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Olympia 2026 im Liveticker: Preuß vergoss bittere Tränen nach geplatztem Medaillentraum – „Das tut jetzt richtig weh“

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am neunten Wettkampftag verpasste die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr trotz einer starken Vorstellung im ersten Durchgang überraschend den Sprung aufs Podest im Riesenslalom. Am Abend gehen die deutschen Skeleton-Athleten im Mixed-Team-Wettbewerb erneut auf Medaillensuche.

Mit unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch über alle Entscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten stets auf dem Laufenden.

Wie bereits über die 1000 Meter dominierten auch im 500-Meter-Rennen die Niederlande die Medaillenplätze – allerdings setzte Femke Kok diesmal mit einem neuen Olympia-Rekord in der Schlussphase Jutta Leerdam noch außer Gefecht und sicherte sich Gold.

Auch Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan, die sich ihre zweite Bronzemedaille sicherte. Sophie Warmuth aus Erfurt beendete das Rennen auf einem respektablen achten Platz.

Leider musste sich die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth über 500 Meter gegen die niederländische Top-Favoritin Jutta Leerdam knapp geschlagen geben, nachdem sie ihr im direkten Duell alles abverlangt hatte.

Über 1000 Meter sicherte sich Leerdam zwischenzeitlich den Spitzenplatz, während Warmuth zunächst auf Rang sechs lag.

Deutschlands Biathlon-Hoffnung Franziska Preuß wartet bei den Olympischen Spielen weiterhin auf ihre erste Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts enttäuschte sie das Ergebnis in der Verfolgung sehr; am Ziel vergoss sie bittere Tränen.

„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Heute habe ich mich auf der Strecke wirklich gut gefühlt. Dass das letzte Schießen dann wieder so daneben geht, tut richtig weh“, sagte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Beim letzten Schießen stand ich unter enormer Anspannung. Ich habe gehört, dass Lou (Jeanmonnot, Anm. d. Red.) neben mir einen Fehler gemacht hat – da wurde ich in den Beinen so unruhig, dass ich den Fokus verlor. Es ist bitter, dass 30 Sekunden von einem eigentlich sehr guten Rennen alles zerstören.“

Preuß steht symbolisch für das deutsche Biathlon-Team bei diesen Spielen, denn nach dem verheißungsvollen Start mit Bronze in der Mixed-Staffel folgten keine weiteren Medaillengewinne – der schwächste Auftakt der deutschen Biathleten bei Olympia überhaupt. Noch vier Chancen, darunter Staffel und Massenstart, bleiben den Athleten des DSV.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen sicherte sich mit Rang acht in den Qualifikationen im Livigno Snow Park den Einzug ins Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst, nun eröffnet sich ihr aber eine echte Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen in Italien.

Beim letzten Schießen unterlief Preuß leider gleich zwei Fehler, wodurch sie den Traum vom Podestplatz einbüßte und das Rennen auf dem sechsten Platz beendete.

Lisa Vittozzi nutzte vor der letzten Runde die Fehler der bis dahin führenden Suvi Minkkinen, übernahm die Spitze und sicherte sich die Goldmedaille. Maren Kirkeeide (Norwegen) gewann Silber, während Minkkinen auf den Bronzerang zurückfiel.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Platz 34, Selina Grotian reihte sich auf Rang 41 ein.

In der Frauen-Verfolgung zeigte sich Franziska Preuß bislang fehlerfrei und kämpfte zusammen mit Jeanmonnot und Minkkinen wohl um den dritten Platz.

Maren Kirkeeide aus Norwegen führt vor Lisa Vittozzi aus Italien und beide haben einen deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz. Die Goldmedaille dürfte zwischen diesen beiden vergeben werden.

Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes feierten im spannenden Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross einen Sieg vor Italien und Frankreich.

Für das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer war im Halbfinale Endstation, im kleinen Finale erreichten sie den siebten Rang. Somit warten die deutschen Snowboarder bei Olympia weiter auf eine Medaille.

Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang deutlich an Tempo und fiel auf Rang neun zurück – sehr schade!

Deutlich souveräner agierte Federica Brignone: Die Italienerin verteidigte ihren Vorsprung souverän und sicherte sich damit ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) mit der exakt gleichen Zeit, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher belegte am Ende Platz 19.

Emma Aicher, Silbermedaillengewinnerin in der Abfahrt, beendete den zweiten Lauf im Riesenslalom vorerst auf dem dritten Platz, die Medaillenränge sind jedoch außer Reichweite.

Alle Blicke der schwarz-rot-goldenen Fans richten sich nun voll und ganz auf Lena Dürr.

Nach zwölf Jahren erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille von den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi!

In einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte ihnen das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz die Medaillen. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich allerdings über mehrere Jahre hin.

Vor wenigen Minuten startete der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Lena Dürr liegt derzeit überraschend auf dem zweiten Platz und hat damit noch Chancen auf eine Medaille. Kann die 34-Jährige tatsächlich aufs Podest springen? Die Daumen sind gedrückt!

Ohne deutsche Beteiligung wird das Slopestyle-Finale ausgetragen: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und belegte nur Platz 23.

Der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasste damit – wie bereits im Big-Air-Wettbewerb – den Einzug ins Finale, da nur die besten zwölf Athleten weiterkommen.

Norwegen glänzt im Medaillenspiegel und holt Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Ski-Langlauf. Frankreich gewinnt Silber vor Gastgeber Italien, das deutsche Team beendet das Rennen auf Rang acht.

Der Triumph ist keine große Überraschung, doch für Johannes Høsflot Klæbo ist es bereits die neunte Goldmedaille bei Olympischen Spielen – ein Rekord! Damit überholte der 29-Jährige am Sonntag gleich drei norwegische Landsleute mit jeweils acht Goldmedaillen: Langläuferin Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und den Biathleten Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale weitere Medaillen vergeben: Gold sicherte sich der Kanadier Mikael Kingsbury gegen Ikuma Horishima aus Japan.

Bronze gewann der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Herren kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien, womit das Erreichen des Halbfinals in Gefahr gerät.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. Im verbleibenden Round-Robin stehen nun Begegnungen gegen den Pekinger Olympiasieger Schweden sowie Tschechien, die Schweiz und China an; hier darf sich das Team keine weiteren Patzer erlauben.

Martin Ponsiluoma sicherte sich Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Sturla Holm Lægreid, der wegen eines Seitensprungs im Skandal stand, wurde Zweiter. Bronze ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der trotz Führung beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und so noch von Lægreid überholt wurde.

Der beste Deutsche, Philipp Horn, belegte Rang elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30. und David Zobel 34.

Ursprünglich zählt der Riesenslalom nicht zu den Stärken der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr überraschte nach dem ersten Durchgang mit Edelmetallchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem finalen Lauf auf Platz zwei im italienischen Rennfeld, knapp hinter der Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht, oh Mann! Man steht oben in der Sonne, alles passt, und dann läuft es so – das war einfach ein Genuss“, schwärmte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb am Montag (19 und 20.20 Uhr, ZDF und Eurosport) auf der Großschanze.

Raimund hatte zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze gewonnen und belegte am Samstag auf der Großschanze Rang neun. Wellinger, Olympiasieger von 2018, wurde Fünfzehnter.

Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen: Statt vier Athleten, wie zuvor im Mannschaftswettbewerb, sind nur noch zwei Starter pro Nation erlaubt.

Auf einem Parkplatz in Italien, nahe des Austragungsorts für die Skisprungwettbewerbe in Predazzo, wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Experten konnten den Sprengkörper inzwischen entschärfen, laut Polizei bestand keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

„Man fokussiert sich so lange, und dann ist alles so schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte sich Fabian Gratz am Samstag eine gute Ausgangsposition erarbeitet: Nur 0,71 Sekunden fehlten auf den Bronzerang.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte allerdings seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu forsch angegangen“, resümierte Gratz. Ob er am Montag beim Slalom (10 und 13.30 Uhr, ZDF, Eurosport) starten wird, ist noch offen.

Rebecca Passler (24) wurde noch im Januar positiv auf Letrozol – ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels – getestet und flog aus dem italienischen Biathlon-Kader, durfte deshalb nicht bei Olympia starten. Nun könnte sie doch noch um Medaillen kämpfen.

Am Montag soll Passler erstmals bei den Olympischen Winterspielen an einem offiziellen Training teilnehmen. „Wir freuen uns riesig, sie wieder im Team zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14.45 Uhr) in der Frauenstaffel starten wird, ist noch offen – eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.

Heute fallen im Shorttrack sowohl bei den Männern als auch Frauen noch Entscheidungen – allerdings ohne deutsche Beteiligung.

Vorbehaltlich dieser Resultate liegt Deutschland mit Platz sechs im Medaillenspiegel, damit verabschieden wir uns für heute.

Solche Szenen sind wirklich überflüssig! Slowenische Fans reagierten nach Philipp Raimunds neunten Platz gehässig auf den deutschen Olympiasieger: „Logischerweise bin ich jetzt etwas frustriert“, sagte Raimund anschließend.

Mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc habe er kein Problem, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten der Anhänger: „Manche Fans nehmen sich zu viele Rechte heraus. Das fand ich unangebracht.“

Zu schön gewesen! Philipp Raimund konnte seine fantastischen Sprünge von der Normalschanze nicht auf der Großschanze wiederholen und landete mit 131 und 136 Metern auf dem neunten Platz.

Gold gewann der Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber ging an den Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Andreas Wellinger wurde bester Deutscher auf Platz 15.

Wieder Medaillen für Deutschland im Skeleton! Am Freitag gewannen Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze, am Samstag sicherten sich Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer mit Silber und Bronze weitere Edelmetalle.

Olympiasiegerin wurde die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf führte und diesen mit 0,30 Sekunden Vorsprung ins Ziel brachte.

Hannah Neise aus Arnsberg komplettierte das deutsche Glück mit Platz vier.

Mehr zu Olympia-Debütantin Susanne Kreher findet Ihr in unserem Artikel: „Sie trägt den Erfolg unter der Haut: Susanne Kreher gewinnt Silber bei Olympia-Premiere“.

Eine große Überraschung blieb aus: Kanadas Frauen waren zu stark, und das deutsche Eishockeyteam scheiterte mit 1:5 (0:2, 0:1, 1:2) im Viertelfinale.

„Das war unser bisher engstes Spiel gegen Kanada. Ein Tor gegen sie hatten wir noch nie zuvor erzielt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund wird wohl keine weitere Medaille holen: Der Oberstdorfer sprang auf der Großschanze 131 Meter (135,2 Punkte) und belegte Rang 11.

Die Rangliste führt Japaner Ren Nikaido mit 154 Punkten an. Andreas Wellinger liegt mit 127 Metern auf Platz 16.

Nach drei von vier Läufen haben die deutschen Skeleton-Frauen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer exzellente Medaillenchancen.

Obwohl Janine Flock aus Österreich führt, fehlen Kreher als Zweiter nur 0,21 Sekunden, Pfeifer liegt mit 0,43 Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz. Die Hoffnung besteht, dass Flock im letzten Lauf schwächelt, wie 2022 in Peking.

Der vierte und letzte Lauf beginnt um 19.35 Uhr.

Im Biathlon-Sprint am Nachmittag reichte es für Franziska Preuß nicht für eine Medaille. Am Sonntag wird sie in der Verfolgung erneut angreifen und hat sich deshalb von ihren Kolleginnen, die kurzzeitig Magenprobleme hatten, abgekapselt.

„Mir geht es gut“, ließ Preuß ausrichten. Sie habe keine Beschwerden, doch Sicherheit gehe vor. Bis dato teilte sie sich ein Zimmer mit Anna Weidel.

US-Star Jordan Stolz gewann Gold im Eisschnelllauf über 500 Meter und stellte mit 33,77 Sekunden einen neuen Olympia-Rekord auf. Nach seinem Sieg über 1000 Meter war er auch hier nicht zu schlagen. Jenning de Boo (Niederlande) und Laurent Dubreuil (Kanada) folgten auf Platz zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen schieden bereits in der Vorrunde aus, als Josephine Schlörb mit dem Schuh am Eis hängen blieb.

Im Viertelfinale im Eishockey treten Deutschlands Frauen heute um 16.40 Uhr gegen Kanada an. Gegen die Favoritinnen sind die Deutschen Außenseiter, dennoch gehen sie mit Mut ins Spiel.

„Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir spielen auf Sieg“, sagte Kapitänin Daria Gleißner vor der Partie. Ein Vorteil könnte sein, dass Kanadas Topspielerin Marie-Philip Poulin zuletzt verletzt pausierte und noch nicht in Topform ist.

Nach Unsicherheiten war lange unklar, ob Emma Aicher beim Riesenslalom starten kann. Nun steht fest, dass sie neben Slalom-Spezialistin Lena Dürr an den Start geht.

Im Riesenslalom zählt Aicher aber nicht zu den Medaillenkandidatinnen. Sie gewann bereits Silber in Abfahrt und Teamkombination und hat im Slalom am Mittwoch noch Chancen auf Edelmetall.

Die norwegisch-französischen Biathlon-Festspiele gehen weiter! Maren Kirkeeide (Norwegen) sicherte sich dank einer starken Schlussrunde erstmals Olympiagold. Die Französin Océane Michelon wurde Zweite, Bronze ging an Lou Jeanmonnot (Frankreich), die sich durch einen Schießfehler um den Sieg brachte.

Franziska Preuß ärgerte sich ebenfalls über einen Fehler im Stehendschießen und belegte nur Rang sieben, sicherte sich aber dennoch eine gute Ausgangslage für die Verfolgung.

Vanessa Voigt kämpfte trotz Magen-Darm-Problemen und traf alle zehn Schüsse, wurde Zwölfte. Julia Tannheimer schoss im Stehendschießen fehlerfrei und wurde 20., Selina Grotian landete mit drei Fehlern auf Platz 52.

Franziska Preuß muss mit einem Fehler im Stehendanschlag wohl die Medaillenchancen begraben.

Voigt lag trotz fehlerfreiem Schießen hinter Preuß. Tannheimer hielt den Schaden gering, Grotian kassierte einen weiteren Fehler.

Die deutschen Biathletinnen zeigten bei ihrem Liegendschießen gemischte Leistungen: Selina Grotian und Julia Tannheimer schieden mit jeweils zwei Fehlern aus dem Medaillenrennen aus, Vanessa Voigt traf alle fünf Scheiben, lief aber zu langsam. Franziska Preuß schoss perfekt und belegte vorerst Platz zwei, doch die besten Athletinnen folgen noch.

Im Schneetreiben von Antholz kämpfen die Biathletinnen jetzt Schlag auf Schlag um Medaillen.

Die vier deutschen Starterinnen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten alle innerhalb weniger Minuten zwischen 15.01 und 15.05 Uhr.

Selina Grotian rückte kurzfristig für die krankheitsbedingt ausgefallene Janina Hettich-Walz ins Team nach.

Parallel zum deutschen Eishockeyspiel endete der zweite Lauf im Riesenslalom mit einem historischen Triumph: Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf Gold. Es ist die erste Olympia-Medaille für Brasilien bei Winterspielen.

0,58 Sekunden dahinter gewannen Marco Odermatt (Schweiz) Silber und Loic Meillard Bronze.

Aus deutscher Sicht enttäuschend der Ausfall von Fabian Gratz, der als Zehnter mit Medaillenchancen in den zweiten Lauf gestartet war. Bester Deutscher wurde Alexander Schmid auf Platz 13, Anton Grammel wurde 14.

Unfassbar knapp! Deutschland scheiterte beim Eishockey knapp am Ausgleich, traf den Pfosten und unterlag Lettland mit 3:4. Das nächste Spiel ist gegen Topfavorit USA.

Tim Stützle brachte Deutschland mit seinem Treffer auf 3:4 heran. Zwei Minuten vor Schluss fehlte der Ausgleich, um in die Verlängerung zu gehen.

Zum ersten Mal im Turnier lag Deutschland hinten, Lettland führte 3:2 durch Tore von Eduards Tralmaks und Renars Krastenbergs.

Rund acht Minuten blieben den Deutschen, um wenigstens die Verlängerung zu erreichen.

Lettland gelang erneut der Ausgleich – diesmal im doppelten Unterzahlspiel nach zwei Strafzeiten gegen Jonas Müller und Tobias Rieder. Dans Locmelis traf eiskalt und bezwang Torwart Philipp Grubauer zum zweiten Mal.

Im Langlauf kämpfte das deutsche Team um Platz vier, doch die Medaillen waren außer Reichweite. Norwegen gewann Gold vor Schweden und Finnland.

Helen Hoffmann übergab auf Platz fünf an die Schlussläuferin Pia Fink, die das Team auf Rang vier ins Ziel brachte. Norwegen führte mit großem Vorsprung, Schweden und Finnland folgten.

Im Eishockey konnte Deutschland den Rückstand zunächst ausgleichen, musste sich aber knapp Lettland geschlagen geben.

Im Powerplay glich Dans Locmelis aus, doch Lukas Kalble stellte nur 68 Sekunden später die Führung wieder her.

Katharina Hennig-Dotzler, 2022 mit Olympia-Gold und -Silber dekoriert, konnte im Langlauf das deutsche Team zeitlich nicht näher an die Spitze heranführen. Deutschland liegt beim zweiten Wechsel auf Rang sieben.

Laura Gimmler hatte im Langlauf-Staffelrennen mit starkem Rückstand an die zweite Läuferin übergeben, verlor besonders auf dem letzten Abschnitt viel Zeit.

Der deutsche Eishockey-Start verlief erfolgreich: Nach 23 Sekunden erzielte Lukas Reichel das 1:0 gegen Lettland.

Nach einem 3:1 gegen Dänemark wollen die deutschen Männer am Samstag gegen Lettland den nächsten Sieg.

Im Langlauf kämpfen die deutschen Frauen im 4x7,5-Kilometer-Staffelrennen um die erste Medaille der Spiele.

2022 gab es überraschend Silber, 2023 Bronze bei der Nordischen Ski-WM, doch diesmal fehlt Victoria Carl wegen Dopingsperre.

Lucas Pinheiro Braathen legte mit einem dominanten ersten Lauf die Grundlage für seinen Goldgewinn im Riesenslalom – die erste Olympia-Medaille für Brasilien.

Fabian Gratz liegt aktuell auf Platz 10, mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Schlechte Nachrichten für Janina Hettich-Walz: Wegen Magenproblemen kann sie nicht im Sprint starten und verpasst auch die Verfolgung.

Selina Grotian rückt für sie nach und bekommt eine zweite Chance.

Beim olympischen Eishockey-Turnier erlitt der Schweizer Kevin Fiala eine schwere Verletzung.

Er konnte nicht mehr aufstehen – Schockmoment für den Schweizer Star.

Nach einem erfolgreichen siebten Wettkampftag mit Silber und Bronze im Biathlon könnten die Skeleton-Athleten schon bald den Medaillenspiegel weiter bereichern.

Am Abend stehen der dritte Lauf der Skeleton-Frauen und die Entscheidung im Mixed-Team an.

Auch die deutschen Biathletinnen wollen im Sprint die erste Einzelmedaille holen, die Langläuferinnen kämpfen in der Staffel, Skispringer Philipp Raimund hofft auf weiteres Edelmetall.

Die deutschen Eishockeyteams sind ebenfalls aktiv: Die Frauen im Viertelfinale gegen Kanada, die Männer in der Vorrunde gegen Lettland.

Am siebten Wettkampftag sicherten Skeleton-Axeln Axel Jungk und Christopher Grotheer Silber und Bronze, insgesamt sind das Medaille Nummer zehn und elf für Deutschland.

Deutschland liegt damit auf Platz fünf im Medaillenspiegel.

Sensationelle Szenen im Eiskunstlauf: Der Favorit Ilia Malinin stürzte mehrfach im Kür-Wettbewerb und fiel auf Platz acht zurück.

Mikhail Shaidorov aus Kasachstan profitierte und gewann Gold nach einer zauberhaften Kür.

Die deutschen Curler gewannen das Match gegen Italien nach Verlängerung mit 6:5 – ein wichtiger Erfolg.

Doppelmedaille im Skeleton bei den Männern! Axel Jungk und Christopher Grotheer sicherten sich Silber und Bronze hinter dem britischen Sieger Matt Weston.

Felix Keisinger wurde Gesamtsechster und zeigte eine starke Leistung.

Damit bleibt Deutschland in jedem Skeleton-Wettbewerb medaillenträchtig. Am Samstag folgen die Läufe der Skeleton-Frauen, Sonntag feiert das Mixed-Team Premiere.

Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb bei den Snowboardern gewann der Japaner Yuto Totsuka Gold mit einem brillanten zweiten Lauf.

Scotty James (Australien) wurde Zweiter, Ryusei Yamada (Japan) Dritter.

Skispringer Philipp Raimund zeigte auch auf der Großschanze gute Form mit Platzierungen im Training auf Rang drei und vier.

Am Samstagabend kämpfen die deutschen Adler um Medaillen.

Der dritte Lauf im Skeleton festigt Axel Jungks Silber-Ambitionen, Grotheer liegt auf Bronze-Kurs.

Seriensieger Matt Weston verbesserte erneut den Bahnrekord; ein Fehler des Briten wäre nötig für eine Überraschung.

Lindsey Vonn meldete sich in einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus, gab Einblicke in ihren Genesungsprozess und kündigte weitere Operationen an.

Sie bedankte sich für die Unterstützung und betonte, dass der Weg zur Genesung lang sei.

Der erste Halbfinalist im Frauen-Eishockey steht fest: Schweden bezwang Tschechien mit 2:0 und zieht in die Medaillenspiele ein.

Deutschland ist noch dabei, muss aber morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Die deutschen Skeleton-Frauen glänzen nach zwei Läufen und liegen auf den Plätzen zwei bis vier.

Susanne Kreher liegt nur 0,04 Sekunden hinter der führenden Janine Flock (Österreich), Jacqueline Pfeifer schob sich mit Bahnrekord auf Rang drei vor. Olympiasiegerin Hannah Neise belegt Rang vier.

Der Tscheche Metodej Jilek gewann überraschend Gold im Eisschnelllauf über 10.000 Meter.

Er setzte sich mit großem Vorsprung gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch, Bronze ging an den Niederländer Jorrit Bergsma. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde wegen eines Helms mit Motiven verstorbener Sportler vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der CAS bestätigte die Entscheidung.

Im Skeleton der Frauen zeigten sich die drei deutschen Starterinnen stark und platzierten sich nach dem ersten Lauf alle unter den Top fünf.

Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt wurde trotz starker Leistung im Einzel von Antholz im Netz heftig kritisiert und zieht Konsequenzen.

Sie kündigte eine Pause auf Instagram an, um sich auf die weiteren Wettkämpfe zu konzentrieren.

Der Ukrainische Skeleton-Athlet Heraskevych wurde vom Weltverband für den olympischen Wettbewerb ausgeschlossen wegen seines Helms mit politischen Motiven.

Tag sechs der Olympischen Spiele bietet ein volles Programm mit Frauen-Super-G, Langlauf, Snowboard-Cross-Finale und Rodel-Mixed-Staffel.

Die letzte Goldmedaille des Abends geht an das französische Eistanzpaar Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry.

Damit endet der fünfte Wettkampftag, Deutschland liegt aktuell gut im Medaillenspiegel.

Tobias Wendl und Tobias Arlt sicherten sich Bronze im Doppelsitzer nach Fehlern des führenden US-Duos. Gold ging an Italien.

Jordan Stolz gewann Gold über 1000 Meter im Eisschnelllauf, Lian Ziwen aus China sorgte für Aufsehen durch eine unsportliche Aktion gegen Joep Wennemars.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina erreichten Silber im Doppelsitzer-Rodeln.

Die deutschen Rodler-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ebenfalls Medaillenchancen.

Elizabeth Lemley gewann Gold im Freestyle-Buckelpiste, Liu Jiayu erlebte einen schweren Sturz in der Halfpipe.

Die Französinnen dominierten das 15-km-Biathlon-Einzel der Frauen, Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber.

Franziska Preuß scheiterte mit Fehlern im Schießen und belegte Platz zehn.

Im Langlauf über 10 Kilometer gewann Norwegen Gold, Österreich und Finnland holten Silber und Bronze.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen in Bormio.

Der deutsche Simon Jocher belegte Rang 21.

Der Franzose Maxence Muzaton stürzte im Rennen, konnte sich aber wieder aufrichten.

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste eröffnet die alpinen Wettbewerbe bei Olympia.

Der erste Wettkampftag wurde von Protesten und Ausschreitungen in Mailand überschattet.

Die Snowboard-Parallel-Riesenslalom-Qualifikationen laufen, das erste Gold des Tages fällt in der Abfahrt der Frauen.

Mehrere deutsche Athleten haben Medaillenchancen in verschiedenen Disziplinen.

Das Mixed-Curling startet mit einem Stromausfall in Cortina mit Verzögerung.

Leon Draisaitl und Katharina Schmid werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier sein.

Italien wurde vor Olympia Ziel russischer Hackerangriffe, wie Außenminister Antonio Tajani bestätigte.

Der norwegische Skirennfahrer Fredrik Möller erlitt einen schweren Sturz im Training und musste per Hubschrauber abtransportiert werden.

Die ersten Wettkämpfe der Winterspiele starten bereits vor der offiziellen Eröffnung mit Curling-Mixed-Team-Vorrunden.

Die Testagentur ITA führte im Vorfeld der Spiele über 7000 Dopingtests durch.

Das US-Olympiateam änderte den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ auf „Winter House“.

Die Deutsche Sporthilfe hat die Prämien für Medaillengewinne bei Olympia erhöht – Gold gibt es künftig 30.000 Euro.

Die Wahl der deutschen Fahnenträger für die Eröffnungsfeier wurde per Fan-Abstimmung entschieden.

Herzlich willkommen zu unserem umfassenden Olympia-Liveticker 2026! Hier verpasst Ihr keine wichtigen Neuigkeiten zum deutschen Team, Medaillen und spannenden Momenten.