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Olympia 2026 im Live-Update: Lochner brilliert mit Gold – Drei deutsche Athleten feiern Podiumsplätze!

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Auch am zehnten Wettkampftag konnte das deutsche Team Erfolge verzeichnen: Laura Nolte gewann im Monobob Silber, das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin holte Bronze. Einen Olympiasieg erzielte Deutschland allerdings zuletzt am Donnerstag.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.

Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für Deutschland hinzu.

Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Das deutsche Team dominierte im Zweierbob und fuhr einen eindrucksvollen Triumph ein.

Neben dem Gewinn von Edelmetall boten die Sportler beeindruckende Momente bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten und letzten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist komplett in Schwarz-Rot-Gold besetzt!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour ließen sich keine Fehlerquellen und sicherten sich mit nahezu perfekten Fahrten den Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.

Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer legten noch eine Schippe drauf und fuhren zu Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie in 54,91 Sekunden das Ziel. Die nahezu makellose Fahrt war beeindruckend. Herzlichen Glückwunsch!

Lochner und Fleischhauer benötigten insgesamt 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich überquerte die Ziellinie in 55,33 Sekunden.

Seine Gesamtzeit beträgt 3:41,04 Minuten, was sicher für Silber reicht.

Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller glitten im letzten Lauf in 55,35 Sekunden über die Bahn.

Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten ist die Bronzemedaille ihnen nicht mehr zu nehmen – trotz eines kleinen Ausrutschers zwischendurch.

Die beiden überzeugten zudem mit der besten Startzeit aller Teams.

Um 21:05 Uhr steht der finale vierte Lauf im Zweierbob an.

Eine nicht allzu gewagte Prognose: Solange die drei deutschen Teams fehlerfrei bleiben, ist ein Medaillendreifachtriumph in Gold, Silber und Bronze für Deutschland wahrscheinlich.

Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, wo um 19 Uhr der dritte von vier Läufen beginnt.

Johannes Lochner legte als Erster vor und machte einen kleinen Fehler, der jedoch kaum ins Gewicht fiel. Er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.

Danach folgte Francesco Friedrich, der einige Ungenauigkeiten zeigte. Der Rückstand auf den Dauer-Rivalen Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, womit dieser den Sieg wohl vorzeitig sichern konnte.

Adam Ammour behielt den dritten Rang, sein Abstand auf Lochner vergrößerte sich auf 1,38 Sekunden. Vor dem abschließenden Lauf (ab 21:05 Uhr) hat Deutschland exzellente Chancen auf ein Medaillen-Triple!

Im Eisschnelllauf-Teamverfolgung-Finale der Frauen spielte das deutsche Team nur eine untergeordnete Rolle. Kanada gewann Gold in 2:55,81 Minuten vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz entschieden immerhin das C-Finale für sich und belegten Rang fünf.

Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die deutschen Athleten Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold schlugen sich im D-Finale gut und wurden Siebte.

Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Die DSV-Staffel erreichte Rang vier. Frankreich wurde erstmals Olympiasieger im Staffelrennen, Schlussläufer Éric Perrot verteidigte den Vorsprung gegen Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen. Schweden sicherte sich die Bronzemedaille mit rund einer Minute Rückstand, Deutschland folgte fast eine weitere Minute dahinter.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz guter Laufleistung häuften sich die Schießfehler – zwölf Nachlader bedeuteten doppelt so viele Fehler wie bei Norwegen und Schweden. Lediglich Frankreich hatte mit neun Nachläufern und einer Strafrunde ebenfalls Probleme.

Deutschland konnte nicht entscheidend näher heranrücken: Philipp Nawrath verbesserte zwar die Position auf Rang vier, lag aber beim Wechsel bereits 49 Sekunden hinter dem Spitzentrio.

Schweden, Norwegen und Frankreich bestimmten das Tempo an der Spitze, während Nawrath alleine arbeitete und sich drei Fehler beim Stehendschießen leistete. So wartet auf Philipp Horn im Schlussabschnitt eine schwierige Aufgabe, bei der er auf Patzer der Konkurrenz hoffen muss.

Schade! David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig sogar die Führung.

Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor dadurch wertvolle Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde an die Spitze zog.

Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland als Sechster mit 31 Sekunden Rückstand hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.

Ein guter Start von Justus Strelow! Der Startläufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendschießen, übergab aber dennoch als Dritter an David Zobel.

Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller als Deutschland.

Die Herren-Staffel im Biathlon läuft – damit ist dies die beste Chance für die deutschen Männer, noch eine Medaille zu gewinnen.

Justus Strelow legte mit einer starken Schießeinlage den Grundstein. Nach ihm starten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde gewannen sie gegen Frankreich deutlich mit 5:1.

Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) erneut. Nach zwei Niederlagen in Folge schöpfte Deutschland neues Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Am Mittwoch steht um 12:10 Uhr das Spiel gegen die Slowakei an.

Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Nordischen Kombinierer bislang enttäuschend. Trotz einiger Aufholjagden im Großschanzen-Wettbewerb hatten sie keine Chance auf Medaillen. Die Rückstände aus den Sprüngen waren zu groß.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek erreichten immerhin die Plätze neun und zehn, lagen aber rund eineinhalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid folgte als Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.

Olympiasieger wurde Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf noch auf Gold vorkämpfte. Silber ging an den Österreicher Johannes Lamparter, Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.

In der Playoff-Partie gegen Frankreich ist Deutschland nicht mehr so dominant wie zuvor, die Franzosen haben die Oberhand und setzten dies in Tore um: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno sorgt starker Schneefall für Verzögerungen bei den Freestyle-Ski-Wettbewerben.

Die Damen-Qualifikation, ursprünglich für 10:45 Uhr angesetzt, wurde schrittweise auf 13:45 Uhr verschoben. Die Männer-Qualifikation, geplant für 13:30 Uhr, wird nun auf Mittwoch verlegt.

Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führen sie gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte knapp anderthalb Minuten vor Drittelende das dritte Tor für Deutschland, das nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen im Kampf um eine Medaille tankt.

Die deutschen Eishockey-Profis peilen das Viertelfinale an!

Gegen Frankreich sieht es vielversprechend aus: Nach 15 Minuten liegt das Team mit 2:0 vorne. Leon Draisaitl traf bereits nach vier Minuten im Powerplay, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.

Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen zuvor sieglose Tschechen unterlag die Mannschaft mit 7:9 und muss den Traum von einer Medaille wohl begraben.

Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, sind selbst zwei Siege wahrscheinlich nicht genug, um die Top vier zu erreichen. Aktuell hat das Team um Skip Marc Muskatewitz drei Siege und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben kaum noch Chancen auf eine Medaille.

Nach schwachen Sprüngen gingen die DSV-Athleten mit großen Rückständen auf die Loipe: Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den Führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. (1:35 Min.) und Vinzenz Geiger als 18. (1:43 Min.) lagen noch weiter zurück.

Schon im Normalschanzen-Wettbewerb hatten die deutschen Kombinierer um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille geholt, eine letzte Chance bietet sich am Donnerstag im Teamwettbewerb.

Die Besetzung der Damen-Staffel im Biathlon steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Eine Überraschung gibt es auf der Schlussposition.

Da Preuß zuletzt als Schlussläuferin Schwierigkeiten hatte – unter anderem eine Strafrunde in der Mixed-Staffel – wird sie nun auf Position zwei starten. Überraschend übernimmt Vanessa Voigt, üblicherweise Startläuferin, die Schlussposition.

Voigt glänzt mit äußerst stabilem Schießen, hat aber Defizite in der Loipe gegenüber den Besten und gilt daher nicht als typische Schlussläuferin. Dafür rückt Julia Tannheimer an den Start, die nach Magen-Darm-Problemen genesen ist, und komplettiert das Quartett auf Position drei.

Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille. Heute könnte es wieder so weit sein: Johannes Lochner führt im Zweierbob zur Halbzeit mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor seinem stärksten Rivalen. Auch auf Platz zwei und drei liegen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei weitere Deutsche. Der entscheidende Lauf startet um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen hat Deutschland in der Nordischen Kombination, wo es nach rund einer Woche Wettkampfpause mit dem Einzel von der Großschanze (10 Uhr) weitergeht. Die Biathlon-Herren-Staffel startet um 14:30 Uhr.

Zudem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel fürs Viertelfinale, Bully ist um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten besonders spannend. Im Monobob der Frauen und im Eiskunstlauf der Paarläufer war Gold in Reichweite, doch der Olympiasieg blieb jeweils aus.

Bereits zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um 17 Zentimeter, da das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel steht Deutschland nach zehn Wettkampftagen auf Platz acht mit bislang vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Damen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada.

Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch, zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.

Im Frauen-Eishockey wird der zweite Finalist zwischen Kanada und der Schweiz gesucht. Im dritten Drittel führt Kanada mit 2:1.

Die USA gewannen das erste Halbfinale deutlich mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am gleichen Tag um 14:40 Uhr.

Ein weiteres Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür den Olympiasieg und holt Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterliefen Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm führten die beiden, doch die Kür reichte nicht für Gold.

Im Gegensatz dazu gelang den Weltmeistern und klaren Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine noch beeindruckendere Aufholjagd als 2018 Aljona Savchenko und Bruno Massot. Die Deutschen lagen damals nach dem Kurzprogramm auf Rang vier und wurden noch Olympiasieger. Heute starteten die Japaner von Rang fünf und erreichten sensationell 231,24 Punkte.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase und Volodin ist dennoch ein großartiger Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die entscheidende Kür der Paare ist in vollem Gange, und Riku Miura sowie Ryhichi Kihara aus Japan zeigten eine beeindruckende Darbietung.

Nach einem fehlerhaften Kurzprogramm lagen sie nur auf Platz fünf. Doch heute Abend lieferten sie eine fehlerfreie Kür zur Musik von „Gladiator“ mit 158,13 Punkten ab, was insgesamt 231,24 Punkte ergibt. Das deutsche Paar Hase/Volodin muss diese Leistung jetzt übertreffen.

Mit dem Kür-Ergebnis liegen die Japaner nur knapp unter der Bestleistung von Aljona Savchenko und Bruno Massot bei den Spielen in Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals nach dem Kurzprogramm auf Platz vier lagen und Olympiasieger wurden. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen damals betrug 235,90.

Hase und Volodin bereiten sich gerade auf ihre Kür vor. Um Gold zu gewinnen, müssten sie ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür deutlich steigern. Im Kurzprogramm erzielten sie mit 80,01 Punkten ihre persönliche Bestleistung.

Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasst im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.

Drei Läufe lang führte die Athletin aus Unna, doch im finalen Durchgang verloren sie die Nerven. Sie büßte den Vorsprung ein und kam als letzte Starterin mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Am Ende blieb Silber für Deutschland.

Trotzdem ist das ein großartiger Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen hatte, die erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden.

Dritte wurde Meyers-Taylors Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. Lisa Buckwitz belegte diesmal den vierten Platz, Kim Kalicki wurde Elfte.

Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide gewannen 2022 in Peking.

Die Entscheidung im Monobob läuft: Laura Nolte, die zur Halbzeit führt, wird gleich im vierten und letzten Lauf um Gold kämpfen.

Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf läuft bereits, und das erste deutsche Paar war schon auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und Elfte wurden, zeigten eine starke Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbessern sie sich mindestens um einen Platz.

Alle blicken nun auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand zeigen.

Wegen der schlechten Wetterbedingungen sind keine weiteren Sprünge möglich, daher wurde der Wettbewerb abgebrochen.

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Ein schwieriger Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass ein Weiterführen unter diesen Umständen keinen Sinn macht.

Bitter für Deutschland, da das Ergebnis nach dem zweiten Durchgang gilt und die Bronzemedaille um 0,3 Punkte verpasst wird. So traurig diese Entscheidung ist, sie ist aufgrund der irregulären Bedingungen gerechtfertigt.

Der starke Schneefall und der Wind haben den Ablauf verzögert.

Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund folgte mit einem Telemark bei 136 Metern – damit ordnet sich Deutschland vor Slowenien ein.

Die Sichtverschlechterung sorgte erneut für eine Unterbrechung.

Der letzte Durchgang startete mit den ersten Springern, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Ren Nikaido erreichte 138,5 Meter und überholte Japan damit Deutschland vor dem letzten Sprung. Norwegen auf Platz drei liegt gut zehn Punkte zurück.

Im zweiten Durchgang musste Andreas Wellinger bei schwierigen Bedingungen 123,5 Meter springen. Philipp Raimund bestätigte mit 137,5 Metern seine Weite.

Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang Vierter, liegt nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan haben ebenfalls Chancen, so dass ein spannendes Rennen um Bronze bevorsteht.

Österreich ist mit 568,7 Punkten und gut zehn Punkten Vorsprung auf Goldkurs.

Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb auf Medaillenkurs. Er sprang 137 Meter, Andreas Wellinger erreichte 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, nur knapp hinter Polen.

Das wird ein spannendes Finale im vierten Lauf des Monobob der Damen! Laura Nolte geht als Führende heute in den entscheidenden Durchgang und stellte als erste Starterin einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden auf.

Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte diese Zeit mit 59,08 Sekunden.

So schrumpfte Noltes Vorsprung von 0,22 auf 0,15 Sekunden, und es wird im letzten Lauf äußerst spannend. Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf dem dritten Rang.

Ab 21 Uhr startet der finale Lauf, mit einer Entscheidung im Hundertstelsekunden-Bereich um den Olympiasieg im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz, die sich deutlich verbessert zeigte, liegt vor dem letzten Lauf auf Platz vier mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Die dritte Deutsche, Kim Kalicki, liegt abgeschlagen auf Rang 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand auf Nolte keine Medaillenchance mehr.

Ist für heute Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.

Außerdem stehen Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Eiskunstlauf-Paarlauf an. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben die besten Goldchancen.

Alle Entscheidungen im Überblick findet ihr in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder von der Halbfinalteilnahme träumen. Sie besiegten Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die den Einzug ins Halbfinale bedeuten.

Das Team weist nun drei Siege und drei Niederlagen auf, am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.

Unglaubliche Szenen beim Slalom! Atle Lie McGrath lag mit einem riesigen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) im zweiten Durchgang, ehe er bei einem vermeintlich leichten Tor stürzte und ausschied.

Der Frust des 25-Jährigen war enorm: Zuerst warf er seine Stöcke weg, dann schnallte er die Skier ab und lief quer über die Piste in Richtung Wald, wo er sich schließlich vor einen Fangzaun in den Schnee legte und lange liegen blieb.

Meillard nutzte die Chance und komplettierte seinen Medaillensatz mit Gold im Slalom, nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination. Das Podium komplettierten Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen). Linus Straßer wurde Neunter.

Vor dem Männer-Biathlon-Staffelrennen gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.

Justus Strelow läuft als Startläufer, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn, der möglichst eine Medaille ins Ziel bringen soll. In der Staffel hat Deutschland die beste Chance, auf Bronze in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille folgen zu lassen.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann die Goldmedaille im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze ging an Gilli Kim.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet Andreas Wellinger im Super-Team.

Ursprünglich waren Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettkampf gesetzt, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb Wellinger den Platz neben dem frischgebackenen Olympiasieger übernimmt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich auf der Großschanze aber stärker als Hoffmann.

Bei diesen Spielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super-Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen haben.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal hält an! Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Lochner kann fast schon mit Gold planen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine Welt. Friedrich konnte sich dank eines Fahrfehlers Ammours zumindest den zweiten Platz sichern und liegt 0,44 Sekunden vor Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Laut Klub Los Angeles Kings erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden.

Fiala erholt sich gut und beginnt bald mit dem Reha-Programm. Die Kings teilten mit, dass er für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfällt und nach Saisonende erneut untersucht wird.

Für eine Medaille reicht es wohl kaum noch: Linus Straßer liegt nach dem ersten Slalomdurchgang mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath nur auf Platz elf.

Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere Starter der Top 30 frühzeitig aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer hatte der 35-Jährige 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich war.

Stattdessen überholte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger. Friedrich belegte mit weiteren 0,04 Sekunden Rückstand den dritten Platz.

Nach dem doppelten Bronzeerfolg im Skeleton hat Christopher Grotheer seine Karriere beendet.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf in der ARD.

Grotheer gewann 2022 in Peking Olympia-Gold und den Gesamtweltcup, musste aber in dieser Saison nach mehreren Verletzungen kämpfen. Die zwei Bronzemedaillen im Einzel und Team sind für ihn daher umso wertvoller.

Nach einem medaillenreichen Sonntag mit einigen Enttäuschungen wartet am Montag für die deutschen Athleten wieder vielversprechende Chancen.

Heute wird die erste Medaille im Bob vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und hofft auf Gold (4. Lauf: 21:06 Uhr). Linus Straßer will früh im Ski Alpin (10 und 13:30 Uhr) eine Slalom-Medaille holen. Abends haben die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) die letzte Möglichkeit auf Edelmetall.

Die große Hoffnung liegt jedoch auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold kämpfen. Nach dem Kurzprogramm führen sie das Feld klar an und haben beste Chancen auf den großen Erfolg.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton gab.

Im Medaillenspiegel könnt ihr nachverfolgen, wie sich die Athleten im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist beendet: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde ein und trifft dort auf Frankreich.

Der deutsche Treffer fiel durch Tim Stützle zum 1:5 (52.).

Spannung ist nicht mehr zu erwarten, aber der NHL-Star stärkt die Moral der Mannschaft.

Auston Matthews sorgte für das 5:0 der USA (47.).

Das DEB-Team geriet nun deutlich unter Druck.

Tage Thompson stellte auf 4:0 für die USA (42.).

Damit sind die Hoffnungen auf eine Aufholjagd früh im letzten Drittel wohl dahin. Die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale ist verpasst, dafür wäre ein Sieg gegen die USA nötig gewesen. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei jedoch sicher. Das nächste Spiel in der Zwischenrunde bestreitet Deutschland gegen Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf eine Podiumsplatzierung.

80,01 Punkte und rund fünf Punkte Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien erzielten sie nach einem fehlerfreien Auftritt. Die japanischen Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara patzten zuvor. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.

Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.

Nach der Niederlage gegen Lettland deutet vieles auf eine deutsche Pleite hin. Das Weiterkommen ist jedoch nach dem Sieg der Letten nicht mehr gefährdet, die Playoff-Runde bleibt aber Pflicht. Dort wäre Frankreich der Gegner.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen dem DEB-Team kaum Luft zum Atmen. Das 3:0 erzielte Brock Faber (38.).

Für ein besseres Ergebnis braucht Deutschland im letzten Abschnitt eine deutliche Leistungssteigerung.

Der Favorit erfüllt langsam seine Rolle und nutzte ein Powerplay eiskalt.

Nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor der ersten Drittelpause gingen die USA in Führung (20.)! Zach Werenski traf per Vorlage von Matthews. Bis dahin hielt Deutschland stark mit und zeigte eine gute Leistung.

Die Nationalmannschaft steht kurz vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel (21:10 Uhr) trifft Deutschland auf Tabellenführer USA.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist gesichert, aber als Gruppensieger oder bester Zweiter könnte das Team die Zwischenrunde umgehen.

Bei den Skispringerinnen führt Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) knapp vor der Norwegerin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte), die wie auf der Normalschanze triumphierte. Auch die Schwedin Frida Westman freut sich als Viertplatzierte. Nika Prevc sicherte sich Bronze mit 271,5 Punkten.

Überraschend beste Deutsche wurde Agnes Reisch auf Rang zehn, Selina Freitag belegte Platz 17, Juliane Seyfarth nur Rang 23. Für den DSV ist das ein enttäuschendes Resultat, denn erstmals verlassen die deutschen Skispringerinnen Olympische Spiele ohne Medaille.

Vor dem finalen Durchgang ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche, mit geringen Chancen auf Edelmetall.

Vier Norwegerinnen führen das Feld an. Nika Prevc hat als Fünfte wenig Aussicht auf das Podest. Mehrere Athletinnen hatten am Ende mit starkem Rückenwind zu kämpfen.

Bitter: Katharina Schmid, die viel Rückenwind hatte, schied bei ihrem letzten Olympiaauftritt bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach seinem Einzel-Olympiasieg erneut und sicherte sich mit Tabitha Stoecker Gold im Mixed-Team vor Kreher/Jungk aus Dresden, die mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber holten. Bronze ging an Pfeifer/Grotheer.

Mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand auf Kreher/Jungk verteidigten Pfeifer/Grotheer ihren dritten Platz.

Wo genau die Briten Stoecker/Weston positioniert sind, ist offen.

Das Dresdner Duo Kreher/Jungk führte und übernahm mit 0,12 Sekunden Vorsprung die Spitze, noch zwei Teams kamen danach. Pfeifer und Grotheer starteten als Letzte.

Die Briten Wyatt und Tarbit setzten sich mit den restlichen drei Teams an die Spitze, nun folgen Kreher/Jungk.

Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch an den Start gehen.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele wird der Skeleton-Mixed-Team-Wettbewerb ausgetragen.

Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und hat sehr gute Chancen auf eine Medaille. Nach zweimal Silber und Bronze könnte der BSD endlich Gold gewinnen.

Wie bereits über 1000 Meter sicherten die Niederländerinnen auch über 500 Meter Gold: Femke Kok fuhr mit einem Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei. Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt belegte Rang acht.

Schade! Im 500-Meter-Duell verlangte Deutschlands Sophie Warmuth der niederländischen Favoritin Jutta Leerdam alles ab, musste sich aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter schob sich vorübergehend auf Platz eins, für die Erfurterin sprang Rang sechs heraus.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen noch auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts gelang ihr die Podestplatzierung in der Verfolgung nicht, was sie sehr enttäuschte. Am Ziel weinte sie bittere Tränen.

„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich auf der Strecke wirklich gut. Aber das letzte Schießen war wieder katastrophal, das tut sehr weh“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin im ZDF. „Beim letzten Schießen war ich sehr angespannt und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Da wurde ich unruhig in den Beinen, verlor völlig den Fokus beim Zielen. Es ist enttäuschend, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“

Preuß steht damit beispielhaft für das deutsche Biathlon-Team, das nach Bronze in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen holte und den schwächsten Olympia-Start der Geschichte hinlegte. Vier Chancen in Staffel und Massenstart verbleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige den Weiterkampf im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun besitzt sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Unglücklicherweise begingen Preuß beim letzten Schießen zwei Fehler, sodass ein Podestplatz unerreichbar blieb. Sie beendete das Rennen auf Rang sechs.

Lisa Vittozzi nutzte Patzer der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Führung und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer erreichte Platz 34, Selina Grotian wurde 41.

Franziska Preuß lag in der Verfolgung der Frauen noch fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben einen deutlichen Vorsprung und werden wohl Gold unter sich ausmachen.

Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich Gold.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia noch auf eine Medaille.

Ein herber Rückschlag: Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang viel Zeit und fiel auf Rang neun zurück.

Federica Brignone hingegen fuhr ihren Vorsprung souverän ins Ziel und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.

Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Rang drei, hat aber keine Medaillenchance mehr.

Alle Blicke aus Deutschland richten sich nun auf Lena Dürr.

Endlich! Zwölf Jahre nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille endlich offiziell.

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte Michael Mronz, Mitglied des IOC und Deutscher, die Medaillen. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, weil Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt überraschend auf Platz zwei und hat überraschend Chancen auf eine Medaille. Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte in der Qualifikation beim zweiten Versuch und wurde nur 23.

Somit verpasst der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall erneut eine Medaillenchance, da nur die besten zwölf ins Finale einziehen.

Norwegen räumt im Medaillenspiegel weiter ab und gewinnt Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber geht an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel kam auf Platz acht ins Ziel.

Der Erfolg ist keine Überraschung, doch mit seiner neunten Goldmedaille bei Olympischen Spielen krönt sich Johannes Hoesflot Klaebo (29) zum Rekordsieger der Winterspiele. Er überholte damit gleich mehrere norwegische Landsleute mit jeweils acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden weitere Medaillen vergeben: Gold gewann Kanadier Mikael Kingsbury vor Ikuma Horishima (Japan). Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham gegen Takuya Shimakawa (Japan).

Die deutschen Curling-Herren kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien und stehen vor dem Aus im Kampf um das Halbfinale.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Runden gegen Schweden, Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keine weiteren Ausrutscher erlauben.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Zweiter wurde der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach Bronze im Einzel einen Seitensprung gestand. Bronze ging an Emilien Jacquelin aus Frankreich, der lange führte, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben liegen ließ und von Lægreid überholt wurde.

Bester Deutscher war Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30., David Zobel 34.

Der Riesenslalom zählt nicht zu den Paradedisziplinen der deutschen Damen, doch Lena Dürr hat überraschend Medaillenchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Platz zwei, knapp hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht! Die Sonne schien, alles war perfekt. Dass es so gut lief, war ein Genuss“, sagte Dürr im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team der Skispringer am Montag (19 und 20:20 Uhr/ZDF, Eurosport) auf der Großschanze.

Raimund gewann zu Beginn Gold von der Normalschanze, am Samstag sprang er auf Rang neun. Wellinger, Olympiasieger 2018, wurde Fünfzehnter.

Das Super-Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen: Statt vier Springer pro Nation gibt es nur zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren.

Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Das explosive Relikt wurde in der Nähe der Skisprung-Wettkämpfe in Predazzo entdeckt und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Du bist so fokussiert und dann ist alles ganz schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige. Als Zehnter nach dem ersten Durchgang war Gratz am Samstag gut positioniert, mit nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Medaille. „Vielleicht bin ich zu direkt an die Sache herangegangen“, resümierte er. Ob er am Montag im Slalom (10:00/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, war noch unklar.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin flog aus dem italienischen Kader und durfte zunächst nicht zu Olympia.

Nun gibt es eine Wende: Passler soll erstmals bei den Olympischen Winterspielen offiziell trainieren.

Teamkollegin Dorothea Wierer (35) sagte: „Wir freuen uns riesig, sie wieder dabei zu haben.“ Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Die Entscheidung folgt bis Dienstag.