Olympia 2026 im Liveticker: Nach Wettkampf wird Gold-Gewinner Raimund provoziert
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen derzeit auf Hochtouren!
Bereits viermal erklang bei den Wettbewerben in Italien die deutsche Nationalhymne, und das Team aus Deutschland hat noch viele vielversprechende Kandidaten im Rennen.
Wir halten euch hier über alle anstehenden Wettkampftage auf dem Laufenden.
Solche Vorfälle sollten wirklich nicht passieren! Nach seinem neunten Platz geriet Deutschlands Olympiasieger Philipp Raimund bei slowenischen Fans in die Kritik: „Natürlich bin ich jetzt etwas enttäuscht“, sagte Raimund im Anschluss.
Mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc habe er keinerlei Probleme, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten einiger Anhänger: „Ich glaube, manche Fans überschreiten ihre Grenzen. [...] Das empfand ich als unpassend.“
Es wäre zu schön gewesen! Raimund konnte seine großartigen Sprünge auf der olympischen Großschanze leider nicht wiederholen und belegte mit 131 und 136 Metern den neunten Rang.
Die Goldmedaille gewann Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber sicherte sich der Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang noch vorne lag, während Andreas Wellinger als bester Deutscher den 15. Platz erreichte.
Erneut regnete es Medaillen im Skeleton! Am Freitag holten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze, am Samstag folgten Susanne Kreher auf Rang zwei und Jacqueline Pfeifer auf dem dritten Platz.
Olympiasiegerin wurde die Österreicherin Janine Flock, die ihre Führung vor dem letzten Lauf mit einem Vorsprung von 0,30 Sekunden ins Ziel brachte.
Hannah Neise aus Arnsberg komplettierte das deutsche Erfolgserlebnis mit Platz vier.
Mehr über Olympia-Neuling Kreher erfahrt ihr in unserem Beitrag: „Erfolg, der unter die Haut geht: Susanne Kreher gewinnt Silber bei Olympia-Debüt“.
Eine echte Sensation hätte es sein können! Doch Kanadas Frauen erwiesen sich als zu stark, und die deutschen Eishockey-Damen schieden nach einer 1:5-Niederlage (0:2, 0:1, 1:2) im Viertelfinale aus.
„Das war das engste Spiel, das wir bisher gegen Kanada hatten. Uns gelang sogar ein Tor – das ist uns zuvor nie gelungen. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, erklärte Topscorerin Laura Kluge stolz.
Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss seine Hoffnungen auf eine weitere Medaille wohl begraben: Im ersten Durchgang auf der Großschanze sprang er 131,0 Meter (135,2 Punkte) und belegte damit Rang elf.
An der Spitze liegt der Japaner Ren Nikaido mit einem Sprung, der 154,0 Punkte brachte. Andreas Wellinger ist nach 127,0 Metern im ersten Durchgang auf Platz 16 zu finden.
Nach drei von vier Läufen sind die deutschen Skeleton-Fahrerinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer in Topform für eine Medaille.
Obwohl die Österreicherin Janine Flock führt, beträgt Krehers Rückstand als Zweite lediglich 0,21 Sekunden. Pfeifer folgt mit 0,43 Sekunden auf dem dritten Platz. Die Hoffnung besteht darin, dass Flock im letzten Lauf, ähnlich wie bei den Spielen in Peking, nachlassen könnte und somit aus den Top3 fällt.
Der vierte und abschließende Lauf startet um 19.35 Uhr.
Im Sprint reichte es am Nachmittag nicht für eine Medaille. Am Sonntag hofft Franzi Preuß in der Verfolgung erneut auf Edelmetall und hat sich deshalb von ihren Kolleginnen getrennt, die kurzzeitig über Magenprobleme klagten.
„Bei mir ist alles in Ordnung“, ließ Preuß mitteilen. Sie habe keinerlei Beschwerden und setze dennoch auf Sicherheit. Bis dahin hatte sie ein Doppelzimmer mit Anna Weidel geteilt.
US-Star Jordan Stolz gewann im Eisschnelllauf seine zweite Goldmedaille. Nach seinem Erfolg über 1000 Meter war er auch über 500 Meter unschlagbar und stellte mit 33,77 Sekunden einen neuen olympischen Rekord auf. Jenning de Boo aus den Niederlanden und der Kanadier Laurent Dubreuil sicherten sich die Plätze zwei und drei.
Die deutschen Eisschnellläuferinnen scheiterten bereits in der Vorrunde, als Josephine Schlörb mit dem Schlittschuh im Eis hängen blieb.
Es geht um das Halbfinale! Die deutschen Eishockey-Frauen treffen um 16.40 Uhr im Viertelfinale auf Kanada. Gegen die Nordamerikanerinnen gelten die DEB-Frauen als Außenseiter, gehen die Partie jedoch mutig an.
„Uns ist bewusst, dass es schwierig wird. Aber wir wollen gewinnen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner am Tag vor dem Spiel. Ein Vorteil könnte sein, dass Kanadas Topspielerin Marie-Philip Poulin das letzte Spiel verletzungsbedingt verpasst hat und möglicherweise nicht bei voller Stärke ist.
Lange war unklar, ob „Silber-Emma“ auch beim Riesenslalom antritt, jetzt hat der DSV die Starterinnen für die technische Disziplin bekannt gegeben. Auf der Liste stehen sowohl Emma Aicher als auch Slalomspezialistin Lena Dürr.
Im Gegensatz zu anderen Disziplinen, in denen Allrounderin Aicher startet, gilt sie im Riesenslalom jedoch nicht als Medaillenkandidatin. Die 22-Jährige gewann Silber in Abfahrt und Teamkombination, schied im Super-G aus. Eine weitere Medaillenchance bietet sich ihr im Slalom am Mittwoch.
Die norwegisch-französischen Biathlon-Festspiele gehen weiter! Maren Kirkeeide aus Norwegen sicherte sich dank eines starken Schlussspurts die Goldmedaille und verdrängte die Französin Océane Michelon um 3,8 Sekunden auf Platz zwei. Bronze gewann Lou Jeanmonnot mit einem Rückstand von 23,7 Sekunden, der ein Schießfehler die Goldchance kostete.
Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Fehler beim Stehendschießen; mit einer Minute Rückstand auf Kirkeeide wurde sie Siebte, sicherte sich aber dennoch eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung.
Vanessa Voigt, die kurz zuvor Magen-Darm-Probleme hatte, erzielte dank zehn Treffern das Maximum und belegte Rang zwölf. Julia Tannheimer schied durch zwei Fehler früh aus, kam aber noch auf Platz 20. Selina Grotian landete mit drei Fehlern auf Rang 52.
Schade! Franziska Preuß muss nach einem Fehler im Stehendanschlag wohl ihre Medaillenträume begraben.
Vanessa Voigt war kurz zuvor fehlerfrei geblieben, liegt aber nach dem zweiten Schießen bereits hinter Preuß. Julia Tannheimer begrenzte den Schaden, blieb im Stehendanschlag fehlerfrei, bei Selina Grotian kam ein weiterer Fehler hinzu.
Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten das Liegendschießen mit durchwachsenen Ergebnissen. Die beiden Youngster Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit jeweils zwei Fehlern aus dem Medaillenrennen. Vanessa Voigt traf alle fünf Ziele, war jedoch läuferisch schon deutlich zurück.
Franziska Preuß wiederum traf fünfmal und zeigte eine solide Laufleistung, vorläufig belegt sie den zweiten Platz. Die besten Athletinnen folgen allerdings noch.
Im Schneetreiben von Antholz geht es Schlag auf Schlag weiter, die Biathletinnen kämpfen um Medaillen.
Die vier deutschen Starterinnen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten alle innerhalb weniger Minuten zwischen 15.01 Uhr und 15.05 Uhr.
Bis heute Morgen war Selina Grotian gar nicht eingeplant – die 21-Jährige rückt aufgrund der krankheitsbedingten Absage von Janina Hettich-Walz ins Team nach.
Parallel zum deutschen Eishockeyspiel endete der zweite Durchgang im Riesenslalom – mit einem historischen Sieg! Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf die Goldmedaille, die erste überhaupt für Brasilien bei Olympischen Winterspielen.
0,58 Sekunden hinter dem in Norwegen geborenen Braathen gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, sein Landsmann Loic Meillard holte Bronze.
Aus deutscher Sicht war der Ausfall von Fabian Gratz bitter, der als Zehnter aussichtsreich in den zweiten Lauf gegangen war. Stattdessen wurde Alexander Schmid mit einer starken Aufholjagd 13., Anton Grammel belegte Rang 14.
Schade! Kurz vor Schluss traf Deutschland den Pfosten und verpasste damit den Ausgleich.
Am Ende stand eine 3:4-Niederlage gegen Lettland. Am Sonntagabend um 21.10 Uhr trifft das DEB-Team auf einen der Topfavoriten, die USA.
Geht noch etwas? Tim Stützle brachte die deutschen Eishockeymänner wieder heran und verkürzte auf 3:4 gegen Lettland.
Noch zwei Minuten verbleiben – gelingt Deutschland der Ausgleich und damit die Verlängerung?
Wie bitter! Zum ersten Mal bei diesem olympischen Eishockey-Turnier gerät Deutschland in Rückstand, Lettland stellt auf 3:2.
Eduards Tralmaks brachte die Letten erstmals ohne Überzahl in Führung. Kurz darauf erhöhte Renars Krastenbergs sogar auf 4:2.
Deutschland bleiben rund acht Minuten, um zumindest die Verlängerung zu erzwingen.
Wieder gleicht Lettland im Eishockey gegen Deutschland aus – diesmal in doppelter Unterzahl, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder jeweils für zwei Minuten auf die Strafbank mussten. Lettland nutzte das Powerplay eiskalt, Dans Locmelis (29. Minute) überwand Torwart Philipp Grubauer zum zweiten Mal an diesem Tag.
Schade! Am Ende rückte Deutschland dank Schlussläuferin Pia Fink sogar noch auf den vierten Platz vor, die Medaillenränge waren jedoch zu weit entfernt.
Gold ging an Norwegen knapp eine Minute vor den großen Favoriten Schweden, die trotz des Sturzes von Ebba Andersson noch Silber erreichten. Bronze sicherte sich Finnland.
Es geht nach vorne! Helen Hoffmann übergab als Fünfte an Pia Fink.
Die Medaillen sind allerdings wohl außer Reichweite, Norwegen hat an der Spitze einsam das Zepter in der Hand, Finnland folgt mit 48 Sekunden Rückstand, Italien auf Rang drei mit 57 Sekunden. Schweden kämpfte sich nach dem Sturz-Drama um Andersson auf Platz vier zurück, Deutschland liegt etwa anderthalb Minuten hinter Norwegen.
Das deutsche Eishockey-Team ist weiter auf Siegkurs!
Obwohl Lettland im Powerplay dank Dans Locmelis (16. Minute) ausglich, dauerte es nur 68 Sekunden, bis Lukas Kalble den alten Abstand für Deutschland wiederherstellte.
Auch Katharina Hennig Dotzler, die bei Olympia 2022 Gold und Silber gewann, konnte die deutsche Langlaufmannschaft nicht näher an die Spitze heranführen. Zumindest liegt Deutschland beim zweiten Wechsel nun auf Rang sieben.
Den Norwegerinnen, die aufgrund mehrerer Stürze von Ebba Andersson auf Platz eins vorrückten, fehlten beim Wechsel auf Helen Hoffmann 52,5 Sekunden.
Im Gegensatz zum Eishockey läuft es in der Langlauf-Staffel nicht so gut: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit über 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn an Katharina Hennig Dotzler.
Besonders in den letzten zwei Kilometern der 7,5-Kilometer-Runde verlor Gimmler viel Zeit, musste abreisen lassen und büßte fast eine halbe Minute ein.
Wieder ein Blitzstart für Deutschland! Nach zwei Minuten ging das Team gegen Lettland in Führung, Lukas Reichel traf zum 1:0.
Zweiter Auftritt für die deutschen Eishockey-Cracks! Nach dem 3:1-Sieg gegen Dänemark will die Mannschaft um Leon Draisaitl gegen Lettland den zweiten Erfolg folgen lassen.
Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.
2022 überraschte das DSV-Quartett mit Silber, bei der Nordischen Ski-WM im vergangenen Jahr gab es Bronze. Bei beiden Erfolgen war Victoria Carl noch dabei, die in Italien aufgrund einer Dopingsperre fehlt.
Mit einem überragenden ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen den Grundstein für den Riesenslalom-Goldsieg. Der 25-Jährige hat fast eine Sekunde Vorsprung auf Marco Odermatt, bis zum vierten Platz sind es bereits 1,89 Sekunden.
Es wäre nicht nur Braathens erste Olympia-Medaille, sondern auch die erste für Brasilien: Der in Norwegen geborene Technikspezialist wechselte in der Saison 2024/25 zum Heimatland seiner Mutter.
Fabian Gratz ist aktuell bester Deutscher auf Platz zehn, mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.
Schlechte Nachrichten aus dem DSV-Team: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz kann im Sprint nicht starten.
Sie litt in den letzten Tagen unter Magenproblemen, weshalb ein Start im Sprint noch zu früh kommt. „Gesundheit geht vor“, schrieb die 29-Jährige, die dadurch auch die Verfolgung verpassen wird.
Obwohl die Startliste bereits ausgelost war, rückte Selina Grotian für Hettich-Walz ins Team nach und erhält nach ihrem enttäuschenden Einzel die Chance zur Wiedergutmachung.
Beim olympischen Eishockey-Turnier kam es zu bangen Momenten um den Schweizer Kevin Fiala, der sich beim Spiel gegen Kanada schwer verletzte.
Die Verletzung hat gravierende Folgen für den Schweizer: „Schockmomente bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen.“
Nach dem siebten Wettkampftag, der für Deutschland mit Silber und Bronze glänzend endete, könnte die Medaillenserie im Eiskanal schon wenige Stunden später weitergehen.
Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen, bei der Entscheidung um 19.35 Uhr haben alle drei deutschen Starterinnen Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise noch beste Chancen auf Edelmetall oder sogar Gold.
Die deutschen Biathletinnen wollen an ihre starken Einzelleistungen anknüpfen und sich im Sprint (14.45 Uhr) die erste Einzelmedaille sichern. Bei den Langläuferinnen bestehen Medaillenchancen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr). Am Abend kämpft dann Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um seine nächste Medaille von der Großschanze.
Auch die deutschen Eishockey-Teams sind heute wieder im Einsatz: Die Frauen bestreiten um 16.40 Uhr das Viertelfinale gegen Kanada, die Männer treten bereits um 12.10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland an.
Kurz vor dem Ende des siebten Wettkampftags sicherte Deutschland doch noch Edelmetall! Die Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer gewannen Silber und Bronze und kamen damit auf die Medaillen Nummer zehn und elf für Team Deutschland.
Im Medaillenspiegel belegt Deutschland derzeit den fünften Rang.
Unglaubliche Szenen im Eiskunstlauf-Finale der Männer! Der haushohe Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm in Führung lag, stürzte mehrfach in der Kür, leistete sich weitere Unsicherheiten und fiel so auf Platz acht zurück.
Doch nicht nur Malinin patzte – viele Eiskunstläufer stürzten in der Kür. Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der nach dem Kurzprogramm auf Rang fünf lag und dank einer zauberhaften Kür Gold gewann. Silber ging an den Japaner Yuma Kagiyama vor seinem Landsmann Shun Sato.
Weiterer Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien siegte Team Deutschland nach Verlängerung mit 6:5.
Das Team um Skip Marc Muskatewitz hat nun zwei von drei Spielen gewonnen, muss in der Vorrunde aber gegen alle neun anderen Teams antreten. Die besten vier erreichen das Halbfinale. Nächster Gegner ist am Samstag um 14.05 Uhr die USA.
Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeleton-Athleten! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze im Eiskanal von Cortina. Gegen Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der erneut Bahnrekord fuhr, war kein Kraut gewachsen.
Nach vier Läufen lag Jungk 0,88 Sekunden hinter Weston, Teamkollege Grotheer folgte 0,19 Sekunden dahinter. Der dritte Deutsche, Felix Keisinger, zeigte als Gesamtsechster ebenfalls eine starke Leistung.
Damit setzt sich die deutsche Medaillenjagd im Eiskanal fort – noch kein Wettbewerb endete ohne Medaille für Team Deutschland. Als Nächstes stehen am Samstag die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen an, am Sonntag feiert das Mixed-Team Premiere.
Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb der Snowboarder sicherte sich der Japaner Yuto Totsuka mit einem herausragenden zweiten Lauf die Goldmedaille. Für den 24-Jährigen war es bei seinen dritten Olympischen Spielen die erste Medaille, und diese war direkt Gold.
Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Platz zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.
Skispringer Philipp Raimund zeigt sich auch auf der Großschanze in guter Verfassung. Im zweiten Training erreichte der Normalschanzen-Olympiasieger jeweils einen vierten und einen dritten Platz, den letzten Sprung ließ er aus.
Schon im ersten Training am Donnerstag belegte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei. Am Samstagabend geht es für die DSV-Adler um die Medaillen.
Der dritte Lauf bekräftigt die Medaillenambitionen der deutschen Skeleton-Männer! Vor dem finalen Durchgang liegt Axel Jungk auf Silberkurs, Teamkollege Christopher Grotheer folgt auf Bronze.
Ganz oben stellte Seriensieger Matt Weston erneut einen Bahnrekord auf, ohne Fehler des Briten ist Gold so gut wie vergeben. Jungk hat 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.
Der dritte Deutsche im Bunde, Felix Keisinger, liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf dem guten sechsten Platz, dürfte aber nicht mehr in den Kampf um Medaillen eingreifen können.
Lindsey Vonn meldete sich mit einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus bei ihren Fans und sprach über die weitere Genesung. Demnach stehen mindestens zwei weitere Operationen am gebrochenen Unterschenkel an.
Eine davon soll bereits am Samstag im Krankenhaus in Treviso stattfinden, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz liegt. Danach hofft Vonn auf die Entlassung nach Hause, wo jedoch noch eine weitere Operation ansteht.
Sie bedankte sich für all die Blumen, Briefe und Kuscheltiere, die sie in der vergangenen Woche erhielt: „Das hat mir sehr geholfen. Es waren ein paar harte Tage hier im Krankenhaus“, sagte die US-Amerikanerin. Langsam fühle sie sich wieder wie sie selbst, aber der Weg sei noch lang.
Der erste Halbfinalist im Frauen-Eishockey-Turnier steht fest: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und sicherte sich damit einen Platz in den Medaillenspielen.
Deutschland ist weiterhin im Wettbewerb, muss aber morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.
Was für ein erfolgreiches Debüt für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach dem zweiten Lauf liegen sie zur Halbzeit auf den Plätzen zwei bis vier.
Susanne Kreher hat mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock den zweiten Platz inne, Jacqueline Pfeifer stellte mit ihrem Lauf einen Bahnrekord auf und rückte auf Rang drei vor, nur 0,09 Sekunden hinter Kreher. Die Olympiasiegerin von 2022, Hannah Neise, liegt derzeit auf Position vier.
Schon über 5000 Meter gewann er Silber, nun krönte sich der 19-jährige Tscheche Metodej Jilek zum Olympiasieger über 10.000 Meter im Eisschnelllauf.
Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch, Bronze ging an Jorrit Bergsma aus den Niederlanden. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.
Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, da er einen Helm mit Motiven von im Krieg gefallenen Sportlern tragen wollte. Sein Einspruch wurde vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) abgelehnt.
Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen zeigten sich die deutschen Starterinnen stark: Alle drei platzierten sich unter den Top 5.
Beste Deutsche war die Dresdnerin Susanne Kreher, die nur 0,02 Sekunden hinter der führenden Österreicherin Janine Flock lag. Auf Bronze folgte die Britin Tabitha Stoecker, bevor sich Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise mit 0,21 beziehungsweise 0,23 Sekunden Rückstand auf Flock auf den Plätzen vier und fünf einordneten.
Lindsey Vonn musste nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch bereits dreimal operiert werden. Ihr behandelnder Arzt bezeichnete die Situation als „heikel“.
Biathlet Quentin Fillon Maillet schwärmte nach seinem fehlerfreien und nahezu perfekten Rennen im ARD-Interview: „Es war DER Tag“. Neben dem Olympiasieg freute er sich auch darüber, dass seine Freundin Lydie und er ein Baby erwarten.
Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg im Snowboard-Cross. Die 23-jährige Australierin setzte sich gegen Tschechiens Eva Adamczykova und Italienerin Michela Moioli durch.
Die einzige deutsche Teilnehmerin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.
Die deutschen Biathlon-Herren konnten im Sprint nicht um Medaillen mitkämpfen. Bester Deutscher war Philipp Horn als Zehnter, gefolgt von David Zobel und Justus Strelow auf den Plätzen 19 und 23.
Philipp Nawrath, der an seinem 33. Geburtstag startete, kosteten drei Schießfehler eine bessere Platzierung, er wurde 26.
Das Rennen gewann der Franzose Quentin Fillon Maillet, Silber ging an die Norweger Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.
Nachdem die deutschen Herren zunächst gut gestartet waren, verschleideten sie durch Fehler beim Schießen ihre Medaillenchancen.
David Zobel traf zehnmal, kam aber läuferisch nicht ganz an die Spitze heran.
Die deutschen Biathleten Justus Strelow und David Zobel absolvierten ihr erstes Schießen fehlerfrei. Strelow setzte sich sogar an die Spitze, Zobel folgte auf Platz sechs.
Die nächste Medaillenchance für Deutschland gibt es im Biathlon-Sprint der Herren, bei dem neben Nawrath und Horn auch Strelow und Zobel starten.
Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) hat bei den Spielen seine dritte Goldmedaille gewonnen.
Nach Siegen im Skiathlon und Sprint sicherte er sich am Freitag auch den Langlauf über zehn Kilometer Freistil und verwies den Franzosen Mathis Desloges auf Platz zwei. Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg insgesamt.
Bronze ging an den Norweger Einar Hedegart.
Eine ungewöhnliche Szene beim Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero: Der US-Amerikaner John Steel Hagenbuch (26) startete trotz knapp über null Grad ohne Mütze und nur im Renntrikot, was für sommerliche Stimmung sorgte.
Agnes Reisch (26) ließ das Training am Sonntagabend ausfallen.
Nach der ersten Einheit erklärte die 26-Jährige: „Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich.“ Einen dritten Sprung ließ sie aus, „weil ich keinen Sinn mehr sah.“
Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.
Der Südkoreaner Jinsu Kim setzte sich mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich belegte nur Rang fünf.
Das Ergebnis hat jedoch wenig Aussagekraft, da es sich nur um ein Training handelt. Zuvor hatten die Deutschen in jedem Lauf Bestzeiten erzielt.
Bei den Olympischen Spielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake festgenommen.
Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel der heimischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, wurde aber stattdessen inhaftiert.
Er muss nun fast ein Jahr Gefängnis absitzen, nachdem er zuvor wegen Ladendiebstahls verurteilt wurde.
Max Langenhan (26) sorgte für einen Schmunzler!
Nach seinem Gold-Erfolg wollte Friedrich Merz (70) anrufen, um persönlich zu gratulieren, doch der Rodler legte einfach auf.
Mehr dazu lest ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger drückt Bundeskanzler Merz am Telefon weg“.
Es geht weiter! Auch heute stehen mehrere Medaillenentscheidungen an, und für Deutschland sind die Chancen auf Edelmetall vielversprechend.
Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Ihr Rückstand auf den führenden Briten Matt Weston (28) beträgt 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden – Gold ist also noch in Reichweite.
Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19.30 Uhr im dritten Lauf, danach ab 21.05 Uhr im finalen Durchgang.
Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (29).
Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der vom dritten Olympiasieg der deutschen Rodler-Staffel geprägt war.
Im Medaillenspiegel könnt ihr nachsehen, auf welchem Rang Deutschland aktuell im Nationenvergleich liegt.
Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit und gewann zum Spielbeginn mit 3:1 gegen Dänemark.
Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Treffer für Deutschland, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12.10 Uhr) steht das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland an.
Mit dem 3:1 für Deutschland endete die letzte Unterbrechung.
Inzwischen haben Draisaitl und Co. die Führung verdient und sind auf Kurs für den Auftaktsieg.
Im Powerplay nutzte das DEB-Team die Chance, Tim Stützle schnürte seinen Doppelpack zum 3:1 (31.)!
Der Stürmer der Ottawa Senators wollte Draisaitl anspielen, doch der Pass wurde von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.
Während im Eishockey noch die Kufen klirren, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.
Bei den Frauen gewann über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze sicherte sich Courtney Sarault aus Kanada. Im 1000-Meter-Finale der Männer jubelte ebenfalls Oranje: Jens van ’t Wout landete ganz oben, vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.
Tim Stützle traf nach starkem Pass von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.)!
Die Dänen starteten etwas stärker aus der Pause, doch allmählich brachte das DEB-Team mehr Energie aufs Eis. Das Tor und der erneute Vorsprung dürften nun helfen.
Die erste Pause läuft, zwischen Deutschland und Dänemark steht es weiterhin 1:1.
Das DEB-Team erwischte einen Traumstart mit Draisaitls Tor nach 23 Sekunden, ein Pfostentreffer von Bruggisser weckte die Dänen. Diese kamen zu vielen Chancen und glichen schließlich aus.
Das zeichnete sich in den Minuten zuvor ab: Oscar Mølgaard traf zum 1:1 für Dänemark (14.).
Bei den russischen Medien stieß der Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Kriegsmotiven offenbar auf Zustimmung.
„Die Regeln gelten für alle“, sagte der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow der Agentur Tass. „Das ist für solche Sportler unangenehm, aber man muss sich entscheiden: Sportler oder politischer Agitator?“
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry gab die Entscheidung des Komitees emotional bekannt. Die ukrainischen Rodler zeigten Solidarität und knieten sich nach der Team-Staffel gemeinsam hin, hielten ihre Helme hoch.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startet im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark – und wie!
Bereits nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung – ein nahezu perfekter Beginn.
Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille in der Halfpipe, obwohl sie bei ihrem ersten Lauf schwer stürzte und länger behandelt werden musste. Am Ende erreichte sie mit 90,25 Punkten den ersten Platz vor US-Favoritin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan.
„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz so schnell wieder aufsteht“, kommentierte ZDF-Experte Andreas Kürten. Choi brach anschließend vor Freude in Tränen aus.
Der deutsche Medaillenregen im Rodeln fand mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt: Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina siegten souverän mit 0,542 Sekunden Vorsprung vor Österreich. Gastgeber Italien belegte Rang drei.
Damit konnte Deutschland in allen Rodel-Wettbewerben mindestens eine Medaille erringen.
Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler. Mit den Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie dem Silber-Doppelsitzer Eitberger/Matschina und dem Bronze-Doppelsitzer Wendl/Arlt hat Deutschland gute Chancen aufs Podest.
Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter gewann die Großnichte der Film-Ikone Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor der Niederländerin Merel Conijn und der Norwegerin Ragne Wiklund. Für Lollobrigida war dies bereits die zweite Goldmedaille dieser Spiele nach dem Sieg über 3000 Meter.
Die Deutsche Maira Jasch wurde als beste Deutsche auf Platz acht geführt, 14,77 Sekunden hinter der Siegerin.
Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier. Das Team um Marc Muskatewitz setzte sich mit 5:4 gegen Norwegen durch.
Nach einem unglücklichen 6:7-Auftakt gegen Kanada ist Deutschland damit wieder auf Kurs für die Top 4.
Alessandro Hämmerle sicherte sich erneut den Sieg im Snowboard Cross. Silber ging an den Kanadier Eliot Grondin, Bronze gewann Jakob Dusek aus Österreich.
Für zwei der vier deutschen Starter war im Achtelfinale Schluss, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale den Sprung ins Viertelfinale, nachdem sie zusammenstießen.
Schwedin Frida Karlsson dominierte den Skiathlon und gewann auch die 10 Kilometer Freistil mit einem beeindruckenden Vorsprung von 46,6 Sekunden auf Landsfrau Ebba Andersson. Die US-Amerikanerin Jessie Diggins sicherte sich Bronze.
Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink wurde beste Deutsche auf Platz 19, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten deutlich dahinter.
Im Freestyle-Männerwettbewerb auf der Buckelpiste gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Australier Cooper Woods und dem Kanadier Mikael Kingsbury, die punktgleich waren. Gold ging an Woods dank besserer Turn-Punkte, Bronze sicherte sich Japaner Ikuma Horishima.
Eine Sensation: Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone gewann den Super-G in Cortina und holte Gold.
Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli aus Frankreich und der Österreicherin Cornelia Hütter durch und schrieb damit ihr persönliches Wintermärchen.
Nach einem schweren Unfall bei italienischen Meisterschaften vor rund einem Jahr, bei dem sie mehrfach brach und einen Kreuzbandriss erlitt, galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Genau 315 Tage später holte sie in Cortina den Super-G-Titel.
Schock für Breezy Johnson (30)!
Beim Super-G stürzte die US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängen blieb.
Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag bereits Abfahrts-Gold gewonnen hatte, das Rennen eigenständig beenden.
Es sieht so aus, als sei nichts Schwerwiegendes passiert.
Stark! Nach zwei von vier Läufen sind die deutschen Skeleton-Athleten auf doppeltem Podestkurs: Axel Jungk auf Platz zwei, Christopher Grotheer auf Rang drei. Felix Keisinger auf Platz sechs hat den Anschluss noch nicht verloren.
An der Spitze zog Gesamtweltcupsieger Matt Weston mit zwei Bahnrekorden einsam seine Runden, er hat derzeit 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.
Bitter! Emma Aicher schied im nebligen Super-G früh aus. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte ein und kam nicht ins Ziel.
Kurz zuvor war Kira Weidle-Winkelmann als dritte Starterin nach einem Fehler ausgeschieden. Auch andere Top-Fahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka schafften das Ziel nicht. Sensationell führt Lokalmatadorin Federica Brignone, die kürzlich ihr Comeback feierte.
Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf den Grundstein für ein starkes Mannschaftsergebnis.
Axel Jungk war Zweiter mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger belegten als Vierter und Sechster ebenfalls Medaillenplätze.
Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt wurde im Einzel von Antholz mit Platz vier beste Deutsche, wurde aber online stark kritisiert und zieht nun Konsequenzen.
„Während viele meine Laufzeit und Schießzeiten kritisieren, bin ich hier und stolz“, schrieb sie auf Instagram. Trotz Trainingsrückständen griff sie zum Saisonhöhepunkt an.
Wegen des negativen Feedbacks verlässt sie vorerst Instagram. „Wir sehen und hören uns nach Olympia, jetzt konzentriere ich mich auf weitere Medaillen.“
Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom internationalen Verband für den olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.
Grund war sein Helm mit Motiven von verstorbenen Sportkollegen, die Opfer russischer Angriffe wurden.
Mehr dazu unter: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.
Der sechste Tag der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm.
Unter anderem stehen heute der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.
Alle Wettbewerbe im Überblick: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 12. Februar“.
Die letzte Goldmedaille des Abends ging nach Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry verzauberten Publikum und Wertungsrichter im Eistanz und gewannen vor dem US-Duo Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt ihr sehen, welche Nationen derzeit ganz vorne liegen.
Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz läuft ohne deutsche Beteiligung.
Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Lauf von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich so die Bronzemedaille!
Gold blieb – wie bei den Damen – in Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich gewannen Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller wurde Vierter, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA Sechste.
Die beiden jungen US-Duos starteten stark und waren auf Goldkurs, leisteten sich aber einen Fehler und rutschten zurück. Wendl/Arlt überraschten mit Bronze.
Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen belegte der Niederländer nur Rang fünf, Gold ging an die USA.
Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, Jenning de Boo (Niederlande) wurde Zweiter, Zhongyan Ning (China) Dritter.
Enttäuschend verlief der Abend für den deutschen Medaillenhoffnungsträger Finn Sonnekalb, der zwei Sekunden unter seiner Bestzeit blieb und Zwölfter wurde. Möglicherweise bremste ein Infekt den 18-Jährigen. Moritz Klein und Hendrik Dombek wurden 15. und 16.
Der Chinese Lian Ziwen brachte den Niederländer Joep Wennemars über 1000 Meter mit einem taktischen Manöver aus dem Konzept, was zu einer unflätigen Reaktion des Niederländers führte.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina behaupteten Silber!
Gold ging mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze sicherten sich Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich.
Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf, doch das beste Duo ließ sich nicht beeindrucken und sicherte sich den Sieg. Der Jubel auf dem Podium war riesig.
Die deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt schielten ebenfalls auf Medaillen.
Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, Wendl/Arlt auf Platz fünf. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa (USA) führen derzeit, gefolgt von Österreich und Italien.
Das deutsche Duo Eitberger/Matschina liegt nach der Hälfte im Doppelsitzer auf Platz zwei.
Nach einer leichten Verzögerung begann der zweite Durchgang um 18.53 Uhr (Frauen) und 19.40 Uhr (Männer), in dem die Entscheidungen fallen.
Bei den Frauen kämpfen Eitberger und Matschina um Gold, bei den Männern hoffen Wendl/Arlt auf Medaillen, außerdem starten Eggert/Müller.
Elizabeth Lemley gewann den Olympiasieg im Buckelpisten-Freestyle im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor Teamkollegin Jaelin Kauf durch, Bronze ging an Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember zurück und triumphierte überraschend in Italien.
Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer in der Halfpipe der Frauen, musste lange behandelt werden, nachdem sie ihren „Frontside 900“ nicht landen konnte und mit dem Kopf aufschlug.
Die Fans verstummten, während die Sanitäter acht Minuten um Jiayu kümmerten, die schließlich auf einer Trage abtransportiert wurde.
Der Gesundheitszustand der Weltmeisterin von 2019 ist noch unklar.
Die Französinnen dominierten den Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.
Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz wurde Achte.
Franzi Preuß hatte Probleme und belegte trotz guter Schießleistung nur Platz zehn, da sie beim letzten Schießen zwei Scheiben nicht traf und über zwei Minuten Rückstand hatte.
Gold im Langlauf über zehn Kilometer geht an Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach erschöpft zusammen, Silber gewann Österreichs Johannes Lamparter, Bronze ging an Finnlands Eero Hirvonen.
Vinzenz Geiger gehörte lange zur Spitze, verlor aber gegen Ende an Kraft und wurde Zehnter, hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid wurde 14.
Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen sicherte sich mit 0,13 Sekunden Vorsprung den Titel vor dem Amerikaner Ryan Cochran-Siegle. Marco Odermatt wurde Dritter.
Von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer, der bei ein und denselben Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann und reiht sich damit unter Legenden wie Toni Sailer und Jean-Claude Killy ein.
Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skisprung-Wettbewerb wurde die 19-jährige Pola Beltowska online heftig kritisiert.
„Mir ist bewusst, dass mein Sprung das Ausscheiden verursacht hat. Ich hatte Angst und wollte niemanden enttäuschen, doch es hat nicht geklappt“, erklärte sie. Die Reaktionen in den sozialen Medien waren jedoch unerwartet hart.
Schock im Olympia-Dorf: Der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) stürzte schwer und ist für die Spiele ausgeschieden.
Das Australische Sportinstitut bestätigte den Unfall. Bolton erlitt zwei stabile Halswirbelfrakturen und wurde sofort in ein Krankenhaus in Mailand gebracht.
Während beim Damen-Eishockey und im Eiskunstlauf der Männer noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, den Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland dominierte.
Deutschland kletterte im Medaillenspiegel auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.
Bitter! Das deutsche Quartett im Mixed Team-Skisprung verpasste das Podest knapp und wurde Vierter.
Slowenien gewann Gold, Norwegen Silber.
Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland nach Raimunds Gold auf eine weitere Medaille.
Aktuell sieht es aber nicht nach einem Podestplatz aus, Schlussspringer Raimund darf noch antreten, Slowenien führt.
Julia Taubitz sicherte sich den Olympiasieg im Einsitzer der Frauen in der Rodelbahn in Cortina.
Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Fahne feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg mit großem Vorsprung vor der Lettin Elina Bota. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson.
Julia Taubitz führt auch nach dem dritten von vier Läufen deutlich vor Elina Bota.
Ein großer Patzer ihrer Verfolgerin Merle Fräbel half ihr dabei. Die Entscheidung fällt im letzten Durchgang ab 18.50 Uhr.
Italien holte Bronze im Curling-Mixed-Playoff durch einen 5:3-Sieg gegen Großbritannien.
Das Finale zwischen Schweden und den USA steigt um 18.05 Uhr.
Philipp Nawrath verpasste eine Medaille im Biathlon-Einzel knapp als Fünfter mit einem Fehler.
Dafür gewann der fehlerfreie Johan-Olav Botn seinen ersten Olympiasieg, gefolgt von Éric Perrot und Sturla Holm Lægreid.
David Zobel wurde als 21. zweitbester Deutscher, Lucas Fratzscher 23., Philipp Horn landete auf Platz 40.
Kira Weidle-Winkelmann zeigte eine starke Abfahrt, Emma Aicher sicherte Silber in der Team-Kombination!
Die 22-jährige Aicher fuhr die beste Slalomzeit und holte mit Weidle-Winkelmann Silber hinter Österreich. Bronze gewannen die US-Amerikanerinnen.
Für Aicher war es bereits die zweite Medaille der Spiele, Weidle-Winkelmann sicherte sich ihre erste Olympia-Medaille.
Birk Ruud gewann den Olympiasieg im Ski Freestyle trotz Sturz. Silber ging an Alex Hall, Bronze an Luca Harrington.
Ruud gewann bereits 2022 Gold im Big Air.
Die ersten Shorttrack-Medaillen gingen an Italien, Kanada und Belgien im Mixed-Team-Staffel-Wettbewerb.
Deutschland war nicht vertreten.
Beim Mixed-Team-Skispringen verzichtet Deutschland auf Fahnenträgerin Katharina Schmid und setzt auf Selina Freitag, Agnes Reisch, Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Johannes Høsflot Klæbo gewann den Sprint-Langlauf der Männer vor Ben Ogden und Oskar Opstad Vike, beide aus den USA und Norwegen.
Jan Stoelben erreichte als bester Deutscher das Viertelfinale.
Schweden sicherte sich das Triple-Podium im Langlauf-Sprint der Frauen mit Linn Svahn vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
Die deutschen Langläuferinnen Coletta Rydzek und Laura Gimmler schieden im Halbfinale aus.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Team in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.
Emma Aicher will im Slalom den Rückstand wettmachen. Beide kämpfen um Medaillen.
Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille gerne mit Norweger Marius Lindvik gefeiert, doch ihre Freundschaft zerbrach nach einem Skianzug-Skandal.
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2026 wurde mit einer spektakulären Show eröffnet, allerdings gab es beim italienischen Sender Rai einige Pannen, die für Aufsehen sorgen.
Sportchef Paolo Petrecca erkannte Beteiligte nicht richtig, verwechselte Prominente, darunter die IOC-Präsidentin Kirsty Coventry, die er für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten hielt.
Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai einen dreitägigen Streik nach Ende der Spiele an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte Petrecca scharf, die Politik sieht darin ein Zeichen für politische Loyalität über Kompetenz bei Rai.
Wolfgang Kindl, österreichischer Rennrodler, wurde überraschend Vater – per WhatsApp erfuhr er von der Geburt.
Drei der vier deutschen Langläuferinnen überstanden die Qualifikation im Sprint.
Laura Gimmler, Sofie Krehl und Coletta Rydzek schafften den Sprung ins Viertelfinale, Katherine Sauerbrey schied aus.
Lindsey Vonn meldete sich emotional nach ihrem schweren Sturz zu Wort und gab Einblicke in ihre Diagnose.
Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Philipp Raimunds Gold richtet sich der Blick auf den Dienstag.
Die besten Medaillenchancen liegen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit Gold und Silber anführen. Der letzte Lauf startet um 18.34 Uhr in Cortina.
Raimund möchte am Abend im Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) nachlegen. Emma Aicher startet mit Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (Abfahrt 10.30 Uhr, Slalom 14 Uhr). Im Biathlon und Langlauf gibt es Außenseiterchancen.
Während das Damen-Eishockey gegen Kanada läuft, verabschieden wir uns mit der Geschichte von „Gold-Hille“.
Deutschland ist im Medaillenspiegel auf Platz vier geklettert.
Philipp Raimund gewann im Skispringen von der Normalschanze die zweite deutsche Goldmedaille der Spiele.
Der 25-Jährige überraschte, da er zuvor noch keinen Weltcup-Sieg hatte. Er verwies Polen und Japan auf die Plätze zwei und drei. „Ich wusste, dass der Sprung weit wird – das ist unglaublich“, sagte er nach dem Erfolg.
Mehr dazu: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.
Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf ein erneutes Rodel-Gold.
Julia Taubitz und Merle Fräbel führen nach zwei von vier Läufen das Feld deutlich an. Ihr Vorsprung beträgt nur 61 Hundertstelsekunden.
Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Frauen-Snowboard.
Annika Morgan schied knapp außerhalb der besten zwölf aus.
Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf das Viertelfinale hoffen.
Im dritten Gruppenspiel gewann die Mannschaft nach Verlängerung 2:1 gegen Frankreich. Zuvor wurde Japan klar mit 5:2 besiegt. Das DEB-Team vergab viele Chancen.
Laura Kluge brachte Deutschland 35 Sekunden vor der Pause in Führung, Frankreich glich aus. In der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den Siegtreffer.
Das „Glamourgirl“ Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im Eisschnelllauf über 1000 Meter stellte sie einen neuen olympischen Rekord auf und gewann vor Teamkollegin Femke Kok. Bronze ging an Miho Takagi aus Japan.
Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen. Favoritinnen kommen aus den Niederlanden, Japan und den USA.
Einzige deutsche Starterin ist Anna Ostlender, die nur Außenseiterchancen hat.
Trainer Aksel Lund Svindal sprach nach Lindsey Vonns schwerem Sturz bewegende Worte.
„Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst uns alle“, schrieb er auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag, besonders für dich.“
Vonn hatte sich nach zwölf Sekunden an einem Tor verhakt und sich das linke Bein gebrochen.
Bald geht es für die deutschen Eishockey-Frauen aufs Eis.
Im dritten Gruppenspiel treffen sie um 16.40 Uhr auf Frankreich. Ein Sieg könnte den Einzug ins Viertelfinale sichern.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination.
Jocher wurde elfter in der Abfahrt, Straßer konnte die Position nur auf Platz zehn verbessern.
Der Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) und sein Partner Tanguy Nef feierten ihren zweiten Olympiasieg.
Im Ski-Freestyle verteidigte Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg.
Sie verwies Eileen Gu und Megan Oldham auf die Plätze zwei und drei. Deutsche Athletinnen fehlten wegen Verletzungen.
Justus Strelow wird im schießintensiven Einzel nicht antreten.
Stattdessen setzt der DSV auf Nawrath, Horn, Zobel und Fratzscher. Strelow akzeptierte die Entscheidung als Teamplayer.
Die Team-Kombination der Männer läuft, Deutschland liegt nach der Abfahrt auf Platz elf.
Simon Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesbeste Giovanni Franzoni. Linus Straßer hat im Slalom noch alle Chancen.
Der zweite Wettkampftag bescherte Deutschland den kompletten Medaillensatz – und auch Montag könnte es wieder Gold geben.
Philipp Raimund hat im Skispringen von der Normalschanze beste Chancen.
Auch Felix Hoffmann darf auf Edelmetall hoffen.
Beim Eiskunstlauf-Mixed-Team schauen Stars wie Novak Djokovic und Allyson Felix zu, während Team Deutschland Medaillen holt.
Max Langenhans Gold überstrahlte den Tag, Emma Aicher gewann Silber in der Abfahrt, die Biathlon-Mixed-Staffel Bronze. Die Spiele wurden jedoch vom schweren Unfall von Lindsey Vonn überschattet.
Eine Übersicht aller Gewinner findet ihr im Medaillenspiegel.
Die deutsche Biathlon-Bronze-Feier läuft, doch einige Medaillen sind offenbar nicht sehr robust.
Justus Strelow ließ seine Medaille bei einem Freudensprung fallen, wie ein Instagram-Video zeigt.
„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband.
Max Langenhan bescherte Deutschland das erste Gold bei diesen Winterspielen!
Alle Infos zum Olympiasieg: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan holt Gold“.
In olympischer Rekordzeit (6:03,95) gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Norweger ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze gewann Riccardo Lorello aus Italien.
Die deutschen Starter hatten mit Medaillen nichts zu tun, zeigten aber ordentliche Leistungen.
Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.
Mehr dazu: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.
Max Langenhan stellte am ersten Wettkampftag gleich drei Bahnrekorde auf und führt vor dem finalen Lauf.
Für Felix Loch läuft es dagegen nicht gut, er liegt nur auf Rang acht.
Nach der Medaille in der Mixed-Staffel war Vanessa Voigt emotional.
Sie blickte auf ein schwieriges Jahr zurück: „Passiert das wirklich?“
Die deutschen Snowboarder verpassten im Parallel-Riesenslalom eine Medaille.
Ramona Hofmeister schied im Viertelfinale aus, zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber ausgeschieden.
Gold ging an Tschechien und Österreich.
Eine sensationelle Biathlon-Staffel! Deutschland sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Italien.
Die deutsche Schlussläuferin Preuß ließ trotz Nachladern eine Scheibe stehen, dennoch reichte es für das Podest.
Lindsey Vonns Schwester Karin Kildow war bei dem Unfall vor Ort und äußerte sich besorgt.
Naht eine Biathlon-Sensation? Die deutsche Mixed-Staffel liegt nach der Hälfte des Rennens auf Podestkurs.
Startläufer Strelow und Nawrath blieben fehlerfrei, die Frauen liegen auf Platz zwei.
Johannes Høsflot Klæbo gewann den Skiathlon der Männer zum sechsten Mal.
Martin Løwstrøm Nyenget wurde Dritter, bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten die Top 16 im Parallel-Riesenslalom.
Ramona Hofmeister und Cheyenne Loch kämpfen weiter, Stefan Baumeister schied aus.
Emma Aicher gewann im zweiten Abfahrtslauf Silber und verpasste Gold um 0,04 Sekunden.
Der Sieg ging an Breezy Johnson (USA), Bronze an Lokalmatadorin Sofia Goggia. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.
Nach ihrem Sturz wird Lindsey Vonn abtransportiert.
Ein Hubschrauber bringt sie ins Krankenhaus.
Lindsey Vonn liegt weiterhin auf der Piste und wird behandelt; der Helikopter kommt zur Abholung.
Vonn stürzte in der Abfahrt früh und schwer.
Die Olympiasiegerin blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos liegen.
Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und sicherte sich Silber hinter Breezy Johnson.
Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.
Mehr dazu: „Demos gegen ICE eskalieren!“
Die Snowboard-Parallel-Riesenslalom-Vorläufe liefen, am 11.30 Uhr folgt die erste Medaillenentscheidung im Frauen-Abfahrt.
Deutschland hat mehrere heiße Eisen im Feuer, darunter Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann mit guten Medaillenchancen.
Auch Snowboarder Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister gehen mit Medaillenchancen an den Start, ebenso Max Langenhan im Rodeln und die Biathlon-Mixed-Staffel.
Beim Big Air der Snowboarder gewannen zwei Japaner Gold und Silber, Bronze ging an China.
Die norwegische Skispringerin Anna Odine Stroem sicherte sich überraschend Gold im Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.
Sie siegte knapp vor Favoritin Nika Prevc (Slowenien) und Nozomi Maruyama (Japan). Beste Deutsche wurde Selina Freitag auf Rang sieben.
Der Rodel-Star Felix Loch liegt zur Halbzeit nur auf Platz acht, während Max Langenhan mit Bahnrekord führt.
Francesca Lollobrigida gewann am ihrem 35. Geburtstag Gold im Eisschnelllauf über 3000 Meter – die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Spielen.
Sie stellte einen neuen olympischen Rekord von 3:54,28 Minuten auf.
Zwei Medaillenentscheidungen sind abgeschlossen, ab 16.10 Uhr folgt der Fokus auf den Eisschnelllauf über 3000 Meter der Frauen.
Aus deutscher Sicht gibt es kaum Chancen, Josie Hofmann ist die einzige Starterin.
Im Norden Italiens wurden am Bahnnetz im Vorfeld der Spiele mehrere Schäden entdeckt, mutmaßlich Sabotage.
Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.
Die deutschen Frauen im Eishockey feierten einen 5:2-Sieg gegen Japan und zeigten die beste Leistung seit zwölf Jahren bei Olympia.
Bundespräsident Steinmeier verfolgte das Spiel vor Ort.
Frida Karlsson sicherte sich Gold im Skiathlon der Langläuferinnen, gefolgt von Ebba Andersson und Heidi Weng.
Die deutschen Langläuferinnen blieben ohne Top-Platzierung.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das Olympische Dorf und wünschte dem deutschen Team viel Erfolg.
Der Skiathlon der Frauen wurde in Val di Fiemme gestartet, Medaillen werden vergeben.
Die erste Medaillenentscheidung fiel im Abfahrtsrennen der Herren, das der Schweizer Franjo von Allmen gewann.
Simon Jocher war einziger Deutscher im Feld und liegt nach der Abfahrt auf Platz 19.
Der Franzose Maxence Muzaton stürzte kurz vor dem Ziel, blieb jedoch unverletzt.
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Ski-Wettbewerbe bei Olympia.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier startet heute um 11.30 Uhr die Herren-Abfahrt, außerdem beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen um 18.45 Uhr.
Die 25. Olympischen Winterspiele wurden offiziell eröffnet, die olympischen Feuer brannten gleichzeitig in Mailand und Cortina.
In der Eröffnungsfeier sorgten Künstler, Sänger und Schauspieler für beeindruckende Momente.
Der Einmarsch der Athleten begann mit Griechenland, Deutschland tritt als 32. unter „Germania“ ein.
Mit großer Vorfreude erwarten wir die spannenden Wettkämpfe und halten euch weiterhin auf dem Laufenden!