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Olympische Winterspiele 2026 im Live-Bericht: Goldmedaille bei seinem Abschied! 40-Jähriger triumphiert überlegen

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen derzeit auf Hochtouren!

Team Deutschland steht kurz vor dem Ende der Spiele bei sechs goldenen Medaillen sowie jeweils acht Silber- und Bronzemedaillen. Wird am letzten Wochenende noch eine weitere Medaille dazukommen?

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch über alle Entscheidungen, Highlights und Hintergrundgeschichten rund um die Medaillenvergabe.

Ein neuer Tag, eine weitere Goldmedaille im Eisschnelllauf für eine Athletin aus den Niederlanden: Marijke Groenewoud gewinnt das Frauen-Massenstart-Rennen.

Die Oranje-Damen feiern damit bereits ihren vierten Triumph bei diesen Winterspielen, nach Erfolgen von Femke Kok (500 Meter), Jutta Leerdam (1000 Meter) und Antoinette Rijpma-de Jong (1500 Meter). Der zweite Platz geht an Ivanie Blondin aus Kanada, Bronze sichert sich Mia Manganello aus den USA.

Beim Massenstart der Männer holt sich Jorrit Bergsma die Goldmedaille – nach den drei Goldgewinnen der niederländischen Frauen eine weitere Medaille für die Niederlande.

Der 40-Jährige gewinnt überraschend in seinem letzten Olympia-Rennen vor dem Dänen Viktor Hald Thorup (Silber) und dem Italiener Andrea Giovannini, der Bronze belegt.

Das Halbfinale im Massenstart verlief für die deutschen Eisschnellläufer leider nicht wie erhofft – weder bei den Männern noch bei den Frauen konnten die fünf deutschen Athleten ihre letzte Medaillenhoffnung wahrmachen.

Bei den Herren schied zunächst Felix Maly aus Erfurt im ersten Lauf mit Rang 13 aus, während Fridtjof Petzold im zweiten Halbfinale nur Rang 14 erzielte und ebenfalls nicht weiterkam.

Bei den Damen erlebte Maira Jasch einen enttäuschenden Nachmittag: Die Oberbayerin verpasste als Neunte nur knapp den Einzug ins Finale, nachdem sie kurzfristig für Josephine Schlörb einsprang, die wegen Knieproblemen ihren Start abgesagt hatte, wie sie auf Instagram mitteilte. Josie Hofmann kam im zweiten Halbfinale auf Platz 11 und wird im Finale ebenfalls fehlen.

Somit bleibt für Deutschland in diesem Winter kein Medaillengewinn im Eisschnelllauf.

„Bei Olympia die Karriere zu beenden, ist etwas ganz Besonderes. Zusammen mit Doro war das ein großartiger Abschluss“, sagte Preuß nach dem Rennen im ARD-Interview.

Umgeben von ihren Liebsten flossen bei ihr noch einmal die Tränen: „Eigentlich wollte ich nicht mehr weinen, aber da war es schon zu spät.“

Die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison resümierte über ihren letzten Auftritt: „Nach dem ersten Fehler habe ich das Ganze relativ entspannt gesehen... Es war egal, was am Ende rauskommt. Ich wollte einfach jeden Moment aufsaugen – und das ist mir gelungen.“

So nebensächlich das heutige Resultat scheinen mag, steht im Hintergrund nun eine tiefgehende Analyse an.

Nach dem Massenstart der Damen steht fest: Es ist das schlechteste Abschneiden der deutschen Biathlon-Mannschaft bei Olympischen Winterspielen überhaupt! Nur in der Mixed-Staffel zu Beginn der Spiele konnte man sich einen Podestplatz sichern.

Preuß verabschiedet sich mit Rang 28 von der Biathlon-Bühne.

Obwohl die Luft raus war, wird die 31-Jährige ihre beeindruckende Karriere nun gebührend abschließen können. Auch die Italienerin Dorothea Wierer bestritt ihr letztes Rennen einer großartigen Laufbahn.

Beide werden gemeinsam noch eine Ehrenrunde drehen und den Applaus genießen.

Beim Biathlon-Massenstart der Frauen setzen sich Oceane Michelon und Julia Simon auf Platz eins und zwei durch. Überraschenderweise wird Tereza Vobornikova Dritte.

Vanessa Voigt belegt Rang sieben, Janina Hettich-Walz wird 17.

Auch diesmal geht keine Medaille an Deutschland. Voigt lässt eine Scheibe liegen und bleibt nach dem vierten Schießen auf Platz sieben.

Hettich-Walz muss erneut eine Strafrunde absolvieren. Überraschend führt die Tschechin Tereza Vobornikova.

Für Preuß kommt der siebte Fehler hinzu.

Vanessa Voigt startet nach dem ersten Stehendschießen als Fünfte – noch ohne Fehler.

Hettich-Walz hingegen schießt zwei Fehler, während bei Preuß gleich vier weitere dazu kommen! Für sie gilt es nun, ihr letztes Rennen bestmöglich zu genießen, der sportliche Höhepunkt scheint überschritten.

Die beiden deutschen Athletinnen bleiben bislang ohne Fehler, Preuß musste bereits zweimal die Strafrunde absolvieren.

Die Favoritin Julia Simon aus Frankreich führt das Feld an. Zwölf Athletinnen sind noch fehlerfrei.

Neben Preuß sind auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz am Start.

Alle drei haben, wenn auch als Außenseiter, Chancen auf eine Medaille. Die Favoritinnen stammen jedoch aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.

Für Franziska Preuß wird dies das letzte Rennen ihrer Karriere sein. Gleichzeitig drohen den deutschen Biathleten die schwächsten Winterspiele aller Zeiten.

In wenigen Minuten beginnt der Massenstart der Frauen. Können die Damen dem DSV-Team doch noch eine weitere Medaille sichern?

Tatjana Paller und Finn Hoesch verfehlen das ausgegebene Ziel, Platz fünf bei der ersten olympischen Skibergsteiger-Staffel, nur knapp. Die Deutschen werden mit 1:43 Minuten Rückstand Siebte.

Emily Harrop und Thibault Anselmet, die Favoriten aus Frankreich, führen das Feld an. Silber und Bronze gehen an die Schweiz und Spanien.

Tim Hronek und Florian Wilmsmann sichern sich im kleinen Ski-Cross-Finale die Plätze sechs und sieben.

Olympiasieger wird der Italiener Simone Deromedis, eine große Überraschung. Sein Landsmann Federico Tomasoni komplettiert den Erfolg Italiens mit Silber. Alex Fiva aus der Schweiz gewinnt Bronze.

Nach dem zweiten Lauf im Viererbob führen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour die Rangliste auf den Plätzen eins bis drei an!

Ammour konnte sich vor Hall und Follador platzieren. Lochner fand nach einem mäßigen Start noch einmal in Schwung und holte einige Hundertstelsekunden auf Friedrich auf.

„Ich denke, das Ergebnis heute nach dem ersten Tag ist schon ganz in Ordnung“, sagte Lochner bescheiden im ARD-Interview. Gegen seine Landsmänner liegt er jetzt mit 43 beziehungsweise 59 Hundertstelsekunden vorn.

Unglaublich! Der Norweger sicherte sich nach 2 Stunden und 7 Minuten auch den Sieg über 50 Kilometer im Langlauf. Er war bereits vor den Spielen der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Olympischen Winterspiele.

Seine Teamkollegen Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen holten Silber und Bronze.

Im ersten Halbfinale gelang Florian Wilmsmann kein guter Start, am Ende belegte er leider nur den vierten Platz und muss im kleinen Finale antreten.

Auch für Tim Hronek reichte es nach einem weiteren knappen Rennen nicht für das große Finale. Doch im Ziel protestierte der Deutsche heftig gegen seinen Laufgegner Ryan Regez. Der Schweizer wurde tatsächlich wegen Behinderung disqualifiziert, was aber am Ergebnis für Hronek nichts mehr änderte.

Florian Wilmsmann und Tim Hronek erreichten beide die Viertelfinals. Wilmsmann zeigte sich weiterhin dominant, Hronek überraschte mit einem beherzten Sprung kurz vor der Ziellinie auf Platz zwei seines Laufes.

Für Cornel Renn und Florian Fischer hingegen ist das Turnier leider beendet.

Die Halbfinals starten in Kürze.

Schwerer Sturz von Jakob Mandlbauer und seinen Anschiebern Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi im zweiten Lauf!

Es war der erste heftige Unfall im Eiskanal von Cortina. Das Viererbob-Rennen musste unterbrochen werden. Mandlbauer wurde ins Krankenhaus gebracht.

Überraschenderweise gewann auch der vierte deutsche Ski-Cross-Fahrer seinen Achtelfinallauf!

Dadurch gehört Hronek trotz schwacher Qualifikationszeit zu den besten 16.

Bei den Sprüngen von der Schanze setzten sich die USA wie schon 2022 klar durch.

Die Silbermedaille ging an die Schweiz, Bronze an China – eine kleine Enttäuschung, da Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma stürzten.

Florian Wilmsmann und Cornel Renn beendeten ihren Lauf auf den Plätzen eins und zwei und qualifizierten sich für das Viertelfinale!

Einen Lauf später erreichte Florian Fischer als Zweiter das Ziel und steht nun ebenfalls im Viertelfinale.

Wie schlägt sich der vierte Deutsche, Tim Hronek?

Nach 25 von 50 Kilometern liegt ein norwegisches Trio um Superstar Klaebo in Führung.

Ein weiterer Favorit, Harald Oestberg Amundsen aus Norwegen, brach das Rennen ab. Gleiches gilt für den bis dahin gut platzierten Finnen Iivo Niskanen.

Die Teams aus China, Australien und der Schweiz ziehen mit den USA ins zweite Finale ein, in dem die Medaillen vergeben werden.

Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.

„Das schmerzt, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie war“, erklärte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Bislang stehen für Team Deutschland zwölf vierte Plätze zu Buche. „Das gehört zum Ergebnis der Mannschaft, da müssen wir nach der Analyse sehen, wie wir das bewerten“, so der Chef de Mission.

Johannes Hoesflot Klaebo hat bereits fünf Goldmedaillen alleine bei diesen Olympischen Spielen gewonnen und möchte nun auch auf der 50-Kilometer-Strecke angreifen.

Drei deutsche Athleten sind ebenfalls am Start des Ski-Marathons, haben aber keine Medaillenchancen.

Das nächste Ski-Freestyle-Finale hat begonnen. Von sieben Nationen können vier in das zweite Mixed-Team-Aerials-Finale einziehen.

Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprungwettbewerb nicht vertreten.

Daniela Maier holte am Freitag Gold für Deutschland – nun sind die deutschen Herren mit vier Werten im Ski Cross vertreten. Die Qualifikationsläufe zur Setzliste sind abgeschlossen.

Florian Wilmsmann fuhr dabei auf den starken vierten Platz, was dem 30-Jährigen Startvorteile beim Achtelfinale bringt, wenn es dann Kopf an Kopf geht.

Der Brite Brad Hall und der Schweizer Cedric Follador zogen an Adam Ammour vorbei.

Der Bronzemedaillengewinner im Zweierbob liegt im Viererbob derzeit auf Platz fünf mit 0,6 Sekunden Rückstand, Johannes Lochner liegt mit nur 0,12 Sekunden Abstand auf dem dritten Rang.

Mit jeweils zwei und vier Hundertstelsekunden Abstand sitzen ihm der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner dicht im Nacken.

Francesco Friedrich, Adam Ammour, Johannes Lochner und ihre Anschieber haben jeweils ihren ersten Lauf im Viererbob absolviert.

Zwar unterlief Lochner zu Beginn ein kleiner Fehler, doch die Konkurrenz erwischte noch schlechtere Läufe. So konnte sich der Olympiasieger im Zweierbob wieder absetzen und liegt nun 0,39 Sekunden vor dem zweitplatzierten Friedrich.

Eine größere Bühne für das letzte Rennen der Karriere könnte es kaum geben: Der heutige Damen-Massenstart (14:15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlon-Wettkampf bei diesen Olympischen Spielen, sondern auch das Karriereende von Franziska Preuß!

„Mein Hauptziel ist, die Freude noch einmal zu spüren und mich daran zu erinnern, warum ich damals mit Biathlon angefangen habe“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im ZDF. „Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, dass ich das Gefühl habe und alles andere ausblenden kann.“ Das Resultat soll dabei nicht im Vordergrund stehen: „Was auch immer passiert, ich bin absolut zufrieden.“

Das wird ein echtes Highlight! Am Sonntag (14:10 Uhr) treffen im Herren-Eishockey-Finale die USA auf Kanada.

Im Abendspiel setzten sich die US-Jungs gegen die Slowakei mit 6:2 durch, die diese zuvor aus dem Turnier geworfen hatten. Diese Finalpaarung hat es schon mehrfach bei Olympischen Spielen gegeben: 2002 und 2010 siegten die Kanadier, 1960 jubelten die US-Amerikaner.

Die schnellsten Shorttrack-Läufer bei den Männern kommen aus den Niederlanden.

Die Oranje sicherten sich den Sieg über 5000 Meter, dahinter folgten Korea und Italien.

Im Shorttrack-Finale über 1500 Meter der Frauen gewann die Südkoreanerin Gili Kim die Goldmedaille. Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (Südkorea) und Corinne Stoddard (USA).

In der Halfpipe gibt es nun die Entscheidung.

Im Ski-Freestyle-Finale siegte Alex Ferreira (USA) mit 93,75 Punkten vor Henry Sildaru (Estland, 93,00) und Brendan Mackay (Kanada, 91,00).

Laura Nolte setzt sich durch und verbessert auf ihrer Bahn wieder einige Hundertstelsekunden gegenüber ihren deutschen Teamkolleginnen.

Mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten übernimmt sie nach dem zweiten Durchgang die Führung, weil Kaillie Armbruster Humphries einige Fehler macht und nun 23 Hundertstelsekunden hinter Nolte liegt – und auch hinter Buckwitz.

Die Rangliste nach zwei von vier Läufen:

Die deutschen Athletinnen überzeugen! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen derzeit vor den letzten beiden Starterinnen.

Buckwitz hält aktuell mit 1:54,11 Minuten die beste Zeit, doch Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries folgen noch.

Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird aller Voraussicht nach keine Medaille im Zweierbob gewinnen.

Sie machte schon zu Beginn einen schweren Fehler und liegt nur auf Rang acht.

Der zweite Durchgang im Zweierbob der Frauen läuft derzeit. Die Athletinnen starten in umgekehrter Reihenfolge zum ersten Lauf.

Nach 15 von 25 Paarungen führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.

Vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee beim Aufwärmen und verpasst das Finale.

Der Südkoreaner hielt sich nach dem Sturz die Hände vors Gesicht und musste abtransportiert werden. Sein Olympia-Traum ist geplatzt.

Nach einer spannenden Schlussphase hat Kanada im Herren-Eishockey das Finalticket für Sonntag gelöst.

Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland hatten die NHL-Weltstars lange zu kämpfen und sicherten sich erst kurz vor Schluss den Einzug ins Finale.

Die Frauen im Zweierbob starteten mit einem Erfolg für die USA: Kaillie Armbruster Humphries legte mit 56,92 Sekunden die schnellste Zeit hin und stellte einen neuen Bahnrekord auf.

Sie unterbot damit die bisherige Bestzeit von Laura Nolte, die mit 56,97 Sekunden ins Ziel kam. Die deutschen Bobs mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13) folgen auf den Plätzen drei und vier.

Veränderungen sind noch möglich, da noch nicht alle Teams gefahren sind. Der zweite von vier Läufen beginnt um 19:45 Uhr.

Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden gewinnt die Goldmedaille über 1500 Meter!

Im Finale lag Miho Takagi lange auf Goldkurs, musste am Ende jedoch abreißen lassen. Die niederländische Dominanz auf dem Eis ist erneut ungebrochen. Nach den Goldmedaillen über 500 und 1000 Meter landet das nächste Gold in den Niederlanden.

Silber geht an die Norwegerin Ragne Wiklund mit nur 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze sichert sich Valerie Maltais aus Kanada.

Der Massenstart am Samstag wird Franziska Preuß’ letzter Wettkampf als aktive Biathletin sein!

Schon vor den Spielen hatte die 31-Jährige angekündigt, ihre Karriere nach dieser Saison zu beenden. Nun macht sie diesen endgültigen Schritt und wird nach den Winterspielen nicht mehr im Weltcup antreten.

„Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, fühlt sich das einfach unglaublich an. Als ich damals mit Biathlon begann, hätte ich mir vieles von dem, was ich erreicht habe, nicht erträumt“, sagte Preuß. „Es war eine spannende Zeit mit vielen besonderen Momenten und vor allem mit tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte.“

Unglaublich! Philipp Horn lag lange auf Bronze-Kurs, am Ende wurde es aber nur der vierte Platz.

Nach einem Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet in der Schlussrunde mit einer Machtdemonstration an Horn vorbei und schob den Thüringer auf den undankbaren vierten Rang.

„Ich dachte nur: Warum er? Er ist hier der mit Abstand Schnellste, eine absolute Maschine“, ärgerte sich der 31-Jährige am ZDF-Mikrofon über seinen Konkurrenten.

Der Norweger Johannes Dale Skjevdal sicherte sich souverän vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid die Goldmedaille, Philipp Nawrath belegte Rang sieben, David Zobel schloss den Massenstart auf Platz 23 ab.

Horn verbesserte sich beim dritten Schießen fehlerfrei und rückte auf den zweiten Platz vor.

Johannes Dale Skjevdal führt, Sturla Holm Lægreid verfolgt den DSV-Biathleten auf Rang drei.

Leider hat der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel sich offenbar verletzt und musste nach dem zweiten Schießen aus dem Rennen aussteigen.

Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft seit einigen Minuten. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Medaillenchance nutzen und die bisher enttäuschenden Spiele aus deutscher Sicht versöhnlich abschließen. Aktuell liegen alle drei noch deutlich hinter den Podestplätzen.

Die Frauen greifen am morgigen Samstag (14:15 Uhr) beim Massenstart mit dem gleichen Ziel an.

Daniela Maier hat es geschafft: Die gebürtige Schwarzwälderin gewann Gold im Ski Cross!

Nach Bronze bei den Spielen vor vier Jahren in Peking setzte sich die 29-Jährige überraschend souverän im Finale an die Spitze und sicherte sich den Sieg vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Frankreicherung Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.

Die deutsche Freestylerin Daniela Maier steht im Ski Cross der Frauen im großen Finale und hat damit hervorragende Chancen auf eine Medaille!

Um Gold zu gewinnen, muss sie nur eine der drei Gegnerinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich streben ebenfalls eine Medaille an.

Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten. Nun wurde dem Duo eine weitere besondere Ehre zuteil: Sie tragen die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier.

„Für uns war es ein Lebensziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir das nun zum Abschluss unserer olympischen Karrieren schaffen, bedeutet mindestens genauso viel wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier nominiert, erhielt die Ehre jedoch nicht.

Die beiden kündigten bereits an, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.

Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland derzeit die unglücklichste Rangliste bei Olympia an.

Im Biathlon waren sowohl die Männer- als auch die Frauen-Staffel knapp am Podium dran, Vanessa Voigt verpasste eine Einzelmedaille, die Langlauf-Damen kamen in der Staffel nicht aufs Podest. Im Skispringen verfehlten das Mixed- und Super-Team knapp Edelmetall. Hinzu kommen Enttäuschungen bei Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeleton-Athletin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller beim Skibergsteigen.

Weitere Dramen in Schwarz-Rot-Gold gab es bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs lag, vor allem im Slalom aber unglücklich scheiterte. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen die Statistik der vierten Plätze an, was angesichts von 16 Goldmedaillen verkraftbar ist. Frankreich verpasste achtmal knapp das Podest und belegt Rang drei.

Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die vielen unterschiedlichen Austragungsorte in Italien kritisierte der 41-Jährige jedoch scharf.

„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele ist, mit den weiten Entfernungen und dezentralen Austragungsorten, bezweifle ich“, sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, an denen alles zentral und nicht so verteilt stattfinden kann.“

Die Wettbewerbe finden derzeit an 13 verschiedenen Austragungsorten statt. Für das Mega-Event 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Standorten geplant. „Es war sehr fragmentiert, und es kam nicht die erhoffte Olympia-Stimmung auf“, erklärte Neureuther weiter.

Der 13. Wettkampftag verlief für Deutschland eher enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen konnte Team Deutschland keine Medaille gewinnen. Auch im noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine Medaillenchance, da keine deutsche Starterin vertreten ist.

Wie Deutschland dadurch im Medaillenspiegel dasteht, erfahrt Ihr hier.

Die USA gewannen das Damen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!

Vier Minuten waren gespielt, als Megan Keller mit dem entscheidenden Tor für ausgelassene US-Feier sorgte. Kanada hatte fast das gesamte Spiel dominiert, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glichen die Amerikaner aus.

Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.

Die Kanadierin stürzte bei der Landung eines Tricks, schlug mit dem Kopf auf und musste lange behandelt werden. Nach etwa zehn Minuten wurde sie mit einem Schlitten abtransportiert. Sie gab den Zuschauern jedoch ein kleines Lebenszeichen und winkte ihnen zu.

Trotz des Sturzes reichte ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf, um sich als Drittplatzierte für das Finale zu qualifizieren. Ob Sharpe am Samstagabend antreten kann, ist noch unklar.

Spannung pur! Fast zwei Drittel des Damen-Eishockey-Finales lagen die Kanadierinnen mit 1:0 vorn, doch zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glich Hilary Knight für die USA aus.

Damit geht das Spiel in die Verlängerung, zuvor bereiteten die Eismaschinen die Spielfläche für das Finale vor.

Für Italien verlaufen die Winterspiele im eigenen Land insgesamt erfolgreich, doch die technischen Herren-Alpin-Spezialisten konnten bislang keine Medaille gewinnen. Aus diesem Grund zieht Trainer Mauro Pini (61) Konsequenzen und trat zurück.

„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Leistungen der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und aufgrund des fehlenden Vertrauensverhältnisses zu den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für richtig“, ließ der 61-Jährige über den italienischen Skiverband FISI mitteilen.

Pini hatte das Technik-Team erst im April übernommen, konnte jedoch während der Weltcup-Saison nicht die erhofften Resultate erzielen. Bei Olympia setzte sich die Formkrise fort: Von acht Starts im Slalom und Riesenslalom erreichten nur zwei das Ziel.

Es geht um Gold! Das Damen-Eishockey-Finale bietet ein Duell der Topfavoriten Kanada gegen die USA.

Zum fünften Mal in Folge treffen die beiden Nationen im Olympiafinale aufeinander. Drei der letzten vier Begegnungen entschieden die Kanadier für sich.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille von den Spielen zurück. Nach einer Erkrankung kurz vor seinem Debüt fehlte ihm auch über 1500 Meter die Kraft, um mit den Spitzenläufern mitzuhalten. Er belegte Rang 13.

Den Olympiasieg sicherte sich der Chinese Zhongyan Ning, der Überraschungsfavorit Jordan Stolz aus den USA auf Platz zwei verwies, dahinter folgte der Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Starter Hendrik Dombek und Moritz Klein wurden 19. und 20.

Damit ist auch die letzte Medaillenhoffnung des Tages für Deutschland geplatzt. Zum ersten Mal bei diesen Spielen endet ein Wettkampftag ohne Edelmetall. Die letzten Entscheidungen, die Kür im Eiskunstlauf der Frauen und das Damen-Eishockey-Finale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Was für ein Krimi! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es zwischen Schweden und der Schweiz im Damen-Eishockey-Bronzematch 1:1, auch in der Verlängerung blieb es zunächst torlos.

Doch 50 Sekunden vor Ende der Verlängerung traf Alina Müller, die Schweizer Topstürmerin, und sicherte ihrer Mannschaft die Bronzemedaille. Nach Rang vier in Peking vor vier Jahren kehrt die Schweiz somit mit Edelmetall heim.

Das Frauen-Eishockey-Turnier nähert sich dem Ende, die ersten Medaillen werden gleich vergeben.

Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1, ein spannender Kampf um Bronze.

Die erste Goldmedaille im Herren-Skibergsteigen geht an den Spanier Oriol Cardona Coll.

Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge startet, holt Silber, Dritter wird Thibault Anselmet aus Frankreich. Der Deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.

Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek können ihren Vorsprung aus dem Springen nicht halten und belegen trotz guter Podestchancen im Langlauf über 2x7,5 Kilometer am Ende nur den fünften Platz im Teamsprint.

Direkt zu Beginn schmolz ihr Vorsprung schnell dahin, ein Doppel-Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die deutschen Edelmetall-Hoffnungen endgültig. Es sind die ersten Olympischen Spiele ohne Medaille für die Kombinierer seit 1998!

Gold ging an Norwegen, Finnland gewann Silber, Österreich sicherte sich Bronze, Italien wurde Vierter.

Schade! Im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller als Vierte knapp das Podest.

Die Starnbergerin hatte einen durchwachsenen Start und lag lange auf dem sechsten Rang, holte am Ende jedoch noch fleißig auf und ließ Giulia Murada aus Italien sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold gewann die Schweizerin Marianne Fatton, Silber ging an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.

Tatjana Paller erhält die Chance, bei der Premiere des Skibergsteigens bei Olympia eine der ersten Medaillen zu gewinnen.

Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter Margot Ravinel aus Frankreich für das Finale und hat somit gute Aussichten auf eine Medaille. Insgesamt treten sechs Athletinnen in der letzten Runde an.

Die deutsche Herren-Curling-Mannschaft beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.

Das Duell war sportlich bedeutungslos, da beide Teams bereits keine Chancen mehr auf das Halbfinale hatten. Deutschland erzielte insgesamt vier Siege aus neun Spielen, wobei die überraschende Niederlage gegen Tschechien die Medaillenhoffnungen zunichtemachte.

Tatjana Paller erreichte bei starkem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Die Starnbergerin wurde in ihrem Vorlauf Zweite.

Helene Euringer, als Fünfte, schied aus, ebenso scheiterte der deutsche männliche Vertreter Finn Hösch mit Rang vier in der Qualifikation.

Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek zeigte im Skispringen starke Leistungen und liegt vorerst an der Spitze.

Zuerst sprang Rydzek 123 Meter für 122 Punkte, danach legte Geiger 124,5 Meter und 246,5 Punkte nach.

Der Vorsprung auf Norwegen liegt aktuell bei 13 Sekunden. Um 14 Uhr fällt die Entscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.

Skibergsteigen ist dieses Jahr erstmals Teil der Olympischen Winterspiele. Doch worum geht es genau?

Ski Mountaineering – kurz Skimo – ist eine Variante des Skitourengehens. Die Athleten steigen auf Skiern mit Fellbespannung einen Hang hinauf. Oben werden die Felle abgenommen und es folgt die Abfahrt. „Gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns natürlich nicht“, scherzt Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.

Bei Olympia sind heute der Sprint und am Samstag die Mixed-Staffel das Programm. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu bewältigen, inklusive eines Abschnitts, bei dem die Skier auf den Rücken geschnallt und getragen werden. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.

Starker Schneefall an den italienischen Olympia-Standorten verzögert den Ablauf der Wettkämpfe, besonders betroffen sind die Ski-Freestyler.

Bereits am Mittwochabend wurde eine Sprungdisziplin verlegt, auch die für Donnerstag um 10:30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation musste wegen „erheblicher Schneefälle“ verschoben werden. Die Sicherheit der Athleten hat oberste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10:30 Uhr stattfinden, das Finale um 13:30 Uhr. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19:30 Uhr soll – Stand jetzt – wie geplant stattfinden.

Während die USA und Schweden noch den letzten Eishockey-Halbfinalisten suchen, sind die deutschen Sportler bereits in ihren Olympischen Dörfern zurück. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht wie gewünscht.

Lena Dürr schied auf Silberkurs liegend im zweiten Durchgang am ersten Tor aus, das deutsche Eishockey-Team verlor klar gegen die Slowakei, und Franziska Preuß verursachte in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde, was früh die Medaillenhoffnungen beendete.

Dennoch gab es Grund zur Freude: Coletta Rydzek und Laura Gimmler holten Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel einsortiert, seht Ihr hier.

Die niederländischen Shorttrack-Brüder Melle und Jens van't Wout stehen gemeinsam auf dem Podest über 500 Meter: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold ging knapp vor den Brüdern an den Kanadier Steven Dubois, der zuvor bereits Silber mit der Staffel geholt hatte.

Die Shorttrack-Staffel der Frauen sicherte sich Südkorea!

Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Team knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.

Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht ebenfalls fest! Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 in der Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Finnland lag bis etwa sechs Minuten vor Spielende noch mit 0:2 hinten, doch die Finnen konnten durch Sebastian Aho und Miro Heiskanen kurz vor Schluss ausgleichen. Artturi Lehkonen erzielte den Siegtreffer in der Verlängerung.

Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien war nach nur 82 Sekunden vorbei – mit dem Sieg für die Favoriten.

Mitch Marner erzielte das Tor, Kanada steht im Halbfinale und trifft dort auf den Gewinner der Partie zwischen USA und Schweden.

Wahnsinn! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.

Bis etwa dreieinhalb Minuten vor Schluss lag Tschechien sogar noch in Führung (3:2), doch Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team vor der Niederlage.

Schade! Bis zum letzten Lauf lag die deutsche Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle noch auf Bronze-Kurs, am Ende wurde es nur Platz vier.

Im finalen Durchgang schob sich die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei. Der deutschen fehlten 7,02 Punkte auf die Medaillenränge. Die Gold- und Silbermedaille sicherten sich zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.

Eine Überraschung bahnt sich an? Tschechien führt nach einem Drittel im Eishockey-Spiel mit 2:1 gegen Kanada!

Kanada zählt als Topfavorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 besiegt.

Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei gegen Deutschland, der ihnen den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicherte, treten nun Kanada und Tschechien gegeneinander an.

Die französische Biathlon-Staffel gewann hochüberlegen Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn für Camille Bened landeten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon wieder auf Kurs und gewannen mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt schoss zwar fehlerfrei, konnte den Rückstand, den ihre Teamkolleginnen mitbrachten, aber nicht mehr wettmachen und erreichte Platz vier.

Frankreich gelang ein historischer Erfolg: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.

Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab auf Rang fünf an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Dritten 25 Sekunden.

Die Deutsche vermied zwar eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte jedoch zu viele Nachlader, wodurch der Abstand wuchs.

Bitter: Franziska Preuß war eigentlich von der Schlussposition auf Platz zwei gewechselt, um den Druck beim Stehendschießen zu reduzieren, schoss jedoch dennoch eine Strafrunde.

Damit machte sie ihre eigene starke Vorleistung, die sie nach dem Liegendschießen an die Spitze gebracht hatte, zunichte und übergab als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffeldebüt bei Olympia und übergab als Zweite an Franziska Preuß.

Sie benötigte nur zwei Nachlader im Stehendanschlag und lieferte eine gute Laufleistung ab. Beim Wechsel war lediglich die Schwedin Linn Gestblom 5,1 Sekunden schneller.

In ungewohnter Besetzung streben die deutschen Biathletinnen eine Medaille bei der Staffel an.

Julia Tannheimer startet als Erste, gefolgt von Schlussläuferin Franziska Preuß auf Position zwei, Janina Hettich-Walz auf Platz drei, und Vanessa Voigt als Startläuferin auf der Schlussposition sollen die bisher enttäuschende Bilanz des DSV bei diesen Spielen verbessern.

Medaillentraum geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unterliegt der Slowakei mit 2:6 und scheidet im Viertelfinale aus.

Die slowakische Mannschaft war äußerst effizient und insgesamt besser. Leon Draisaitl und Co. wurden weitgehend kontrolliert, vor dem gegnerischen Tor fehlte es an der nötigen Kaltschnäuzigkeit.

Das Aus für die deutschen Eishockey-Männer im Viertelfinale ist besiegelt. Tomas Tatar erzielte das 6:2 für die Slowakei.

Der nächste Gegenzug saß und zerstörte die letzte Medaillen-Hoffnung des deutschen Teams.

Ein Alptraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelte unglücklich beim ersten Tor ein und schied nach dem zweiten Lauf aus – trotz Platz zwei nach dem ersten Durchgang.

Das ist kaum zu toppen an Bitterkeit. Mikaela Shiffrin machte es besser, durchbrach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Anna Swenn Larsson holte Bronze.

Aus deutscher Sicht stand es nur noch 2:5, Frederik Tiffels erzielte im Powerplay (50.) das zweite Tor.

Der Weg ist noch lang, aber spannende Schlussminuten sind nicht ausgeschlossen.

Der zweite Slalom-Durchgang läuft, für Emma Aicher wird es jedoch wohl nicht für eine Medaille reichen. Die 22-Jährige kam nicht fehlerfrei durch und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand vorerst auf Rang fünf.

Alle deutschen Medaillenhoffnungen ruhen nun auf den Schultern von Lena Dürr.

Die Hoffnung auf ein Wunder währte jedoch nicht lange: Regenda erhöhte mit einem Doppelpack auf 5:1 für die Slowakei (41.).

Die Aufgabe für das DEB-Team wird dadurch nicht leichter.

Mit 1:4 aus deutscher Sicht geht es in die letzte Pause.

Doch Draisaitl und Co. haben noch nicht aufgegeben. Nach dem Anschlusstreffer war im zweiten Drittel noch mehr drin. Allerdings wird die verbleibende Zeit zum Faktor, zudem darf das deutsche Team kein weiteres Gegentor zulassen.

Endlich! Das DEB-Team verkürzt vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).

Draisaitl passte auf Lukas Reichel, der den Puck gezielt im Tor versenkte. Besteht noch eine Chance?

Das DEB-Team spielte engagiert, wurde jedoch vor dem gegnerischen Tor kalt erwischt: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31.).

Deutschland riskierte alles, fand vor dem Tor aber keine Effizienz. Die Slowaken waren eiskalt und nutzten den nächsten Konter zum Tor.

Im Slopestyle-Finale der Männer sind die ersten drei Plätze vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold vor Taiga Hasegawa aus Japan (Silber).

Bronze sicherte sich der US-Amerikaner Jake Canter.

Zu schnell! Oliver Okuliar erhöhte direkt auf 3:0 für die Slowakei (25.).

Leon Draisaitl und sein Team zeigten im Gesicht Enttäuschung, denn das Halbfinale rückt in weite Ferne. Eine Aufholjagd in den verbleibenden Minuten ist möglich, aber sehr schwierig.

Bitter! Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.).

Das macht den Weg für Deutschland noch schwerer!

Das Viertelfinale zwischen Deutschland und Slowakei hat begonnen. Zur ersten Drittelpause liegt Deutschland mit 0:1 hinten.

Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl die deutsche Mannschaft gute Ansätze zeigte. Noch ist genügend Zeit, um den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.

Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, landeten aber auf einem respektablen neunten Platz.

Gold ging an Norwegen mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige brillierte im Team zusammen mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweiter, Italien erreichte Bronze.

Das deutsche Damenteam sicherte sich beim Sprint im Langlauf eine Bronzemedaille! Laura Gimmler und Coletta Rydzek holten Bronze.

Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.

Lena Dürr liegt nach dem ersten Durchgang auf dem zweiten Platz hinter Mikaela Shiffrin und hat somit gute Chancen auf eine Medaille!

Der Abstand zur US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, die Schwedin Cornelia Öhlund folgt auf dem dritten Platz. Emma Aicher fiel inzwischen auf Rang acht zurück, der Rückstand ist aber noch gering.

Im Riesenslalom war Dürr nach dem ersten Lauf Zweite, letztlich reichte es aber nicht für eine Medaille. Klappt es heute besser?

Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, liegt derzeit aber nur auf Platz sechs.

Die zweifache Silbermedaillengewinnerin liegt nur wenige Hundertstelsekunden hinter den Medaillenrängen, hier ist noch alles offen.

Im Slalom der Skirennläuferinnen begann der erste Durchgang um 10 Uhr.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine gute Zeit vor und schob sich kurzzeitig auf Platz eins, wurde dann jedoch von Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Emma Aicher steht nun am Start.

Nach über zwei Jahren ohne Sturz patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Trotz des Sturzes erhielt er im Anschluss im Netz viel Hass und Kritik.

„Auch die scheinbar stärksten Kämpfer kämpfen innerlich unsichtbare Schlachten“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

„Hasserfüllte Kommentare im Internet greifen den Verstand an, und Angst zieht einen in die Dunkelheit – egal wie sehr man kämpft, um trotz des enormen Drucks einen klaren Kopf zu behalten,“ fügte Malinin hinzu.

Der zweifache Weltmeister stürzte in der Kür nach dem Kurzprogramm, fiel auf Platz acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan die Goldmedaille.

Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich trotz Silbermedaille.

„Silber sieht verdammt cool aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen.

Mit dem Zweierbob-Erfolg fielen drei weitere Medaillen für Team Deutschland.

Eine Übersicht des aktuellen Medaillenspiegels findet Ihr im Artikel „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland triumphierte im Zweierbob – und dominierte das Feld.

Neben den Medaillen beschenkten die Sportler ihr Land mit großartigen Momenten bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist in Schwarz-Rot-Gold!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten fehlerfreie Fahrten und hielten ihren Vorsprung souverän.

Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer setzten noch eins drauf und gewannen Gold.

Mit der besten Startzeit kamen sie nach 54,91 Sekunden ins Ziel. Die nahezu perfekte Fahrt war ein Genuss. Herzlichen Glückwunsch!

Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer beträgt 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.

Seine Gesamtzeit beträgt jetzt 3:41,04 Minuten – mindestens Silber.

Im vierten Lauf rutschte Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden über die Bahn.

Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten können sie trotz eines kleinen Fahrfehlers die Bronzemedaille nicht mehr verlieren.

Sie erzielten die bisher beste Startzeit.

Um 21:05 Uhr startet der finale Lauf im Zweierbob.

Eine nicht gewagte Vermutung: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, feiert Deutschland ein Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze.

Wir melden uns mit dem Zweierbob der Männer zurück, der dritte von vier Läufen startet um 19 Uhr.

Johannes Lochner darf als Erster starten und machte einen kleinen Fehler. Dieser fiel kaum ins Gewicht, mit 54,89 Sekunden kam er ins Ziel.

Danach fuhr Francesco Friedrich, der einige Fehler hatte. Sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was Lochner entspannt auf Platz eins hält.

Adam Ammour bleibt auf Rang drei, sein Rückstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) allerbeste Chancen auf ein Medaillen-Triple!

Im Teamverfolgungs-Finale im Eisschnelllauf spielte Deutschland nur eine Nebenrolle. Bei den Frauen gewann Kanada (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Die deutsche Mannschaft mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz entschied das C-Finale für sich und belegte Platz fünf.

Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.

Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Die Staffel kam auf dem vierten Platz ins Ziel. Frankreich wurde erstmals Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze, Deutschland folgte fast eine Minute dahinter.

Ärgerlich für Deutschland: Vom Lauf her hätte eine Medaille lange möglich gewesen, doch die DSV-Athleten schossen mit zwölf Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden; nur Frankreich schoss neun Mal daneben und musste zudem eine Strafrunde laufen.

Deutschland kam nicht näher heran! Philipp Nawrath brachte das Team auf Platz vier, lag beim Wechsel jedoch 49 Sekunden hinter dem Führungstrio.

Schweden, Norwegen und Frankreich machten Tempo, während Nawrath allein arbeitete und zudem drei Fehler im Stehendanschlag schoss. Nun hat Philipp Horn eine große Aufgabe auf der Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

Schade! David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm sogar kurzzeitig die Führung.

Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde an die Spitze zog.

Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich, Finnland und Schweden dicht dahinter.

Guter Start von Justus Strelow! Der Startläufer der deutschen Staffel brauchte im Stehendanschlag zwar zwei Nachlader, wechselte aber dennoch als Dritter auf David Zobel.

Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.

Die Biathlon-Herren-Staffel läuft – die beste Chance für Deutschland, noch eine Medaille zu gewinnen.

Justus Strelow brachte das Team mit einem starken Schießen gut ins Rennen, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! Im Zwischenrundenspiel besiegten sie Frankreich mit 5:1.

Im letzten Drittel legten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) nach; der Erfolg gab dem Team nach zwei Niederlagen Selbstvertrauen. Das nächste Spiel ist am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei.

Die Olympischen Spiele verlaufen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettkampf konnten sie einige Plätze gutmachen, hatten aber keine Medaillenchancen. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek wurden Neunter und Zehnter, lagen rund eineinhalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.

Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf auf Rang eins kämpfte. Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter vor Ilkka Herola aus Finnland.

Plötzlich war Deutschland im Playoff-Spiel gegen Frankreich nicht mehr dominant, die Franzosen übernahmen das Momentum.

Der Underdog nutzte dies aus: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno fällt so viel Schnee, dass der Zeitplan der Freestyle-Skier durcheinandergeraten ist.

Die eigentlich für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Frauen wurde immer weiter verschoben, zuletzt auf 13:45 Uhr. Auch die Männer-Qualifikation, ursprünglich für 13:30 Uhr geplant, wurde auf Mittwoch verlegt.

Das DEB-Team ist auf gutem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führen sie gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund anderthalb Minuten vor Ende des Drittels das dritte deutsche Tor. Der Sieg stärkt das Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen in Folge.

Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!

Gegen Frankreich deutet vieles darauf hin: Nach 15 Minuten führt das DEB-Team 2:0. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft im Powerplay schon nach vier Minuten in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.

Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen Tschechien verloren sie mit 7:9 und müssen wohl ihre Medaillenhoffnung begraben.

Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, reicht selbst bei zwei Siegen wohl nicht die Punktzahl für die Top Vier und damit das Halbfinale. Das Team von Skip Marc Muskatewitz hat drei Siege und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben praktisch keine Medaillenchance mehr.

Nach schwachen Sprüngen lagen sie zu weit zurück. Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid (16.) und Vinzenz Geiger (18.) folgten weiter hinten.

Nach der Normalschanze gab es für die erfolgsverwöhnten Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille, eine letzte Chance besteht am Donnerstag im Teamwettbewerb.

Das deutsche Biathlon-Team für die Damen-Staffel steht fest! Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen für den DSV auf Medaillenjagd. Die Aufstellung sorgt für eine Überraschung.

Da Preuß in den letzten Monaten als Schlussläuferin Probleme hatte und zuletzt in der Mixed-Staffel bei Olympia eine Strafrunde absolvierte, startet die Gesamtweltcupsiegerin diesmal auf Position zwei. Überraschend wird Vanessa Voigt auf der Schlussposition laufen!

Die sonstige Startläuferin Voigt überzeugt mit stabilem Schießen, hat aber Schwierigkeiten, mit den Besten im Lauf mitzuhalten. Dennoch bekommt sie beim DSV die Chance, sich zu beweisen. Julia Tannheimer übernimmt die Startposition, die nach einer Magen-Darm-Erkrankung wieder genesene Hettich-Walz läuft auf Platz drei.

Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille. Heute sieht es wieder danach aus: Zur Halbzeit liegt Johannes Lochner im Zweierbob bereits 0,8 Sekunden vor seinem härtesten Konkurrenten. Auf Platz zwei und drei folgen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei weitere Deutsche. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen für Team Deutschland in der Nordischen Kombination, wo nach einer Woche Pause das Einzel von der Großschanze (10 Uhr) ansteht, sowie in der Biathlon-Männerstaffel um 14:30 Uhr.

Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, der Bully erfolgt um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag gab es für Deutschland dramatische Momente in drei Sportarten. Im Frauen-Monobob und in der Entscheidung im Eiskunstlauf-Paarlauf schien Gold in Reichweite, doch in beiden Sportarten reichte es nicht für den Olympiasieg.

Bereits zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende 17 Zentimeter zu Bronze – und das auch nur, weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand landeten die Deutschen auf dem vierten Platz und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Damen-Eishockey steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA im Endspiel auf Kanada.

Die Kanadierinnen gewannen im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.

Im Damen-Eishockey wird noch der zweite Finalist zwischen Kanada und der Schweiz ermittelt. Im dritten Drittel liegt Kanada mit 2:1 vorn.

Im ersten Halbfinale siegten die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei um 14:40 Uhr.

Ein weiteres Drama ereignete sich: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasste in der Kür den Olympiasieg und gewann Bronze mit insgesamt 219,09 Punkten.

In der Kür machte Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm lagen sie in Führung, doch in der Kür reichte es nicht für den Goldrang.

Die Weltmeister und klaren Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine noch beeindruckendere Aufholjagd als 2018 das deutsche Duo Aljona Savchenko und Bruno Massot. Die Deutschen lagen damals nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden später Olympiasieger. Heute starteten die Japaner von Rang fünf und erzielten sensationelle 231,24 Punkte.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase/Volodin ist dennoch ein großer Erfolg; sie sind erst seit dreieinhalb Jahren ein Paar.

Die Spannung im Eiskunstlauf wächst. Die entscheidende Kür der Paare läuft, und die Favoriten aus Japan zeigten eine herausragende Kür.

Nach einem Fehler im Kurzprogramm lagen sie auf Rang fünf. Heute Abend gelang ihnen eine perfekte Kür zum Soundtrack von „Gladiator“ mit 158,13 Punkten und insgesamt 231,24 Punkten.

Die deutschen Spitzenreiter Minerva Hase und Nikita Volodin müssen diese Leistung nun übertreffen.

Die Kür-Punktzahl der Japaner liegt nur knapp unter der Bestmarke von Aljona Savchenko und Bruno Massot aus Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals von Rang vier noch Olympiasieger wurden. Die Gesamtsumme der Deutschen damals betrug 235,90 Punkte.

Hase und Volodin bereiten sich jetzt auf ihren Auftritt vor. Ihr persönlicher Bestwert in einer Kür liegt bei 149,57 Punkten – das reicht nicht für Gold. Im Kurzprogramm erzielten sie 80,01 Punkte, ihre persönliche Bestleistung.

Drama im Eiskanal! Laura Nolte verlor im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg. Drei Läufe lang führte sie, doch im letzten Lauf verpasste sie die Goldmedaille knapp.

Sie fuhr ihren Vorsprung ein und kam als letzte Starterin mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Am Ende gab es Silber für Deutschland.

Natürlich ist das ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund. Doch die Chance auf den ersten deutschen Monobob-Titel war greifbar.

Dritte wurde Meyers Taylors Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. Lisa Buckwitz wurde Vierte, Kim Kalicki belegte Rang elf.

Nun ruhen die Hoffnungen auf Gold für Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide gewannen 2022 in Peking Gold.

Die Monobob-Entscheidung läuft. Nicht mehr lange, dann startet Laura Nolte in den letzten und entscheidenden Lauf, um Gold zu holen.

Die Paarlaufentscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange. Das erste deutsche Paar ist bereits auf dem Eis gewesen.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin zeigten eine tolle Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meat Loaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie sich mindestens um einen Platz.

Alle warten nun gespannt auf die Kür der führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte aufs Eis gehen.

Die schlechten Bedingungen erlaubten keine weiteren Sprünge, sodass die Jury den Wettbewerb abbrach.

Der letzte Durchgang wurde nicht gewertet, da nur drei Springer noch antraten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass unter den Bedingungen ein weiter Wettbewerb keinen Sinn machte.

Für Deutschland bitter: Aufgrund der Wertung nach dem zweiten Durchgang verpasste das Team Bronze um 0,3 Punkte. Trotz des enttäuschenden Ergebnisses war dies die richtige Entscheidung.

Starker Schneefall und Wind verzögerten die letzten Springer.

Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund landete bei 136 Metern und sicherte Deutschland vor Slowenien eine gute Position.

Das Springen musste erneut unterbrochen werden, da die Sicht schlecht war.

Der letzte Durchgang begann, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und überholte vor dem letzten Sprung Japan vor Deutschland. Norwegen auf dem dritten Platz liegt etwa zehn Punkte zurück.

Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger unter schwierigen Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte mit 137,5 Metern seine Weite.

Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Auch Slowenien und Japan können noch um Bronze mitkämpfen, es erwartet uns ein spannendes Finale.

Österreich liegt mit 568,7 Punkten und einem Vorsprung von gut zehn Punkten auf Goldkurs.

Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, nur knapp hinter Polen.

Das wird ein spannendes Finale im Monobob der Damen! Laura Nolte führte vor dem letzten Tag und stellte als erste Starterin mit 59,15 Sekunden einen Bahnrekord auf.

Doch ihr Vorsprung hielt nicht lange: Elana Meyers-Taylor fuhr mit 59,08 Sekunden einen neuen Bahnrekord.

Der Vorsprung von Nolte auf Meyers-Taylor schrumpfte auf 0,15 Sekunden, es wird im letzten Lauf eine spannende Entscheidung. Drittplatzierte Kaillie Armbruster Humphries hat mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte noch Chancen.

Ab 21 Uhr steht der vierte Lauf an – eine Hundertstelsekunden-Entscheidung um den Olympiasieg in Cortina. Lisa Buckwitz verbesserte sich gegenüber dem Vortag deutlich und liegt vor dem letzten Lauf auf Platz vier mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Die dritte Deutsche, Kim Kalicki, liegt mit 3,47 Sekunden Rückstand auf Nolte weit zurück und hat keine Medaillenchance mehr.

Ist für heute Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.

Außerdem werden Medaillen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf-Paarlauf vergeben. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf Gold.

Alle Entscheidungen findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer haben wieder Hoffnung auf das Halbfinale. Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden mit 7:3 und sind nun auf Tuchfühlung mit den Top vier, die ins Halbfinale einziehen.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen liegt das Team nun auf Rang fünf. Am Dienstag folgen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).

Spektakuläre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath startete mit 0,59 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang. Doch bei einem eigentlich einfachen Tor fädelte der Norweger ein und schied aus – trotz Goldkurs.

Seine Enttäuschung war enorm: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und schlurfte quer über die Piste. Als ein Fangnetz im Weg war, legte sich McGrath erschöpft in den Schnee und blieb liegen.

Statt ihm gewann Meillard Gold und vervollständigte nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination sein Medaillenset. Hinter ihm komplettierten Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) das Podium. Linus Straßer belegte Platz neun.

Einen Tag vor der Biathlon-Männerstaffel wurde das DSV-Team bekannt gegeben – Überraschungen wie bei der WM letztes Jahr gab es nicht.

Justus Strelow läuft als Startläufer, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath auf Position drei und Philipp Horn als Schlussläufer. In der Staffel hat Deutschland die besten Chancen, die Bronze-Medaille aus der Mixed-Staffel zu ergänzen.

Die niederländische Shorttrack-Athletin Xandra Velzeboer sicherte sich im 1000-Meter-Finale Gold.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze ging an Gilli Kim.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet auch Andreas Wellinger im Super-Team.

Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettkampf und mögliche Medaillengewinner. In Predazzo schwächelte Hoffmann, deshalb ersetzt ihn nun Wellinger neben dem frisch gebackenen Olympiasieger. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, war aber auf der Großschanze besser als Hoffmann.

Zum ersten Mal wird bei diesen Winterspielen nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So können mehr Nationen um Medaillen kämpfen.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Der Berchtesgadener kann fast schon auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden, für den Pirnaer steckt Ammour mit 0,44 Sekunden Rückstand im Nacken.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschatte die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweizer sprachen nur von einer Unterschenkelverletzung, doch Fialas Klub, die Los Angeles Kings, veröffentlichten nun eine genaue Diagnose.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit Reha. „Kevin wird in der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, schrieben die Kings. Nach der Saison folgt eine weitere Untersuchung.

Für eine Medaille reicht es wohl nur noch mit einem Wunder: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.

Er verlor 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath und liegt auf Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Der dritte deutsche Pilot Adam Ammour verdrängte den Serien-Olympiasieger Friedrich auf Rang drei, der nur 0,04 Sekunden Rückstand hatte.

Nach dem doppelten Bronze-Coup im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber das ist mein Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer gewann 2022 Olympia-Gold in Peking und anschließend den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er in dieser Saison große Schwierigkeiten, sodass die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.

Nach einem ereignisreichen Sonntag mit Medaillen für die Skeletonis, aber auch einigen Enttäuschungen für Deutschland, bieten sich am Montag neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Athleten.

Heute wird die erste Medaille im Bob vergeben – im Damen-Monobob (vierter Lauf: 21:06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und hofft auf Gold. Linus Straßer setzt im Ski Alpin auf eine Medaille (10 Uhr und 13:30 Uhr), abends kämpfen die Skispringer im Super Team (19 Uhr) um Edelmetall.

Die größte Hoffnung folgt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm liegen sie klar vorne und können mit ihrer Kür den großen Wurf schaffen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis brachte.

Eine Übersicht, wie sich die Athleten aus Deutschland im internationalen Vergleich schlagen, findet Ihr im Medaillenspiegel.

Das Spiel ist beendet: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel gegen die USA mit 1:5.

Trotz der Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft nun auf Frankreich.

Endlich trifft Deutschland: Tim Stützle erzielte das 1:5 (52.).

Spannend wird es wohl nicht mehr, aber der NHL-Star sorgte noch für etwas Moral.

Die USA bauen ihre Führung aus: Auston Matthews trifft zum 5:0 (47.).

Das DEB-Team geriet unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson traf zum deutlichen Zwischenstand (42.).

Nach der schnellen Führung sind die Chancen auf ein Comeback sehr gering. Für die direkte Viertelfinalqualifikation hätte ein Sieg gegen die USA hergemusst. Platz zwei ist aber dank der Überraschungsniederlage Lettlands gegen Dänemark sicher, in der Zwischenrunde wartet Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm an der Spitze und haben beste Chancen auf einen Podestplatz!

Mit 80,01 Punkten haben sie rund fünf Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien. Favoriten wie Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan patzten. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Rang elf für die Kür.

Mit dem drei Tore Rückstand geht das DEB-Team in die letzte Pause.

Es sieht nach einer Niederlage aus, aber das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands gesichert. Die Playoff-Runde ist jedoch unvermeidlich, aktuell droht ein Duell mit Frankreich.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und setzten dem DEB-Team zu. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).

Deutschland muss sich im letzten Drittel deutlich steigern.

Der Favorit wurde seiner Rolle gerecht und nutzte ein Powerplay eiskalt.

Nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA gegen Deutschland mit 1:0 in Führung (20.).

Zach Werenski traf nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin zeigte Deutschland eine starke Leistung.

Die deutsche Nationalmannschaft steht kurz vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Vorrundenspiel der Gruppe C wartet der Spitzenreiter USA.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter würde das Team die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, weshalb bei der Großschanze auch Tränen flossen. Der Spitzenplatz ging an Anna Odine Stroem (284,8 Punkte), die damit wie schon auf der Normalschanze gewann. Auch die Skandinavierinnen freuten sich, die Schwedin Frida Westman belegte Rang vier, Nika Prevc wurde Dritte und gewann Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt belegte Rang 23. Für den DSV ist das enttäuschend, denn erstmals verlassen die deutschen Skispringerinnen Olympische Winterspiele ohne Medaille.

Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun die beste Deutsche, hat aber wohl keine Medaillenchance mehr.

Vier Norwegerinnen mit Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Nika Prevc auf Platz fünf wird es schwer haben, aufs Podium zu springen. Zum Ende hatten einige Springerinnen sehr starken Rückenwind, was die Bedingungen erschwerte.

Bitter: Katharina Schmid erwischte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits in der Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach seinem Einzelsieg erneut in der eigenen Klasse und holte zusammen mit Tabitha Stoecker Gold vor Kreher/Jungk.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand Bronze.

Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer und Grotheer auf Kreher und Jung – damit bleibt das Dresdner Duo vorne!

Wo landen nun die Briten Stoecker/Weston?

Der Dresdner Express (Jungk/Kreher) führt, Kreher/Jungk übernahmen nun die Führung!

Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zog das Duo vom DSC an den Briten vorbei. Zwei weitere Teams folgten. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Die Briten Wyatt und Tarbit übernahmen die Spitze, nun folgen Kreher/Jungk.

Die Briten sicherten sich bereits eine Medaille, da auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch starten.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele wird die Entscheidung im Mixed-Team-Skeleton ausgetragen!

Deutschland schickt die beiden Teams Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze soll es am Ende nun sogar Gold für den BSD geben.

Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrtesten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok sicherte sich mit olympischem Rekord knapp vor Jutta Leerdam Gold.

Auch Platz drei blieb unverändert: Miho Takagi aus Japan sicherte sich ihre zweite Bronzemedaille. Sophie Warmuth aus Erfurt belegte am Ende Rang acht.

Schade! Im 500-Meter-Duell forderte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth den niederländischen Superstar Jutta Leerdam stark, musste sich aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter übernahm zwischenzeitlich die Führung, Warmuth erreichte vorerst Rang sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen noch immer auf eine Einzelmedaille. Trotz starkem Beginn enttäuschte sie heute in der Verfolgung und vergoss bitterliche Tränen.

„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich heute wirklich gut auf der Strecke. Dass das letzte Schießen so schlecht lief, tut sehr weh“, erklärte die Gesamtweltcupsiegerin am ZDF-Mikrofon. „Ich war beim letzten Schießen total angespannt, hörte, dass die Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte, dann wurde ich ganz unruhig in den Beinen und verlor den Fokus auf das Zielen. Es ist ernüchternd, wie 30 Sekunden von einem guten Rennen alles zerstören.“

Preuß steht symbolisch für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, denn nach dem guten Start mit Bronze in der Mixed-Staffel kam kein weiteres Edelmetall hinzu. Es ist der schwächste deutsche Biathlon-Auftakt aller Zeiten. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen hat sich bei den Qualifikationsläufen im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag qualifiziert.

Zuvor hatte die 24-Jährige die Medaillenteilnahme im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun hat sie sich eine Medaillenchance gesichert, die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen.

Oh nein! Franziska Preuß machte beim letzten Schießen zwei Fehler, was am Ende nicht für das Podest reichte. Sie wurde Sechste.

Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bis dato führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde und übernahm die Spitzenposition. Sie sicherte sich Gold, Maren Kirkeeide aus Norwegen wurde Zweite, die Finnin Minkkinen rutschte noch auf Bronze ab.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Platz 34, Selina Grotian wurde 41.

Franziska Preuß war in der Frauen-Verfolgung noch fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen wohl um Platz drei.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide liegen deutlich vor dem restlichen Feld und kämpfen um Gold.

Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen das Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale Platz sieben. Deutschland wartet bei Olympia weiterhin auf eine Medaille im Snowboard.

Bitter! Lena Dürr fiel im zweiten Durchgang stark zurück und liegt nun auf Rang neun.

Federica Brignone zeigte hingegen eine souveräne Leistung und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilen sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) mit gleicher Zeit, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.

Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher absolvierte den zweiten Durchgang im Riesenslalom und liegt vorerst auf Rang drei, hat aber keine Medaillenchancen mehr.

Die Aufmerksamkeit der deutschen Fans gilt nun voll und ganz Lena Dürr.

Endlich! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, nachdem Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich jedoch über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten startete der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Können die Daumen gedrückt werden?

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte bei seinem zweiten Qualifikationslauf und belegte nur Rang 23.

Damit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance; nur die besten zwölf Athleten ziehen ins Finale ein.

Norwegen sammelt weiter Medaillen und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Ski-Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel lief auf Platz acht ins Ziel.

Der Triumph war keine Überraschung, doch es war die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Hoesflot Klaebo, der sich damit zum erfolgreichsten Olympioniken der Winterspiele krönte – ein historischer Moment! Er überholte unter anderem Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen, die jeweils acht Goldmedaillen besitzen.