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Olympia 2026 im Live-Ticker: Franziska Preuß verpasst Podestplatz im Sprint

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Am siebten Wettkampftag gelang den deutschen Skeleton-Athleten erneut ein Medaillenerfolg: Axel Jungk raste im Einzelwettbewerb zu Silber, sein Teamkollege Christopher Grotheer sicherte sich Bronze.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinne, spannende Momente und interessante Randnotizen.

Die beeindruckende norwegisch-französische Dominanz im Biathlon setzt sich fort! Maren Kirkeeide aus Norwegen überzeugte mit einer starken Schlussphase und überholte die Französin Océane Michelon noch um 3,8 Sekunden, wodurch sie erstmals Olympiasiegerin wurde. Bronze ging 23,7 Sekunden hinter Kirkeeide an Lou Jeanmonnot, der durch einen Schießfehler seine Chancen auf Gold verlor.

Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Patzer beim Stehendanschlag, der sie mit einer Minute Rückstand auf Kirkeeide lediglich auf Platz sieben brachte. Dennoch sicherte sie sich eine vielversprechende Ausgangsposition für die Verfolgung.

Vanessa Voigt, die noch bis zum Vortag mit Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen hatte, erzielte dank zehn fehlerfreien Schüssen das Maximum und belegte Rang zwölf. Julia Tannheimer schied aufgrund von zwei Fehlern im Stehendanschlag frühzeitig aus dem Medaillenrennen aus, kämpfte sich aber auf Platz 20 vor. Selina Grotian hingegen landete nach drei Fehlern auf Platz 52.

Leider muss Franziska Preuß nach einem Fehler im Stehendschießen wohl ihre Medaillenhoffnungen begraben.

Vanessa Voigt blieb zwar kurz zuvor ohne Fehler, liegt nach dem zweiten Schießen jedoch bereits hinter Preuß. Julia Tannheimer konnte im Stehendanschlag fehlerfrei bleiben und Schadensbegrenzung betreiben, während Selina Grotian einen weiteren Fehler hinnehmen musste.

Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten das Liegendschießen mit gemischten Resultaten. Die beiden Nachwuchstalente Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit jeweils zwei Fehlern aus dem Kampf um die Medaillen heraus. Vanessa Voigt räumte alle fünf Ziele ab, hatte jedoch bereits deutlichen Rückstand in der Laufleistung.

Franziska Preuß traf fünfmal und zeigte zudem eine solide Laufleistung, was ihr vorerst den zweiten Platz einbrachte. Die stärksten Konkurrentinnen folgen jedoch noch.

Die Wettkämpfe gehen Schlag auf Schlag weiter! Bei Schneetreiben in Antholz kämpfen die Biathletinnen nun um die Medaillen.

Die vier deutschen Starterinnen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten alle innerhalb weniger Minuten zwischen 15:01 und 15:05 Uhr.

Ursprünglich war Selina Grotian bis heute Morgen gar nicht eingeplant, doch die 21-Jährige rückte aufgrund der krankheitsbedingten Absage von Janina Hettich-Walz ins Team nach.

Parallel zum deutschen Eishockeyspiel endete der zweite Durchgang im Riesenslalom – mit einem historischen Erfolg! Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines Vorsprungs aus dem ersten Lauf Gold – die erste olympische Winterspielmedaille überhaupt für Brasilien.

Mit 0,58 Sekunden Rückstand auf den in Norwegen geborenen Braathen gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, sein Landsmann Loic Meillard wurde Dritter.

Aus deutscher Sicht war der Ausfall von Fabian Gratz bitter, der als Zehnter vielversprechend in den zweiten Lauf gestartet war. Bester Deutscher wurde Alexander Schmid nach starker Aufholjagd auf Rang 13, Anton Grammel komplettierte die Top 15 auf Platz 14.

Schade! Kurz vor Spielende prallte ein Schuss der deutschen Eishockeymannschaft gegen den Pfosten, wodurch der Ausgleich verpasst wurde.

So blieb es bei einer 3:4-Niederlage gegen Lettland. Für das DEB-Team geht es am Sonntagabend um 21:10 Uhr mit dem Duell gegen einen der Topfavoriten, Team USA, weiter.

Schafft Deutschland noch den Ausgleich? Tim Stützle bringt die deutschen Eishockeyspieler mit einem Tor auf 3:4 gegen Lettland heran.

Bei noch zwei verbleibenden Minuten könnte ein Ausgleich die Verlängerung erzwingen.

Das ist ärgerlich! Erstmals in diesem olympischen Eishockey-Turnier gerät Deutschland in Rückstand, Lettland zieht auf 3:2 davon.

Eduards Tralmaks brachte die Letten in Führung – und das ohne Überzahlsituation. Wenige Minuten später erhöhte Renars Krastenbergs sogar auf 4:2.

Deutschland hat jetzt etwa acht Minuten Zeit, um zumindest die Verlängerung zu erreichen.

Lettland gleicht erneut aus – diesmal kassierte das deutsche Team in doppelter Unterzahl Tore, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder jeweils für zwei Minuten auf die Strafbank mussten. Lettland nutzte das Powerplay eiskalt aus, Dans Locmelis (29. Minute) überwand Torwart Philipp Grubauer zum zweiten Mal an diesem Tag.

Schade! Am Ende rückte Deutschland dank der finalen Läuferin Pia Fink noch auf Platz vier vor, doch die Medaillenränge waren zu weit entfernt.

Gold sicherte sich Norwegen mit fast einer Minute Vorsprung vor dem Favoriten Schweden, die trotz Sturzpech von Ebba Andersson noch Silber eroberten. Bronze ging an Finnland.

Vorwärts geht’s! Helen Hoffmann übergab die Staffel in fünfter Position an die deutsche Schlussläuferin Pia Fink.

Die Medaillen scheinen jedoch außer Reichweite: Norwegen führt unangefochten an der Spitze, Finnland folgt mit 48 Sekunden Rückstand auf Rang zwei, Italien liegt mit Rückstand von 57 Sekunden auf Platz drei. Nach dem Sturzdrama um Andersson hat sich Schweden wieder auf Position vier vorgearbeitet, Deutschland liegt aktuell etwa eineinhalb Minuten hinter Norwegen.

Das deutsche Eishockeyteam bleibt auf Erfolgskurs!

Zwar gelang Lettland durch Dans Locmelis (16. Minute) im Powerplay der Ausgleich, doch nur 68 Sekunden später stellte Deutschland durch Lukas Kalble wieder den alten Abstand her.

Auch Katharina Hennig Dotzler, die 2022 bei Olympia Gold und Silber gewann, konnte Deutschland im Langlauf nicht näher an die Spitze heranführen – zumindest liegt das Team beim zweiten Wechsel auf Rang sieben.

Zum Wechsel auf Helen Hoffmann fehlten die norwegischen Spitzenläuferinnen nach mehreren Stürzen der Schwedin Ebba Andersson 52,5 Sekunden.

Im Gegensatz zum Eishockey läuft es bei der Langlauf-Staffel nicht ganz so gut: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit mehr als 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn an die zweite Läuferin Katharina Hennig Dotzler.

Besonders auf den letzten zwei Kilometern der 7,5 Kilometer langen Runde verlor Gimmler viel Zeit und musste abreißen lassen, dabei büßte sie fast eine halbe Minute ein.

Deutschland startet erneut blitzschnell! Nach zwei Minuten brachte Lukas Reichel sein Team gegen Lettland mit 1:0 in Führung.

Es ist der zweite Auftritt für die deutschen Eishockeyspieler: Nach dem 3:1-Sieg gegen Dänemark wollen sie nun gegen Lettland den zweiten Erfolg einfahren.

Werden die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille gewinnen? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen jetzt in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.

2022 sicherte sich das DSV-Quartett überraschend Silber, im vergangenen Jahr gab es Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Allerdings war damals auch Victoria Carl mit dabei, die in Italien wegen Dopings gesperrt fehlt.

Mit einem beeindruckend dominanten ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen den Grundstein für den Goldgewinn im Riesenslalom. Der 25-Jährige hat fast eine Sekunde Vorsprung auf Marco Odermatt, der Viertplatzierte hat bereits einen Rückstand von 1,89 Sekunden.

Es wäre nicht nur Braathens erste Olympia-Medaille, sondern auch die erste für Brasilien: Der in Norwegen geborene Technik-Spezialist wechselte zur Saison 2024/25 die Nation und startet seither für das Heimatland seiner Mutter.

Als bester Deutscher liegt Fabian Gratz derzeit auf dem zehnten Rang mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.

Schlechte Nachrichten aus dem DSV-Lager: Biathlon-Star Janina Hettich-Walz kann im Sprint nicht starten.

Sie leidet seit zwei Tagen unter Magenproblemen, weshalb ein Start im Sprint noch zu früh sei. "Gesundheit geht vor", schrieb die 29-Jährige, die deshalb auch die Verfolgung verpassen wird.

Obwohl die Startliste bereits feststand, rückte nach Hettich-Walzs Absage eine DSV-Athletin nach: Selina Grotian erhält nach ihrem enttäuschenden Einzel die Chance zur Wiedergutmachung.

Im olympischen Eishockey-Turnier gab es besorgniserregende Momente um den Schweizer Kevin Fiala, der sich bei der Niederlage gegen Kanada schwer verletzte.

Die Verletzung hat ernsthafte Folgen für den Schweizer: "Schockierende Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen".

Nach dem siebten Wettkampftag, der für Deutschland mit Silber und Bronze glänzend verlief, könnte die Medaillenserie im Eiskanal nur wenige Stunden später fortgesetzt werden.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen. Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise haben bei der Entscheidung um 19:35 Uhr alle noch gute Chancen auf Medaillen oder sogar Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an ihre guten Einzelleistungen anknüpfen und im Sprint (14:45 Uhr) die erste Einzelmedaille holen, während die Langläuferinnen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) ebenfalls Medaillenchancen besitzen. Abends kämpft dann Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um eine weitere Medaille.

Auch die deutschen Eishockeyteams sind heute wieder im Einsatz: Die Frauen bestreiten ihr Viertelfinale gegen Kanada um 16:40 Uhr, die Männer treten bereits um 12:10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland an.

Spät am siebten Wettkampftag gewann Deutschland doch noch Edelmetall! Die Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer erzielten Silber und Bronze – die Medaillen zehn und elf für Team Deutschland.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland derzeit auf Rang fünf.

Unglaubliche Szenen im Eiskunstlauf-Finale der Männer! Der große Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm noch deutlich führte, stürzte in der Kür mehrfach und machte weitere Fehler, sodass er bis auf Rang acht zurückfiel.

Doch nicht nur Malinin patzte: Viele Eiskunstläufer verloren in der Kür den Halt. Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der sich nach Platz fünf im Kurzprogramm mit einer beeindruckenden Kür an die Spitze setzte und somit Gold gewann. Silber ging an den Japaner Yuma Kagiyama vor seinem Landsmann Shun Sato.

Weiterer Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien setzte sich Team Deutschland nach Verlängerung mit 6:5 durch.

Damit hat das Team um Skip Marc Muskatewitz nun zwei von drei Spielen gewonnen, in der Vorrundengruppe warten allerdings noch neun weitere Gegner. Die besten vier ziehen ins Halbfinale ein. Nächster Gegner sind die USA am Samstag um 14:05 Uhr.

Doppelter Medaillenerfolg für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre starken Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze in Cortina. Gold ging an Matt Weston aus Großbritannien, der erneut Bahnrekord fuhr.

Nach vier Läufen hatte Jungk 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer folgte mit weiteren 0,19 Sekunden Abstand. Der dritte Deutsche, Felix Keisinger, belegte als Gesamtsechster ebenfalls eine starke Platzierung.

Die deutsche Medaillenjagd im Eiskanal geht damit weiter: Noch kein Wettbewerb endete ohne Medaille für Team Deutschland. Am Samstag stehen die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen an, ehe Sonntag das Mixed-Team sein Olympia-Debüt feiert.

Im spektakulären Snowboard-Halfpipe-Wettbewerb sicherte sich der Japaner Yuto Totsuka Gold. Mit einem brillanten zweiten Lauf gewann der 24-Jährige bei seinen dritten Olympischen Spielen erstmals Edelmetall – und zwar gleich Gold.

Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Platz zwei, Komplettiert wurde das Podest vom Japaner Ryusei Yamada.

Skispringer Philipp Raimund zeigt sich auch auf der Großschanze in Medaillenform. Im zweiten Training belegte der Normalschanzen-Olympiasieger einmal den vierten und einmal den dritten Platz, den letzten Sprung ließ er aus.

Bereits im ersten Training am Donnerstag hatte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei erreicht. Am Samstagabend geht es dann für die DSV-Adler um die Medaillen.

Der dritte Lauf untermauert die Medaillenambitionen der deutschen Skeleton-Männer! Vor dem letzten Durchgang liegt Axel Jungk auf Kurs Silber, sein Teamkollege Christopher Grotheer folgt auf dem Bronzeplatz.

Spitzenreiter Matt Weston brach erneut seinen eigenen Bahnrekord. Ohne Fehler des Briten scheint Gold vergeben. Jungk hat derzeit 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger, der dritte Deutsche, liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf einem guten sechsten Platz, dürfte aber nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen können.

Lindsey Vonn meldete sich in einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus bei ihren Followern und erläuterte die nächsten Schritte ihrer Genesung. Demnach stehen mindestens zwei weitere Operationen am gebrochenen Unterschenkel an.

Eine der beiden Operationen soll bereits am Samstag in einem Krankenhaus in Treviso stattfinden, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz liegt. Danach hofft sie, nach Hause entlassen zu werden, wo jedoch noch eine weitere OP bevorsteht.

Vonn bedankte sich für all die Blumen, Briefe und Kuscheltiere, die sie in der vergangenen Woche erhalten hatte: "Das hat mir sehr geholfen. Es waren harte Tage hier im Krankenhaus", sagte die US-Amerikanerin. Langsam fühle sie sich wieder wie sie selbst, aber der Weg sei noch lang.

Der erste Halbfinalist im Fraueneishockey-Turnier steht fest: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und zieht ins Medaillenspiel ein.

Deutschland ist ebenfalls noch im Rennen, muss aber morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Ein großartiger erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach dem zweiten Lauf liegen die Deutschen auf den Positionen zwei bis vier.

Susanne Kreher hat nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock, Jacqueline Pfeifer stellte im zweiten Lauf einen Bahnrekord auf und rückte auf den dritten Platz vor, nur 0,09 Sekunden hinter Kreher. Olympiasiegerin von 2022, Hannah Neise, belegt zur Halbzeit den vierten Rang.

Der Tscheche Metodej Jilek krönte sich mit gerade 19 Jahren zum Olympiasieger im Eisschnelllauf über 10.000 Meter, nachdem er zuvor bereits Silber über 5.000 Meter gewonnen hatte.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch, Jorrit Bergsma aus den Niederlanden gewann Bronze. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Motiven verstorbener Sportler trug, die Opfer des Krieges wurden. Gegen die Entscheidung zog er vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS und verlor.

Der CAS bestätigte die Rechtmäßigkeit der Disqualifikation des Skeleton-Fahrers und wies den Einspruch des 27-Jährigen ab.

Der Eiskanal bleibt ein gutes Pflaster für die Deutschen! Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen platzierten sich alle drei deutschen Starterinnen unter den Top 5.

Beste Deutsche war Susanne Kreher aus Dresden mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Janine Flock aus Österreich. Es folgten die Britin Tabitha Stoecker auf Bronze, sowie Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise auf vier und fünf mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand.

Lindsey Vonn musste nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch bereits dreimal operiert werden.

Ihr behandelnder Arzt kommentierte die Eingriffe als "heikle Situation".

Biathlet Quentin Fillon Maillet beschrieb sein perfektes Rennen im ARD-Interview als "DER Tag". Fehlerfrei und mit der zweitschnellsten Laufzeit war er quasi unschlagbar und sicherte sich den Olympiasieg im Sprint.

"Es ist ein ganz besonderer Sieg, denn meine Freundin Lydie und ich erwarten ein Baby", verriet der Franzose. Der Sieg ist auch für sie gewidmet.

Josie Baff feiert ihren ersten Olympiasieg! Die 23-jährige Australierin setzte sich im Snowboardcross vor der Tschechin Eva Adamczykova und der Italienerin Michela Moioli durch.

Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.

Leider konnten die deutschen Biathlon-Herren im Sprint keine Medaille erringen. Bester Deutscher war Philipp Horn auf Rang zehn, gefolgt von David Zobel und Justus Strelow auf den Plätzen 19 und 23.

Philipp Nawrath verpasste an seinem 33. Geburtstag mit drei Schießfehlern eine bessere Platzierung und wurde 26.

Der Franzose Quentin Fillon Maillet, der 2022 bereits zweimal Gold gewann, lieferte ein fehlerfreies, perfektes Rennen ab und gewann vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid, der im Einzel Bronze holte.

Das Rennen begann gut für die Deutschen, doch innerhalb weniger Minuten verpassten sie ihre Chancen: Justus Strelow ließ beim Stehendschießen eine Scheibe stehen, danach passierte Philipp Horn dasselbe trotz fehlerfreiem Liegendanschlag.

Beim Liegendschießen schoss Philipp Nawrath zwei Mal daneben und schied aus.

David Zobel traf als einziger Deutscher alle zehn Scheiben, doch es fehlten ihm die nötigen Sekunden auf der Laufstrecke, um um eine Medaille mitzuhalten.

David Zobel und Justus Strelow absolvierten ihr erstes Schießen fehlerfrei. Strelow setzte sich nach der ersten Schießeinlage sogar an die Spitze, Zobel folgte auf Platz sechs. Die Top-Läufer im Weltcup kommen aber noch.

Die nächste Medaillenchance für Deutschland gibt es im Biathlon-Sprint der Herren. Die vier Athleten Philipp Nawrath, Philipp Horn, Justus Strelow und David Zobel starten um 14 Uhr.

Für Nawrath ist es ein besonderer Tag, denn er feiert seinen 33. Geburtstag. Neben den beiden Philipps sind auch Strelow und Zobel für das DSV-Team am Start.

Niemand schlägt ihn: Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) gewann bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.

Nach Siegen im Skiathlon und Sprint setzte sich der 29-Jährige am Freitag auch im Langlauf über zehn Kilometer Freistil durch und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Rang zwei. Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg insgesamt.

Bronze gewann der Norweger Einar Hedegart (24).

Ein ungewöhnliches Bild bot sich beim Ski-Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero: Der US-Amerikaner John Steel Hagenbuch (26) startete trotz Temperaturen knapp über null ohne Mütze und nur im Renntrikot und sorgte so für sommerliche Stimmung auf der Strecke.

Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18:45 Uhr).

Die 26-Jährige, die vor drei Tagen mit dem Mixed-Team knapp eine Medaille verpasste, erklärte nach der ersten Einheit: "Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich." Einen dritten Sprung ließ sie aus, weil sie "keinen Sinn mehr darin sah".

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) übernahm mit sechs Hundertsteln Vorsprung die Führung vor Johannes Lochner. Bob-Dominator Francesco Friedrich (beide 35) wurde nur Fünfter.

Das Ergebnis hat allerdings wenig Aussagekraft, da es sich um eine Trainingseinheit handelte. Zuvor hatten die Deutschen in jedem Lauf Bestzeiten aufgestellt.

Bei den Olympischen Spielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.

Der 44-jährige Mann wollte offenbar das Spiel der heimischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, landete jedoch stattdessen im Gefängnis.

Medienberichten zufolge muss der Dieb nun eine fast einjährige Haftstrafe absitzen, nachdem er zuvor wegen mehrerer Ladendiebstähle verurteilt wurde.

Max Langenhan (26) sorgte für einen witzigen Moment!

Nach seinem Gold-Erfolg wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) persönlich anrufen, um zu gratulieren, doch der Rodel-Star drückte ihn einfach weg.

Mehr dazu hier: "Deutscher Olympia-Sieger legt Bundeskanzler Merz am Telefon auf".

Es geht weiter! Auch heute stehen wieder mehrere Medaillenentscheidungen an, und für Deutschland sind die Aussichten auf Edelmetall vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Die Rückstände auf den führenden Briten Matt Weston (28) betragen 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Gold ist somit noch möglich.

Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19:30 Uhr im dritten Lauf, bevor ab 21:05 Uhr der finale Durchgang um die Medaillen ausgetragen wird.

Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen ab 14 Uhr die Hoffnungen auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um Edelmetall kämpfen.

Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasiegs der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachschauen, auf welchem Rang sich Deutschland aktuell befindet.

Im letzten Drittel verteidigte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung und gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) sowie Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore für Deutschland, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1 für Deutschland begann die letzte Unterbrechung.

Draisaitl und Co. hatten sich die Führung redlich verdient und waren auf Kurs zum Auftaktsieg.

Im Powerplay verwandelte Tim Stützle seinen Doppelpack zum 3:1 (31.).

Der Stürmer der Ottawa Senators spielte den Pass zu Draisaitl, doch ein Däne lenkte den Puck unglücklich ins Tor.

Während das Eishockey noch läuft, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen gewann Xandra Velzeboer über 500 Meter vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze sicherte sich Courtney Sarault aus Kanada. Im Männerfinale über 1.000 Meter jubelte ebenfalls das holländische Team: Jens van 't Wout siegte vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf sehenswert nach starker Vorlage von John Peterka zur 2:1-Führung für Deutschland (25.).

Die Dänen starteten zwar nach der Viertelpause stärker, doch langsam brachte das DEB-Team mehr Energie aufs Eis. Der Treffer und die erneute Führung waren wichtig.

Die erste Pause endete bei einem Stand von 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.

Deutschland erwischte einen Traumstart mit dem Draisaitl-Tor nach nur 23 Sekunden, doch ein Pfostenschuss von Bruggisser weckte die Dänen auf. Diese kamen zunehmend zu Chancen und erzielten schließlich den Ausgleich.

Das zeichnete sich bereits ab: Oscar Mølgaard traf zum 1:1 für Dänemark (14.).

Torwart Philipp Grubauer rutschte der Puck ausgerechnet durch seine Beine und Handschuhe ins leere Tor.

In Russland wurde der Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Kriegsbildern offenbar positiv aufgenommen.

"Die Regeln gelten für alle", sagte der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow der russischen Nachrichtenagentur Tass. "Für solche Teilnehmer ist das eine unangenehme Erkenntnis, aber man muss sich entscheiden: Bist du Sportler oder politischer Agitator?"

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung unter Tränen bekanntgegeben. Die ukrainischen Rodler solidarisierten sich inzwischen mit Heraskevych, indem sie nach dem Team-Staffelrennen gemeinsam knieten und ihre Helme hochhielten.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft legte im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark fulminant los.

Schon nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung – ein nahezu perfekter Auftakt.

Gaon Choi aus Südkorea holte Gold in der Halfpipe, nachdem sie im ersten Lauf schwer stürzte und längere Zeit behandelt werden musste, zum Abschluss aber die beste Wertung erzielte.

Mit 90,25 Punkten setzte sie sich vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim und der Japanerin Mitsuki Ono durch.

"Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach diesem Sturz so einfach wieder aufsteht", kommentierte ZDF-Experte Andreas Kürten den Triumph von Choi, die anschließend vor Freude weinte.

Der deutsche Medaillenregen im Rodeln erreichte mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt: Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewannen mit 0,542 Sekunden Vorsprung vor den Österreichern. Italien (plus 0,849 Sekunden) freute sich über Bronze.

Damit holte Deutschland in jedem Rodel-Wettbewerb mindestens eine Medaille.

Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel im Rodeln. Mit den Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie dem Silber-Doppelsitzer-Duo Eitberger/Matschina und dem Bronzeteam Wendl/Arlt hat Deutschland erneut gute Chancen auf das Podest.

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5.000 Meter sicherte sich die Großnichte der Schauspielikone Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige ist es der zweite Goldgewinn bei diesen Spielen nach dem Triumph über 3.000 Meter.

Die Deutsche Maira Jasch belegte mit 14,77 Sekunden Rückstand Rang acht.

Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier, indem sie mit 5:4 gegen Norwegen triumphierten.

Nach einer unglücklichen 6:7-Niederlage gegen Kanada sind sie nun wieder auf Kurs für das erklärte Ziel, unter die besten vier Teams zu kommen.

Alessandro Hämmerle verteidigte seinen Titel im Snowboardcross und gewann erneut Gold. Silber ging an den Kanadier Eliot Grondin, Bronze sicherte sich Jakob Dusek aus Österreich.

Zwei der vier deutschen Starter schieden bereits im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale nach einem Zusammenstoß den Einzug unter die besten Acht.

Die Schwedin Frida Karlsson dominierte den Skiathlon und gewann auch das Langlauf-Rennen über 10 Kilometer Freistil mit großem Vorsprung.

Im Ziel hatte sie 46,6 Sekunden Vorsprung vor Ebba Andersson, die US-Amerikanerin Jessie Diggins sicherte sich Bronze mit 49,7 Sekunden Rückstand.

Die deutschen Langläuferinnen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink wurde als bestplatzierte Deutsche 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten weit dahinter.

Im Freestyle-Männerwettbewerb auf der Buckelpiste wurde es spannend: Der Australier Cooper Woods und der Kanadier Mikael Kingsbury hatten nach dem zweiten Finale punktgleich.

Gold erhielt Woods aufgrund der besseren Turnwertung. Bronze sicherte sich der Japaner Ikuma Horishima.

Die Sensation ist perfekt: Federica Brignone aus Italien gewann das Super-G-Rennen in Cortina und holte Gold.

Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli aus Frankreich und der Österreicherin Cornelia Hütter durch und schrieb dabei ihr persönliches Wintermärchen.

Nach einem schweren Unfall vor etwa einem Jahr mit mehreren Knochenbrüchen und Kreuzbandriss galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Exakt 315 Tage später setzte sie sich in Cortina die Super-G-Krone auf.

Schockmoment um Breezy Johnson (30)!

Beim Super-G-Sturz blieb die US-Amerikanerin, die bereits Abfahrts-Gold gewonnen hatte, nach einem Hängenbleiben an einem Tor liegen.

Glücklicherweise konnte Johnson das Rennen selbständig beenden, es scheint nichts Schlimmeres passiert zu sein.

Starkes Ergebnis! Nach dem zweiten von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Männer auf Medaillenkurs: Axel Jungk belegt Rang zwei, Christopher Grotheer Platz drei. Auch Felix Keisinger auf Rang sechs bleibt in Schlagdistanz.

Matt Weston, Gesamtweltcupsieger der letzten drei Jahre, zog an der Spitze einsam seine Bahn und hat 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Schade! Emma Aicher schied im nebligen Super-G frühzeitig aus.

Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte mit Startnummer 7 ein und kam nicht ins Ziel.

Kurz zuvor war auch Kira Weidle-Winkelmann ausgeschieden, nachdem sie ein Tor verpasste. Auch weitere Topfavoritinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka kamen nicht ins Ziel. Derzeit führt überraschend Lokalmatadorin Federica Brignone.

Die deutschen Skeleton-Männer legten mit ihrem ersten Lauf ein starkes Mannschaftsergebnis vor.

Axel Jungk war mit nur 0,06 Sekunden Rückstand Zweitschnellster hinter Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger belegten als Vierter und Sechster ebenfalls gute Plätze.

Die Biathletin Vanessa Voigt wurde im Einzel in Antholz mit Platz vier beste Deutsche und schrammte knapp an einer Medaille vorbei. Trotzdem sah sie sich im Netz großer Kritik ausgesetzt und zieht nun Konsequenzen.

"Während viele meine Laufzeit und Schießzeiten kritisieren, stehe ich hier und bin verdammt stolz", schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückständen durch eine verkürzte Saison zeigte sie zum Saisonhöhepunkt ihre beste Leistung.

Für die vielen negativen Kommentare hat sie keine Nerven mehr und wird vorerst Instagram verlassen. "Wir sehen uns nach Olympia wieder. Mein Fokus liegt jetzt woanders", erklärte Voigt – nämlich auf weitere Medaillen, denn das Einzel war für sie erst die zweite Medaillenchance.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband wegen seines Helms vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.

Der Helm zeigte Motive verstorbener Sportkollegen, die Opfer russischer Angriffe wurden.

Mehr dazu hier: "Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer bei Olympia ausgeschlossen".

Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bietet ein volles Programm.

Heute stehen unter anderem der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboardcross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.

Die Entscheidungen des Tages im Überblick: "Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 12. Februar".

Die letzte Goldmedaille des Abends geht an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry begeisterten Publikum und Punktrichter im Eistanz und landeten vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier ganz oben auf dem Podest.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr verfolgen, welche Nationen derzeit dominieren.

Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Eistanzfinale läuft aktuell – leider ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich überraschend Bronze!

Gold blieb wie bei den Damen in Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verpasste als Vierte knapp das Podest, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA fielen auf Rang sechs zurück.

Die jungen US-Duos starteten gut und führten im zweiten Durchgang, machten aber dann einen Fehler im Mittelteil und fielen zurück. Wendl/Arlt nutzten das und sprangen auf das Podest.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen landete der Niederländer nur auf Platz fünf, Gold ging an die USA.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, der Niederländer Jenning de Boo wurde Zweiter. Zhongyan Ning aus China holte Bronze.

Enttäuschend verlief der Abend für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb, der mit zwei Sekunden Rückstand nur Zwölfter wurde. Ein Infekt könnte ihn ausgebremst haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.

Der China-Langläufer Lian Ziwen brachte den niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars mit einer Aktion aus dem Konzept, bei der er ihm den Vorteil auf der Außenbahn nahm.

Das führte zu Frust bei Wennemars, der seinen Gegner im Zieleinlauf verbal attackierte und wegschubste – eine unschöne Szene.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten mit Silber den zweiten Platz im Doppelsitzer!

Gold sicherten sich die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer nur knapp vor den deutschen, die mit 0,120 Sekunden Rückstand Zweite wurden. Bronze ging an die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Michaela Kipp.

Eitberger und Matschina legten im zweiten Lauf ein starkes Ergebnis hin, doch das beste Duo fuhr fehlerfrei zum Sieg. Die Stimmung auf dem Podest war bei allen sechs Athleten ausgelassen.

Die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ebenfalls Medaillenchancen.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, Wendl/Arlt folgen als Fünftbeste. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA führen derzeit, dahinter würden Thomas Steu/Wolfgang Kindl (Österreich) und Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner (Italien) das Podest komplettieren.

Das deutsche Doppelsitzer-Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina liegt zur Halbzeit auf dem zweiten Platz.

Trotz verlorener Zeit am Start wegen einer Bandenberührung lief es unten umso besser. In Führung liegen die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Eitberger und Matschina haben nur 0,022 Sekunden Rückstand. Die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Kipp sind Dritte.

Vor wenigen Minuten begann der erste Durchgang im Doppelsitzer, die Entscheidungen fallen im zweiten Lauf um 18:53 Uhr (Frauen) und 19:40 Uhr (Männer).

Bei den Frauen kämpfen die Deutschen um Gold, bei den Männern haben Tobias Wendl und Tobias Arlt Medaillenchancen, außerdem starten Toni Eggert und Florian Müller.

Elizabeth Lemley gewann den Olympiasieg im Buckelpistenwettbewerb im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor Teamkollegin Jaelin Kauf durch, Dritte wurde die Französin Perrine Laffont.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember zurück und überraschte nun in Italien.

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer in der Halfpipe der Frauen, verlor beim Versuch eines "Frontside 900" den Halt, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen.

Sanitäter versorgten sie etwa acht Minuten lang, bevor sie auf einer Trage abtransportiert wurde. Ihr Zustand ist derzeit unklar.

Die Französinnen dominierten den Biathlon-Einzelwettbewerb der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot holte Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.

Vanessa Voigt schrammte mit Platz vier knapp am Podest vorbei, Janina Hettich-Walz wurde Achte.

Für Franziska Preuß lief es hingegen nicht gut: Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, und mit über zwei Minuten Rückstand auf Simon kam sie als Zehnte ins Ziel. Nach drei fehlerfreien Schießeinlagen war sie lange auf Medaillenkurs.

Gold im Langlauf über 10 Kilometer sicherte sich Norwegen! Jens Lurås Oftebro fiel erschöpft im Ziel zusammen. Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger hielt lange mit der Spitze mit, verlor aber am Ende Luft und wurde Zehnter – hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek als Achter. Julian Schmid wurde 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen sicherte sich wohl den Titel "König der Spiele" mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,13 Sekunden auf den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33).

Marco Odermatt (28), vor den Spielen als Goldfavorit gehandelt, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skirennläufer, der drei Goldmedaillen bei ein und denselben Olympischen Spielen gewann. Damit reiht er sich in die Riege legendärer Skistars wie Toni Sailer (Österreich) und Jean-Claude Killy (Frankreich) ein.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz mit Hasskommentaren überhäuft.

Die junge Athletin erklärte: "Mir ist bewusst, dass mein Sprung das Ausscheiden des Teams verursachte. Ich hatte Angst vor dem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt." Die Reaktionen im Netz hatte sie jedoch nicht erwartet.

Schock für den australischen Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35)!

Beim Training am vergangenen Montag stürzte er schwer und zieht sich zwei stabile Halswirbelfrakturen zu, was sein Olympia-Aus bedeutet.

Das Australian Sports Institute bestätigte den Unfall und die Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich, woraufhin Bolton sofort ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Während im Frauen-Eishockey und im Männer-Eiskunstlauf die Kufen noch klappern, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland geprägt wurde.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland zwischenzeitlich auf Rang zwei, gleichauf mit Schweden. Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.

Knapp vorbei! Das DSV-Quartett mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste im Springen nach acht Versuchen das Podest nur um einen halben Meter und wurde Vierter hinter Japan.

Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen holte Silber.

Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Medaille nach dem Gold von Philipp Raimund.

Der Olympiasieger Raimund springt als Schlussstarter, aktuell sieht es jedoch nicht nach Podestplätzen aus. Die Slowenen um die Prevc-Geschwister sind auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz zeigte auch im letzten Durchgang eine starke Leistung und verteidigte den ersten Platz.

Mit Tränen in den Augen und der deutschen Flagge im Rücken freute sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Mit einem Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Gesamtzeit von 3:30,625 Minuten stand sie ganz oben auf dem Podest vor der Lettin Elina Bota. Bronze gewann die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957).

Julia Taubitz führt auch nach dem dritten von vier Läufen deutlich mit 0,704 Sekunden vor der Lettin Elina Bota.

Sie profitierte jedoch von einem großen Fehler ihrer bisherigen Zweitplatzierten Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im finalen Durchgang ab 18:50 Uhr.

Das Spiel um Platz drei im Curling-Mixed-Wettbewerb ist entschieden: Italien besiegte Großbritannien mit 5:3 und sicherte sich eine weitere Medaille.

Das Finale zwischen Schweden und den USA steigt um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste beim Einzel-Biathlon als Fünfter mit einem Fehler knapp die Medaillen.

Gewonnen hat der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, vor dem Franzosen Éric Perrot und dem Norweger Sturla Holm Lægreid.

David Zobel wurde mit zwei Fehlern 21., Lucas Fratzscher (ebenfalls zwei Fehler) 23. Philipp Horn schoss sechs Mal daneben und wurde 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte als Sechste der Abfahrt den Grundstein, Emma Aicher holte mit einer starken Slalomleistung Silber in der Kombination!

Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams. Am Ende musste sich das deutsche Duo nur knapp den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber geschlagen geben – um lediglich 0,05 Sekunden. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen, nach Silber in der Abfahrt. Weidle-Winkelmann feiert ihre erste Olympia-Medaille – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

In einem von Stürzen geprägten Wettbewerb gewann Birk Ruud Gold. Kein Athlet konnte seinen starken ersten Lauf toppen, obwohl er im letzten Durchgang stürzte. Silber ging an Alex Hall aus den USA, Bronze an Luca Harrington aus Neuseeland.

Ruud sicherte sich damit seine zweite olympische Goldmedaille nach dem Big-Air-Erfolg 2022 in Peking.

Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben! Gastgeber Italien gewann das Mixed-Team-Staffel-Finale vor Kanada und Belgien.

Ein deutsches Team war nicht dabei.

Im Mixed-Teamskispringen verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid und setzen stattdessen auf Selina Freitag und Agnes Reisch.

Das Quartett vervollständigen Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann den Langlauf-Sprint der Männer.

Der Norweger holte Gold vor dem US-Amerikaner Ben Ogden und dem Norweger Oskar Opstad Vike. Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger schied in der Qualifikation aus.

Triple-Podium für Schweden im Langlauf-Sprint der Frauen: Linn Svahn siegte vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Leider schieden Coletta Rydzek und Laura Gimmler im Halbfinale aus, da sie nicht als Lucky Loser ins Finale kamen.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale, Sofie Krehl verpasste es knapp.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Team in der Kombination zur Halbzeit auf Rang sechs.

Sie hatte 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Im Slalom, der zweiten Disziplin, will die Slalomstarke Emma Aicher den Rückstand aufholen.

Eigentlich wollte Philipp Raimund seine Goldmedaille gerne mit dem Norweger Marius Lindvik feiern, doch die Freundschaft zerbrach wegen eines Anzug-Skandals bei der WM 2025.

Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet, doch der italienische Sender Rai lieferte eine Pannenserie.

Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselte etwa Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Chefin Kirsty Coventry für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten.

Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai nach den Spielen drei Tage Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte Petrecca scharf und warf ihm Schaden für Sender, Zuschauer und Sportjournalisten vor.

Politisch wurde der Skandal ebenfalls diskutiert: Die Opposition beklagte, unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni habe politische Loyalität bei Rai mehr Gewicht als fachliche Kompetenz.

Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er per WhatsApp-Anruf und berichtete: "Dann ging alles ganz schnell".

Drei der vier deutschen Langläuferinnen überstanden die Qualifikation im Sprint.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) zogen ins Viertelfinale ein, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Ab dem Viertelfinale sprinten die Langläuferinnen in direkten Duellen mit sechs Athletinnen pro Heat.

Spät am Sonntagabend meldete sich Lindsey Vonn emotional bei ihren Fans auf Instagram.

Mehr dazu hier: "Lindsey Vonn äußert sich erstmals selbst: Das ist ihre Diagnose".

Der dritte Wettkampftag endete für Deutschland mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen. Am Dienstag warten weitere Chancen.

Im Rodeln liegen Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- und Silberkurs. Um 18:34 Uhr steht der letzte Lauf in Cortina an.

Raimund will seinen Erfolg am Abend im Mixed-Team/Wettbewerb (18:45 Uhr) bestätigen. Im Ski Alpin greifen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (Abfahrt 10:30 Uhr, Slalom 14 Uhr) an.

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr) dürfen auf Medaillen hoffen. Den Zeitplan findet Ihr hier.

Während das Damen-Eishockey heute läuft, verabschieden wir uns mit dem Wunder von "Gold-Hille".

Im Medaillenspiegel hat Deutschland dadurch Rang vier erreicht.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille im Skispringen bei den Olympischen Winterspielen in Predazzo.

Der 25-Jährige siegte vom Normalschanzen-Wettbewerb in Italien, vor dem Polen Kacper Tomasiak und dem Japaner Ren Nikaido. Nach dem Sieg sagte Raimund strahlend im TV: "Ich wusste, es geht auf jeden Fall weit. Es ist unglaublich."

Mehr zur Geschichte des Gold-Hille lest Ihr hier: "Sein erster Sieg ist ein goldenes Ereignis: Raimund kann sein Glück kaum fassen".

Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf weiteres Rodel-Gold. Julia Taubitz führt, Merle Fräbel folgt knapp dahinter.

Taubitz hat nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Frauen-Snowboard aus.

Annika Morgan belegte in der Qualifikation den 13. Platz und verpasste die besten zwölf nur knapp.

Die deutschen Eishockey-Frauen können weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung mit 2:1, nachdem zuvor ein klarer 5:2-Sieg gegen Japan gelang. Das Team verspielte jedoch viele Chancen und machte es unnötig spannend.

Laura Kluge brachte Deutschland mit 35 Sekunden vor der Pause in Führung, Frankreich glich durch Estelle Duvin aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den Siegtreffer.

Das "Glamourgirl" Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1.000 Meter setzte sich die 27-Jährige vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf. Die Bronzemedaille gewann Miho Takagi (Japan).

Nun beginnt die Entscheidung der Frauen über 1.000 Meter im Eisschnelllauf.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Medaillenkandidatinnen.

Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Starterin, hat jedoch nur Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina meldete sich Trainer Aksel Lund Svindal bei Lindsey Vonn.

"Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst uns alle", schrieb der 42-Jährige einen Tag nach dem Unfall auf Instagram. "Gestern war ein harter Tag, besonders für dich."

Vonn war nach nur zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.

In Kürze treten die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Jeff MacLeod ab 16:40 Uhr auf Frankreich.

Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt Richtung Olympia-Viertelfinale.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination.

Jocher belegte in der Abfahrt Rang elf, Straßer konnte die Position nur leicht verbessern, sodass es knapp für die Top Ten reichte.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) holte mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg vor Marco Odermatt/Loic Meillard und den Österreichern Vincent Kriechmayr/Manuel Feller, die Silber gewannen.

Im Ski-Freestyle gewann die Schweizerin Mathilde Gremaud erneut Olympia-Gold, wie bereits vor vier Jahren in Peking.

Sie verwies die Chinesin Eileen Gu auf Rang zwei, Dritte wurde Kanadas Megan Oldham.

Deutsche Athletinnen fehlten verletzungsbedingt.

Obwohl einer der besten Weltcup-Schützen, wird Justus Strelow nicht im Einzel starten.

Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die schwierige Strecke mit vier Kilometern im Einzel nicht optimal für Strelow sei, der Läuferisch zu große Nachteile hätte.

Strelow habe die Entscheidung als Teamplayer akzeptiert und hatte auch bei den vergangenen Weltmeisterschaften den Einzel ausgelassen, um für die Staffeln fit zu sein.

Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt liegt das deutsche Duo Simon Jocher/Linus Straßer auf Rang elf.

Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesschnellster Giovanni Franzoni aus Italien. Straßer, einer der besten Slalomläufer der Welt, hat im Slalom (14 Uhr) noch Chancen, das Ergebnis zu verbessern.

Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland alle Medaillenarten! Und auch am Montag könnte es mit Gold weitergehen.

Im Skispringen von der Normalschanze hat Philipp Raimund beste Karten, obwohl er noch nie ein Weltcup-Springen gewann. Diese Saison stand er aber bereits fünfmal auf dem Podest.

Im letzten Training erreichte er die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, hinter Raimund bester Deutscher im Gesamtweltcup, darf auf Edelmetall hoffen.

Den Wettkampfplan findet Ihr hier.

Im Mixed-Team-Eiskunstlauf klirren unter prominenter Beobachtung noch die Kufen.

Unter anderem verfolgen Tennis-Star Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Geschehen. Team Deutschland freut sich derweil über erste Medaillen.

Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag, doch zuvor verpasste Emma Aicher mit Silber in der Abfahrt knapp den Sieg, und die Mixed-Biathlonstaffel gewann Bronze. Leider überschattete Lindsey Vonns schwere Verletzung die Spiele am Sonntag.

Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Feier der deutschen Biathleten über Bronze ist noch in vollem Gange, doch die Medaillen sind offenbar nicht sehr bruchsicher.

Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow die Medaille vom Band und landete auf dem Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

"Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?", kommentierte der Verband. Hoffentlich blieb der glänzende Teil unversehrt!

Rennrodler Max Langenhan bescherte Deutschland im Einsitzer der Männer die erste Goldmedaille der Winterspiele!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: "Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen – Langenhan rast zum Olympiasieg".

In 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5.000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an Riccardo Lorello aus Italien.

Deutsche Starter kamen nicht ins Medaillenrennen, zeigten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) solide Leistungen.

Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Verletzungsupdate.

Mehr dazu hier: "Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update".

Max Langenhan stellte am ersten Wettkampftag gleich dreimal Bahnrekord im Eiskanal von Cortina auf.

Im dritten Lauf baute der 26-Jährige seinen Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller auf fast drei Zehntelsekunden aus. Kristers Aparjods liegt mit mehr als einer Sekunde Rückstand bereits deutlich zurück.

Für Altmeister Felix Loch läuft es nicht optimal: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt derzeit nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo belegt Platz zehn.

Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille kämpfte Vanessa Voigt mit den Emotionen.

Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwere Jahr: "Passiert das wirklich? Nach Bronze fließen die Tränen".

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich.

Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus, Cheyenne Loch und Elias Huber scheiterten schon im Achtelfinale.

Gold ging an die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, und den Österreicher Benjamin Karl.

Was für ein dramatisches Staffelrennen mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, doch Schlussläuferin Preuß ließ beim finalen Schießen trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Maren Kirkeeide für Norwegen musste sogar zweimal strafen, und die anderen Teams waren zu weit zurück, sodass es für Deutschland zum Podest reichte.

Nach Emma Aichers Silber ist es die zweite Medaille für Deutschland an diesem Tag.

Als Lindsey Vonn schwer stürzte, waren Familienmitglieder, darunter ihre Schwester Karin Kildow, vor Ort.

Mehr darüber lest Ihr hier: "Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: 'Kein gutes Zeichen'".

Gibt es eine Biathlon-Überraschung? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podest, doch zur Halbzeit liegen sie gut.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath kamen ohne Schießfehler durch, beim Wechsel auf die Frauen lag das Team auf Platz zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann das Rennen über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, dazwischen landete der Franzose Mathis Desloges auf Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Ramona Hofmeister (Siebte) und Cheyenne Loch (15.) kämpfen bei den Frauen weiter um Medaillen. Bei den Männern schaffte nur Elias Huber (Zwölfter) das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied als 18. aus.

Nach fast 20 Minuten Unterbrechung gewann Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson das Rennen, Emma Aicher sicherte sich Silber nur knapp vor Sofia Goggia (Bronze).

Für Deutschland ist es die erste Medaille, die jedoch von Lindsey Vonns schwerem Sturz überschattet wurde. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach etwa 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin in ein Krankenhaus.

Lindsey Vonn liegt noch immer auf der Piste und wird behandelt. Nun nähert sich der Hubschrauber.

Die Bilder sind ernüchternd.

Es sieht nicht gut aus! Nach Platz sieben von Kira Weidle-Winkelmann startete Lindsey Vonn, die mit gerissenem Kreuzband antrat, und stürzte früh.

Sie blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb mitten auf der Strecke liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrtsleistung und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstel geschlagen geben. Nun heißt es zittern, ob es fürs Podest reicht.

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Mehr dazu hier: "Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten".

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen, um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Frauenabfahrt.

Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall, beide standen in dieser Saison schon auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann präsentierte sich auch im Training stark.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen an den Start (Finale der Frauen: 14:29 Uhr, Männer: 14:39 Uhr). Im Rodel-Einsitzer der Männer liegt Max Langenhan nach dem ersten Tag auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.

Den vollständigen Zeitplan des Tages findet Ihr hier.

Auch im Snowboard-Big-Air wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gehen nach Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten seine Landsmänner Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold im Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Die 27-Jährige setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung vor Favoritin Nika Prevc durch. Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied früh aus.

Felix Loch (36) musste sich mit einem enttäuschenden achten Platz beim Rodeln zur Halbzeit begnügen.

Besser machte es Max Langenhan (26), der einen neuen Bahnrekord aufstellte und vor den entscheidenden Läufen führt.

Incredibile! Francesca Lollobrigida gewann an ihrem 35. Geburtstag die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Spielen.

Im Eisschnelllauf über 3.000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ Norwegens Ragne Wiklund sowie Kanadas Valérie Maltais hinter sich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und wurde Vierte.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen am Tag sind bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder Speed Skating Stadium starten die Frauen über 3.000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Medaillenchancen gering, da nur Josie Hofmann (29) an den Start geht.

Fast zeitgleich wurden an drei Stellen im Norden Italiens Beschädigungen am Eisenbahnnetz gemeldet.

Ermittler schließen eine Sabotage nicht aus. Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr dazu hier: "Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt".

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft hat weiterhin Chancen auf das Olympia-Viertelfinale.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden gewann das Team von Jeff MacLeod am Samstag mit 5:2 gegen Japan, den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren vor Bundespräsident Steinmeier.

Das Team stellte früh die Weichen auf Sieg: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) bauten die Führung auf 5:0 aus. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten noch.

Doppel-Erfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte Gold. Mit 51 Sekunden Rückstand sicherte sich Teamkollegin Ebba Andersson Silber vor Heidi Weng.

Für die deutschen Langläuferinnen blieb der Podestplatz erwartungsgemäß aus. Pia Fink wurde 13., Katharina Hennig-Dotzler 30.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem Team Deutschland im Olympischen Dorf viel Erfolg.

Er hofft, dass die Vorbereitung sich in guten Platzierungen und Medaillen auszahlt und drückt den Athleten die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) umfasst auch Cortina und Antholz.

Weiter geht es nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat der Frauen-Skiathlon über 20 Kilometer begonnen. Auch hier werden Medaillen vergeben.

Die erste Medaille des Tages wurde vergeben.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni und Dominik Paris.

Silber und Bronze gingen damit an Italien.

DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher liegt nach der Abfahrt vorerst als einziger Deutscher auf Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Saisonplatzierung, wenn es dabei bleibt. Nun hofft man, dass ihn keine weiteren Fahrer noch verdrängen.

Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und bestätigt seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist als 28. Starter Außenseiter auf eine Medaille.

Schreckmoment bei Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern und stürzte, konnte sich aber wieder aufrichten und blieb offenbar unverletzt.

Los geht’s für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia mit der ersten Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer die erste Goldmedaille gewinnt.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los!

Nach drei Tagen mit Vorrunden und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillen.

Den Start machen die alpinen Skirennläufer mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr. Deutschland hofft auf Edelmetall, ebenso beim Normalschanzen-Skispringen der Frauen um 18:45 Uhr mit Selina Freitag, Katharina Schmid und Agnes Reisch.

Den Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich entzündeten Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia die olympischen Feuer in Mailand und Cortina.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Der Höhepunkt der Zeremonie naht: Das olympische Feuer wird entzündet.

Dies geschieht gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.

Im San-Siro-Stadion wird die Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge in die Mitte des Stadions.

Jetzt kommt der Moment, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen ins San-Siro-Stadion, begleitet von Andrea Bocelli, der "Nessun dorma" singt.

Das Entzünden der Feuer steht bevor.

Nach den Ansprachen von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Mattarella das Eröffnungswort: "Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele für eröffnet."

Das Highlight des Abends rückt näher.

Malagò und Coventry begrüßen die Zuschauer und Athleten.

Nach dem Athleten-Einzug folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.

Ein Film mit Schauspielerin Sabrina Impacciatore führt zurück in die Vergangenheit. Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.

Zum Abschluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

Die Freude der Athleten ist spürbar, das Publikum jubelt begeistert.

Belgien erlebt eine Panne: Fahnenträger Maximilien Drion verpasste die Eröffnungsfeier wegen Zugproblemen.

"Trotz Alternativen konnte er nicht rechtzeitig anreisen", teilte das belgische Olympia-Team mit.

Wir sind bei S angekommen.

Die meisten Nationen sind bereits durch, nur wenige fehlen noch.

Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht vollständig an.

Ein Norovirus-Fall im Fraueneishockeyteam führte zum Verzicht auf die Eröffnungsfeier.

Es ist soweit: Leon Draisaitl führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid die Fahne bei der Parade in Predazzo trägt.

Die auffälligen Ponchos sorgten für gemischte Reaktionen – aber Geschmäcker sind verschieden.

Nach etwa 20 Minuten sind wir bei C angekommen.

Wer Deutschland erwartet, muss sich noch gedulden, der Einlauf erfolgt unter "Germania" an 32. Stelle.

Die Brasilianer überraschten mit einem kurzen Tanz und brachten die Stimmung zum Kochen.

Nun liegt der Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Der Einlauf beginnt traditionell mit Griechenland, dann folgen die Teams in alphabetischer Reihenfolge der Landessprache.

Zeit für Poesie!

Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht "L'Infinito" von Giacomo Leopardi vor.

Italienische Nationalhymne erklingt, simultan wird die Trikolore in weiteren Austragungsorten gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Show geehrt.

Großer Applaus im Stadion!

Mariah Carey singt "Volare".

Künstlerische Darbietungen folgen mit Matilda De Angelis und bunt kostümierten Performern.

Das Stadion wird zur Galerie mit Tänzern als Skulpturen.

Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Das Stadion ist nur zu zwei Dritteln gefüllt, hohe Ticketpreise dürften viele abgeschreckt haben.

130 deutsche Athleten nehmen an der Zeremonie teil, verteilt auf vier Standorte.

So bleiben die Sportler in ihren Wettkampforten und müssen nicht nach Mailand reisen.

Das Warten endet bald: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier.

Ab 19:50 Uhr wird live aus dem San-Siro-Stadion im Ersten übertragen, Kommentatoren sind Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo.

Eurosport zeigt das Spektakel ebenfalls, oder folgt unserem XXL-Olympia-Ticker.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training.

Der DOSB berichtete, dass Mohr einen "kleinen eingeklemmten Meniskuslappen" im linken Knie erlitt und sich einem arthroskopischen Eingriff unterzog.

Der behandelnde Arzt sagte, dass das Knie stabil sei und bei gutem Heilungsverlauf bald wieder voll belastbar sein könne. Mohr hofft nun auf einen Start bei den Spielen.

Das Training am Donnerstag musste wegen Schneefalls abgesagt werden, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) erst am Freitag erstmals die Piste in Cortina befuhr.

Sie erzielte die drittschnellste Zeit, zeigte sich jedoch unzufrieden mit der Streckenpräparierung, die zusätzliche, schärfere Wellen enthielt.

Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in der Abfahrt in Cortina gewonnen, doch die Strecke ist nicht mehr so wie damals.

"Unser Sport ist gefährlich genug, ich verstehe nicht, warum man die Strecke schwieriger machen muss", sagte sie.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen war stark verzögert und verlief unterschiedlich.

Emma Aicher hatte als erste Starterin Probleme und landete weit hinten, während Kira Weidle-Winkelmann mit drittschnellster Zeit überzeugte.

Auch Lindsey Vonn wurde aufmerksam verfolgt, die mit gebrochenem Kreuzband startete und souverän fuhr. Eine Medaille scheint trotz Handicap möglich.

Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte große Härte.

Nach einem schweren Sturz im Training, bei dem er seinen Helm verlor, stand er weniger als 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr trotz Verletzungen auf Platz zwei.

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor hinter die Athletin.

Er erklärte, wie das Team von dem Test erfuhr. Mehr dazu hier: "'Absolutes No-Go': So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest".

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen war erneut von Problemen geprägt.

Nach einem Unfall von Ilka Štuhec wurde die Piste repariert, dann musste das Training wegen Nebels unterbrochen werden. Auch Lindsey Vonns Durchgang wird sehnsüchtig erwartet.

Die deutschen Bob-Piloten Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil, sondern reisen vorzeitig ab.

Grund sind knappe Schlafplätze im Athletendorf, da ihre Wettkämpfe erst später beginnen und die Betten vorrangig an Athleten mit früheren Wettbewerben vergeben werden.

Jutta Leerdam (27), niederländische Eisschnellläuferin, sieht sich vor Olympia bereits mit Kritik konfrontiert.

Mehr dazu hier: "'Wie eine Diva': Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger".

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) trauert um seinen kürzlich verstorbenen Vater Hugo.

Er erklärte, dass er die Beerdigung verschieben musste, um seinen letzten Wunsch zu erfüllen.

Heute um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele offiziell eröffnet.

Obwohl viele Athleten in Mailand vor Ort sind, gibt es Parallelveranstaltungen in Cortina, Predazzo und Livigno.

Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch, heute sind unter anderem Eiskunstlauf und Curling im Einsatz, erste Medaillenentscheidungen fallen am Samstag mit der Herren-Abfahrt in Bormio.

Felix Hoffmann (28) überzeugte im ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo mit starken Leistungen.

Er gewann einen Durchgang und erreichte zwei weitere Top-Drei-Platzierungen.

Philipp Raimund (25) belegte die Plätze drei, fünfzehn und sechs.

Olympiasieger Andreas Wellinger (30) kam auf die Ränge 20, elf und 18, Pius Paschke (35) nur auf 28, 30 und 27.

Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.

In der Qualifikation stürzte er bei seinen ersten beiden Sprüngen und schied aus, wie schon 2022 in Peking.

Am Mittwoch absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze von Predazzo.

Katharina Schmid (29) landete auf den Plätzen 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte sich noch nicht vorne zeigen.

Agnes Reisch (26) erreichte mit den Rängen vier, zehn und fünf die beste Platzierung. Juliane Seyfarth (35) blieb auf 38, 33 und 26.

Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde aufgrund eines Norovirus-Ausbruchs im finnischen Team verschoben.

Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird am Donnerstag nachgeholt.

Die deutschen Eishockey-Frauen verloren ihr Auftaktspiel vor der Eröffnungsfeier deutlich mit 1:4 gegen Schweden.

Ein frühes Tor von Katarina Jobst-Smith (9.) brachte die Führung, doch Schweden drehte das Spiel durch drei Treffer.

Auf der Stelvio-Piste in Bormio stürzte ÖSV-Star Daniel Hemetsberger erneut schwer im Abfahrtstraining.

Er verlor die Kontrolle, rutschte auf dem Rücken liegend, flog durch ein Tor und verlor seinen Helm. Er erlitt Verletzungen im Gesicht und Schmerzen im Bein.

Fredrik Möller, der sich am Vortag bei seinem Sturz eine Schulterluxation zuzog, ist weiter fraglich für den Wettkampf.

Vor dem Olympia-Start wurden im Olympischen Dorf in Mailand zahlreiche Sanitäranlagen mutwillig zerstört.

In rund 70 Zimmern wurden Duschen und Toiletten beschädigt, vermutlich durch Sabotage mit Fräsen.

Der Schaden wurde erst nach einem Wasserschaden entdeckt. Zutritt zum Dorf haben nur Personen mit spezieller Genehmigung. Überwachungskameras sollen helfen.

Die ersten vier Mixed-Curling-Spiele sind abgeschlossen.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen zum Auftakt jeweils ihr Spiel.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Curling-Mixed-Auftakt verlief nicht geplant, da ein Stromausfall die Spiele kurzzeitig stoppte.

Um 19:08 Uhr fiel in der Halle in Cortina kurzzeitig das Licht aus. Nach kurzer Verzögerung konnte das Spiel fortgesetzt werden.

Zwei Tage vor der Eröffnung begannen die Mixed-Curling-Teams ihre Wettkämpfe in Cortina D’Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr fanden die ersten vier Partien im Olympiastadion statt.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag.

Der DOSB gab die Wahl am Mittwoch bekannt. Das Duo setzte sich in einer Abstimmung mit über 135.000 Stimmen gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.

Sie folgen auf Claudia Pechstein und Francesco Friedrich, die in Peking die Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Winterspiele gab es Berichte über russische Hackerangriffe auf Italien.

Außenminister Antonio Tajani erklärte, dass Cyberangriffe auf das Außenministerium sowie Veranstaltungsorte und Hotels in Cortina vereitelt wurden. Die Herkunft sei russisch, Details wurden nicht genannt.

Vor dem offiziellen Olympia-Start stürzte Skirennfahrer Fredrik Möller (25) im Abfahrtstraining in Bormio schwer.

Er verlor in einer Kurve die Kontrolle, rutschte über die Strecke und konnte den linken Arm nicht mehr bewegen. Nach längerer Behandlung wurde er per Seilbahn abtransportiert.

Obwohl die Spiele erst am Freitag offiziell beginnen, finden bereits heute Wettkämpfe statt.

Den Auftakt machen die Curling-Mixed-Vorrundenspiele ab 19:05 Uhr.

Mehr dazu hier: "Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar".

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den sechs Monaten vor Olympia 7100 Dopingkontrollen bei rund 2800 Athleten durch.

Das entspricht 92 Prozent der Teilnehmer. Der Schwerpunkt lag auf risikoreichen Disziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Besonders viele Tests gab es bei Sportlern aus China, Deutschland, USA und Spanien.

Kurz vor Olympia änderte das US-Team den Namen seiner Unterkunft von "Ice House" zu "Winter House".

Die Sportverbände reagierten damit auf die Verwechslungsgefahr mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE, die zuletzt zu Protesten in Mailand führte.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillen bei Olympia 2026.

Für Gold gibt es nun 30.000 Euro (vorher 20.000), Silber wird mit 20.000 Euro (statt 15.000) vergütet. Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier an? Die Wahl fällt auf ein Duo aus einem Mann und einer Frau.

Zur Auswahl standen drei Frauen – Ramona Hofmeister, Laura Nolte, Katharina Schmid – und drei Männer – Leon Draisaitl, Johannes Rydzek und Tobias Wendl.

Die Entscheidung lag bis zum 3. Februar bei den Fans, das Ergebnis wird am 5. Februar bekanntgegeben.

Herzlich willkommen zu unserem großen Olympia-2026-Ticker.

Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten zum deutschen Team, Medaillenspiegel und Highlights der Winterspiele!