Olympia 2026 im Live-Ticker: Deutscher Biathlon-Star muss Sprint absagen
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!
Am siebten Wettkampftag konnten die deutschen Skeleton-Athleten weitere Medaillen erringen: Axel Jungk fuhr im Einzelrennen zu Silber, während sein Teamkollege Christopher Grotheer Bronze gewann.
In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch über alle Medaillengewinne, Höhepunkte und interessante Nebenschauplätze.
Aus deutscher Sicht gibt es jedoch auch schlechte Neuigkeiten: Biathlon-Topathletin Janina Hettich-Walz muss ihre Teilnahme am Sprint absagen.
Sie hatte in den letzten zwei Tagen mit Magenbeschwerden zu kämpfen, weshalb ein Start im Sprint für sie noch zu früh sei. „Die Gesundheit steht an erster Stelle“, erklärte die 29-Jährige, die durch diesen Verzicht auch das Verfolgungsrennen verpassen wird.
Ob eine andere Athletin des Deutschen Skiverbands (DSV) für Hettich-Walz einspringen wird, steht noch nicht fest. Da die Startliste jedoch bereits ausgelost wurde, sind die Aussichten eher gering.
Beim olympischen Eishockey-Turnier sorgte die schwere Verletzung des Schweizers Kevin Fiala bei der Niederlage gegen Kanada für bange Momente.
Die Verletzung hat gravierende Folgen für den Schweizer Star: „Schockmoment bei Olympia: Eishockey-Profi kann nicht mehr aufstehen.“
Nachdem der siebte Wettkampftag für Deutschland mit Silber und Bronze im Skeleton glänzend endete, besteht die Chance, dass die Medaillenausbeute im Eiskanal schon wenige Stunden später weiter steigt.
Um 18 Uhr beginnt der dritte Lauf der Skeleton-Frauen. Bei der abschließenden Entscheidung um 19.35 Uhr haben alle drei deutschen Starterinnen – Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise – noch realistische Chancen auf Edelmetall oder sogar Gold.
Die deutschen Biathletinnen wollen ihre starken Leistungen aus dem Einzel fortsetzen und beim Sprint (14.45 Uhr) ihre erste individuelle Medaille holen. Auch die Langläuferinnen haben gute Aussichten in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr). Am Abend kämpft Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um eine weitere Medaille.
Auch die deutschen Eishockey-Teams sind heute gefordert: Die Frauen bestreiten um 16.40 Uhr ihr Viertelfinale gegen Kanada, die Männer treten bereits um 12.10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland an.
Spät am Tag sicherte sich Deutschland doch noch Edelmetall: Die Skeleton-Athleten Axel Jungk und Christopher Grotheer holten Silber und Bronze und damit die Medaillen zehn und elf für das deutsche Team.
Im Medaillenspiegel belegt Deutschland zurzeit Rang fünf.
Im Finale des Eiskunstlaufs bei den Männern gab es dramatische Szenen: Der große Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm souverän geführt hatte, stürzte in der Kür mehrfach und verlor zahlreiche Punkte, sodass er noch auf Platz acht zurückfiel.
Doch nicht nur Malinin patzte – auch viele andere Läufer stürzten. Profiteur davon war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der nach dem Kurzprogramm auf Rang fünf lag und mit einer herausragenden Kür zum Olympiasieger avancierte. Silber ging an den Japaner Yuma Kagiyama, Bronze an seinen Landsmann Shun Sato.
Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien mussten sie in die Verlängerung, konnten aber mit einem 6:5 nach Extra-End den Sieg für sich verbuchen.
Das Team um Skip Marc Muskatewitz hat nun zwei von drei Spielen gewonnen. In der Vorrundengruppe müssen sie jedoch noch gegen alle anderen neun Mannschaften antreten; die besten vier ziehen ins Halbfinale ein. Am Samstag um 14.05 Uhr folgt das Duell gegen die USA.
Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeleton-Männer! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre Leistung aus den ersten drei Läufen und sicherten sich in Cortina Silber und Bronze. Gold ging an Matt Weston aus Großbritannien, der erneut einen Bahnrekord aufstellte.
Nach vier Läufen lag Jungk 0,88 Sekunden hinter Weston, Grotheer folgte mit einem weiteren Rückstand von 0,19 Sekunden. Der dritte Deutsche, Felix Keisinger, belegte den sechsten Rang und zeigte ebenfalls eine starke Olympia-Leistung.
Die Medaillenjagd der deutschen Skeleton-Athleten geht weiter – noch hat kein Wettbewerb ohne Edelmetall für das Team D geendet. Am Samstag folgen die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen, am Sonntag feiern die Mixed-Teams ihre Olympia-Premiere.
Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb sicherte sich der Japaner Yuto Totsuka die Goldmedaille. Ein exzellenter zweiter Lauf brachte dem 24-Jährigen bei seinen dritten Olympischen Spielen erstmals Edelmetall – und gleich Gold.
Mit 95,00 Punkten ließ er den Australier Scotty James hinter sich, der den zweiten Platz belegte. Das Podium komplettierte der Japaner Ryusei Yamada.
Skispringer Philipp Raimund zeigt auch auf der Großschanze vielversprechende Form. Im zweiten Training erreichte der Normalschanzen-Olympiasieger einen dritten und einen vierten Platz, den letzten Sprung ließ er aus.
Schon im ersten Training am Donnerstag hatte Raimund die Plätze zwei, zwei und sechs belegt. Am Samstagabend geht es für die deutschen Skispringer um die Medaillen.
Der dritte Lauf festigt die Medaillenhoffnungen der deutschen Skeleton-Männer: Axel Jungk liegt vor dem letzten Durchgang auf Silberkurs, gefolgt von Christopher Grotheer auf Bronze.
Matt Weston brach erneut seinen Bahnrekord und scheint ohne Fehltritte kaum zu schlagen zu sein. Jungk hat aktuell 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.
Felix Keisinger rangiert mit 1,18 Sekunden Rückstand auf Rang sechs und dürfte nicht mehr in den Kampf um Edelmetall eingreifen.
Lindsey Vonn meldete sich per Videobotschaft aus dem Krankenhaus und berichtete über den Verlauf ihrer Genesung. Demnach stehen mindestens zwei weitere Operationen am gebrochenen Unterschenkel bevor.
Eine der Eingriffe ist bereits für Samstag im Krankenhaus von Treviso geplant, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz liegt. Anschließend hofft sie auf eine Rückkehr nach Hause, wo noch eine weitere Operation folgen wird.
Vonn bedankte sich für die zahlreichen Blumen, Briefe und Geschenke, die sie in der vergangenen Woche erreicht haben. „Das hat mir sehr geholfen. Es waren harte Tage hier im Krankenhaus“, sagte die US-Amerikanerin. Sie fühlt sich langsam wieder wie sie selbst, betonte aber: „Der Weg ist noch lang.“
Der erste Halbfinalist im Frauen-Eishockey ist gekürt: Schweden setzte sich mit 2:0 gegen Tschechien durch und sicherte sich ein Ticket für die Medaillenspiele.
Deutschland ist noch im Wettbewerb, muss aber morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.
Ein toller erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen: Nach dem zweiten Lauf liegen Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise auf den Plätzen zwei bis vier.
Nur 0,04 Sekunden fehlen Susanne Kreher auf die Führende Janine Flock aus Österreich. Jacqueline Pfeifer fuhr im zweiten Lauf einen Bahnrekord und rückte auf Platz drei vor, mit 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher. Olympiasiegerin von 2022 Hannah Neise folgt auf Rang vier.
Der erst 19-jährige Tscheche Metodej Jilek krönte sich nach Silber über 5000 Meter auch zum Olympiasieger über 10.000 Meter im Eisschnelllauf.
Mit einem Vorsprung von 5,65 Sekunden setzte er sich vor dem Polen Vladimir Semirunniy durch, Bronze gewann der Niederländer Jorrit Bergsma. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.
Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, weil er bei seinem Helm Bilder von im Krieg gefallenen Sportlern zeigte. Er legte Einspruch ein, verlor aber vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS).
Der CAS bestätigte die Disqualifikation als rechtmäßig und wies den Einspruch des 27-Jährigen zurück.
Der Eiskanal bleibt für die Deutschen ein gutes Terrain: Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen platzierten sich alle drei Starterinnen unter den besten fünf.
Beste Deutsche war Susanne Kreher aus Dresden mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock. Bronze belegte die Britin Tabitha Stoecker, bevor Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand die Plätze vier und fünf einnahmen.
Lindsey Vonn musste nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch bereits dreimal operiert werden.
Ihr behandelnder Arzt äußerte sich zur heiklen Situation nach der dritten Operation.
Biathlet Quentin Fillon Maillet nannte sein fehlerfreies Rennen mit der zweitschnellsten Laufzeit im ARD-Interview „den perfekten Tag“. Neben dem Olympiasieg im Sprint freute er sich auch privat, da er und seine Freundin Lydie ein Kind erwarten – ein Sieg für sie, wie er erklärte.
Josie Baff durfte ihren ersten Olympiasieg feiern: Die 23-jährige Australierin setzte sich im Snowboard Cross gegen die Tschechin Eva Adamczykova und die Italienerin Michela Moioli durch.
Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.
Im Sprint der Biathlon-Herren verpassten die deutschen Athleten eine Medaille. Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Rang zehn, gefolgt von David Zobel (19.) und Justus Strelow (23.). Philipp Nawrath kam mit drei Fehlern auf Platz 26.
Stattdessen gewann der Franzose Quentin Fillon Maillet, der bereits 2022 zwei Einzel-Goldmedaillen holte, vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.
Die deutschen Herren begannen stark, doch innerhalb weniger Minuten wurden die Medaillenchancen durch Fehler beim Schießen verspielt.
David Zobel traf zwar zehnmal, fehlte aber die nötige Laufstärke, um um das Podest zu kämpfen.
David Zobel und Justus Strelow starteten bereits und blieben beim ersten Schießen fehlerfrei. Strelow setzte sich sogar an die Spitze, Zobel folgte auf Platz sechs. Die Top-Weltcup-Läufer sind aber noch im Rennen.
Die nächste Medaillen-Chance für Deutschland im Biathlon ist im Sprint der Herren, der um 14 Uhr beginnt. Besonders für Philipp Nawrath ist es ein besonderer Tag, da er an seinem 33. Geburtstag antritt. Neben ihm starten auch Philipp Horn, Justus Strelow und David Zobel.
Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) baut seine Olympia-Bilanz weiter aus und sicherte sich seine dritte Goldmedaille bei diesen Spielen.
Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint gewann der 29-Jährige am Freitag auch das 10-Kilometer-Freistilrennen und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Platz zwei. Klæbo feierte damit seinen insgesamt achten Olympiasieg.
Das Bronze sicherte sich Einar Hedegart (24) aus Norwegen.
Ungewöhnliche Szenen beim Ski-Langlauf über 10 Kilometer Freistil in Tesero: John Steel Hagenbuch (26) aus den USA startete ohne Mütze und nur im Renntrikot – für sommerliche Stimmung auf der Loipe sorgend.
Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18.45 Uhr).
Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team knapp eine Medaille verpasst hatte, erklärte nach der ersten Einheit: „Ich habe meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich.“ Einen dritten Sprung ließ sie aus, da sie „keinen Sinn mehr darin sah“.
Die deutschen Zweierbob-Männer mussten im vierten Trainingslauf erstmals eine Niederlage hinnehmen.
Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertsteln Vorsprung vor Johannes Lochner durch. Bob-Dominator Francesco Friedrich (beide 35) kam nicht über Platz fünf hinaus.
Das Ergebnis hat im Training allerdings wenig Aussagekraft, da die Deutschen zuvor in jedem Lauf Bestzeiten erzielten.
Ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake wurde bei den Olympischen Spielen in Mailand von der Polizei festgenommen.
Der 44-jährige Mann wollte vermutlich das Spiel der heimischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, wurde jedoch verhaftet. Er muss eine fast einjährige Haftstrafe absitzen, die das Gericht in Bozen wegen mehrerer Ladendiebstähle verhängt hatte.
Max Langenhan (26) sorgte für einen amüsanten Moment!
Nach seinem Gold-Erfolg wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) anrufen, um persönlich zu gratulieren, doch der Rodel-Star drückte den Anruf einfach weg.
Wie es dazu kam, erfahrt Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger lehnt Anruf von Bundeskanzler Merz ab“.
Es geht weiter! Auch heute stehen zahlreiche Medaillenentscheidungen an, mit vielversprechenden Chancen für Deutschland.
Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Podiumskurs. Der Rückstand auf den führenden Briten Matt Weston (28) beträgt 0,30 bzw. 0,46 Sekunden – somit ist auch Gold noch möglich.
Die Entscheidung fällt heute Abend: Ab 19.30 Uhr startet der dritte Lauf, ab 21.05 Uhr wird um die Medaillen gefahren.
Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer setzen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um Edelmetall kämpfen.
Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasieges des deutschen Rodel-Teams stand.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachsehen, welche Position Deutschland derzeit im Nationenvergleich belegt.
Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel und gewann das Auftaktspiel gegen Dänemark mit 3:1.
Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25., 31.) erzielten die Tore für Deutschland, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12.10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.
Mit dem 3:1-Erfolg ertönte die Schlusssirene der Partie.
Die Führung war verdient, und das Team ist weiter auf Kurs für den Auftaktsieg.
Das DEB-Team nutzte ein Powerplay, Tim Stützle schoss seinen Doppelpack zum 3:1 (31.).
Der Pass sollte eigentlich zu Draisaitl in der Mitte gehen, wurde aber von einem dänischen Spieler abgefälscht und landete im Tor.
Während im Eishockey noch gespielt wird, wurden im Shorttrack bereits die ersten Medaillen verteilt.
Bei den Frauen gewann Xandra Velzeboer über 500 Meter vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im Männer-Finale über 1000 Meter triumphierte Jens van ’t Wout aus den Niederlanden, gefolgt vom Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.
Tim Stützle erzielte nach starkem Pass von John Peterka sehenswert das 2:1 für Deutschland (25.).
Die Dänen kamen nach der Pause zwar stärker zurück, doch das deutsche Team zeigte nun mehr Energie. Das Tor und die erneute Führung kamen gerade richtig.
In der ersten Pause steht es in der Partie Deutschland gegen Dänemark weiterhin 1:1.
Deutschland erwischte den Traumstart mit dem frühen Tor von Draisaitl nach nur 23 Sekunden, doch ein Aluminium-Treffer von Bruggisser weckte die Dänen, die sich mehr Chancen erarbeiteten und schließlich den Ausgleich erzielten.
Der Ausgleichstreffer für Dänemark durch Oscar Mølgaard fiel in der 14. Minute.
Torwart Philipp Grubauer ließ den Puck unglücklich durch die Beine an seinen Vereinskollegen von den Seattle Kraken passieren, sodass das leere Tor getroffen wurde.
Die Entscheidung, den ukrainischen Skeleton-Fahrer Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Motiven gefallener Sportler aus dem Krieg auszuschließen, wurde in Russland begrüßt.
Der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow sagte der russischen Staatsagentur Tass: „Die Regeln gelten für alle. Für solche Teilnehmer ist das eine unangenehme Erkenntnis, aber man muss sich entscheiden, ob man Sportler oder politischer Agitator ist.“
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry gab die Entscheidung unter Tränen bekannt. Die ukrainischen Rodler zeigten sich solidarisch mit ihrem Landsmann, indem sie nach dem Teamrennen gemeinsam knieten und ihre Helme hochhielten.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft begann ihr erstes Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark fulminant: Leon Draisaitl erzielte schon nach 23 Sekunden das 1:0 – ein perfekter Start.
Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille in der Halfpipe, obwohl sie im ersten Lauf schwer stürzte und behandelt werden musste. Ihr bester Lauf brachte ihr am Ende mit 90,25 Punkten den Sieg vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim und der Japanerin Mitsuki Ono.
ZDF-Kommentator Andreas Kürten zeigte sich beeindruckt: „Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz so einfach wieder aufsteht.“ Choi brach nach dem Triumph in Tränen aus.
Der Medaillenregen für Deutschland im Rodeln erreichte mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt: Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewannen Gold mit 0,542 Sekunden Vorsprung vor Österreich. Gastgeber Italien sicherte sich Bronze.
Damit hat das deutsche Team in jedem Rodel-Wettbewerb mindestens eine Medaille gewonnen.
Die Mixed-Staffel der Rodler startete vor wenigen Minuten in das Medaillenrennen.
Mit den beiden Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Doppelzweiten Eitberger/Matschina und Bronze-Gewinnern Wendl/Arlt hat Deutschland erneut gute Chancen aufs Podest.
Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter holte die Verwandte der italienischen Filmlegende Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor der Niederländerin Merel Conijn und Norwegens Ragne Wiklund. Für die 35-Jährige ist es nach dem Sieg über 3000 Meter bereits die zweite Goldmedaille dieser Spiele.
Die Deutsche Maira Jasch belegte mit 14,77 Sekunden Rückstand den achten Rang.
Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im Curling-Turnier: Mit 5:4 setzten sie sich gegen Norwegen durch.
Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Kanada (6:7) sind sie nun wieder auf Kurs in Richtung Top 4.
Alessandro Hämmerle gewann seinen Titel aus 2022 erneut und sicherte sich Gold im Snowboard Cross. Silber ging an den Kanadier Eliot Grondin, Bronze an den Österreicher Jakob Dusek.
Zwei der vier deutschen Snowboarder schieden bereits im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale durch eine Kollision den Sprung unter die besten Acht.
Die Schwedin Frida Karlsson dominierte erneut, nachdem sie bereits im Skiathlon siegte, gewann sie auch das 10-Kilometer-Freistilrennen mit großem Vorsprung.
Mit 46,6 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Ebba Andersson sicherte sie sich Gold, die US-Amerikanerin Jessie Diggins erlief Bronze.
Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle. Pia Fink erreichte als Beste den 19. Platz, während Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg weit zurückfielen.
Im Freestyle-Buckelpisten-Wettbewerb der Männer gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Australier Cooper Woods und Kanadas Mikael Kingsbury, die punktgleich auf dem ersten Platz lagen.
Gold ging an Woods aufgrund besserer Turn-Punkte, Bronze gewann der Japaner Ikuma Horishima.
Italiens Skirennläuferin Federica Brignone sorgte für die Sensation, als sie das Super-G-Rennen in Cortina gewann.
Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor der Französin Romane Miradoli und der Österreicherin Cornelia Hütter durch und schrieb mit ihrem Triumph ihr persönliches Wintermärchen.
Nach einem schweren Unfall mit mehreren Brüchen und einem Kreuzbandriss bei den italienischen Meisterschaften vor etwa einem Jahr galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Nun feierte sie 315 Tage später im heimischen Cortina den Sieg.
Schockmoment bei Breezy Johnson (30)!
Beim Super-G-Sturz blieb die US-Amerikanerin nach dem Hängenbleiben an einem Tor kurz liegen. Glücklicherweise konnte sie das Rennen eigenständig beenden und es scheint keine schwerwiegenden Verletzungen gegeben zu haben.
Nach zwei von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Männer auf Medaillenkurs: Axel Jungk auf Rang zwei, Christopher Grotheer auf Platz drei. Felix Keisinger auf Rang sechs hat den Anschluss an das Podium noch nicht verloren.
Matt Weston, der Gesamtweltcup-Sieger der letzten drei Jahre, führt weiterhin mit neuem Bahnrekord und 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.
Emma Aicher schied im nebligen Super-G früh aus: Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte mit Startnummer 7 ein und kam nicht ins Ziel.
Auch Kira Weidle-Winkelmann schied kurz zuvor aus, nachdem sie ein Tor verpasste. Zahlreiche Favoritinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka schafften den Zielankunft nicht. Lokalmatadorin Federica Brignone führt sensationell.
Die deutschen Skeletonis legten mit dem ersten Lauf den Grundstein für ein starkes Mannschaftsergebnis: Axel Jungk lag als Zweitbester nur 0,06 Sekunden hinter Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger belegten die Plätze vier und sechs und waren ebenfalls in Medaillenreichweite.
Vanessa Voigt erreichte im Einzel von Antholz Platz vier und wurde beste Deutsche, sieht sich jedoch im Netz heftiger Kritik ausgesetzt und zieht daraus Konsequenzen.
„Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier – und bin verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückständen habe sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt gezeigt.
Wegen der vielen negativen Nachrichten verlässt sie vorerst Instagram. „Wir sehen und hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig – mein Fokus liegt woanders“, erklärte Voigt, die weitere Medaillenchancen im Blick hat.
Der Ukrainische Skeleton-Fahrer Vladyslav Heraskevych (27) wurde wegen seines Helms mit Kriegsmotiven vom olympischen Wettbewerb ausgeschlossen.
Mehr Details hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.
Der sechste Tag der Olympischen Spiele 2026 ist prall gefüllt.
Auf dem Programm stehen unter anderem der Damen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer und die Mixed-Staffel im Rodeln.
Alle Wettkämpfe des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Diese Wettbewerbe finden am 12. Februar statt“.
Die letzte Goldmedaille des Abends ging nach Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry überzeugten beim Eistanz und holten den Sieg vor dem US-Duo Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen aktuell dominieren.
Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Das Finale im Eistanz läuft derzeit, jedoch ohne deutsche Beteiligung.
Tobias Wendl und Tobias Arlt sicherten sich im zweiten Durchgang dank eines Fehlers des führenden US-Duos überraschend die Bronzemedaille.
Gold blieb in Italien bei Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner, Silber ging an Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller wurde Vierter, das US-Duo Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa fiel auf Rang sechs zurück.
Das US-Duo hatte im Mittelabschnitt einen Patzer, der sie vom Goldkurs zurückwarf, sodass Wendl/Arlt sich überraschend das Podest sicherten.
Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen landete der Niederländer nur auf Rang fünf. Gold ging an den US-Amerikaner Jordan Stolz.
Stolz gewann das 1000-Meter-Rennen vor dem Niederländer Jenning de Boo und dem Chinesen Zhongyan Ning.
Für die deutsche Hoffnung Finn Sonnekalb verlief der Abend enttäuschend – er belegte mit zwei Sekunden Abstand auf seine Bestzeit nur Platz zwölf, womöglich beeinträchtigt durch einen Infekt. Moritz Klein und Hendrik Dombek wurden 15. und 16.
Beim 1000-Meter-Rennen im Eisschnelllauf sorgte der Chinese Lian Ziwen für Ärger, als er dem Niederländer Joep Wennemars den Außenbahn-Vorteil nahm und diesen im Rennen aus dem Tritt brachte.
Wennemars, Sohn einer olympischen Legende, reagierte frustriert und schubste seinen Gegner im Zielbereich – eine unschöne Szene.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten sich mit Platz zwei die Silbermedaille im Doppelsitzer-Rodeln.
Gold ging an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer mit einem Vorsprung von 0,120 Sekunden, Bronze holten die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Michaela Kipp.
Das deutsche Duo zeigte im zweiten Lauf eine starke Leistung, musste sich aber dem besten Team des Abends geschlagen geben. Die Freude auf dem Podium war dennoch groß.
Die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt peilen ebenfalls Edelmetall an.
Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Platz vier, Wendl/Arlt folgen auf Rang fünf. Die US-Amerikaner führen momentan, dahinter stehen die Österreicher und Italiener auf den Medaillenrängen.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina liegen zur Halbzeit der Doppelrodel-Konkurrenz auf Platz zwei.
Obwohl sie am Start durch eine Berührung mit der Bande Zeit verloren, lief es weiter unten auf der Bahn sehr gut. An der Spitze liegen die Italienerinnen Vötter und Oberhofer, Eitberger/Matschina haben nur 0,022 Sekunden Rückstand. Die Österreicherinnen Egle/Kipp sind Dritte.
Die ersten Durchgänge im Doppelrodeln starteten vor wenigen Minuten, die Entscheidungen fallen im zweiten Lauf ab 18.53 bzw. 19.40 Uhr.
Im Damen-Doppelrodel kämpfen Eitberger/Matschina um Gold, bei den Herren haben Wendl/Arlt und Eggert/Müller Medaillenchancen.
Elizabeth Lemley gewann überraschend Gold im Buckelpisten-Wettbewerb im Livigno Snow Park.
Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf durch, Bronze ging an Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einem Kreuzbandriss kehrte Lemley erst im Dezember zurück und sicherte sich nun überraschend den Titel.
Große Sorge bereitet die schwere Verletzung der Chinesin Liu Jiayu bei der Halfpipe der Frauen.
Beim Versuch eines „Frontside 900“ verlor sie die Kontrolle, schlug mit dem Kopf auf und blieb regungslos liegen. Die Fans waren fassungslos, Sanitäter kümmerten sich rund acht Minuten um sie, bevor sie auf einer Trage abtransportiert wurde.
Der aktuelle Zustand der Weltmeisterin von 2019 ist noch unklar.
Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon erlief Gold, Lou Jeanmonnot gewann Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.
Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz belegte Rang acht.
Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß verlief das Rennen nicht optimal: Beim letzten Schießen blieben Scheiben zwei und vier stehen, sodass sie mit über zwei Minuten Rückstand nur den zehnten Platz erreichte. Nach drei fehlerfreien Schießeinlagen war sie lange auf Medaillenkurs.
Norwegen gewann Gold im Langlauf über 10 Kilometer Freistil! Jens Lurås Oftebro war erschöpft und sank im Ziel zusammen. Johannes Lamparter aus Österreich holte Silber, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.
Vinzenz Geiger gehörte lange zur Spitzengruppe, musste aber am Ende abreißen lassen und wurde Zehnter, hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid wurde Vierzehnter.
Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönt sich wohl zum König dieser Winterspiele. Mit 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.
Marco Odermatt (28), vor den Spielen als Favorit gehandelt, wurde Dritter.
Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Geschichte, der bei einer Olympiade drei Goldmedaillen gewinnt – in die Fußstapfen von Legenden wie Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82) tretend.
Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska online mit Hass überschüttet.
Sie erklärte: „Ich weiß, dass mein Sprung uns den Einzug in die zweite Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung und wollte niemanden enttäuschen.“ Die heftigen Reaktionen hatte sie jedoch nicht erwartet.
Schock beim Olympia-Dorf: Der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) stürzte am Montagabend schwer im Training und fällt für die Spiele aus.
Das Australische Sportinstitut bestätigte den Unfall. Bolton hatte am Dienstag starke Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich, weshalb er per CT-Scan untersucht wurde.
Die Diagnose: zwei stabile Halswirbelfrakturen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus in Mailand gebracht.
Während beim Frauen-Eishockey und Männer-Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, den Julia Taubitz mit Gold für Deutschland dominierte.
Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland vorübergehend auf Rang zwei, gemeinsam mit Schweden. Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.
Ein herber Rückschlag für das deutsche Skisprung-Team: Das Quartett mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Raimund verpasste das Podium knapp und wurde Vierter.
Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann Gold, Norwegen holte Silber.
Im Mixed-Teamspringen hoffen die Deutschen auf eine weitere Medaille nach dem Gold von Philipp Raimund.
Derzeit sieht es jedoch nicht nach einer Medaille aus, da die Slowenen um die Geschwister Prevc auf Goldkurs liegen.
Julia Taubitz ist Olympiasiegerin! Die Rennrodlerin aus dem Erzgebirge verteidigte ihren ersten Platz im Einsitzer der Frauen mit einem großen Vorsprung.
Mit Tränen in den Augen und der deutschen Fahne feierte die 29-Jährige ihren Triumph vor der Lettin Elina Bota. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson.
Julia Taubitz führt auch nach dem dritten Lauf klar vor der Lettin Elina Bota.
Ein großer Fehler von Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss, schwächte die Silberhoffnung der zweiten Deutschen. Die Entscheidung fällt im letzten Durchgang um 18.50 Uhr.
Das Spiel um Platz drei im Mixed-Curling hat einen Sieger: Italien schlug Großbritannien mit 5:3 und gewann eine weitere Medaille.
Das Finale zwischen Schweden und den USA findet um 18.05 Uhr statt.
Philipp Nawrath verpasste die Biathlon-Medaille im Einzel knapp als Fünfter mit einem Fehler.
Der fehlerfreie Sieger war Johan-Olav Botn, der sich seinen ersten Olympiasieg sicherte. Silber ging an Éric Perrot aus Frankreich, Bronze an Sturla Holm Lægreid.
David Zobel wurde 21., Lucas Fratzscher 23. Philipp Horn schoss sechsmal daneben und landete auf Platz 40.
Kira Weidle-Winkelmann legte im Abfahrtsrennen mit Platz sechs einen starken Start hin, Emma Aicher gewann im Slalom mit einer hervorragenden Leistung Silber in der Team-Kombination!
Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit, überholte mehrere Teams und musste sich nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber um 0,05 Sekunden geschlagen geben. Bronze ging an das US-Duo Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.
Aicher gewann ihre zweite Medaille dieser Spiele, Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille.
Im von Stürzen geprägten Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg im Freestyle-Skiing.
Kein Athlet konnte seinen starken ersten Lauf überbieten, auch wenn er im letzten Durchgang stürzte. Silber gewann Alex Hall aus den USA, Bronze ging an Luca Harrington aus Neuseeland.
Ruud feierte damit seine zweite Olympia-Goldmedaille nach dem Big-Air-Erfolg 2022 in Peking.
Die ersten Medaillen im Shorttrack wurden vergeben: Gastgeber Italien gewann die Mixed-Team-Staffel vor Kanada und Belgien.
Ein deutsches Team war nicht vertreten.
Im Mixed-Teamwettkampf setzen die deutschen Skispringer auf Selina Freitag und Agnes Reisch statt auf Fahnenträgerin Katharina Schmid.
Das Quartett komplettieren Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann auch den Sprint der Männer und holte Gold. Silber ging an Ben Ogden aus den USA, Bronze an Oskar Opstad Vike aus Norwegen.
Jan Stoelben erreichte als bester Deutscher das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.
Die Schwedinnen dominierten den Langlauf-Sprint mit einem Podium in rein schwedischer Besetzung: Linn Svahn gewann vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler endete der Sprint im Halbfinale. Sie wurden in ihrem Lauf Dritte und Vierte und konnten sich nicht als Lucky Loser qualifizieren.
Starke Leistungen zeigten Laura Gimmler und Coletta Rydzek, die das Halbfinale erreichten. Sofie Krehl schied knapp davor aus.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Team in der Team-Kombination nach der Abfahrt auf Platz sechs.
Mit 0,74 Sekunden Rückstand auf die Führende Breezy Johnson sind die Medaillen noch in Reichweite.
Emma Aicher, die beste Slalomfahrerin des Teams, soll im Slalom (14 Uhr) den Rückstand wettmachen.
Die Freundschaft zwischen Skispringer Philipp Raimund und Norweger Marius Lindvik zerbrach nach einem Anzug-Skandal bei der WM 2025.
Raimund äußerte: „Wie ins Gesicht gespuckt.“
Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet. Beim italienischen Sender Rai kam es jedoch zu zahlreichen Pannen, die für Aufsehen sorgten.
Der Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselte prominente Persönlichkeiten wie Schauspielerin Matilda De Angelis und Sängerin Mariah Carey. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er irrtümlich für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.
Die Sportredaktion von Rai kündigte daher einen dreitägigen Streik nach Ende der Spiele an. Gewerkschaften kritisierten Petrecca scharf und warfen ihm Schaden für den Sender, Zuschauer und Sportjournalisten vor.
Die Politik griff den Vorfall auf: Die italienische Opposition bemängelte, dass politische Loyalität wichtiger als Fachkompetenz bei Rai geworden sei.
Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.
Er erlebte die Geburt auf ungewöhnliche Weise: „Per WhatsApp bei der Geburt dabei! Olympia-Star wird geweckt, dann geht alles ganz schnell.“
Drei der vier deutschen Langläuferinnen schafften die Qualifikation im Sprint.
Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.
Die Qualifikation war ein Einzelzeitfahren, ab dem Viertelfinale laufen die Athletinnen in Heats mit sechs Starterinnen.
Am späten Sonntagabend teilte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.
Mehr dazu im Artikel: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.
Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund richtet sich der Fokus auf den kommenden Dienstag.
Die größten Medaillenchancen hat Deutschland im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs liegen. Der letzte Lauf startet um 18.34 Uhr in Cortina.
Raimund will einen Tag nach seinem Triumph nachlegen, denn am Abend steht der Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) an. Emma Aicher will bei der Team-Kombination (10.30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) mit Kira Weidle-Winkelmann um Medaillen kämpfen.
Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale: 13.13 Uhr) dürfen auf Edelmetall hoffen. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.
Während im Damen-Eishockey noch das Spiel Kanada gegen Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von „Gold-Hille“.
Deutschland kletterte im Medaillenspiegel auf Rang vier.
Philipp Raimund gewann die zweite Goldmedaille für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen.
Der 25-Jährige siegte im Normalschanzen-Wettbewerb in Predazzo.
Der Erfolg kam überraschend, da Raimund noch keinen Weltcup-Sieg vorweisen kann. Am Montagabend setzte er sich mit 270,4 Punkten vor den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido durch. „Ich wusste, dass es weit geht. Es ist unglaublich“, sagte Raimund im TV nach dem Sprung.
Mehr zum Gold-Erfolg unter: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.
Deutschland hat am Dienstag beste Chancen auf weiteren Rodel-Gold:** Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen nach zwei von vier Läufen in Führung und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Taubitz führt mit 61 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Fräbel.
Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Damen-Snowboard.
Annika Morgan verpasste mit Rang 13 in der Qualifikation den Sprung in die Top 12 nur knapp.
Die deutschen Eishockey-Frauen kämpfen weiter um den Einzug ins Olympia-Viertelfinale.
Im dritten Gruppenspiel besiegten sie Frankreich in der Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0), nachdem sie zuvor Japan klar mit 5:2 bezwangen. Das Team ließ viele Chancen ungenutzt.
Laura Kluge brachte die Führung 35 Sekunden vor der Pause, Frankreich glich im letzten Drittel aus. In der Verlängerung gelang Katarina Jobst-Smith der Siegtreffer.
Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im Eisschnelllauf über 1000 Meter erzielte die 27-Jährige vor den Augen ihres Verlobten Jake Paul einen neuen olympischen Rekord (1:12,31) und setzte sich knapp vor Teamkollegin Femke Kok durch.
Bronze gewann Miho Takagi aus Japan, Weltmeisterin über diese Distanz in den Jahren 2020 und 2023.
Jetzt startet das Rennen über 1000 Meter im Damen-Eisschnelllauf.
Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Favoritinnen auf Edelmetall.
Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start, hat jedoch Außenseiterchancen.
Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in Cortina meldete sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) mit einem emotionalen Posting zu Wort.
„Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst uns alle“, schrieb der Norweger am Tag nach dem Unfall. „Gestern war ein harter Tag, vor allem für dich.“
Vonn war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer gestürzt. Dabei brach sie sich das linke Bein.
Bald geht es für die deutschen Frauen im Eishockey aufs Eis.
Im dritten Gruppenspiel treten sie ab 16.40 Uhr gegen Frankreich an.
Ein Sieg könnte den Einzug ins Olympia-Viertelfinale bedeuten.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination deutlich.
Nach Jocher’s 11. Platz in der Abfahrt konnte Straßer die Position nur minimal verbessern, sodass sie knapp die Top Ten erreichten.
Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) gewann zusammen mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor seinen Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc und den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die Silber holten.
Im Ski Freestyle verteidigte Mathilde Gremaud aus der Schweiz ihren Olympiasieg erfolgreich.
Die Kanadierin Megan Oldham wurde Dritte. Deutsche Athletinnen konnten aufgrund einer Verletzung nicht teilnehmen.
Obwohl er einer der besten Schützen ist, wird Justus Strelow nicht beim schießintensiven Einzel starten. Der DSV setzt auf Nawrath, Horn, Zobel und Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die Vier-Kilometer-Runde im Einzel für Strelow nicht ideal sei. Er werde im Verlauf der Spiele gebraucht und habe die Entscheidung „wie ein Teamplayer“ akzeptiert.
Die Team-Kombination der Männer ist in vollem Gang: Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Platz elf.
Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Giovanni Franzoni. Im Slalom (14 Uhr) hat Straßer noch alle Chancen, der 33-Jährige ist einer der besten Slalomfahrer und liebt es, von hinten zu attackieren.
Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland alle Medaillenarten. Auch am Montag könnte es weiter golden werden.
Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Aussichten auf Edelmetall. Obwohl er noch keinen Weltcup-Sieg verbuchen konnte, stand er in dieser Saison fünfmal auf dem Podium. Beim letzten Training belegte er die Plätze 1, 1 und 2.
Auch Felix Hoffmann darf sich Hoffnungen machen.
Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team verfolgten unter anderem Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Geschehen. Team Deutschland freute sich über erste Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan dominierte aus deutscher Sicht den zweiten Wettkampftag, zuvor begeisterte Emma Aicher bei der Abfahrt mit Silber, und die Mixed-Staffel im Biathlon sicherte Bronze. Die Spiele wurden allerdings von Lindsey Vonns schwerer Verletzung überschattet.
Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.
Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten verlief etwas holprig, als Justus Strelow beim Freudensprung die Medaille verlor – sie fiel von der Kette.
Ein Video des DSV auf Instagram zeigt den Vorfall. „Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft.
Max Langenhan sicherte Deutschland das erste Gold bei den Winterspielen in Italien im Einsitzer der Männer.
Alle Infos zum Olympiasieg des Thüringers findet Ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.
In einer Olympia-Bestzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Norweger ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Teilnehmer waren bei der Medaillenvergabe nicht dabei, erzielten aber als Zehnter, 16. und 19. gute Platzierungen.
Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Verletzungs-Update.
Mehr dazu: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.
Max Langenhan stellte bereits am ersten Wettkampftag zweimal einen Bahnrekord im Eiskanal von Cortina auf, bevor er im dritten Lauf noch einmal nachlegte.
Im dritten Lauf verbesserte er seinen eigenen Rekord erneut und hat vor dem Finale fast drei Zehntelsekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt mehr als eine Sekunde zurück.
Altmeister Felix Loch läuft es dagegen nicht gut: Er liegt nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo ist Zehnter.
Nach dem Mixed-Staffel-Bronze der deutschen Biathlon-Mannschaft zeigte Vanessa Voigt große Emotionen.
Sie erinnerte an ihr schwieriges Jahr: „Passiert das wirklich?“, sagte sie nach der Staffel.
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom. Ramona Hofmeister schied im Viertelfinale nach einem Sturz aus, Cheyenne Loch und Elias Huber schieden bereits im Achtelfinale aus.
Gold sicherten sich Zuzana Maderova aus Tschechien und Benjamin Karl aus Österreich.
Das deutsche Biathlon-Quartett um Strelow, Nawrath, Voigt und Preuß sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Italien in einer spannenden Staffel.
Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, doch Schlussläuferin Preuß musste dennoch in die Strafrunde. Glücklicherweise hatten wichtige Konkurrenten mehr Fehler, sodass das Podest trotzdem erreicht wurde.
Nach Lindsey Vonns Sturz war ihre Schwester Karin Kildow vor Ort und berichtete vom Unfall.
Mehr dazu: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.
Eine Biathlon-Sensation kündigt sich an: Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, aber zur Halbzeit liegt das Team gut im Rennen.
Startläufer Strelow und Nawrath schossen fehlerfrei, bei Wechsel auf die Damen liegt Deutschland auf Platz zwei hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.
Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, um die Medaille zu sichern.
Norwegens Johannes Høsflot Klæbo gewann den Skiathlon der Männer und holte Gold zum sechsten Mal bei Olympia.
Martin Løwstrøm Nyenget wurde Dritter, Mathis Desloges aus Frankreich holte Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Rang 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.
Ramona Hofmeister, die 2018 Bronze holte, und Cheyenne Loch kämpften bei den Frauen weiter. Elias Huber erreichte bei den Männern das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied aus.
Nach fast 20 Minuten Unterbrechung setzte Emma Aicher ihre starke Leistung fort und gewann Silber in der Abfahrt, nur 0,04 Sekunden hinter Gold!
Amerikanerin Breezy Johnson holte Gold, Lokalmatadorin Sofia Goggia Bronze. Der deutsche Erfolg wurde jedoch von Lindsey Vonns schwerem Sturz überschattet.
Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.
Nach einer Viertelstunde wurde Lindsey Vonn abtransportiert.
Ein Hubschrauber brachte sie ins nächste Krankenhaus.
Lindsey Vonn lag noch immer auf der Piste und wurde behandelt. Der Helikopter rückte an, um sie abzutransportieren – eine dramatische Szene.
Kira Weidle-Winkelmann kam als Siebte ins Ziel, doch dann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.
Die US-Amerikanerin blieb an einem Tor hängen, flog und blieb liegen. Sie war trotz eines Kreuzbandrisses angetreten.
Emma Aicher zeigte eine beeindruckende Abfahrt und musste sich nur Breezy Johnson geschlagen geben – um 0,04 Sekunden.
Ob das für das Podest reicht, bleibt spannend.
Der erste Wettkampftag der Spiele wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.
Details hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Snowboard-Parallel-Riesenslalom-Vorläufe laufen, und um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages im Damen-Abfahrtsrennen – mit mehreren deutschen Hoffnungen.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann gehen mit guten Chancen ins Rennen. Auch Snowboarder Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister haben Medaillenchancen, ebenso Max Langenhan im Rodel-Einsitzer. Die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Im Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder gingen Gold und Silber nach Japan, Bronze an China.
Favorit Hiroto Ogiwara blieb überraschend ohne Medaille, während Kira Kimura und Ryoma Kimata überzeugten.
Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.
Sie setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung vor Favoritin Nika Prevc durch. Nozomi Maruyama aus Japan wurde Dritte.
Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben, Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16, Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied früh aus.
Felix Loch (36) enttäuschte: Der Rodel-Medaillenfavorit liegt zur Halbzeit nur auf Platz acht.
Besser macht es Max Langenhan (26), der mit neuem Bahnrekord die Führung vor den beiden letzten Läufen anführt.
Francesca Lollobrigida gewann am 35. Geburtstag die erste Goldmedaille für Italien bei den Winterspielen.
Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die Konkurrenz weit hinter sich.
Joy Beune aus den Niederlanden wurde Vierte.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgeschlossen. Ab 16.10 Uhr stehen die Frauen über 3000 Meter im Fokus.
Die Chancen auf Edelmetall für das deutsche Team sind gering. Josie Hofmann (29) ist die einzige deutsche Starterin.
Im Norden Italiens wurden auf dem Eisenbahnnetz in drei Bereichen Schäden gemeldet.
Ein Sabotageakt wird nicht ausgeschlossen, Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.
Mehr dazu: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz vor Olympia entdeckt“.
Das deutsche Frauen-Eishockey-Team hat weiter Chancen auf das Viertelfinale.
Nach der Auftaktpleite gegen Schweden gewann das Team deutlich mit 5:2 gegen Japan. Bundespräsident Steinmeier war zu Gast.
Die Führung fiel früh durch Kapitänin Daria Gleißner, weitere Tore folgten, bevor Japan verkürzte.
Doppel-Erfolg bei den Schwedinnen!
Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen, Silber ging an Ebba Andersson, Bronze an Heidi Weng aus Norwegen.
Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podest.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte das deutsche Team im Olympischen Dorf und wünschte viel Glück.
Seine Frau Elke Büdenbender begleitete ihn. Weitere Besuche in Cortina und Antholz sind geplant.
Weiter geht es nach Tesero zum 20-Kilometer-Frauen-Langlauf-Skiathlon, der soeben gestartet ist.
Der erste Medaillensieger ist bekannt: Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der Stelvio-Strecke in Bormio vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris.
Simon Jocher verpasste die Top 20 und wurde 21.
Simon Jocher ist derzeit der beste deutsche Starter nach der Abfahrt auf Rang 19.
Es wäre seine zweitbeste Platzierung der Saison, wenn er sich nicht noch verdrängen lässt.
Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor Italienern und erfüllt damit die Favoritenrolle.
Simon Jocher ist als 28. noch im Rennen, hat aber geringe Medaillenchancen.
Schockmoment für Maxence Muzaton (35): Kurz vor dem Ziel stürzte der Franzose, konnte sich aber wieder aufrappeln.
Die Ski-Alpin-Wettbewerbe werden mit der Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet und bringen die erste Medaillenentscheidung.
Wir sind gespannt, wer das erste Gold erobert.
Nach der Eröffnungsfeier am Freitag starten am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen mit der Herren-Abfahrt um 11.30 Uhr.
Auch Deutschland hat Chancen, denn um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen.
Den Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut-Stimmung!
Zeitgleich entzünden Ski-Legenden Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia die olympischen Feuer in Mailand und Cortina.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt vor dem Höhepunkt der Zeremonie: Die olympische Flamme wird entzündet.
Dies geschieht gleichzeitig in Mailand am Friedensbogen und in Cortina auf der Piazza Dibona.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge in die Mitte des Stadions.
Der Moment ist da: Die Fackelträger ziehen ins Stadion ein, begleitet von Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.
Das Entzünden der Flammen steht bevor.
Nach den Reden von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Highlight des Abends rückt näher.
Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry richten warme Worte an Zuschauer und Athleten.
Im Anschluss gibt es eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte mit Schauspielerin Sabrina Impacciatore.
Fun-Fact für den Frühstückstisch: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.
Zum Schluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.
Die Athleten strahlen vor Freude, das Publikum jubelt – tolle Bilder!
Bitter: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier wegen Zugproblemen.
„Trotz verschiedener Alternativen schaffte er es nicht rechtzeitig“, teilte das Team via Instagram mit.
Wir sind beim Buchstaben S angekommen.
Die meisten Nationen sind durch, nur wenige fehlen noch.
Die Schweiz tritt beim Einmarsch unvollständig an.
Bei den Eishockey-Frauen wurde ein Norovirus-Fall bestätigt, deshalb hat das Team die Eröffnungsfeier ausgelassen.
Endlich: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) führen die deutschen Olympia-Athleten beim Einmarsch an.
Das Team-Outfit fällt mit Ponchos auf, die zuvor kontrovers diskutiert wurden.
Nach etwa 20 Minuten sind wir bei C; Deutschland erscheint als 32. Nation.
Die Brasilianer sorgen mit einem kurzen Tanz für Stimmung und holen ein Stück Copacabana nach Italien.
Jetzt liegt der Fokus voll auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Traditionell beginnt Griechenland den Einmarsch, danach folgen die Teams alphabetisch. Deutschland läuft unter „Germania“ als 32. ein.
Poesiezeit! Schauspieler Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.
Im San-Siro-Stadion wird Italiens Nationalhymne gespielt, während auch an anderen Standorten die Flagge gehisst wird.
Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Showeinlage geehrt.
Tosender Applaus folgt, als US-Popstar Mariah Carey den Italo-Hit „Volare“ singt.
Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis tritt auf, begleitet von bunten Performern.
Das Stadion verwandelt sich in ein Museum mit tanzenden Skulpturen.
Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.
Das Stadion ist nur zu zwei Dritteln gefüllt, hohe Ticketpreise schreckten wohl einige Fans ab.
130 deutsche Athleten nehmen an der Zeremonie teil, jedoch dezentral an vier Orten: Mailand, Cortina, Predazzo und Livigno.
So können die Sportler an ihren Wettkampfstätten bleiben.
In rund einer Stunde beginnt die große Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro-Stadion.
Live übertragen im Ersten ab 19.50 Uhr mit Kommentaren von Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo.
Das Spektakel findet auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt. Alternativ könnt Ihr unseren XXL-Olympia-Ticker verfolgen.
Rückschlag für Freestyle-Skierin Muriel Mohr (19): Sie verletzte sich im Slopestyle-Training.
Der DOSB berichtete, dass Mohr sich einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zuzog und sich einem arthroskopischen Eingriff unterziehen musste.
Der behandelnde Arzt schätzt die Stabilität des Knies und hofft auf eine baldige vollständige Belastbarkeit.
Das Abfahrtstraining der Frauen wurde wegen Schneefalls verschoben. Kira Weidle-Winkelmann fuhr die drittschnellste Zeit, war aber mit der Pistenpräparierung unzufrieden.
Weidle-Winkelmann kritisierte schärfere Wellen auf der Strecke, die sie als unnötig und gefährlich empfindet.
Die Vorbereitung der Strecke unterscheidet sich stark von der WM 2021 in Cortina, wo sie Silber gewann.
Das Abfahrtstraining konnte mit Verspätung doch noch stattfinden – für Emma Aicher lief es jedoch nicht gut, sie verpasste einige Tore.
Kira Weidle-Winkelmann überzeugte mit drittschnellster Zeit, Lindsey Vonn wirkte souverän trotz ihres Kreuzbandrisses.
Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte große Härte: Nach einem schweren Sturz mit Helmverlust trainierte er weniger als 20 Stunden später wieder.
Mit Pflastern und Verletzungen im Gesicht fuhr er das Training mit und erzielte den zweiten Platz, obwohl viele Favoriten das Training ausließen.
Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor hinter seine Athletin.
Er sprach auch über die Umstände, wie das Team von dem Testergebnis erfuhr.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen wurde mehrfach unterbrochen: Zunächst nach einem Sturz von Ilka Štuhec, dann wegen Nebel.
Auch Lindsey Vonn, die mit einem frischen Kreuzbandriss antritt, wird erwartet.
Die deutschen Bob-Weltmeister Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil und reisen vorzeitig ab.
Grund ist Platzmangel im Olympischen Dorf, da die Wettkämpfe erst später beginnen und die Betten für frühere Teilnehmer gebraucht werden.
Jutta Leerdam (27), niederländische Eisschnellläuferin und Verlobte von Jake Paul, sieht sich vor Olympia großer Kritik ausgesetzt.
Mehr dazu: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.
Norwegens Skispringer Johann André Forfang (30) erlebt eine schwere Zeit: Sein Vater Hugo ist kürzlich verstorben.
Forfang verschob die Beerdigung, um seinen letzten Wunsch zu erfüllen.
Die Olympischen Winterspiele 2026 werden am Freitag um 20 Uhr im San-Siro-Stadion offiziell eröffnet.
Aufgrund der Verteilung der Wettkampforte finden drei weitere Eröffnungsfeiern statt. Katharina Schmid führt das deutsche Team in Predazzo an.
Bereits seit Mittwoch laufen Wettkämpfe, ab Samstag gibt es erste Medaillenentscheidungen.
Felix Hoffmann überzeugte beim ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo mit starken Ergebnissen.
Er gewann einen Lauf und erreichte weitere Plätze zwei und drei.
Philipp Raimund landete auf den Plätzen drei, fünfzehn und sechs. Andreas Wellinger und Pius Paschke kamen nicht über die hinteren Plätze hinaus.
Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale am Samstagabend.
Er scheiterte in der Qualifikation, nachdem er zwei Sprünge nicht stehen konnte.
Die deutschen Skispringerinnen absolvierten am Mittwochabend ihr erstes Training in Predazzo mit noch Luft nach oben.
Katharina Schmid belegte die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag konnte ebenfalls nicht an die Spitze springen.
Beste Deutsche war Agnes Reisch mit den Rängen vier, fünf und zehn. Juliane Seyfarth blieb mit Plätzen 26 bis 38 im Mittelfeld.
Das Frauen-Eishockey-Gruppenspiel zwischen Finnland und Kanada wurde wegen Norovirus-Ausbruch auf Donnerstag verschoben.
Viele finnische Spielerinnen sind ausgefallen.
Die deutschen Frauen verloren ihr Auftaktspiel im Eishockey gegen Schweden mit 1:4.
Katarina Jobst-Smith brachte Deutschland in Führung, doch Schweden drehte mit mehreren Toren das Spiel.
Auf der Stelvio-Piste in Bormio stürzte ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34) schwer im Abfahrtstraining.
Er verlor die Kontrolle, flog durch ein Tor, verlor den Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt. Er erlitt Verletzungen im Gesicht und Schmerzen im Bein.
Norweger Fredrik Möller hatte sich am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Sein Einsatz am Samstag ist unklar.
Im Olympischen Dorf in Mailand kam es vor dem offiziellen Start zu mutwilligen Schäden an Sanitäranlagen in mehreren Dutzend Zimmern.
Die Polizei vermutet Sabotage, möglicherweise mit Fräsen. Die Schäden wurden erst nach einem Wasserschaden entdeckt.
Nur Personen mit speziellem Ausweis haben Zugang. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.
Die ersten vier Curling-Mixed-Spiele sind beendet: Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten zum Auftakt jeweils einen Sieg.
Ergebnisse auf einen Blick:
Schweden - Südkorea 10:3
Großbritannien - Norwegen 8:6
Kanada - Tschechien 10:5
Estland - Schweiz 7:9 nach Verlängerung
Der Curling-Mixed-Auftakt verlief nicht wie geplant – wegen eines Stromausfalls wurde das Turnier kurzfristig unterbrochen.
Um 19.08 Uhr fiel das Licht in der Eissporthalle aus, kurz darauf konnte aber weitergespielt werden.
Zwei Tage vor der Eröffnung starteten die Mixed-Curling-Teams in Cortina D’Ampezzo.
Ab 19.05 Uhr fanden die ersten vier Partien im Olympiastadion statt.
Das Rätsel ist gelöst: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier.
Der DOSB gab die Entscheidung nach einer Abstimmung mit über 135.000 Fans bekannt.
Sie setzten sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.
Das Duo folgt auf Claudia Pechstein und Francesco Friedrich, die 2022 die Fahne trugen.
Zwei Tage vor Olympia-Beginn gab es offenbar russische Hackerangriffe auf italienische Einrichtungen, darunter das Auswärtige Amt und Hotels der Winterspiele.
Außenminister Antonio Tajani bestätigte die Attacken, die „russischen Ursprungs“ seien.
Nähere Details nannte er nicht.
Vor dem offiziellen Start der Spiele gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im Abfahrtstraining in Bormio schwer und wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert.
Er verlor in einer Kurve die Kontrolle und konnte seinen linken Arm danach nicht richtig bewegen.
Auch wenn die Spiele erst am Freitag offiziell beginnen, laufen schon heute erste Wettkämpfe.
Den Auftakt machen die Curling-Mixed-Vorrundenspiele ab 19.05 Uhr.
Eine Übersicht der heutigen Events findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den sechs Monaten vor Olympia 7100 Dopingtests an rund 2800 Athleten durch – das sind 92 Prozent aller Teilnehmer.
Der Schwerpunkt lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.
Besonders viele Tests gab es bei Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.
Das US-Olympiateam änderte kurzfristig den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ zu „Winter House“.
Damit reagierten die Verbände auf die negative Assoziation mit der US-Einwanderungsbehörde ICE, die zuletzt wegen ihres Vorgehens in den USA stark kritisiert wurde.
Während der Spiele gab es zudem Proteste gegen ICE in Mailand.
Positive Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöhte die Medaillenprämien für Gold und Silber deutlich.
Gold gibt es nun 30.000 Euro (statt 20.000), Silber 20.000 Euro (statt 15.000), Bronze bleibt bei 10.000 Euro.
Wer führt das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier an? Die Wahl fällt auf ein Duo aus je einem Mann und einer Frau.
Zur Auswahl standen bei den Frauen Ramona Hofmeister, Laura Nolte und Katharina Schmid, bei den Männern Leon Draisaitl, Johannes Rydzek und Tobias Wendl.
Bis zum 3. Februar konnten Fans online abstimmen. Das Ergebnis wurde am 5. Februar bekanntgegeben.
Herzlich willkommen zu unserem großen Olympia-Liveticker zu den Winterspielen 2026.
Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillengewinne und weitere Highlights.