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Olympia 2026 im Liveticker: Goldgewinner Raimund wird nach Rang neun in Skispringen provoziert

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Am achten Wettkampftag konnten die deutschen Skeleton-Damen an den Erfolg der Herren vom vergangenen Freitag anknüpfen: Susanne Kreher errang bei ihrem Olympia-Debüt die Silbermedaille, Jacqueline Pfeifer sicherte sich Bronze.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, spannende Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.

Heute stehen im Shorttrack sowohl bei den Männern als auch den Frauen noch die Finalentscheidungen an – allerdings ohne deutsche Beteiligung.

Vorläufig rangiert Deutschland im Medaillenspiegel auf dem sechsten Platz, mit diesen Worten verabschieden wir uns für heute.

Solche Szenen sind wirklich überflüssig! Slowenische Fans reagierten nach dem neunten Platz von Deutschlands Olympiasieger Philipp Raimund heftig und gehässig: „Natürlich bin ich jetzt ein wenig enttäuscht“, kommentierte Raimund nach dem Wettkampf.

Mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc habe er keinerlei Probleme, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten der Zuschauer: „Ich finde, manche Fans überschreiten ihre Grenzen. [...] Das war in meinen Augen unpassend.“

Es wäre zu schön gewesen! Philipp Raimund konnte seine fantastischen Sprünge von der Normalschanze auf der Großschanze nicht wiederholen und landete mit Weiten von 131 und 136 Metern auf Platz neun.

Gold ging an den Favoriten Domen Prevc aus Slowenien, Silber gewann der Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang noch in Führung lag. Andreas Wellinger wurde mit 15. Rang zweitbester Deutscher.

Erneuter Medaillensegen im Skeleton! Am Freitag hatten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze gewonnen, am Samstag folgten Susanne Kreher mit Silber und Jacqueline Pfeifer mit Bronze bei den Frauen.

Der Olympiasieg ging an die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf geführt hatte und ihren Vorsprung von 0,30 Sekunden ins Ziel brachte.

Hannah Neise aus Arnsberg rundete das deutsche Erfolgsteam mit dem vierten Platz ab.

Mehr über Olympia-Neuling Kreher erfahrt Ihr in unserem Beitrag: „Erfolg, der unter die Haut geht: Susanne Kreher gewinnt Silber bei Olympia-Premiere“.

Eine Olympia-Sensation blieb aus: Kanadas Frauen waren zu stark, Deutschlands Eishockey-Damen schieden nach einer 1:5-Niederlage (0:2, 0:1, 1:2) im Viertelfinale aus.

„Das war unser bisher engstes Spiel gegen Kanada. Ein Tor gegen sie zu erzielen, war uns bislang nicht gelungen. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, erklärte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss seine Medaillenhoffnungen für weitere Wettbewerbe wohl begraben: Im ersten Durchgang auf der Großschanze sprang der Oberstdorfer 131,0 Meter (135,2 Punkte) und belegt damit Platz elf.

Die Rangliste führt momentan der Japaner Ren Nikaido mit 154,0 Punkten an. Andreas Wellinger folgt mit 127,0 Metern auf Rang 16.

Nach drei von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Fahrerinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer in besten Medaillenpositionen.

Zwar führt die Österreicherin Janine Flock, doch Kreher hat als Zweite nur einen knappen Rückstand von 0,21 Sekunden. Pfeifer rangiert mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Die Hoffnung: Flock könnte, wie vor vier Jahren in Peking, im letzten Lauf nachlassen und aus den Top 3 fallen.

Der vierte und finale Lauf startet um 19.35 Uhr.

Im Sprint reichte es am Nachmittag nicht zu einer Medaille. Am Sonntag hat Franziska Preuß in der Verfolgung erneut Chancen und distanziert sich deshalb von ihren Teamkolleginnen, die kurzzeitig über Magenbeschwerden klagten.

„Bei mir ist alles in Ordnung“, ließ Preuß mitteilen. Sie habe keine Beschwerden, setze aber auf Sicherheit. Bis dahin hatte sie ein Doppelzimmer mit Anna Weidel geteilt.

US-Talent Jordan Stolz gewann im Eisschnelllauf seine zweite Goldmedaille. Nach dem Triumph über 1000 Meter war er auch über 500 Meter nicht zu schlagen und stellte mit 33,77 Sekunden einen neuen olympischen Rekord auf. Der Niederländer Jenning de Boo und der Kanadier Laurent Dubreuil folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen schieden hingegen früh aus: Josephine Schlörb blieb mit ihrem Schuh im Eis hängen und verpasste so das Halbfinale.

Es geht um den Einzug ins Halbfinale! Deutschlands Eishockey-Frauen kämpfen heute um 16.40 Uhr im Viertelfinale gegen Kanada. Gegen die Favoritinnen aus Nordamerika gelten die deutschen Damen als Außenseiter, treten aber mutig an.

„Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir wollen gewinnen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner noch am Tag vor dem Spiel. Eine mögliche Schwächung Kanadas könnte darin liegen, dass deren Top-Spielerin Marie-Philip Poulin die letzte Partie verletzt verpasste und womöglich noch nicht bei voller Leistung ist.

Lange war offen, ob „Silber-Emma“ auch beim Riesenslalom antreten wird. Nun hat der DSV das Aufgebot für die technische Disziplin veröffentlicht. Auf der Startliste stehen sowohl Emma Aicher als auch Slalomspezialistin Lena Dürr.

Im Gegensatz zu anderen Disziplinen, bei denen Allrounderin Aicher antritt, zählt sie im Riesenslalom nicht zu den Favoritinnen. Die 22-Jährige gewann in Abfahrt und Teamkombination Silber, schied aber im Super-G aus. Eine Medaillenchance bleibt ihr dennoch im Slalom am Mittwoch.

Das norwegisch-französische Biathlon-Duell setzt sich fort! Maren Kirkeeide aus Norwegen überzeugte mit einer starken Schlussrunde und verdrängte die Französin Océane Michelon noch um 3,8 Sekunden auf Platz zwei, womit sie erstmals Olympiasiegerin wurde. Bronze sicherte sich Lou Jeanmonnot mit 23,7 Sekunden Rückstand, die durch einen Schießfehler bei der Goldjagd ausgebremst wurde.

Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Fehler im Stehendschießen, der sie mit einer Minute Rückstand auf Kirkeeide nur auf Rang sieben brachte. Dennoch sicherte sie sich eine gute Ausgangslage für die Verfolgung.

Vanessa Voigt, die bis zum Vortag unter Magen-Darm-Beschwerden gelitten hatte, holte dank zehn Treffern das Maximum und belegte den zwölften Platz. Julia Tannheimer schied mit zwei Fehlern im Stehendschießen früh aus, kämpfte sich aber noch auf Rang 20 vor. Selina Grotian landete mit drei Fehlern auf Platz 52.

Leider muss Franziska Preuß durch ihren Fehler im Stehendanschlag wohl die Medaillenhoffnungen begraben.

Vanessa Voigt blieb kurz zuvor zwar fehlerfrei, liegt nach dem zweiten Schießen aber bereits hinter Preuß. Julia Tannheimer verhinderte mit fehlerfreiem Stehendschießen weiteren Schaden, während bei Selina Grotian ein Fehler hinzukam.

Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten das Liegendschießen mit wechselndem Erfolg. Die beiden Nachwuchstalente Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit je zwei Fehlern aus dem Medaillenrennen. Vanessa Voigt traf zwar alle fünf Scheiben, war aber läuferisch schon zu weit zurück.

Franziska Preuß hingegen traf fünfmal und zeigte eine starke Laufleistung, aktuell liegt sie auf dem zweiten Rang. Die besten Athletinnen folgen noch.

Es geht Schlag auf Schlag weiter! Bei Schneefall in Antholz kämpfen nun die Biathletinnen um Medaillen.

Die vier deutschen Starterinnen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß gehen alle innerhalb weniger Minuten zwischen 15.01 und 15.05 Uhr ins Rennen.

Dabei war Selina Grotian bis heute Morgen eigentlich nicht eingeplant. Die 21-Jährige rückte aufgrund der krankheitsbedingten Absage von Janina Hettich-Walz ins Team nach.

Parallel zum deutschen Eishockeyspiel wurde der zweite Durchgang im Riesenslalom beendet – mit historischem Ausgang! Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf Gold, die erste olympische Medaille überhaupt für Brasilien bei Winterspielen.

0,58 Sekunden hinter dem in Norwegen geborenen Braathen sicherte sich der Schweizer Marco Odermatt Silber, sein Landsmann Loic Meillard holte Bronze.

Aus deutscher Sicht war der Ausfall von Fabian Gratz bitter, der als Zehnter aussichtsreich in den zweiten Lauf gestartet war. Alexander Schmid kam mit einer starken Aufholjagd auf Platz 13, Anton Grammel wurde 14.

Schade! Kurz vor Schluss traf Deutschland beim Eishockey noch einmal den Pfosten und verpasste so den Ausgleich.

Am Ende stand eine 3:4-Niederlage gegen Lettland. Das DEB-Team trifft am Sonntagabend um 21.10 Uhr auf einen der Topfavoriten, die USA.

Kann hier noch etwas gehen? Tim Stützle brachte die deutschen Eishockey-Herren mit seinem Treffer auf 3:4 gegen Lettland heran.

Mit noch zwei Minuten auf der Uhr wäre bei einem Ausgleich eine Verlängerung möglich gewesen.

Das ist bitter! Im olympischen Eishockey-Turnier lag Deutschland erstmals hinten, Lettland stellte auf 3:2.

Eduards Tralmaks brachte die Letten erstmals in Führung, und das ganz ohne Überzahlsituation. Kurz darauf erhöhte Renars Krastenbergs sogar auf 4:2.

Deutschland hat jetzt noch rund acht Minuten, um zumindest die Verlängerung zu erzwingen.

Lettland gleicht erneut gegen Deutschland aus – diesmal in doppelter Unterzahl, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder jeweils für zwei Minuten auf die Strafbank mussten. Das Powerplay nutzten die Letten eiskalt aus, Dans Locmelis (29. Minute) überwand Goalie Philipp Grubauer zum zweiten Mal an diesem Tag.

Schade! Am Ende rückte Deutschland dank der starken Schlusssprinterin Pia Fink noch auf den vierten Platz vor, die Medaillenränge waren jedoch außer Reichweite.

Gold ging an Norwegen mit fast einer Minute Vorsprung vor den großen Favoriten aus Schweden, trotz eines Sturzes von Ebba Andersson, die sich dennoch Silber sicherten. Bronze gewann Finnland.

Deutschland geht mit Helen Hoffmann auf Platz fünf in den letzten Wechsel und übergibt an Schlussläuferin Pia Fink.

Die Medaillen scheinen jedoch unerreichbar, Norwegen führt einsam an der Spitze, Finnland ist als Zweiter 48 Sekunden zurück, Italien auf Platz drei mit 57 Sekunden Rückstand. Schweden erholte sich nach Anderssons Sturz und liegt auf Rang vier. Deutschland liegt derzeit etwa eineinhalb Minuten hinter Norwegen.

Das deutsche Eishockeyteam ist weiter auf Siegkurs!

Obwohl Lettland im Powerplay durch Dans Locmelis (16. Minute) ausglich, dauerte es nur 68 Sekunden, bis Deutschland durch Lukas Kalble wieder mit zwei Toren Vorsprung führte.

Auch Katharina Hennig Dotzler, 2022 mit Gold und Silber bei Olympia ausgezeichnet, konnte Deutschland im Langlauf nicht näher an die Spitze bringen. Beim zweiten Wechsel lag Deutschland jedoch auf Platz sieben.

Die Norwegerinnen hatten beim Wechsel auf Helen Hoffmann bereits 52,5 Sekunden Rückstand.

Die Langlauf-Staffel verlief nicht so erfolgreich wie das Eishockey: Laura Gimmler übergab mit über 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn auf Rang zehn an Katharina Hennig Dotzler.

Vor allem in den letzten zwei Kilometern der 7,5-Kilometer-Runde verlor Gimmler viel Zeit und büßte fast eine halbe Minute ein.

Wieder ein Blitzstart für Deutschland! Diesmal nach etwa zwei Minuten: Lukas Reichel traf zum 1:0 gegen Lettland.

Zweiter Auftritt für die deutschen Eishockey-Cracks! Nach dem 3:1-Erfolg gegen Dänemark will die Mannschaft um Leon Draisaitl gegen Lettland den zweiten Sieg einfahren.

Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen jetzt in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.

2022 gewann das deutsche Quartett überraschend Silber, im vergangenen Jahr gab es Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Dabei war Victoria Carl damals noch Teil des Teams, die in Italien wegen Dopings gesperrt fehlt.

Mit einem herausragenden ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen den Grundstein für den Goldsieg im Riesenslalom. Er hat fast eine Sekunde Vorsprung auf Marco Odermatt, bis zum vierten Platz beträgt sein Vorsprung bereits 1,89 Sekunden.

Es wäre nicht nur die erste Olympia-Medaille für Braathen, sondern auch die erste für Brasilien. Der in Norwegen geborene Spezialist für Technik wechselte vor der Saison 2024/25 die Nation und startet seitdem für das Land seiner Mutter.

Als bester Deutscher liegt Fabian Gratz derzeit auf Platz zehn mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.

Schlechte Nachrichten aus dem DSV-Lager: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz muss den Sprint absagen.

Sie litt in den letzten zwei Tagen an Magenproblemen, weshalb der Start im Sprint noch zu früh käme. „Gesundheit geht vor“, schrieb die 29-Jährige, die damit auch die Verfolgung verpassen wird.

Obwohl die Startliste bereits feststand, rückte Selina Grotian für Hettich-Walz nach. Nach einem enttäuschenden Einzel bekommt sie nun die Chance zur Wiedergutmachung.

Im olympischen Eishockey-Turnier gab es bange Momente um den Schweizer Kevin Fiala, der sich bei der Niederlage gegen Kanada schwer verletzte.

Die Verletzung hat ernsthafte Folgen für ihn: „Schockmomente bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen“.

Nachdem der siebte Wettkampftag für Deutschland mit Silber und Bronze glänzend endete, könnte die Medaillenflut im Eiskanal nur wenige Stunden später weitergehen.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen. Bei der Entscheidung um 19.35 Uhr haben die drei deutschen Starterinnen Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise noch gute Aussichten auf Edelmetall oder sogar Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an die guten Leistungen im Einzel anknüpfen und im Sprint (14.45 Uhr) die erste Einzelmedaille holen. Bei den Langläuferinnen sind die Chancen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) ebenfalls vorhanden. Abends kämpft Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um seine nächste Medaille.

Auch die deutschen Eishockeyteams sind heute wieder im Einsatz: Die Frauen bestreiten ihr Viertelfinale gegen Kanada um 16.40 Uhr, die Männer spielen bereits um 12.10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland.

Deutschland sicherte sich am siebten Wettkampftag noch Edelmetall: Die Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer gewannen Silber und Bronze – die Medaillen zehn und elf für Team Deutschland.

Im Medaillenspiegel belegt Deutschland damit derzeit Platz fünf.

Unglaubliche Szenen gab es im Eiskunstlauf-Finale der Männer! Der haushohe Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm noch weit vorn lag, stürzte mehrmals in der Kür, zeigte weitere Unsicherheiten und fiel so auf den achten Platz zurück.

Aber nicht nur Malinin patzte: Viele Eiskunstläufer stürzten reihenweise. Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der nach dem Kurzprogramm auf Platz fünf lag und dank einer zauberhaften Kür Gold gewann. Silber sicherte sich der Japaner Yuma Kagiyama vor seinem Landsmann Shun Sato.

Weiterer Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien gewann Team Deutschland nach Verlängerung 6:5.

Das Team um Skip Marc Muskatewitz gewann damit zwei von drei Spielen, muss aber noch gegen alle neun anderen Vorrundenteams antreten. Die besten vier Mannschaften erreichen das Halbfinale. Nächster Gegner sind die USA am Samstag (14.05 Uhr).

Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre starken Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze im Eiskanal von Cortina. Gegen Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der erneut Bahnrekord fuhr, war kein Kraut gewachsen.

Nach vier Läufen hatte Jungk 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer folgte 0,19 Sekunden dahinter. Felix Keisinger belegte als Gesamtsechster ebenfalls einen guten Platz.

Die Medaillenjagd der Deutschen im Eiskanal geht damit weiter. Kein Wettbewerb endete bislang ohne Medaille für Team Deutschland. Am Samstag stehen die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen an, am Sonntag feiert das Mixed-Team seine Olympia-Premiere.

Im spektakulären Halfpipe-Contest der Snowboarder holte der Japaner Yuto Totsuka Gold. Ein herausragender zweiter Lauf bescherte dem 24-Jährigen bei seinen dritten Olympischen Spielen seine erste Medaille – gleich in Gold.

Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Platz zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.

Skispringer Philipp Raimund präsentierte sich auf der Großschanze in Topform mit Medaillenambitionen. Im zweiten Training landete der Normalschanzen-Olympiasieger einmal auf Rang vier und einmal auf Platz drei, den letzten Sprung ließ er aus.

Schon im ersten Training am Donnerstag hatte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei erreicht. Am Samstagabend geht es für die DSV-Adler um die Medaillen.

Der dritte Lauf bestätigte die Medaillenambitionen der deutschen Skeleton-Männer! Vor dem letzten Durchgang liegt Axel Jungk auf Kurs Silber, Teamkollege Christopher Grotheer folgt auf Bronze.

Seriensieger Matt Weston verbesserte erneut seinen Bahnrekord, ohne Fehler dürfte er Gold gewinnen. Jungk hat aktuell 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf dem guten sechsten Platz, wird aber den Medaillenkampf wohl nicht mehr beeinflussen können.

Lindsey Vonn meldete sich aus dem Krankenhaus mit einem Video-Update zu ihrer Genesung zu Wort. Sie muss noch mindestens zwei weitere Operationen an ihrem gebrochenen Unterschenkel über sich ergehen lassen.

Eine der Eingriffe sei bereits für Samstag im Krankenhaus in Treviso geplant, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz liegt. Danach könne sie hoffentlich nach Hause, wo aber noch eine weitere Operation auf sie warte.

Sie bedankte sich für all die Blumen, Briefe und Kuscheltiere, die sie in der vergangenen Woche erhalten hatte: „Das hat mir viel Kraft gegeben. Es waren harte Tage im Krankenhaus.“ Langsam fühle sie sich wieder wie sie selbst, doch der Weg sei noch lang.

Der erste Halbfinalist bei den Frauen im Eishockey steht fest! Schweden schlug Tschechien mit 2:0 und sicherte sich damit einen Platz in den Medaillenspielen.

Deutschland ist noch im Wettbewerb, muss aber das morgige Viertelfinale gegen Favorit Kanada bestreiten.

Was für ein erfolgreicher Start für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach dem zweiten Lauf liegen sie zur Halbzeit auf den Plätzen zwei bis vier.

Susanne Kreher hat nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die führende Janine Flock aus Österreich, Jacqueline Pfeifer verbesserte sich mit Bahnrekord im zweiten Lauf auf Platz drei, nur 0,09 Sekunden hinter Kreher. Die Olympiasiegerin von 2022, Hannah Neise, liegt aktuell auf Rang vier.

Über 5000 Meter gewann er Silber, nun krönte sich der 19-jährige Tscheche Metodej Jilek zum Olympiasieger über 10.000 Meter im Eisschnelllauf.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch, Jorrit Bergsma aus den Niederlanden gewann Bronze. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, da er darauf bestand, einen Helm mit Bildern gefallener Sportler aus dem Krieg zu tragen. Sein Einspruch wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS abgelehnt.

Der erste Lauf der Skeleton-Frauen verlief vielversprechend: Die drei deutschen Starterinnen platzierten sich alle unter den Top 5.

Beste Deutsche war Susanne Kreher aus Dresden mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Janine Flock. Auf Bronze lag die Britin Tabitha Stoecker, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise folgten auf den Plätzen vier und fünf mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand.

Lindsey Vonn musste bereits drei Operationen an ihrem komplizierten Schienbeinbruch über sich ergehen lassen.

Ihr behandelnder Arzt kommentierte die Eingriffe als „heikle Situation“.

Biathlet Quentin Fillon Maillet beschrieb sein perfektes Rennen im ARD-Interview als „den Tag“: fehlerfrei, mit der zweitschnellsten Laufzeit, quasi unschlagbar. Doch das ist nicht der einzige Grund zur Freude – er und seine Freundin erwarten ein Kind.

Josie Baff jubelt über ihren ersten Olympiasieg im Snowboard Cross. Die 23-jährige Australierin setzte sich gegen Eva Adamczykova aus Tschechien und die Italienerin Michela Moioli durch. Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.

Schade! Die deutschen Biathlon-Herren hatten im Sprint keine Medaillenchance. Bester Deutscher war Philipp Horn als Zehnter, gefolgt von David Zobel (19.) und Justus Strelow (23.).

Philipp Nawrath musste an seinem 33. Geburtstag aufgrund dreier Schießfehler mit Rang 26 vorliebnehmen.

Den Sieg sicherte sich der Franzose Quentin Fillon Maillet vor den beiden Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.

Die deutschen Herren verspielen ihre Medaillenchancen binnen Minuten: Justus Strelow und Philipp Horn verfehlten Scheiben im Stehendschießen, Philipp Nawrath verfehlte im Liegendanschlag gleich zwei Patronen und schied aus. David Zobel blieb als einziger Deutscher fehlerfrei, kämpft aber läuferisch um den Anschluss.

David Zobel und Justus Strelow absolvierten ihr erstes Schießen fehlerfrei. Strelow setzte sich mit seinem schnellen Schießen sogar an die Spitze, Zobel folgt knapp auf Platz sechs. Die Weltcup-Topläufer kommen noch.

Im Biathlon-Sprint der Herren ruhen die deutschen Hoffnungen auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, Justus Strelow und David Zobel. Für Nawrath ist es ein besonderer Tag, denn er feiert seinen 33. Geburtstag.

Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo sicherte sich bei den Spielen seine dritte Goldmedaille. Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint gewann er am Freitag auch den zehn Kilometer Freistil und verwies den Franzosen Mathis Desloges auf Platz zwei. Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg.

Bronze ging an Einar Hedegart aus Norwegen.

Ungewöhnliche Szenen beim Ski-Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero: US-Langläufer John Steel Hagenbuch startete ohne Mütze und nur im Renntrikot bei knapp über Null Grad – für sommerliche Stimmung auf der Loipe sorgend.

Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18.45 Uhr). Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team knapp eine Medaille verpasste, erklärte: „Ich habe meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich.“

Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, da sie „keinen Sinn mehr sah“.

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten im vierten Trainingslauf erstmals eine Niederlage hinnehmen.

Der Südkoreaner Jinsu Kim setzte sich mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner durch. Bob-Dominator Francesco Friedrich wurde nur Fünfter.

Die Ergebnisse haben jedoch wenig Aussagekraft, da es sich um eine Trainingseinheit handelt und die Deutschen zuvor in jedem Lauf Bestzeiten erzielt hatten.

Bei den Olympischen Spielen wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.

Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel der heimischen Mannschaft gegen Finnland besuchen, landete jedoch hinter Gittern.

Er muss eine vom Gericht in Bozen verhängte Haftstrafe von fast einem Jahr verbüßen, nachdem er zuvor wegen mehrerer Ladendiebstähle verurteilt worden war.

Max Langenhan (26) sorgte für Schmunzeln!

Nach seinem Gold-Erfolg versuchte Bundeskanzler Friedrich Merz (70), ihn persönlich anzurufen, doch der Rodelstar drückte den Anruf einfach weg.

Wie es dazu kam, lest Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger drückt Bundeskanzler Merz am Handy weg“.

Es geht weiter! Heute stehen wieder zahlreiche Medaillenentscheidungen an, und aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Edelmetall vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Die Rückstände auf den führenden Briten Matt Weston betragen 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Gold ist somit noch in Reichweite.

Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19.30 Uhr im dritten Lauf, anschließend ab 21.05 Uhr im finalen Durchgang.

Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um Edelmetall kämpfen.

Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasiegs der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachsehen, wo Deutschland aktuell im Nationenvergleich steht.

Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung erfolgreich ins Ziel und gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore für Deutschland, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12.10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Unterbrechung.

Draisaitl und Co. verdienten sich die Führung und sind auf Kurs zum Auftakt-Sieg.

Das DEB-Team nutzte das Powerplay, Tim Stützle schnürte seinen Doppelpack zum 3:1 (31.).

Der Stürmer von den Ottawa Senators wollte Draisaitl im Zentrum anspielen, aber der Pass wurde von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.

Während auf dem Eis noch die Kufen klirrten, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen siegte über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana, Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im Männer-Finale über 1000 Meter jubelte ebenfalls das Team aus den Niederlanden: Jens van 't Wout gewann vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf nach starkem Assist von John Peterka sehenswert zum 2:1 für Deutschland (25.).

Die Dänen kamen zwar etwas stärker aus der Pause, doch zunehmend brachte das DEB-Team mehr Energie aufs Eis. Das Tor und der erneute Vorsprung kamen daher gerade recht.

Die erste Pause endete, zwischen Deutschland und Dänemark stand es noch 1:1.

Deutschland erwischte mit dem Treffer von Draisaitl nach 23 Sekunden einen Traumstart. Ein Pfostentreffer von Bruggisser weckte die Dänen jedoch auf. Im Verlauf des Spiels erspielten sie sich mehr Chancen und erzielten den Ausgleich.

Der Ausgleichstreffer fiel durch Oscar Mølgaard (14.), der Puck rutschte Philip Grubauer durch die Beine und ins Tor.

In Russland wurde der Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Bildern gefallener Sportler aus dem Krieg wohl positiv aufgenommen.

„Regeln gelten für alle“, sagte Duma-Abgeordneter Amir Chamitow zur russischen Nachrichtenagentur Tass. „Für manche Athleten mag das unangenehm sein, aber man muss sich entscheiden: Sportler oder politischer Agitator?“

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung des Komitees unter Tränen bekannt gegeben. Die ukrainischen Rodler solidarisierten sich inzwischen mit ihrem Landsmann. Nach dem Team-Staffel-Rennen knieten Julianna Tunyzka, Andrij Mandsij, Ihor Hoj, Nasarij Katschmar, Olena Stezkiw und Olexandra Moch gemeinsam nieder und hielten ihre Helme hoch.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startete mit einem Paukenschlag ins erste Vorrundenspiel gegen Dänemark – und wie!

Bereits nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das Team mit 1:0 in Führung – ein nahezu perfekter Auftakt.

Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille in der Halfpipe. Nach einem heftigen Sturz im ersten Lauf, der eine längere Behandlung erforderte, zeigte sie im zweiten Lauf die beste Leistung.

Mit 90,25 Punkten setzte sie sich vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan durch.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz so schnell wieder aufsteht“, kommentierte ZDF-Experte Andreas Kürten den Triumph von Choi, die vor Freude in Tränen ausbrach.

Der deutsche Medaillensegen im Rodeln gipfelte in der Mixed-Staffel mit der nächsten Goldmedaille!

Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewannen souverän mit 0,542 Sekunden Vorsprung vor den Österreichern. Italien als Gastgeber freute sich über Bronze.

Damit holte Team Deutschland in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille.

Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel der Rodler. Mit zwei Einzel-Olympiasiegern (Langenhan und Taubitz), dem Silber-Doppelsitzer der Damen (Eitberger/Matschina) und dem Bronze-Doppelsitzer der Herren (Wendl/Arlt) hat Deutschland gute Chancen auf das Podest.

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf: Über 5000 Meter gewann die Großnichte der italienischen Filmdiva Gina Lollobrigida vor Merel Conijn aus den Niederlanden und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige ist es nach dem Sieg über 3000 Meter bereits das zweite Gold bei diesen Spielen.

Die Deutsche Maira Jasch wurde mit 14,77 Sekunden Rückstand auf Platz acht beste deutsche Starterin.

Die deutschen Männer feierten den ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier. Mit 5:4 besiegten sie Norwegen. Nach einer Auftaktniederlage gegen Kanada ist das Team um Marc Muskatewitz wieder auf Kurs, um unter die Top 4 zu kommen.

Alessandro Hämmerle verteidigte seinen Titel im Snowboard Cross von 2022 erfolgreich. Der Österreicher gewann vor dem Kanadier Eliot Grondin und dem Österreicher Jakob Dusek.

Für zwei der vier deutschen Starter war im Achtelfinale Endstation, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale durch eine Kollision den Einzug in die Top Acht.

Frida Karlsson aus Schweden dominierte nach ihrem Skiathlon-Sieg auch das 10-Kilometer-Freistilrennen. Mit einem Vorsprung von fast 47 Sekunden gewann sie vor Landsfrau Ebba Andersson und der US-Amerikanerin Jessie Diggins. Deutsche Langläuferinnen spielten keine Rolle: Pia Fink wurde 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg landeten weit dahinter.

Im Freestyle-Männer-Buckelpistenfinale teilten sich Cooper Woods aus Australien und Mikael Kingsbury aus Kanada punktgleich den ersten Platz. Dank besserer Turn-Punkte gewann Woods Gold, Bronze ging an Ikuma Horishima aus Japan.

Italiens Skirennläuferin Federica Brignone sorgte für eine Sensation und gewann den Super-G in Cortina. Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli aus Frankreich und Cornelia Hütter aus Österreich durch.

Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor rund einem Jahr galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Doch genau 315 Tage später setzte sie sich in Cortina mit der Super-G-Krone die Krone auf.

Schockmoment für Breezy Johnson (30)!

Die US-Amerikanerin stürzte im Super-G nach einem Torfehler. Glücklicherweise konnte Johnson, die bereits Abfahrts-Gold gewonnen hatte, das Rennen aus eigener Kraft beenden. Es scheint nichts Ernsthaftes passiert zu sein.

Starke Leistung der deutschen Skeletonis! Nach dem zweiten von vier Läufen liegen Axel Jungk auf Platz zwei und Christopher Grotheer auf dem dritten Rang. Felix Keisinger liegt als Sechster noch in Schlagdistanz zum Podium.

Spitzenreiter ist der Gesamtweltcup-Dominator Matt Weston mit zwei Bahnrekorden, der 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk hat.

Bitter: Emma Aicher schied nach Hoffnungen auf eine weitere Medaille im nebligen Super-G früh aus, nachdem sie mit Startnummer 7 ein Tor verpasste und nicht ins Ziel kam.

Zuvor fiel auch Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler aus. Weitere Top-Fahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka erreichten ebenfalls nicht das Ziel. Lokale Heldin Federica Brignone führt sensationell das Rennen an, nachdem sie erst kürzlich ihr Comeback nach einer langen Verletzung feierte.

Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf den Grundstein für ein geschlossen starkes Mannschaftsergebnis.

Axel Jungk war der zweitbeste des Durchgangs mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger platzierten sich als Vierter und Sechster ebenfalls bestens.

Vanessa Voigt zeigte in Antholz mit Rang vier im Einzel eine tolle Leistung, wurde beste Deutsche, sieht sich aber im Netz viel Kritik ausgesetzt – und zog daraus Konsequenzen.

„Während viele meine Lauf- und Schießzeiten kritisieren, stehe ich hier und bin verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückständen gelang es ihr, ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt abzurufen.

Wegen der Negativität verlässt sie nun vorübergehend Instagram, um sich auf weitere Medaillen zu konzentrieren – der Einzel war erst ihre zweite Chance.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband für den olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.

Grund war ein Helm mit Motiven gefallener Sportler, die Opfer russischer Angriffe wurden.

Mehr dazu hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.

Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm.

Heute stehen unter anderem der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Männer-Snowboard-Cross-Finale und die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.

Alle Entscheidungen des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar“.

Die letzte Goldmedaille des Abends ging an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry verzauberten beim Eistanz und setzten sich vor dem US-Duo Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier durch.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen derzeit dominieren.

Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Das Finale im Eistanz läuft aktuell ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich die Bronzemedaille!

Gold blieb wie bei den Damen in Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich nahmen Silber entgegen. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verpasste mit Rang vier knapp das Podest, US-Amerikaner Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa fielen auf Rang sechs zurück.

Die beiden jungen US-Duette starteten stark, begingen dann aber einen Fehler und rutschten zurück. Wendl/Arlt nutzten ihre Chance und kletterten überraschend auf das Treppchen.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen erreichte der Niederländer nur Rang fünf, Gold gewann die USA.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, der Niederländer Jenning de Boo holte Silber, Zhongyan Ning aus China Bronze.

Enttäuschend verlief der Abend für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb, der mit zwei Sekunden unter seiner Bestzeit Zwölfter wurde. Ein Infekt könnte ihn gebremst haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.

Der Chinese Lian Ziwen brachte den niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars im 1000-Meter-Rennen durch eine unfaire Aktion aus dem Konzept, was eine wütende Reaktion des Niederländers hervorrief.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten sich im Rodel-Doppelsitzer die Silbermedaille!

Mit nur 0,120 Sekunden Rückstand gewannen die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer Gold, Bronze ging an Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich.

Trotz starker zweiter Läufe ließ sich das beste Duo nicht aus der Ruhe bringen und fuhr fehlerfrei zum Sieg. Alle sechs Athletinnen auf dem Podium feierten ausgelassen.

Die deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ebenfalls Medaillenchancen.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, Wendl/Arlt auf Platz fünf. US-Amerikaner Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa führen, dahinter folgen das österreichische Duo Steu/Kindl und die Italiener Rieder/Kainzwaldner.

Im Doppelsitzer der Rodlerinnen kämpfen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina um Gold. Sie liegen zur Halbzeit auf Platz zwei mit nur 0,022 Sekunden Rückstand auf die Italienerinnen Vötter/Oberhofer. Die Österreicherinnen Egle/Kipp sind Dritte.

Die ersten Durchgänge im Doppelsitzer sind gestartet, die Entscheidungen fallen im zweiten Durchgang ab 18.53 Uhr (Frauen) und 19.40 Uhr (Männer).

Elizabeth Lemley gewann die Olympische Goldmedaille im Buckelpisten-Wettbewerb im Livigno Snow Park. Die 20-jährige US-Amerikanerin siegte vor ihrer Landsfrau Jaelin Kauf und der Französin Perrine Laffont.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte sie erst im Dezember in den Weltcup zurück und überraschte nun mit dem Sieg in Italien.

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu nach einem schweren Sturz in der Halfpipe der Frauen. Beim Versuch eines „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste auf und blieb regungslos liegen. Die Fans verstummten, die Sanitäter kümmerten sich acht Minuten um sie, bevor sie abtransportiert wurde.

Der Gesundheitszustand der Weltmeisterin von 2019 ist aktuell unklar.

Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.

Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz belegte einen guten achten Platz.

Für Franziska Preuß lief es hingegen nicht rund. Beim letzten Schießen wollte keine Scheibe fallen, und sie kam mit über zwei Minuten Rückstand nur auf den zehnten Rang ins Ziel, obwohl sie lange auf Medaillenkurs lag.

Die Goldmedaille im Langlauf über zehn Kilometer ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro fiel erschöpft im Ziel zu Boden, Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber, Eero Hirvonen aus Finnland Bronze.

Vinzenz Geiger gehörte lange zur Spitzengruppe, musste am Ende aber abreißen lassen und wurde Zehnter – hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid wurde 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönte sich mit dem Sieg zum König der Winterspiele. Er setzte sich knapp mit 0,13 Sekunden gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle durch.

Marco Odermatt belegte Rang drei.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer, der bei einem olympischen Spiel drei Goldmedaillen gewann – in einer Reihe mit Legenden wie Toni Sailer und Jean-Claude Killy.

Nach dem Ausscheiden Polens im Mixed-Skisprung wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz mit Hasskommentaren überschüttet.

„Ich weiß, dass mein Sprung uns den Einzug in die nächste Runde kostete. Ich hatte Angst vor dem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht gereicht“, erklärte die Teenagerin nach einem Sprung von nur 82 Metern. Die Reaktionen im Internet waren allerdings viel härter als erwartet.

Schock im Olympia-Dorf! Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Athlet Cam Bolton (35) schwer im Training und ist für die Spiele definitiv raus.

Das Australische Sportinstitut bestätigte den Unfall. Bolton klagte am Dienstag über starke Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich und wurde zu einem CT ins Olympische Krankenhaus gebracht.

Die Diagnose: Zwei stabile Frakturen an Halswirbeln, sofortiger Transport in ein Mailänder Krankenhaus.

Während beim Frauen-Eishockey und Eiskunstlauf der Männer noch die Kufen klirren, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland geprägt war.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland damit vorübergehend auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.

Bitter! Das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste bei acht Sprüngen knapp das Podest und wurde Vierter hinter Japan.

Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen holte Silber.

Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Beim Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Medaille nach dem Gold von Philipp Raimund.

Derzeit sieht es für Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag nicht nach dem Podest aus. Schlussspringer Raimund darf noch ran, die Slowenen liegen auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz hat ihr Ziel erreicht! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz verteidigte im vierten Durchgang die Führung im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Fahne im Rücken feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Am Ende lag sie mit einem Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Gesamtzeit von 3:30,625 Minuten vorn. Die US-Amerikanerin Ashley Farquharson gewann Bronze.

Julia Taubitz hat weiterhin beste Chancen auf ihr erstes Olympia-Gold. Nach dem dritten von vier Läufen führt sie mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor Elina Bota.

Allerdings profitierte sie von einem großen Fehler ihrer bis dahin zweitplatzierten deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Durchgang ab 18.50 Uhr.

Italien gewann das Spiel um Bronze im Mixed-Curling mit 5:3 gegen Großbritannien.

Das Finale zwischen Schweden und den USA findet um 18.05 Uhr statt.

Philipp Nawrath verpasste als Fünfter mit einem Fehler eine Biathlon-Medaille knapp.

Stattdessen gewann der fehlerfreie Johan-Olav Botn vor Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen).

David Zobel (21.) und Lucas Fratzscher (23.) hatten jeweils zwei Fehler, Philipp Horn schoss sechsmal daneben und wurde 40.

Kira Weidle-Winkelmann erreichte als Sechste der Abfahrt einen guten Start, Emma Aicher glänzte mit einer großartigen Slalomleistung und sicherte Silber für das deutsche Kombinations-Team.

Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit, überholte mehrere Teams und musste sich nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber um 0,05 Sekunden geschlagen geben. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher war es die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit dem Team Silber. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille, ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

Birk Ruud sicherte sich im von Stürzen geprägten Wettbewerb den Olympiasieg. Niemand konnte seinen starken ersten Lauf toppen, trotz Sturz im letzten Durchgang. Silber gewann Alex Hall (USA), Bronze Luca Harrington (Neuseeland).

Für Ruud ist es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympia; 2022 gewann er den Big-Air-Wettbewerb in Peking.

Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben! Im Mixed-Team-Staffel-Finale setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.

Ein deutsches Team war nicht am Start.

Beim Mixed-Teamspringen verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen kommen Selina Freitag und Agnes Reisch zum Einsatz, die beim Normalschanzen-Springen am Samstag besser lagen als Schmid.

Das Quartett wird ergänzt durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo siegte im Sprint der Männer. Silber ging an US-Amerikaner Ben Ogden, Bronze an Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike.

Beste Deutsche war Jan Stoelben, der das Viertelfinale erreichte. Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Swedish Langlauf-Damen feierten ein Podest-Triple: Linn Svahn gewann vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Schade! Coletta Rydzek und Laura Gimmler schieden im Sprint-Halbfinale aus. Beide belegten ihre Plätze drei und vier und qualifizierten sich nicht über die Zeit als Lucky Loser fürs Finale.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler wurde im Viertelfinale Zweite, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl hingegen schied kurz vor dem Ziel aus und verpasste das Halbfinale klar.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Team in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.

Die 29-Jährige hatte in der Abfahrt 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Die Medaillenränge sind nur 0,47 Sekunden entfernt.

Im Slalom (14 Uhr) soll Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher den Rückstand wettmachen. Die vielseitige Athletin ist in dieser Saison nicht nur die beste Abfahrerin, sondern auch die beste Slalomfahrerin im deutschen Team.

Eigentlich hätte Philipp Raimund seine Gold-Medaille gerne mit Norweger Marius Lindvik gefeiert.

Doch die Freundschaft zerbrach 2025 beim Anzug-Skandal: „Deutscher Goldheld trauert Freundschaft mit Konkurrent nach: Wie ins Gesicht gespuckt“.

Die Olympischen Winterspiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet. Doch die Übertragung beim italienischen Sender Rai war von Pannen geprägt, was inzwischen größere Wellen schlägt.

Sportchef Paolo Petrecca erkannte als Kommentator viele Beteiligte nicht, verwechselte etwa die italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Als Reaktion kündigte die Rai-Sportredaktion nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Die zuständige Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, dem Sender, den Zuschauern und den Sportjournalisten zu schaden.

Auch die Politik befasst sich mit dem Eklat: Die italienische Opposition behauptete, seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zähle politische Loyalität mehr als fachliche Kompetenz bei Rai.

Wolfgang Kindl, österreichischer Rennrodler, wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell.“

Drei der vier deutschen Langläuferinnen überstanden die Sprint-Qualifikation.

Laura Gimmler wurde 17., Sofie Krehl 21. und Coletta Rydzek 24. Katherine Sauerbrey (39.) verpasste das Viertelfinale.

Ab dem Viertelfinale sprinten die Langläuferinnen in direkten Duellen mit je sechs Teilnehmerinnen.

Am späten Sonntagabend teilte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Was sie sagte, lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.

Nach dem dritten Wettkampftag, der mit Philipp Raimunds Gold im Skispringen perfekt endete, richtet sich der Blick auf den Dienstag. Auch heute sind deutsche Athleten wieder gute Medaillenkandidaten.

Die größten Chancen liegen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel auf Gold- und Silberkurs liegen. Der letzte Lauf beginnt um 18.34 Uhr in Cortina.

Raimund will einen Tag nach seinem Gold nachlegen: Am Abend steht der Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) an. Emma Aicher ist im Ski Alpin bei der Team-Kombination (Abfahrt 10.30 Uhr, Slalom 14 Uhr) mit Kira Weidle-Winkelmann am Start und hofft auf eine zweite Medaille.

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13.13 Uhr) dürfen auf Medaillen hoffen. Den Zeitplan findet Ihr hier.

Während beim Damen-Eishockey noch der vierte Gruppenspieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns mit dem Wunder von „Gold-Hille“.

Deutschland kletterte dadurch im Medaillenspiegel auf Rang vier.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen.

Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo auf der Normalschanze. Der Erfolg war eine Überraschung, da Raimund bisher keinen Weltcup-Sieg errungen hatte. Er verwies Kacper Tomasiak aus Polen und Ren Nikaido aus Japan auf die Plätze. Im TV strahlte Raimund: „Ich wusste, dass der Sprung weit wird. Es ist unglaublich.“

Mehr über „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel distanzierten die Konkurrenz in den ersten beiden von vier Läufen deutlich und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Taubitz' Vorsprung auf Fräbel beträgt nur 61 Hundertstelsekunden.

Ohne deutsche Starterin fiel die Entscheidung im Frauen-Snowboard.

Annika Morgan wurde 13. in der Qualifikation und verpasste knapp den Sprung unter die besten zwölf.

Die deutschen Eishockey-Damen können weiterhin auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0). Zuvor wurde Japan klar mit 5:2 geschlagen. Das Team vergab viele Chancen und machte es spannend.

Laura Kluge erzielte 35 Sekunden vor der Pause das 1:0, doch Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Katarina Jobst-Smith erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Favoritin knapp vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Bronze ging an Miho Takagi aus Japan, die 2020 und 2023 über ihre Paradestrecke Weltmeisterin wurde.

Die Entscheidung im Frauen-Eisschnelllauf über 1000 Meter beginnt.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gelten als Medaillenanwärterinnen.

Als einzige Deutsche startet Anna Ostlender (23) – mit Außenseiterchancen.

Rührende Worte nach Lindsey Vonns schwerem Sturz in Cortina: Trainer Aksel Lund Svindal (42) wandte sich mit emotionalem Statement an die 41-Jährige.

„Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst alle, die Deinen Weg verfolgen und uns, die mit dir arbeiten“, schrieb Svindal auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag für alle, vor allem für dich.“

Vonn war nach nur zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und stürzte schwer, wobei sie sich das linke Bein brach.

In Kürze gehen die deutschen Eishockey-Frauen aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Jeff MacLeod ab 16.40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnte Deutschland einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten in der alpinen Team-Kombination klar das Podest.

Jocher belegte in der Abfahrt Rang elf, Straßer verbesserte die Position nur um einen Platz. Der Sieg ging an das Schweizer Duo Franjo van Allmen und Tanguy Nef vor den Schweizern Marco Odermatt und Loic Meillard sowie den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller.

Im Ski-Freestyle wurde Mathilde Gremaud aus der Schweiz zum zweiten Mal Olympiasiegerin und verwies Eileen Gu aus China auf Platz zwei. Megan Oldham aus Kanada wurde Dritte.

Deutsche Athletinnen fehlten wegen der Verletzung von Muriel Mohr im Training.

Trotz hoher Schießkompetenz startet Justus Strelow nicht im Einzelbiathlon. Stattdessen vertraut der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, Strelow habe das „wie ein Teamplayer“ akzeptiert. Die schwierige Vier-Kilometer-Runde im Einzel passe nicht gut zu ihm, da er im weiteren Verlauf der Spiele gebraucht werde.

Die Team-Kombination der Männer läuft. Nach der Abfahrt belegt das deutsche Duo Jocher/Straßer Platz elf.

Jocher fuhr solide, war aber 1,33 Sekunden langsamer als Tagesbestzeit Giovanni Franzoni (Italien). Straßer gilt als einer der besten Slalomfahrer der Welt und will im Slalom (14 Uhr) noch Plätze gutmachen.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte es golden weitergehen.

Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Er gewann zwar noch kein Weltcup-Springen, stand in dieser Saison aber fünfmal auf dem Podest. Im letzten Training belegte er die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, der zweitbeste Deutsche im Gesamtweltcup, darf auf Edelmetall hoffen.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Beim Mixed-Eiskunstlauf verfolgen prominente Gäste wie Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Geschehen, während Team Deutschland die ersten Medaillen gewann.

Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag, zuvor holte Emma Aicher in der Abfahrt knapp Silber und die Mixed-Staffel im Biathlon Bronze. Allerdings überschattete der schwere Unfall von Lindsey Vonn die Spiele.

Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr im Medaillenspiegel.

Die deutsche Biathlon-Bronze-Feier läuft noch, doch die Medaillen sind offenbar nicht besonders robust.

Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow seine Medaille ab und landete auf dem Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband. Hoffentlich ist der glänzende Teil unversehrt.

Rennrodler Max Langenhan bescherte Team Deutschland das erste Gold der Winterspiele in Italien!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.

In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter waren nicht im Medaillenkampf, zeigten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) gute Leistungen.

Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Verletzungs-Update.

Was er sagte, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan zweimal Bahnrekord auf, im dritten Lauf übertraf er sich erneut.

Mit dem dritten Bahnrekord baute der 26-Jährige vor dem finalen Durchgang einen Vorsprung von fast drei Zehnteln auf den Österreicher Jonas Müller aus. Kristers Aparjods auf Platz vier liegt bereits über eine Sekunde zurück – eine Welten-Distanz im Rodeln.

Für Altmeister Felix Loch läuft es hingegen nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt nur auf Platz acht. Timon Grancagnolo ist als dritter Deutscher Zehnter.

Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille rang Vanessa Voigt mit den Tränen und erinnerte sich an ein schwieriges Jahr.

„Passiert das wirklich?“ – Nach dem Staffel-Bronze flossen bei der Biathlon-Starin die Tränen.

Deutsche Snowboarder verpassten deutlich eine Medaille im Parallel-Riesenslalom. Ramona Hofmeister stürzte im Viertelfinale, Cheyenne Loch und Elias Huber schieden im Achtelfinale aus.

Gold gewannen die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.

Was für eine fantastische Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett aus Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei. Beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz drei Nachladern eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Ihr Glück: Maren Kirkeeide (Norwegen) musste zweimal kreisen, die anderen Teams waren zu weit zurück, sodass Deutschland den Podestplatz halten konnte.

Nach Silber für Emma Aicher war es die zweite deutsche Medaille des Tages.

Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz waren Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

„Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“ lest Ihr hier.

Auf dem Weg zur Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit stehen die Zeichen gut.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath kamen ohne Schießfehler durch, sodass bei der Übergabe an die Frauen Platz zwei hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien stand.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefordert, die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und sicherte sich damit seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget gewann Bronze, Mathis Desloges aus Frankreich Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Final-16 im Parallel-Riesenslalom.

Ramona Hofmeister (Siebte) und Cheyenne Loch (15.) kämpfen bei den Frauen weiter um Medaillen. Elias Huber erreichte als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister (18.) schied aus.

Nach fast 20-minütiger Unterbrechung sicherte sich Emma Aicher trotz schwieriger Bedingungen Silber im Super-G, nur 0,04 Sekunden hinter Gold.

Die Siegerin war die US-Weltmeisterin Breezy Johnson, Bronze holte Lokalmatadorin Sofia Goggia. Der Erfolg der Deutschen wurde jedoch vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach knapp 15 Minuten wurde Lindsey Vonn schließlich abtransportiert.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Lindsey Vonn liegt noch auf der Piste und wird behandelt. Nun nähert sich ein Helikopter, um sie abzutransportieren. Die Bilder sind erschütternd.

Die Lage sieht besorgniserregend aus! Nach einem siebten Platz von Kira Weidle-Winkelmann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.

Die Olympiasiegerin von 2020, die mit Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb auf der Piste liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine großartige Leistung und musste sich im Ziel nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um gerade einmal vier Hundertstelsekunden. Jetzt heißt es Bangen!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Snowboard-Parallel-Riesenslalom-Vorläufe laufen bereits. Um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Frauen-Abfahrt.

Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer: Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben beide gute Medaillenchancen in der Abfahrt. Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Chancen ins Rennen (Finale Frauen 14.29 Uhr, Männer 14.39 Uhr). Im Rodel-Einsitzer der Männer liegt Max Langenhan nach dem ersten Tag auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Im Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden ebenfalls Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging leer aus, dafür überzeugten seine Landsmänner Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.

Norwegens Anna Odine Stroem gewann überraschend das Einzel-Skispringen der Frauen auf der Normalschanze.

Die 27-Jährige setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung auf die Favoritin Nika Prevc durch. Nozomi Maruyama aus Japan wurde Dritte.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied im ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hat sich sicher mehr vorgestellt: Der Rodel-Medaillenfavorit liegt nur auf Rang acht nach der Hälfte der Wettbewerbe.

Besser macht es Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der mit neuem Bahnrekord an der Spitze steht.

Incredible! Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ Ragne Wiklund (Norwegen) sowie Valérie Maltais (Kanada) weit hinter sich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte und wurde Vierte.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgeschlossen. Um 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen gering, nur Josie Hofmann (29) ist dabei.

Fast zeitgleich wurden an drei Stellen im italienischen Eisenbahnnetz im Norden Beschädigungen gemeldet.

Die Ermittler schließen Sabotage nicht aus, Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutschen Frauen im Eishockey dürfen weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden gewannen sie am Samstagnachmittag gegen Japan klar mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) – der erste Olympiaerfolg seit zwölf Jahren.

Das Spiel war früh entschieden: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten nur noch kosmetisch.

Drei Siege für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen mit großem Vorsprung. Ebba Andersson sicherte sich Silber vor Heidi Weng (Norwegen).

Die deutschen Langläuferinnen erreichten nicht das Podest: Pia Fink wurde 13., Katharina Hennig-Dotzler 30.

Hoher Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland viel Erfolg.

Er hofft, dass sich die Vorbereitung in guten Platzierungen und möglichst Medaillen auszahlt. Steinmeier besuchte mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) neben Mailand auch Cortina d’Ampezzo und Antholz.

Vom Ort Bormio geht es nun ohne Umweg nach Tesero.

Im Val di Fiemme startete der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer mit Medaillenentscheidungen.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der Stelvio-Strecke in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni. Dominik Paris wurde Dritter. Silber und Bronze gingen damit an Gastgeber Italien.

Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher liegt nach der Abfahrt als einziger Deutscher vorerst auf Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Saisonplatzierung. Nun heißt es hoffen, dass ihn keine weiteren Fahrer überholen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und bestätigt seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist einziger deutscher Starter und hat als 28. nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel verlor der Franzose die Kontrolle, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er sich wieder aufrappeln und zog sich keine Verletzungen zu.

Jetzt starten die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Strecke in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe und liefert die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer als erster Gold gewinnt.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Los geht es mit der Herren-Abfahrt um 11.30 Uhr. Deutschland hat gute Medaillenchancen, denn um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen, bei dem Team Deutschland mit Selina Freitag, Fahnenträgerin Katharina Schmid und Agnes Reisch gleich drei heiße Kandidatinnen hat.

Den Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten Ski-Stars Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia die olympischen Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Bald wird das olympische Feuer entzündet.

Dies geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht's!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Stadionmitte.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle warten.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Legende Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den Reden von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor sprechen Giovanni Malagò, Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Chefin Kirsty Coventry zu den Zuschauern und Athleten.

Nach dem Einlauf der Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.

In einem Film blickt Schauspielerin Sabrina Impacciatore auf die Geschichte der Winterspiele zurück.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.

Zum Abschluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

Die Freude der Athleten ist sichtbar, die Stimmung mitreißend, das Publikum jubelt – tolle Bilder!

Bitter: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion verpasste die Eröffnungsfeier.

Er sollte gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet die Ehre haben, doch die Zugverbindungen verhinderten die rechtzeitige Ankunft.

Wir sind bei den Nationen mit dem Buchstaben S angekommen.

Die meisten Teams sind bereits eingetroffen, nur wenige stehen noch aus.

Die Schweiz marschiert beim Einlauf nicht in voller Besetzung.

Bei den Eishockey-Frauen wurde ein Norovirus ausgemacht, weshalb das Team die Eröffnungsfeier auslässt.

Endlich geht es los: Leon Draisaitl führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid in Predazzo die Fahne trägt.

Die auffälligen Ponchos sorgten für gemischte Reaktionen.

Nach etwa 20 Minuten steht der Einmarsch bei C.

Deutschland tritt unter dem Namen „Germania“ auf und folgt erst später.

Die Brasilianer überraschen mit einem kurzen Tanz und bringen die Stimmung zum Kochen – ein Stück Copacabana in Italien.

Jetzt liegt der Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Der Einlauf beginnt traditionell mit Griechenland, danach folgen die Teams in alphabetischer Reihenfolge der Gastgeber­sprache. Deutschland tritt an 32. Stelle unter „Germania“ ein.

Zeit für Poesie!

Der italienische Schauspieler Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San Siro stehen die Zuschauer auf, Italiens Nationalhymne erklingt.

Zeitgleich werden auch an den anderen drei Austragungsorten die Flaggen gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani erhält eine eigene Showeinlage.

Der italienische Designer, der im September 2023 verstarb, wird gebührend gewürdigt.

Tosender Applaus im Stadion!

US-Popstar Mariah Carey singt früh im Programm den Italo-Hit „Volare“.

Die künstlerische Show geht weiter!

Italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis tritt auf, dann erscheinen drei riesige Farbbehälter in Blau, Rot und Gelb, begleitet von bunt kostümierten Tänzern.

Es werden noch viele Überraschungen folgen.

Der Fokus liegt auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen ausgestellte Skulpturen dar und verwandeln die Bühne in eine Galerie.

Los geht's! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Trotz der Feier ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt – die hohen Ticketpreise scheinen viele Fans abgeschreckt zu haben.

130 deutsche Athleten nehmen an der Eröffnungsfeier teil, verteilt auf vier Austragungsorte.

Neben Mailand sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten, damit die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben können.

Das Warten endet bald: In etwa einer Stunde beginnt die große Eröffnungsfeier.

Ab 19.50 Uhr wird die Zeremonie im Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Kommentiert wird von Tom Bartels und Italien-Experte Giovanni di Lorenzo. Die Feierlichkeiten finden auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt.

Das Spektakel kann auch bei Eurosport verfolgt oder hier im XXL-Olympia-Ticker mitverfolgt werden.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich beim Slopestyle-Training schwer.

Der DOSB teilte mit, dass Mohr sich nach der Landung einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zuzog. Sie unterzog sich in München einer Arthroskopie.

Der Arzt erklärte: „Das Knie ist stabil, keine weiteren Verletzungen. Bei positiver Heilung ist baldige volle Belastbarkeit möglich.“ Mohr hofft weiter auf einen Start bei den Winterspielen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus. Am Freitag fuhr Kira Weidle-Winkelmann zum ersten Mal die Cortina-Piste und erzielte die drittschnellste Zeit, war aber mit dem Zustand der Strecke unzufrieden.

„Es will doch jeder etwas Besonderes machen für Großereignisse und mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein Fan davon“, sagte Weidle-Winkelmann. „Unser Sport ist gefährlich genug.“

Die Strecke wurde mit schärferen Wellen präpariert, die nicht dem gewohnten Cortina entsprechen. Die Sportsoldatin, die zwei Podiumsplätze in der Abfahrt holte, muss sich nun damit arrangieren.

Mit Verzögerung konnte das Abfahrtstraining der Frauen doch noch stattfinden – mit unterschiedlichen Resultaten für die Deutschen.

Emma Aicher hatte als erste Starterin nach der Pause Probleme, verpasste Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann überzeugte mit drittschnellster Zeit.

Alle Augen richteten sich auf Lindsey Vonn, die nach Kreuzbandriss souverän fuhr und eine Medaille anpeilt.

Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte sich nach schwerem Sturz am Donnerstag erstaunlich widerstandsfähig und fuhr am nächsten Tag das Abfahrtstraining – trotz Verletzungen im Gesicht.

Er trug Pflaster auf Nase und Wange, hatte ein blaues Auge und fehlende Zähne, scherzte aber mit Teamkollegen. Er wurde Zweiter, wobei viele Athleten das Training ausließen oder vorsichtig fuhren, sodass das Ergebnis wenig Aussagekraft hat.

Nach positivem Dopingtest von Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter sie.

Klaus Höllrigl sprach auch darüber, wie die Nachricht ins Team gelangte. Mehr dazu hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen hatte einen schlechten Verlauf: Nach einem Crash von Ilka Štuhec (35) musste die Piste repariert werden. Kurz vor Start von Emma Aicher wurde das Training wegen Nebels erneut unterbrochen.

Auch Lindsey Vonns Durchgang wird heiß erwartet, da sie mit Kreuzbandriss antritt.

Die Bob-Weltmeister und Top-Favoriten Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil.

Sie reisen vorzeitig ab, da es im Athletendorf nicht genug Betten gibt. Die Wettkämpfe starten erst am 16. Februar, deshalb wollten sie nach Trainingsfahrten in Cortina zurück nach Innsbruck bzw. Königssee.

Bevor sie aufs Eis kam, sah sich die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) schon heftiger Kritik ausgesetzt.

Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit: Sein Vater Hugo starb zuletzt.

Wie er mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute wird es ernst! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.

Einige Athleten sind zwar in Mailand, andere verbleiben wegen der Verteilung der Wettkampforte in Norditalien an ihren Standorten.

Deshalb gibt es parallel Feiern in Cortina, Livigno und Predazzo, wo Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid das Team anführt.

Die Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch. Heute starten unter anderem Eiskunstlauf und Curling. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag mit der Herren-Abfahrt in Bormio.

So läuft's bei Felix Hoffmann (28)! Der Medaillenkandidat zeigte im ersten Training eine starke Leistung.

Auf der Normalschanze in Predazzo belegte der Thüringer in drei Durchgängen die Plätze eins, zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls mit den Rängen drei, fünf und sechs.

Andreas Wellinger (30) erreichte die Plätze 20, elf und 18, Pius Paschke (35) wurde 28., 30. und 27.

Schade! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.

Er scheiterte in der Qualifikation, da er die Tricks bei den ersten beiden Versuchen nicht sauber landete. Auch bei den Winterspielen 2022 in Peking blieb ihm das Finale verwehrt.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training.

Auf der Normalschanze von Predazzo zeigten die DSV-Athletinnen noch Luft nach oben.

Katharina Schmid belegte die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag konnte ebenfalls keine Spitzenplätze erreichen.

Agnes Reisch überzeugte mit den Rängen vier, zehn und fünf, Juliane Seyfarth wurde 38., 33. und 26.

Das Eishockeyspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde wegen eines Norovirus-Ausbruchs im finnischen Team abgesagt.

Die ursprünglich für 21 Uhr geplante Partie wird am kommenden Donnerstag nachgeholt.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Damen!

Vor der offiziellen Eröffnungsfeier verloren sie gegen Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Deutschland ging durch Katarina Jobst-Smith in Führung, musste sich aber durch Treffer von Lina Ljungblom, Mira Jungaker und Thea Johansson geschlagen geben.

Auf der Stelvio-Piste in Bormio kam es erneut zu einem schweren Sturz: ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34) verlor die Kontrolle, rutschte in Rückenlage, flog durch ein Tor und verlor den Helm.

Er erlitt eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich und eine Augenprellung sowie Schmerzen im Bein.

Der Norweger Fredrik Möller hatte sich bereits am Vortag eine Schulterluxation zugezogen und ist für den Samstag ungewiss.

Vor dem offiziellen Start der Spiele wurde im Olympischen Dorf in Mailand mutwilliger Vandalismus an Sanitäranlagen entdeckt.

In 70 Zimmern wurden Duschen und Toiletten beschädigt, vermutlich mit Fräsen – ein Sabotageakt wird vermutet.

Ursprünglich hatten nur Personen mit speziellem Zugang Zutritt, Überwachungskameras sollen helfen.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettbewerb sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten Auftaktsiege.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Curling-Mixed Auftakt verlief anders als geplant: Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina musste der Wettbewerb kurz unterbrochen werden.

Um 19.08 Uhr fiel die Beleuchtung aus, nach kurzer Verzögerung konnte weitergespielt werden.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung begannen die Mixed-Curling-Teams ihren Wettkampf.

Ab 19.05 Uhr fanden die ersten vier Partien im Olympiastadion statt.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl und Katharina Schmid werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag sein.

Der DOSB gab die Wahl am Mittwoch bekannt. Über 135.000 Fans stimmten ab.

Die beiden setzten sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.

Sie folgen Claudia Pechstein und Francesco Friedrich, die 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.

Zwei Tage vor Olympia-Start meldete Außenminister Antonio Tajani russische Hackerangriffe auf italienische Behörden und Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina.

Die Angriffe, die in Washington begannen, seien vereitelt worden und stammten „russischen Ursprungs“, so Tajani.

Vor Beginn der Wettkämpfe gab es die erste Sturzmeldung: Norwegischer Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im ersten Abfahrtstraining in Bormio.

Er verlor in einer Kurve die Kontrolle, rutschte aus und konnte seinen linken Arm nicht mehr bewegen.

Nach langer Behandlung wurde er per Seilbahn abtransportiert.

Auch wenn Olympia offiziell erst am Freitag startet, gibt es heute bereits Wettkämpfe!

Die Curling-Mixed-Vorrunde beginnt um 19.05 Uhr.

Alle heutigen Events findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) nahm in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingproben bei rund 2800 Athletinnen und Athleten ab.

Das sind 92 Prozent des Teilnehmerfeldes. Der Schwerpunkt lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Besonders viele Tests gab es bei Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.

Das US-Olympiateam änderte kurz vor Beginn den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ in „Winter House“.

Die US-Sportverbände reagierten damit offenbar auf die negative Assoziation mit der US-Einwanderungsbehörde ICE, die in Mailand zu Protesten führte.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillengewinne bei Olympia 2026.

Gold gibt es nun 30.000 Euro (statt 20.000), Silber 20.000 Euro (statt 15.000). Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer trägt die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier im San Siro? Die Wahl fällt auf ein Duo aus Mann und Frau.

Zur Auswahl stehen drei Frauen (Ramona Hofmeister, Laura Nolte, Katharina Schmid) und drei Männer (Leon Draisaitl, Johannes Rydzek, Tobias Wendl).

Bis Dienstag, 3. Februar, könnt Ihr auf der DOSB-Homepage abstimmen. Die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar, dem Tag vor der Eröffnungsfeier.

Herzlich willkommen zum großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026!

Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und spannende Highlights.