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Olympia 2026 im Liveticker: Diagnose steht fest! Schwerer Eishockey-Unfall mit ernsten Folgen

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am neunten Wettkampftag verpasste die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr trotz einer starken Vorstellung im ersten Durchgang eine Medaillenüberraschung im Riesenslalom. Dafür konnten die deutschen Skeleton-Athleten am Abend mit zwei Medaillen glänzen: Susanne Kreher und Axel Jungk fuhren im neu eingeführten Mixed-Team-Wettbewerb auf den zweiten Rang, während Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer sich die Bronzemedaille sicherten.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch jederzeit über alle Medaillenentscheidungen, besondere Momente und interessante Geschichten abseits der Wettkämpfe.

Der schwere Unfall von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockeyturnier. Während die Schweizer zunächst nur von einer Verletzung am Unterschenkel sprachen, veröffentlichte Fialas Verein, die Los Angeles Kings, inzwischen eine detaillierte Diagnose.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operativ versorgt wurden. Er befindet sich auf dem Weg der Besserung und wird bald mit der Rehabilitation beginnen. „Kevin wird die restliche NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, teilten die Kings mit. Nach dem Saisonende wird eine erneute Untersuchung folgen.

Für eine Medaille dürfte es eng werden: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang bereits deutlich zurück.

Der WM-Dritte des Vorjahres büßte am Ziel 2,35 Sekunden auf Spitzenreiter Atle Lie McGrath ein und liegt damit auf Rang elf. Der Olympiasieger im Riesenslalom, Lucas Pinheiro Braathen, schied wie zehn weitere der ersten 30 Starter bereits aus.

Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Zusammen mit Anschieber Georg Fleischhammer hatte der 35-Jährige bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen überholte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour noch den Serien-Olympiasieger, der mit weiteren 0,04 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton hat Christopher Grotheer seine Karriere beendet.

„Das war für mich das letzte Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Ende meiner Laufbahn“, erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf bei der ARD.

Grotheer hatte 2022 Olympia-Gold in Peking gewonnen und in der Folgesaison den Gesamtweltcup für sich entschieden. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer in diesem Winter große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel- und Teamwettbewerb für ihn besonders wertvoll sind.

Während es am Sonntag zwar Medaillen für die Skeleton-Fahrer gab, mussten die deutschen Athleten auch einige Rückschläge einstecken. Am Montag bieten sich jedoch zahlreiche neue Chancen für das schwarz-rot-goldene Team.

Heute wird erstmals eine Medaille im Bob vergeben: Im Monobob der Frauen (4. Lauf: 21.06 Uhr) liegt Laura Nolte zur Halbzeit in Führung und darf auf Gold hoffen. Linus Straßer strebt im Ski Alpin Slalom (10 Uhr/13.30 Uhr) eine Medaille an, und die Skispringer kämpfen im Super Team (19 Uhr) um die letzte Edelmetallmöglichkeit des Tages.

Das große Highlight folgt jedoch spät: Minerva Hase und Nikita Volodin gehen im Paarlauf (ab 20 Uhr) als klare Favoriten an den Start – nach einem starken Kurzprogramm führen sie deutlich und könnten mit ihrer Kür für eine Sensation sorgen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zwei Medaillengewinne bei den Skeletonis gab.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich das deutsche Team im internationalen Vergleich positioniert.

Das letzte Vorrundenspiel des deutschen Eishockey-Teams endete mit einer 1:5-Niederlage gegen die USA.

Trotz der deutlichen Pleite zog Deutschland als Gruppenzweiter in die Playoffs ein und trifft nun auf Frankreich.

Endlich gelang der deutsche Treffer, Tim Stützle verkürzte auf 1:5 (52. Minute).

Spannung dürfte allerdings kaum noch aufkommen, doch der NHL-Star sorgte zumindest für etwas Moral.

Es wurde deutlicher: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).

Das DEB-Team geriet zunehmend unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson stellte die klare Führung her (42.).

Damit dürften alle Hoffnungen auf eine Aufholjagd früh im letzten Drittel verflogen sein. Für die direkte Viertelfinalqualifikation war ein Sieg gegen die USA nötig. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist der zweite Platz jedoch sicher. In der Zwischenrunde wartet Frankreich als Gegner.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben somit beste Chancen aufs Podium!

Mit 80,01 Punkten und rund fünf Zählern Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien lieferten sie eine fehlerfreie Vorstellung ab. Die Mitfavoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan leisteten sich einen Fehler. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.

Mit einem Rückstand von drei Toren geht die deutsche Mannschaft in die letzte Pause.

Eine Niederlage für Deutschland zeichnet sich ab, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands nicht mehr gefährdet. Allerdings müssen die Playoffs gespielt werden, das erste Spiel gegen Frankreich steht an.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA mit großem Tempo den Druck und nahmen dem deutschen Team kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).

Um hier noch etwas zu holen, benötigt Deutschland im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung.

Der Favorit nutzte eine Überzahlsituation eiskalt aus.

Direkt nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

Kurz vor der ersten Pause gingen die USA durch Zach Werenski in Führung (20.), Assist von Matthews.

Bis dahin hatte das DEB-Team stark dagegengehalten und dem Favoriten Paroli geboten.

In wenigen Minuten (21.10 Uhr) steht für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft die schwere Aufgabe gegen Tabellenführer USA an.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung; das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppenerster oder bester Zweiter könnte man die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, weshalb auch einige Tränen auf der Großschanze flossen. Die Norwegerin Anna Odine Stroem schnappte sich mit 284,8 Punkten den Sieg und triumphierte wie bereits auf der Normalschanze. Trotz allem feierten die Skandinavierinnen zusammen, auch die Schwedin Frida Westman auf Platz vier.

Nika Prevc (271,5) sicherte sich schließlich Bronze.

Agnes Reisch erreichte als beste Deutsche überraschend Platz zehn, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt landete auf Rang 23. Für den DSV ist das Ergebnis enttäuschend, da die deutschen Skispringerinnen erstmals ohne Medaille aus den Olympischen Winterspielen gehen.

Vor dem abschließenden Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste deutsche Starterin, mit geringen Chancen auf Edelmetall.

Vier Norwegerinnen um die Spitzenreiterin Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc auf Rang fünf wird es ebenfalls schwer haben aufs Podium zu springen. Einige Athletinnen profitierten am Ende von Rückenwind, hatten aber zugleich ungünstige Bedingungen.

Besonders bitter: Katharina Schmid erwischte viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston beeindruckte erneut mit seiner Leistung, gewann nach dem Einzel-Olympiasieg auch das Mixed-Team-Rennen und sicherte sich Gold gemeinsam mit Tabitha Stoecker – damit schlugen sie Kreher/Jungk!

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit einem knappen Vorsprung von einer Hundertstelsekunde über Bronze.

Nur eine Hundertstelsekunde trennte Pfeifer/Grotheer von Kreher/Jungk, das Dresdner Paar behielt somit die Führung.

Wo landen nun die Briten Stoecker/Weston?

Das Dresdner Duo übernahm die Spitze – Kreher/Jungk führen jetzt!

Mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden zogen die beiden DSC-Athleten an den Briten vorbei, zwei weitere Teams folgten noch. Jetzt starten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien setzten sich mit den verbliebenen Teams an die Spitze, gleich dahinter kommen Kreher/Jungk.

Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch am Start sind.

Erstmals bei Olympischen Winterspielen wird eine Mixed-Team-Entscheidung im Skeleton ausgetragen!

Deutschland schickte die beiden Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und besitzt sehr gute Chancen auf eine Medaille. Nach zweimal Silber und Bronze könnte am Ende sogar Gold für den BSD winken.

Wie schon im 1000-Meter-Rennen gingen auch über 500 Meter die begehrtesten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok fuhr mit einem Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei und sicherte sich Gold.

Der dritte Platz blieb an Miho Takagi aus Japan, die ihre zweite Bronzemedaille holte. Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte einen guten achten Platz.

Schade! Im 500-Meter-Duell verlangte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth der niederländischen Starathletin Jutta Leerdam viel ab, musste sich letztlich aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter führte zwischenzeitlich, Warmuth lag vorerst auf Rang sechs.

Der große deutsche Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia noch immer auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts schaffte es heute in der Verfolgung nicht, was die 31-Jährige sehr enttäuschte. Am Ziel flossen bittere Tränen.

„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich habe mich heute wirklich gut gefühlt. Dass das letzte Schießen dann so schlecht lief, tut richtig weh“, erzählte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Beim letzten Schießen war ich so angespannt und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler gemacht hat. Das hat meine Beine unruhig gemacht. Dann ging nichts mehr, ich verlor den Fokus beim Zielen. (...) Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines starken Rennens alles zerstören.“

Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia: Nach dem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel kam kein weiteres Edelmetall hinzu – der schwächste deutsche Biathlon-Auftakt aller Zeiten. Vier Chancen bei Staffel und Massenstart bleiben den Athleten noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich bei den Vorausscheidungen im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige die Qualifikation im Big-Air-Wettkampf knapp verfehlt. Nun sicherte sie sich eine echte Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Argh! Beim letzten Schießen unterliefen Preuß gleich zwei Fehler, was am Ende nicht für einen Podestplatz reichte. Sie landete auf Platz sechs.

Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen sicherte sich Silber, Finnlands Minkkinen fiel auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Rang 34, Selina Grotian landete auf Platz 41.

Franziska Preuß war im Verfolgungswettkampf der Frauen noch fehlerfrei und kämpfte gegen Jeanmonnot und Minkkinen vermutlich um Platz drei.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide mit großem Vorsprung auf das übrige Feld, sodass das Gold vermutlich unter ihnen ausgespielt wird.

Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen das spannende Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.

Für das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer war im Halbfinale Endstation, im kleinen Finale erreichten sie noch Rang sieben. Die deutschen Snowboarder warten somit weiterhin auf eine Olympia-Medaille.

Das ist ärgerlich! Lena Dürr verlor im zweiten Lauf deutlich an Zeit und rutschte auf Rang neun ab.

Federica Brignone fuhr dagegen souverän ihren Vorsprung ins Ziel und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen mit der gleichen Zeit. Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.

Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang vorläufig auf Platz drei, eine Medaillenchance ist jedoch schwierig.

Alle Blicke sind jetzt auf Lena Dürr gerichtet.

Endlich! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi wurden die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp nachträglich mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte Michael Mronz, Mitglied des IOC, dem Quartett das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland rückwirkend zugesprochen, nachdem Russland aufgrund von Dopingsanktionen disqualifiziert wurde. Der Prozess hatte sich über Jahre hingezogen.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt derzeit auf dem zweiten Platz und hat überraschend Medaillenchancen. Können wir auf ein Podium für die 34-Jährige hoffen? Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte in der Qualifikation bei seinem zweiten Lauf und erreichte nur Platz 23.

Somit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance, da nur die besten zwölf Athleten ins Finale einziehen.

Norwegen dominiert weiterhin den Medaillenspiegel und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Skilanglauf. Silber ging an Frankreich, Italien belegte den dritten Platz. Die deutsche Staffel finishte auf Rang acht.

Der Triumph kam nicht überraschend, allerdings ist es die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Hoesflot Klaebo bei Olympia, der damit zum Rekordsieger der Winterspiele avancierte – ein historischer Moment! Am Sonntag überholte er zwei Landsmänner und eine Landsfrau mit je acht Goldmedaillen: Langläuferin Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Biathlet Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale weitere Medaillen vergeben: Gold gewann der Kanadier Mikael Kingsbury gegen Ikuma Horishima aus Japan.

Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.

Unterdessen kassierten die deutschen Curling-Herren eine 4:9-Pleite gegen Großbritannien. Der Halbfinaleinzug steht damit auf der Kippe.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Round-Robin-Partien gegen den Peking-Olympiasieger Schweden sowie Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keine weiteren Ausrutscher erlauben.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Auf Rang zwei kam Skandal-Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Bronze im Einzel einen Seitensprung zugegeben hatte. Bronze holte der Franzose Emilien Jacquelin, der lange führte, beim letzten Schießen jedoch zwei Scheiben liegen ließ und so von Lægreid überholt wurde. Die beiden lieferten sich zuvor ein verbales Wortgefecht im Zusammenhang mit dem Fremdgeh-Skandal.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath landete auf Rang 25, Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.

Eigentlich zählt der Riesenslalom nicht zu den Lieblingsdisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang plötzlich Medaillenchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem finalen Lauf auf Platz zwei, direkt hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht, oh Mann! Man steht oben, die Sonne scheint, alles passt. Dass es dann so gut läuft, war einfach eine Genussfahrt“, sagte Dürr im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Wettbewerb der Skispringer am Montag (19 Uhr und 20.20 Uhr/ZDF, Eurosport) auf der Großschanze.

Raimund hatte zum Auftakt Gold von der Normalschanze gewonnen. Beim Großschanzen-Springen am Samstag wurde er Neunter. Wellinger, Olympiasieger 2018, landete auf Platz 15.

Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt wie zuvor vier Athleten pro Nation treten nur noch zwei an.

Auf einem Parkplatz im Olympischen Dorf in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde in der Nähe der Skisprung-Wettkampfstätte in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Man fokussiert sich so lange, und dann ist es so schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige Fabian Gratz. Nach seinem zehnten Platz im ersten Durchgang hatte er eine gute Ausgangssituation mit nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu direkt rangegangen“, resümierte er. Ob er beim Slalom am Montag (10 Uhr/13.30 Uhr, ZDF und Eurosport) wieder starten wird, konnte Gratz noch nicht sagen.

Rebecca Passler (24) wurde bereits im Januar positiv auf Letrozol getestet, ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Sie wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun kehrt sie zurück und könnte um eine Medaille kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals offiziell bei den Olympischen Spielen trainieren. „Wir freuen uns sehr, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14.45 Uhr) im Frauenstaffel-Wettbewerb starten darf, steht noch nicht fest. Die Entscheidung fällt bis Dienstag.

Im Shorttrack werden heute sowohl bei den Männern als auch Frauen die Entscheidungen fallen – jedoch ohne deutsche Beteiligung.

Vorbehaltlich dieser Ergebnisse liegt Deutschland auf Platz sechs im Medaillenspiegel. Wir verabschieden uns für heute.

Solche Szenen sind wirklich unnötig! Slowenische Fans reagierten nach Philipp Raimunds neuntem Platz gehässig auf den deutschen Olympiasieger: „Logischerweise bin ich gerade etwas frustriert“, so Raimund.

Mit dem slowenischen Sieger Prevc habe er kein Problem, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten der Anhänger: „Manche Fans nehmen sich zu viele Rechte heraus. Das fand ich unangebracht.“

Es wäre zu schön gewesen! Philipp Raimund konnte seine großartigen Sprünge auf der Großschanze nicht wiederholen und wurde Neunter mit 131 und 136 Metern.

Gold sicherte sich Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber ging an Japans Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Andreas Wellinger wurde zweitbester Deutscher auf Platz 15.

Weiterer Medaillenregen im Skeleton! Am Freitag hatten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze gewonnen, am Samstag legten Susanne Kreher als Zweite und Jacqueline Pfeifer als Dritte nach.

Olympiasiegerin wurde die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf geführt hatte und ihren 0,30-Sekunden-Vorsprung ins Ziel brachte.

Hannah Neise aus Arnsberg rundete das deutsche Erfolgserlebnis mit Rang vier ab.

Mehr zu Olympia-Debütantin Kreher lest Ihr in unserem Artikel: „Sie trägt den Erfolg auf der Haut: Susanne Kreher gewinnt Silber bei Olympia-Premiere“.

Es wäre eine Sensation gewesen! Doch Kanadas Frauen waren zu stark, und die deutschen Eishockey-Damen schieden nach einer 1:5-Niederlage im Viertelfinale aus.

„Das war das engste Spiel, das wir bisher gegen Kanada hatten. Ein Tor gegen sie zu erzielen, war zuvor nie gelungen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss wohl seine Hoffnungen auf weitere Medaillen begraben: Nach 131 Metern im ersten Durchgang liegt er auf Rang elf.

Die Spitze führt Japaner Ren Nikaido mit 154,0 Punkten an. Andreas Wellinger belegt mit 127 Metern Platz 16.

Nach drei von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Fahrerinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer gut im Rennen um Medaillen.

Obwohl die Österreicherin Janine Flock führt, hat Kreher mit nur 0,21 Sekunden Rückstand als Zweite sehr gute Aussichten. Pfeifer folgt auf Rang drei mit 0,43 Sekunden Rückstand. Die Hoffnung ist, dass Flock im letzten Lauf schwächelt wie in Peking vor vier Jahren.

Der vierte und letzte Lauf startet um 19.35 Uhr.

Im Sprint reichte es am Nachmittag für keine Medaille. Am Sonntag gibt Franziska Preuß in der Verfolgung erneut Hoffnung – sie isolierte sich von ihren krankheitsbedingt angeschlagenen Kolleginnen.

„Bei mir ist alles stabil“, ließ Preuß ausrichten. Sie habe keine Beschwerden, lege aber Wert auf Sicherheit. Bis dato teilte sie sich ein Doppelzimmer mit Anna Weidel.

US-Star Jordan Stolz gewann beim Eisschnelllauf seine zweite Goldmedaille. Nach dem Sieg über 1000 Meter triumphierte er auch über 500 Meter und stellte mit 33,77 Sekunden einen neuen olympischen Rekord auf.

Der Niederländer Jenning de Boo und der Kanadier Laurent Dubreuil folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen verpassten das Halbfinale bereits im Startdurchgang, als Josephine Schlörb mit dem Schuh am Eis hängenblieb.

Es geht ums Halbfinale! Die deutschen Eishockey-Damen treffen um 16.40 Uhr im Viertelfinale auf Kanada. Trotz klarer Außenseiterrolle gehen sie mutig in das Duell.

„Wir wissen, dass es schwierig werden wird, aber wir wollen gewinnen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner einen Tag vor der Partie. Deutschland könnte zudem von der Verletzung Kanadas Top-Spielerin Marie-Philip Poulin profitieren, die das letzte Spiel verpasste.

Lange war unklar, ob „Silber-Emma“ auch im Riesenslalom starten würde. Nun hat der DSV beide deutschen Starterinnen für die technische Disziplin nominiert: Emma Aicher und Lena Dürr.

Im Gegensatz zu den anderen Disziplinen, in denen Aicher antritt, gilt sie im Riesenslalom nicht als Medaillenkandidatin. Die 22-Jährige gewann Silber in Abfahrt und Teamkombination, schied aber im Super-G aus. Eine Medaille ist bei ihr noch im Slalom möglich.

Die norwegisch-französische Dominanz im Biathlon geht weiter! Maren Kirkeeide holte mit einer starken Schlussrunde Gold, schob die Französin Océane Michelon auf Rang zwei und wurde erstmals Olympiasiegerin.

Bronze sicherte sich Lou Jeanmonnot mit 23,7 Sekunden Rückstand, nachdem ein Schießfehler ihre Goldchancen zunichtemachte.

Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Fehler im Stehendschießen, der sie auf Platz sieben zurückwarf. Dennoch hat sie eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung.

Vanessa Voigt, die zuvor unter Magen-Darm-Problemen litt, erzielte dank zehn Treffern das Maximum und belegte Rang zwölf. Julia Tannheimer schied mit zwei Fehlern im Stehendschießen früh aus, lief dennoch auf Platz 20, Selina Grotian wurde 52. mit drei Fehlern.

Schade! Franziska Preuß dürfte mit einem Fehler im Stehendschießen ihre Medaillenchancen begraben haben.

Voigt blieb kurz zuvor fehlerfrei, liegt nach dem zweiten Schießen aber bereits hinter Preuß. Tannheimer blieb im Stehendschießen fehlerfrei, bei Grotian kam noch ein Fehler hinzu.

Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten das Liegendschießen mit unterschiedlichen Ergebnissen. Die Youngster Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit jeweils zwei Fehlern aus dem Medaillenrennen. Vanessa Voigt traf alle fünf Scheiben, hatte aber zu großen Rückstand beim Laufen.

Franziska Preuß traf ebenfalls fünfmal und zeigte solide Laufleistung, vorerst liegt sie auf Rang zwei. Die besten Athletinnen folgen noch.

Im Schneetreiben von Antholz starten nun die vier deutschen Biathletinnen kurz hintereinander: Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß zwischen 15.01 und 15.05 Uhr.

Ursprünglich war Selina Grotian für heute nicht eingeplant, sie rückte durch die krankheitsbedingte Absage von Janina Hettich-Walz nach.

Parallel zum deutschen Eishockeyspiel endete der zweite Riesenslalom-Lauf mit einem historischen Sieg für Lucas Pinheiro Braathen. Er sicherte Brasilien die erste Winter-Olympiamedaille überhaupt.

Mit 0,58 Sekunden Rückstand gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, sein Landsmann Loic Meillard Bronze.

Für Deutschland war der Ausfall von Fabian Gratz bitter: Der als Zehnter gut positionierte Athlet schied aus. Bester Deutscher wurde Alexander Schmid auf Platz 13, Anton Grammel wurde 14.

Schade! Kurz vor Schluss traf Deutschland noch einmal den Pfosten und verpasste so den Ausgleich.

Am Ende verlor das DEB-Team 3:4 gegen Lettland. Das nächste Spiel ist am Sonntagabend um 21.10 Uhr gegen Topfavorit USA.

Kann noch etwas passieren? Tim Stützle brachte die deutschen Eishockeymänner auf 3:4 heran gegen Lettland.

Zwei Minuten vor Schluss wäre ein Ausgleich für eine Verlängerung nötig gewesen.

Bitter! Zum ersten Mal in diesem olympischen Turnier lag Deutschland hinten, Lettland ging durch Eduards Tralmaks in Führung, ohne Überzahl.

Kurze Zeit später erhöhte Renars Krastenbergs auf 4:2.

Deutschland hatte noch rund acht Minuten für den Ausgleich.

Erneut glich Lettland gegen Deutschland aus!

Diesmal war das DEB-Team in doppelter Unterzahl, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder jeweils zwei Minuten auf der Strafbank saßen. Lettland nutzte das Powerplay eiskalt, Dans Locmelis (29. Minute) überwand Philipp Grubauer zum zweiten Mal.

Schade! Am Ende rückte Deutschland dank der starken Schlussläuferin Pia Fink noch auf Rang vier vor, die Medaillenplätze blieben aber außer Reichweite.

Gold gewann Norwegen fast eine Minute vor den großen Favoriten Schweden, die trotz Sturzpech von Ebba Andersson Silber erreichten. Finnland holte Bronze.

Helen Hoffmann übergab auf Platz fünf liegend an Pia Fink.

Medaille ist zwar unwahrscheinlich, da Norwegen an der Spitze einsam führt. Finnland folgt mit 48 Sekunden Rückstand, Italien auf Rang drei mit 57 Sekunden. Schweden hat sich nach Anderssons Sturz auf Platz vier vorgearbeitet, Deutschland liegt etwa eineinhalb Minuten zurück.

Das deutsche Eishockey-Team ist weiter auf Siegkurs!

Nachdem Lettland durch Locmelis im Powerplay ausglich (16. Minute), dauerte es nur 68 Sekunden, bis Deutschland durch Lukas Kalble wieder in Führung ging.

Auch Katharina Hennig Dotzler, 2022 noch mit Olympia-Gold und Silber ausgezeichnet, konnte im Langlauf die Spitze zeitlich nicht näher kommen. Beim zweiten Wechsel liegt Deutschland vorerst auf Platz sieben.

Norwegen rückte nach mehreren Stürzen von Ebba Andersson auf Platz eins vor, bei Übergabe an Helen Hoffmann fehlten 52,5 Sekunden.

Im Gegensatz zum Eishockey lief es bei der Langlaufstaffel schlechter: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit über 40 Sekunden Rückstand an Katharina Hennig Dotzler.

Auf den letzten zwei Kilometern der 7,5 km langen Strecke verlor Gimmler erheblich Zeit und musste abreisen lassen, kassierte fast eine halbe Minute Rückstand.

Wieder ein Blitzstart für Deutschland! Nach zwei Minuten ging Deutschland gegen Lettland in Führung, Lukas Reichel traf zum 1:0.

Das zweite Spiel für die deutschen Eishockey-Cracks! Nach dem 3:1 gegen Dänemark will die Mannschaft um Leon Draisaitl gegen Lettland den zweiten Sieg einfahren.

Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink treten in der 4x7,5 Kilometer Staffel an.

2022 holte das DSV-Quartett überraschend Silber, im letzten Jahr gab es Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Victoria Carl fehlte diesmal wegen Dopingsperre.

Mit einem dominanten ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen das Fundament für Gold im Riesenslalom. Er hatte fast eine Sekunde Vorsprung auf Marco Odermatt und 1,89 Sekunden Vorsprung bis zum vierten Platz.

Es wäre die erste Olympia-Medaille für Braathen – und für Brasilien überhaupt. Der in Norwegen geborene Spezialist startet seit der Saison 2024/25 für das Heimatland seiner Mutter.

Bester Deutscher ist Fabian Gratz auf Platz zehn mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid liegen auf den Plätzen 15 und 19.

Schlechte Nachrichten für den DSV: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz fällt für den Sprint aus.

Sie litt in den letzten Tagen an Magenproblemen, ein Start käme daher zu früh. „Gesundheit geht vor“, schrieb die 29-Jährige, die auch die Verfolgung verpassen wird.

Obwohl die Startliste bereits feststand, rückte Selina Grotian für Hettich-Walz nach und bekommt eine zweite Chance.

Im olympischen Eishockey-Turnier gab es bange Momente um den Schweizer Kevin Fiala, der sich bei der Niederlage gegen Kanada schwer verletzte.

Die Verletzung hat ernste Folgen: „Schockierende Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen“.

Nach dem silbernen und bronzenen Erfolg der deutschen Skeletonis am siebten Wettkampftag könnte die Medaillenjagd wenige Stunden später weitergehen.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen. Bei der Entscheidung um 19.35 Uhr haben Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise noch gute Chancen auf Edelmetall oder sogar Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an die starken Einzelleistungen anknüpfen und im Sprint (14.45 Uhr) die erste Einzelmedaille holen. Bei den Langläuferinnen sind die Chancen in der 4x7,5-km-Staffel (12 Uhr) ebenfalls vorhanden. Am Abend kämpft Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um weitere Medaillen.

Auch die deutschen Eishockey-Teams sind wieder im Einsatz: Die Frauen bestreiten um 16.40 Uhr das Viertelfinale gegen Kanada, die Männer spielen bereits um 12.10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland.

Sehr spät am siebten Tag sicherten sich die Skeleton-Fahrer Axel Jungk und Christopher Grotheer nochmals Edelmetall: Silber und Bronze bedeuteten die Medaillen zehn und elf für Deutschland.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland aktuell auf Rang fünf.

Unglaubliche Szenen im Finale des Eiskunstlaufs der Männer! Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm weit vorn lag, stürzte mehrfach in der Kür und fiel auf Platz acht zurück.

Nicht nur Malinin patzte; mehrere Läufer stürzten, sodass Mikhail Shaidorov aus Kasachstan von Platz fünf nach dem Kurzprogramm bis an die Spitze sprang und Gold gewann. Silber ging an Japaner Yuma Kagiyama, Bronze an dessen Landsmann Shun Sato.

Ein weiterer Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien gewannen sie nach Verlängerung mit 6:5.

Das Team um Skip Marc Muskatewitz hat nun zwei von drei Spielen gewonnen, muss aber noch gegen alle neun anderen Vorrundenteams antreten. Die besten vier ziehen ins Halbfinale ein. Als nächstes wartet am Samstag (14.05 Uhr) die USA.

Doppelter Medaillengewinn für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre Leistungen und sicherten sich Silber und Bronze in Cortina. Gegen Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der erneut Bahnrekord fuhr, war kein Kraut gewachsen.

Nach vier Läufen lag Jungk mit 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer folgte weitere 0,19 Sekunden dahinter. Felix Keisinger belegte als Gesamtsechster ebenfalls einen starken Platz.

Die deutsche Medaillenjagd im Eiskanal geht weiter: Noch kein Wettbewerb endete ohne deutsche Medaille. Als nächstes stehen am Samstag die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen an, am Sonntag folgt die Olympia-Premiere des Mixed-Teams.

Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb sicherte sich der Japaner Yuto Totsuka Gold. Mit einem brillanten zweiten Lauf gewann der 24-Jährige bei seinen dritten Olympischen Spielen erstmals Edelmetall – und zwar Gold.

Mit 95,00 Punkten verwies er den Australier Scotty James auf Platz zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.

Skispringer Philipp Raimund präsentierte sich auch auf der Großschanze in starker Form. Im zweiten Training erreichte der Normalschanzen-Olympiasieger die Plätze vier und drei, den letzten Sprung ließ er aus.

Beim ersten Training (Donnerstag) belegte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei. Am Samstagabend kämpfen die DSV-Adler um Medaillen.

Der dritte Lauf untermauerte die Medaillenambitionen der deutschen Skeleton-Männer: Axel Jungk liegt vor dem letzten Durchgang auf Silberkurs, Christopher Grotheer auf Bronze.

Seriensieger Matt Weston brach erneut seinen eigenen Bahnrekord. Ohne Fehler ist die Goldmedaille für ihn sicher. Jungk hat 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf Rang sechs, dürfte aber kaum mehr in den Medaillenkampf eingreifen.

Lindsey Vonn meldete sich in einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus bei ihren Fans und gab einen Ausblick auf ihre Genesung. Sie muss mindestens zwei weitere Operationen am gebrochenen Unterschenkel über sich ergehen lassen.

Eine Operation ist für Samstag im Krankenhaus in Treviso geplant, wo die 41-Jährige nach ihrem Sturz liegt. Danach hoffe sie auf Entlassung, doch eine weitere OP steht noch aus.

Sie dankte für die zahlreichen Blumen, Briefe und Kuscheltiere, die sie erhalten habe. „Das hat mir sehr geholfen. Es waren harte Tage im Krankenhaus“, sagte die US-Amerikanerin. „Langsam fühle ich mich wieder wie ich selbst, aber der Weg ist noch lang.“

Der erste Halbfinalist des Frauen-Eishockey-Turniers steht fest: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und hat damit die Medaillenrunden erreicht.

Auch Deutschland ist weiterhin im Wettbewerb, muss jedoch morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Ein starker erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen: Nach Lauf zwei belegten sie bei Halbzeit die Plätze zwei bis vier.

Susanne Kreher hat nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock, Jacqueline Pfeifer fuhr Bahnrekord im zweiten Lauf und sicherte sich Rang drei mit 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher. Olympiasiegerin von 2022, Hannah Neise, liegt auf Rang vier.

Schon über 5000 Meter gewann er Silber, nun wurde der 19-jährige Tscheche Metodej Jilek Olympiasieger im Eisschnelllauf über 10.000 Meter.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch, Jorrit Bergsma aus den Niederlanden holte Bronze. Deutsche Teilnehmer waren nicht dabei.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Bildern von im Krieg gefallenen Sportlern trug. Gegen diese Entscheidung klagte er, verlor jedoch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS.

Die Disqualifikation wurde bestätigt, der Einspruch des 27-Jährigen abgewiesen.

Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen belegten alle drei deutschen Starterinnen Plätze unter den Top 5.

Beste Deutsche war Dresdnerin Susanne Kreher mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock. Auf Platz drei lag die Britin Tabitha Stoecker, gefolgt von Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand.

Lindsey Vonn musste bereits dreimal operiert werden nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch.

Ihr behandelnder Arzt äußerte sich zur heiklen Lage nach der dritten Operation.

Quentin Fillon Maillet schwärmte im ARD-Interview von seinem perfekten Rennen, bei dem er fehlerfrei war, die zweitschnellste Laufzeit erzielte und quasi unschlagbar war. Der Olympiasieg im Sprint war für ihn etwas Besonderes.

„Es ist ein ganz besonderer Sieg, weil meine Freundin Lydie und ich ein Kind erwarten“, verriet der Franzose.

Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg! Die 23-jährige Australierin gewann den Snowboard-Cross vor der Tschechin Eva Adamczykova und der Italienerin Michela Moioli.

Die einzige deutsche Starterin, Jana Fischer, schied im Viertelfinale aus.

Schade! Die deutschen Biathlon-Herren spielten im Sprint keine Rolle um die Medaillen. Bester Deutscher war Philipp Horn auf Rang zehn, David Zobel und Justus Strelow folgten auf den Plätzen 19 und 23.

Philipp Nawrath, der am 33. Geburtstag startete, hatte drei Fehler im Schießen und landete auf Platz 26.

Der Franzose Quentin Fillon Maillet, der bereits 2022 zwei Goldmedaillen gewonnen hatte, lieferte ein makelloses Rennen ab und gewann vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid (Bronze im Einzel).

Das Rennen begann gut, doch die deutschen Herren verspielten ihre Medaillenchancen binnen weniger Minuten: Justus Strelow ließ im Stehendschießen eine Scheibe liegen, ebenso Philipp Horn, der zuvor fehlerfrei war.

Parallel zum zweiten Schießen von Horn begann Philipp Nawrath das Liegendschießen, verfehlte aber zwei Schüsse und schied aus.

David Zobel traf als einziger Deutscher alle zehn Scheiben, war beim Laufen jedoch nicht schnell genug für einen Podestplatz.

David Zobel und Justus Strelow absolvierten jeweils das erste Schießen fehlerfrei.

Strelow führte nach der ersten Schießrunde sogar das Feld an, Zobel folgte knapp auf Rang sechs. Die Top-Weltcupläufer folgen noch.

Die nächste Medaillen-Chance für Deutschland im Biathlon: Der Sprint der Herren läuft! Es gilt als beste Möglichkeit auf Einzelmedaillen für die deutschen Männer, denn Philipp Nawrath und Philipp Horn holten ihre Podestplätze in dieser Disziplin.

Für Nawrath ist es ein besonderer Tag, da er heute seinen 33. Geburtstag feiert. Neben den beiden Philipps starten Justus Strelow und David Zobel für Deutschland.

Unangefochten: Norwegens Ski-König Johannes Høsflot Klæbo (29) gewann bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.

Nach Siegen im Skiathlon und Sprint sicherte sich der 29-Jährige am Freitag auch Gold im 10 km Freistil-Lauf, verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Rang zwei. Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg insgesamt.

Bronze ging an Einar Hedegart (24) aus Norwegen.

Ein ungewöhnliches Bild beim Ski-Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero: US-Langläufer John Steel Hagenbuch (26) startete ohne Mütze und nur im Renntrikot trotz Temperaturen knapp über null Grad.

Damit sorgte er im Vergleich zu den anderen Athleten für sommerliche Stimmung auf der Loipe.

Agnes Reisch (26) ließ das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18.45 Uhr) ausfallen.

Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team vor drei Tagen knapp eine Medaille verpasste, erklärte nach der ersten Trainingseinheit: „Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich.“

Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, weil sie „keinen Sinn mehr sah“.

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertsteln Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Superstar Francesco Friedrich (beide 35) kam nicht über Platz fünf hinaus.

Die Ergebnisse haben allerdings wenig Aussagekraft, da es nur ein Training war. Die Deutschen hatten zuvor in jedem Lauf Bestzeiten gefahren.

Bei den Olympischen Spielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake festgenommen.

Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel der heimischen Mannschaft gegen Finnland besuchen, landete aber im Gefängnis.

Laut Berichten muss er eine fast einjährige Gefängnisstrafe absitzen, nachdem er wegen mehrerer Ladendiebstähle verurteilt wurde.

Max Langenhan (26) sorgte für eine lustige Szene!

Nach seinem Gold-Erfolg wollte Friedrich Merz (70) anrufen, um persönlich zu gratulieren, doch der junge Rodler legte einfach auf.

Wie es dazu kam, lest Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger drückt Bundeskanzler Merz am Handy weg“.

Weiter geht’s! Auch heute stehen wieder mehrere Medaillenentscheidungen an, und die Chancen für Deutschland auf Edelmetall sind vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Der Rückstand auf Spitzenreiter Matt Weston (28) beträgt 0,30 bzw. 0,46 Sekunden. Gold ist damit noch möglich.

Die Entscheidung fällt am Abend ab 19.30 Uhr im dritten Lauf, ab 21.05 Uhr kämpfen die Athleten um die Medaillen.

Im Biathlon-Sprint über 10 km ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29).

Wir verabschieden uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasieges der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wo sich Deutschland im Nationenvergleich aktuell befindet.

Im letzten Drittel verteidigte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung und gewann das Auftaktspiel mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12.10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Pause.

Draisaitl und Co. hatten sich die Führung verdient und waren auf Kurs für den Auftaktsieg.

Im Powerplay nutzte das DEB-Team die Chance, Tim Stützle schnürte mit dem 3:1 (31.) seinen Doppelpack.

Der Stürmer von den Ottawa Senators wollte Draisaitl anspielen, doch der Pass wurde abgefälscht und landete im Tor.

Während im Eishockey noch gespielt wurde, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen setzte sich über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana durch. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im Finale über 1000 Meter bei den Männern gewann Oranje mit Jens van 't Wout, gefolgt vom Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf sehenswert zum 2:1 für Deutschland (25.) nach einem starken Pass von John Peterka.

Obwohl Dänemark zunächst stark war, brachte das DEB-Team mehr Energie aufs Eis. Das Tor zum erneuten Vorsprung war wichtig.

Die erste Pause verlief mit 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.

Der Traumstart mit Draisaitls Tor nach 23 Sekunden wurde von einem Aluminiumtreffer von Bruggisser begleitet, der die Dänen aufweckte. Diese erspielten sich mehr Chancen und erzielten den Ausgleich.

Das hatte sich bereits angedeutet: Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich (14.).

Keeper Philipp Grubauer ließ den Puck gegen seinen Mannschaftskollegen von den Seattle Kraken durch die Beine und Handschuhe ins leere Tor rutschen.

In Russland stieß der Ausschluss des Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Kriegsmotiven offenbar auf Zustimmung.

„Regeln gelten für alle“, sagte Duma-Abgeordneter Amir Chamitow der Agentur Tass. „Für solche Teilnehmer ist das unangenehm, aber man muss sich entscheiden: Sportler oder politischer Agitator?“

IOC-Chefin Kirsty Coventry verkündete die Entscheidung unter Tränen. Die ukrainischen Rodler zeigten Solidarität mit Heraskevych, indem sie nach dem Team-Staffel-Rennen gemeinsam knieten und ihre Helme hochhielten.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startete furios in das erste Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark.

Schon nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung – ein optimaler Start.

Gaon Choi aus Südkorea sicherte sich Gold in der Halfpipe. Trotz eines heftigen Sturzes im ersten Lauf stand die 17-Jährige wieder auf und erreichte im zweiten Lauf das beste Ergebnis.

Mit 90,25 Punkten setzte sie sich vor die favorisierte US-Amerikanerin Chloe Kim und die Japanerin Mitsuki Ono, die Bronze gewann.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz einfach so wieder aufsteht“, kommentierte ZDF-Experte Andreas Kürten. Choi brach anschließend in Tränen aus vor Freude.

Der deutsche Medaillenregen im Rodeln fand mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt.

Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die Österreicher Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewannen sie souverän Gold. Gastgeber Italien (+0,849 Sekunden) freute sich über Bronze.

Damit hat Deutschland in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille gewonnen.

Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler das Medaillenrennen.

Mit den Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Medaillengewinnern Eitberger/Matschina und Wendl/Arlt hat Deutschland gute Chancen auf das Podium.

Francesca Lollobrigida gewann im Eisschnelllauf über 5000 Meter Gold. Die Großnichte der Film-Ikone Gina Lollobrigida stellte mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die Niederländerin Merel Conijn und die Norwegerin Ragne Wiklund hinter sich.

Die Deutsche Maira Jasch belegte mit 14,77 Sekunden Rückstand Rang acht.

Die deutschen Männer feierten den ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier. Mit 5:4 setzte sich das Team um Marc Muskatewitz gegen Norwegen durch.

Nach dem unglücklichen 6:7 gegen Kanada sind sie wieder auf Top-4-Kurs.

Alessandro Hämmerle wiederholte seinen Erfolg von 2022 und gewann das Snowboard-Cross-Finale. Silber sicherte sich der Kanadier Eliot Grondin, Bronze ging an den Österreicher Jakob Dusek.

Zwei der vier deutschen Starter schieden im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten knapp den Einzug ins Viertelfinale nach einer Kollision im Duell.

Die Schwedin Frida Karlsson gewann nach dem Skiathlon auch das 10-km-Freistil-Rennen mit großem Vorsprung.

Sie lag 46,6 Sekunden vor Landsfrau Ebba Andersson, die US-Amerikanerin Jessie Diggins erreichte mit 49,7 Sekunden Rückstand Bronze.

Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink wurde beste Deutsche auf Platz 19, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten.

Beim Freestyle der Männer auf der Buckelpiste war es extrem knapp: Der Australier Cooper Woods und der Kanadier Mikael Kingsbury hatten nach dem zweiten Finale exakt dieselbe Punktzahl.

Gold ging jedoch an Woods, der bessere Turn-Punkte hatte. Bronze gewann der Japaner Ikuma Horishima.

Die Sensation ist perfekt: Italiens Skirennläuferin Federica Brignone (35) holte Gold im Super-G in Cortina.

Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (31) aus Frankreich und der Österreicherin Cornelia Hütter (33) durch und schrieb ihr persönliches Wintermärchen.

Nach einem schweren Unfall mit mehreren Brüchen und Kreuzbandriss galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Exakt 315 Tage später krönte sie sich in Cortina zur Super-G-Siegerin!

Schock für Breezy Johnson (30)!

Beim Super-G stürzte die 30-jährige US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängenblieb.

Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag bereits Abfahrts-Gold gewonnen hatte, das Rennen selbst beenden.

Es scheint nichts Schlimmeres passiert zu sein.

Nach dem zweiten von vier Läufen sind die deutschen Skeletonis auf Podestkurs: Axel Jungk ist Zweiter, Christopher Grotheer Dritter. Auch Felix Keisinger auf Rang sechs ist noch im Rennen.

Gesamtweltcup-Sieger Matt Weston zog mit zwei Bahnrekorden davon und führt mit 0,3 Sekunden Vorsprung vor Jungk.

Leider ist Emma Aicher im nebligen Super-G früh ausgeschieden. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte bei Startnummer 7 ein und kam nicht ins Ziel.

Kurz zuvor schied auch Kira Weidle-Winkelmann aus, nachdem sie aufgrund eines Fahrfehlers ein Tor verpasste. Auch andere Top-Fahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka scheiterten vorzeitig. Lokalmatadorin Federica Brignone führt sensationell.

Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf eine starke Teamleistung hin.

Axel Jungk hatte als Zweiter nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger belegten als Vierter und Sechster ebenfalls medaillennahe Plätze.

Vanessa Voigt wurde im Einzel von Antholz mit Platz vier beste Deutsche, sieht sich jedoch im Netz heftiger Kritik ausgesetzt – und reagiert nun mit Konsequenzen.

„Während viele wieder kritisch meine Zeiten kommentieren, stehe ich hier und bin verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückstand durch Ausfälle vor Olympia zeige sie ihre beste Leistung zum richtigen Zeitpunkt.

Für negative Nachrichten habe sie keinen Nerv und verlasse vorerst Instagram. „Wir sehen uns nach Olympia. Jetzt wird es ruhig – mein Fokus liegt woanders“, so Voigt mit Blick auf weitere Medaillenchancen.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband für den olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.

Grund war sein Helm mit Motiven verstorbener Sportkollegen, die Opfer russischer Angriffe wurden.

Mehr dazu: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.

Der sechste Tag der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm.

Geplant sind unter anderem der Frauen-Super-G, der 10-km-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer und die Mixed-Staffel im Rodeln.

Alle Entscheidungen des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar“.

Die abschließende Goldmedaille des Abends ging an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry verzauberten im Eistanz das Publikum und sicherten sich den Sieg vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates und den Kanadiern Piper Gilles/Paul Poirier.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen derzeit dominieren.

Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Das Finale im Eistanz ohne deutsche Beteiligung läuft aktuell.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Lauf von einem Fehler des führenden US-Duos und holten Bronze.

Gold ging an die Italiener Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner, Silber an Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert/Florian Müller wurde Vierter. Marcus Mueller/Ansel Haugsjaa aus den USA fielen auf Platz sechs zurück.

Die jungen US-Paare starteten stark, leisteten sich dann aber Fehler und fielen zurück. Wendl/Arlt sicherten sich überraschend den Podestplatz.

Nach einem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen erreichte der Niederländer nur Platz fünf, Gold ging an einen US-Amerikaner.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, Jenning de Boo wurde Zweiter, Zhongyan Ning aus China Dritter.

Für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb verlief der Abend enttäuschend: Er blieb zwei Sekunden unter seiner Bestzeit und wurde Zwölfter. Moritz Klein und Hendrik Dombek wurden 15. und 16.

Der Chinese Lian Ziwen brachte Joep Wennemars durch geschickte Taktik aus dem Konzept, was zu einer unglücklichen Szene mit Gesten und einem Wutausbruch führte.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten ihren zweiten Platz und gewannen Silber.

Gold ging knapp mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze an das österreichische Duo Selina Egle und Lara Michaela Kipp (+0,259 Sekunden).

Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf, doch das beste Paar ließ sich nicht beeindrucken und fuhr fehlerfrei zum Sieg. Die Freude auf dem Podest war groß.

Die deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt streben ebenfalls Medaillen an.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Platz vier, Wendl/Arlt folgen als Fünftplatzierte. Marcus Mueller/Ansel Haugsjaa aus den USA führen, dahinter liegen die Österreicher Thomas Steu/Wolfgang Kindl sowie die Italiener Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner auf Podiumskurs.

Die deutschen Rodlerinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina liegen zur Halbzeit im Doppelsitzer auf Rang zwei.

Bei einer Bandenberührung am Start verloren sie etwas Zeit, im unteren Bereich lief es jedoch sehr gut. Die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer führen, Eitberger/Matschina haben nur 0,022 Sekunden Rückstand. Das österreichische Duo Selina Egle/Lara Kipp liegt auf Rang drei.

Vor wenigen Minuten begannen die ersten Durchgänge im Doppelsitzer, die Entscheidungen im zweiten Lauf fallen um 18.53 Uhr bzw. 19.40 Uhr.

Bei den Frauen kämpfen Eitberger und Matschina um Gold, bei den Männern gehen Wendl/Arlt und Eggert/Müller an den Start, beide Teams mit Medaillenchancen.

Elizabeth Lemley gewann auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park Gold! Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor Jaelin Kauf (USA) und Perrine Laffont (Frankreich) durch.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 im vergangenen Dezember zurück und überraschte mit dem Sieg in Italien.

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer in der Halfpipe der Frauen und musste lange behandelt werden.

Beim Versuch eines „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf und blieb regungslos liegen. Die Fans verstummten. Nach etwa acht Minuten wurde Jiayu auf einer Trage abtransportiert.

Derzeit ist unklar, wie es der Weltmeisterin von 2019 geht.

Die Französinnen dominierten den Biathlon-Einzelwettbewerb der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber. Lora Hristova aus Bulgarien holte Bronze.

Vanessa Voigt verpasste das Podest als Vierte knapp. Janina Hettich-Walz wurde Achte.

Franziska Preuß lief nicht rund: Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, sie kam mit über zwei Minuten Rückstand auf Simon ins Ziel und wurde Zehnte. Nach drei perfekten Schießeinlagen war sie lange aussichtsreich im Medaillenkampf.

Gold im Langlauf über 10 km ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro sank erschöpft im Ziel zusammen. Österreichs Johannes Lamparter gewann Silber, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe, am Ende fehlte ihm die Kraft – er wurde Zehnter, hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid landete auf Platz 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen wird wohl König der Winterspiele: Mit 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.

Marco Odermatt (28), vor Olympia als Favorit gehandelt, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Geschichte, der bei einem Olympischen Winterspiel drei Goldmedaillen gewann. Damit reiht er sich in die Liste der Legenden wie Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82) ein.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skisprung wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz mit Hasskommentaren überzogen.

„Mir ist klar, dass mein Sprung uns den Einzug in die zweite Runde gekostet hat. Ich hatte Angst. Ich wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt“, sagte die Teenagerin nach einem Sprung von 82 Metern. Sie nahm die Schuld auf sich, war aber von der Reaktion im Netz überrascht.

Schock im Olympia-Dorf! Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) schwer im Training und fällt sicher für Olympia aus.

Das Australische Sportinstitut NSWIS bestätigte den schweren Unfall. Am Dienstag klagte Bolton über zunehmende Schmerzen am Kopf, Nacken und Hals, woraufhin er für eine CT-Untersuchung in die Olympische Polyklinik gebracht wurde.

Die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus in Mailand gebracht.

Während beim Frauen-Eishockey und im Eiskunstlauf der Männer noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland geprägt war.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland vorübergehend auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.

Das ist bitter! Das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste mit einem halben Meter Abstand das Podium und wurde Vierter.

Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen wurde Zweiter.

Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Team-Skispringen hofft Deutschland nach Philipp Raimunds Gold auf eine weitere Medaille.

Aktuell sieht es für Raimund, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag noch nicht nach dem Podium aus. Der abschließende Sprung von Raimund wird entscheidend sein. Die Slowenen sind auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportlerin aus Annaberg-Buchholz behauptete nach vier Läufen die Führung im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Fahne konnte sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg freuen. Mit einem Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Zeit von 3:30,625 Minuten stand sie ganz oben auf dem Podium, gefolgt von Bota. Die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957) gewann Bronze.

Julia Taubitz hat nach drei von vier Läufen weiterhin die beste Chance auf ihr erstes Olympia-Gold. Sie führt mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor der Lettin Elina Bota.

Dabei profitierte sie von einem Fehler der bisherigen Zweitplatzierten Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um die Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18.50 Uhr.

Das Spiel um Platz drei im Curling-Mixed-Wettbewerb ist entschieden: Italien besiegte Großbritannien mit 5:3 und holte eine weitere Medaille.

Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18.05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste beim Biathlon-Einzel als Fünfter mit einem Fehler knapp die Medaillen.

Stattdessen gewann der fehlerfreie Johan-Olav Botn sein erstes Olympia-Rennen, vor dem Gesamtweltcup-Führenden Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen).

David Zobel wurde 21., Lucas Fratzscher 23., beide mit zwei Fehlern. Philipp Horn schoss sechsmal daneben und landete auf Rang 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte im Abfahrtsteil eine starke Leistung hin, Emma Aicher holte mit der besten Slalomzeit Silber für Deutschland.

Die 22-Jährige fuhr die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams. Das Duo musste sich nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber geschlagen geben - mit nur 0,05 Sekunden Rückstand. Bronze gewannen die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille, ausgerechnet auf der Strecke, bei der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

In einem sturzreichen Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Kein Athlet konnte seinen starken ersten Lauf toppen, obwohl er im letzten Durchgang stürzte. Silber gewann der US-Amerikaner Alex Hall, Bronze Luca Harrington aus Neuseeland.

Für Ruud ist es die zweite olympische Goldmedaille: 2022 gewann er den Big-Air-Wettbewerb in Peking.

Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben: Im Mixed-Team-Staffel-Finale gewann Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien.

Ein deutsches Team war nicht am Start.

Im Mixed-Teamwettkampf verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid und setzen stattdessen auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die bei der Normalschanze besser abgeschnitten hatten.

Das Quartett wird vom frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann komplettiert.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann den Sprint der Männer und holte Gold. Silber ging an US-Amerikaner Ben Ogden, Bronze an den Norweger Oskar Opstad Vike.

Der beste Deutsche, Jan Stoelben, erreichte das Viertelfinale; Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Triple-Podium für Schweden! Linn Svahn gewann den Langlauf-Sprint der Frauen vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Schade! Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler ist der Sprint im Halbfinale vorbei. Sie belegten in ihrem Lauf die Plätze drei und vier, konnten sich auch nicht als Lucky Loser für das Finale qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite, der für die direkte Qualifikation zum Halbfinale nötig war. Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste deutlich das Halbfinale.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Team in der Team-Kombination nach der Abfahrt auf Rang sechs.

Die 29-Jährige, die in der Abfahrt startete, hatte 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Bis zu den Medaillen sind es 0,47 Sekunden.

Im Slalom soll Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher den Rückstand wettmachen. Die Allrounderin ist in dieser Saison nicht nur beste Abfahrerin, sondern auch beste Slalomfahrerin im Team und läuft mit Weidle-Winkelmann um Medaillen mit.

Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gerne mit Norweger Marius Lindvik gefeiert.

Doch die Freundschaft zerbrach nach einem Anzug-Skandal bei der WM 2025: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten hinterher: Wie ins Gesicht gespuckt“.

Die Olympischen Winterspiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet. Doch die Übertragung beim italienischen Sender Rai war von Pannen geprägt und sorgt für Aufsehen.

Der Sportchef Paolo Petrecca erkannte zahlreiche Teilnehmer nicht und verwechselte bekannte Persönlichkeiten wie Schauspielerin Matilda De Angelis und US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurde verwechselt und fälschlich für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten gehalten.

Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte Petrecca scharf und warf ihm vor, dem Sender, den Zuschauern und Sportjournalisten geschadet zu haben.

Auch die Politik reagierte: Die italienische Opposition beklagte, dass politische Loyalität bei Rai wichtiger sei als fachliche Kompetenz.

Aufregung bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei der Geburt dabei! Olympia-Star wurde per Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell“.

Drei der vier deutschen Langlauf-Starterinnen schafften die Qualifikation im Sprint.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Während die Qualifikation ein Einzelzeitfahren war, sprinten die Athletinnen ab dem Viertelfinale in direkten Heats zu je sechs Starterinnen.

Am späten Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Alle Details gibt es hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.

Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund richten sich die Blicke auf Dienstag, wenn das deutsche Team erneut zahlreiche Chancen hat.

Die besten Medaillenchancen bestehen im Rodeln: Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen zur Halbzeit auf Gold- und Silberkurs. Um 18.34 Uhr startet der letzte Lauf in Cortina.

Raimund will nach seinem Gold am Sonntag nachlegen und geht am Abend im Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) an den Start. In der Alpinen Kombination hoffen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann auf Medaillen (10.30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom).

Auch die Biathlon-Herren dürfen im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13.13 Uhr) auf Medaillen hoffen. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Während das Damen-Eishockey noch am vierten Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns mit dem „Gold-Hille-Wunder“.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland auf Rang vier.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen. Der 25-Jährige siegte in Predazzo im Normalschanzen-Wettkampf.

Der Erfolg kam überraschend, Raimund hatte zuvor noch keinen Weltcup-Sieg. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Metern den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze. „Ich wusste, dass ich weit springen kann. Es ist unglaublich“, sagte Raimund im TV.

Mehr Infos: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel lagen nach zwei von vier Läufen deutlich vorn und lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Taubitz führte mit nur 61 Hundertsteln Vorsprung.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan wurde 13. in der Qualifikation und verpasste knapp das Finale der besten zwölf.

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf das Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 gegen Frankreich durch, nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 besiegt wurde. Das Team vergab viele Chancen und machte es unnötig spannend.

Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, Frankreich glich durch Estelle Duvin im letzten Drittel aus. Katarina Jobst-Smith erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam bescherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Spitzensportlerin vor ihrem Freund Jake Paul um 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Die Bronzemedaille ging an Miho Takagi, die 2020 und 2023 Weltmeisterin auf dieser Strecke wurde.

Jetzt beginnt das Frauen-1000-Meter-Rennen im Eisschnelllauf.

Die Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Top-Anwärterinnen.

Anna Ostlender (23) ist einzige deutsche Teilnehmerin, hat aber nur Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz bei der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) ein emotionales Statement an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst sowohl die Menschen, die deinen Weg verfolgen, als auch uns, die eng mit dir arbeiten“, schrieb der 42-Jährige einen Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. „Es war ein harter Tag auf der Strecke, besonders für dich.“

Vonn war nach zwölf Fahrsekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer zu Boden gegangen. Dabei brach sie sich das linke Bein.

In Kürze gehen die deutschen Frauen im Eishockey aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16.40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnten die Damen den nächsten wichtigen Schritt Richtung Olympia-Viertelfinale schaffen.

Simon Jocher und Linus Straßer haben das Podest in der alpinen Team-Kombination klar verpasst.

Jocher wurde in der Abfahrt Elfter, Straßer verbesserte die Position nur um einen Rang auf den zehnten Platz.

Abfahrts-Sieger wurde Franjo van Allmen (Schweiz) im Duo mit Tanguy Nef vor Marco Odermatt/Loic Meillard und den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich die Silbermedaille teilten.

Im Ski-Freestyle verteidigte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg.

Wie vor vier Jahren verwies sie die Chinesin Eileen Gu auf Platz zwei. Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Athletinnen waren wegen einer Verletzung von Muriel Mohr nicht am Start.

Trotz guter Schießleistungen startet Justus Strelow nicht im Einzel, stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die schwierige Vier-Kilometer-Runde im Einzel nicht zu Strelows Stärken passe und die läuferische Lücke zu groß wäre.

Strelow habe die Entscheidung „wie ein Teamplayer“ akzeptiert. Bereits bei den letzten beiden Weltmeisterschaften hatte er den längsten Wettbewerb ausgelassen, um für Staffeln fit zu bleiben.

Die Team-Kombination der Männer läuft. Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Rang elf.

Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Giovanni Franzoni (Italien). Straßer hat im Slalom (14 Uhr) noch alle Chancen, einer der besten Slalomfahrer der Welt zu sein und von hinten zu attackieren.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz, und auch am Montag könnte es golden weitergehen.

Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Obwohl er noch keinen Weltcupsieg errungen hat, stand er in dieser Saison fünfmal auf dem Podium. Im letzten Training belegte er die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann hat Chancen auf Edelmetall.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team verfolgen große Stars wie Tennis-Superstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Geschehen. Team Deutschland freut sich über die ersten Medaillen.

Gold-Rodler Max Langenhan war der Star des zweiten Wettkampftags, aber auch Emma Aicher fuhr knapp an Gold vorbei und holte Silber, die Mixed-Staffel im Biathlon ergänzte mit Bronze. Leider überschattete der schwere Sturz von US-Star Lindsey Vonn die Spiele.

Alle Gewinner im Überblick findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Feier der deutschen Biathlon-Bronzemedaille ist in vollem Gange, doch die Medaillen scheinen nicht sehr robust zu sein.

Beim Freudensprung fiel Justus Strelow seine Medaille von der Kette, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband. Hoffentlich blieb zumindest der glänzende Teil heil.

Rennrodler Max Langenhan sicherte Deutschland das erste Gold der Winterspiele in Italien!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.

In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der Norweger ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter konnten nicht um Medaillen mitfahren, zeigten aber gute Leistungen mit Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold).

Nach dem schweren Sturz von Lindsey Vonn berichtete ihr Trainer Alexander Hödlmoser erstmals zum Gesundheitszustand.

Mehr dazu: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Max Langenhan stellte am ersten Wettkampftag gleich zweimal Bahnrekorde auf und übertraf sich im dritten Lauf noch einmal.

Mit dem dritten Bahnrekord hat der 26-Jährige vor dem letzten Lauf im Einsitzer fast drei Zehntelsekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Felix Loch liegt nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo auf Platz zehn.

Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Medaille rang Vanessa Voigt mit den Emotionen.

Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwierige Jahr: „Passiert das wirklich? Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen“.

Die deutschen Snowboarder verpassten die Medaillen im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Cheyenne Loch und Elias Huber waren zuvor im Achtelfinale gescheitert.

Gold gewannen die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.

Was für eine spannende Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß gewann Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, beim letzten Schießen musste Preuß trotz drei Nachladern eine Scheibe liegen lassen und in die Strafrunde. Ihr Glück: Norwegens Maren Kirkeeide musste zweimal strafen, die anderen Teams waren zu weit zurück, so reichte es für Platz drei.

Nach Silber für Emma Aicher war es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz war auch ihre Schwester Karin Kildow dabei.

Mehr dazu: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‘Kein gutes Zeichen’“.

Naht eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand die deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit liegen sie gut.

Ohne Fehler kamen Justus Strelow und Philipp Nawrath durch, beim Wechsel auf die Frauen lagen sie auf Rang zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich sowie Italien.

Vanessa Voigt und Franziska Preuß sind nun an der Reihe, um die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und feierte seinen sechsten Olympiasieg.

Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget gewann Bronze, zwischen den beiden Norwegern sicherte sich der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Achtelfinale im Parallel-Riesenslalom.

Ramona Hofmeister (Olympia-Bronze 2018) wurde Siebte, Cheyenne Loch erreichte als 15. ebenfalls die Runde der letzten 16. Elias Huber wurde Zwölfter, Stefan Baumeister (Vize-Weltmeister) schied als 18. aus.

Fast 20 Minuten war das Rennen unterbrochen, nach dem Neustart konnte keine Athletin Emma Aicher noch vom Podest verdrängen. Silber ist sicher, nur 0,04 Sekunden fehlen auf Gold!

Gold gewann Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze sicherte sich Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Die erste Medaille für Deutschland, die allerdings vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet wurde. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach rund 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Lindsey Vonn lag noch auf der Piste und wurde behandelt. Ein Hubschrauber näherte sich, um die 41-Jährige abzutransportieren. Die Bilder waren bedrückend.

Das sieht nicht gut aus! Kira Weidle-Winkelmann kam als Siebte ins Ziel, dann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit einem Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und musste sich nur Breezy Johnson geschlagen geben – um vier Hundertstel. Nun heißt es zittern um das Podest!

Der erste Tag wurde von Protesten in Mailand überschattet.

Details: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder sind in vollem Gange. Um 11.30 Uhr fällt die erste Medaille des Tages in der Frauen-Abfahrt.

Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer, darunter Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann, die beide Podiumschancen besitzen. Auch Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister starten bei den Snowboardern. Im Rodel-Einsitzer der Männer liegt Max Langenhan nach Tag eins auf Goldkurs. Die Biathlon-Mixedstaffel hat ebenfalls Chancen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen verteilt: Gold und Silber an Japan, Bronze an China.

Großer Favorit Hiroto Ogiwara blieb ohne Medaille, seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.) gewannen Gold und Silber. Der Chinese Yiming Su holte Bronze.

Norwegerin Anna Odine Stroem gewann überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze am Samstagabend.

Mit bärenstarken Sprüngen lag sie 1,1 Punkte vor Favoritin Nika Prevc. Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hatte sich beim Rodeln mehr erhofft: Nach der Hälfte liegt der Favorit nur auf Platz acht.

Besser machte es Max Langenhahn (26) aus Friedrichroda, der einen Bahnrekord in Cortina aufstellte und vor dem letzten Tag führt.

Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen olympischen Rekord auf und distanzierte die Norwegerin Ragne Wiklund sowie die Kanadierin Valérie Maltais.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte und wurde nur Vierte.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgeschlossen, ab 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder Speed Skating Stadium starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Medaillenchancen gering, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Athletin am Start.

Fast zeitgleich wurden an drei Stellen in Norditalien Schäden am Bahnnetz gemeldet.

Ermittler schließen Sabotage nicht aus, Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr dazu: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden setzten sie sich im zweiten Gruppenspiel deutlich mit 5:2 gegen Japan durch und feierten den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Die Weichen auf Sieg wurden früh gestellt: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) bauten die Führung auf 5:0 aus. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten nur kosmetisch.

Doppel-Gold für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen, mit 51 Sekunden Vorsprung vor Heidi Weng aus Norwegen. Ebba Andersson holte Silber.

Die deutschen Langläuferinnen spielten keine Rolle: Pia Fink wurde 13., Katharina Hennig-Dotzler 30.

Hoher Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland viel Erfolg.

Er hoffe, dass sich die Vorbereitung mit guten Platzierungen und Medaillen auszahle und drückte den Sportlern die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) bleibt nicht die einzige Station, weitere Besuche in Cortina und Antholz sind geplant.

Weiter geht es ohne Umwege nach Tesero.

Im Val di Fiemme startete gerade der Frauen-Skiathlon über 20 km, bei dem Medaillen vergeben werden.

Die erste Medaille des Tages ist vergeben.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni (Italien) und Dominik Paris (Südtirol).

DSV-Fahrer Simon Jocher wurde 21., verpasste eine Top-20-Platzierung.

Als einziger Deutscher liegt Jocher nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.

Würde es so bleiben, wäre es seine zweitbeste Platzierung in dieser Saison.

Jetzt hoffen alle, dass ihn nachfolgende Fahrer nicht noch verdrängen.

Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und erfüllt seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat er Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel verlor der Franzose die Kontrolle, stürzte und rutschte die Piste entlang.

Zum Glück konnte er sich wieder aufrichten und blieb unverletzt.

Los geht’s für die Speed-Disziplinen!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Ski-Wettkämpfe und bringt die erste Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer das erste Gold gewinnt.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag startet heute der Wettkampf richtig!

Nach drei Tagen mit Vorrundenspielen und Qualifikationen werden am Samstag die ersten Medaillen vergeben.

Los geht es mit den Herren in der Abfahrt um 11.30 Uhr. Auch Deutschland hat gute Chancen: Am Abend folgt das Normalschanzen-Skispringen der Frauen (18.45 Uhr) mit Selina Freitag, Katharina Schmid und Agnes Reisch.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich entzündeten die Ski-Stars Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer in Mailand und Cortina.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Gleich wird das Olympische Feuer entzündet.

Das geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.

Im San-Siro-Stadion wird die Olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.

Jetzt ist es so weit, der Moment, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli, der „Nessun Dorma“ singt.

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den Ansprachen von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor blickt ein Einspielfilm mit Schauspielerin Sabrina Impacciatore auf die Geschichte der Winterspiele zurück.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.

Zum Schluss wird es laut, denn das Gastgeberland betritt die Bühne.

Die Athleten zeigen pure Freude, und die Stimmung ist mitreißend.

Belgischer Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Zusammen mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, kam aber aufgrund von Zugproblemen nicht rechtzeitig.

Wir sind bei S angekommen.

Die meisten Nationen sind eingetroffen, nur wenige fehlen.

Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht in voller Besetzung an.

Bei den Eishockey-Frauen wurde ein Norovirus-Fall bestätigt. Die betroffene Athletin war erst nach dem Sieg gegen Tschechien positiv getestet worden.

Als Vorsichtsmaßnahme verzichtete das Team auf die Eröffnungsfeier – ein herber Rückschlag.

Endlich: Eishockey-Star Leon Draisaitl führt das deutsche Team ins San-Siro-Stadion, Skispringerin Katharina Schmid trägt die Fahne bei der Nationenparade in Predazzo.

Die Teams tragen auffällige Ponchos, die unterschiedlich aufgenommen wurden.

Nach etwa 20 Minuten erreicht der Einmarsch bei C.

Deutschland tritt als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Die Brasilianer sorgten mit einem kurzen Tanz für Stimmung und brachten die Copacabana kurz nach Italien.

Nun liegt der Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Der Einlauf beginnt traditionell mit Griechenland, danach folgen die Teams in alphabetischer Reihenfolge der Gastgeber-Sprache.

Zeit für Poesie!

Der italienische Schauspieler Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro-Stadion wird die italienische Nationalhymne gespielt.

Zeitgleich werden an den anderen drei Austragungsorten die Flaggen gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Showeinlage geehrt.

Der italienische Designer verstarb im September 2023 im Alter von 91 Jahren.

Tosender Applaus im Stadion!

US-Popstar Mariah Carey sang früh in der Zeremonie den Italo-Hit „Volare“.

Die Show bleibt künstlerisch.

Italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis trat auf, während kostümierte Tänzer über die Bühne zogen und riesige Farbtuben schwebten.

Es stehen noch Überraschungen bevor.

Zu Beginn lag der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelte sich in ein Museum mit tanzenden Skulpturen.

Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat begonnen.

Trotz des feierlichen Rahmens war das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt – die hohen Ticketpreise scheinen viele Fans abgeschreckt zu haben.

130 deutsche Athleten nehmen an der großen Eröffnungsfeier teil.

Sie treten nicht alle gemeinsam in Mailand auf, sondern dezentral an vier Orten: Mailand, Cortina, Predazzo und Livigno. So können die Sportler an ihren Wettkampfstätten bleiben.

Das Warten endet bald: In rund einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19.50 Uhr wird sie live aus dem Mailänder San-Siro-Stadion im Ersten gezeigt, kommentiert von Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo. Parallel gibt es abgespeckte Events in Cortina, Predazzo und Livigno.

Alternativ kann das Spektakel bei Eurosport oder hier im XXL-Olympia-Ticker verfolgt werden.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.

Der DOSB teilte mit, dass Mohr einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ erlitt und sich einer Arthroskopie in München unterzog.

Der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne sagte, das Knie sei stabil und ohne weitere Verletzungen. Bei gutem Heilungsverlauf sei die volle Belastbarkeit in einigen Tagen möglich. Mohr hofft auf einen Start bei den Spielen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus. Deshalb war der heutige Freitag der erste Tag, an dem Kira Weidle-Winkelmann die Piste in Cortina befuhr.

Sie erzielte die drittschnellste Zeit, war aber mit der Streckenpräparierung unzufrieden.

„Man will für Großereignisse Spannung reinbringen, ich bin kein Fan davon“, sagte sie. „Unser Sport ist gefährlich genug.“

Weidle-Winkelmann gewann 2021 WM-Silber in Cortina. Die Strecke hat sich durch schärfere Wellen verändert.

„Es ist nicht das schöne Cortina, das man kennt. Aber jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen.“

Das Abfahrtstraining der Frauen wurde mit großer Verzögerung doch noch durchgeführt – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen für die Deutschen.

Emma Aicher hatte Probleme, verpasste einige Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann zeigte hingegen eine starke Leistung als Drittschnellste.

Alle Augen lagen auf Lindsey Vonn, die sich nach Kreuzbandriss der Belastung stellte und souverän ins Ziel kam. Eine Medaille scheint trotz Handicap möglich.

Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) ist ein harter Kämpfer: Nach einem schweren Sturz im Training stand er weniger als 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr eine Abfahrt.

Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen war er gut gelaunt und scherzte mit Teamkollegen.

Im letzten Training fuhr er auf Platz zwei, doch viele Athleten fehlten, sodass das Ergebnis wenig Aussagekraft für den Wettkampf hat.

Nach dem positiven Dopingtest von Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor hinter die Athletin.

Klaus Höllrigl berichtete, wie die Neuigkeiten ins Team gelangten. Mehr dazu: „’Absolutes No-Go’: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief chaotisch!

Nach dem Sturz von Ilka Štuhec (35) musste die Strecke repariert werden. Kurz vor dem Start von Emma Aicher wurde das Training wegen Nebels erneut abgebrochen.

Auch Lindsey Vonn wartet auf ihren Start, der mit Spannung erwartet wird – sie tritt mit Kreuzbandriss an.

Die deutschen Bob-Topfavoriten Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) sowie ihre Crews werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen.

Sie kehren stattdessen vorzeitig nach Innsbruck bzw. Königssee zurück, da es im Athletendorf keinen Platz für beide gibt. Die Bob-Wettkämpfe starten erst am 16. Februar.

Jutta Leerdam (27), niederländische Eisschnellläuferin, steht vor harscher Kritik.

Mehr: „’Wie eine Diva’: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit nach dem Tod seines Vaters Hugo.

Wie er damit umgeht: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2026 um 20 Uhr im Mailänder San Siro.

Viele Athleten sind in Mailand, andere feiern zeitgleich in Cortina, Livigno und Predazzo, wo Katharina Schmid die deutsche Delegation anführt.

Die ersten Wettkämpfe begannen bereits am Mittwoch, und auch heute starten Eiskunstlauf und Curling. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben, beginnend mit der Abfahrt in Bormio (11.30 Uhr).

Deutschlands Skispringer Felix Hoffmann (28) zeigte sich im Training stark.

Auf der Normalschanze in Predazzo belegte er in drei Durchgängen die Plätze eins, zwei und drei.

Philipp Raimund (25) erreichte die Plätze drei, fünfzehn und sechs.

Andreas Wellinger (30) belegte 20, 11 und 18, Pius Paschke (35) 28, 30 und 27.

Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale.

Er stürzte bei zwei Versuchen und konnte nicht punkten. Damit bleibt ihm auch bei den Winterspielen 2022 in Peking das Finale verwehrt.

Die deutschen Skispringerinnen absolvierten am Mittwochabend ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze in Predazzo mit Luft nach oben.

Katharina Schmid (29) belegte die Plätze 15, 18 und 19; Selina Freitag (24) konnte sich noch nicht vorne platzieren.

Agnes Reisch (26) überzeugte mit den Rängen vier, zehn und fünf, Juliane Seyfarth (35) blieb auf 38, 33 und 26.

Das Eishockey-Frauen-Gruppenspiel zwischen Finnland und Kanada wurde abgesagt.

Ein Norovirus brach im finnischen Team aus, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.

Die Partie sollte ursprünglich um 21 Uhr stattfinden und wird nun am Donnerstag nachgeholt.

Die deutschen Eishockey-Frauen starteten mit einer Niederlage ins Turnier.

Am Tag vor der Eröffnungsfeier verlor das Team von Jeff MacLeod mit 1:4 gegen Schweden.

Katarina Jobst-Smith (9.) brachte Deutschland in Führung, doch die Tore von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) sicherten Schweden den Sieg.

Auf der Stelvio-Piste in Bormio kam es erneut zu einem schweren Sturz.

Nach Fredrik Möllers Unfall am Mittwoch stürzte auch der ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34) in einer Rechtskurve.

Er rutschte auf dem Rücken, flog durch ein Tor und verlor seinen Helm. Er erlitt Verletzungen im Gesicht und Schmerzen im Bein.

Möller hatte sich am Vortag eine Schulterluxation zugezogen, sein Start am Samstag ist ungewiss.

Vor dem offiziellen Start der Spiele sorgten mutwillige Beschädigungen der Sanitäranlagen im Olympischen Dorf in Mailand für Schlagzeilen.

In 70 Zimmern wurden Duschen und Toiletten zerstört, vermutlich mit Fräsen. Es wird von Sabotage ausgegangen.

Trotz Zugangskontrollen und Kameras konnte die Tat nicht verhindert werden.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettbewerb sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten Siege.

Ergebnisse auf einen Blick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Curling-Mixed-Auftakt verlief nicht wie geplant.

Ein Stromausfall im Olympiastadion von Cortina führte zu einer kurzen Unterbrechung um 19.08 Uhr. Das Problem wurde schnell behoben, das Turnier konnte fortgesetzt werden.

Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier beginnen die Mixed-Curling-Teams in Cortina D’Ampezzo.

Ab 19.05 Uhr stehen die ersten vier Partien im Olympiastadion auf dem Programm.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag.

Der DOSB gab die Wahl mit mehr als 135.000 Fans offiziell bekannt.

Das Duo setzte sich gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.

Sie übernehmen das Erbe von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35), die 2022 die deutsche Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele wurde Italien Ziel mutmaßlicher russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani (72) bestätigte, dass mehrere Cyberangriffe auf Außenministeriums-Büros und Veranstaltungsorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt wurden.

Die Attacken seien russischen Ursprungs, weitere Details gab es nicht.

Kurz vor Wettkampfbeginn stürzte der norwegische Skirennfahrer Fredrik Möller (25).

Im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio verlor er die Kontrolle, rutschte und verletzte sich offenbar am linken Arm. Nach längerer Behandlung wurde er an einem Seil abtransportiert.

Obwohl die Olympischen Winterspiele offiziell erst am Freitag beginnen, finden heute schon Wettkämpfe statt!

Den Start machen die Curling-Mixed-Vorrundenspiele ab 19.05 Uhr.

Hier gibt es einen Überblick: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) nahm in den sechs Monaten vor Olympia 7100 Dopingproben und testete etwa 2800 Athletinnen und Athleten mindestens einmal.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Besonders viele Tests gab es in Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

China, Deutschland, USA und Spanien hatten mit über 94 Prozent die meisten Tests.

Das US-Olympiateam änderte vor dem Start den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ auf „Winter House“.

US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey begründeten die Änderung mit der Verwechslung mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE.

Diese steht wegen ihres brutalen Vorgehens gegen Einwanderer in der Kritik, auch Demonstrationen fanden in Mailand statt.

Gute Nachrichten für das deutsche Team: Die Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillen bei Olympia 2026.

Gold wird nun mit 30.000 Euro (statt 20.000) belohnt, Silber mit 20.000 Euro (statt 15.000), Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Die Entscheidung fällt auf ein Duo, einen Mann und eine Frau.

Bei den Frauen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) zur Wahl. Bei den Männern kandidieren Eishockeyspieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38).

Bis zum 3. Februar könnt Ihr auf der DOSB-Homepage abstimmen.

Die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier.

Hallo und herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026.

Hier halten wir Euch über alle wichtigen Informationen rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights auf dem Laufenden.