean-Claude Killy ein.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz mit Hasskommentaren überhäuft.

„Ich weiß, dass mein Sprung das Ausscheiden verursacht hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt“, so die junge Skispringerin nach ihrem 82-Meter-Sprung. Die Flut an Beschimpfungen hatte sie jedoch nicht erwartet.

Schock im Olympia-Dorf! Der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) stürzte am Montagabend schwer im Training und ist definitiv für die Spiele aus dem Rennen.

Das Australische Sportinstitut bestätigte den Unfall. Bolton klagte über starke Schmerzen am Kopf, Hals und Nacken und wurde in die Olympische Polyklinik gebracht.

Dort stellte man zwei stabile Halswirbelfrakturen fest. Anschließend wurde er sofort in ein Krankenhaus in Mailand transportiert.

Während bei den Frauen-Eishockeyspielen und im Eiskunstlauf der Männer noch Action herrscht, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, den Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland prägte.

Im Medaillenspiegel ist Deutschland dadurch zeitweise auf den geteilten zweiten Rang mit Schweden geklettert, Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.

Das ist bitter! Das deutsche Skisprung-Quartett mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste nach acht Sprüngen das Podium nur knapp und wurde Vierter hinter Japan.

Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc sicherte souverän Gold, Norwegen gewann Silber.

Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Auszeichnung nach dem Gold von Philipp Raimund.

Aktuell sieht es für das deutsche Quartett, bestehend aus Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag, noch nicht nach einer Podestplatzierung aus. Raimund als Schlusspringer hat aber noch die Chance, das Ergebnis zu verbessern. Die Slowenen um das Geschwisterpaar Prevc sind derzeit auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz überzeugte auch im vierten Lauf und verteidigte die Führung im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen der Freude und der schwarz-rot-goldenen Fahne im Rücken feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Mit einem Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Gesamtzeit von 3:30,625 Minuten stand die Erzgebirgerin ganz oben auf dem Podest, vor der Lettin. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957).

Julia Taubitz führt auch nach dem dritten von vier Läufen der Frauen im Rodeln deutlich mit 0,704 Sekunden Vorsprung auf Elina Bota.

Allerdings profitierte sie von einem Fehler der bisherigen Zweitplatzierten Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Durchgang ab 18:50 Uhr.

Im Curling-Mixed-Wettbewerb hat Italien mit 5:3 gegen Großbritannien gewonnen und sichert sich die nächste Medaille bei den Winterspielen.

Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste mit einem Fehler als Fünfter knapp eine Biathlon-Medaille im Einzel.

Stattdessen holte der fehlerfreie Dominator Johan-Olav Botn seinen ersten Olympiasieg, gefolgt vom Gesamtweltcup-Führenden Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen).

David Zobel (21.) und Lucas Fratzscher (23.) waren weitere deutsche Teilnehmer, Philipp Horn schoss sechsmal daneben und wurde 40.

Kira Weidle-Winkelmann belegte in der Abfahrt Rang sechs, Emma Aicher gewann mit einer starken Slalomleistung Silber für das deutsche Kombinations-Team!

Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit und überholte mehrere Konkurrentinnen, musste sich am Ende nur den Österreichischen Damen Ariane Rädler und Katharina Huber knapp geschlagen geben (0,05 Sekunden). Bronze sicherten sich die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit ihrem Team ebenfalls Silber. Weidle-Winkelmann freute sich über ihre erste olympische Medaille – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

In einem sturzreichen Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Kein anderer Athlet konnte seinen starken ersten Lauf toppen, obwohl Ruud im letzten Durchgang selbst stürzte. Silber gewann Alex Hall (USA), Bronze Luca Harrington (Neuseeland).

Für Ruud war es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympia nach dem Big Air-Triumph 2022 in Peking.

Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben: Gastgeber Italien gewann das A-Finale in der Mixed-Team-Staffel vor Kanada und Belgien.

Ein deutsches Team war nicht am Start.

Im Mixed-Teamskispringen verzichtet Deutschland auf Fahnenträgerin Katharina Schmid und setzt stattdessen auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die im Normalschanzen-Wettkampf beide vor Schmid lagen.

Das Quartett wird ergänzt durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo sicherte sich bei den Männern im Langlauf-Sprint den Sieg, wie schon im Skiathlon mit Gold. Silber ging an Ben Ogden (USA), Bronze an Oskar Opstad Vike (Norwegen).

Der beste deutsche Läufer Jan Stoelben erreichte das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Triple-Podium für die Schwedinnen im Langlauf-Sprint: Linn Svahn gewann vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler endete der Sprint im Halbfinale. Sie belegten in ihrem Lauf die Plätze drei und vier und konnten sich nicht als Lucky Loser qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen! Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler sicherte sich den zweiten Platz in ihrem Viertelfinale direkt, Rydzek gewann sogar ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Rang sechs.

Mit 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson liegt sie knapp hinter den Medaillenrängen (0,47 Sekunden).

Im Slalom (ab 14 Uhr) will Emma Aicher als beste Slalomfahrerin der deutschen Mannschaft diesen Rückstand wettmachen und mit Weidle-Winkelmann um Edelmetall kämpfen.

Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gern mit dem Norweger Marius Lindvik geteilt, doch ihre Freundschaft zerbrach nach dem Anzug-Skandal bei der WM 2025.

Mehr dazu: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrent nach: Wie ins Gesicht gespuckt“

Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Eröffnungsfeier eröffnet. Doch der italienische Sender Rai sorgte mit zahlreichen Pannen für Aufsehen.

Der Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht richtig, verwechselte etwa die Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten.

Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai einen dreitägigen Streik nach Ende der Spiele an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf die Fehler und sprach von einem Schaden für den Sender, die zahlenden Zuschauer und Sportjournalisten.

Auch die Politik reagierte: Die Opposition warf Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vor, politische Loyalität bei Rai wichtiger als Kompetenz zu machen.

Aufregung bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde überraschend Vater.

Er erlebte die Geburt auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell“.

Drei der vier deutschen Starterinnen im Langlauf-Sprint schafften die Qualifikation.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Während die Qualifikation ein Einzelzeitfahren ist, sprinten die Langläuferinnen ab dem Viertelfinale in direkten Duellen gegeneinander.

Am späten Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Mehr dazu unter: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.

Nach dem großartigen zweiten Tag mit Philipp Raimunds Gold im Skispringen richtet sich der Blick auf Dienstag.

Die besten Medaillenchancen für Deutschland liegen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit das Feld anführen. Der letzte Lauf startet um 18:34 Uhr in Cortina.

Raimund will nach seinem Gold gleich nachlegen und startet am Abend im Mixed-Skispringen um 18:45 Uhr. Emma Aicher hofft auf ihre zweite Medaille bei der Team-Kombination im Ski Alpin (Abfahrt 10:30 Uhr, Slalom 14 Uhr) zusammen mit Kira Weidle-Winkelmann.

Außerdem rechnet man sich Chancen für die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr) aus. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey noch der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von „Gold-Hille“.

Deutschland kletterte dadurch auf Rang vier im Medaillenspiegel.

Philipp Raimund sicherte die zweite deutsche Goldmedaille im Skispringen bei den Olympischen Winterspielen.

Der 25-Jährige gewann in Predazzo den Normalschanzen-Wettbewerb und überraschte damit, da er zuvor noch keinen Weltcup-Sieg errungen hatte. Mit 270,4 Metern verwies er Kacper Tomasiak (Polen) und Ren Nikaido (Japan) auf die Plätze zwei und drei.

Nach seinem Sprung sagte er freudestrahlend im TV: „Ich wusste, dass es weit geht. Es ist unglaublich.“

Mehr dazu: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück nicht fassen“.

Deutschland hat am Dienstag hohe Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel führen nach zwei von vier Läufen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen an.

Taubitz liegt nur 0,61 Sekunden vor Fräbel.

Im Snowboard der Frauen ohne deutsche Starterinnen fiel die Entscheidung.

Annika Morgan kam in der Qualifikation auf Rang 13 und verpasste die Top 12 nur knapp.

Die deutschen Frauen-Eishockeyspielerinnen dürfen weiter auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel gewann das Team von Trainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 gegen Frankreich. Zuvor besiegten sie Japan klar mit 5:2.

Laura Kluge brachte Deutschland 35 Sekunden vor der Pause in Führung, Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Katarina Jobst-Smith erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer.

Das „Glamourgirl“ auf dem Olymp-Triumph: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-Jährige mit neuem olympischen Rekord von 1:12,31 Minuten vor Teamkollegin Femke Kok durch. Bronze ging an Miho Takagi aus Japan.

Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter bei den Frauen im Eisschnelllauf.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gelten als Medaillenanwärterinnen.

Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Starterin, hat aber nur Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo richtete sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) emotional an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst nicht nur alle, die dir folgen, sondern auch uns, die eng mit dir arbeiten“, schrieb Svindal am Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag, für alle, aber vor allem für dich.“

Vonn war nach nur zwölf Fahrsekunden hängen geblieben und schwer gestürzt, wobei sie sich das linke Bein brach.

In Kürze steigen die deutschen Frauen im Eishockey aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team um 16:40 Uhr auf Frankreich. Ein Sieg könnte den nächsten Schritt ins Viertelfinale bedeuten.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Nach Jochers elftem Platz in der Abfahrt konnte Straßer die Position nur um einen Rang verbessern, das Team belegt Platz elf.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen aus der Schweiz holte mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg im Team vor Marco Odermatt/Loic Mellarc (Schweiz) und den Österreichern Vincent Kriechmayr/Manuel Feller, die Silber gewannen.

Im Ski-Freestyle gewann Mathilde Gremaud (Schweiz) zum zweiten Mal olympisches Gold, setzte sich vor Eileen Gu (China) und Megan Oldham (Kanada) durch.

Deutsche Athletinnen können wegen einer Verletzung von Muriel Mohr nicht teilnehmen.

Obwohl einer der besten Schützen im Weltcup, wird Justus Strelow im schießintensiven Einzel nicht starten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling begründete die Entscheidung: „Das ist keine Abwertung von Justus und seinen Qualitäten, aber die lange Laufstrecke im Einzel passt nicht ideal zu ihm.“ Strelow akzeptierte die Entscheidung als Teamplayer und verpasste auch bei vergangenen Großereignissen den längsten Wettkampf, um für Staffeln fit zu bleiben.

Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Rang elf.

Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als Spitzenreiter Giovanni Franzoni (Italien). Straßer, einer der besten Slalomfahrer der Welt, hat im Slalom (14 Uhr) noch Chancen, Deutschland nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz!

Am Montag könnte es für Team Deutschland weiterhin glänzend laufen. Beim Männer-Skispringen auf der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Obwohl er noch keinen Weltcup-Sieg errang, stand er diese Saison fünfmal auf dem Podest und zeigte beim Sonntagstraining Top-Leistungen.

Auch Felix Hoffmann darf auf Edelmetall hoffen.

Den kompletten Wettkampfplan gibt es hier.

Beim Mixed-Eiskunstlauf glänzen die deutschen Athleten, während Prominente wie Novak Djokovic und Allyson Felix zuschauen.

Gold-Rodler Max Langenhan stahl den deutschen Blicken die Show am zweiten Wettkampftag. Zuvor war Emma Aicher knapp an Gold in der Abfahrt gescheitert und gewann Silber, gefolgt von Biathlon-Mixed-Staffel-Bronze.

Die Spiele wurden jedoch durch den schweren Sturz von Lindsey Vonn überschattet.

Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft noch, doch offenbar sind die Medaillen nicht sehr stabil.

Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow die Medaille von der Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb der glänzende Teil heil!

Rennrodler Max Langenhan bescherte Team Deutschland mit seinem Sieg im Einsitzer der Herren die erste Goldmedaille der Winterspiele in Italien!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.

Norweger Sander Eitrem gewann in 6:03,95 Minuten Olympiasieg über 5000 Meter Eisschnelllauf der Männer.

Der Weltrekordhalter ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich. Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter blieben ohne Medaillenchance, zeigten aber solide Leistungen: Platz zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold).

Nach dem schweren Sturz von Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zur Verletzung.

Mehr dazu: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Max Langenhan stellte am ersten Wettkampftag gleich mehrfach Bahnrekorde im Rodeln auf.

Nach drei Läufen führt er mit fast drei Zehnteln Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller, der Viertplatzierte Kristers Aparjods hat über eine Sekunde Rückstand – eine enorme Differenz im Rodeln.

Altmeister Felix Loch liegt zur Halbzeit enttäuschend auf Rang acht, Timon Grancagnolo folgt auf Platz zehn.

Nach der erfolgreichen Mixed-Staffel-Bronzemedaille brach bei Biathletin Vanessa Voigt aufgeladene Emotion aus.

Die 28-Jährige blickte zurück auf ein schwieriges Jahr: „‘Passiert das wirklich?‘: Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen“.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich.

Ramona Hofmeister schied im Viertelfinale nach einem Sturz aus, zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.

Gold gewannen Zuzana Maderova (Tschechien) und Benjamin Karl (Österreich).

Was für eine beeindruckende Staffel mit Happy End für Deutschland! Das Quartett um Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß holte Bronze hinter Frankreich und Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, beim finalen Schießen ließ Preuß eine Scheibe stehen, musste in die Strafrunde. Ihr Glück: Norwegens Maren Kirkeeide musste sogar zweimal in die Strafrunde, sodass Deutschland dennoch den dritten Platz sichern konnte.

Nach Silber für Emma Aicher war es die zweite deutsche Medaille an diesem Tag.

Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz waren auch Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Mehr dazu: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Naht eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Treppchen, doch zur Halbzeit liegen die Chancen gut.

Ohne Fehler schafften Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath den Wechsel auf Platz zwei knapp hinter Norwegen, vor Frankreich und Italien.

Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Start, um die Medaille zu sichern.

Kein Überraschungssieg im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und holte seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget (Norwegen) sicherte Bronze, Mathis Desloges (Frankreich) Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Ramona Hofmeister, 2018 Olympia-Dritte, und Cheyenne Loch kämpfen weiter um Medaillen, Elias Huber erreichte als einziger Mann das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied aus.

Nach fast 20 Minuten Unterbrechung beim Abfahrtsrennen steht fest: Emma Aicher sicherte sich Silber, nur 0,04 Sekunden hinter dem Gold von Breezy Johnson (USA).

Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia. Die erste deutsche Medaille bei den Spielen wurde jedoch durch Lindsey Vonns schweren Sturz überschattet. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach rund 15 Minuten konnte Vonn abtransportiert werden.

Ein Helikopter brachte sie in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Lindsey Vonn lag noch auf der Piste und wurde behandelt, der Helikopter näherte sich zum Abtransport.

Die Bilder waren dramatisch.

Es sah gar nicht gut aus: Nach Platz sieben von Kira Weidle-Winkelmann startete Lindsey Vonn, die früh stürzte.

Die US-Amerikanerin blieb mit der Hand im Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos liegen. Sie trat trotz eines Kreuzbandrisses an.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und musste sich nur der Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um vier Hundertstel. Nun heißt es abwarten.

Der erste Wettkampftag wurde von Demonstrationen in Mailand überschattet.

Mehr dazu: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe bei den Snowboardern laufen bereits.

Um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages: die Frauen-Abfahrt. Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen auf Edelmetall. Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister gehen mit Medaillenchancen im Snowboard-Riesenslalom an den Start. Max Langenhan liegt im Rodel-Einsitzer der Männer nach Tag 1 auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Auch bei den Snowboard-Big-Air-Wettbewerben wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze nach China.

Favorit Hiroto Ogiwara blieb ohne Medaille, seine Landsmänner Kira Kimura und Ryoma Kimata belegten die Plätze eins und zwei. Yiming Su aus China wurde Dritter.

Norwegerin Anna Odine Stroem gewann überraschend Gold beim Damen-Skispringen auf der Normalschanze.

Sie lag 1,1 Punkte vor Favoritin Nika Prevc (Slowenien), Dritte wurde Nozomi Maruyama (Japan).

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16, Agnes Reisch wurde Neunte. Juliane Seyfarth schied früh aus.

Felix Loch enttäuschte zur Halbzeit im Rodeln und liegt nur auf Rang acht.

Sein Teamkollege Max Langenhan aus Friedrichroda stellte dagegen einen neuen Bahnrekord auf und führt vor den entscheidenden Läufen.

Incredibile! Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei den Spielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und distanzierte Ragne Wiklund (Norwegen) und Valérie Maltais (Kanada) klar.

Joy Beune (Niederlande) enttäuschte als Favoritin und wurde Vierte.

Zwei von fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgeschlossen.

Ab circa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus, mit den Frauen über 3000 Meter in Mailand.

Aus deutscher Sicht sind die Medaillenchancen gering, mit Josie Hofmann ist nur eine Athletin dabei.

Fast zeitgleich meldeten Ermittler Schäden an der Eisenbahn im Norden Italiens, die möglicherweise Sabotage sind. Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr dazu: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach einer Auftaktpleite gegen Schweden gewann die Mannschaft von Jeff MacLeod am Samstag deutlich mit 5:2 gegen Japan. Dies war der erste Olympia-Sieg seit zwölf Jahren und wurde vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gefeiert.

Die Tore fielen früh, Daria Gleißner traf nach nur 44 Sekunden, Emily Nix und Nicola Hadraschek-Eisenschmid bauten die Führung aus. Japan konnte nur noch kosmetisch verkürzen.

Doppel-Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen, Teamkollegin Ebba Andersson sicherte sich Silber vor Heidi Weng (Norwegen).

Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podest: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte Team Deutschland viel Glück.

Er hofft, dass sich die Vorbereitung in guten Ergebnissen und Medaillen niederschlägt. Weitere Besuche sind in Cortina und Antholz geplant.

Von Bormio geht es weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme begann soeben der Frauen-Skiathlon über 20 Kilometer, bei dem Medaillen vergeben werden.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni und Dominik Paris (Italien). Silber und Bronze gehen somit an den Gastgeber.

Simon Jocher aus Deutschland verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher ist nach der Abfahrt der beste deutsche Athlet und liegt vorerst auf Rang 19.

Das wäre seine zweitbeste Platzierung in dieser Saison. Nun heißt es abwarten, ob Fahrer noch an ihm vorbeiziehen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt die Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris an und erfüllt seine Favoritenrolle.

Jocher wartet noch auf seinen Einsatz als 28. Starter und hat nur Außenseiterchancen.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er sich wieder aufrichten und blieb unverletzt.

Das Rennen der Speed-Spezialisten beginnt!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Ski-Wettkämpfe und die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichern wird.

Nach der Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los!

Nach drei Tagen mit Vorrundenspielen und Qualifikationen stehen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen an.

Um 11:30 Uhr startet die Herren-Abfahrt. Deutschland hat auch heute gute Chancen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen mit Selina Freitag, Katharina Schmid und Agnes Reisch.

Den vollständigen Zeitplan gibt es hier.

Gänsehaut pur!

Gleichzeitig entfachen in Mailand und Cortina die Ski-Legenden Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia die olympischen Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt, der Höhepunkt der Zeremonie naht: Das olympische Feuer wird entzündet.

Das geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand sowie auf der Piazza Dibona in Cortina.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den Reden von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor geben Malagò und Coventry ihre Grußworte an Zuschauer und Athleten ab.

Nach dem Einmarsch aller Athleten folgt eine Zeitreise durch die Geschichte der Winterspiele.

In einem Film erklärt Schauspielerin Sabrina Impacciatore die Olympiageschichte. Zum Mitreden: Die ersten Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.

Zum Schluss wird es laut, wenn das Gastgeberland einmarschiert.

Die Athleten strahlen pure Freude aus, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt.

Belgische Enttäuschung: Fahnenträger Maximilien Drion verpasste die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten dies.

Wir sind bei S angekommen.

Die meisten Nationen sind eingetroffen, nur wenige fehlen noch.

Die Schweiz tritt nicht in voller Mannschaftsstärke an.

Beim Damen-Eishockey gab es einen Norovirus-Fall, weshalb das Team die Eröffnungsfeier ausließ.

Endlich ist es soweit: Leon Draisaitl führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid die Fahne in Predazzo trägt.

Das auffällige Team-Outfit sorgte für gemischte Reaktionen. Geschmäcker sind eben verschieden.

Nach 20 Minuten ist der Einmarsch bei C erreicht.

Das deutsche Team kommt unter „Germania“ an 32. Position.

Die Brasilianer überraschten mit einem kleinen Tanz beim Einmarsch in Cortina und brachten die Zuschauer zum Jubeln.

Nun richtet sich der Fokus auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Der Einmarsch beginnt traditionell mit Griechenland, danach folgen die Nationen alphabetisch. Deutschland ist „Germania“ an 32. Stelle.

Zeit für Poesie!

Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht „L‘Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San Siro erheben sich die Zuschauer zur italienischen Nationalhymne.

Parallel zu Mailand wird auch an den anderen Standorten die Trikolore gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani wird gewürdigt mit einer Showeinlage.

Der berühmte Designer starb im September 2023 im Alter von 91 Jahren.

Tosender Applaus im Stadion!

US-Popsängerin Mariah Carey sang frühzeitig den Italo-Hit „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Schauspielerin Matilda De Angelis tritt auf, begleitet von bunten Kostümen und überdimensionalen Farbtuben.

Zum Start liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer verkörpern Skulpturen.

Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat begonnen.

Die Stadionatmosphäre ist festlich, allerdings nur zu zwei Dritteln gefüllt – hohe Ticketpreise könnten Fans abgeschreckt haben.

130 deutsche Athleten nehmen an der Eröffnungsfeier teil, jedoch nicht gemeinsam in Mailand, sondern dezentral an vier Orten.

Neben dem Hauptort San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feiern. So können Sportler an Wettkampforten bleiben.

Das Warten endet bald: In rund einer Stunde startet die Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro-Stadion live.

Tom Bartels und Italien-Experte Giovanni di Lorenzo kommentieren im Ersten. Die Feier wird auch bei Eurosport gezeigt und hier im Liveticker begleitet.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.

Der DOSB meldete via Instagram einen kleinen, eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie. Mohr wurde operiert, das Knie ist stabil. Bei günstigem Heilungsverlauf kann sie bald wieder voll trainieren.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, deshalb war Freitag der erste Lauf für Kira Weidle-Winkelmann auf der Cortina-Piste.

Sie erzielte die drittschnellste Zeit, war aber mit der Streckenpräparation unzufrieden.

„Man will für Großereignisse immer mehr Spannung reinbringen, ich bin kein Fan davon“, sagte sie. „Unser Sport ist gefährlich genug.“

Weidle-Winkelmann gewann 2021 WM-Silber in Cortina, doch die Strecke wurde verändert und ist nicht mehr so glatt wie früher.

Das Abfahrtstraining der Frauen konnte mit Verspätung stattfinden, mit unterschiedlichem Erfolg für die Deutschen.

Emma Aicher hatte Probleme, verpasste einige Tore und landete weit hinten, Weidle-Winkelmann war Dritte.

Lindsey Vonn, trotz Kreuzbandriss angetreten, zeigte eine souveräne Fahrt, eine Medaille ist nicht ausgeschlossen.

Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte enorme Härte: 20 Stunden nach schwerem Sturz stand er wieder auf der Piste und fuhr weiter.

Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen fuhr er auf Rang zwei. Da viele Fahrer das Training ausließen, sind die Zeiten wenig aussagekräftig für den Wettkampf.

Nach dem positiven Dopingtest von Rebecca Passler (24) unterstützte der italienische Sportdirektor seine Athletin.

Er sprach auch darüber, wie die Nachricht ins Team gelangte. Mehr dazu: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen war von Unterbrechungen geprägt wegen Stürzen und Nebel.

Lindsey Vonn wird beim heiß erwarteten Durchgang trotz Kreuzbandriss antreten.

Die deutschen Bob-Crews von Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil und reisen vorzeitig ab.

Grund ist Platzmangel im Athletendorf, da Betten für frühere Wettkämpfe benötigt werden.

Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam steht vor harscher Kritik wegen ihres Auftretens.

Mehr dazu: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Norwegens Skispringer Johann André Forfang (30) trauert um seinen verstorbenen Vater Hugo.

Er verschob die Beerdigung, um an Olympia teilzunehmen.

Heute um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier offiziell eröffnet.

Da Wettkampforte über Norditalien verstreut sind, gibt es neben Mailand noch drei weitere kleinere Feierlichkeiten in Cortina, Predazzo und Livigno.

Die ersten Wettkämpfe fanden bereits am Mittwoch statt, heute treten unter anderem Eiskunstläufer und Curler an. Die ersten Medaillenentscheidungen folgen am Samstag mit der Herren-Abfahrt in Bormio um 11:30 Uhr.

Felix Hoffmann überzeugte beim ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo mit Top-Platzierungen.

Er gewann einen Durchgang und wurde zweimal Zweiter oder Dritter. Philipp Raimund zeigte ebenfalls starke Sprünge.

Olympiasieger Andreas Wellinger und Pius Paschke hatten durchschnittliche Trainings mit eher hinteren Plätzen.

Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.

Er landete seine Tricks nicht sauber und scheiterte in der Qualifikation.

Die deutschen Skispringerinnen absolvierten ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze von Predazzo.

Katharina Schmid belegte die Plätze 15, 18 und 19, Selina Freitag konnte noch nicht vorne mitmischen. Agnes Reisch zeigte die besten Leistungen unter den Deutschen.

Wegen eines Norovirus-Ausbruchs wurde das Eishockey-Spiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada verschoben.

Die Partie wird am Donnerstag nachgeholt.

Die deutschen Eishockey-Frauen verloren ihr Auftaktspiel gegen Schweden mit 1:4.

Katarina Jobst-Smith brachte Deutschland früh in Führung, doch Schweden drehte das Spiel durch drei weitere Tore deutlich.

Auf der Stelvio-Piste in Bormio gab es weitere schwere Stürze im Abfahrtstraining, unter anderem von Daniel Hemetsberger.

Er verlor die Kontrolle, stürzte, verlor den Helm, erlitt Verletzungen im Gesicht und klagte über Beinschmerzen.

Vor dem offiziellen Start der Spiele wurden im Olympischen Dorf mutwillige Schäden an sanitären Anlagen festgestellt.

Laut Polizei handelt es sich um etwa 70 betroffene Zimmer mit erheblichen Schäden, möglicherweise verursacht durch Fräsen. Eine Sabotage wird nicht ausgeschlossen.

Die ersten vier Spiele im Mixed-Curling sind beendet: Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen jeweils.

Auf einen Blick: Schweden – Südkorea 10:3, Großbritannien – Norwegen 8:6, Kanada – Tschechien 10:5, Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Auftakt im Mixed-Curling lief nicht nach Plan: Ein Stromausfall führte zu einer kurzen Unterbrechung.

Die Beleuchtung fiel um 19:08 Uhr aus, das Problem wurde schnell behoben.

Zwei Tage vor der Eröffnung starteten die Mixed-Curling-Teams in Cortina D’Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr fanden die ersten vier Partien im Olympiastadion statt.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl und Katharina Schmid werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier sein.

Der DOSB gab dies bekannt, nachdem über 135.000 Fans abgestimmt hatten.

Das Duo setzte sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.

Sie treten die Nachfolge von Claudia Pechstein und Francesco Friedrich an, die 2022 in Peking die Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Spiele kam es zu russischen Hackerangriffen auf italienische Behörden und Olympia-Standorte.

Außenminister Antonio Tajani bestätigte vereitelte Cyberangriffe „russischen Ursprungs“ auf Außenministerium und Hotels in Cortina.

Vor Beginn der Wettkämpfe stürzte der norwegische Skirennfahrer Fredrik Möller schwer im ersten Abfahrtstraining in Bormio.

Er verlor die Kontrolle, rutschte über die Piste und konnte den linken Arm nicht mehr bewegen. Nach langem Stillstand wurde er per Helikopter abtransportiert.

Auch wenn die Spiele erst am Freitag offiziell starten, finden bereits heute Wettkämpfe statt.

Den Auftakt machen die Curling-Vorrundenspiele ab 19:05 Uhr.

Hier eine Übersicht: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte vor den Spielen 7100 Dopingtests bei rund 2800 Athleten durch.

Das entspricht 92 Prozent der Teilnehmer. Der Fokus lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Besonders häufig getestet wurden Athleten aus China, Deutschland, USA und Spanien.

Das US-Olympiateam änderte den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ zu „Winter House“.

Dies reagiert auf die negative Assoziation mit der US-Behörde ICE („Immigration and Customs Enforcement“), die für ihre brutalen Einwanderungspraktiken kritisiert wird. Dies führte zuletzt auch zu Protesten in Mailand.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöht die Prämien für Medaillengewinner.

Gold gibt es künftig 30.000 Euro (statt 20.000), Silber 20.000 Euro (statt 15.000), Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier an? Die Auswahl fiel auf ein Duo aus Mann und Frau.

Bei den Frauen standen Snowboarderin Ramona Hofmeister, Bob-Pilotin Laura Nolte und Skispringerin Katharina Schmid zur Wahl, bei den Männern Eishockey-Spieler Leon Draisaitl, Johannes Rydzek (Nordische Kombination) und Rennrodler Tobias Wendl.

Bis Dienstag konnte online abgestimmt werden, das Ergebnis wurde am 5. Februar bekanntgegeben.

Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026!

Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund ums deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere spannende Ereignisse.