Olympia 2026 im Live-Ticker: Großnichte der Filmlegende gewinnt Gold
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!
Am fünften Wettkampftag überzeugten insbesondere die deutschen Rodlerinnen und Rodler im Doppelsitzer: Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewannen Silber, während Tobias Wendl und Tobias Arlt die Bronzemedaille errangen.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Entscheidungen um Medaillen, spannende Highlights und interessante Geschichten am Rande.
Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Die Großnichte der berühmten italienischen Schauspielerin Gina Lollobrigida triumphierte über 5000 Meter und setzte sich vor der Niederländerin Merel Conijn sowie der Norwegerin Ragne Wiklund durch. Für die 35-Jährige ist es nach ihrem Sieg über 3000 Meter bereits die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.
Die Deutsche Maira Jasch landete mit einem Rückstand von 14,77 Sekunden auf Rang acht.
Die deutschen Curling-Herren feierten ihren ersten Erfolg im olympischen Turnier. Mit 5:4 besiegte das Team um Marc Muskatewitz Norwegen.
Nach einer knappen Niederlage zum Auftakt gegen Kanada (6:7) sind sie nun wieder auf Kurs, um das Ziel einer Top-4-Platzierung zu erreichen.
Alessandro Hämmerle verteidigt seinen Titel von 2022! Der Österreicher gewann das Finale im Snowboard Cross. Silber ging an den Kanadier Eliot Grondin, Bronze sicherte sich Jakob Dusek aus Österreich.
Für die Hälfte der deutschen Teilnehmer war jedoch im Achtelfinale Endstation. Martin Nörl und Leon Ulbricht schieden im Viertelfinale aus, nachdem sie zeitgleich miteinander kollidierten und den Einzug in die Top Acht verpassten.
Die Schwedin Frida Karlsson setzte sich nach ihrem Sieg im Skiathlon auch über 10 Kilometer Freistil durch und dominierte das Feld regelrecht.
Mit 46,6 Sekunden Vorsprung erreichte die 26-Jährige das Ziel vor ihrer Landsfrau Ebba Andersson, Bronze ging an die US-Amerikanerin Jessie Diggins, die 49,7 Sekunden zurücklag.
Die deutschen Langläuferinnen spielten keine Rolle im Kampf um die Medaillen: Pia Fink wurde mit Rang 19 bestplatzierte Deutsche, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten deutlich dahinter.
Spannend ging es im Freestyle-Buckelpisten-Wettkampf der Männer zu. Der Australier Cooper Woods und Kanada's Mikael Kingsbury erzielten im zweiten Finale punktgleich dasselbe Ergebnis.
Gold erhielt jedoch Woods, da er bei Punktgleichheit die höheren Turn-Punkte erzielte. Bronze sicherte sich der Japaner Ikuma Horishima.
Die Überraschung des Tages: Italiens Skirennläuferin Federica Brignone (35) gewann den Super-G in Cortina und holte damit Gold.
Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin setzte sich gegen Romane Miradoli (31) aus Frankreich und die drittplatzierte Österreicherin Cornelia Hütter (33) durch und schrieb damit ihr ganz persönliches Wintermärchen.
Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor rund einem Jahr, bei dem sie sich mehrere Brüche und einen Kreuzbandriss zuzog, war ihre Teilnahme an Olympia lange ungewiss. Doch nur 315 Tage später krönte sich die Italienerin in heimischen Gefilden zur Super-G-Siegerin!
Schockmoment um Breezy Johnson (30)!
Während des Super-G stürzte die 30-jährige US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängen geblieben war.
Glücklicherweise konnte Johnson, die erst am Sonntag Abfahrts-Gold sicherte, sich wieder aufrappeln und das Rennen eigenständig beenden.
Es scheint, als sei keine schwerwiegendere Verletzung entstanden.
Beeindruckend! Nach zwei von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Athleten auf Podestkurs: Axel Jungk belegt den zweiten Platz, Christopher Grotheer den dritten. Auch Felix Keisinger auf Rang sechs hat das Podium noch im Blick.
An der Spitze führt der dreimalige Gesamtweltcup-Sieger Matt Weston mit zwei Bahnrekorden das Feld an, er hat aktuell 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.
Sehr ärgerlich! Die Hoffnungen auf eine weitere Medaille endeten früh für Emma Aicher im nebligen Super-G. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin verfehlte mit Startnummer sieben das Ziel.
Kurz zuvor schied auch Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler aus. Neben ihnen erreichten viele Favoritinnen wie Sofia Goggia aus Italien und Ester Ledecka aus Tschechien das Ziel nicht. Überraschend führt derzeit Lokalmatadorin Federica Brignone, die erst vor wenigen Wochen ihr Comeback nach einer langwierigen Beinverletzung feierte.
Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf eine starke Basis für ein geschlossen gutes Mannschaftsergebnis. Axel Jungk lag als Zweiter nur 0,06 Sekunden hinter dem Führenden Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger als Vierter und Sechster sind ebenfalls im Medaillenbereich.
Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt verpasste im Einzel in Antholz mit Rang 4 knapp eine Medaille und war zugleich beste Deutsche. Dennoch sieht sie sich massiver Kritik im Netz ausgesetzt und zieht nun Konsequenzen.
„Während viele wieder meine Laufzeit und Schießleistung kritisieren, stehe ich hier und bin verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz des Trainingsrückstands, der durch den Wegfall großer Teile der Vorolympischen Saison entstand, habe sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt gebracht.
Für die vielen negativen Kommentare hat sie keine Kraft mehr und pausiert deshalb vorerst auf Instagram. „Wir sehen uns nach Olympia wieder. Hier wird es jetzt ruhig, mein Fokus liegt anderswo“, erklärte Voigt – mit Blick auf weitere Medaillen, denn das Einzel war erst ihre zweite Chance.
Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.
Grund dafür ist sein Helm, der Motive verstorbener Sportkameraden zeigt, die Opfer russischer Angriffe wurden.
Mehr dazu gibt es hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“
Der sechste Tag der Olympischen Spiele 2026 bringt ein vollgepacktes Programm.
So stehen heute unter anderem der Frauen-Super-G, der 10-km-Langlauf der Frauen, das Finale im Snowboard-Cross der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.
Alle Entscheidungen des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar“
Die letzte Goldmedaille des Abends ging an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry begeisterten bei der Eistanz-Kür Publikum und Wertungsrichter und standen am Ende ganz oben auf dem Podest vor dem US-Duo Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen aktuell vorne liegen.
Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz läuft noch – allerdings ohne deutsche Beteiligung.
Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Lauf von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich so die Bronzemedaille!
Gold bliebt – wie bei den Damen – in Italien: Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubeln, Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Team Toni Eggert und Florian Müller verpasste mit Platz vier knapp das Podium, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA fielen auf Rang sechs zurück.
Die beiden jungen US-Duos starteten stark in den zweiten Lauf und lagen auf Goldkurs, leisteten sich jedoch einen Fehler, der sie zurückwarf. So gelang Wendl/Arlt noch überraschend der Sprung aufs Treppchen.
Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen erreichte der Niederländer nur Platz fünf, Gold ging an die USA.
Jordan Stolz gewann über 1000 Meter vor dem Niederländer Jenning de Boo, der Silber holte. Zhongyan Ning aus China wurde Dritter.
Enttäuschend verlief der Abend für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb, der zwei Sekunden unter seiner Bestzeit blieb und nur Zwölfter wurde. Ein Infekt könnte ihn zusätzlich gebremst haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.
Der Chinese Lian Ziwen raubte dem niederländischen Favoriten Joep Wennemars im 1000-Meter-Rennen den Außenbahnvorteil und brachte ihn völlig aus dem Konzept!
Diese Szene kostete dem Sohn des Olympia-Legenden Erben Wennemars wertvolle Sekunden, weshalb er wütend reagierte und seinen Konkurrenten im Zielbereich anrempelte – eine unschöne Situation.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten ihren zweiten Platz und gewannen Silber!
Gold ging mit nur 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze sicherte sich das österreichische Duo Selina Egle und Lara Michaela Kipp (+0,259 Sekunden).
Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf im Eiskanal, doch das beste Team des Abends ließ sich davon nicht beeindrucken und fuhr fehlerfrei zum Sieg. Die Freude unter allen sechs Medaillengewinnerinnen ist riesig.
Auch die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller sowie Tobias Wendl/Tobias Arlt haben Medaillen im Visier.
Nach dem ersten Lauf liegen Eggert/Artl auf Rang vier, Wendl/Arlt folgen als Fünftplatzierte. Das US-Duo Mueller/Haugsjaa führt derzeit, dahinter kämen Thomas Steu/Wolfgang Kindl aus Österreich sowie Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner aus Italien aufs Podium.
Im Doppelsitzer der Rodlerinnen sind Eitberger und Matschina zur Halbzeit auf Platz zwei.
Obwohl sie beim Start durch eine Berührung mit der Bande Zeit verloren, lief es im unteren Streckenabschnitt umso besser. Die Führung halten die Italienerinnen Vötter und Oberhofer, Eitberger und Matschina haben nur 0,022 Sekunden Rückstand. Dritter sind derzeit die Österreicherinnen Egle und Kipp.
Vor wenigen Minuten starteten die ersten Läufe im Doppelsitzer der Rodler, die Entscheidungen fallen ab 18:53 Uhr und 19:40 Uhr im zweiten Lauf.
Bei den Frauen kämpfen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina um Gold, bei den Männern dürften Tobias Wendl und Tobias Arlt gute Medaillenchancen haben. Außerdem treten die deutschen Rodler Toni Eggert und Florian Müller an.
Elizabeth Lemley sicherte sich den Olympiasieg auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf durch, Drittplatzierte wurde Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember zum Weltcup zurück und überraschte nun in Italien mit diesem Erfolg.
Große Sorge herrscht um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer bei der Frauen-Halfpipe und musste minutenlang medizinisch betreut werden.
Beim Versuch eines „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht, landete mit dem Kopf auf der Piste und lag regungslos da. Die Fans verstummten sofort. Rund acht Minuten wurden die Sanitäter tätig, bevor sie die Weltmeisterin von 2019 auf einer Trage abtransportierten.
Wie es Liu Jiayu inzwischen geht, ist noch unklar.
Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer! Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot holte Silber. Lora Hristova aus Bulgarien sicherte sich Bronze.
Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz erreichte einen soliden achten Rang.
Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es hingegen nicht optimal. Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, wodurch sie mit über zwei Minuten Rückstand auf Simon Zehnte wurde. Dabei lag die Bayerin nach drei fehlerfreien Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs.
Gold im Langlauf über zehn Kilometer geht an Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach am Ziel erschöpft zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber, Bronze sicherte sich Eero Hirvonen aus Finnland.
Vinzenz Geiger war lange Teil der Spitzengruppe, verlor aber gegen Ende an Kraft und wurde Zehnter – damit hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek, der Achter wurde. Julian Schmid belegte Platz 14.
Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönt sich vermutlich zum König dieser Winterspiele. Mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden schlug er seinen direkten Rivalen, den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33).
Marco Odermatt (28), vor Olympia als Goldfavorit gehandelt, sicherte sich den dritten Platz.
Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Olympia-Geschichte, der drei Goldmedaillen bei ein und denselben Spielen gewann. Damit reiht er sich in die Reihen von Legenden wie Toni Sailer (Österreich, †73) und Jean-Claude Killy (Frankreich, 82) ein.
Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz und in sozialen Medien mit Hasskommentaren überflutet.
„Ich weiß, dass mein Sprung uns den Einzug in die nächste Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht gereicht“, erklärte die junge Skispringerin nach einem enttäuschenden Sprung von nur 82 Metern und übernahm Verantwortung für das Ausscheiden. Was sie jedoch in den Kommentarspalten erwartete, hatte sie nicht erwartet.
Schock im Olympia-Dorf! Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) schwer im Training und muss seine Olympia-Teilnahme absagen.
Das australische Sportinstitut NSWIS bestätigte den schweren Unfall. Bolton klagte am Dienstag über zunehmende Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich und wurde mit einem CT-Scan in die Olympische Polyklinik gebracht.
Dort erhielt er die Schockdiagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde er sofort in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.
Während bei den Frauen im Eishockey und bei den Männern im Eiskunstlauf weiterhin hart gekämpft wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, an dem Julia Taubitz mit ihrem dritten Gold für Deutschland glänzte.
Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland damit zeitweise auf den geteilten zweiten Rang mit Schweden. Norwegen führt aktuell mit sechs Goldmedaillen.
Das ist bitter! Das DSV-Quartett Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste mit Rang vier knapp das Podium nach acht Sprüngen – nur einen halben Meter fehlte zum Bronzeplatz hinter Japan.
Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen holte Silber.
Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Teamspringen setzt Deutschland nach Gold von Philipp Raimund auf weiteres Edelmetall.
Aktuell sieht es für den Olympiasieger Philipp Raimund, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag allerdings nicht nach einem Podestplatz aus. Der abschließende Springer Raimund darf noch starten, doch die Prevc-Geschwister aus Slowenien sind auf Goldkurs.
Julia Taubitz hat es geschafft! Die Rennrodlerin aus Annaberg-Buchholz setzte sich auch im vierten Lauf im Einsitzer der Frauen durch und verteidigt trotz starker Konkurrenz die Führung.
Mit Tränen und der schwarz-rot-goldenen Flagge jubelt die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Am Ende steht eine Zeit von 3:30,625 Minuten mit einem Vorsprung von 0,918 Sekunden vor der Lettin Elina Bota. Bronze geht an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957).
Taubitz kann weiter auf Gold hoffen: Nach drei von vier Läufen führt sie mit 0,704 Sekunden vor der Lettin Elina Bota.
Allerdings profitierte sie von einem großen Fehler ihrer bis dahin zweitplatzierten deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und jetzt um eine Medaille bangen muss.
Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18:50 Uhr.
Im Curling-Mixed hat Italien das Spiel um Platz drei mit 5:3 gegen Großbritannien gewonnen und sich die nächste Medaille gesichert.
Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18:05 Uhr.
Philipp Nawrath verpasste im Biathlon-Einzel mit Platz fünf und einem Fehler knapp die Medaillen.
Stattdessen holte der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, seinen ersten Olympia-Gold im ersten Rennen. Hinter ihm sicherten sich Éric Perrot aus Frankreich und Sturla Holm Lægreid aus Norwegen die weiteren Podestplätze.
David Zobel wurde als zweitbester Deutscher 21. (zwei Fehler), Lucas Fratzscher belegte mit ebenfalls zwei Fehlern Platz 23, Philipp Horn schoss sechsmal daneben und landete auf Rang 40.
Kira Weidle-Winkelmann zeigte mit Platz sechs in der Abfahrt eine starke Leistung, Emma Aicher holte mit einer herausragenden Slalomfahrt Silber in der Team-Kombination!
Die 22-Jährige fuhr die beste Slalomzeit aller Teams und überholte damit mehrere Konkurrenten. Am Ende mussten sich die deutschen Damen nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber um 0,05 Sekunden geschlagen geben. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.
Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit dem Team Silber. Für Weidle-Winkelmann war es die erste olympische Medaille ihrer Karriere – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.
Im von zahlreichen Stürzen geprägten Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Keine andere Athletin konnte seinen starken ersten Lauf toppen. Im letzten Durchgang stürzte er selbst, dennoch gewann er Gold. Silber ging an den US-Amerikaner Alex Hall, Bronze an Luca Harrington aus Neuseeland.
Für Ruud ist es bereits die zweite olympische Goldmedaille: 2022 siegte er im Big-Air-Wettbewerb in Peking.
Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben! Im Mixed-Team-Staffel-Finale setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.
Ein deutsches Team war in diesem Wettbewerb nicht vertreten.
Beim Mixed-Team-Skispringen verzichten die deutschen Springer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen treten Selina Freitag und Agnes Reisch an, die beide im Normalschanzen-Wettkampf am Samstag vor Schmid lagen.
Das Quartett wird ergänzt durch den frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Favorit Johannes Høsflot Klæbo sicherte sich im Sprint der Männer wie bereits im Skiathlon Gold. Hinter dem dominanten Norweger gewann der US-Amerikaner Ben Ogden Silber, Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike holte Bronze.
Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.
Die Schwedinnen dominierten den Langlauf-Sprint: Linn Svahn siegte im Finale vor den Landsfrauen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler endete der Sprint im Halbfinale. Sie belegten in ihrem Durchgang die Plätze drei und vier und konnten sich nicht als Lucky Loser für das Finale qualifizieren.
Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Sowohl Laura Gimmler als auch Coletta Rydzek erreichten das Halbfinale.
Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite, direkt qualifiziert, Rydzek gewann ihren Durchgang sogar. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.
Sie hatte am Ende der Abfahrt 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson, zu den Medaillenplätzen fehlen 0,47 Sekunden.
Im Slalom (14 Uhr) will Emma Aicher, Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin, den Rückstand wettmachen. Sie ist in dieser Saison nicht nur beste Abfahrerin, sondern auch beste Slalomfahrerin des Teams und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Medaillen.
Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gerne mit dem Norweger Marius Lindvik gefeiert, doch die Freundschaft zerbrach durch den Anzug-Skandal bei der WM 2025.
Mehr dazu hier: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrent nach: Wie ins Gesicht gespuckt“
Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet. Doch die Feier beim italienischen Sender Rai war von Pannen geprägt, was inzwischen größere Wellen schlägt.
Der Sportchef Paolo Petrecca erkannte reihenweise Teilnehmer der Show nicht, verwechselt unter anderem die italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurde fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella gehalten.
Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Die zuständige Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, Sender, Gebührenzahler und Sportjournalisten zu schaden.
Auch die Politik reagierte auf den Skandal: Die Opposition erklärte, unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zähle bei Rai politische Loyalität mehr als fachliche Kompetenz.
Aufregung bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.
Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell“.
Drei von vier deutschen Starterinnen überstanden die Qualifikation im Langlauf-Sprint.
Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.
Ab dem Viertelfinale sprinten die Athletinnen in Heats mit sechs Teilnehmerinnen im direkten Duell.
Am Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.
Was sie mitteilte, lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.
Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund richtet sich der Blick auf Dienstag. Auch heute hat Team Deutschland einige Hoffnungen.
Die besten Medaillenchancen hat Deutschland im Rodeln: Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs. Der letzte Lauf startet um 18:34 Uhr in Cortina.
Philipp Raimund will am Abend beim Mixed-Wettbewerb (18:45 Uhr) nachlegen. Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann treten in der Team-Kombination (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) an.
Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale: 13:13 Uhr) haben Außenseiterchancen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Während im Damen-Eishockey das vierte Gruppenspiel zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns heute mit dem Wunder von „Gold-Hille“.
Deutschland kletterte dadurch im Medaillenspiegel auf Rang vier.
Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen.
Der 25-Jährige setzte sich im Normalschanzen-Wettkampf in Predazzo durch.
Der Erfolg ist eine Überraschung, denn Raimund hatte bislang noch keinen Weltcup-Sieg. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Metern den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei.
Nach dem Goldsieg sagte Raimund im TV strahlend: „Ich wusste, dass es weit geht. Es ist unglaublich.“
Mehr zu „Gold-Hille“ hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück nicht fassen“.
Am Dienstag hat Deutschland beste Chancen auf weiteres Rodel-Gold.
Weltmeisterin Julia Taubitz und WM-Zweite Merle Fräbel liegen nach den ersten beiden von vier Läufen weit vorne und liefern sich ein spannendes Rennen.
Taubitz führt Fräbel hauchdünn mit 61 Hundertstelsekunden an.
Die Entscheidung im Snowboard der Frauen fällt ohne deutsche Starterin.
Annika Morgan schied in der Qualifikation mit Rang 13 knapp aus.
Die deutschen Frauen im Eishockey dürfen weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.
Im dritten Gruppenspiel besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung Frankreich mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0), nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 bezwungen worden war. Trotz vieler vergebenen Chancen siegte Deutschland verdient.
Laura Kluge brachte die Mannschaft 35 Sekunden vor der Pause in Führung, Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. In der Verlängerung sorgte Katarina Jobst-Smith für den Siegtreffer.
Das Glamour-Duo: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Beim Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Favoritin knapp vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.
Die Bronzemedaille gewann Miho Takagi aus Japan, die 2020 und 2023 Weltmeisterin über diese Distanz wurde.
Jetzt beginnt der Wettbewerb über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen.
Die Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Top-Anwärterinnen.
Aus deutscher Sicht ist Anna Ostlender (23) die einzige Starterin, allerdings mit Außenseiterchancen.
Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina wandte sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) emotional an Lindsey Vonn (41).
„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst nicht nur die Menschen, die deinen Weg verfolgen, sondern auch uns, die wir täglich mit dir arbeiten“, schrieb der ehemalige Skistar am Tag nach dem Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag auf der Strecke, vor allem für dich.“
Vonn war nach nur zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und heftig auf die Piste gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.
In Kürze treten die deutschen Frauen im Eishockey gegen Frankreich an.
Das dritte Gruppenspiel beginnt um 16:40 Uhr. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt Richtung Viertelfinale.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination deutlich.
Jocher wurde in der Abfahrt Elfter, Straßer konnte die Position nur minimal verbessern, sodass das deutsche Duo auf Rang elf liegt.
Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen aus der Schweiz gewann zusammen mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg – vor den Landsmännern Marco Odermatt und Loic Mellarc sowie den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich Silber teilten.
Im Ski-Freestyle wiederholte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg von Peking.
Sie verwies die chinesische Superstar Eileen Gu auf den zweiten Platz, Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.
Deutsche Athletinnen fehlten aufgrund der Verletzung von Muriel Mohr im Training.
Obwohl er einer der besten Schützen im Weltcup ist, nimmt Justus Strelow nicht im Einzel teil.
Der DSV setzt stattdessen auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, Strelow sei zwar ein Top-Athlet, aber die vier Kilometer im Einzel würden aufgrund seiner schwächeren Laufleistung zu große Lücken erzeugen. Da man ihn für weitere Wettbewerbe brauche, sei die Entscheidung so gefallen.
Strelow akzeptierte dies als Teamplayer. Bereits bei den Weltmeisterschaften hatte er auf Einzelmedaillen verzichtet, um für die Staffeln fit zu sein.
Die Team-Kombination der Männer läuft. Nach der Abfahrt liegt das deutsche Duo Simon Jocher/Linus Straßer auf Platz elf.
Jocher zeigte eine solide Abfahrt, war am Ende 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesbeste Giovanni Franzoni aus Italien. Straßer hat im Slalom (14 Uhr) noch alle Chancen, den Rückstand aufzuholen.
Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland alle drei Medaillen! Auch am Montag könnte es golden weitergehen.
Im Skispringen von der Normalschanze hat Philipp Raimund beste Aussichten. Der 25-Jährige gewann in dieser Saison bereits fünfmal den Sprung aufs Podium, obwohl er noch nie ein Weltcup-Springen gewann. Beim letzten Training belegte er die Plätze 1, 1 und 2.
Felix Hoffmann, der zweitbeste Deutsche im Gesamtweltcup, kann ebenfalls auf eine Medaille hoffen.
Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team klirren noch die Kufen, während prominente Gäste wie Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix zuschauen.
Team Deutschland freut sich über erste Medaillen. Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag aus deutscher Sicht, nachdem Emma Aicher knapp Silber in der Abfahrt gewann und die Biathlon-Mixedstaffel Bronze holte.
Leider war der Tag von Lindsey Vonns schwerem Sturz überschattet.
Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr im Medaillenspiegel.
Die Bronze-Medaille der deutschen Biathleten wird weiterhin gefeiert, doch offenbar sind die Medaillen nicht unbedingt robust.
Justus Strelow ließ bei einem Freudensprung seine Medaille von der Kette fallen, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.
„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband. Hoffentlich ist der glänzende Teil heil geblieben!
Rennrodler Max Langenhan bescherte Deutschland das erste Gold der Winterspiele!
Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.
In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem das 5000-Meter-Rennen der Männer im Eisschnelllauf.
Der norwegische Weltrekordhalter ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Starter waren bei der Medaillenvergabe nicht im Spiel, zeigten aber gute Leistungen mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold).
Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.
Mehr dazu hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.
Max Langenhan setzte am ersten Wettkampftag dreimal Bahnrekord im Eiskanal von Cortina und führt das Feld vor dem abschließenden Lauf an.
Der 26-Jährige hat fast drei Zehntel Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Kristers Aparjods auf Platz vier liegt über eine Sekunde zurück – im Rodeln eine große Differenz.
Für Altmeister Felix Loch läuft es nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo belegt Platz zehn.
Nach dem Gewinn der Medaille in der Biathlon-Mixed-Staffel kämpfte Vanessa Voigt mit den Emotionen.
Die 28-Jährige blickte auf ein schwieriges Jahr zurück: „‘Passiert das wirklich?‘ Nach Staffel-Bronze flossen bei Biathlon-Star die Tränen“.
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich.
Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus, zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.
Gold gewannen die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.
Was für ein spannendes Staffelrennen für Deutschland! Das Quartett aus Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß erkämpfte Bronze hinter Frankreich und Italien.
Die deutschen Biathleten blieben siebenmal fehlerfrei, Schlussläuferin Preuß musste trotz drei Nachladern eine Scheibe stehen lassen und in die Strafrunde. Doch dank der Fehler der Konkurrenz reichte es zum Podestplatz.
Nach Silber für Emma Aicher ist es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.
Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz waren Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.
Was sie sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.
Eine Sensation im Biathlon? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium – doch zur Halbzeit liegen die Zeichen gut.
Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath blieben fehlerfrei und führten das Team auf Platz zwei hinter Norwegen – vor Frankreich und Italien.
Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Start, um die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.
Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, zwischen den Norwegern sicherte sich der Franzose Mathis Desloges Silber. Friedrich Moch wurde bester Deutscher auf Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.
Ramona Hofmeister (Siegerin von Bronze 2018) ist Siebte, Cheyenne Loch 15. Elias Huber erreichte bei den Männern als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied als 18. aus.
Nach fast 20 Minuten Unterbrechung steht fest: Emma Aicher sichert sich Silber in der Abfahrt, nur 0,04 Sekunden fehlen auf Gold!
Gold gewann Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Die erste Medaille für Deutschland steht, allerdings überschattet vom schweren Sturz Lindsey Vonns. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.
Nach einer Viertelstunde wurde Lindsey Vonn abtransportiert.
Der Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.
Lindsey Vonn liegt noch immer auf der Piste und wird behandelt. Nun nähert sich ein Helikopter, um sie abzutransportieren – beunruhigende Bilder.
Kira Weidle-Winkelmann schaffte nur Rang sieben, dann startete Lindsey Vonn und stürzte früh im Rennen.
Die US-Amerikanerin, die mit einem Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb liegen.
Was für eine Fahrt!
Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um vier Hundertstel. Nun heißt es Warten, ob es für das Podest reicht.
Der erste Wettkampftag wurde durch Proteste und Ausschreitungen in Mailand überschattet.
Was genau passierte, lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen bereits, um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen.
Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall, beide standen in dieser Saison bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister an den Start (14:29 Uhr Frauen, 14:39 Uhr Männer). Im Rodeln liegt Max Langenhan nach dem ersten Tag auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.
Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.
Auch beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.
Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.
Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.
Die 27-Jährige siegte mit 1,1 Punkten Vorsprung vor der Favoritin Nika Prevc. Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche wurde Selina Freitag auf Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte auf Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied früh aus.
Felix Loch (36) zeigte sich enttäuscht: Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Führende liegt nach der Hälfte der Läufe nur auf Rang acht.
Sein Teamkollege Max Langenhahn (26) aus Friedrichroda glänzte mit einem neuen Bahnrekord und führt die Konkurrenz vor den letzten Läufen an.
Unglaublich! Zum 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.
Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und distanzierte Ragne Wiklund (Norwegen) und Valérie Maltais (Kanada) deutlich.
Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin mit Platz vier.
Zwei von fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgeschlossen. Ab ca. 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.
In Mailand starten die Frauen über 3000 Meter.
Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Edelmetall gering, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Deutsche vertreten.
Fast zeitgleich meldete die italienische Bahn drei Beschädigungen im Schienennetz im Norden des Landes.
Ermittler schließen Sabotage nicht aus, Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.
Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.
Nach der Auftaktpleite gegen Schweden gewann das Team mit 5:2 gegen Japan – vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Der Sieg wurde früh vorbereitet durch Treffer von Kapitänin Daria Gleißner (44 Sekunden), Emily Nix (9. Minute) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.). Später erhöhten Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) auf 5:0, Japan konnte noch auf 5:2 verkürzen.
Doppel-Erfolg für Schweden!
Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Frauen, Ebba Andersson holte Silber vor Heidi Weng (Norwegen).
Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podium: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.
Hoher Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland viel Erfolg.
Er hofft, dass sich die harte Vorbereitung in guten Ergebnissen und Medaillen niederschlägt. Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) umfasst auch Cortina und Antholz.
Von Bormio geht es weiter nach Tesero.
Im Val di Fiemme begann gerade der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer mit Medaillenvergabe.
Die erste Medaille des Tages ist vergeben.
Der Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Stelvio-Piste vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni und dem Südtiroler Dominik Paris. Silber und Bronze bleiben in Italien.
DSV-Fahrer Simon Jocher wurde 21. und verpasste eine Top-20-Platzierung.
Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und liegt nach der Abfahrt auf Platz 19.
Bei Beibehaltung wäre das seine zweitbeste Platzierung der Saison. Nun heißt es hoffen, dass er nicht noch verdrängt wird.
Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und erfüllt damit seine Favoritenrolle.
Simon Jocher wartet noch auf seinen Einsatz und hat als 28. Startnummer Außenseiterchancen.
Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern und stürzte. Zum Glück konnte er sich wieder aufrappeln und blieb unverletzt.
Jetzt starten die Speed-Spezialisten!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste eröffnet die alpinen Ski-Wettbewerbe mit der ersten Medaillenentscheidung.
Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los!
Nach drei Tagen mit Vorrunden und Vorläufen finden am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen statt.
Den Anfang machen die Herren mit der Abfahrt um 11:30 Uhr. Außerdem hat Deutschland schon heute gute Medaillenchancen, denn um 18:45 Uhr startet der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen mit Selina Freitag, Katharina Schmid und Agnes Reisch.
Den Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut pur!
Zeitgleich entzünden die Ski-Größen Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) in Mailand und Cortina die olympischen Feuer.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt: Jetzt wird das olympische Feuer entzündet – gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Mehrere Friedensbotschafter tragen feierlich die Olympia-Flagge in die Mitte des Stadions.
Der Moment, auf den alle gewartet haben, ist da.
Die Fackelträger ziehen ins Stadion ein, begleitet von Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.
Das Entzünden der Feuer steht bevor.
Nach den Reden von Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Highlight des Abends rückt näher.
Zuvor richten Malagò und Coventry ihre Worte an Zuschauer und Athleten.
Nach der Athletenparade folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.
In einem Film erklärt Schauspielerin Sabrina Impacciatore die Historie der Winterspiele. Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.
Zum Abschluss wird es laut, denn das Gastgeberland betritt die Bühne.
Die Athleten strahlen Freude aus, das Publikum jubelt – tolle Momente!
Belgien erlebte einen Rückschlag: Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier wegen Zugproblemen.
Er und Shorttrack-Athletin Hanne Desmet konnten nicht rechtzeitig anreisen, wie das Team via Instagram mitteilte.
Wir sind bei den Nationen mit S angekommen. Die meisten Teams sind bereits eingetroffen.
Die Schweiz trat nicht in kompletter Besetzung zum Einlauf an.
Bei den Eishockey-Frauen gab es einen Norovirus-Fall. Das Team verzichtete vorsorglich auf die Eröffnungsfeier.
Endlich ist es soweit: Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Athleten ins Mailänder San-Siro-Stadion, Katharina Schmid (29) trägt die Fahne bei der Nationenparade in Predazzo.
Die auffälligen Ponchos sorgten für gemischte Reaktionen, aber Geschmäcker sind eben verschieden.
Nach etwa 20 Minuten steht der Einmarsch bei C.
Deutschland marschiert unter „Germania“ an 32. Stelle ein.
Die Brasilianer überraschen mit einem Tanz und bringen ein Stück Copacabana nach Italien.
Nun gilt der volle Fokus den Athletinnen und Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Der Einmarsch beginnt traditionell mit Griechenland, danach folgen die Teams alphabetisch in Landessprache.
Zeit für Poesie!
Pierfrancesco Favino (56) trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.
Im San-Siro-Stadion ertönt die italienische Nationalhymne, gleichzeitig wird an den anderen Austragungsorten die Flagge gehisst.
Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer eigenen Show geehrt.
Der vor Kurzem verstorbene Designer wird mit tosendem Applaus bedacht.
US-Popstar Mariah Carey singt früh in der Zeremonie den Italo-Hit „Volare“.
Künstlerische Darbietungen folgen.
Die Bühne verwandelt sich in ein Museum mit Tänzern, die Skulpturen darstellen – eine Galerie in XXL-Format.
Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.
Obwohl die Stimmung feierlich ist, sind nur zwei Drittel der Plätze besetzt – vermutlich wegen hoher Ticketpreise.
130 deutsche Athleten nehmen heute an der Zeremonie teil, verteilt auf vier Austragungsorte.
So bleiben sie nahe ihrer Wettkampfstätten in Mailand, Cortina, Predazzo und Livigno.
Das Warten endet bald: In etwa einer Stunde startet die Eröffnungsfeier im San-Siro-Stadion.
Live zu sehen im Ersten mit Kommentaren von Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo.
Auch Eurosport überträgt, oder Ihr verfolgt es hier im XXL-Olympia-Ticker.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.
Der DOSB teilte mit, dass Mohr nach der Landung eines Sprungs einen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie erlitt und sich einem arthroskopischen Eingriff unterzog.
Der behandelnde Arzt gab Entwarnung: Das Knie sei stabil und könnte in einigen Tagen wieder voll belastbar sein, sodass Mohr auf einen Start hoffen darf.
Das Abfahrtstraining der Frauen wurde wegen Schneefalls verschoben, Kira Weidle-Winkelmann fuhr am Freitag erstmals die Piste in Cortina.
Sie erzielte die drittschnellste Zeit, kritisierte im Anschluss aber die Präparierung der Strecke, da neue, schärfere Wellen eingebaut wurden.
„Das ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt“, sagte die Sportsoldatin, die 2021 WM-Silber in der Abfahrt gewann.
Das Abfahrtstraining der Frauen konnte mit Verzögerung durchgeführt werden – für die beiden Deutschen verlief es unterschiedlich.
Emma Aicher hatte Probleme und landete weit hinten, Kira Weidle-Winkelmann überzeugte mit drittschnellster Zeit.
Lindsey Vonn zeigte trotz ihres Kreuzbandrisses eine solide Fahrt und könnte um eine Medaille kämpfen.
Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte unglaublichen Einsatz, nachdem er am Donnerstag schwer stürzte.
Mit Pflastern im Gesicht und fehlenden Zähnen kehrte er nach weniger als 20 Stunden wieder auf die Piste zurück und fuhr im Training auf den zweiten Platz.
Da viele Athleten das Training ausließen, hat das keine Aussagekraft für den Wettkampf.
Nach dem positiven Dopingtest von Rebecca Passler unterstützte der italienische Sportdirektor die Athletin.
Er sprach auch darüber, wie die Nachricht ins Team gelangte. Mehr dazu hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest“.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen war geprägt von Unterbrechungen durch Stürze und Nebel.
Lindsey Vonns Start wird mit Spannung erwartet, da sie einen frischen Kreuzbandriss hat.
Die deutschen Bob-Piloten Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil.
Sie kehren vorzeitig aus Cortina zurück, da im Athletendorf zu wenig Betten für rivalisierende Teams vorhanden sind.
Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam sieht sich vor Olympia mit Kritik konfrontiert.
Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.
Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) trauert um seinen Vater Hugo, der kürzlich verstarb.
Mehr dazu hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.
Heute ist es endlich so weit: Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.
Da die Wettkampfstätten weit verstreut sind, finden parallele Feiern in Cortina, Livigno und Predazzo statt.
Bereits seit Mittwoch laufen erste Wettkämpfe wie Curling und Eiskunstlauf. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben.
Felix Hoffmann (28) präsentierte sich im ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo beeindruckend.
Er gewann einen Durchgang und belegte in den anderen die Plätze zwei und drei.
Auch Philipp Raimund überzeugte mit den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.
Die erfahrenen Athleten Andreas Wellinger und Pius Paschke erreichten nur mittlere Platzierungen.
Noah Vicktor (24) verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale im Freestyle-Snowboarden.
Er scheiterte in der Qualifikation nach zwei missglückten Sprüngen. Schon 2022 in Peking erreichte er das Finale nicht.
Die deutschen Skispringerinnen absolvierten am Mittwoch ihr erstes offizielles Training in Predazzo.
Katharina Schmid landete auf den Rängen 15, 18 und 19, Selina Freitag konnte sich noch nicht vorne platzieren.
Agnes Reisch zeigte mit Plätzen vier, zehn und fünf die beste Leistung unter den Deutschen. Juliane Seyfarth blieb hinterher zurück.
Das geplante Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde abgesagt.
Im finnischen Team gibt es einen Norovirus-Ausbruch, sodass viele Spielerinnen ausfallen.
Das Spiel wird am Donnerstag nachgeholt.
Die deutschen Eishockey-Frauen verloren ihr Auftaktspiel gegen Schweden deutlich mit 1:4.
Nachdem Katarina Jobst-Smith die Führung erzielte, konnte Schweden durch drei weitere Tore das Spiel drehen.
Auf der Stelvio-Piste in Bormio kam es erneut zu einem schweren Sturz im Abfahrtstraining.
ÖSV-Star Daniel Hemetsberger verlor die Kontrolle, flog durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.
Er zog sich Verletzungen im Gesicht zu und klagte über Schmerzen im Bein.
Fredrik Möller hatte sich schon am Vortag verletzt und sein Einsatz ist ungewiss.
Im Olympischen Dorf wurden kurz vor dem Start mehrere Sanitäranlagen mutwillig beschädigt.
In 70 Zimmern wurden Duschen und Toiletten demoliert, vermutlich mit Fräsen. Ermittler vermuten Sabotage, Überwachungskameras sollen helfen.
Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettkampf sind vorbei.
Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten jeweils einen Sieg.
Aufgrund eines Stromausfalls wurde das Curling-Turnier kurz unterbrochen.
Das Licht ging um 19:08 Uhr aus, nach kurzer Verzögerung konnte der Wettbewerb fortgesetzt werden.
Zwei Tage vor der Eröffnung begannen die Mixed-Curling-Teams in Cortina D’Ampezzo.
Ab 19:05 Uhr standen die ersten vier Spiele auf dem Programm.
Die Fahnenträger für Deutschland bei der Eröffnungsfeier stehen fest: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29).
Der DOSB gab die Entscheidung nach einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern bekannt.
Sie setzten sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.
Das Duo folgt den Fahnenträgern von 2022, Claudia Pechstein und Francesco Friedrich.
Zwei Tage vor den Spielen gab es offenbar russische Hackerangriffe auf italienische Behörden und Olympia-Standorte.
Außenminister Antonio Tajani bestätigte Attacken auf das Außenministerium und Hotels in Cortina, die er russischer Herkunft zuschreibt.
Nähere Details wurden nicht genannt.
Vor dem offiziellen Start gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller stürzte schwer und wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert.
Er hatte in einer Kurve die Kontrolle verloren und seinen linken Arm nicht mehr bewegen können.
Obwohl die Spiele erst am Freitag offiziell beginnen, finden schon heute Wettkämpfe statt.
Den Auftakt machen die Mixed-Curling-Vorrundenspiele am Mittwoch ab 19:05 Uhr.
Alle heutigen Events findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte sechs Monate vor den Spielen 7.100 Dopingtests durch und prüfte rund 2.800 Athletinnen und Athleten.
Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Fokus lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.
Besonders häufig wurden Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien getestet.
Das US-Olympiateam änderte kurz vor den Spielen den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ in „Winter House“.
Dies erfolgte offenbar als Reaktion auf die negative Assoziation mit der US-Einwanderungsbehörde ICE, die wegen ihrer harten Methoden umstritten ist.
In Mailand hatten es am Wochenende Demonstrationen gegen ICE gegeben.
Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöht die Prämien für Medaillengewinne.
Gold wird künftig mit 30.000 Euro (statt 20.000) belohnt, Silber steigt auf 20.000 Euro (statt 15.000). Die Bronzemedaille bleibt mit 10.000 Euro unverändert.
Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier an? Drei Frauen und drei Männer stehen zur Wahl.
Snowboarderin Ramona Hofmeister, Bob-Pilotin Laura Nolte und Skispringerin Katharina Schmid sind nominiert. Bei den Männern stehen Leon Draisaitl, Johannes Rydzek und Tobias Wendl zur Auswahl.
Bis zum 3. Februar kann online abgestimmt werden, das Ergebnis wird am 5. Februar bekanntgegeben.
Herzlich willkommen zu unserem großen Olympia-Ticker 2026! Hier bleibt Ihr stets informiert über das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und Highlights.