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Olympia 2026 im Liveticker: Deutscher Ski-Star auf Medaillenkurs im Slalom!

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour erzielten am Dienstag einen beeindruckenden deutschen Dreifach-Erfolg im Zweierbob. Am zwölften Wettkampftag am Mittwoch bietet sich Deutschland, unter anderem durch Skirennläuferin Emma Aicher, die Möglichkeit, im Slalom eine Medaille zu gewinnen.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch stets aktuell über Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und interessante Details abseits der Hauptwettbewerbe.

Nach dem ersten Lauf hält Lena Dürr den zweiten Rang hinter Mikaela Shiffrin und hat somit ausgezeichnete Chancen auf eine Medaille!

Der Rückstand zur US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, während die Schwedin Cornelia Öhlund den dritten Platz belegt. Emma Aicher fiel mittlerweile auf Rang acht zurück, doch die Hoffnung auf eine Platzierung auf dem Podium ist noch nicht verloren.

Schon im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Durchgang auf Platz zwei abgeschlossen, letztlich reichte es jedoch nicht für das Podium. Wird es heute besser laufen?

Emma Aicher demonstriert erneut ihre Vielseitigkeit, aktuell reicht es aber nur für Position sechs.

Die zweifache Silbermedaillengewinnerin liegt nur wenige Hundertstelsekunden hinter den Medaillenrängen – hier ist also noch alles möglich.

Der erste Durchgang im Slalom der Damen beginnt um 10 Uhr.

Lena Dürr legte mit einer Zeit von 47,95 Sekunden eine starke Vorlage hin und übernahm vorübergehend die Führung, wurde jedoch unmittelbar danach von US-Star Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Vorsprung der Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden. Gleich startet Emma Aicher.

Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Obwohl er an diesem turbulenten Abend nicht allein war, erntete er nach seinem Sturz heftige Kritik in den sozialen Netzwerken.

„Selbst auf der größten Bühne der Welt kämpfen diejenigen, die nach außen am stärksten erscheinen, manchmal innerlich unsichtbare Schlachten“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

„Hasserfüllte Angriffe im Netz greifen den Verstand an, Angst zieht mich in die Dunkelheit, egal wie sehr ich versuche, trotz des enormen Drucks die Kontrolle zu behalten“, ergänzte Malinin.

Der zweifache Weltmeister stürzte nach seiner Führung im Kurzprogramm bei der Kür und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend sicherte sich Mikhail Shaidorov aus Kasachstan die Goldmedaille.

Vierfacher Olympiasieger Francesco Friedrich zeigte sich auch mit Silber zufrieden.

„Silber sieht verdammt gut aus“, kommentierte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.

Mit dem Sieg im Zweierbob gewann das deutsche Team drei weitere Medaillen.

Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr in unserem Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Das deutsche Team dominierte den Zweierbob und feierte einen Triumph.

Neben den Medaillen bescherten die Sportler ihrem Land auch emotionale Momente bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist in Schwarz-Rot-Gold besetzt!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Fahrten und verteidigten ihren Vorsprung souverän.

Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten noch eine Schippe drauf und sicherten sich Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel – eine nahezu perfekte Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!

In der Gesamtzeit stehen Lochner und Fleischhauer bei 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich beendete seinen Lauf mit 55,33 Sekunden.

Seine Gesamtzeit beträgt nun 3:41,04 Minuten, was sicher mindestens Silber bedeutet.

Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller bewältigten den letzten Lauf in 55,35 Sekunden.

Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten sicherten sie sich die Bronzemedaille, trotz eines kleinen Ausrutschers.

Die beiden legten die beste Startzeit hin.

Das Finale im Zweierbob beginnt um 21:05 Uhr.

Unsere Prognose: Sollten den drei deutschen Teams keine Patzer unterlaufen, ist ein Medaillentriple von Gold, Silber und Bronze für Deutschland perfekt.

Wir melden uns zurück mit dem dritten Lauf im Zweierbob der Männer, der um 19 Uhr beginnt.

Johannes Lochner eröffnete und leistete sich einen kleinen Fehler, der aber kaum ins Gewicht fiel. Mit 54,89 Sekunden kam er ins Ziel.

Francesco Friedrich folgte mit einigen Unsicherheiten und verlor insgesamt 0,92 Sekunden auf Lochner, der somit seinen Vorsprung festigen konnte.

Adam Ammour bleibt Dritter, mit einem Rückstand von 1,38 Sekunden auf Lochner. Vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) sind die Chancen auf ein Medaillentriumph für Deutschland ausgezeichnet!

Im Eisschnelllauf-Teamverfolgungs-Finale spielten die deutschen Athleten keine dominierende Rolle. Bei den Damen gewann Kanada in 2:55,81 Minuten vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz sicherten sich immerhin den Sieg im C-Finale und belegten Rang fünf.

Bei den Herren triumphierte Italien in 3:39,20 Minuten vor den USA. Das deutsche Quartett Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewann das D-Finale und wurde Siebter.

Kein Medaillenerfolg für Deutschlands Biathleten! Die Staffel des DSV erreichte den vierten Platz. Frankreich wurde erstmals Olympiasieger in der Staffel, Schlussläufer Éric Perrot setzte sich gegen Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen durch. Schweden sicherte sich mit etwa einer Minute Rückstand Bronze, Deutschland folgte knapp eine weitere Minute dahinter.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz guter Laufleistung führte die Vielzahl an Nachladern (zwölf) zu doppelt so vielen Schießfehlern wie bei Norwegen und Schweden. Frankreich schoss zwar neunmal daneben und musste einmal in die Strafrunde, konnte aber dennoch gewinnen.

Deutschland konnte nicht näher heranrücken: Philipp Nawrath brachte das Team auf Platz vier, lag beim Wechsel jedoch bereits 49 Sekunden hinter den Führenden.

Schweden, Norwegen und Frankreich setzten das Tempo an der Spitze, während Nawrath allein arbeitete und drei Schießfehler im Stehendanschlag beging. Philipp Horn steht nun vor einer schwierigen Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

Schade! David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig die Führung.

Beim Stehendanschlag benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor dadurch wertvolle Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde an der Spitze blieb.

Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich. Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.

Guter Start von Justus Strelow! Der erste Läufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendanschlag, wechselte aber dennoch als Dritter auf David Zobel.

Er hatte etwa 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland lag als Zweiter nur 0,4 Sekunden vor dem Deutschen.

Die Herren-Staffel im Biathlon läuft – die beste Möglichkeit für die deutschen Männer, eine weitere Medaille zu gewinnen.

Justus Strelow brachte das Team mit einem starken Schießen gut ins Rennen, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde gewann das Team gegen Frankreich klar mit 5:1.

Im letzten Drittel erhöhten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) den Vorsprung, wodurch Deutschland nach zwei Niederlagen in Folge neues Selbstvertrauen für die kommenden Partien tankt. Am Mittwoch um 12:10 Uhr geht es gegen die Slowakei weiter.

Für die deutschen Nordischen Kombinierer verliefen die Spiele bislang enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie zwar ihre Platzierungen, hatten jedoch keine Medaillenchancen aufgrund großer Rückstände nach schwachen Sprüngen.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek erreichten immerhin die Plätze neun und zehn, lagen jedoch rund eineinhalb Minuten hinter dem Spitzenfeld. Julian Schmid wurde Zwölfter mit einem Rückstand von 2:22 Minuten.

Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Rang fünf aus noch den Titel sicherte. Silber ging an den Österreicher Johannes Lamparter, Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.

Im Playoff-Spiel gegen Frankreich ist Deutschland unerwartet nicht mehr so dominant. Die Franzosen nutzen den Schwung auf ihrer Seite.

Und der Außenseiter nutzte die Chance: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno sorgt starker Schneefall für Verzögerungen bei den Freestyle-Ski-Events.

Die ursprünglich für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Damen wurde mehrfach verschoben und soll nun erst um 13:45 Uhr stattfinden. Das betrifft auch die Qualifikation der Herren, die von 13:30 Uhr auf Mittwoch verlegt wurde.

Das DEB-Team ist auf dem besten Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Ende des Drittels das dritte deutsche Tor, was dem Team nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen schenkt auf dem Weg zur erhofften Medaille.

Die deutschen Eishockey-Profis streben ins Viertelfinale.

Gegen Frankreich sieht es vielversprechend aus: Nach 15 Minuten führt Deutschland mit 2:0. Leon Draisaitl brachte das Team bereits nach vier Minuten im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.

Ein herber Rückschlag für die deutschen Curler! Gegen das bis dahin sieglose Tschechien unterlagen sie mit 7:9 und müssen ihren Traum von einer Medaille wohl begraben.

Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, könnten zwei Siege nicht mehr reichen, um unter die besten vier und somit ins Halbfinale einzuziehen. Das Team um Skip Marc Muskatewitz steht derzeit bei drei Siegen und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben praktisch keine Medaillenchance mehr.

Nach schwachen Sprüngen hatten die Athleten erhebliche Rückstände auf der Loipe: Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid (16., 1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger (18., 1:43 Minuten) sortierten sich noch weiter hinten ein.

Schon auf der Normalschanze gab es für die erfolgsverwöhnten Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille. Eine letzte Chance bietet sich am Donnerstag im Teamwettbewerb.

Das deutsche Biathlon-Damenteam für die Staffel steht fest: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer werden für den DSV an den Start gehen. Überraschungen gibt es bei der Schlussposition.

Da Preuß in den letzten Monaten wiederholt Probleme als Schlussläuferin hatte und zuletzt in der Mixed-Staffel bei Olympia eine Strafrunde absolvierte, wird die Gesamtweltcupsiegerin auf Position zwei starten. Überraschend übernimmt Vanessa Voigt, eigentlich Startläuferin, die vierte Position.

Voigt überzeugt vor allem durch ihr sicheres Schießen, hat aber Schwierigkeiten, auf der Loipe mit den Besten mitzuhalten, weshalb sie keine typische Schlussläuferin ist. Julia Tannheimer rückt dafür als neue Startläuferin ins Team, während die nach Magen-Darm-Erkrankung wieder genesene Hettich-Walz die dritte Position übernimmt.

Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf Goldmedaillen, doch heute scheint es wieder soweit zu sein: Johannes Lochner liegt im Zweierbob zur Halbzeit 0,8 Sekunden vor seinem stärksten Verfolger. Auch auf Platz zwei und drei stehen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei deutsche Fahrer. Der letzte Durchgang beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen für Deutschland in der Nordischen Kombination, wo die Athleten nach einer Wettkampfpause von etwa einer Woche mit dem Einzelwettbewerb von der Großschanze um 10 Uhr wieder starten. Die Biathlon-Männerstaffel geht um 14:30 Uhr an den Start.

Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully ist um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten emotional: Im Frauen-Monobob und beim Paar-Eiskunstlauf lag Gold in Reichweite, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.

Bereits zuvor platzen die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um 17 Zentimeter, was auch dem Abbruch des Wettbewerbs wegen starkem Schneetreiben geschuldet war. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen den vierten Platz und waren die Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel belegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag Rang acht mit vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA im Finale auf Kanada.

Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor besiegten die USA Schweden mit 5:0.

Im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Im dritten Drittel führen die Kanadierinnen aktuell mit 2:1.

Die USA hatten sich im ersten Halbfinale deutlich mit 5:0 gegen Schweden durchgesetzt. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.

Drama im Paarlauf-Eiskunstlauf: Das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür Gold und sichert Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterlaufen Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einer starken Führung im Kurzprogramm reichte es nicht zum Olympiasieg.

Die Weltmeister und Topfavoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, legten eine beeindruckende Aufholjagd hin. Nach Rang fünf im Kurzprogramm erzielten sie sensationelle 231,24 Punkte und gewannen Gold.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase und Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.

Die Spannung im Paarlauf steigt: Die Kür mit den Favoriten Miura/Kihara aus Japan läuft prächtig. Nach einem Fehler im Kurzprogramm platzieren sie sich nun mit 158,13 Punkten in der Kür und einer Gesamtwertung von 231,24 Punkten an der Spitze.

Das deutsche Duo Hase/Volodin muss diese Leistung übertrumpfen, um Gold zu gewinnen. Ihre persönliche Bestleistung in der Kür liegt bei 149,57 Punkten, was wahrscheinlich nicht ausreicht. Im Kurzprogramm erzielten sie 80,01 Punkte, eine persönliche Bestleistung.

Drama im Eiskanal: Laura Nolte verspielt im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg. Nach drei Führungsdurchgängen verlor sie im letzten Lauf den Vorsprung.

Mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor aus den USA kam die Bergstädterin ins Ziel und gewann Silber.

Trotzdem ist das ein großartiger Erfolg für die 27-Jährige, die in Dortmund lebt, und die gute Chance hatte, die erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden.

Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. Lisa Buckwitz belegte den undankbaren vierten Rang, Kim Kalicki wurde Elfte.

Nun ruhen die Hoffnungen auf Gold für Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi als Titelverteidigerin antritt. Beide hatten 2022 in Peking Gold gewonnen.

Die Entscheidung im Monobob steht kurz bevor: Laura Nolte, derzeit in Führung, steigt im vierten und letzten Lauf in die Bahn, um Gold zu holen.

Die Paarlauf-Kür im Eiskunstlauf ist in vollem Gange, das erste deutsche Paar hat bereits eine starke Kür präsentiert.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und auf Platz elf landeten, zeigten eine tolle Kür zu "I'd Do Anything for Love" von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbessern sie sich mindestens um eine Position.

Alle warten nun gespannt auf die Kür der führenden Deutschen, Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte auf das Eis gehen.

Wegen der schlechten Bedingungen sind weitere Sprünge nicht möglich, die Jury entschied den Abbruch.

Der letzte Durchgang wurde nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak verdeutlichte die Sinnlosigkeit unter diesen Umständen.

Für Deutschland bitter: Die Wertung nach dem zweiten Durchgang ließ eine Bronzemedaille um 0,3 Punkte entgleiten. Trotz der traurigen Entscheidung ist sie angesichts der ungewöhnlichen Bedingungen gerechtfertigt.

Starkes Schneetreiben und Wind erschweren den Ablauf und verursachen Verzögerungen.

Überflieger Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund legte mit einem Telemark bei 136 Metern vor und sicherte Deutschland damit zumindest Rang vor Slowenien.

Der Wettbewerb musste erneut unterbrochen werden, da die Sicht schlecht ist.

Der letzte Durchgang hat begonnen, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Da Ren Nikaido 138,5 Meter springt, überholt Japan Deutschland vor dem letzten Sprung. Norwegen liegt als Dritter gut zehn Punkte hinter.

Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger unter schwierigen Bedingungen 123,5 Meter. Philipp Raimund wiederholte seine Weite mit 137,5 Metern.

Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Platz vier, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls noch im Rennen um Bronze, sodass ein spannendes Finale bevorsteht.

Österreich führt mit 568,7 Punkten und etwa zehn Punkten Vorsprung uneinholbar in Richtung Gold.

Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung: Raimund sprang 137 Meter, Wellinger 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen rangiert Deutschland auf Platz vier, nur einen Punkt hinter Polen.

Im Monobob der Damen zeichnet sich ein dramatisches Finale ab! Laura Nolte startete als Führende in den Tag und stellte als erste Starterin mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord auf.

Doch wenig später pulverisierte die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor diesen Rekord mit 59,08 Sekunden.

Der Vorsprung von Nolte schrumpfte von 0,22 auf 0,15 Sekunden, es wird im letzten Durchgang äußerst spannend. Die Drittplatzierte Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte nur knapp dahinter.

Ab 21 Uhr beginnt der entscheidende vierte Lauf, eine Hundertstelsekunde könnte über Olympiasieg oder Niederlage entscheiden. Lisa Buckwitz hat sich im Vergleich zum Vortag verbessert und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Kim Kalicki liegt mit 3,47 Sekunden Rückstand abgeschlagen auf Platz 18 und hat keine Medaillenchance mehr.

Ist das der Tagesabschluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.

Zudem stehen Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Eiskunstlauf im Paarlauf an. Das deutsche Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm klar und hat beste Goldchancen.

Alle Wettkampfergebnisse findet Ihr in unserer Übersicht.

Die deutschen Curling-Männer träumen wieder vom Halbfinale. Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden mit 7:3 in der Round Robin und sind wieder nahe an den ersten vier Tabellenplätzen, die zur Halbfinalteilnahme berechtigen.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen steht das Team aktuell da. Am Dienstag folgt ein Doppelspieltag gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).

Spektakuläre Szenen im Slalom: Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang, schied aber bei einem eigentlich einfachen Tor aus und verlor die Goldchance.

Der Frust des 25-Jährigen war enorm. Zunächst warf er seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und stapfte quer über die Piste Richtung Wald. Als ein Fangzaun seinen Weg blockierte, legte er sich erschöpft in den Schnee.

Nach McGraths Aus komplettierte Meillard mit Gold seine Medaillensammlung bei diesen Spielen – nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination. Auf Platz drei landeten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer wurde Neunter.

Einen Tag vor der Männer-Biathlonstaffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – es gibt keine Überraschungen gegenüber der WM im Vorjahr.

Justus Strelow wird die Staffel eröffnen, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath startet als Dritter, Schlussläufer Philipp Horn soll das Team möglichst auf einem Medaillenplatz ins Ziel bringen. Die Staffel bietet Deutschlands beste Chance, nach der Mixed-Staffel noch weitere Edelmetalle zu erzielen.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter die Goldmedaille.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Rang zwei, Bronze sicherte sich Gilli Kim.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super-Team antreten.

Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als die Kandidaten für den Mannschaftswettbewerb sowie als Medaillenanwärter. Hoffmann schwächelte jedoch in Predazzo, sodass nun Wellinger die Seite des frisch gebackenen Olympiasiegers übernimmt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich aber auf der Großschanze besser als Hoffmann.

Dieser Winterspiele werden erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super-Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Bobsport setzt sich fort! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Der Berchtesgadener kann bereits auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine Welt.

Der Pirnaer rückte durch Ammours Fahrfehler immerhin auf den zweiten Rang vor und hält 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada beim olympischen Eishockeyturnier. Die Schweizer sprachen zunächst nur von einer Unterschenkelverletzung, doch der Klub von Fiala, die Los Angeles Kings, veröffentlichte nun eine genaue Diagnose.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird bald mit Reha und Therapie beginnen. „Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 fehlen“, teilten die Kings mit. Nach der Saison erfolgt eine erneute Untersuchung.

Für eine Medaille ist es für Linus Straßer im Slalom nach dem ersten Lauf bereits zu spät: Der WM-Dritte aus dem Vorjahr liegt mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den führenden Atle Lie McGrath nur auf Rang elf.

Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen und zehn weitere der besten 30 Starter schieden bereits aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Bob-Pilot Adam Ammour noch den Serien-Olympiasieger, während Friedrich mit weiteren 0,04 Sekunden Rückstand den dritten Platz belegte.

Nach seinem doppelten Bronzecoup im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir immer noch schwer, das zu sagen, aber es ist das Ende meiner Karriere“, erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer gewann 2022 Olympia-Gold in Peking und anschließend den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer in diesem Winter große Schwierigkeiten, weshalb seine beiden Bronze-Medaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.

Nach den Skeleton-Erfolgen am Sonntag gab es am Montag weitere Chancen für die deutschen Athleten.

So wird heute die erste Bobmedaille vergeben: Im Frauen-Monobob (4. Lauf: 21:06 Uhr) führt Laura Nolte und hofft auf Gold. Früh am Tag will Linus Straßer im Ski-Alpin nach einer Slalom-Medaille greifen (10 und 13:30 Uhr). Abends haben die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) die letzte Möglichkeit auf Edelmetall.

Das große Highlight zum Abschluss des Tages: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold. Nach dem Kurzprogramm führen sie das Feld klar an und haben mit ihrer Kür die Chance auf den ganz großen Erfolg.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeleton-Athleten brachte.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr Euch einen Überblick verschaffen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Sportler im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist beendet: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft nun auf Frankreich.

Endlich gelang der deutsche Treffer: Tim Stützle traf in der 52. Minute zum 1:5 aus deutscher Sicht.

Spannend wird es wohl nicht mehr, doch der NHL-Star stärkt zumindest die Moral.

Es wird klarer: Auston Matthews erzielte in der 47. Minute das 5:0 für die USA.

Deutschland geriet nun richtig unter Druck.

4:0 durch Tage Thompson in der 42. Minute – eine klare Angelegenheit.

Die Hoffnungen auf eine Aufholjagd sind im vierten Viertel wohl begraben. Für die direkte Viertelfinalqualifikation hätte ein Sieg gegen die USA hergemusst. Durch die überraschende Niederlage Lettlands gegen Dänemark bleibt Platz zwei aber sicher, die Zwischenrunde führt gegen Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben damit hervorragende Chancen auf eine Medaille!

Mit 80,01 Punkten und einem Vorsprung von rund fünf Zählern auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie einen fehlerfreien Auftritt. Die Mitfavoriten aus Japan, Miura und Kihara, patzten zuvor. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel konnten sich mit Platz elf für die Entscheidung qualifizieren.

Mit drei Toren Rückstand geht die Mannschaft von Harry Kreis in die letzte Pause.

Es deutet sich eine Niederlage für Deutschland an, doch das Weiterkommen ist nach der Niederlage der Letten nicht mehr gefährdet. Nur die Playoff-Runde ist unvermeidlich, aktuell würde es gegen Frankreich gehen.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und setzten das deutsche Team unter Druck. Brock Faber traf in der 38. Minute zum 3:0 für den Favoriten.

Wenn Deutschland noch etwas mitnehmen will, muss im letzten Abschnitt eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen.

Der Favorit kommt seiner Rolle nach und nutzte eiskalt ein Powerplay.

Nach einer Strafe gegen Wissmann schlugen die USA sofort zu: Auston Matthews eroberte den Puck und erzielte das 2:0 in der 25. Minute.

Nur 8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA mit 1:0 gegen Deutschland in Führung (20. Minute).

Zach Werenski traf nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt die deutsche Mannschaft stark mit und bot dem Favoriten Paroli.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Spiel der Gruppe C wartet um 21:10 Uhr der Spitzenreiter USA.

Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist aber bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter würde man die Zwischenrunde vermeiden.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, weshalb an der Großschanze auch Tränen flossen. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem übernahm mit 284,8 Punkten die Führung und gewann wie schon auf der Normalschanze. Trotz allem freuten sich die Skandinavierinnen gemeinsam, auch die Schwedin Frida Westman als Vierte. Nika Prevc sicherte sich Bronze mit 271,5 Punkten.

Agnes Reisch landete als beste Deutsche überraschend auf Platz zehn, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt belegte den 23. Rang – ein enttäuschendes Ergebnis für den DSV, da die deutschen Skispringerinnen erstmals ohne Medaille von Olympischen Spielen zurückkehren.

Vor dem letzten Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze war Juliane Seyfahrt als Neunte beste Deutsche, doch die Medaillenchancen sind gering.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc wird es als Fünfte schwer haben, aufs Podest zu springen. Einige Athletinnen hatten am Ende mit starkem Rückenwind ungünstige Bedingungen.

Besonders bitter: Katharina Schmid profitierte vom Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach dem Einzel-Olympiasieg erneut überlegen gemeinsam mit Tabitha Stoecker vor Kreher/Jungk Gold!

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit einem Hundertstel Vorsprung über Bronze.

Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer fehlte nur eine Hundertstelsekunde auf Kreher/Jungk – das Dresdner Duo setzte sich durch!

Die Frage bleibt: Wo landen die Briten Stoecker/Weston?

Das Dresdner Team übernahm mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden die Führung, während noch zwei Duos starten mussten. Nun beginnen Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führten mit drei verbleibenden Teams, dann gingen Kreher/Jungk auf die Strecke.

Die Briten sicherten sich bereits eine Medaille, da die Goldfavoriten Weston/Stoecker als Letzte starten.

Zum ersten Mal bei Olympischen Winterspielen wird die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung ausgetragen!

Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit guten Medaillenchancen. Nach je zweimal Silber und Bronze könnte es für den BSD endlich Gold geben.

Im Shorttrack über 500 Meter gehen die begehrtesten Medaillen erneut an die Niederlande: Femke Kok raste mit Olympiarekord an Jutta Leerdam vorbei und gewann Gold.

Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte einen starken achten Platz.

Schade! Sophie Warmuth forderte die niederländische Superstar Jutta Leerdam im 500-Meter-Rennen heraus, musste sich aber geschlagen geben.

Leerdam führte zeitweise, für Warmuth sprang Rang sechs heraus.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts in der Verfolgung enttäuschte sie das Ergebnis sehr und vergoss bittere Tränen.

„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute wirklich gut. Aber das letzte Schießen lief wieder schlecht, das tut sehr weh“, erklärte die 31-Jährige im ZDF-Interview. „Ich war so angespannt beim letzten Schießen und hörte, dass die Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler gemacht hat. Da wurde ich nervös, verlor voll den Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“

Preuß steht symbolisch für das deutsche Biathlonteam bei Olympia: Nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel gab es keine weiteren Medaillen, was den schwächsten deutschen Biathlon-Auftritt bei Winterspielen bedeutet. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen erreichte bei den Qualifikationen im Livigno Snow Park als Achte das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun darf sie auf eine Medaille hoffen – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Oh nein! Bei den letzten Schüssen unterlief Franziska Preuß gleich zweimal ein Fehler, was am Ende für einen Podestplatz nicht reichte. Sie belegte Rang sechs.

Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der Schlussrunde, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, die Finnin Minkkinen fiel noch auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer erreichte Platz 34, Selina Grotian blieb auf Rang 41.

Franziska Preuß hielt sich in der Frauen-Verfolgung noch fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Platz drei.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben großen Vorsprung und werden wohl Gold unter sich ausmachen.

Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes sicherten sich im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.

Für die deutschen Snowboarder Leon Ulbricht und Jana Fischer war im Halbfinale Endstation, im kleinen Finale belegten sie Platz sieben. Eine Medaille bleibt für die schwarz-rot-goldenen Fahrer bei diesen Spielen aus.

Sehr schade! Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang viele Sekunden und rutschte auf den neunten Platz ab.

Federica Brignone fuhr ihr Rennen souverän ins Ziel und gewann ihre zweite Goldmedaille. Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund teilten sich mit der gleichen Zeit Silber, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.

Emma Aicher, Silbermedaillengewinnerin in der Abfahrt, beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf dem dritten Platz, doch eine Medaille scheint unwahrscheinlich.

Der Fokus liegt nun ganz auf Lena Dürr.

Zwölf Jahre nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.

Der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom hat gerade begonnen.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr belegt aktuell den zweiten Platz und hat überraschend Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige tatsächlich aufs Podium fahren? Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und wurde nur 23., somit verpasste er wie im Big Air die Finalteilnahme. Nur die besten zwölf kommen weiter.

Norwegen räumt im Medaillenspiegel weiter ab und gewinnt Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber geht an Frankreich, Italien sichert sich Bronze. Die deutsche Staffel beendete das Rennen als Achte.

Der Erfolg ist keine Überraschung, doch Superstar Johannes Hoesflot Klaebo krönte sich mit seiner neunten Goldmedaille zum Rekordsieger der Winterspiele. Er übertraf damit zwei norwegische Landsleute und eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen: Langläuferin Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und den Biathleten Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden die nächsten Medaillen vergeben: Gold ging an den Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzte.

Bronze gewann der Australier Matt Graham im Duell gegen den Japaner Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale ist damit gefährdet.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Partien der Round Robin gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keine weiteren Ausrutscher erlauben.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Bronze im Einzel einen Seitensprung bekannt hatte, wurde Zweiter. Dritter wurde der Franzose Emilien Jacquelin, der lange führte, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde. Zwischen den beiden gab es ein verbales Wortgefecht wegen des Skandals.

Bester Deutscher war Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30., David Zobel 34.

Eigentlich zählt der Riesenslalom nicht zu den Stärken der deutschen Skifahrerinnen, doch Lena Dürr bietet sich nach dem ersten Durchgang plötzlich die Chance auf Edelmetall!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem finalen Lauf auf Platz zwei hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf Sofia Goggia.

„Es hat wahnsinnig Spaß gemacht! Oben stand ich in der Sonne, alles war perfekt. Dass es dann so gut lief, war einfach ein Genuss“, sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb. Gesprungen wird am Montag um 19 Uhr und 20:20 Uhr (ZDF, Eurosport) von der Großschanze.

Raimund hatte zum Olympiaauftakt Gold von der Normalschanze gewonnen. Beim Großschanzen-Springen am Samstag belegte er Platz neun. Wellinger, Olympiasieger 2018, wurde Fünfzehnter.

Das Super-Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Springern im klassischen Teamwettbewerb treten nur zwei Athleten mit jeweils drei Sprüngen pro Nation an.

Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper fand sich nahe des Skisprung-Austragungsortes in Predazzo. Experten entschärften die Granate inzwischen. Die Polizei bestätigte, dass keine Gefahr bestand.

„Man konzentriert sich so lange, und dann ist es plötzlich vorbei – das tut richtig weh“, sagte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte sich Gratz am Samstag eine gute Ausgangsposition erarbeitet: für Bronze fehlten nur 0,71 Sekunden.

Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht war ich zu forsch“, reflektierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, war noch unklar.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader ausgeschlossen und durfte nicht an Olympia teilnehmen. Doch nun könnte sie doch noch um Medaillen kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei Olympia offiziell trainieren. „Wir freuen uns sehr, sie wieder im Team zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.