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Olympia 2026 im Liveticker: Deutschland sichert an Tag zehn Silber und Bronze

Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber oder Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am zehnten Wettkampftag erlebte Deutschland in drei Disziplinen spannende Momente. Im Frauen-Monobob sowie im Paarlauf im Eiskunstlauf schien der Olympiasieg möglich, doch in beiden Wettbewerben reichte es am Ende nicht für Gold.

Bereits zuvor zerplatzten die Hoffnungen der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um nur 17 Zentimeter – und das auch nur, weil das Springen wegen starken Schneefalls abgebrochen werden musste. Mit einem Rückstand von 0,3 Punkten landeten die Deutschen auf dem vierten Platz und galten damit als die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel befindet sich Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht und hat bisher vier Gold-, sieben Silber- sowie sechs Bronzemedaillen gesammelt.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA im Olympischen Endspiel auf Kanada.

Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch, zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.

Im Wettbewerb der Frauen im Eishockey kämpfen Kanada und die Schweiz noch um den zweiten Finalplatz. Aktuell liegt Kanada im dritten Drittel mit 2:1 vorne.

Die USA gewannen das erste Halbfinale deutlich mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19.10 Uhr statt, das Spiel um Bronze wird am selben Tag um 14.40 Uhr ausgetragen.

Ein weiteres Drama am Abend: Das deutsche Eiskunstlaufpaar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst im Kürprogramm den Olympiasieg und sichert sich mit 219,09 Punkten Bronze.

In der Kür war es vor allem Minerva Hase, die zwei entscheidende Fehler machte und dadurch wichtige Punkte verlor. Nach einem herausragenden Kurzprogramm hatten die beiden die Führung inne, doch im Kürprogramm reichte es nicht zum Gold.

Dagegen gelang den Weltmeistern und klaren Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine beeindruckende Aufholjagd, die sogar die Leistung von Aljona Savchenko und Bruno Massot bei den Spielen vor acht Jahren übertraf. Damals lagen die Deutschen nach dem Kurzprogramm auf Rang vier und wurden später Olympiasieger, heute starteten die Japaner nach dem fünften Platz ins Kürprogramm und erzielten mit 231,24 Punkten ein sensationelles Ergebnis.

Die Silbermedaille sicherten sich die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Für Hase und Volodin ist die Bronzemedaille dennoch ein großer Erfolg, haben sie doch erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam trainiert.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt weiter: Die entscheidende Kür der Paare läuft auf Hochtouren, und die japanischen Titelverteidiger Miura/Kihara zeigten eine nahezu fehlerfreie Vorstellung.

Nach einer weniger gelungenen Kür im Kurzprogramm, in dem sie nur auf Rang fünf lagen, gelang ihnen heute Abend eine beeindruckende Kür zu den Klängen von „Gladiator“ mit der unglaublichen Wertung von 158,13 Punkten. Zusammen mit dem Kurzprogramm ergab sich eine Gesamtpunktzahl von 231,24 – eine Herausforderung für das deutsche Spitzenpaar Hase und Volodin, das mit 80,01 Punkten im Kurzprogramm einen persönlichen Bestwert erzielte und nun mit der Kür seine Höchstleistung von 149,57 Punkten übertreffen müsste, um den Olympiasieg zu erringen.

Spannung pur im Eiskanal: Laura Nolte verpasst im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.

Die 27-Jährige aus Unna hatte drei Läufe lang geführt, doch im entscheidenden vierten Lauf verlor sie den Vorsprung. Mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor aus den USA kam sie als Letzte ins Ziel und sicherte Deutschland somit Silber.

Trotzdem ist das eine großartige Leistung für die in Dortmund lebende Athletin, die gute Chancen hatte, die erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden. Dritte wurde mit Kaillie Armbruster Humphries eine weitere US-Amerikanerin. Lisa Buckwitz belegte diesmal Platz vier, Kim Kalicki kam auf den elften Rang.

Jetzt richten sich die Hoffnungen auf Gold im Zweierbob, wo Laura Nolte mit Anschieberin Deborah Levi als Titelverteidigerinnen starten. Beide hatten bei den Spielen 2022 in Peking Gold gewonnen.

Die Entscheidung im Monobob ist in vollem Gange. Gleich wird die führende Deutsche Laura Nolte für den vierten und letzten Lauf an den Start gehen, um sich die Goldmedaille zu sichern.

Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf läuft bereits, und das erste deutsche Paar ist schon auf dem Eis gewesen.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und als Elfte dastehen, präsentierten eine starke Kür zu Meatloafs „I'd Do Anything for Love“ und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbessern sie sich voraussichtlich um mindestens eine Platzierung.

Alle Augen richten sich nun auf das deutsche Spitzenduo Minerva Hase und Nikita Volodin, die als Letzte um 22.45 Uhr ihre Kür in Mailand zeigen werden.

Aufgrund der Wetterlage sind keine weiteren Sprünge möglich, weshalb die Jury das Springen abbricht.

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer starten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak verdeutlichte die unzumutbaren Bedingungen.

Für Deutschland ist das bitter, denn durch die Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten sie Bronze um nur 0,3 Punkte. So enttäuschend die Entscheidung auch ist, unter den ungewöhnlichen Umständen war sie gerechtfertigt.

Das Schneetreiben und der Wind verursachen Verzögerungen bei den letzten Springern.

Der Slowene Domen Prevc eröffnet als Erster den Wettbewerb, Philipp Raimund folgt und landet mit 136 Metern, was Deutschland zumindest vor Slowenien platziert.

Wegen schlechter Sicht wird die Veranstaltung erneut unterbrochen.

Im letzten Durchgang sprang Andreas Wellinger 130 Meter.

Da Ren Nikaido aus Japan 138,5 Meter erreichte, rückt Japan vor dem letzten Sprung an Deutschland vorbei. Norwegen auf Platz drei liegt etwa zehn Punkte zurück.

Im zweiten Durchgang mussten die deutschen Skispringer unter schwierigen Bedingungen ran: Wellinger erreichte 123,5 Meter, Raimund verbesserte sich mit 137,5 Metern.

Vor dem letzten Durchgang liegt Deutschland auf Platz vier mit einem knappen Rückstand von 0,3 Punkten auf Norwegen. Auch Slowenien und Japan hoffen noch auf Bronze, sodass ein spannendes Finale bevorsteht.

Österreich scheint mit 568,7 Punkten und rund zehn Zählern Vorsprung bereits auf Goldkurs zu sein.

Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in der Medaillen-Position: Er sprang 137 Meter, Andreas Wellinger erreichte 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen steht Deutschland auf Rang vier, nur knapp hinter Polen.

Im Monobob der Damen verspricht der vierte Lauf ein echtes Thriller-Finale zu werden: Laura Nolte ging als Führende in den Tag und stellte mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord auf.

Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor unterbot diese Zeit direkt mit 59,08 Sekunden.

So schrumpfte Noltes Vorsprung von 0,22 auf 0,15 Sekunden, und es wird im letzten Durchgang spannend. Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Platz drei.

Der letzte Lauf beginnt um 21 Uhr und verspricht eine Entscheidung im Hundertstelsekundenbereich um Olympiagold im Cortina-Eiskanal. Lisa Buckwitz verbesserte sich im Vergleich zum Vortag und liegt vor dem finalen Durchgang auf Platz vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Kim Kalicki liegt derzeit auf Rang 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand keine Chance mehr auf eine Medaille.

Ist heute schon Feierabend? Nein, um 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.

Zudem stehen Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und im Paarlauf im Eiskunstlauf an. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm und hat beste Chancen auf Gold.

Alle Ergebnisse und Entscheidungen findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Mit einem 7:3-Sieg gegen Titelverteidiger Schweden in der Round Robin sind sie den Top vier, die zum Halbfinaleinzug berechtigen, wieder ganz nah.

Das Team steht nun bei drei Siegen und drei Niederlagen. Am Dienstag sind zwei Spiele geplant: gegen Tschechien (9.05 Uhr) und gegen die Schweiz (19.05 Uhr).

Spektakuläre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath aus Norwegen startete mit einem komfortablen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang, doch bei einer vermeintlich leichten Passage stürzte er und schied aus, obwohl er auf Goldkurs lag.

Sein Frust war riesig: Zuerst warf er seine Stöcke fort, dann zog er sich die Skier ab und lief quer über die Strecke Richtung Wald. Da er an einem Fangzaun scheiterte, legte er sich schließlich erschöpft in den Schnee.

Statt McGrath sicherte sich Meillard nach Bronze im Riesenslalom und Silber im Team-Event mit Gold im Slalom das Medaillenset. Das Podest wurde komplettiert von Fabio Gstrein aus Österreich und dem Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer wurde Neunter.

Einen Tag vor dem Biathlon-Männerstaffelrennen hat der DSV sein Team bekannt gegeben – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.

Justus Strelow startet für Deutschland, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath läuft auf Position drei, Schlussläufer ist Philipp Horn, der das Quartett möglichst auf dem Podest ins Ziel bringen soll. In der Staffel liegen die größten Chancen, nach dem Mixed-Bronze weitere Medaillen zu holen.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann die Goldmedaille im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze ging an Gilli Kim.

Eine Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super-Team starten.

Vor den Spielen galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettbewerb und Medaillenhoffnungen, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb Wellinger nun neben dem frischgebackenen Olympiasieger springt. Der 30-Jährige hatte in dieser Saison Schwierigkeiten, war auf der Großschanze jedoch besser als Hoffmann.

Bei diesen Winterspielen gibt es erstmals nicht den klassischen Teamwettbewerb mit vier Springern, sondern das kürzere Super-Team mit nur zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren – so können mehr Nationen um Medaillen kämpfen.

Die deutsche Dominanz im Bobsport geht weiter! Johannes Lochner führt den Gesamtweltcup und liegt vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Der Berchtesgadener kann fast schon auf Gold hoffen: Nach zwei Läufen hat er einen Vorsprung von 0,8 Sekunden auf Friedrich – im Bobsport ein enormes Polster. Ammour verbesserte sich durch Fehler seines Konkurrenten auf Rang zwei und hat nun 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweizer gegen Kanada im olympischen Eishockey. Während die Schweiz nur eine Unterschenkelverletzung meldete, informierte Fialas Klub, die Los Angeles Kings, nun über den genauen Befund.

Der 29-Jährige erlitt mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird bald mit Rehabilitation beginnen. Die Kings teilten mit, dass Fiala für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfällt und nach der Saison erneut untersucht wird.

Für Linus Straßer sind die Medaillenchancen im Slalom mit einem Rückstand von 2,35 Sekunden nach dem ersten Lauf auf den Führenden Atle Lie McGrath sehr gering.

Der WM-Dritte von letztem Jahr liegt nur auf Platz elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere der Top-30 Starter aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Zusammen mit Anschieber Georg Fleischhammer hat der 35-Jährige bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen verdrängte Adam Ammour den Serien-Olympiasieger auf Platz drei, Friedrich liegt mit nur 0,04 Sekunden Rückstand dahinter.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendet Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer gewann 2022 Olympia-Gold in Peking und daraufhin den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er in dieser Saison große Probleme, sodass die beiden Bronze-Medaillen umso wertvoller für ihn sind.

Nach einem Medaillentag mit Höhen und Tiefen für Deutschland am Sonntag bieten sich am Montag viele neue Chancen für die Athleten in Schwarz-Rot-Gold.

Heute wird erstmals eine Medaille im Bob verliehen: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf auf Gold hoffen (vierter Lauf: 21.06 Uhr). Linus Straßer kämpft morgens im Ski-Alpin beim Slalom um Edelmetall (10 Uhr/13.30 Uhr), abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) die letzte Möglichkeit auf Medaillen.

Der große Hoffnungsträger folgt spät am Abend: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen ab 20 Uhr im Paarlauf um Gold. Nach dem Kurzprogramm führen sie klar und haben mit der Kür die Chance auf den großen Coup.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis gab.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr verfolgen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoffs ein und trifft dort auf Frankreich.

Endlich ein deutscher Treffer: Tim Stützle erzielte das 1:5 aus deutscher Sicht in der 52. Minute.

Für Spannung dürfte es kaum mehr reichen, doch der NHL-Star gibt der Mannschaft etwas Moral zurück.

Die USA bauen den Vorsprung aus: Auston Matthews trifft zum 5:0 (47.).

Das deutsche Team gerät zunehmend unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson sorgt für klare Verhältnisse (42.).

Mit diesem Rückstand sind Hoffnungen auf eine Aufholjagd im letzten Abschnitt wohl dahin. Für die direkte Viertelfinalqualifikation hätte ein Sieg gegen die USA hergemusst. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei jedoch sicher, und es kommt zum Duell mit Frankreich in der Zwischenrunde.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm im Paarlauf und haben beste Chancen auf eine Medaille.

Mit 80,01 Punkten und rund fünf Zählern Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie eine fehlerfreie Kür. Die japanischen Favoriten Miura und Kihara hatten im Kurzprogramm Fehler. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel erreichten als Elfte die Endrunde.

Mit drei Toren Rückstand geht die Mannschaft von Trainer Harry Kreis in die letzte Pause.

Der dritte Abschnitt wird zeigen, ob Deutschland noch etwas mitnehmen kann.

Die USA nutzen ihre Chancen: Auston Matthews erzielt kurz nach einer Strafe gegen Wissmann das 2:0 (25.).

Kurz vor der ersten Pause geht die USA durch Zach Werenski nach Assist von Matthews mit 1:0 in Führung (20.). Das deutsche Team hielt bis dahin stark dagegen.

Die Eishockey-Nationalmannschaft steht vor einer schwierigen Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel gegen den Spitzenreiter USA will das Team um Draisaitl vor allem die Platzierung sichern. Das Weiterkommen ist bereits gesichert, aber als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter wäre die Zwischenrunde leichter.

Die Führende im Skispringen der Damen auf der Großschanze, Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte), verpasste knapp Gold. Norwegens Anna Odine Stroem setzte sich mit 284,8 Punkten durch und gewann wie schon auf der Normalschanze. Trotz Enttäuschung freuten sich die Skandinavierinnen gemeinsam, auch Schwedens Frida Westman als Vierte. Nika Prevc sicherte sich Bronze (271,5 Punkte).

Agnes Reisch wurde als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt landete auf Platz 23. Für die DSV-Frauen ist das ein enttäuschendes Ergebnis, da sie erstmals ohne Medaille von Olympischen Winterspielen zurückkehren.

Vor dem letzten Durchgang liegt Juliane Seyfarth auf Platz neun, die beste deutsche Skispringerin, hat jedoch kaum Medaillenchancen.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc auf Platz fünf hat ebenfalls kaum Aussicht auf das Podest. Schwierige Windbedingungen beeinflussten den Wettbewerb erheblich.

Besonders bitter: Katharina Schmid, bei ihrem letzten Olympia-Einsatz, erwischte viel Rückenwind und schied bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston siegte erneut im Einzel und gewann gemeinsam mit Tabitha Stoecker Gold im Mixed-Team vor Kreher/Jungk aus Dresden.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher sicherte sich mit nur 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Bronze ging an Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer, die nur eine Hundertstelsekunde mehr hatten.

Eine Hundertstelsekunde trennte Pfeifer/Grotheer von Kreher/Jungk, dadurch blieben die Dresdner vorne.

Wo landeten die Briten Stoecker/Weston? Das Dresdner Team setzte sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernahmen die Führung!

Mit 0,12 Sekunden Vorsprung ging das DSC-Duo an den Briten vorbei, zwei weitere Teams folgten. Danach starteten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien setzten sich mit den letzten drei Teams an die Spitze, nun folgten Kreher/Jungk.

Die Briten hatten damit bereits eine Medaille sicher, da die Favoriten Weston/Stoecker noch starten mussten.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele wurde die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung ausgetragen.

Deutschland trat mit den Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer an und zählt zu den Favoriten auf Medaillen. Nach zweimal Silber und zweimal Bronze ist Gold für den BSD in Reichweite.

Wie schon über 1000 Meter gingen auf der 500-Meter-Distanz die begehrtesten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok sicherte sich mit einem Olympia-Rekord Gold und verdrängte Jutta Leerdam.

Platz drei sicherte sich Miho Takagi aus Japan, die damit ihre zweite Bronzemedaille gewann. Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte einen starken achten Platz.

Schade für Deutschland: Sophie Warmuth musste sich im 500-Meter-Duell der niederländischen Favoritin Jutta Leerdam geschlagen geben, obwohl sie alles gab.

Leerdam übernahm zwischenzeitlich die Führung, für Warmuth sprang zunächst Rang sechs heraus.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts in der Verfolgung konnte sie heute nicht podiumsnäher laufen und brach im Ziel in Tränen aus.

„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich auf der Strecke gut. Aber das letzte Schießen lief wieder schlecht, das tut weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin am ZDF-Mikrofon. „Ich war so angespannt, hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte, dann wurde ich nervös und verlor die Konzentration. Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“

Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, das nach Bronze in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen gewinnen konnte – der schwächste Start in der Geschichte des deutschen Biathlons. Vier Chancen bei Staffel und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit dem achten Platz für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor verpasste die 24-Jährige knapp den Einzug im Big-Air-Wettbewerb. Nun hat sie sich eine Medaillenchance erkämpft – die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen in Italien.

Beim letzten Schießen unterlief Preuß zwei Fehler, was am Ende für keine Podiumsplatzierung reichte. Sie belegte Rang sechs.

Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der zuvor führenden Suvi Minkkinen, übernahm die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen rutschte auf Bronze ab.

Vanessa Voigt erreichte den 19. Platz, Julia Tannheimer wurde 34., Selina Grotian kam auf Platz 41.

Franziska Preuß blieb beim Verfolgungsrennen fehlerfrei und befindet sich im Kampf um Platz drei gemeinsam mit Jeanmonnot und Minkkinen.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben deutlich Vorsprung und kämpfen wohl um Gold.

Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen das Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Team Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale den siebten Platz. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Olympiamedaille.

Eine Enttäuschung für Lena Dürr: Nach einem schwachen zweiten Durchgang fiel sie auf Platz neun zurück.

Federica Brignone fuhr souverän ihren Vorsprung ins Ziel und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund mit identischer Zeit, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.

Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang vorerst auf Platz drei, hat aber kaum noch Chancen auf eine Medaille.

Alle Blicke richten sich jetzt auf Lena Dürr.

Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz übergab das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz die Medaillen. Deutschland wurde nachträglich zum Sieger erklärt, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.

Der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom hat gerade begonnen.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat überraschende Medaillenchancen. Ob sie aufs Podest kommt, bleibt abzuwarten.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt, Noah Vicktor stürzte in der Qualifikation und landete nur auf Rang 23.

Der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasste somit erneut die Chance auf eine Medaille. Nur die besten zwölf qualifizieren sich für das Finale.

Norwegen dominiert weiterhin den Medaillenspiegel und gewann Gold in der 4x7,5-km-Staffel im Langlauf der Männer. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel belegte Rang acht.

Der neunte Olympiasieg für Johannes Hoesflot Klaebo krönt den 29-Jährigen zum Rekordsieger der Winterspiele. Er überholte damit zwei norwegische Landsmänner und eine Landsfrau, die jeweils acht Goldmedaillen besitzen: Langläuferin Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Biathlet Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden weitere Medaillen vergeben: Gold ging an Kanadas Mikael Kingsbury, der sich gegen Japans Ikuma Horishima durchsetzte.

Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham gegen Takuya Shimakawa aus Japan.

Die deutschen Curling-Herren kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien, was ihre Chancen auf das Halbfinale stark schmälert.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Runden gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keine weiteren Fehler mehr leisten.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der 12,5-km-Verfolgung!

Sturla Holm Lægreid, der wegen eines Seitensprungs in die Schlagzeilen geraten war, wurde Zweiter. Emilien Jacquelin aus Frankreich, der lange führte, wurde Dritter.

Beste Deutsche waren Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath auf 25., Justus Strelow auf 30. und David Zobel auf 34.

Der Riesenslalom gehört nicht zu den Lieblingsdisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf überraschend gute Medaillenchancen.

Die 34-Jährige aus München liegt vor dem Finale auf Rang zwei, knapp hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone und mit einem kleinen Vorsprung vor Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht! Oben scheint die Sonne, alles passt. Dass es dann so gut klappt, war einfach ein Genuss“, sagte Dürr im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen, welches am Montag um 19 Uhr (ZDF, Eurosport) von der Großschanze ausgetragen wird.

Raimund gewann bei den Olympischen Spielen den Goldtitel von der Normalschanze. Am Samstag erreichte er auf der Großschanze Rang neun, Wellinger, Olympiasieger 2018, landete auf Platz 15.

Das Super-Team-Format wird erstmals bei Winterspielen durchgeführt: Statt vier Springern pro Team gibt es nur zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So erhalten mehr Nationen die Chance auf Medaillen.

Auf einem Parkplatz in der Nähe der Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde nahe des Veranstaltungsorts für die Skisprung-Wettbewerbe in Predazzo gefunden und von Fachleuten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Man konzentriert sich lange und dann ist es so schnell vorbei, das tut sehr weh“, sagte der 28-Jährige. Nach dem ersten Durchgang belegte er mit nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze Rang zehn.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte jedoch seine Medaillenträume. „Vielleicht bin ich zu forsch an die Sache herangegangen“, resümierte er. Ob er beim Slalom am Montag (10 Uhr/13.30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, steht noch nicht fest.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Sie wurde aus dem italienischen Biathlon-Kader gestrichen und durfte nicht bei Olympia starten. Nun könnte sich die Situation jedoch drehen, und sie hat Chancen auf eine Medaille.

Am Montag soll Passler erstmals an einem offiziellen Olympiatraining teilnehmen. „Wir freuen uns sehr, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14.45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch unklar. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.