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Olympia 2026 im Liveticker: Deutscher Ski-Star mit überraschender Medaillenchance nach gemütlicher Fahrt!

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Am achten Wettkampftag erreichten die deutschen Skeleton-Damen ein ähnliches Ergebnis wie die Herren am vergangenen Freitag: Susanne Kreher gewann bei ihrem Olympia-Debüt die Silbermedaille, Jacqueline Pfeifer sicherte sich Bronze.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir euch laufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und interessante Nebenschauplätze.

Der Riesenslalom zählt eigentlich nicht zu den Kernstärken der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf plötzlich realistische Chancen auf eine Medaille!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem zweiten Durchgang im italienischen „Sandwich“ derzeit auf Rang zwei, knapp hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden vor Sofia Goggia.

„Das hat einfach riesigen Spaß gemacht! Oben steht man, die Sonne scheint, alles passt – und dann läuft es so gut. Das war wirklich eine Genussfahrt“, berichtete die Bayerin im ZDF-Interview.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im neuen Super-Team-Wettbewerb. Am Montag um 19 Uhr und 20:20 Uhr (ZDF, Eurosport) finden die Sprünge von der Großschanze statt.

Raimund startete erfolgreich in die Spiele mit Gold von der Normalschanze und erreichte am Samstag auf der Großschanze Rang neun. Wellinger, der Olympiasieger von 2018, landete auf Platz fünfzehn.

Das Super-Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen und unterscheidet sich vom bisherigen Mannschaftswettbewerb dadurch, dass nur zwei Athleten pro Nation antreten statt vier.

Auf einem Parkplatz in der Nähe der Olympiastätte in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Das Gefahrenobjekt wurde nahe des Veranstaltungsortes für die Skisprung-Wettbewerbe in Predazzo gefunden und fachgerecht von Spezialisten entschärft. Die Polizei bestätigte, dass zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestand.

„Man fokussiert sich so lange, und dann ist es plötzlich vorbei – das tut sehr weh“, äußerte sich der 28-jährige Fabian Gratz. Als Zehnter nach dem ersten Durchgang hatte er am Samstag eine gute Ausgangsposition inne, auf Bronze fehlten ihm lediglich 0,71 Sekunden.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte jedoch seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu forsch gestartet“, resümierte Gratz. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr und 13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) an den Start geht, ist noch offen.

Die Biathletin Rebecca Passler (24) war noch im Januar positiv auf Letrozol getestet worden – ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Daraufhin wurde sie aus dem italienischen Olympia-Kader gestrichen und durfte nicht starten. Nun gibt es eine Wendung: Passler könnte doch noch eine Medaillenchance erhalten.

Am Montag soll sie erstmals offiziell bei einem Training zu den Olympischen Spielen teilnehmen. „Wir freuen uns sehr, sie wieder bei uns zu haben“, erklärte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) im Frauen-Staffelrennen starten darf, ist noch unklar. Eine Entscheidung wird bis Dienstag erwartet.

Im Shorttrack fallen heute die Entscheidungen bei den Männern und Frauen – allerdings ohne deutsche Beteiligung.

Vorläufig liegt Deutschland nach den bisherigen Ergebnissen auf Rang sechs im Medaillenspiegel; damit verabschieden wir uns für heute.

Diese Szenen braucht wirklich niemand! Slowenische Fans reagierten nach Philipp Raimunds neunter Platz gehässig auf Deutschlands Olympiasieger: „Ich bin natürlich etwas frustriert“, so Raimund im Nachgang.

Mit dem slowenischen Goldmedaillengewinner Domen Prevc habe er kein Problem, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten der Anhänger: „Manchmal nehmen sich Fans zu viel heraus, das fand ich unangemessen.“

Es wäre ein Traum gewesen! Philipp Raimund konnte seine herausragenden Sprünge auf der Großschanze nicht wiederholen und belegte mit 131 und 136 Metern Rang neun.

Die Goldmedaille gewann Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber ging an den Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Andreas Wellinger wurde als zweitbester Deutscher Fünfzehnter.

Wieder einmal gab es Medaillen im Skeleton! Am Freitag hatten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Herren Silber und Bronze geholt, am Samstag folgten Susanne Kreher als Zweite und Jacqueline Pfeifer als Dritte.

Die Olympia-Siegerin wurde die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf geführt hatte und den Vorsprung von 0,30 Sekunden ins Ziel brachte.

Hannah Neise aus Arnsberg komplettierte das deutsche Erfolgsteam als Vierte.

Mehr zu Olympia-Debütantin Kreher findet ihr in unserem Artikel: „Sie lässt sich den Erfolg unter die Haut gehen: Susanne Kreher gewinnt Silber bei Olympia-Premiere“.

Eine Olympia-Sensation blieb aus: Die kanadischen Damen waren zu stark, und Deutschlands Eishockey-Frauen schieden nach einer 1:5-Niederlage (0:2, 0:1, 1:2) im Viertelfinale aus.

„Das war unser bisher engstes Spiel gegen Kanada. Erstmals gelang uns ein Tor gegen sie, das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss seine Hoffnungen auf eine weitere Medaille wohl begraben: Im ersten Durchgang von der Großschanze erreichte er mit 131 Metern (135,2 Punkte) nur den elften Platz.

Das Ranking führt der Japaner Ren Nikaido mit 154,0 Punkten an. Andreas Wellinger liegt nach 127 Metern auf Rang 16.

Nach drei von vier Läufen haben die deutschen Skeleton-Fahrerinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer sehr gute Medaillenchancen.

Auch wenn die Österreicherin Janine Flock führt, hat Kreher als Zweite nur 0,21 Sekunden Rückstand, Pfeifer liegt mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Die Hoffnung: Flock könnte im letzten Lauf schwächeln und aus den Medaillenrängen fallen – ähnlich wie vor vier Jahren in Peking.

Der vierte und letzte Lauf startet um 19:35 Uhr.

Im Sprint am Nachmittag reichte es nicht für eine Medaille. Am Sonntag greift Franziska Preuß in der Verfolgung erneut an und isoliert sich von ihren Kolleginnen, die zeitweise über Magenbeschwerden klagten.

„Bei mir ist alles stabil“, ließ Preuß mitteilen. Sie habe keine Beschwerden, legt aber Wert auf Sicherheit. Bislang teilte sie sich ein Doppelzimmer mit Anna Weidel.

US-Star Jordan Stolz holte im Eisschnelllauf bereits seine zweite Goldmedaille. Nach dem Sieg über 1000 Meter war er auch über 500 Meter nicht zu schlagen und stellte mit 33,77 Sekunden einen neuen olympischen Rekord auf. Dahinter folgten der Niederländer Jenning de Boo und der Kanadier Laurent Dubreuil.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen schieden früh aus, als Josephine Schlörb beim Start mit dem Schuh im Eis hängenblieb.

Im Viertelfinale des Eishockey-Vorrundenspiels treten Deutschlands Frauen um 16:40 Uhr gegen Kanada an. Gegner sind Favoritinnen, aber das DEB-Team geht selbstbewusst ins Spiel.

„Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir spielen auf Sieg“, erklärte Kapitänin Daria Gleißner am Vortag. Zudem könnte sich ein Vorteil ergeben, da Kanadas Spitzen-Spielerin Marie-Philip Poulin ihr letztes Spiel verletzt verpasst und möglicherweise noch nicht fit ist.

Lange war unklar, ob „Silber-Emma“ am Riesenslalom teilnehmen würde. Nun hat der DSV das Starterfeld bekanntgegeben: Sowohl Emma Aicher als auch Slalom-Expertin Lena Dürr sind gemeldet.

Im Gegensatz zu anderen Disziplinen, in denen Aicher startet, zählt sie im Riesenslalom nicht zu den Medaillenkandidatinnen. Die 22-Jährige holte Silber in Abfahrt und Team-Kombination, schied jedoch im Super-G aus. Eine weitere Medaillenchance hat sie im Slalom am Mittwoch.

Die norwegisch-französischen Biathlon-Festspiele gehen weiter! Maren Kirkeeide aus Norwegen sicherte sich mit einer starken Schlussrunde Gold, schob die Französin Océane Michelon um 3,8 Sekunden auf Rang zwei. Bronze gewann Lou Jeanmonnot aus Frankreich, die durch einen Schießfehler zurückfiel.

Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Fehler beim Stehendschießen und belegte mit einer Minute Rückstand „nur“ den siebten Platz, sicherte sich aber eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung.

Vanessa Voigt, die zuvor mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hatte, erzielte dank zehn Treffern das Maximum und wurde Zwölfte. Julia Tannheimer schied nach zwei Fehlern früh aus, lief aber noch auf Platz 20, Selina Grotian landete mit drei Fehlern auf Rang 52.

Schade! Franziska Preuß muss mit einem Fehler im Stehendschießen wohl die Medaillenchancen begraben.

Vanessa Voigt blieb kurz zuvor fehlerfrei, liegt aber nach dem zweiten Schießen hinter Preuß zurück. Julia Tannheimer konnte im Stehendanschlag Fehler vermeiden, bei Selina Grotian kam ein Fehler dazu.

Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten das Liegendschießen mit gemischtem Erfolg: Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen beide zwei Fehler und schieden so aus dem Medaillenrennen aus. Vanessa Voigt traf alle fünf Scheiben, war aber läuferisch bereits zurückgefallen.

Franziska Preuß erreichte fünf Treffer und zeigte eine solide Laufleistung, liegt vorerst auf Platz zwei. Die stärksten Athletinnen folgen jedoch noch.

Das Geschehen geht Schlag auf Schlag! Bei Schneefall in Antholz kämpfen die Biathletinnen nun um Medaillen.

Die vier deutschen Starterinnen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten alle innerhalb weniger Minuten zwischen 15:01 Uhr und 15:05 Uhr.

Selina Grotian war bis heute Morgen gar nicht eingeplant, rückt aber wegen der krankheitsbedingten Absage von Janina Hettich-Walz ins Team nach.

Parallel zum deutschen Eishockey-Spiel endete der zweite Durchgang des Riesenslaloms mit einem historischen Sieg: Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf die Goldmedaille – die erste für Brasilien bei Olympischen Winterspielen.

0,58 Sekunden dahinter gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, sein Landsmann Loic Meillard holte Bronze.

Aus deutscher Sicht bitter: Fabian Gratz fiel aus, der als Zehnter aussichtsreich in den zweiten Lauf gestartet war. Alexander Schmid wurde mit einer starken Aufholjagd 13., Anton Grammel belegte Rang 14.

Schade! Deutschland verpasste kurz vor Schluss den Ausgleich, als der Puck an den Pfosten prallte.

Am Ende verlor das DEB-Team mit 3:4 gegen Lettland. Weiter geht es am Sonntagabend um 21:10 Uhr gegen Topfavorit USA.

Gelingt noch etwas? Tim Stützle verkürzte zunächst auf 3:4 gegen Lettland.

Zwei Minuten vor Schluss kämpft Deutschland um den Ausgleich, der eine Verlängerung erzwingen würde.

Leider liegt Deutschland erstmals in diesem Turnier hinten, Lettland stellt auf 3:2.

Eduards Tralmaks brachte die Letten erstmals ohne Überzahl in Führung, wenig später erhöhte Renars Krastenbergs auf 4:2.

Deutschland verbleiben rund acht Minuten, um die Verlängerung zu erreichen.

Wieder gleicht Lettland in Überzahl aus, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder auf die Strafbank mussten. Dans Locmelis (29. Minute) traf zum zweiten Mal gegen Deutschland und Goalie Philipp Grubauer an diesem Tag.

Schade! Dank der Schlussläuferin Pia Fink rückte Deutschland noch auf den vierten Platz vor, doch die Medaillen waren zu weit entfernt.

Gold sicherte sich Norwegen fast eine Minute vor Schweden, die trotz eines Sturzes von Ebba Andersson Silber holten. Bronze ging an Finnland.

Helen Hoffmann übergab auf Platz fünf an die deutsche Schlussläuferin Pia Fink.

Die Medaillen sind für Deutschland wohl außer Reichweite, denn Norwegen führt souverän, Finnland folgt mit 48 Sekunden Rückstand, Italien auf Rang drei liegt 57 Sekunden zurück. Schweden hat sich nach Anderssons Sturz auf Platz vier vorgearbeitet, Deutschland liegt derzeit etwa eineinhalb Minuten hinter Norwegen.

Das deutsche Eishockey-Team bleibt auf Siegkurs!

Obwohl Lettland durch Dans Locmelis im Powerplay ausglich (16. Minute), stellte Deutschland nur 68 Sekunden später durch Lukas Kalble den alten Vorsprung wieder her.

Auch Katharina Hennig Dotzler, die 2022 bei Olympia Gold und Silber gewann, konnte im Langlauf Deutschland zeitlich nicht näher an die Spitze bringen. Beim zweiten Wechsel liegt Deutschland auf Rang sieben.

Norwegen, das nach mehreren Stürzen von Schwedens Ebba Andersson an die Spitze rückte, hat beim Wechsel auf Helen Hoffmann einen Vorsprung von 52,5 Sekunden.

Im Langlauf läuft es für Deutschland nicht so gut wie im Eishockey: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit mehr als 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn an Katharina Hennig Dotzler.

Auf den letzten zwei Kilometern der 7,5 Kilometer langen Runde verlor Gimmler viel Zeit und musste abreißen lassen, fast eine halbe Minute Rückstand kamen zusammen.

Starker Start für Deutschland! Nach zwei Minuten brachte Lukas Reichel das DEB-Team gegen Lettland mit 1:0 in Führung.

Zweiter Auftritt für die deutschen Eishockey-Cracks! Nach dem 3:1 gegen Dänemark wollen Leon Draisaitl und Co. nun gegen Lettland den zweiten Sieg in Folge holen.

Können die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille gewinnen? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen jetzt in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.

2022 überraschte das DSV-Quartett mit Silber, 2023 gab es Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Bei beiden Erfolgen war Victoria Carl dabei, die in Italien wegen Dopings gesperrt fehlt.

Mit einem dominanten ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen die Grundlage für Gold im Riesenslalom. Er hat fast eine Sekunde Vorsprung auf Marco Odermatt, bis Platz vier beträgt der Vorsprung schon 1,89 Sekunden.

Es wäre nicht nur seine erste Olympiamedaille, sondern auch die erste für Brasilien: Der in Norwegen geborene Spezialist startet seit der Saison 2024/25 für das Heimatland seiner Mutter.

Beste Deutsche sind Fabian Gratz (10.) mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze, gefolgt von Anton Grammel (15.) und Alexander Schmid (19.).

Schlechte Nachrichten aus dem DSV-Lager: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz kann wegen Magenproblemen nicht beim Sprint starten und verpasst auch die Verfolgung.

Obwohl die Startliste bereits feststand, rückte Selina Grotian wegen Hettich-Walz' Absage ins Team nach.

Beim olympischen Eishockey-Turnier gab es bange Momente um den Schweizer Kevin Fiala, der sich bei der Niederlage gegen Kanada schwer verletzte.

Die Verletzung hat ernste Folgen: „Schock-Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen“.

Nach dem silbernen und bronzenen Erfolg am siebten Wettkampftag könnten im Eiskanal schon wenige Stunden später weitere Medaillen folgen.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen, um 19:35 Uhr fällt die Entscheidung. Alle drei deutschen Starterinnen – Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise – haben gute Chancen auf Edelmetall oder sogar Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an die guten Leistungen aus dem Einzel anknüpfen und im Sprint (14:45 Uhr) die erste Solomedaille holen. Bei den Langläuferinnen gibt es in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) ebenfalls Chancen. Abends kämpft Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um eine weitere Medaille.

Auch die deutschen Eishockeyteams sind wieder im Einsatz: Die Frauen bestreiten ihr Viertelfinale gegen Kanada um 16:40 Uhr, die Männer treten schon um 12:10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland an.

Am siebten Wettkampftag sicherten sich die Skeleton-Herren Axel Jungk und Christopher Grotheer mit Silber und Bronze die Medaillen zehn und elf für Deutschland.

Deutschland liegt im Medaillenspiegel derzeit auf dem fünften Rang.

Unglaubliche Szenen im Eiskunstlauf-Finale der Männer! Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm in Führung lag, stürzte mehrfach in der Kür und fiel auf den achten Platz zurück.

Doch nicht nur er patzte: Mehrere Läufer stürzten. Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der vom fünften auf den ersten Platz sprang und Gold gewann. Silber ging an den Japaner Yuma Kagiyama, Bronze an seinen Landsmann Shun Sato.

Nächster Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien gewann Team D nach Verlängerung mit 6:5.

Das Team um Skip Marc Muskatewitz hat nun zwei von drei Spielen gewonnen. In der Vorrundengruppe treten sie gegen neun weitere Teams an, die besten vier ziehen ins Halbfinale ein. Am Samstag (14:05 Uhr) wartet die USA.

Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre starken Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze im Eiskanal von Cortina. Gegen Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der erneut Bahnrekord fuhr, hatten sie keine Chance.

Nach vier Läufen lag Jungk 0,88 Sekunden hinter Weston, Grotheer folgte weitere 0,19 Sekunden dahinter. Felix Keisinger wurde Gesamt-Sechster.

Die deutsche Medaillenjagd im Eiskanal geht weiter: Noch kein Wettbewerb endet ohne Medaille für Team D. Am Samstag folgen die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen, am Sonntag feiert das Mixed-Team Premiere.

Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb gewann der Japaner Yuto Totsuka Gold. Ein herausragender zweiter Lauf brachte dem 24-Jährigen bei seinen dritten Olympischen Spielen das erste Edelmetall – und gleich in Gold.

Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Rang zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.

Skispringer Philipp Raimund zeigte sich auch auf der Großschanze in Topform. Im zweiten Training belegte der Normalschanzen-Olympiasieger den vierten und dritten Platz, den letzten Sprung ließ er aus.

Im ersten Training am Donnerstag hatte Raimund ebenfalls starke Platzierungen erzielt (6., 2., 2.). Am Samstagabend kämpfen die DSV-Adler um Medaillen.

Der dritte Lauf stärkte die Medaillen-Ambitionen der deutschen Skeleton-Herren: Axel Jungk liegt vor dem letzten Durchgang auf Silberkurs, Christopher Grotheer folgt auf Bronze.

Seriensieger Matt Weston brach erneut seinen Bahnrekord; ohne Fehler des Briten ist Gold wohl vergeben. Jungk hat 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf Rang sechs, dürfte aber nicht mehr in den Kampf um Medaillen eingreifen.

Lindsey Vonn wandte sich per Videobotschaft aus dem Krankenhaus an ihre Fans und erläuterte die nächsten Schritte ihrer Genesung. Mindestens zwei weitere Operationen an ihrem gebrochenen Unterschenkel stehen noch an.

Eine der Operationen soll bereits am Samstag im Krankenhaus in Treviso erfolgen, wo die 41-Jährige nach ihrem Sturz liegt. Anschließend hofft sie auf Entlassung nach Hause, wo jedoch noch ein weiterer Eingriff wartet.

Vonn bedankte sich für die vielen Blumen, Briefe und Geschenke, die sie erhalten habe: „Das hat mir sehr geholfen. Es waren harte Tage, aber ich fühle mich langsam wieder wie ich selbst. Der Weg ist noch lang.“

Der erste Halbfinalist im Eishockey-Turnier der Frauen steht fest: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und sicherte sich die Teilnahme an den Medaillenspielen.

Deutschland ist weiterhin im Wettbewerb, muss aber morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Was für ein toller Start für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach Lauf zwei belegen sie zur Halbzeit die Plätze zwei bis vier.

Susanne Kreher hat nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die Führung durch Janine Flock aus Österreich. Jacqueline Pfeifer fuhr Bahnrekord und liegt mit 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher auf Platz drei. Olympiasiegerin von 2022 Hannah Neise belegt aktuell Platz vier.

Schon über 5000 Meter gewann er Silber, nun wurde der 19-jährige Tscheche Metodej Jilek Olympiasieger über 10.000 Meter Eisschnelllauf.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung verwies er den Polen Vladimir Semirunniy auf Rang zwei, Bronze ging an Jorrit Bergsma aus den Niederlanden. Deutsche Athleten waren nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde im Vorfeld der Spiele vom Wettkampf ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Motiven von im Krieg gefallenen Sportlern trug. Sein Einspruch wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS abgewiesen.

Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen platzierten sich alle drei deutschen Starterinnen unter den besten fünf. Beste Deutsche war Susanne Kreher mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf Führungsläuferin Janine Flock. Bronze sicherte sich die Britin Tabitha Stoecker, während Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand die Plätze vier und fünf belegten.

Lindsey Vonn musste nach ihrem schweren Schienbeinbruch bereits dreimal operiert werden.

Ihr behandelnder Arzt bezeichnete die Lage nach der dritten Operation als „heikel“.

Biathlet Quentin Fillon Maillet schwärmte im ARD-Interview von seinem perfekten Rennen, bei dem er fehlerfrei blieb und die zweitschnellste Laufzeit erzielte – dadurch war er quasi unschlagbar.

„Dieser Sieg ist besonders, weil meine Freundin Lydie und ich ein Baby erwarten“, verriet der Franzose. Es sei ein Sieg für seine Freundin.

Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg im Snowboard Cross. Die 23-jährige Australierin setzte sich gegen die Tschechin Eva Adamczykova und die Italienerin Michela Moioli durch.

Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.

Enttäuschend verlief der Biathlon-Sprint für die deutschen Herren. Philipp Horn wurde als bester Deutscher Zehnter, David Zobel und Justus Strelow belegten die Plätze 19 und 23.

Philipp Nawrath kosteten drei Schießfehler an seinem 33. Geburtstag eine bessere Platzierung, er wurde 26.

Stattdessen gewann der Franzose Quentin Fillon Maillet, der bereits 2022 zwei Einzel-Goldmedaillen holte, vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.

Die Deutschen verschossen beim Stehendschießen mehrere Scheiben und verloren so ihre Medaillenchancen.

David Zobel blieb als einziger Deutscher fehlerfrei, konnte aber läuferisch nicht mithalten.

Justus Strelow und David Zobel begannen das Rennen mit einem fehlerfreien ersten Schießen, wobei Strelow sogar die Führung übernahm.

Die nächste Medaillenmöglichkeit für Deutschland im Biathlon-Sprint der Herren läuft. Neben Nawrath und Horn starten auch Strelow und Zobel.

Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) sicherte sich bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.

Nach Erfolgen im Skiathlon sowie Sprint gewann er auch den 10-km-Langlauf in der freien Technik und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Platz zwei. Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg.

Bronze ging an Einar Hedegart (24) aus Norwegen.

Ein außergewöhnlicher Anblick bot sich beim Ski-Langlauf über 10 km Freistil in Tesero: John Steel Hagenbuch (26) startete ohne Mütze und nur im Renntrikot, trotz Temperaturen knapp über null Grad.

Der US-Amerikaner sorgte damit für sommerliche Stimmung auf der Loipe.

Agnes Reisch (26) nahm das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18:45 Uhr) nicht wahr.

Die Skispringerin erklärte nach der ersten Einheit: „Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich.“ Sie verzichtete auf einen dritten Sprung, da sie keinen Sinn mehr darin sah.

Die deutschen Zweierbob-Fahrer mussten im vierten Trainingslauf erstmals eine Niederlage hinnehmen.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Weltmeister Francesco Friedrich (35) wurde nur Fünfter.

Das Ergebnis hat wenig Aussagekraft, da es lediglich ein Training war. Zuvor hatten die Deutschen in allen Läufen Bestzeiten erzielt.

In Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake festgenommen.

Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel der italienischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, landete jedoch hinter Gittern.

Er muss eine fast einjährige Haftstrafe absitzen, die ihm von einem Gericht in Bozen für mehrere Ladendiebstähle auferlegt wurde.

Max Langenhan (26) sorgte für eine humorvolle Szene!

Nach seinem Gold-Erfolg wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) persönlich gratulieren, doch der Rodel-Star drückte das Telefon einfach weg.

Wie es dazu kam, erfahrt ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger drückt Bundeskanzler Merz am Handy weg“.

Weiter geht’s! Auch heute stehen wieder zahlreiche Medaillenentscheidungen an, und die deutschen Aussichten sind vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Die Rückstände auf Spitzenreiter Matt Weston (28) betragen 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Gold ist also noch möglich.

Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19:30 Uhr im dritten Lauf, danach ab 21:05 Uhr im letzten Durchgang.

Im Biathlon-Sprint (10 km) ruhen die Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (29).

Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasiegs der deutschen Rodler im Team stand.

Im Medaillenspiegel könnt ihr nachschauen, wo Deutschland im internationalen Vergleich steht.

Im letzten Drittel sicherte sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft den 3:1-Sieg zum Auftakt gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) trafen für Deutschland, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1 für Deutschland erklang die Sirene zur letzten Pause.

Das Team um Draisaitl hat sich die Führung verdient und liegt auf Kurs für den Auftaktsieg.

Im Powerplay erzielte Tim Stützle seinen Doppelpack zum 3:1 (31.).

Der Stürmer von den Ottawa Senators wollte Draisaitl anspielen, doch der Pass wurde abgefälscht und landete im Tor.

Während im Eishockey noch die Schlittschuhe klirren, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen gewann Xandra Velzeboer über 500 Meter vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im 1000-Meter-Finale der Männer dominierte der Niederländer Jens van ’t Wout, gefolgt vom Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).

Die Dänen begannen zwar etwas stärker nach der Pause, doch das DEB-Team steigerte sich und hat durch das Tor den Vorsprung zurückerobert.

Die erste Pause endet, es steht weiterhin 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.

Deutschland erwischte einen Traumstart mit dem Tor durch Draisaitl nach 23 Sekunden, doch ein Pfostenschuss von Bruggisser brachte die Dänen auf Trab, die im Verlauf mehr Chancen erarbeiteten und schließlich den Ausgleich erzielten.

Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).

Torwart Philipp Grubauer ließ den Puck durch die Beine ins leere Tor rutschen.

In Russland wurde der Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Fahrers Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Motiven von Kriegstoten positiv aufgenommen.

„Die Regeln gelten für alle“, sagte Duma-Abgeordneter Amir Chamitow. „Wer Sportler ist, darf keine politische Agitation betreiben.“

IOC-Chefin Kirsty Coventry gab die Entscheidung mit Tränen bekannt. Die ukrainischen Rodler solidarisierten sich mit Heraskevych und knieten nach dem Team-Staffelrennen nieder, hielten ihre Helme hoch.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startete mit einem Blitz-Einlauf in die Vorrunde der Gruppe C gegen Dänemark.

Schon nach 23 Sekunden erzielte Superstar Leon Draisaitl das 1:0 – ein perfekter Auftakt.

Die 17-jährige Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille in der Halfpipe, nachdem sie im ersten Lauf schwer gestürzt war und behandelt werden musste. Am Ende lag sie mit 90,25 Punkten vor US-Favoritin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz so souverän zurückkommt“, kommentierte ZDF-Kommentator Andreas Kürten.

Der deutsche Medaillenregen im Rodeln findet mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt: Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten mit 0,542 Sekunden Vorsprung vor Österreich Gold. Gastgeber Italien wurde Dritter.

Damit erzielte Deutschland in jedem Rodel-Wettbewerb mindestens eine Medaille.

Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel im Rodeln. Mit den beiden Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Doppelsitzern Eitberger/Matschina und Wendl/Arlt hat Deutschland gute Chancen aufs Podest.

Francesca Lollobrigida siegte im Eisschnelllauf über 5000 Meter und holte Gold für Italien. Die Großnichte der Filmlegende Gina Lollobrigida stellte mit 6:41,54 Minuten einen neuen Olympischen Rekord auf und gewann vor der Niederländerin Merel Conijn und der Norwegerin Ragne Wiklund. Die Deutsche Maira Jasch wurde Achte.

Die deutschen Curling-Männer feierten ihren ersten Sieg bei Olympia, gewannen mit 5:4 gegen Norwegen. Nach der Auftaktniederlage gegen Kanada ist das Team nun wieder auf Kurs für das Ziel Top 4.

Alessandro Hämmerle verteidigte seinen Titel im Snowboard Cross aus dem Jahr 2022 und gewann Gold vor Kanadier Eliot Grondin und Österreichs Jakob Dusek. Zwei der vier deutschen Starter schieden im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten das Viertelfinale nach einem Zusammenstoß.

Die Schwedin Frida Karlsson gewann den Skiathlon und setzte sich auch im 10-km-Freistil-Langlauf deutlich durch. Sie hatte im Ziel 46,6 Sekunden Vorsprung auf Landsfrau Ebba Andersson. Die US-Amerikanerin Jessie Diggins wurde Dritte. Deutsche Läuferinnen spielten keine Rolle, Pia Fink wurde 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten weit dahinter.

Im Freestyle-Buckelpisten-Finale der Männer gab es ein Unentschieden zwischen dem Australier Cooper Woods und Kanadas Mikael Kingsbury. Gold erhielt Woods dank besserer Turn-Punktzahl, Bronze gewann der Japaner Ikuma Horishima.

Italiens Skirennläuferin Federica Brignone zauberte im Super-G in Cortina ein Wintermärchen und gewann Gold. Sie setzte sich vor der Französin Romane Miradoli und der Österreicherin Cornelia Hütter durch. Nach einer schweren Verletzung vor rund einem Jahr galt ihre Olympia-Teilnahme als fraglich.

Schock für Breezy Johnson (30) im Super-G: Sie stürzte, konnte das Rennen aber selbst beenden und scheint unverletzt.

Die US-Amerikanerin hatte zuvor bereits Gold in der Abfahrt gewonnen.

Nach dem zweiten von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Herren Axel Jungk und Christopher Grotheer auf Silber- und Bronzekurs. Felix Keisinger ist Sechster.

Matt Weston führt mit Bahnrekord und 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Emma Aicher schied im nebligen Super-G früh nach einem Fahrfehler aus. Auch Kira Weidle-Winkelmann kam nicht ins Ziel. Lokalmatadorin Federica Brignone führt sensationell vor Sofia Goggia und Ester Ledecka im Rennen.

Die deutschen Skeletonis legten mit starken ersten Läufen den Grundstein für ein geschlossen gutes Ergebnis.

Axel Jungk lag als Zweitbester nur 0,06 Sekunden hinter Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger waren auf den Plätzen vier und sechs.

Vanessa Voigt erreichte im Einzel-Biathlon in Antholz als beste Deutsche Platz vier, wurde allerdings online stark kritisiert und kündigte deswegen eine Pause von Instagram an.

Sie betonte, trotz Trainingsrückstand zum Saisonhöhepunkt ihre beste Leistung gezeigt zu haben, und will sich künftig auf weitere Medaillen konzentrieren.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde wegen seines Helms mit Motiven von Kriegstoten vom Weltverband für den olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.

Mehr dazu findet ihr hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.

Der sechste Tag der Olympischen Spiele 2026 bietet erneut ein volles Programm.

Zu den Highlights zählen der Frauen-Super-G, der 10-km-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer und die Mixed-Rodelstaffel.

Alle Entscheidungen des Tages findet ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar“.

Die letzte Goldmedaille des Abends ging an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry überzeugten im Eistanz und holten Gold vor den US-Amerikanern Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt ihr nachsehen, welche Nationen derzeit vorne liegen.

Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz ohne deutsche Beteiligung läuft aktuell.