Olympia 2026 im Live-Update: Goldmedaille für Deutschland! Maier gewinnt Ski-Cross
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!
Am 13. Wettkampftag blieb Deutschland erstmals medaillenlos. Damit steht das deutsche Team weiterhin bei fünf Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen.
In unserem umfassenden Live-Ticker zu den Olympischen Spielen informieren wir euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und bemerkenswerte Ereignisse abseits der Wettkämpfe.
Daniela Maier hat es geschafft: Die gebürtige Schwarzwälderin sicherte sich Gold im Ski Cross!
Nach Bronze bei den letzten Spielen in Peking vor vier Jahren setzte sich die 29-Jährige im großen Finale überraschend klar an die Spitze und verwies die Schweizerin Fanny Smith auf Platz zwei. Bronze ging an die Schwedin Sandra Näslund, während die Französin Marielle Berger Sabbatel mit dem undankbaren vierten Rang vorliebnehmen musste.
Die deutsche Freestylerin Daniela Maier erreichte das große Finale im Ski Cross der Damen und hatte somit exzellente Chancen auf eine Medaille!
Um sich diese zu sichern, musste sie nur eine ihrer drei Konkurrentinnen überholen. Doch auch die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz sowie Marielle Berger Sabbatel hatten allesamt Medaillenambitionen.
Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken überhaupt. Nun wird das Duo mit einer weiteren besonderen Auszeichnung geehrt: Sie tragen die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlusszeremonie.
"Es war immer unser Traum, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anzuführen. Dass wir das nun zum Ende unserer olympischen Karriere umsetzen können, bedeutet uns mindestens genauso viel wie der Olympiasieg", erklärten die Rodler. Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier als Fahnenträger vorgeschlagen, erhielt den Zuschlag damals jedoch nicht.
Das Duo hat bereits angekündigt, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.
Mit insgesamt elf vierten Plätzen führt Deutschland derzeit die Liste der knapp verpassten Medaillen an.
Im Biathlon enttäuschten sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel, ebenso Vanessa Voigt im Einzelwettkampf. Die Damen im Langlauf verpassten das Podest in der Staffel, und im Skispringen gingen das Mixed- sowie das Super-Team knapp ohne Edelmetall aus. Dazu zählen auch Toni Eggert und Florian Müller im Doppelsitzer-Rodeln, Skeleton-Athletin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller beim Debüt im Skibergsteigen.
Weitere schwarz-rot-goldene Dramen, etwa bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs lag und insbesondere im Slalom unglücklich ausschied, sind hier noch nicht eingerechnet. Norwegen belegt mit neun Silbermedaillen aktuell den Spitzenplatz in der Kategorie der zweiten Plätze, was angesichts von 16 Goldmedaillen jedoch verkraftbar ist. Frankreich verpasste achtmal knapp das Podest und reiht sich somit auf Rang drei ein.
Als TV-Experte betreute Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die Vielzahl der Austragungsorte in Italien missfiel dem 41-Jährigen jedoch.
"Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele sein kann, mit den langen Transfers und verstreuten Wettkampfstätten, bezweifle ich", erklärte er im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. "Die Spiele sollten an Orten vergeben werden, die nicht nur eine dezentrale Austragung zulassen."
Zurzeit finden Wettkämpfe an 13 verschiedenen Standorten statt. Für die Großveranstaltung 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Orten vorgesehen. "Die Trennung war sehr stark, die erhoffte Olympia-Atmosphäre kam nicht auf", fügte Neureuther hinzu.
Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen blieb das deutsche Team ohne Medaille. Im noch laufenden Finale im Eiskunstlauf der Frauen gibt es zudem keine weitere Medaillenchance, da keine deutsche Athletin am Start ist.
Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, könnt ihr hier nachlesen.
Die USA gewannen das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!
Nur vier Minuten waren gespielt, als Megan Keller das entscheidende Tor erzielte und bei den US-Spielerinnen für riesige Freude sorgte. Kanada hatte über weite Strecken geführt, erst zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.
Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde durch einen schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte im zweiten Lauf bei der Landung eines Tricks mit dem Kopf auf den Boden und musste lange behandelt werden. Rund zehn Minuten später wurde sie in einem Schlitten vom Hang gebracht. Dabei signalisierte die 33-Jährige den besorgten Zuschauern zumindest leichte Entwarnung, indem sie winkte.
Trotzdem reichte ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf, um sich als Drittplatzierte für das Finale zu qualifizieren. Ob Sharpe am Samstagabend antreten kann, ist noch unklar.
Spannend bleibt es: Fast zwei Drittel der regulären Spielzeit lagen die Kanadierinnen im Eishockey-Finale mit 1:0 vorne, doch zwei Minuten vor Schluss glich Hilary Knight für die USA aus.
So ging die Partie in die Verlängerung, in der zuvor noch die Eisfläche neu präpariert wurde.
Für Italien läuft es bei den Heimspielen bisher sehr erfolgreich, doch die Technikspezialisten des Herren-Alpin-Teams konnten bislang keine Medaille erringen. Nach enttäuschenden Ergebnissen zieht Trainer Mauro Pini die Konsequenzen und reicht seinen Rücktritt ein.
"Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und wegen des fehlenden gegenseitigen Vertrauens zu den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für das richtige Vorgehen", teilte der 61-Jährige über den italienischen Skiverband FISI mit.
Er hatte das Technik-Team erst im April übernommen, konnte aber bereits im Weltcup nicht die erwarteten Resultate erzielen. Bei Olympia setzte sich die Krise fort: Nur zwei der acht Starter im Slalom und Riesenslalom kamen ins Ziel.
Es geht um Gold! Das Frauen-Eishockey-Finale könnte kaum spannender sein, denn mit Kanada und den USA treffen die beiden Topfavoriten aufeinander.
Zum fünften Mal in Folge stehen diese beiden Nationen im Olympia-Endspiel, wobei Kanada drei der letzten vier Duelle für sich entschieden hat.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille von den Olympischen Spielen zurück. Nach einer Erkrankung kurz vor seinem ersten Wettkampf fehlte ihm über 1500 Meter die nötige Kraft, um mit den Topläufern mitzuhalten. Er beendete das Rennen auf Platz 13.
Den Olympiasieg sicherte sich der Chinese Zhongyan Ning, der überraschend Favorit Jordan Stolz aus den USA verdrängte, vor Stolz und dem Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Teilnehmer Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Plätze 19 und 20.
Damit platzte auch der letzte deutsche Medaillentraum des Tages – erstmals in diesen Winterspielen ging ein Wettkampftag ohne Edelmetall für das deutsche Team zu Ende. Die beiden noch ausstehenden Entscheidungen, das Frauen-Eiskunstlauf-Finale und das Frauen-Eishockey-Finale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Krimi! Im Frauen-Bronzespiel im Eishockey stand es bis zum Ende der regulären Spielzeit zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, und auch die Verlängerung blieb zunächst torlos.
50 Sekunden vor Ablauf der Overtime traf jedoch Alina Müller, Topstürmerin der Schweiz, und sicherte damit die Bronzemedaille. Nach einem vierten Platz in Peking fahren die Eidgenossinnen dieses Mal mit Edelmetall nach Hause.
Das Frauen-Eishockey-Turnier neigt sich dem Ende zu, bald werden die ersten Medaillen vergeben.
Im Spiel um Bronze zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein hart umkämpftes Duell um die Medaille.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen bei den Herren sicherte sich der Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge startet, gewann Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der deutsche Teilnehmer Finn Hösch schied bereits in der Qualifikation aus.
Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung nach dem Springen nicht halten und fuhren trotz guter Chancen im Teamsprint über 2x7,5 Kilometer auf den fünften Platz.
Von Beginn an schrumpfte der Vorsprung rapide, und ein doppelter Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die deutschen Hoffnungen auf eine Medaille endgültig. Es sind die ersten Winterspiele ohne Edelmetall für die deutschen Kombinierer seit 1998.
Gold ging an Norwegen, Finnland errang Silber, Österreich Bronze. Italien belegte den vierten Platz.
Leider verpasste Tatjana Paller im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen knapp das Podest und wurde Vierte.
Die Starnbergerin startete verhalten, lag lange auf Rang sechs, konnte gegen Ende aber noch einige Plätze gutmachen und überholte unter anderem Giulia Murada aus Italien sowie die Französin Margot Ravinel. Gold gewann Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber ging an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Tatjana Paller hat bei der Premiere des olympischen Skibergsteigens die Chance auf eine der ersten Medaillen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweitplatzierte hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, in dem insgesamt sechs Athletinnen antreten.
Die deutsche Curling-Mannschaft der Herren beendete die Spiele mit einem 6:4-Erfolg gegen China.
Aus sportlicher Sicht war die Begegnung jedoch bedeutungslos, da beide Teams bereits keine Chance mehr auf das Halbfinale hatten. Deutschland holte vier Siege aus neun Partien, wobei vor allem die überraschende Niederlage gegen Tschechien den Traum von einer Medaille zerstörte.
Tatjana Paller erreichte bei starkem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Sie belegte in ihrem Vorlauf Platz zwei.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, und auch bei den Männern schaffte Finn Hösch mit Rang vier in der Qualifikation den Einzug ins Finale nicht.
Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek zeigte beim Skispringen eine starke Leistung und setzte sich vorerst an die Spitze der Wertung.
Zunächst erzielte Rydzek 123 Meter und 122 Punkte, Geiger legte 124,5 Meter und 246,5 Punkte nach.
Der Vorsprung auf Norwegen, das derzeit Zweiter ist, beträgt 13 Sekunden. Ab 14 Uhr steht der Langlauf über 2x7,5 Kilometer zur Medaillenentscheidung an.
Skibergsteigen ist in diesem Jahr erstmals bei den Olympischen Winterspielen vertreten. Doch worum handelt es sich genau?
Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Variante des Skitourengehens. Dabei steigen die Athleten auf Skiern, die mit Fellen gegen das Abrutschen bespannt sind, einen Hang hinauf. Oben werden die Felle entfernt und es geht die Abfahrt hinunter. "Ein gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns natürlich nicht", scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia wird die Disziplin im Sprint und am Samstag bei der Mixed-Staffel ausgetragen. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu überwinden, darunter eine Passage, bei der die Skier auf dem Rücken getragen werden müssen. Der Wettkampf findet im K.o.-Format statt, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Der starke Schneefall an den italienischen Austragungsorten verzögert den Wettkampfablauf, besonders betroffen sind die Ski-Freestyler.
Bereits am Mittwochabend wurde ein Wettkampfsprung verschoben, die für Donnerstag um 10.30 Uhr angesetzte Halfpipe-Qualifikation wurde ebenfalls wegen "erheblicher Schneefälle" abgesagt, wie offizielle Stellen mitteilten. Die Sicherheit der Athleten hat oberste Priorität. Nun soll die Qualifikation am Freitag ab 10.30 Uhr stattfinden, das Finale ist für 13.30 Uhr angesetzt. Die Qualifikation der Frauen am Donnerstagabend um 19.30 Uhr ist derzeit noch geplant.
Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalplatz kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht nach Plan.
Zunächst schied Lena Dürr trotz Silberchancen beim ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, dann verlor das deutsche Eishockey-Team deutlich gegen die Slowakei. Schließlich schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und beendete so früh die deutschen Medaillenträume.
Doch es gab auch Positives: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich das auf den Medaillenspiegel auswirkt, erfahrt ihr hier.
Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand im Shorttrack über 500 Meter gemeinsam auf dem Podest: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold gewann der Kanadier Steven Dubois, der zuvor bereits mit der Staffel Silber geholt hatte.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen sicherte sich Südkorea! Im Finale über 3000 Meter setzte sich das asiatische Land knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland gewann in der Verlängerung mit 3:2 gegen die Schweiz und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange zurück, stand bis etwa sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit 0:2 hinten. Doch Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Schluss aus, Artturi Lehkonen erzielte den Siegtreffer in der Overtime.
Es ging schnell: Nach nur 82 Sekunden in der Verlängerung gewann Kanada gegen Tschechien dank eines Tores von Mitch Marner und zog ins Halbfinale ein, wo sie auf den Sieger zwischen USA und Schweden treffen.
Eine Sensation: Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nachdem es nach regulärer Spielzeit 3:3 stand.
Bis circa dreieinhalb Minuten vor Ende führte Tschechien noch mit 3:2, dann rettete Kanadas Nick Suzuki sein Team vor der Niederlage.
Leider verpasste die deutsche Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle eine Medaille und wurde Vierte.
Im letzten Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte zum ersten Snowboard-Edelmetall seit 1998. Gold und Silber gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukada siegte vor Kokomo Murase.
Gelingt hier eine Überraschung? Tschechien führt nach einem Drittel gegen Kanada mit 2:1!
Kanada gilt als Topfavorit und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 besiegt.
Nachdem die Slowakei Deutschland klar mit 6:2 besiegt und sich den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale gesichert hat, treten nun Kanada und Tschechien gegeneinander an.
Die französische Staffel gewann im Biathlon deutlich Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn für Camille Bened kämpften Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon die Mannschaft zurück an die Spitze und hatten am Ende einen Vorsprung von 51,3 Sekunden auf Schweden. Bronze ging an Norwegen.
Vanessa Voigt zeigte zwar eine fehlerfreie Schießleistung, konnte aber den Rückstand nicht mehr aufholen und rückte für Deutschland "nur" auf den vierten Platz vor.
Frankreich gelang ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.
Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Zwar übergab sie auf Rang fünf an Vanessa Voigt, doch der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Dritte 25 Sekunden.
Hettich-Walz vermied zwar eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte aber zu lange für die Nachlader, sodass der Abstand weiter anwuchs.
Franziska Preuß, die eigentlich als Schlussläuferin eingeplant war, schoss trotz der Rolle eine Strafrunde und büßte damit ihre starke Vorleistung ein. Nach dem Liegendschießen hatte sie das Feld noch angeführt, übergab aber als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer gab bei ihrem Olympia-Debüt im Staffelrennen eine starke Vorstellung ab und übergab als Zweite an Franziska Preuß.
Nur zwei Nachlader im Stehendanschlag benötigte die 20-Jährige und war dank ihrer schnellen Laufzeit beim Wechsel nur 5,1 Sekunden langsamer als die Schwedin Linn Gestblom.
In ungewöhnlicher Aufstellung wollen die deutschen Biathletinnen eine Medaille holen.
Julia Tannheimer startet auf Position eins, Franziska Preuß – sonst Schlussläuferin – auf zwei, Janina Hettich-Walz auf drei und Vanessa Voigt übernimmt die Schlussposition, um die bisher schwache DSV-Bilanz bei diesen Spielen zu verbessern.
Medaillenträume geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor im Viertelfinale gegen die Slowakei mit 2:6 und schied aus.
Gegen eine effiziente und insgesamt stärkere slowakische Mannschaft hatten Leon Draisaitl und Co. kaum Chancen, und auch vor dem gegnerischen Tor fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Das Aus kam, als Tomas Tatar zum 6:2 für die Slowakei traf – ein bitterer Rückschlag für das deutsche Team.
Ein unglücklicher Moment für Lena Dürr: Die Münchnerin schied auf Silberkurs im ersten Tor des zweiten Laufs aus.
Nach dem zweiten Platz im ersten Durchgang bedeutete das erneut das Aus. Mikaela Shiffrin hingegen brach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camile Rast. Anna Swenn Larsson holte Bronze.
Aus deutscher Sicht steht es nur noch 2:5, Frederik Tiffels erzielte im Powerplay den Anschlusstreffer (50.).
Die Hoffnung auf ein spannendes Ende bleibt bestehen.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft, aber für Emma Aicher reicht es nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige fuhr nicht ganz fehlerfrei und liegt derzeit 0,49 Sekunden hinter dem Drittplatzierten auf Rang fünf.
Alle deutschen Medaillenhoffnungen ruhen nun auf Lena Dürr.
Doch diese Hoffnung währte nicht lange: Pavol Regenda schnürte einen Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41.).
Mit dem Rückstand von 1:4 aus Sicht Deutschlands ging es in die letzte Pause.
Dennoch geben sich Draisaitl und Co. noch nicht auf. Nach dem Anschlusstreffer war im zweiten Drittel sogar mehr möglich. Doch die Zeit wird langsam zum Gegner, und ein weiteres Gegentor darf sich das Team nicht erlauben.
Endlich! Das deutsche Team verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.), als Draisaitl Lukas Reichel mustergültig bediente und dieser den Puck im Tor versenkte. Gibt es hier noch eine Wende?
Doch die Slowaken bestraften jeden Fehler gnadenlos: Dalibor Dvorsky erzielte das 4:0 (31.).
Deutschland zeigte viel Einsatz, doch vor dem gegnerischen Tor fehlte die Effizienz. Die Slowaken nutzten ihre Chancen eiskalt.
Im Finale des Männer-Slopestyle sind die ersten drei Positionen vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold, vor Taiga Hasegawa aus Japan mit Silber und dem US-Amerikaner Jake Canter, der Bronze holte.
Das 3:0 für die Slowakei fiel schnell: Oliver Okuliar erzielte den Treffer bereits in der 25. Minute.
Die Enttäuschung bei Leon Draisaitl und Co. war groß, denn mit diesem Treffer rückte das Halbfinale in weite Ferne. Eine Aufholjagd ist zwar nicht ausgeschlossen, aber extrem schwierig.
Bitter: Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.), was die Situation für das deutsche Team noch verschärfte.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, und zur ersten Drittelpause lagen die Deutschen mit 0:1 zurück.
Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl das deutsche Team von Cheftrainer Harry Kreis durchaus gute Ansätze zeigte. Noch ist genügend Zeit für eine Aufholjagd.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, erreichten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.
Gold ging an das norwegische Team mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten, Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige brillierte zusammen mit Einar Hedegart im neuen Teamwettbewerb. Die USA wurden Zweiter, Italien freute sich über Bronze.
Das deutsche Frauen-Team holte im Sprint in einem knappen Finale Bronze. Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten sich die Medaille.
Gold gewann Schweden, Silber ging an die Schweiz.
Lena Dürr lag nach dem ersten Slalom-Durchgang auf dem zweiten Rang hinter Mikaela Shiffrin und hatte gute Chancen auf Edelmetall.
Der Rückstand auf die US-Amerikanerin betrug 0,82 Sekunden, Platz drei belegte die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, doch es war noch nichts verloren.
Bereits im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, schaffte es letztlich aber nicht aufs Podest. Hoffentlich läuft es heute besser.
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, aktuell reichte es für Rang sechs. Mit nur wenigen Hundertsteln Rückstand auf die Medaillenränge bleibt alles offen.
Im Slalom der Damen begann um 10 Uhr der erste Durchgang.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und schob sich zwischenzeitlich auf Platz eins, wurde aber direkt von Mikaela Shiffrin verdrängt, die 0,82 Sekunden schneller war. Gleich startet Emma Aicher.
Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin am Freitagabend bei der Kür. Obwohl er nicht der Einzige mit Fehlern war, wurde er im Anschluss in den sozialen Medien heftig kritisiert.
"Auch diejenigen, die nach außen am stärksten wirken, kämpfen möglicherweise innerlich unsichtbare Kämpfe", schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
"Hasserfüllter Online-Hass greift den Verstand an, und Angst zieht ihn in die Dunkelheit, egal wie sehr man sich bemüht, trotz des enormen Drucks fokussiert zu bleiben", fügte Malinin hinzu.
Der zweifache Weltmeister stürzte nach einem starken Kurzprogramm bei der Kür und fiel auf Platz acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan gewann überraschend Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich zeigte sich zufrieden auch mit Silber.
"Silber sieht echt cool aus", sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für Deutschland hinzu.
Eine Übersicht über die aktuelle Medaillenstatistik findet ihr im Artikel: "Der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele".
Team Deutschland triumphierte im Zweierbob und dominierte das Feld.
Mit fehlerfreien Fahrten bescherten die Athleten ihrem Land eindrucksvolle Momente bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das gesamte Podium ist in Schwarz-Rot-Gold besetzt!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu perfekte Läufe und bauten ihren Vorsprung auf die Konkurrenz aus.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten noch eine Schippe drauf und sicherten sich den Goldtitel.
Mit der besten Startzeit und einer Gesamtzeit von 3:39,70 Minuten kamen sie ins Ziel und zeigten eine nahezu fehlerfreie Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!
Francesco Friedrich erreichte das Ziel mit einer Zeit von 55,33 Sekunden.
Die Gesamtzeit beträgt nun 3:41,04 Minuten – mindestens Silber ist sicher.
Im letzten Lauf rutschte Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden über die Bahn.
Ihre Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten reicht trotz eines kleinen Ausritts zu Bronze.
Sie erzielten die beste Startzeit aller Teams im letzten Durchgang.
Um 21:05 Uhr beginnt der finale Lauf im Zweierbob.
Es ist gut möglich, dass Deutschland ein Medaillentriple aus Gold, Silber und Bronze feiert, sofern die drei Teams fehlerfrei bleiben.
Wir melden uns zurück mit dem dritten Lauf im Zweierbob der Männer, der um 19 Uhr gestartet wurde.
Johannes Lochner eröffnete und leistete sich einen kleinen Fehler, der kaum ins Gewicht fiel. Mit 54,89 Sekunden blieb er vorn.
Francesco Friedrich folgte mit einigen Unsauberkeiten und vergrößerte den Rückstand auf Lochner auf 0,92 Sekunden, was dem ersten Platz von Lochner bereits nahekommt.
Adam Ammour blieb Dritter, lag 1,38 Sekunden zurück. Deutschland hat vor dem letzten Lauf beste Chancen auf ein Medaillentriple!
Im Finale der Teamverfolgung im Eisschnelllauf spielten die deutschen Teilnehmer keine große Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz aus Deutschland gewannen das C-Finale und belegten Platz fünf.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die deutschen Athleten Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten! In der Staffel erreichte das DSV-Quartett Platz vier. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze, Deutschland folgte fast eine weitere Minute dahinter.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung war lange Medaillentauglich, doch durch zwölf Nachlader entstanden doppelt so viele Fehler wie bei Norwegen und Schweden. Nur Frankreich schoss schlechter und musste zudem eine Strafrunde absolvieren.
Philipp Nawrath brachte das deutsche Team zwar auf Rang vier nach vorn, lag aber beim Wechsel bereits 49 Sekunden hinter den führenden Teams.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath alleine arbeitete und zudem drei Nachlader beim Stehendschießen produzierte. Philipp Horn hat jetzt eine große Aufgabe auf der Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.
David Zobel startete mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm vorübergehend die Führung.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde an die Spitze ging.
Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.
Justus Strelow erbrachte einen guten Start. Er benötigte zwar zwei Nachlader stehend, wechselte aber dennoch als Dritter zu David Zobel.
Er hatte etwa 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die deutsche Herren-Biathlon-Staffel läuft, und das ist die beste Chance auf eine Medaille für die Männer.
Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut ins Rennen. Danach folgten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde besiegten sie Frankreich deutlich mit 5:1.
Im letzten Drittel erhöhten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) die Führung weiter. Nach zwei Niederlagen in Folge tankte Deutschland neues Selbstvertrauen. Das nächste Spiel steigt am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bislang enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie sich zwar, hatten aber keine Chancen auf Medaillen. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek liefen noch auf die Plätze neun und zehn vor, waren jedoch rund eineinhalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter mit einem Rückstand von 2:22 Minuten.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf auf Gold kämpfte. Silber ging an den Österreicher Johannes Lamparter vor Finnlands Ilkka Herola.
Im Playoff-Spiel gegen Frankreich verlor Deutschland an Dominanz, und die Franzosen fanden besser ins Spiel.
Der Underdog erzielte nach 24 Minuten den Anschlusstreffer durch Pierre-Edouard Bellemare zum 1:3.
In Livigno fiel so starker Schneefall, dass der Zeitplan der Freestyle-Skier durcheinandergeriet.
Die eigentlich für 10:45 Uhr angesetzte Frauenqualifikation wurde mehrfach verschoben, schließlich auf 13:45 Uhr. Die Männerqualifikation, ursprünglich für 13:30 Uhr geplant, musste auf Mittwoch verschoben werden.
Das DEB-Team ist auf bestem Wege ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt Deutschland gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund 1,5 Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor und stärkte so das Selbstvertrauen nach den jüngsten Niederlagen.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!
Gegen Frankreich steht es bereits nach 15 Minuten 2:0. Leon Draisaitl traf nach vier Minuten im Powerplay, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Schwerer Rückschlag für die deutschen Curler! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verloren sie mit 7:9 und müssen wohl ihre Medaillenträume begraben.
Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, reichen selbst zwei Siege nicht mehr für den Einzug ins Halbfinale. Das Team von Skip Marc Muskatewitz hat aktuell drei Siege und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Nach schwachen Sprüngen lagen Johannes Rydzek (15.), Julian Schmid (16.) und Vinzenz Geiger (18.) mit großen Rückständen auf dem 1. Rang der japanischen Spitzenathleten.
Schon auf der Normalschanze gab es für die deutschen Skispringerinnen keine Medaille – eine Premiere bei Olympischen Winterspielen.
Das deutsche Damen-Biathlon-Staffelteam steht fest! Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen auf Medaillenjagd. Überraschend startet Vanessa Voigt auf der Schlussposition.
Preuß hat in letzter Zeit Probleme als Schlussläuferin gehabt, daher läuft sie nun auf Position zwei. Voigt, normalerweise Startläuferin, ist vor allem ein sicheres Schießtalent, aber keine typische Schlussläuferin. Julia Tannheimer übernimmt den Start, Hettich-Walz komplettiert das Quartett an Position drei.
Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf eine Goldmedaille. Heute könnte es wieder soweit sein: Johannes Lochner führt im Zweierbob zur Halbzeit mit 0,8 Sekunden Vorsprung. Auch auf Platz zwei und drei liegen mit Friedrich und Ammour zwei weitere Deutsche. Der Finale Lauf startet um 21:06 Uhr.
Weitere Medaillenchancen bestehen in der Nordischen Kombination (Einzel Großschanze, 10 Uhr), der Herren-Biathlon-Staffel (14:30 Uhr) und dem Eishockey-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei (12:10 Uhr).
Am zehnten Wettkampftag erlebte Deutschland spannende Momente in drei Disziplinen. Im Frauen-Monobob und Eiskunstlauf-Paarlauf lagen Goldchancen bereit, doch beide Titel entglitten. Die Skispringer verpassten Bronze im Teamspringen knapp, was sie zu den Verlierern der Jury-Entscheidung machte.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach Tag 10 auf Rang acht mit vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: USA trifft am Donnerstagabend (19 Uhr) auf Kanada.
Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatte die USA Schweden mit 5:0 besiegt.
Im Frauen-Eishockey-Wettbewerb wird zwischen Kanada und Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Derzeit steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Das erste Halbfinale gewann die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.
Das nächste Drama! Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst den Olympiasieg und gewinnt Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterlief Hase zweimal ein schwerer Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach dem starken Kurzprogramm standen die beiden noch auf Platz eins.
Die Weltmeister und Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine beeindruckende Aufholjagd. Sie starteten als Fünfte ins Kürprogramm und erreichten sensationell mit 231,24 Punkten Gold.
Silber ging an das europäische Duo aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava (221,75 Punkte). Die Bronzemedaille für Hase/Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, da das Paar erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam läuft.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft und die japanischen Favoriten legen eine fehlerfreie Kür zum "Gladiator"-Soundtrack hin.
Mit 158,13 Punkten sicherten sie sich eine Gesamtnote von 231,24 Punkten und übernahmen die Führung. Nun müssen Hase und Volodin mit ihrer Kür an diese Leistung anknüpfen.
Die Japaner liegen nur knapp unter der Kür-Punktzahl von Aljona Savchenko und Bruno Massot aus Pyeongchang 2018 (159,31), die damals nach dem Kurzprogramm Vierte waren und noch Gold holten. Die Deutschen erreichten damals insgesamt 235,90 Punkte.
Hase/Volodin bereiten sich nun auf ihre Kür vor. Um Gold zu holen, müssten sie ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür übertreffen.
Drama auf der Bobbahn! Laura Nolte verlor im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.
Nach drei Läufen in Führung verfehlte die Athletin aus Unna im entscheidenden vierten Durchgang knapp die Goldmedaille und wurde mit 0,04 Sekunden Rückstand Zweite hinter Elana Meyers-Taylor.
Trotzdem ist es ein großartiger Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die zuvor in Peking Vierte wurde.
Dritte wurde die Kanadierin Kaillie Armbruster Humphries, Lisa Buckwitz belegte Rang vier, und Kim Kalicki wurde Elfte.
Die Hoffnungen für Nolte liegen nun im Zweierbob, wo sie gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi als Titelverteidigerin antritt.
Die Entscheidung im Monobob läuft, bald startet Laura Nolte als Führende in den letzten Lauf und peilt Gold an.
Im Eiskunstlauf-Paarlauf begann die Kür, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin zeigten eine starke Kür zu "I'd Do Anything for Love" von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte, was mindestens einen Platzgewinn bedeutet.
Nun wartet man auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die mit großem Vorsprung an der Spitze liegen und um 22:45 Uhr ihre Kür präsentieren werden.
Wegen der schlechten Bedingungen mit starkem Wind mussten weitere Sprünge abgebrochen werden.
Der letzte Durchgang wurde nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass die Bedingungen zu schlecht waren.
Schade für Deutschland: Nach der Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten sie die Bronzemedaille nur um 0,3 Punkte. Trotz des traurigen Ergebnisses war die Entscheidung aufgrund der Bedingungen richtig.
Starker Schneefall und Wind verzögerten den Ablauf der letzten Springer.
Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund folgte mit 136 Metern und einem Telemark-Landung, was Deutschland auf Platz vier brachte.
Die Sichtverhältnisse waren weiterhin schlecht, weshalb der Wettbewerb mehrfach unterbrochen wurde.
Der letzte Durchgang begann, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.
Da Ren Nikaido aus Japan 138,5 Meter sprang, rückte Japan an Deutschland vorbei. Norwegen liegt als Dritter gut zehn Punkte hinter den Deutschen.
Im zweiten Durchgang mussten die deutschen Skispringer unter schwierigen Bedingungen antreten: Wellinger sprang 123,5 Meter, Raimund 137,5 Meter.
Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls in Schlagdistanz, ein spannender Kampf um Bronze steht bevor.
Österreich führt mit 568,7 Punkten und etwa zehn Punkten Vorsprung und scheint uneinholbar auf Goldkurs zu sein.
Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer mit 137 Metern und Andreas Wellinger mit 127,5 Metern im Teamwettbewerb in der Medaillenjagd.
Nach dem ersten von drei Durchgängen rangiert Deutschland auf dem vierten Platz, knapp hinter Polen.
Das wird ein spannender letzter Lauf im Monobob der Frauen! Laura Nolte ging als Führende in den entscheidenden Tag und stellte mit 59,15 Sekunden einen Bahnrekord auf.
Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte die Zeit mit 59,08 Sekunden und übernahm damit die Führung.
Der Vorsprung von Nolte auf Meyers-Taylor schrumpfte auf 0,15 Sekunden; die Dritte, Kaillie Armbruster Humphries, liegt 0,24 Sekunden zurück.
Der vierte Lauf startet um 21 Uhr – ein spannendes Finale um die Goldmedaille im Eiskanal von Cortina.
Lisa Buckwitz verbesserte sich im Vergleich zum Vortag deutlich und liegt auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Die dritte Deutsche, Kim Kalicki, liegt abgeschlagen auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.
Ist für heute schon Schluss? Nein, um 19 Uhr folgen die beiden Durchgänge im Teamskispringen der Männer.
Außerdem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf-Paarlauf. Das deutsche Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm und hat beste Goldchancen.
Alle Wettkampfentscheidungen findet ihr in unserer Übersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die für das Halbfinale qualifizieren.
Mit drei Siegen und drei Niederlagen steht das Team nun da. Am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Im Slalom gab es dramatische Szenen! Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung in den zweiten Durchgang, schied aber aufgrund eines Fehlers aus Goldkurs aus.
Sein Frust war groß: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und legte sich vor einen Fangzaun im Schnee, wo er lange liegen blieb.
Statt McGrath gewann Loic Meillard mit Bronze im Slalom sowie Silber in der Team-Kombination, komplettierten Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) das Podest. Linus Straßer wurde Neunter.
Vor dem Biathlon-Männer-Staffelstart verkündete der DSV sein Team. Überraschungen wie bei der WM gibt es nicht.
Justus Strelow läuft den Start, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn. In der Staffel bestehen gute Chancen, an die Mixed-Staffel-Bronzemedaille weitere Erfolge anzuhängen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Gilli Kim sicherte sich Bronze.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super-Team starten.
Ursprünglich waren Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettbewerb eingeplant. Aufgrund von Hoffmanns Schwäche in Predazzo rückt nun Wellinger an dessen Stelle. Der 30-Jährige hat trotz einer schwierigen Saison auf der Großschanze besser abgeschnitten als Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen gibt es erstmals den Super-Team-Wettbewerb mit zwei Athleten pro Nation, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Länder um Medaillen kämpfen können.
Die deutsche Dominanz im Bobsport setzt sich fort! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Lochner kann fast schon Gold planen: Nach zwei Läufen hat er 0,8 Sekunden Vorsprung, Friedrich kletterte auf Platz zwei, nachdem Ammour Fehler machte, und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Schweizer Niederlage gegen Kanada im Eishockey.
Die Schweiz sprach nur von einer Unterschenkelverletzung, doch Fialas NHL-Klub, die Los Angeles Kings, gab nun eine genaue Diagnose bekannt: Mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Die Rehabilitation hat begonnen, Fiala wird für den Rest der Saison 2025/26 ausfallen und danach erneut untersucht.
Eine Medaille für Linus Straßer scheint kaum noch möglich: Im Slalom liegt er nach dem ersten Lauf mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den führenden Atle Lie McGrath nur auf Rang elf. Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso aus wie zehn weitere der ersten 30 Starter.
Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhammer hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Der dritte deutsche Pilot Adam Ammour schob sich noch an den Serien-Olympiasieger vorbei, Friedrich wurde mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter.
Nach den beiden Bronzemedaillen im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
"Das war mein letztes Rennen. Es fällt schwer, das zu sagen, aber es ist mein Karriereende", sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer gewann 2022 Olympiagold in Peking und anschließend den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er diesen Winter große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronzemedaillen nun umso wertvoller sind.
Nach einem Medaillenregen am Sonntag mit auch einigen Enttäuschungen gibt es am Montag viele neue Chancen für die deutschen Athleten.
Heute wird die erste Bobmedaille vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf auf Gold hoffen (4. Lauf: 21:06 Uhr). Früh am Tag startet Linus Straßer im Ski Alpin (Slalom, 10/13:30 Uhr), abends kämpfen die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) um Edelmetall.
Die größte Hoffnung liegt aber auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold kämpfen. Nach dem Kurzprogramm führen sie klar und können mit der Kür den großen Erfolg schaffen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton gab.
Im Medaillenspiegel könnt ihr sehen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft dort auf Frankreich.
Endlich fiel der deutsche Treffer: Tim Stützle traf zum 1:5 (52.).
Spannung dürfte nicht mehr aufkommen, aber der NHL-Star stärkt die Moral.
Die USA dominierten deutlich: Auston Matthews erzielte den 5:0-Endstand (47.).
Deutschland geriet unter Druck.
Tage Thompson sorgte für klare Verhältnisse mit dem 4:0 (42.).
Somit sind Chancen auf eine Aufholjagd im letzten Drittel gering. Die direkte Viertelfinal-Qualifikation ist damit passé, doch Platz zwei ist sicher. In der Zwischenrunde geht es gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm mit 80,01 Punkten und liegen rund fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.
Mit drei Toren Rückstand geht das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.
Eine Niederlage ist wahrscheinlich, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands gesichert. Die Playoff-Runde steht bevor, voraussichtlich gegen Frankreich.
Im zweiten Drittel zeigten die USA ihre Stärke und ließen Deutschland kaum Raum. Brock Faber erzielte das 3:0 (38.).
Will Deutschland noch etwas mitnehmen, braucht es im letzten Drittel eine deutliche Steigerung.
Die USA nutzten ein Powerplay eiskalt aus: Auston Matthews traf kurz nach einer Strafe gegen Wissmann zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA durch Zach Werenski mit 1:0 in Führung (20.).
Doch bis dahin hielten die Deutschen gut mit und spielten dem Favoriten Paroli.
In wenigen Minuten (21:10 Uhr) wartet auf die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft eine große Herausforderung: Im dritten Vorrundenspiel trifft man auf Tabellenführer USA.
Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits sicher, doch als Gruppensieger oder bester Zweiter könnte das Team die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, denn ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem setzte sich mit 284,8 Punkten durch und gewann wie auf der Normalschanze. Trotz allem feierten die Skandinavierinnen freudig, auch die Schwedin Frida Westman als Vierte. Nika Prevc sicherte sich Bronze mit 271,5 Punkten.
Überraschend wurde Agnes Reisch beste Deutsche auf Rang zehn, Selina Freitag belegte Platz 17, Juliane Seyfarth Rang 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, erstmals gingen die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille von den Winterspielen.
Vor dem letzten Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche, mit geringen Chancen auf Medaillen.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc als Fünfte dürfte es schwer haben, aufs Podest zu springen. Viele Athletinnen hatten gegen Ende Rückenwind, was die Bedingungen erschwerte.
Bitter: Katharina Schmid erlitt starken Rückenwind und schied bereits zur Halbzeit aus – ihr letzter Olympia-Auftritt endete frühzeitig.
Der Brite Matt Weston gewann nach dem Einzel-Olympiasieg auch im Team gemeinsam mit Tabitha Stoecker Gold und setzte sich knapp vor Kreher/Jungk aus Dresden durch.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit minimalem Abstand über Bronze.
Pfeifer/Grotheer verpassten Silber nur um eine Hundertstelsekunde.
Wo landen die Briten Stoecker/Weston? Der Dresdner Express übernahm die Spitze, Kreher/Jungk folgten.
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zogen Kreher/Jungk am britischen Duo vorbei. Zwei weitere Teams starteten anschließend, dann traten Pfeifer und Grotheer an.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führten mit drei verbleibenden Teams, dann begannen Kreher/Jungk ihren Lauf.
Die Briten hatten schon eine Medaille sicher, da auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch antraten.
Erstmals bei Olympischen Winterspielen gab es eine Mixed-Team-Entscheidung im Skeleton.
Deutschland schickte die Paare Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen, die sehr gute Medaillenchancen besitzen. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es nun endlich Gold für den BSD geben.
Wie schon über 1000 Meter kamen auch über 500 Meter die begehrten Medaillen in die Niederlande: Femke Kok gewann mit neuem Olympia-Rekord Gold vor Jutta Leerdam. Bronze sicherte sich Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt belegte Rang acht.
Schade für die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth: Im direkten Duell über 500 Meter musste sie sich der niederländischen Superstar Jutta Leerdam geschlagen geben.
Die Goldmedaillengewinnerin im 1000-Meter-Rennen führte zwischenzeitlich, für Warmuth reichte es zunächst zum sechsten Platz.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts gelang ihr in der Verfolgung kein Podestplatz, was sie sichtlich traf und zu Tränen führte.
"Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute auf der Strecke wirklich stark. Dass das letzte Schießen dann wieder so schlecht lief, tut sehr weh", sagte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. "Ich stand unter so viel Spannung beim letzten Schießen und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler gemacht hat. Das hat mich nervös gemacht, ich verlor den Fokus aufs Zielen. Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden eines eigentlich guten Rennens alles zerstören."
Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia: Nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel folgten keine weiteren Medaillen – der schwächste deutsche Biathlon-Start aller Zeiten. Noch bleiben vier Chancen bei Staffel und Massenstart.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich bei den Vorausscheidungen im Livigno Snow Park als Achte fürs Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun hat sie Medaillenchancen – die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen.
Leider unterlief Preuß im letzten Schießen gleich zwei Fehler, was ihr den Podestplatz kostete. Sie wurde Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der vormals führenden Suvi Minkkinen und übernahm die Spitze, sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, Minkkinen rutschte noch auf Bronze ab.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.
Franziska Preuß war in der Verfolgung fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.
Norwegens Maren Kirkeeide und Italienerin Lisa Vittozzi führten mit großem Vorsprung das Feld an und dürften die Goldmedaille unter sich ausmachen.
Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale den siebten Platz. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Medaille bei Olympia.
Schade für Lena Dürr: Sie fiel im zweiten Slalomdurchgang auf Rang neun zurück.
Besser machte es Federica Brignone, die ihren Vorsprung sicher ins Ziel brachte und ihre zweite Goldmedaille holte. Silber teilen sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen). Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.
Emma Aicher, Silvermedaillengewinnerin in der Abfahrt, belegte nach dem zweiten Riesenslalom-Durchgang Rang drei, dürfte aber keine Medaillenchance mehr haben.
Der Fokus der schwarz-rot-goldenen Fans liegt nun ganz auf Lena Dürr.
Zwölf Jahre nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, nachdem Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten startete der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Kann sie aufs Podest fahren? Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und landete auf Platz 23.
Der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasste damit wie im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance, da nur die besten 12 ins Finale einziehen.
Norwegen gewinnt weiter im Medaillenspiegel und holte Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Frankreich sicherte sich Silber, Italien Bronze. Die deutsche Staffel beendete das Rennen auf Rang acht.
Der Triumph war keine Überraschung, aber die neunte Goldmedaille bei Olympia für Johannes Høsflot Klæbo ist historisch: Mit 29 Jahren wurde er zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten und überholte gleich drei Norweger mit jeweils acht Goldmedaillen.
Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden weitere Medaillen vergeben: Gold ging an den Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima (Japan) durchsetzte.
Bronze gewann der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.
Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien, was den Einzug ins Halbfinale stark gefährdet.
Es war bereits die dritte Niederlage in fünf Spielen, daher darf es in den verbliebenen Partien gegen Schweden, Tschechien, die Schweiz und China keine Ausrutscher geben.
Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!
Skandal-Biathlet Sturla Holm Lægreid wurde Zweiter, nachdem er nach seinem Einzel-Bronze einen Seitensprung gestand. Emilien Jacquelin aus Frankreich holte Bronze, nachdem er beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde.
Der beste Deutsche war Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30., David Zobel 34.
Der Riesenslalom zählt nicht zu den Favoritendisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf plötzlich Medaillenchancen!
Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem zweiten Durchgang auf Platz zwei zwischen Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und Sofia Goggia mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden.
"Es hat richtig Spaß gemacht! Oben die Sonne, tolle Bedingungen – das war eine genussvolle Fahrt", sagte Dürr im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team der Skispringer. Der Wettbewerb findet am Montag um 19 und 20:20 Uhr (ZDF, Eurosport) auf der Großschanze statt.
Raimund gewann zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze und wurde am Samstag auf der Großschanze Neunter. Wellinger, Olympiasieger 2018, belegte Platz 15.
Der Super-Team-Wettbewerb wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen – mit nur zwei Athleten pro Nation, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Länder um Medaillen konkurrieren können.
Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Sprengkörper wurde in der Nähe der Skisprung-Anlage in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.
"Man fokussiert sich so lange, und dann ist alles so schnell vorbei – das tut extrem weh", sagte der 28-jährige Athlet. Nach dem ersten Durchgang hatte er sich mit Rang zehn in eine gute Ausgangslage gebracht, nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Medaillentraum. "Vielleicht bin ich zu offensiv gestartet", resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10/13:30 Uhr, ZDF/Eurosport) starten wird, ist noch unklar.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Die Biathletin flog aus dem italienischen Kader und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun könnte sie doch noch um eine Medaille kämpfen.
Am Montag soll Passler zum ersten Mal offiziell bei den Olympischen Spielen trainieren. "Wir freuen uns riesig, sie wieder im Team zu haben", sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.